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Roggenmischbrot mit Sauerteig

Ich bin aktuell versucht, zumindest am Wochenende unser Brot selbst zu backen. Neben den Toasties vom vergangenen Beitrag möchte ich Dir heute mein Roggenmischbrot mit Sauerteig vorstellen. Das Roggenmischbrot braucht zwar einiges an Zeit, in welcher der Teig ruhen muss, ist aber alles in allem kein großer Aufwand.

Das Roggenmischbrot mit Sauerteig besteht aus einem Roggensauerteig, einem Vorteig und dem Hauptteig. Der Sauerteig und der Vorteig sind parallel in der Gare. Wenn der Hauptteig erstellt wird, benötigt das Brot nur noch etwa zwei Stunden zum Ruhen und kann dann gebacken werden. Naja mit dem Frühstück wird es dabei evtl. knapp, aber was hältst du von einer tollen Brotzeit. Bei mir reifen z. B. noch die letzten Tomaten und Paprika vor der Heizung, so dass diese kurzerhand dazu aufgeschnitten werden. Und gegen ein gutes Butterbrot spricht doch nie was.

 

Roggenmischbrot

Roggensauerteig:

175 g Roggenmehl Type 997

175 g Wasser

18 g Anstellgut vom Roggensauer

 

Vorteig:

1 g Hefe

175 g Dinkelmehl Type 1050

175 g Wasser

 

Hauptteig:

Roggensauerteig

Vorteig

60 g Dinkelmehl Type 1050

175 g Roggenmehl Type 997

12 g Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

55 Minuten

 

Zubereitung Roggensauerteig:

  • Für den Roggensauerteig werden das Anstellgut, das Roggenmehl und das Wasser gut vermischt und in eine luftdichte Dose gegeben. Der Roggensauerteig muss nun für 20 Stunden bei ca. 22 °C reifen. Bitte achte darauf, dass die Dose groß genug ist, damit der Sauerteig blasen schlagen kann.

Zubereitung Vorteig:

  • Für den Vorteig wird die Hefe, das Dinkelmehl und das Wasser vermischt. Dieses ebenfalls in eine luftdichte Dose geben und für 20 Stunden bei 22 °C reifen lassen.

Zubereitung Hauptteig:

  • Nach der Ruhezeit von 20 Stunden werden die Zutaten für den Hauptteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dann den Roggensauerteig und den Vorteig hinzugeben und alles für 5 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig dann in eine Schüssel geben, zudecken und für 1,5 Stunden erneut ruhen lassen. Hier benötigt der Teig 24 °C – ich gebe ihn dazu gerne auf unser Wasserbett.
  • Nach der Ruhezeit wird der Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und rund gewirkt.
  • Der Teig wird mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen gegeben und kommt nun noch 30 Minuten in die Stückgare. Ich gebe hier gerne eine Einwegduschhaube über das Gärkörbchen, denn ich finde, so geht der Teig nochmals besser.
  • Den Ofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich lege auf die mittlere Schiene den Pizzastein ein und stelle zwei kleine Metallschüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Nach der Stückgare wird das Roggenmischbrot mit dem Schluss nach unten gekippt und an der oberseite mit einem scharfen Messer eingeschnitten.
  • Bitte achte darauf, dass die Ofentür nur kurz zum Einlegen des Brotes geöffnet wird. Zudem sprühe ich noch Wasser an die Ofenwände, um so Schwaden zu erzeugen.
  • Nach 10 Minuten Bachzeit öffne ich die Ofentüre weit, um die Schwaden / den Dampf abzulassen. Zudem stelle ich den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze zurück.
  • Das Brot bäckt noch 40 Minuten weiter. Dann öffne ich die Ofentür und klemme einen Holzkochlöffel ein. Dies ist, damit der Dampf entweichen kann und eine ordentliche Kruste entsteht.
  • Nach weiteren 5 Backminuten ist das Brot fertig und wird auf einem Gitterrost vollständig abkühlen.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Brot backen und gutes Gelingen. Vielleicht magst Du mir ja Dein Backergebnis über Instagram mitteilen, dort findest Du mich unter @meins_mitLiebe.

 

Englische Muffins oder Toasties selber backen

Das wir am Wochenende so richtig Frühstücker sind habe ich ja schon erzählt. Da man aber nicht immer morgens aus dem Haus möchte, um Brot zu holen, versuche ich oft, am Wochenende zu backen. Am vergangenen Wochenende wurden es dann Toasties oder Englische Muffins, wie man sie auch oft findet. Meine Toasties müssen nicht in den Toaster sondern werden direkt nach dem Backen verzehrt.

Bäckst Du selbst Brot. Für die Toasties brauchst Du keine besonderen Zutaten und auch keinen Sauerteig, Der Hefeteig für die Toasties wird mit wenig Hefe und der Übernachtgare angesetzt und am nächsten Morgen, erfolgt dann die Stückgare und das ausbacken der Englischen Muffins.

Toasties aka Englische Muffins

Zutaten:

120 g Wasser

120 g Milch

15 g frische Hefe

2 EL Zucker

50 g Butter

1,5 TL Salz

400 g Weizenmehl Type 550

etwas Maismehl

etwas Butter

 

Ofeneinstellung:

180 °C Umluft

 

Backzeit:

5 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch, das Wasser, die Hefe und den Zucker in den Mixtopf des Thermomixes geben. Alles bei 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Nun die Butter hinzufügen und erneut für 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Dann das Salz und das Mehl hinzufügen und für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht in den Kühlschrank stellen, um den Teig gehen zu lassen.
  • Den Teig am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und ca. eine halbe Stunde, Temperatur annehmen lassen.
  • Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und zu einer Rolle formen. Daumendick die Toasties abschneiden und in Maismehl wenden.
  • Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, abdecken und für 45 Minuten erneut gehen lassen.
  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit wird die Pfanne auf mittlerer Hitze aufgeheizst, ein kleines Stück Butter hinein gegeben und die Toasties angebacken. Diese gehen beim Backen in der Pfanne auf.
  • Wenn Sie eine schöne Bräune haben, werden die Englischen Muffins wieder auf das Backblech gegeben und dann abschließend noch fünf Minuten im Ofen  gebacken.
  • Nach der Backzeit, die Toasties rundum mit einer Gabel einstechen. Dies hilft beim Aufschneiden.

Wir haben die Toasties gleich warm zum Frühstück genossen.

Probiere es aus und backe sie nach. Ich freue mich über Deine Kommentare, wie es Dir gegangen ist.

 

 

Schoko-Mandel-Kuchen – der Beste

Kennst Du das, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und es noch kein Abendessen gibt, du aber unbedingt auf der Suche nach was Süßem bist. In der Regel haben wir irgendwo ein paar Kekse wie die Espressokekse oder ähnliches in greifbarer Nähe. Ab uns zu kommt es aber auch vor, dass noch ein Stück Kuchen da ist. Der Schoko-Mandel-Kuchen ist genau so ein Kuchen, der sich über Tage frisch hält und bei jedem Bissen glücklich macht.

Der Schoko-Mandel-Kuchen ist für mich der Beste, da er durch die Mandeln ein wenig crunchy ist, durch die Schokolade und den Kakao so richtig satt nach Schokolade schmeckt und eben wirklich saftig ist und bleibt. Er ist so ruck zuck zusammen gerührt, das ich ihn Dir nur ans Herz legen kann, um ihn unbedingt auszuprobieren.

Weil mich der Kuchen so überzeugt, ist dies auch mein Beitrag zum Blogevent von Tina von Lecker und Co – Ich will (k)eine Schokolade.

Schoko-Mandel-Kuchen

Zutaten:

150 g Zartbitterschokolade

200 g Speiseöl

100 g Zucker

20 g selbstgemachter Vanillezucker

5 Eier

200 g gemahlene Mandeln

100 g Weizenmehl Type 405

5 g Backpulver

20 g Kakaopulver

 

Ofeneinstellung:

160 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

40 Minuten

 

Zubereitung:

  • Vorab die Springform einfetten und ausmehlen.
  • Den Ofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
  • Zuerst die Zartbitterschokolade gestückelt in den Mixtopf des Thermomixes. Diese in 10 Sekunden auf Stufe 10 klein mahlen.
  • Das Speiseöl hinzugeben und auf 37 °C für 2 Minuten auf Stufe 1 erhitzen.
  • Dann werden die Eier, der Zucker und der Vanillezucker hinzugefügt und alles für 2 Minuten, Stufe 4 untergerührt.
  • Nun wird das Mehl, die Mandeln, das Backpulver und der Backkakao mit in den Mixtopf gegeben und auf Stufe 5 für 20 Sekunden vermischt.
  • Den Teig des Schoko-Mandel-Kuchens in die vorbereitete Springform füllen und in den aufgeheizten Backofen für 40 Minuten backen.
  • Nach der Backzeit die Form auf ein Abkühlgitter stellen und für 10 Minuten abkühlen lassen.
  • Dann kann der Rand der Springform gelöst werden und der Kuchen weiter abkühlen.
  • Ich habe den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker besträut. Gerne kannst Du ihn natürlich auch mit Schokolade überziehen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen und denk dran, Schokolade macht glücklich.

Apfel-Quark-Streuselkuchen vom Blech

Wir sind im Herbst und welches Obst kommt Dir da als erstes in den Sinn. Für mich sind es eindeutig Äpfel. Deswegen habe ich auch einen Apfel-Quark-Streusel-Kuchen gebacken. Ich finde auf diesem Kuchen findet alles Platz, was gut ist und ein wenig die Seele schmeichelt. Ich finde ja, Streuselkuchen geht immer. Streuselkuchen mit Obst noch besser und wenn dann noch eine Schickt Quark dazwischen ist, macht es den Kuchen saftig. Deswegen ein Apfel-Quark-Streusel-Kuchen

Der Teig für den Boden ist identisch mit dem Streuselteig, daher hat man hier nur einmal den Aufwand. Für die Äpfel habe ich auf unsere Gartenäpfel zurückgegriffen. Diese sind sehr aromatisch und süß. Ich fand die Äpfel für den Kuchen perfekt. Die Sorte kann ich dir gar nicht nennen, nur das es sich um Säulenobst handelt und wir einiges an Ernte hatten.

Apfel-Quark-Streusel-Kuchen / Apfel-Kuchen mit Streusel

 

Zutaten für den Boden und Streusel:

500 g Weizenmehl Type 405

2 TL Backpulver

200 g Butter

200 g Zucker

1 Ei

 

Zutaten für die Quarkfüllung:

1250 g Magerquark

Saft von einer Zitrone

200 g Zucker

1 Ei

1 Pckg. Vanillepuddingpulver

 

8 Äpfel (aus dem Garten)

 

 

Backofeneinstellung:

180 ° C Umluft

 

Backzeit:

45 Minuten

 

Zubereitung:

  • Alle Zutaten für den Boden bzw. Streusel in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 20 Sekunden auf Stufe 4 zu einem Teig verrühren.
  • Ein Backblech vorbereiten, mit Backpapier auslegen und einen Backrahmen aufstellen.
  • 2/3 des Teiges auf dem Blech verteilen und als Boden festdrücken.
  • Den restlichen Teig umfüllen und zur Seite stellen.
  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Die Äpfel schälen, putzen, vierteln und und klein schneiden. Die Äpfel gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
  • Nun die Zutaten für die Quarkfüllung in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Die Quarkfüllung auf dem mit Äpfeln belegten Boden verteilen.
  • Dann die Streusel auf den Quark geben und den Kuchen für 45 Minuten auf mittlerer Einschubhöhe backen.
  • Nach dem Backen den Kuchen auf einem Abkühlgitter für 10 Minuten abkühlen lassen und den Backrahmen entfernen.

 

Lass Dir den Kuchen schmecken.

Pfauenauge mit Moccacreme

Das Wetter passt sich langsam der Jahreszeit an und es kommen die Tage, wo man gemütlich mit seinem Kaffee oder Tee auf der Couch sitzt. Was passt hier besser dazu als etwas Teegebäck. Ich habe Dir dieses mal ein Pfauenauge mit einer Moccacreme mitgebracht.

Durch den Schokoladenmürbeteig finde ich, passt es richtig gut in den Herbst. Ergänzt um die Moccacreme, welche ja auch im Sommer nicht unbedingt schmeckt, weil ihr die gewisse Leichtigkeit fehlt. Und im Frühling freuen wir uns über die Beeren, die wir im Garten pflücken können.

Hast Du schon mal Pfauenaugen selbst gemacht. Für mich war es Premiere, und ich musste feststellen, dass ich eigentlich viel zu lange damit gewartet habe.

 

Pfauenauge mit Moccacreme

 

Zutaten für den Mürbeteig:

250 g Weizenmehl Type 550

50 g Speisestärke

20 g Kakaopulver (80 %)

10 g Backpulver

75 g Zucker

1 Ei

1 EL Milch

150 g kalte Butter

 

Zutaten für die Moccacreme:

100 ml Milch

150 ml Wasser

4 TL Instantkaffee

50 g Zucker

1/2 TL Kakao

1 TL Vanillezucker

2 EL Stärke

 

100 g Butter

2 EL Puderzucker

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

15 Minuten

 

Zubereitung der Pfauenaugen:

  • Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und zur Seite stellen.
  • Alle Zutaten für den Mürbeteig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 30 Sekunden, Stufe 4 verkneten.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen und mit einem etwa 9 cm großen Ring ausstechen.
  • Bei der Hälfte der ausgestochenen Plätzchen mit einem kleinen Ring die Öffnungen ausstechen.
  • Die ausgestochenen Kekse auf die vorbereiteten Backbleche legen und im vorgeheizten Ofen für 15 Minuten backen.
  • Den restlichen Teig zusammenkneten und erneut ausstechen.
  • Nach dem Backen die Pfauenaugen auf ein Abkühlgitter geben und auskühlen lassen.

Zubereitung der Moccacreme:

  • Zuerst wird der Mocca aus den 150 ml Wasser und den 4 EL Instantkaffee angerührt.
  • Dann werden alle Zutaten bis auf die Stärke, die Butter und den Puderzucker in den Mixtopf des Thermomix gegeben und für 20 Sekunden auf Stufe 4 vermischt.
  • Im nächsten Schritt wird die Stärke hinzugefügt und in 7 Minuten, 90 °C, Stufe 3 zu Pudding gerührt.
  • Diesen in eine kleine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit auf dem Moccapudding keine Haut entsteht.
  • Den Moccapudding abkühlen lassen auf Zimmertemperatur.

 

  • Nun wird die Butter in Stücken in den Mixtopf gegeben. Der Schmetterling wird eingesetzt.
  • Den Puderzucker hinzufügen und das ganze für 3 Minuten auf Stufe 3 cremig rühren.
  • Durch die Öffnung des Deckels des Thermomix wird portionsweise der abgekühlte Pudding auf das laufende Messer gegeben und die Moccacreme cremig geschlagen.

 

  • Die Moccacreme wird in einen Spritzbeutel eingefüllt.
  • Zu guter letzt werden nun die Unterteile der Pfauenaugen mit Moccacreme belegt.
  • Die Deckel mit den Öffnungen auf die Unterteile setzen und leicht andrücken, so dass die Öffnungen mit der Creme aufgefüllt sind.

 

Lass Dir die Pfauenaugen mit Moccacreme schmecken.

Bauernbrot mit Sauerteig zum World-Bread-Day 2018

Ein neues Jahr, ein neuer World-Bread-Day, ein neues Brot, das ich zu diesem Tag beisteuere. Ich finde, zeitlich könnte der World-Bread-Day gar nicht besser liegen als im Oktober. In dem Monat wo in Bayern und deutschlandweit gedankt wird für die gute Ernte – wir feiern Erntedank. Wir feiern, dass uns das Jahr reich beschenkt hat unter anderem mit frischem Weizen und Roggen. Wir feiern, dass wir die Erntearbeiten hinter uns gebracht haben und feiern, dass wir vorbereitet in die kalte Saison gehen. Aus all den guten Zutaten, welche uns geschenkt werden, habe ich ein Bauernbrot mit Sauerteig hergestellt.

Zorra, vielen Dank für die Organisation des inzwischen 13. (!) World-Bread-Day.

#wbd2018 #worldbreadday #worldbreadday2018

Arbeitest Du bereits mit Sauerteig? Ich verwende ja meist Trockensauerteig, weil ich so die Backtage flexibler gestalten kann und ich nicht darauf achten muss, dass mein frischer Sauerteig auch gefüttert wird, wenn ich auch mal nicht zuhause bin. Das Bauernbrot wurde jedoch mit frisch angefüttertem Sauerteig hergestellt.

 

Bauernbrot mit Sauerteig

 

Zutaten:

400 g Weizenmehl Type 550

250 g Roggenmehl Type 997

2 TL Salz

2 EL Brotgewürz (Fenchel, Kümmel, Koriander)

100 g frischer Sauerteig

10 g frische Hefe

380 g lauwarmes Wasser

 

Ofeneinstellung:

240 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten für das Brot in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten, Teigknetstufe zu einem Brotteig verknetet.
  • Den Brotteig in eine Pengschüssel geben, abdecken und für 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
  • Den Teig dann über nach in den Kühlschrank stellen und mit der Übernachtgare ruhen lassen.
  • Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben.
  • Das Bauernbrot rund wirken und in einem Brotkörbchen mit dem Schluss nach unten geben.
  • Das Brot in der Stückgare nochmals für 30 Minuten ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Ich habe auf den Ofenboden zwei Schüsseln mit Wasser gegeben und den Pizzastein eingelegt.
  • Das Brot einschieben und für 15 Minuten bei 240 °C anbacken lassen.
  • Dann die Ofentüre weit öffnen, den Dampf ablassen und die Temperatur zurück stellen auf 190°C. Das Brot wird dann noch 45 Minuten fertig gebacken.

 

World Bread Day, October 16, 2018

Kürbiskerntiramisu – das schwarze Gold mal anders

Heute habe ich einen Gastartikel auf dem Blog. Er ist von meiner „Bald-Schwägerin“ geschrieben worden. Ich durfte bereits in den Genuss des Desserts kommen und bat Sie, daraufhin, unbedingt einen Artikel darüber zu verfassen. Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Lesen und probier es unbedingt aus. Vielen Dank liebe Julia, dass Du die Tiramisu-Variante mit uns teilst.

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Jeder kennt das leckere, nussig, samtige Kürbiskernöl vorwiegend für Salatdressings oder zum Verfeinern in der Kürbissuppe oder im Kartoffelsalat. In unserem diesjährigen Kurztrip in die Steiermark – also der Heimat des Kernöls – hab ich eine kalorienreiche aber fantastisch leckere Alternative als Dessert entdeckt – das Kürbiskerntiramisu.

Fotocredit von Kürbiskernöl.cc

Für was verwendest Du Kürbiskernöl in Deiner Küche?

 

Kürbiskerntiramisu

 

Zutaten:

250 g Sahne

250 g Mascarpone

250 g Ricotta

70 g Puderzucker

90 ml Kürbiskernöl

Löffelbiskuit

2 Espressi

4cl Cognac oder ersatzweise Amaretto

 

30 g gehackte Kürbiskerne

etwas Puderzucker

 

Zubereitung:

  • Als erstes zwei Espressi aufbrühen und abkühlen lassen.
  • Dann die Sahne steif schlagen und dann mit dem Mascarpone vorsichtig verrühren. Den Ricotta mit dem Puderzucker vermischen und nun ebenfalls der Sahne unterheben. Die Masse vorsichtig unterheben damit sie luftig bleibt.
  • Die Creme in zwei Hälften teilen und unter eine Hälfte das Kürbiskernöl unterziehen bis eine gleichmäßig grüne Masse entsteht.
  • Die kalten Espressi mit dem Cognac/Amaretto mischen.  Die Löffelbiskuit in so große Stücke brechen, dass sie in das vorgesehene Glas oder Förmchen passen. Die Biskottenstücke nun kurz in die Espressi-Mischung tunken bis sie sich zur Hälfte mit der Flüßigkeit vollgesogen haben. Die Biskotten dürfen aber nicht vollständig weich werden, ein wenig Biss sollten sie noch haben.
  • Nun die helle Creme gleichmäßig in das Glas füllen, eine Schicht getränkte Biskotten darüber dann die grüne Mascarpone-Kürbiskern-Creme, wieder getränkte Biskotten, weiße Creme, Biskotten, grüne Creme … usw bis alle Gläser gleichmäßig gefüllt sind.
  • Das Kürbiskerntiramisu für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen – am Besten über Nacht.

 

  • Die gehackten Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten. Die Kerne aus der Pfanne nehmen und gleichmäßig Puderzucker in die Pfanne einstäuben.
  • Den Puderzucker leicht karamellisieren lassen. Die Kerne wieder dazugeben, untermengen und abkühlen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren wird auf´das Kürbiskerntiramisu noch der Kürbiskernkrokant darüber gestreut.

* Da das Rezept nun auf der Informationsplattform von Kernöl aufgeführt ist, wird dieser Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens Kernoel.cc zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.

Kürbisspätzle – eine Alternative für alle die Kürbis eigentlich nicht mögen

Ich habe Dir hier ja schon meine Haselnussspätzle vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Variante von Spätzle und zwar Kürbisspätzle. Wir finden, Kürbisspätzle ist eine gute Möglichkeit, um Kürbis zu verarbeiten und all denjenigen anzubieten, welche eigentlich keinen Kürbis mögen. Denn in den Kürbisspätzle schmeckt man ihn fast nicht raus. Der Kürbis verändert nur die Konsistenz der Spätzle und färbt sie schön orange ein.

Das gute an den Kürbisspätzle ist auch, dass Du aktuell Kürbis zu Mus einkochen und dieses dann außerhalb der Saison verwenden kannst. Da der Kürbis aktuell aber Saison hat, gibt es das Rezept mit frischem Kürbis.

Magst Du Kürbis oder denkst Du Dir gerade, ja das könnte vielleicht wirklich eine Alternative sein.

 

Kürbisspätzle

 

Zutaten:

400 g Hokkaidokürbis, gewürfelt

600 g Wasser

400 g Weizenmehl Type Dunst/Grießler

4 Eier

etwas Muskat

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Der Kürbis wird gewaschen, geputzt und dann geviertelt. Die Kürbiskerne sind zu entfernen und dann wird der Kürbis gewürfelt.
  • In den Mixtopf des Thermomixes werden 600 g Wasser gegeben, der Kürbis kommt in den Gareinsatz und wird dann 30 Minuten, Stufe 1, Varoma gedämpft.
  • Nach der Kochzeit den Kürbis abgießen, ausdampfen und etwas abkühlen lassen.
  • Der Kürbis wird dann in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 5 für 20 Minuten püriert.
  • Vor dem weiterverarbeiten sollte das Kürbispürree auf ca. 40 °C abkühlen.
  • Wenn das Pürree die Temperatur erreicht hat kann das Mehl, das Salz, der Muskat und die Eier hinzugegeben werden.
  • Alles zusammen auf der Teigknetstufe für 2,5 Minuten zu einem Spätzleteig verkneten und dann eine halbe Stunde quellen lassen.
  • Nach der Quellzeit einen großen Topf mit Wasser ansetzen.
  • Das Wasser aufkochen lassen, salzen und dann zurückdrehen bis dieses siedet. Nun die Spätzle über ein Spätzlebrett schaben oder mit einem Spätzehobel diese ins Wasser hobeln.
  • Wenn die Spätzle aufschwimmen, diese noch kurz ziehen lassen und dann mit einer Schaumkelle abgießen.
  • Die Spätzle können nun serviert werden.

Das Burger Bun – die Basis für einen guten Burger

Nachdem es immer noch wirklich tolle Herbsttage gibt, ist bei uns der Grill natürlich immer noch im Betrieb. Und um etwas Abwechslung rein zu bringen, gab es wieder mal Burger. Dieses mal war das besondere daran das Burger Bun. Da es sich um ein schwarzes Burgerbrötchen handelte.

Die Farbe habe ich durch Sepiatinte in das Bun gebracht. Und hab keine Sorge vor der Farbe, die lässt sich wirklich hervorragend abspülen und hinterlässt weder an der Küchenmaschine noch auf der Arbeitsfläche oder in der Teigschüssel Farbrückstände. Falls Du Dir nun noch Gedanken wegen dem Geschmack machst kann ich Dich beruhigen. Es heißt zwar Sepiatinte und man würde evtl. einen Fischgeschmack erwarten, aber in diesen kleinen Mengen war die Sepiatinte geschmacksneutral und nur für den Effekt verantwortlich.

Auf was kommt es Dir bei einem Brötchen für Burger an. Mir ist es wichtig, dass ich auch bei den letzten Bissen des Burgers noch ein Bun in den Händen halte und nicht lauter Einzelteile. Was ja durchaus vorkommt, wenn es sich um trockene Burger Buns handelt und diese dann zerbröckeln. Nicht so bei diesen – für uns ist die Konsistenz perfekt und somit auch ein perfektes Burger Bun. Heute in der Version des Black Burger Buns.

 

Black Burger Bun

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 550

7 g Trockenhefe

20 g Honig

35 ml Milch (aus dem Kühlschrank)

90 g Wasser

1 Ei

7 g Salz

35 g weiche Butter

8 g Sepiatinte

 

etwas Wasser

etwas Sesam

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Im ersten Schritt werden alle Zutaten (Mehl, Trockenhefe, Salz, Honig, Ei, Wasser, Butter, Sepiatine) in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verknetet.
  • Der schwarze Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt, abgedeckt und für ca. 1,5 Stunden ruhen gelassen. Der Teig sollte sein Volumen deutlich vergrößern.
  • Nach der Ruhezeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier Portionen teilen.
  • Jeweils eine Portion rund wirken und auf ein Backblech – mit Backpapier ausgelegt – legen.
  • Nachdem alle vier Portionen geformt wurden werden die Burger mit einem Teigtuch/Geschirrtuch abgedeckt und erneut für ca. 30 Minuten ruhen gelassen. Dies nennt man Stückgare.
  • Den Ofen vorheizen auf 200 °C ober- und Unterhitze.
  • Nach der Stückgare werden die Burgerbuns mit einem feuchten Zewatuch an der Oberseite befeuchtet und dann mit Sesam bestreut.
  • Die vorbereiteten Buns werden nun auf der mittleren Schiene für 20 Minuten gebacken.
  • Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

 

iba in München – Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks

Kennst Du die iba? Ich muss gestehen, ich kannte die Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks nicht, bevor ich nicht eine Einladung vom Wissensforum Backwaren zu genau dieser Messe bekommen habe. Die Messe fand vom 15. – 20.09.2018 auf dem Messegelände in München statt und hat alle Hallen des Messegeländes belegt.

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Was erwartet einen nun auf einer solchen Fachmesse. Zum einen mal vorweg, es ist fast unvorstellbar, was man auf der Messe alles zu sehen bekommt. Hier wurden ganze Produktionsstraßen aufgebaut und auch betrieben z. B. für Donuts oder einzeln abgepackte Pancakes. Neben dem Anlagen- und dem Ladenbau gab es jede Menge Stände von Bäcker und Konditoren, welche Ihre Werke ausstellten.

Wissensforum Backwaren e. V.

Eingeladen wurde ich zu der Veranstaltung von dem Wissensforum Backwaren e. V., welches einen Sitz in Berlin und Wien hat. Das Wissensforum Backwaren e. V. versteht sich als Ansprechpartner für alle, die mit Backmitteln und Backzutaten arbeiten, und für diejenigen, die sich über die Thematik informieren wollen. Der Gastgeber hatte für uns einen speziellen Messerundgang organisiert. Über ein paar der Stationen möchte ich Dir nun einen Überblick geben.

Ernst Böcker GmbH & Co. KG

Einen Stopp haben wir bei der Firma Ernst Böcker GmbH & Co. KG eingelegt. Diese sind Sauerteig-Spezialist und haben uns durch verschiedene Backwaren mit verschiedenen Sauerteigen probieren lassen.

Daneben gab es noch ein wenig Warenkunde und Hintergrundwissen zum Sauerteig. Vielen scheuen sich ja davor, mit Sauerteig zu arbeiten. Ich kann Dir nur empfehlen, probiere es aus, das Brot wird wirklich sehr gut und bekommt einen ganz anderen Geschmack, Konsistenz und es wirkt sich auf die Haltbarkeit aus. Interessant war auch, das Nord-Süd-Gefälle in Zusammenhang mit dem Sauerteig. In Italien z. B. ist fast nichts mehr von dem Sauer zu schmecken, da wird es schon süß.

 

Martin Braun Backmittel & Essenzen KG

Bei der Firma Martin Braun Backmittel & Essenzen KG wurden wir mit Feingebäck verwöhnt. Neben Eclairs und Desserts gab es auch SwirlCookies. Und wir bekamen die Möglichkeit, selbst Eclairs zu erstellen.

Du siehst schon, an diesem Tag sind wir nicht mit Hunger nach Hause gegangen. Die Hallen haben nach Brot und Backwaren geduftet. Wir durften überall probieren und leckeren Teilchen genießen.

SchapfenMühle GmbH & Co. KG

Eine weitere Station war bei der SchapfenMühle GmbH & Co. KG. Eine Sparte der Schapfenmühle sind Backmischungen für das Bäckerhandwerk. Dadurch ist eine gleichbleibende Rezeptur gewährleistet. Damit wir einen Einblick in die Arbeit bekommen, durften wir zwei Backmischungen mit Urkorn herstellen. Natürlich war es bei uns nur in Haushaltsmengen – die Schapfenmühle geht jedoch identisch vor, nur in größeren Mengen.

Jeder von uns Bloggern bekam sogar eine personalisierte Verpackung :-).

Zeelandia GmbH & Co. KG

Abschließend möchte ich Dir noch kurz die Firma Zeelandia GmbH & Co. KG vorstellen. Hier durften wir unsere eigenen Törtchen oder/und Cookies kreieren. Das besondere daran war, dass alles Vegan war. Die Firma Zeelandia hat bereits ein breites Spektrum an Alternativen für vegane Backwaren. Dies war für mich, eine der spannensten Vorstellungen. Einige der Austauschstoffe kannte man andere hingegen waren mir komplett neu.

 

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmals bei allen beteiligten Firmen bedanken. Wir waren an jedem Stand herzlich Willkommen und jede Station hatte sich speziell für uns etwas einfallen lassen. Ich muss sagen, die Messe hat einige neue Ideen in mir angestoßen, was ich demnächst in der Küche alles backen, kochen oder evtl. auch grillen möchte. Vielen Dank auch an das Wissenforum Backwaren e. V. für die Einladung.

 

* Ich wurde vom Wissensforum Backwaren e. V. eingeladen, daher wird der Artikel als Werbung gekennzeichnet.