Archiv des Autors: MeinsAdm

Kräuterbutter selbermachen

Was war das für ein Wochenende. Die Sonne strahlt, im Garten summt es und der Grill läuft. Neben den Hauptdarstellern wie dem Fleisch, Fisch, Würstl oder Gemüse sind für mich aber auch die Nebendarsteller wie die Salate, Soßen, das Brot und die Knoblauch- oder Kräuterbutter entscheidend.

Der Garten schenkt mir gerade jede Menge an frischen Kräutern, so dass es sich anbietet, die Kräuterbutter selbst zu machen. Du kannst dadurch auch gut selbst bestimmen in welche Richtung du die Butter heute gestaltest. Soll sie mediteran werden mit Rosmarin und Thymian. Oder lieber evtl. klassisch mit Schnittlauch und Petersilie. Oder du probierst mal was neues aus mit Schnittlauchblüten – was optisch wirklich was her macht.

Ich habe mich für einen bunten Mix an Kräutern entschieden. Gewickelt habe ich das ganz in Backpapier, denn das fettet nicht durch. Ich habe auch absichtlich kein Salz und keinen Knoblauch rein genommen, denn die Butter fängt meiner Erfahrung nach an zu schwitzen und bildet kleine Wassertröpfchen. Das kannst du aber natürlich gerne ergänzen.

Kräuterbutter selbermachen

Zutaten:

  • 250 g Buter
  • Olivenkraut
  • Koriander
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Thymian
  • Rosmarin

Zubereitung:

  • Die frischen Kräuter unter kaltem Wasser kurz spülen und trocken tupfen.
  • Dann in den Mixtopf geben und für 5 Sekunden, Stufe 7 zerkleinern.
  • Die Kräuter mit dem Spatel nach unten schieben.
  • Die Butter wird in kleine Würfel geschnitten und auch in den Mixtopf gegeben.
  • Dies alles für 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Ich habe die Kräuterbutter auf drei Portionen aufgeteilt und in Butterbrotpapier gewickelt.
  • Du kannst die Kräuterbutter im oberen Drittel auf das Butterbrotpapier legen. Sie lässt sich gut formen und dann zu einer Rolle aufwickeln.
  • Die Kräuterbutter nochmals in den Kühlschrank geben, damit Sie wieder fest wird.

Erdbeerkuchen – schnell und einfach

Was war das für ein tolles Wochenende. Das war nicht nur Frühling sondern eigentlich schon fast Sommer. Wir haben die Tage im Garten und auf der Terrasse genossen. Neben dem Grillen, darf da auch der Sonntagskuchen nicht fehlen. Diese Woche war es ein klassischer Erdbeerkuchen.

Meine eigenen Erdbeeren sind leider noch nicht so weit, dass ich diese pflücken kann, allerdings haben wir samstags einen Wochenmarkt, wo ich schon regionale Erdbeeren bekomme. Aber es ist nicht nur, dass es schon welche gibt, sondern vielmehr sind diese geschmacklich schon richtig gut und reif und saftig. Und die Qualität ist empfehlenswert. Ich habe von der 500 g Schale, keine einzige Erdbeere ausschneiden oder gar weg werfen müssen.

Bei mir gehört ja zu einem frischen Erdbeerkuchen auch frisch aufgeschlagene Sahne, oder wie ist das bei Dir? Im ersten Moment meinen zwar die meisten so, nein nein die brauche ich nicht, aber wenn diese mal auf dem Tisch steht, greift doch jeder zu.

Erdbeerkuchen

Zutaten:

  • 9 EL Öl
  • 225 g Weizenmehl Type 405
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 500 g rrische Erdbeeren
  • optional 1 Pckg. Tortenguss

Ofeneinstellung:

175 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:

25 Minuten

Zubereitung:

  • Den Backofen vorheizen auf 175 °C Ober- und Unterhitze.
  • Die Obstkuchenform einfetten und ausmehlen.
  • Zuerst werden die Eier schaumig aufgeschlagen.
  • Dann gibt man den Zucker hinzu und schlägt die Masse weiter schaumig auf.
  • Anschließend die neun Esslöffel neutrales Öl (Sonnenblumenöl) hinzufügen und weiter rühren.
  • Zum Schluss das Mehl und das Backpulver vermischen und nur mehr leicht unterheben.
  • Den Teig in die vorbereitet Obstkuchenform gießen und in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene backen.
  • Nach der Backzeit kurz abkühlen lassen und dann den Erdbeerkuchen stürzen.
  • Nach der Abkühlzeit habe ich die Erdbeeren gewaschen, geputzt und halbiert. Den Kuchen mit den Erdbeeren belegen.
  • Wenn du magst, kannst du abschließend noch noch Tortenguß über den Erdbeerkuchen geben.

Dönerbrot oder Brot für Pulled Pork

Bei uns gab es vergangene Woche für die ganze Familie Pulled Pork. Es wurden drei Kilo Schweinehalt geräuchert und gerupft. Pulled Pork isst man ja als Burger, aber Burger-Buns haben mich dazu nicht so ganz überzeugt. Hier musst was anderes her. Die Alternative war der Gedanke rund um Dönerbrot.

Der Gedanke war gefasst, jetzt galt es dieses in die Tat umzusetzen. Ich habe ja schon Pide gebacken, und so ähnlich sollte es werden. Wir waren neun Leute, da sollten dann 12 Brote reichen. Dafür ist das Rezept ausgelegt. Du kannst es natürlich halbieren. Bei mir sind auch noch Brote übrig geblieben, welche nun im Tiefkühler schlummern und darauf warten beim nächsten Grillen aufgebacken zu werden.

Dönerbrot bzw. Buns für Pulled Pork

Zutaten:

  • 760 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Trockenhefe
  • 480 ml Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 2 Eigelb
  • Schwarzkümmel

Ofeneinstellung: 275 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit: 8 – 10 Minuten

Zubereitung:

  • Es wird zuerst das Wasser mit der Trockenhefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1 erwärmen.
  • Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und für 5 Minuten, Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig dann in eine Schüssel umfüllen und bei Raumtemperatur für mindestens eine Stunde ruhen lassen. (Bei mir wieder im Wasserbett)
  • Nach der Ruhezeit wird der Ofen auf 275 °C Ober- und Unterhitze vorbereitet. Ich habe auch den Pizzastein eingelegt und zwei Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Der Teig wird nun aufgeteilt, bei mir wurden es 12 Brote. Diese jeweils ein wenig in Form bringen, jedoch darauf achten, dass die Luft nicht raus gedrückt wird.
  • Die Brote nochmals kurz abdecken und ruhen lassen, bis der Ofen aufgeheizt ist.
  • Jedes Dönerbrot wird vor dem Backen mit Eigelb eingestrichen und mit Schwarzkümmel bestrichen.
  • Ich habe immer vier Brote auf einmal gebacken. Diese nach der Backzeit abkühlen lassen.
  • Zum Essen habe ich die Brote zu 3/4 aufgeschnitten und dann das Fleisch hinein gegeben.

Lass es Dir schmecken und liebe Grüße aus der Küche.


Spargel-Kartoffel-Suppe

Es ist Spargelzeit und wir haben das Glück auf dem Wochenmarkt einen Spargelbauern zu haben. Ich glaube du kannst schon erahnen, dass ich dort wöchentlicher Gast bin, um Spargel zu kaufen. Neben Spargel pur gibt es bei uns Spargel auch auf der Pizza oder so wie heute hier als Spargel-Kartoffel-Suppe.

In die Spargel-Kartoffel-Suppe kommt neben den Hauptkomponenten auch Kokosmilch und Zitronengras sowie Currypaste. Das lässt die Suppe ein wenig asiatisch werden. Ich habe für meine Suppe Spargelbruch verwendet, da der Spargel eh klein geschnitten wird.

Zu der Spargel-Kartoffel-Suppe gab es noch Blätterteigstangen, welche ich mit geräuchertem Paprika gewürzt hatte. Du kannst in die Suppe auch prima noch ein paar Garnelen geben.

Spargel-Kartoffel-Suppe

Zutaten:

  • 10 g Butter
  • 400 g geschälten Spargel – etwa 500 g frischer Spargel
  • 275 g geschälte Kartoffeln
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 400 g Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL gelbe Currypaste
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

  • Der Spargel wird geschält und in grobe Stücke geschnitten.
  • Die Butter in den MIxtopf des Thermomixes geben und den Spargel hinzufügen. Beides für 4 MInuten, 120 °C, Stufe 1 andünsten.
  • Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Zitronengras anstoßen.
  • Alle Zutaten in den Mixtopf geben und für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 1 garen.
  • Nach der Garzeit das Zitronengras entfernen – es lässt sich nicht ordentlich zerkleinern und wird zu kleinen unangenehmen Fäden.
  • Abschließend die Spargel-Kartoffel-Suppe für eine Minute pürieren.
  • Sollte Dir die Suppe zu dick sein, kannst du noch etwas Wasser hinzugeben.

Lass es Dir schmecken und viel Spaß beim Kochen.

Erdbeertiramisu

Es ist Frühling, zumindest meteorologisch. Während ich diese Zeilen tippe, läuft die Heizung und es ist einfach nur wieder kalt geworden. Aber wie kann man dem trüben Wetter entgegenwirken. Für mich ist es eine Lösung mit Frühlingsobst zu arbeiten – und dazu zählt für mich ganz klar die Erdbeere. Sie ist zwar leider noch nicht aus dem eigenen Garten, allerdings fangen die Erdbeerpflanzen bereits zu blühen an und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich diese pflücken kann und dann erneut das Erdbeertiramisu zubereite.

In dem Erdbeertiramisu werden viele Erdbeeren in verschiedenen Konsistenzen verarbeitet, dadurch ist es auch wirklich schön fruchtig. Für mich vereint das Erdbeertiramisu einiges, was ich mir Sonntags auf der Kaffeetafel wünsche. Es ist ein fruchtiges, cremiges Dessert. Durch den 50:50-Anteil von Mascarpone und Sahne ist es klar kein leichtes Dessert aber trotzdem frisch. Und die Tonkabohne bringt einen neuen Geschmack rein.

Erdbeertiramisu

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 500 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 1 Tonkabohne
  • 1,5 Pckg. Löffelbiskuit
  • 350 ml Orangensaft

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Zucker in den Thermomix gegeben. Diesen für 5 Sekunden, Stufe 8 zu Puderzucker machen. Diesen umfüllen.
  • Dann werden die Erdbeeren gewaschen und geputzt.
  • Die Hälfte der Erdbeeren werden in den Thermomix gegeben. Die Hälfte des Puderzuckers hinzugeben und für 8 Sekunden, Stufe 8 pürieren. Das Erdbeerpüree umfüllen.
  • Als nächstes wird die Sahne mit dem Zucker und der aufgeriebenen Tonkabohne steif geschlagen.
  • Im Anschluss wird die Sahne unter die Mascarpone gehoben und verrührt.
  • Im nächsten Schritt wird der Orangensaft in ein tiefes Teller gegeben. Eine Auflaufform wird bereitgestellt.
  • Die Löffelbiskuit werden in den Orangensaft getränkt und in die Auflaufform geschichtet.
  • Dann werden Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten und auf den Löffelbiskuit verteilt.
  • Darauf kommt eine Schicht der Mascarpone-Sahne-Mischung und dann eine Schicht des Erdbeerpürees.
  • Nun wiederholt sich das ganze mit getränkten Löffelbiskuit, dann die Mascarpone-Sahne-Mischung.
  • Obenauf wird das Erdbeerpüree erst kurz vor dem Servieren gegeben, ebenso wie der rest der Erdbeeren. Diese werden geviertelt oben auf dem Erdbeertiramisu verteilt.
  • Das Erdbeertiramisu mindestens für einen halben Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Du kannst vor dem Servieren auch noch ein paar Streifen frische MInze geben oder ein paar Zesten von einer unbehandelten Limette.

Lass es Dir schmecken!

Eiswaffeln selber machen

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern, alles fängt langsam zu blühen an. Dies sind für mich die Zeichen, dass der Frühling da ist, es die ersten Erdbeeren gibt und das erste Eis fällig wird. Und was schmeckt zum selbstgemachten Vanilleeis besser als auch selbstgemacht Eiswaffeln.

Ich habe mir ein neues Küchengerät zugelegt, einen Waffelmaker. Die Anschaffung ist gemacht worden, um endlich selbst Eiswaffeln machen zu können. Denn da weiß man einfach was drin ist.

Eiswaffeln

Zutaten:

  • 140 g Zucker
  • 70 g Butter
  • 220 ml Milch
  • 180 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Vanillezucker

Zubereitung

  • Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und innerhalb von 10 Sekunden, Stufe 10 zu Puderzucker gemacht. Den Puderzucker dann umfüllen.
  • Nun die Butter in den Mixtopf geben und bei 40 °C, 4 Minuten, Stufe 1 schmelzen
  • Dann die Milch und den Puderzucker mit in den Mixtopf geben und für 30 Sekunden, Stufe 4 vermischen.
  • Abschließend noch das Mehl und den Vanillezucker mit in den Mixtopf geben und für 10 Sekunden auf Stufe 3 unterheben.
  • Der Teig muss nun für eine halbe Stunde ruhen.
  • Nach der Ruhezeit das Waffeleisen erhitzen und jeweils einen Esslöffel Teig in die Mitte geben und die Waffeln backen. Bei mir hat jede Waffel etwa 5 Minuten gebraucht.
  • Nach dem Backen kann die Waffel noch warm geformt werden. Entweder über einen Kegel zu einem Hörnchen oder über ein Glas stülpen zu einem kleinen Korb.

In meinem Fall habe ich die Waffelhörnchen auch noch mit Erdbeeren gefüllt, denn Erdbeeren und Vanilleeis ist für mich ein Klassiker der fast immer geht.

Hab einen schönen sonnigen Frühlingstag.

Mohnblume mit Mohnmehl

Ich habe was neues ausprobiert, was ich gerne mit dir teilen möchte. Eine Mohnblume wirst Du bestimmt schon das ein oder andere Mal gesehen haben. Es gibt auch diverse andere Füllungen z. B. mit Pesto, Nuss-Nougat-Aufstrich, Nussfüllung, Marmelade etc. Bei mir sollte es eine Mohnfüllung werden. Damit ist aber nicht genug, denn meine Mohnblume wurde auch noch mit Mohnmehl gebacken.

Vielleicht hast Du Dir nun die Frage gestellt, wie man an Mohnmehl kommt. Ich habe das Glück in der Region eine Ölmühle zu haben. Und dort habe ich unter anderem das Mohnmehl gekauft. Dies ist quasi ein Abfallprodukt aus dem Herstellungsprozess für Mohnöl. Und mit der Mohnblume habe ich quasi gleich den vollen Mohngeschmack sowohl in der Füllung als auch im Teig. Falls Du auch vorhast mit Mohnmehl zu backen, ein Tipp am Rande. Ersetze nicht mehr als ein Viertel der Mehlmenge durch das Mohnmehl.

Mohnblume

Zutaten für den Teig:

30 g frische Hefe

180 g Milch

50 g Butter

1 TL Zucker

225 g Jogurt

450 g Dinkelmehl Type 630

120 g Mohnmehl

65 g Zucker

1 Prise Salz

 

Zutaten für die Füllung:

80 g gemahlener Mohn

2 EL Jogurt

30 g Sahne

40 g Zucker

1 Zitrone (bio)

50 g Butter

 

1 Ei

1 EL Milch

 

Ofeneinstellung:

170 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird die Milch, die Butter, die frische Hefe und ein Teelöffel Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies alles in 3 Minuten, 37 °C, Stufe 1 verrühren.
  • Nun das Dinkelmehl, das Mohnmehl, den Jogurt, den Zucker und das Salz mit in den Mixtopf geben und in 3 Minuten, Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.
  • Der Teig wird dann umgefüllt und an einem warmen Ort für eine Stunde ruhen gelassen.
  • Die Zitrone wird heiß abgewaschen und getrocknet. Anschließend die Schale abreiben und die Zitrone auspressen und den Saft auffangen.
  • Es wird die Butter in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und innerhalb von 3 Minuten, 37°, Stufe 1 geschmolzen. Die geschmolzene Butter wird umgefüllt und zur Seite gestellt.
  • Während der Ruhezeit wird die Füllung hergestellt. Hierfür den Mohn, den Jogurt, die Sahne, der Zucker und Saft sowie Abrieb der Zitrone in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 30 Sekunden auf Stufe 3 verrühren. Die Füllung zur Seite stellen.
  • Abschließend wird noch das Ei aufgeschlagen, verquirlt und der Esslöffel Milch untergerührt. Dies alles sollte Zimmertemperatur bekommen, damit uns der Hefeteig nicht zusammenfällt.
  • Nach der Ruhezeit wird der Hefeteig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und in drei gleichmäßige Teile geteilt.
  • Der Ofen kann nun auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt werden.
  • Es wird ein Backblech mit einer Dauerbackfolie oder Backpapier belegt.
  • Nun wird der erste Teil des Hefeteiges rund ausgerollt auf eine Fläche von etwas 22 Zentimeter.
  • Den Boden zuerst mit der Hälfte der geschmolzenen Butter bestreichen und dann die Hälfte der Mohnfüllung darauf geben.
  • Nun den zweiten Teil des Teiges rund ausrollen und daraufsetzen. Hier ebenso verfahren. Zuerst mit Butter einstreichen und dann die Füllung darauf verteilen.
  • Es wird dann der dritte Teig ausgerollt und auf die vorbereiteten Schichten gesetzt.
  • Nun habe ich mit dem Tortenteiler den Kuchen gleichmäßig geteilt. Die einzelnen Partien muss ich nochmals mit einem Messer durchschneiden. Es ist darauf zu achten, dass man eine gerade Anzahl an Stücken hat, da diese immer zueinander gedreht werden.
  • Es werden nun immer zwei Streifen zueinander eingedreht und die Enden miteinander verbunden.
  • Abschließend die Mohnblume mit Mohnmehl noch komplett mit der Ei-Milch-Mischung einstreichen und dann in den vorgeheizten Backofen geben.

Kokos-Zitronen-Gugelhupf – damit träumst du dich an den Strand

Heute gibt es hier auf  meinem Blog ein neues Rezept für einen Rührkuchen. Ausgesucht habe ich mir den Kokos-Zitronen-Gugelhupf bzw. bei mir sind es Mini-Gugelhupf geworden. An diesen aktuellen sonnigen Tagen unterstützt der Mini-Gugelhupf mit Kokos und Zitrone die gute Laune. An etwas trüberen Tagen hilft dir der Kokos-Zitronen-Gugelhupf dich direkt an einen sonnigen, warmen Strand zu träumen.

Die Küchlein kommen mit relativ wenig Mehl aus, ergänzt wird das ganze mit Kokosraspeln. Ich habe diese Version nicht mit Puderzucker oder einer Zucker-Zitronen-Glasur überzogen, da sie uns pur einfach am Liebsten sind. Du benötigst für den Teig eine Zitrone, diese könnest Du dann auch auspressen und mit dem Zitronensaft und etwas Puderzucker eine Glasur anrühren.

Ansonsten ist der Teig schnell zusammen gerührt und nach nur 20 Minuten Backzeit sind die Kokos-Zitronen-Gugelhupf schon fertig gebacken. Das ist ganz klar einer der Vorteile der kleinen Backformen. Wenn Du den Teig in eine große Gugelhupfform gibst, denke ich wird dieser bestimmt 50 Minuten zum Backen benötigen. Hier solltest Du jedoch die Stäbchenprobe durchführen, damit der Kuchen auch durchgebacken ist.

 

Kokos-Zitronen-Gugelhupf

Zutaten:

1 Zitrone (Bio)

150 g Butter

125 g Zucker

1 Prise Salz

3 Eier

80 g Weizenmehl Type 405

120 g Kokosraspeln

1 TL Backpulver

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Form entweder mit Butter oder Backtrennspray ausfetten.
  • Anschließend den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben und innerhalb von 3 Minuten, 40°C, Stufe 1 schmelzen lassen.
  • Die Zitrone in der Zwischenzeit heiß abwaschen und trocknen. Die Schale der Zitrone abreiben.
  • Nun den Zucker, den Zitronenabrieb und die Prise Salz mit in den Mixtopf geben und alles für 30 Sekunden, Stufe 3 aufschlagen.
  • Nun 2 Minuten auf Stufe 3 einstellen und durch die Deckelöffnung die Eier einzeln hineinschlagen und für 30 Sekunden unterrühren lassen.
  • Abschließend kommt noch das Mehl, das Backpulver und die Kokosraspeln zum Teig. Alles gemeinsam wird auf Stufe 5 für 15 Sekunden untergehoben.
  • Den Teig dann gleichmäßig in die vorbereitete Backform geben.
  • Wenn der Ofen aufgeheizt ist werden die Küchlein auf mittlerer Schiene eingeschoben und gebacken.
  • Nach der Backzeit die Kokos-Zitronen-Gugelhupfe für 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen.

Schupfnudeln mit Spitzkohl

Unter der Woche greife ich gerne auf die schnelle Feierabendküche zu – und dann sind da schnell mal Pasta- und Pfannengerichte zubereitet. Heute gibt es für Dich Schupfnudeln mit Spitzkohl aus der Pfanne. Ich muss gestehen, die Schupfnudeln habe ich nicht selbst zubereitet, denn Kartoffelteige wie für Kroketten oder Gnocchi und ich sind Feinde. Ich habe es bereits ein paar Mal probiert, allerdings blieb es beim Probieren und dann der schnellen Suche nach Alternativen da mir die Teige bisher gelungen sind, wenn es allerdings um das Kochen oder Frittieren ging, hatten sie keinen Halt. Nun ja – also heute dann Schupfnudeln als Fertigprodukt.

Auf die Idee mit dem Spitzkohl kam ich, weil in unserer 14-tägigen Gemüsekiste eben dieser enthalten war. Es war ein kleiner Kopf, so dass ich diesen komplett aufgebraucht habe.

 

Schupfnudeln mit Spitzkohl

 

Zutaten:

500 g Schupfnudeln

1 kleiner Spitzkohl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

150 g Kochschinken

etwas Olivenöl

125 ml Cidre / Apfelwein

1 Lorbeerblatt

getrockneter Thymian

1 Prise Pfeffer (Langer Pfeffer)

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Zuerst habe ich die Zwiebel und die Knoblauchzehe geschält.
  • Den Zwiebel in kleine Würfeln schneiden, den Knoblauch klein hacken.
  • Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten und den Knoblauch hinzugeben.
  • Den Spitzkohl von den äußeren Blättern befreien und in feine Streifen (5 mm) schneiden.
  • Den geschnittenen Spitzkohl mit zu den Zwiebeln geben und kurz anbraten.
  • Nun den getrockeneten Thympian und das Lorbeerblatt hinzugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Die Spitzkohlmischung mit den Cidre ablöschen und diesen einreduzieren lassen, so dass der Kohl darin schmort. Dies dauert etwa 7 Minuten. Die Kohlmischung aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  • Nun den Schinken in Würfel schneiden und mit den Schupfnudeln anbraten. Ich habe hier kein Öl oder Butter verwendet, da die Schupfnudeln fettig genug waren.
  • Wenn die Schupfnudeln und der Schinken angebraten ist kann die Kohlmischung wieder hinzugegeben werden. Es wird alles vermengt und kann serviert werden.

Kochst Du abends und was kommt bei Dir auf den Tisch?

Die Schupfnudeln mit Spitzkohl sind rasch zubereitet und in weniger als einer halben Stunde kann gegeben werden. Für mich ist das eine schnelle Feierabendküche und dadurch dass was übrig bleibt hat man für den nächsten Tag entweder noch ein Mittagessen oder dann schon einen Teil vom Abendbrot.

 

Waffelkekse

Ich liebe Waffeln und wenn ich die Möglichkeit habe, welche zu bekommen, nutze ich diese auch. Allerdings gibt es bei uns zuhause nicht oft Waffeln. Ich denke mal, es liegt daran, dass ich in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen damit gemacht habe und meine Waffeln oftmals nicht als ganzes aus dem Waffeleisen gekommen sind. Das ist bei diesen Waffelkeksen anderes, denn diese sind ziemlich kross und sie sollen auch nicht wie das klassische Waffelherz aussehen sondern vielmehr nur das Rautenmuster tragen.

Die Waffelkekse sind fest wie Mürbeteig und können in einer Keksdose gut aufbewahrt werden. Die Kekse werden dabei nicht weich. Ich habe meine mit Orangenöl gemacht, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Du kannst die 80 g Orangenöl auch gegen 100 g Butter austauschen. Wir mögen jedoch den Geschmack, daher diese Variante.

Waffelkekse

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 405

30 g gemahlene Mandeln

80 g Orangenöl

50 g Butter

1 Ei

100 g Zucker

 

Backzeit:

2 – 3 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten für die Waffelkekse in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diesen dann auf 30 Sekunden, Stufe 4 einstellen und zu einen glatten Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in einen Gefrierbeutel geben. Der Keksteig sollte mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine haselnussgroße Portionen abstechen.
  • Die einzelnen Portionen zu Kugeln drehen.
  • Nun das Waffeleisen aufheizen und mit Butter/Öl oder Backtrennspray einfetten.
  • In jedes Waffelherz eine Kugel legen und das Waffeleisen schließen.
  • Nun backen die Waffelkekse für etwa 2 – 3 Minuten. Du kannst gerne mal zwischendurch schauen, welchen Bräunungsgrad die Kekse schon haben.
  • Nach der Backzeit die Waffelkekse auf ein Abkühlgitter legen.
  • Die fertigen Waffelkekse können entweder pur genossen werden oder du gibst ein wenig Puderzucker oder Zimt & Zucker darüber – je nach Gusto.

Die Waffekekse sind tatsächlich gut gelungen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Waffeln und ich freunde werden. Zumindest nicht mit dem Waffeleisen, welches aktuell in unserem Haushalt vorhanden ist 🙂

Liebe Grüße aus der Küche,

Alexandra