Archiv des Autors: MeinsAdm

Schupfnudeln mit Spitzkohl

Unter der Woche greife ich gerne auf die schnelle Feierabendküche zu – und dann sind da schnell mal Pasta- und Pfannengerichte zubereitet. Heute gibt es für Dich Schupfnudeln mit Spitzkohl aus der Pfanne. Ich muss gestehen, die Schupfnudeln habe ich nicht selbst zubereitet, denn Kartoffelteige wie für Kroketten oder Gnocchi und ich sind Feinde. Ich habe es bereits ein paar Mal probiert, allerdings blieb es beim Probieren und dann der schnellen Suche nach Alternativen da mir die Teige bisher gelungen sind, wenn es allerdings um das Kochen oder Frittieren ging, hatten sie keinen Halt. Nun ja – also heute dann Schupfnudeln als Fertigprodukt.

Auf die Idee mit dem Spitzkohl kam ich, weil in unserer 14-tägigen Gemüsekiste eben dieser enthalten war. Es war ein kleiner Kopf, so dass ich diesen komplett aufgebraucht habe.

 

Schupfnudeln mit Spitzkohl

 

Zutaten:

500 g Schupfnudeln

1 kleiner Spitzkohl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

150 g Kochschinken

etwas Olivenöl

125 ml Cidre / Apfelwein

1 Lorbeerblatt

getrockneter Thymian

1 Prise Pfeffer (Langer Pfeffer)

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Zuerst habe ich die Zwiebel und die Knoblauchzehe geschält.
  • Den Zwiebel in kleine Würfeln schneiden, den Knoblauch klein hacken.
  • Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten und den Knoblauch hinzugeben.
  • Den Spitzkohl von den äußeren Blättern befreien und in feine Streifen (5 mm) schneiden.
  • Den geschnittenen Spitzkohl mit zu den Zwiebeln geben und kurz anbraten.
  • Nun den getrockeneten Thympian und das Lorbeerblatt hinzugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Die Spitzkohlmischung mit den Cidre ablöschen und diesen einreduzieren lassen, so dass der Kohl darin schmort. Dies dauert etwa 7 Minuten. Die Kohlmischung aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  • Nun den Schinken in Würfel schneiden und mit den Schupfnudeln anbraten. Ich habe hier kein Öl oder Butter verwendet, da die Schupfnudeln fettig genug waren.
  • Wenn die Schupfnudeln und der Schinken angebraten ist kann die Kohlmischung wieder hinzugegeben werden. Es wird alles vermengt und kann serviert werden.

Kochst Du abends und was kommt bei Dir auf den Tisch?

Die Schupfnudeln mit Spitzkohl sind rasch zubereitet und in weniger als einer halben Stunde kann gegeben werden. Für mich ist das eine schnelle Feierabendküche und dadurch dass was übrig bleibt hat man für den nächsten Tag entweder noch ein Mittagessen oder dann schon einen Teil vom Abendbrot.

 

Waffelkekse

Ich liebe Waffeln und wenn ich die Möglichkeit habe, welche zu bekommen, nutze ich diese auch. Allerdings gibt es bei uns zuhause nicht oft Waffeln. Ich denke mal, es liegt daran, dass ich in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen damit gemacht habe und meine Waffeln oftmals nicht als ganzes aus dem Waffeleisen gekommen sind. Das ist bei diesen Waffelkeksen anderes, denn diese sind ziemlich kross und sie sollen auch nicht wie das klassische Waffelherz aussehen sondern vielmehr nur das Rautenmuster tragen.

Die Waffelkekse sind fest wie Mürbeteig und können in einer Keksdose gut aufbewahrt werden. Die Kekse werden dabei nicht weich. Ich habe meine mit Orangenöl gemacht, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Du kannst die 80 g Orangenöl auch gegen 100 g Butter austauschen. Wir mögen jedoch den Geschmack, daher diese Variante.

Waffelkekse

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 405

30 g gemahlene Mandeln

80 g Orangenöl

50 g Butter

1 Ei

100 g Zucker

 

Backzeit:

2 – 3 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten für die Waffelkekse in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diesen dann auf 30 Sekunden, Stufe 4 einstellen und zu einen glatten Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in einen Gefrierbeutel geben. Der Keksteig sollte mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine haselnussgroße Portionen abstechen.
  • Die einzelnen Portionen zu Kugeln drehen.
  • Nun das Waffeleisen aufheizen und mit Butter/Öl oder Backtrennspray einfetten.
  • In jedes Waffelherz eine Kugel legen und das Waffeleisen schließen.
  • Nun backen die Waffelkekse für etwa 2 – 3 Minuten. Du kannst gerne mal zwischendurch schauen, welchen Bräunungsgrad die Kekse schon haben.
  • Nach der Backzeit die Waffelkekse auf ein Abkühlgitter legen.
  • Die fertigen Waffelkekse können entweder pur genossen werden oder du gibst ein wenig Puderzucker oder Zimt & Zucker darüber – je nach Gusto.

Die Waffekekse sind tatsächlich gut gelungen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Waffeln und ich freunde werden. Zumindest nicht mit dem Waffeleisen, welches aktuell in unserem Haushalt vorhanden ist 🙂

Liebe Grüße aus der Küche,

Alexandra

Gefüllte Paprika – eine Kindheitserinnerung

Heute habe ich Dir ein tolles Gericht aus meiner Kindheit mitgebracht. Es gibt gefüllte Paprika mit Reis und einer Tomatensoße. Anstoß, diese Gericht zu verbloggen ist die Aktion #diearchtekocht von Katharina und Flo. Die Arche sind Einrichtungen, in welchen Kindern und Jugendlichen eine warme Mahlzeit zur Verfügung gestellt wird. Hier wird gemeinsam gegessen und auch gemeinsam gekocht.

Für mich ist das gemeinsame Essen ein wichtiger Bestandteil im Tagesablauf. Egal ob ich mich an meine Zeit als Kind, als Teenager oder jetzt als Erwachsener erinnere. Wir haben immer versucht, eine Mahlzeit mit der gesamten Familie einzunehmen. Natürlich war hier im ersten Schritt erstmal im Hintergrund, denn als Schüler mussten erstmal die Geschichten des Tages und aus der Schule erzählt werden und dann wurde gegessen. Ich finde es jedoch nach wie vor schön, wenn man gemeinsam die Mahlzeit einnimmt und sich auch bewusst die Zeit für die Gesellschaft nimmt. Ich finde es gibt nichts schlimmeres als wenn zwischen Tür und Angel gegessen wird oder sich jeder um seine Essensportion kümmert, wenn er darauf Lust und Hunger hat.

Das ich ein absoluter Familienmensch bin, hast du ja bestimmt schon in dem ein oder anderen Artikel gelesen vor allem wenn wir wieder ein großes Familienessen planen. Somit unterstüzte ich die Aktion der Blogger gerne und möchte mit der gefüllten Paprika auf die Arche aufmerksam machen.

Gefüllte Paprika

Zutaten:

3 Paprika

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Scheiben Toastbrot

1 TL Salz

1 TL Paprikapulver

1/4 TL Pfeffer, gemahlen

1 Ei

300 g Hackfleisch, gemischt

1200 g Wasser

1 TL Gemüsebrühe, selbstgemacht

250 g Reis

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird die Zwiebel und der Knoblauch geschält, geviertelt und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Beides für 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
  • Das Toastbrot grob zerkleinern und in den Mixtopf geben.
  • Das Hackfleisch, das Salz, den Pfeffer, das Paprikapulver und das Ei auch in in den Mixtopf geben und alles für 1,5 Minuten auf Teigknetstufe vermischen.
  • In der Zwischenzeit von den Paprikas den Deckel runterschneiden und entkernen.
  • Die ausgehölten Paprikas mit der Hackfleischmasse füllen, den Paprikadeckel draufsetzen und in den Varoma stellen.
  • Nun 250 g Reis in das Garkörbchen einwiegen.
  • Den Mixtopf mit 1200 g Wasser befüllen und die Gemüsebrühe hinzugeben.
  • Nun den Topf verschließen, den Varoma aufsetzen und alles für 30 Minuten, Varoma, Stufe 1 garen.

Die gefüllten Paprika mit Reis sind schnell zubereitet, die Familie kann gerufen und das Essen kann gemeinsam genossen werden.

Gibt es bei Dir ein typisches Familienessen und wie handhabst Du Deine Mahlzeiten.

Gruß aus der Küche.

Nudeln mit Gorgonzolasoße

Bei uns wird oft gekocht, allerdings darf es unter der Woche ruhig schnell gehen. Denn wenn wir beide Arbeiten ist der Hunger groß wenn es Feierabend heißt. Das heutige Rezept, Nudeln mit Gorgonzolasoße fällt genau in die Kategorie Feierabendküche.

Während für die Nudeln das Nudelwasser köchelt kann nebenbei die Soße zubereitet werden und in weniger als dreißig Minuten steht ein Mahlzeit auf dem Tisch. Bei den Nudeln hast du die gesamte Auswahl, wir essen hier zur Gorgonzolasoße gerne Tagliatelle.

Auch beim Gorgonzola, welche zum Blauschimmelkäse gehört, gibt es verschieden Sorten. Ich habe mich für den cremigen Gorgonzola entschieden, weil der ein wenig leichter im Geschmack ist und die Soße ein Stück weit cremig, weich macht.

Gorgonzolasoße

Zutaten:

1/2 Bund Petersilie, glatt oder 3 EL gefrorene Petersilie

250 g Milch

200 g Wasser

1 TL Gemüsebrühe

2 TL Speisestärke

150 g Gorgonzola cremig

80 g getrockene eingelegte Tomaten

1/2 TL Pfeffer (Zitronenstrauchpfeffer)

300 g Nudeln (Tagliatelle)

 

Zubereitung:

  • Bevor Du mit der Soße startest wird ein großer Topf mit Wasser hingestellt für die Nudeln.
  • Die Petersilie wird gewaschen, grob zerrupft und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Auch die getrockneten Tomaten kommen hinzu. Innerhalb von 8 Sekunden auf Stufe 5 die Zutaten zerkleinern und umfüllen.
  • Dann das Wasser, die Milch, die Gemüsebrühe und die Speisestärke in den Mixtopf geben und für 10 Minuten, 100 °C, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Inzwischen solltest Du das Nudelwasser gesalzen haben und die Nudeln bereits kochen.
  • Abschließend kommt nun der Gorgonzola, der Pfeffer und die vorbereitete Petersilien-Tomaten-Mischung hinzu.
  • Die Nudeln sind abzugießen.
  • Für 2 Minuten, 90 °C, Stufe 2 die Zutaten unterrühren und abschließend nochmals für 8 Sekunden, Stufe 6 mixen.
  • Du kannst nun die Soße über die fertigen Nudeln geben und alles vermischen.

Blauschimmelkäse und Brokkoli verstehen sich in meinen Augen sehr gut. Deswegen könntest Du auch ein paar kleine Brokkoliröschen in die Gorgonzolasoße geben. Oder Pilze wären auch noch ein guter Gegenspieler zum Gorgonzola, falls Dir die Soße zu wenig ist oder zu sehr käselastig.

Rotkohlsalat

Winterzeit ist eindeutig Kohlzeit. Wobei bei uns gar nicht so viel Kohl auf den Tisch kommt mit einer Ausnahme, das ist Rotkohl. Meistens natürlich als Blaukraut, welche ich in der Saison auch einkoche und so immer wieder mal ein Glas öffnen kann. Heute gibt es allerdings eine Alternative und auch ein wenig Abwechslung beim Salat auf den Tisch zu bringen und zwar einen Rotkohlsalat mit Orangen.

Das besondere An dem Rotkohlsalat ist, dass das Kraut vakuumiert wird und so innerhalb von einer Stunde richtig schön weich ist. Du kannst den Salat auch länger vakuumiert lassen, so war es für uns halt optimal als Abendessen zum Zubereiten.

Ich habe auch die Marinade mit in das Vakuum gegeben, da dieses meiner Meinung nach auch besser einzieht. Abschließend wurde die Marinade noch mit Pfeffer, Honig und Zucker abgeschmeckt. Ich habe Dir auch den verwendeten Pfeffer, einen langen Pfeffer, notiert im Rezept, da ich finde, dass es doch einen geschmacklichen Unterschied macht, welcher verwendet wird.

Rotkohlsalat mit Orangen

Zutaten:

1/2 Rotkohl

2 Orangen

3 EL Orangenbalsam

2 EL Sonnenblumenöl

2 TL Salz (Spiegelsalz)

2 TL Zucker

1 EL Honig

1 TL Pfeffer (Langer Pfeffer)

 

Zubereitung:

  • Die äußeren Blätter entfernen.
  • Den Rotkohl vierteln und den Strunk entfernen. Nun in feine Streifen schneiden.
  • Das geschnittene Kraut in eine Schüssel geben und mit Salz, dem Orangenbalsam und Sonnenblumenöl vermischen.
  • Eine der Orangen halbieren und über dem Rotkohl auspressen.
  • Alles verrühren und nun in einen Plastikbeutel umfüllen, welcher vakuumiert werden kann.
  • Den marinierten Rotkohl vakuumieren und verschweißen und für eine Stunde ziehen lassen.
  • In der Zwischenzeit die Orangen schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Nach der Marinierzeit kann der Rotkohl wieder zurück in die Schüssel gegeben werden.
  • Die vorbereiteten Orangenstücke unterheben und mit Honig, Zucker und dem langen Pfeffer noch abschmecken.
  • Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten und kurz vor dem Servieren über den Rotkohlsalat geben.

                                                  

Topfbrot ohne Sauerteig

Heute gibt es ein neues Brotrezept, ein Topfbrot ohne Sauerteig. Das Topfbrot habe ich bei Mara von Life is Full of Goodies gesehen. Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt und für den Thermomix adaptiert. Nach dem Test für gut befunden und deswegen steht es nun hier.

Glücklicherweise habe ich zu Weihnachten auch noch einen gusseisernen Bräter bekommen, genau in der Absicht, Topfbrote oder No-Knead-Brote zu backen. Was mir an dem Rezept gut gefällt ist die Tatsache, dass der Topf kalt in den Ofen kommt. Es gibt auch diverse Varianten, in welchen der Topf schon für dreißig Minuten vorgewärmt werden muss – das ist hier jedoch nicht der Fall.

Das schöne an dem Brot ist neben der tollen Porung auch die Kruste. Wenn Du das Brot nicht am ersten Tag frisch aufisst, dann ist es am nächsten Tag nicht mehr knackig, aber saftig und weich. Wir haben das Brot auch schon als Einlage für Raclette verwendet, so als kleiner Tipp am Rande 🙂

 

Topfbrot

Zutaten:

1 Würfel frische Hefe

2 EL Zucker

500 ml Wasser

400 g Weizenmehl Typ 405

150 g Dinkelmehl Typ 630

200 g Roggenmehl Typ 997

1 EL Brotgewürz (Kümmel, Anis, Fenchel, Koriander)

2 TL Salz

1/2 TL Backmalz

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst kommt das Wasser, die Hefe und der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes. Alles zusammen für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 2 verrühren.
  • Nun die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf und für 7 Minuten auf der Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig in eine Schüssel umfüllen, abdecken mit einem Tuch und an einem warmen Ort (auf dem Wasserbett) für eine gute Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich fast verdoppelt haben bzw. ordentlich aufgegangen sein.
  • Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den gusseisernen Bräter mit Öl austupfen, damit ein leichter Film auf der Oberfläche vorhanden ist.
  • Den Brotteig nun auf einer bemehlten Oberfläche rund wirken bzw. zu einer Kugel formen.
  • Das Brot nun mit dem Schluss nach unten in den Bräter setzen, Deckel drauf und in den Ofen.
  • Das Brot nun 50 Minuten mit geschlossenem Deckel bei Ober- und Unterhitze backen.
  • Nach Ablauf der Zeit den Deckel abnehmen und noch für weiter 10 MInuten backen, somit erhält das Brot eine tolle Kruste.
  • Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Nach der Kühlzeit kann das Brot aus dem Topf genommen werden.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Topfbrot ohne Sauerteig.

Kohlrabisuppe

Juhu, es gibt endlich wieder was neues hier auf der Seite. Ich hoffe Du freust Dich genauso wie ich, dass es endlich einen neuen Artikel gibt. Dieses mal ist es eine Suppe, genauer gesagt eine Kohlrabisuppe mit Zitronengras. Ich selbst habe meine asiatisch angehauchte Suppe im Thermomix zubereitet, weil es für mich der schnellste und einfachste Weg ist. Der Kohlrabi wird zuerst gekocht und dann zerkleinert.

Ich hatte zwei Kohlrabi zuhause. Diese sind aus meiner abonnierten Gemüsekiste, und da ist es alle zwei Wochen spannend, welches Gemüse geliefert wird. Wie gesagt, den Kohlrabi hatte ich noch und auch ein paar Ideen, was daraus werden soll wie z. B. Kohlrabigemüse, Kohlrabischnitzel oder eben Kohlrabisuppe.

Kohlrabisuppe aus dem Thermomix

Ich habe mich schlussendlich für die Suppe entschieden. Wetter ist akutell super passend für Suppe, und sie ist mit wenig Aufwand zubereitet.

 

Kohlrabisuppe

 

Zutaten:

600 g geputzten Kohlrabi

200 g Kokosmilch

500 g Gemüsebrühe

1 Zitronengras-Stange

2 Kaffirlimettenblätter, getrocknet

1 Chillischote

2 TL Salz

etwas Zitronenstrauch-Pfeffer alternativ schwarzer Pfeffer

 

Zubereitung:

  • Den Kohlrabi schälen und in kleine Stücke schneiden
  • Die Kokosmilch und die Brühe in den Mixtopf des Thermomixes
  • Das Zitronengras der Länge nach halbieren und anstoßen.
  • Die beiden Kaffirlimettenblätter sowie das Zitronengras auch in den Mixtopf geben.
  • Den vorbereiteten Kohlrabi hinzufügen und alles für 35 Minuten, 100 °, Stufe 1 weich kochen.
  • Nach der Kochzeit das Zitronengras und die Kaffirlimettenblätter entfernen.
  • Die Suppe mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Chillischote waschen, ggfls. entkernen, in grobe Stücke schneiden und zur Suppe geben.
  • Die Kohlrabisuppe auf Stufe 8 für 30 Sekunden pürrieren.
  • Anschließend die Suppe abschmecken und ggfls. noch mit Wasser/Brühe verdünnen.

Die Suppe schmeckt auch wunderbar aufgewärmt am nächsten Tag, dann ist sie so richtig ordentlich durchgezogen.

Asiatische Kohlrabisuppe mit Kokosmilch und Zitronengras

Da die Suppe keine Einlage hat, gab es bei uns etwas Toast dazu.

Durch die Kokosmilch und das Zitronengras wird die Kohlrabisuppe asiatisch angehaucht. Mit der Chillischote bzw. dem Schärfegrad der Chillischote kannst du die Schärfe der Suppe sehr gut regulieren.

Roggenmischbrot mit Sauerteig

Ich bin aktuell versucht, zumindest am Wochenende unser Brot selbst zu backen. Neben den Toasties vom vergangenen Beitrag möchte ich Dir heute mein Roggenmischbrot mit Sauerteig vorstellen. Das Roggenmischbrot braucht zwar einiges an Zeit, in welcher der Teig ruhen muss, ist aber alles in allem kein großer Aufwand.

Das Roggenmischbrot mit Sauerteig besteht aus einem Roggensauerteig, einem Vorteig und dem Hauptteig. Der Sauerteig und der Vorteig sind parallel in der Gare. Wenn der Hauptteig erstellt wird, benötigt das Brot nur noch etwa zwei Stunden zum Ruhen und kann dann gebacken werden. Naja mit dem Frühstück wird es dabei evtl. knapp, aber was hältst du von einer tollen Brotzeit. Bei mir reifen z. B. noch die letzten Tomaten und Paprika vor der Heizung, so dass diese kurzerhand dazu aufgeschnitten werden. Und gegen ein gutes Butterbrot spricht doch nie was.

 

Roggenmischbrot

Roggensauerteig:

175 g Roggenmehl Type 997

175 g Wasser

18 g Anstellgut vom Roggensauer

 

Vorteig:

1 g Hefe

175 g Dinkelmehl Type 1050

175 g Wasser

 

Hauptteig:

Roggensauerteig

Vorteig

60 g Dinkelmehl Type 1050

175 g Roggenmehl Type 997

12 g Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

55 Minuten

 

Zubereitung Roggensauerteig:

  • Für den Roggensauerteig werden das Anstellgut, das Roggenmehl und das Wasser gut vermischt und in eine luftdichte Dose gegeben. Der Roggensauerteig muss nun für 20 Stunden bei ca. 22 °C reifen. Bitte achte darauf, dass die Dose groß genug ist, damit der Sauerteig blasen schlagen kann.

Zubereitung Vorteig:

  • Für den Vorteig wird die Hefe, das Dinkelmehl und das Wasser vermischt. Dieses ebenfalls in eine luftdichte Dose geben und für 20 Stunden bei 22 °C reifen lassen.

Zubereitung Hauptteig:

  • Nach der Ruhezeit von 20 Stunden werden die Zutaten für den Hauptteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dann den Roggensauerteig und den Vorteig hinzugeben und alles für 5 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig dann in eine Schüssel geben, zudecken und für 1,5 Stunden erneut ruhen lassen. Hier benötigt der Teig 24 °C – ich gebe ihn dazu gerne auf unser Wasserbett.
  • Nach der Ruhezeit wird der Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und rund gewirkt.
  • Der Teig wird mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen gegeben und kommt nun noch 30 Minuten in die Stückgare. Ich gebe hier gerne eine Einwegduschhaube über das Gärkörbchen, denn ich finde, so geht der Teig nochmals besser.
  • Den Ofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich lege auf die mittlere Schiene den Pizzastein ein und stelle zwei kleine Metallschüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Nach der Stückgare wird das Roggenmischbrot mit dem Schluss nach unten gekippt und an der oberseite mit einem scharfen Messer eingeschnitten.
  • Bitte achte darauf, dass die Ofentür nur kurz zum Einlegen des Brotes geöffnet wird. Zudem sprühe ich noch Wasser an die Ofenwände, um so Schwaden zu erzeugen.
  • Nach 10 Minuten Bachzeit öffne ich die Ofentüre weit, um die Schwaden / den Dampf abzulassen. Zudem stelle ich den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze zurück.
  • Das Brot bäckt noch 40 Minuten weiter. Dann öffne ich die Ofentür und klemme einen Holzkochlöffel ein. Dies ist, damit der Dampf entweichen kann und eine ordentliche Kruste entsteht.
  • Nach weiteren 5 Backminuten ist das Brot fertig und wird auf einem Gitterrost vollständig abkühlen.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Brot backen und gutes Gelingen. Vielleicht magst Du mir ja Dein Backergebnis über Instagram mitteilen, dort findest Du mich unter @meins_mitLiebe.

 

Englische Muffins oder Toasties selber backen

Das wir am Wochenende so richtig Frühstücker sind habe ich ja schon erzählt. Da man aber nicht immer morgens aus dem Haus möchte, um Brot zu holen, versuche ich oft, am Wochenende zu backen. Am vergangenen Wochenende wurden es dann Toasties oder Englische Muffins, wie man sie auch oft findet. Meine Toasties müssen nicht in den Toaster sondern werden direkt nach dem Backen verzehrt.

Bäckst Du selbst Brot. Für die Toasties brauchst Du keine besonderen Zutaten und auch keinen Sauerteig, Der Hefeteig für die Toasties wird mit wenig Hefe und der Übernachtgare angesetzt und am nächsten Morgen, erfolgt dann die Stückgare und das ausbacken der Englischen Muffins.

Toasties aka Englische Muffins

Zutaten:

120 g Wasser

120 g Milch

15 g frische Hefe

2 EL Zucker

50 g Butter

1,5 TL Salz

400 g Weizenmehl Type 550

etwas Maismehl

etwas Butter

 

Ofeneinstellung:

180 °C Umluft

 

Backzeit:

5 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch, das Wasser, die Hefe und den Zucker in den Mixtopf des Thermomixes geben. Alles bei 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Nun die Butter hinzufügen und erneut für 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Dann das Salz und das Mehl hinzufügen und für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht in den Kühlschrank stellen, um den Teig gehen zu lassen.
  • Den Teig am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und ca. eine halbe Stunde, Temperatur annehmen lassen.
  • Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und zu einer Rolle formen. Daumendick die Toasties abschneiden und in Maismehl wenden.
  • Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, abdecken und für 45 Minuten erneut gehen lassen.
  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit wird die Pfanne auf mittlerer Hitze aufgeheizst, ein kleines Stück Butter hinein gegeben und die Toasties angebacken. Diese gehen beim Backen in der Pfanne auf.
  • Wenn Sie eine schöne Bräune haben, werden die Englischen Muffins wieder auf das Backblech gegeben und dann abschließend noch fünf Minuten im Ofen  gebacken.
  • Nach der Backzeit, die Toasties rundum mit einer Gabel einstechen. Dies hilft beim Aufschneiden.

Wir haben die Toasties gleich warm zum Frühstück genossen.

Probiere es aus und backe sie nach. Ich freue mich über Deine Kommentare, wie es Dir gegangen ist.

 

 

Schoko-Mandel-Kuchen – der Beste

Kennst Du das, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und es noch kein Abendessen gibt, du aber unbedingt auf der Suche nach was Süßem bist. In der Regel haben wir irgendwo ein paar Kekse wie die Espressokekse oder ähnliches in greifbarer Nähe. Ab uns zu kommt es aber auch vor, dass noch ein Stück Kuchen da ist. Der Schoko-Mandel-Kuchen ist genau so ein Kuchen, der sich über Tage frisch hält und bei jedem Bissen glücklich macht.

Der Schoko-Mandel-Kuchen ist für mich der Beste, da er durch die Mandeln ein wenig crunchy ist, durch die Schokolade und den Kakao so richtig satt nach Schokolade schmeckt und eben wirklich saftig ist und bleibt. Er ist so ruck zuck zusammen gerührt, das ich ihn Dir nur ans Herz legen kann, um ihn unbedingt auszuprobieren.

Weil mich der Kuchen so überzeugt, ist dies auch mein Beitrag zum Blogevent von Tina von Lecker und Co – Ich will (k)eine Schokolade.

Schoko-Mandel-Kuchen

Zutaten:

150 g Zartbitterschokolade

200 g Speiseöl

100 g Zucker

20 g selbstgemachter Vanillezucker

5 Eier

200 g gemahlene Mandeln

100 g Weizenmehl Type 405

5 g Backpulver

20 g Kakaopulver

 

Ofeneinstellung:

160 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

40 Minuten

 

Zubereitung:

  • Vorab die Springform einfetten und ausmehlen.
  • Den Ofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
  • Zuerst die Zartbitterschokolade gestückelt in den Mixtopf des Thermomixes. Diese in 10 Sekunden auf Stufe 10 klein mahlen.
  • Das Speiseöl hinzugeben und auf 37 °C für 2 Minuten auf Stufe 1 erhitzen.
  • Dann werden die Eier, der Zucker und der Vanillezucker hinzugefügt und alles für 2 Minuten, Stufe 4 untergerührt.
  • Nun wird das Mehl, die Mandeln, das Backpulver und der Backkakao mit in den Mixtopf gegeben und auf Stufe 5 für 20 Sekunden vermischt.
  • Den Teig des Schoko-Mandel-Kuchens in die vorbereitete Springform füllen und in den aufgeheizten Backofen für 40 Minuten backen.
  • Nach der Backzeit die Form auf ein Abkühlgitter stellen und für 10 Minuten abkühlen lassen.
  • Dann kann der Rand der Springform gelöst werden und der Kuchen weiter abkühlen.
  • Ich habe den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker besträut. Gerne kannst Du ihn natürlich auch mit Schokolade überziehen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen und denk dran, Schokolade macht glücklich.