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Schoko-Mandel-Kuchen – der Beste

Kennst Du das, wenn du von der Arbeit nach Hause kommst und es noch kein Abendessen gibt, du aber unbedingt auf der Suche nach was Süßem bist. In der Regel haben wir irgendwo ein paar Kekse wie die Espressokekse oder ähnliches in greifbarer Nähe. Ab uns zu kommt es aber auch vor, dass noch ein Stück Kuchen da ist. Der Schoko-Mandel-Kuchen ist genau so ein Kuchen, der sich über Tage frisch hält und bei jedem Bissen glücklich macht.

Der Schoko-Mandel-Kuchen ist für mich der Beste, da er durch die Mandeln ein wenig crunchy ist, durch die Schokolade und den Kakao so richtig satt nach Schokolade schmeckt und eben wirklich saftig ist und bleibt. Er ist so ruck zuck zusammen gerührt, das ich ihn Dir nur ans Herz legen kann, um ihn unbedingt auszuprobieren.

Weil mich der Kuchen so überzeugt, ist dies auch mein Beitrag zum Blogevent von Tina von Lecker und Co – Ich will (k)eine Schokolade.

Schoko-Mandel-Kuchen

Zutaten:

150 g Zartbitterschokolade

200 g Speiseöl

100 g Zucker

20 g selbstgemachter Vanillezucker

5 Eier

200 g gemahlene Mandeln

100 g Weizenmehl Type 405

5 g Backpulver

20 g Kakaopulver

 

Ofeneinstellung:

160 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

40 Minuten

 

Zubereitung:

  • Vorab die Springform einfetten und ausmehlen.
  • Den Ofen auf 160 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
  • Zuerst die Zartbitterschokolade gestückelt in den Mixtopf des Thermomixes. Diese in 10 Sekunden auf Stufe 10 klein mahlen.
  • Das Speiseöl hinzugeben und auf 37 °C für 2 Minuten auf Stufe 1 erhitzen.
  • Dann werden die Eier, der Zucker und der Vanillezucker hinzugefügt und alles für 2 Minuten, Stufe 4 untergerührt.
  • Nun wird das Mehl, die Mandeln, das Backpulver und der Backkakao mit in den Mixtopf gegeben und auf Stufe 5 für 20 Sekunden vermischt.
  • Den Teig des Schoko-Mandel-Kuchens in die vorbereitete Springform füllen und in den aufgeheizten Backofen für 40 Minuten backen.
  • Nach der Backzeit die Form auf ein Abkühlgitter stellen und für 10 Minuten abkühlen lassen.
  • Dann kann der Rand der Springform gelöst werden und der Kuchen weiter abkühlen.
  • Ich habe den Kuchen vor dem Servieren mit Puderzucker besträut. Gerne kannst Du ihn natürlich auch mit Schokolade überziehen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen und denk dran, Schokolade macht glücklich.

Pfauenauge mit Moccacreme

Das Wetter passt sich langsam der Jahreszeit an und es kommen die Tage, wo man gemütlich mit seinem Kaffee oder Tee auf der Couch sitzt. Was passt hier besser dazu als etwas Teegebäck. Ich habe Dir dieses mal ein Pfauenauge mit einer Moccacreme mitgebracht.

Durch den Schokoladenmürbeteig finde ich, passt es richtig gut in den Herbst. Ergänzt um die Moccacreme, welche ja auch im Sommer nicht unbedingt schmeckt, weil ihr die gewisse Leichtigkeit fehlt. Und im Frühling freuen wir uns über die Beeren, die wir im Garten pflücken können.

Hast Du schon mal Pfauenaugen selbst gemacht. Für mich war es Premiere, und ich musste feststellen, dass ich eigentlich viel zu lange damit gewartet habe.

 

Pfauenauge mit Moccacreme

 

Zutaten für den Mürbeteig:

250 g Weizenmehl Type 550

50 g Speisestärke

20 g Kakaopulver (80 %)

10 g Backpulver

75 g Zucker

1 Ei

1 EL Milch

150 g kalte Butter

 

Zutaten für die Moccacreme:

100 ml Milch

150 ml Wasser

4 TL Instantkaffee

50 g Zucker

1/2 TL Kakao

1 TL Vanillezucker

2 EL Stärke

 

100 g Butter

2 EL Puderzucker

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

15 Minuten

 

Zubereitung der Pfauenaugen:

  • Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Zwei Backbleche mit Backpapier belegen und zur Seite stellen.
  • Alle Zutaten für den Mürbeteig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 30 Sekunden, Stufe 4 verkneten.
  • Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig dünn ausrollen und mit einem etwa 9 cm großen Ring ausstechen.
  • Bei der Hälfte der ausgestochenen Plätzchen mit einem kleinen Ring die Öffnungen ausstechen.
  • Die ausgestochenen Kekse auf die vorbereiteten Backbleche legen und im vorgeheizten Ofen für 15 Minuten backen.
  • Den restlichen Teig zusammenkneten und erneut ausstechen.
  • Nach dem Backen die Pfauenaugen auf ein Abkühlgitter geben und auskühlen lassen.

Zubereitung der Moccacreme:

  • Zuerst wird der Mocca aus den 150 ml Wasser und den 4 EL Instantkaffee angerührt.
  • Dann werden alle Zutaten bis auf die Stärke, die Butter und den Puderzucker in den Mixtopf des Thermomix gegeben und für 20 Sekunden auf Stufe 4 vermischt.
  • Im nächsten Schritt wird die Stärke hinzugefügt und in 7 Minuten, 90 °C, Stufe 3 zu Pudding gerührt.
  • Diesen in eine kleine Schüssel umfüllen und mit Frischhaltefolie abdecken, damit auf dem Moccapudding keine Haut entsteht.
  • Den Moccapudding abkühlen lassen auf Zimmertemperatur.

 

  • Nun wird die Butter in Stücken in den Mixtopf gegeben. Der Schmetterling wird eingesetzt.
  • Den Puderzucker hinzufügen und das ganze für 3 Minuten auf Stufe 3 cremig rühren.
  • Durch die Öffnung des Deckels des Thermomix wird portionsweise der abgekühlte Pudding auf das laufende Messer gegeben und die Moccacreme cremig geschlagen.

 

  • Die Moccacreme wird in einen Spritzbeutel eingefüllt.
  • Zu guter letzt werden nun die Unterteile der Pfauenaugen mit Moccacreme belegt.
  • Die Deckel mit den Öffnungen auf die Unterteile setzen und leicht andrücken, so dass die Öffnungen mit der Creme aufgefüllt sind.

 

Lass Dir die Pfauenaugen mit Moccacreme schmecken.

Kürbisspätzle – eine Alternative für alle die Kürbis eigentlich nicht mögen

Ich habe Dir hier ja schon meine Haselnussspätzle vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Variante von Spätzle und zwar Kürbisspätzle. Wir finden, Kürbisspätzle ist eine gute Möglichkeit, um Kürbis zu verarbeiten und all denjenigen anzubieten, welche eigentlich keinen Kürbis mögen. Denn in den Kürbisspätzle schmeckt man ihn fast nicht raus. Der Kürbis verändert nur die Konsistenz der Spätzle und färbt sie schön orange ein.

Das gute an den Kürbisspätzle ist auch, dass Du aktuell Kürbis zu Mus einkochen und dieses dann außerhalb der Saison verwenden kannst. Da der Kürbis aktuell aber Saison hat, gibt es das Rezept mit frischem Kürbis.

Magst Du Kürbis oder denkst Du Dir gerade, ja das könnte vielleicht wirklich eine Alternative sein.

 

Kürbisspätzle

 

Zutaten:

400 g Hokkaidokürbis, gewürfelt

600 g Wasser

400 g Weizenmehl Type Dunst/Grießler

4 Eier

etwas Muskat

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Der Kürbis wird gewaschen, geputzt und dann geviertelt. Die Kürbiskerne sind zu entfernen und dann wird der Kürbis gewürfelt.
  • In den Mixtopf des Thermomixes werden 600 g Wasser gegeben, der Kürbis kommt in den Gareinsatz und wird dann 30 Minuten, Stufe 1, Varoma gedämpft.
  • Nach der Kochzeit den Kürbis abgießen, ausdampfen und etwas abkühlen lassen.
  • Der Kürbis wird dann in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 5 für 20 Minuten püriert.
  • Vor dem weiterverarbeiten sollte das Kürbispürree auf ca. 40 °C abkühlen.
  • Wenn das Pürree die Temperatur erreicht hat kann das Mehl, das Salz, der Muskat und die Eier hinzugegeben werden.
  • Alles zusammen auf der Teigknetstufe für 2,5 Minuten zu einem Spätzleteig verkneten und dann eine halbe Stunde quellen lassen.
  • Nach der Quellzeit einen großen Topf mit Wasser ansetzen.
  • Das Wasser aufkochen lassen, salzen und dann zurückdrehen bis dieses siedet. Nun die Spätzle über ein Spätzlebrett schaben oder mit einem Spätzehobel diese ins Wasser hobeln.
  • Wenn die Spätzle aufschwimmen, diese noch kurz ziehen lassen und dann mit einer Schaumkelle abgießen.
  • Die Spätzle können nun serviert werden.

Gebrannte Mandeln wie von der Wiesn

Seit dem vergangenen Wochenende ist die Wiesn 2018 eröffnet. Ich spaziere gerne am Nachmittag über die Wiesn, lasse das Geschehen auf mich wirken und genieße die Stimmung. Dann gibt es einen Besuch im Biergarten mit einem Hendl und einer Maß und wenn die Massen in die Zelte stürmen, gehen wir wieder nach Hause. Was für mich auch noch unbeding zu einem Besuch auf der Wiesn oder auf einem anderen Volksfest dazugehört, sind gebrannte Mandeln oder Erdnüsse oder Macadamia – hauptsache gebrannt.

Aber da man ja nicht das ganze Jahr über ein Volksfest oder einen Weihnachtsmarkt hat, wo man die bekommt, habe ich zuhause ein wenig probiert, wie man selbst gebrannte Mandeln herstellen kann. Das ist gar nicht so schwer, vor allem habe ich ja meinen Küchenhelfer. Der erledigt für mich das Rühren, damit auch nichts anbrennt.

Auf der Wiesn hab ich mal in einen Kupferkessel fotografiert, diese Mengen stelle ich (noch) nicht her. Wobei ich schon mal im Internet unterwegs war, um mich über eine solche Maschine zu informieren.

Gebrannte Mandeln

Zutaten:

120 g Wasser

200 g Rohrohrzucker

1 EL selbstgemachter Vanillezucker

1/2 TL Zimt

200 g ganze Mandeln

 

Zubereitung:

  • Das Wasser wird mit dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Zimt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Nun werden die Mandeln in den Mixtopf gegeben und für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 im Rückwärtslauf eingekocht.
  • In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nach der Kochzeit sollten die Mandeln schön glänzen. Diese werden auf das vorbereitet Backblech gegeben und mit einem Löffel vereinzelt zum abkühlen.
  • Nach der Kühlzeit können die gebrannten Mandeln gegessen werden.

Abschließend habe ich noch einen Tipp für Dich:

Die Mandeln sind bislang ja nur gedämpft. Wer diese etwas krosser möchte, kann das Backblech in den aufgeheizten Ofen (180 °C Ober- und Unterhitze) für 12 Minuten geben. Bitte darauf achten, dass die gebrannten Mandeln nicht verbrennen.

 

Abschließend habe ich noch ein Bild vom Riesenrad auf der Wiesn. Ich habe zwar bei der ersten Runde im Riesenrad ein echt mulmiges Gefühl allerdings genieße ich es auch ein wenig, das Treiben von Oben zu sehen. Und ich muss sagen, gerade beim Sonnenuntergang oder gar dann nachts hat so eine Fahrt mit dem Riesenrad was wirklich besonderes. Neben den gebrannten Mandeln, ist das eigentlich Pflicht, bei einem Wiesn-Besuch.

Dampfnudel

Heute habe ich ein besonderes Schmankerl für Dich, denn das Rezept für die Dampfnudeln wird in Mundart geschrieben sein. Die Idee zu #MundArtEvent2018 stammt von Janke von Jankes Soulfood. Ich fand die Idee sehr passend, denn ich erlebe es immer mehr, dass der Dialekt verloren geht. Kinder lernen im Kindergarten schon nach der Schrift zu sprechen und verlernen aber im gleichen Atemzug komplett den Dialekt. Ich finde es gut, wenn man zwischen Dialekt und Hochdeutsch wechseln kann, aber eben ein wechseln, so dass der Dialekt erhalten bleibt.

Ich wohne fast im Chiemgau und doch stelle ich fest, dass sich der Dialekt ändert, wenn ich beispielsweise in die Arbeit nach Niederbayern fahre oder auch zur Verwandschaft direkt ins Chiemgau was keine dreißig Kilometer entfernt ist.  Also los, auf die Dampfnudl.

Dampfnudln

 

Wos du oalls brauchsd:

500 g Waizzn-Mäi Type 550

250 g Mille

20 g Hefe

65 g Zugga

75 g Budda

1 Ai

1 bissl Soiz

 

100 ml Mille

125 g Budda

100 g Zugga

 

Wia s`das machst:

  • Zerst duasd die Mille und de Budda, Zugga und d`Hefe in dein Thermomix.
  • Des lossd ois fua 20 Sekundn auf Stufn 2 bei 37 °C verruahrn.
  • Dann kimmd des Mäi, des Oa und des Soiz dazu und es werd ois für 3 Minudn auf der Knedstufn zammad grührd.
  • Den Doag dann in a Schüssl und fua a Stund in Ruah lossn. Do werd a dann doppelt so groaß.
  • Dann teilst`n auf in zwoalf Teile und schloafst de alle rund.
  • De Dampfnudln losst dann numoa a holbe Stund in Ruah.
  • Jetzt duast de Mille, de Budda und den Zucker in a gross Bfanndl und loss`das aufkocha.
  • Dann sezzd de Dampfnudln nebranand in des Bfanndl und machsd an Deggl drauf.
  • De Dampfnudln brauchan a hoabe Stund bis ferdig san – den Deggl ned aufhebn.

I wuensch da vui Spaß beim Nochmach.

Do hab i no woas fua di zum lesn:

Schau amoi bei Jankes*Soulfood voabei, do gibs Schepperlinge

und bei Frau Bpunkt, do findst Fleischpflanzal und Püree

 

Kirsch-Marzipan-Muffin

Der Sommer bietet uns gerade jede Menge an Früchten, Obst, Gemüse und Kräuter. Es macht so viel Spaß wenn man nur in den Garten hinaus geht und mit zwei vollen Händen voller Ernte zurück ins Haus kommt. Dann wird dies alles zu einem tollen Essen verarbeitet und man hat den Sommer sofort auch auf der Zunge. So ähnlich ging es mir auch mit den Kirsch-Marzipan-Muffins. Zuerst pflückt man die Kirschen, dann entkernt man sie und zu guter letzt schmeckt man das ganze Aroma dann wenn man die Kirschmuffins vertilgt.

Leider hatte ich kein Marzipan zuhause, als ich die Kirsch-Marzipan-Muffins gebacken habe. Allerdings habe ich einen Thermomix und Mandeln zählen für mich zu den Grundnahrungsmitteln – also war das Marzipan dann auch ruck zuck selbst zubereitet nach diesem Rezept.

Kirsch-Marzipan-Muffins

Zutaten:

200 g Marzipan

150 g weiche Butter

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker

3 Tropfen Bittermandelaroma

1 Prise Salz

2 Eier

170 g Weizenmehl, Typ 405

1 TL Backpulver

500 g entkernte Kirschen

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Muffinblech vorbereitet und mit Papierförmchen auskleidet.
  • Es wird die Butter, der Zucker, der Vanillezucker, das Bittermandelaroma und die Prise Salz in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden, Stufe 5 schaumig geschlagen.
  • Nun die Hälfte des Marzipans in kleinen Stücken in den Mixtopf geben und das Ei hinzufügen. Die Masse für 25 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Dann wird das Weizenmehl und das Backpulver hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrührt.
  • Zum Schluss die entkernten Kirschen hinzuführen und für 10 Sekunden, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 unterrühren.
  • Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen und das restliche Marzipan darauf als Streusel verteilen.
  • Die Kirsch-Marzipan-Muffins für 25 Minuten auf 180° C Ober- / Unterhitze auf mittlerer Stufe backen.
  • Nach der Backzeit die Kirschmuffins abkühlen lassen.

Uns haben die Muffins nach der Kirschernte belohnt. Diese halten sich auch für ein paar Tage, allerdings sollten sie kühl gestellt werden.

Lass Sie Dir schmecken und habe einen schönen Samstag.

Zimtschnecken – die Schweden putzen wir weg bei der WM

Zur Verbereitung für Jogis 11 Jungs #diemannschaft gibt es bei mir heute schwedische Zimtschnecken. Damit putzen wir die Schweden weg und der weitere Weg bei der Weltmeisterschaft 2018 ist geebnet. Die schwedischen Zimtschnecken sind mein Beitrag zu dem entscheidenden Spiel heute Abend. Ich denke mal, ein wenig Nervennahrung kann man schon brauchen, wenn sich die Nation um 20:00 Uhr vor dem Fernseher versammelt.

Hast Du schon mal Zimtschnecken gebacken. Das besondere bei meinen ist, dass der Teig mit Dinkelmehl gebacken wird und die Füllung aus Marzipan, Zimt und Butter besteht.

Schwedische Zimtschnecken

 

Zutaten für den Teig:

500 g Dinkelmehl Typ 630

1 Würfel frische Hefe

150 g Zucker

200 ml Milch

100 g Butter

1/2 TL Salz

1 Ei

 

Zutaten für die Füllung:

80 g flüssige Butter

200 g Marzipan

3 EL Zimt, gemahlen

 

1 Ei

etwas Puderzucker

 

Ofeneinstellung:

220°C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

27 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es wird die Milch, der Zucker, die Butter und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegebeben und für 3 Minuten, 37 °C, Stufe 1,5 verrührt.
  • Nun das Salz, das Ei und das Mehl mit in den Mixtopf geben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine Peng-Schüssel umfüllen und für 30 Minuten an einen warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig vom Volumen verdoppelt hat.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte mit dem Nudelholz auf eine Dicke von einem 1/2 cm rechteckig ausrollen.
  • Den Teig mit der flüssigen Butter für die Füllung bestreichen. Den Zimt darauf mit dem Löffel verteilen und das entweder darüber raspeln oder abzupfen und auf dem Teig verteilen.
  • Der Teig wird dann mit der langen Seite aufgerollt und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten.
  • Diese werden mit Schnittfläche auf das vorbereitete Backblech gelegt.
  • Das Ei wird nun verkleppert und mit einem Pinsel werden die Schnecken auf der Oberseite eingestrichen.
  • Die vorbereiteten schwedischen Zimtschnecken werden nun in den kalten Backofen geschoben und für 27 Minuten bei 220 °C Ober- und Unterhitze gebacken.
  • Nach der Backzeit diese aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Abschließend kannst Du die Zimtschnecken mit Puderzucker bestreuen.

 

Falls Dir 22 schwedische Zimtschnecken zuviel sind, dann kannst Du diese im rohen Zustand (vor dem Backen) einfrieren. Diese bei Bedarf entnehmen und wie gewohnt in den kalten Backofen geben und backen lassen. Somit hast Du immer frische Zimtschnecken und kannst dich an den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 erinnern – hoffentlich lehne ich mich da nun nicht zu weit aus dem Fenster.

Wie ist Dein Tipp für das Spiel heute abend?

 

Kartoffel-Zucchini-Tarte

Wie geht es Dir mit diesen Temperaturen? Ich höre mich in den letzten Tagen innerlich immer öfter sagen – ich will den Winter zurück. Diese Sommertemperaturen sind einfach nicht so richtig mein Ding. Und das hat auch zur Folge, dass ich träge und faul werde. Nicht nur körperlich sondern auch geistig. Und dies lässt mich wirklich oft überlegen, was es dann zum Abendessen geben soll. Es soll ja etwas sein, was ohne viel Aufwand zuzubereiten ist, nicht zu anstrengend ist und bei den Temperaturen auch noch schmeckt. Dieses mal sollte es eine Kartoffel-Zucchini-Tarte sein mit frischem Gartensalat.

Die Tarte ist schnell vorbereitet und backt sich dann alleine im Ofen. Währenddessen kann der Pflücksalat geerntet werden und die sonstigen Schnippelarbeiten für den Salat sind auch abgeschlossen.

Vergangene Woche hatten wir Besuch von einem Freund, welcher uns schon selbst geerntete Zucchinis mitbrachte. Natürlich wurde ein Teil gegrillt und der andere Teil kam in diese Tarte. Ich muss sagen, ich war ein wenig überrascht, dass diese schon reif sind – wobei wir auch schon die ersten Gurken abnehmen und unsere Tomaten haben schon fleissig Früchte. Es steht allerdings alles im Freien – das Wetter ist perfekt für das Gemüse – aber nur für dieses 🙂

Kartoffel-Zucchini-Tarte

 

Zutaten für den Teig:

150 g Weizenmehl Typ 405

75 g Butter

1 TL Salz

1 Ei

20 g Wasser

 

Zutaten für den Belag:

500 g Wasser

2 TL Salz

1 Knoblauchzehe

300 g mehligkochende Kartoffeln

20 g Olivenöl

300 g Schmand

2 Eier

1 Zweig Rosmarin

1/2 TL Pfeffer

1/2 TL Muskat

300 g Zucchini

5 Scheiben Bacon

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst bereiten wir den Teig für die Kartoffel-Zucchini-Tarte zu.
  • Hierfür alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 2 Minuten, Teigknetstufe kneten.
  • Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und in den Kühlschrank legen.
  • Nun werden die Kartoffeln geschält und in 1 cm große Scheiben geschnitten.
  • Die Kartoffeln in den Garkorb umfüllen. Die Knoblauchzehe schälen und zu den Kartoffeln geben.
  • Die 500 g Wasser in den Mixtopf des Thermomixes einwiegen, die 1 TL Salz dazu und das Garkörbchen einhängen. Die Kartoffeln werden nun für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 gegart.
  • In der Zwischenzeit können die Zucchini gewaschen und in 1 cm große Scheiben geschnitten werden.
  • Der Rosmarin wird auch gewaschen, vom Zweig abgezupft und zur Seite gestellt.
  • Nach dem Ende der Kochzeit der Kartoffeln wird der Ofen auf 200 °C Ober und Unterhitze aufgeheizt und eine Tarteform wird eingefettet.
  • Die Kartoffeln werden abgegossen und der Knoblauch wird daraus entnommen und wieder zurück in den Mixtopf gegeben.
  • Es kommen der Schmand, die Eier, das Olivenöl, der abgezupfte Rosmarin, 1 TL Salz, Pfeffer und Muskat mit in den Mixtopf. Alles zusammen für 20 Sekunden, Stufe 6 verrühren.
  • Nun den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 30 cm ausrollen und dann in die Tarteform geben.
  • Mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  • Abwechselnd nun Kartoffeln und Zucchini im Kreis einschichten. Bei mir wurden es zwei Ringe und die Mitte.
  • Mit der vorbereiteten Schmand-Masse übergießen und abschließend die Bacon-Scheiben sternförmig drauf legen.
  • Die Kartoffel-Zucchini-Tarte muss ca. 30 Minuten gebacken werden.
  • Diese danach in Stücke schneiden und mit dem Gartensalat servieren.

Lass es Dir schmecken und habe einen schönen Sommer.

 

 

 

Nusshörnchen

Ich habe in meiner Küche wieder was neues ausprobiert. Dieses mal sind es Nusshörnchen aus einem Teig mit Frischkäse. Der Teig besteht nur aus drei Zutaten (Mehl, Butter und Frischkäse). Es wird kein Zucker zugegeben, dieser kommt nur außen auf die Nusshörnchen. Beim Backen führt dieser dazu, dass die Hörnchen karamellisieren.

Ich habe die Nusshörnchen schon mit verschiedenen Frischkäsesorten und auch schon mit veschiedenen Butter ausprobiert. Meine Erkenntniss ist, dass diese mit Markenprodukten wie dem Frischkäse aus einer großen amerikanischen Stadt am Besten gelingt. Dann noch die Butter dazu, welcher Dich zum Gourmeggle werden lässt und sie sind perfekt.

Dadurch, das ich sowohl den Zucker als auch die gemahlenen Mandeln nochmals in den Thermomix gebe, wird die Zuckermischung ganz fein. Dies kann ich noch als Empfehlung mitgeben.

 

Nusshörnchen

 

Zutaten:

300 g      Weizenmehl Type 405

200 g      Süßrahmbutter

200 g      Doppelrahmfrischkäse

60 g        Zucker

60 g        Rohrohrzucker

60 g        gemahlene Haselnüsse

1 TL        Zimt

 

etwas    Zitronenabrieb

 

Ofeneinstellung:

175 °C Ober- und Unterhitze

 

 

Backzeit:

15 Minuten

 

 

Zubereitung:

  • Es wird das Weizenmehl, die Butter und der Frischkäse in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 5 für 20 Sekunden zu einem glatten Teig geknetet.
  • Diesen dann in einen Gefrierbeutel oder in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank geben.
  • Nach der Kühlzeit werden beide Zuckersorten, die gemahlene Haselnüsse, der Zimt und der Zitronenabrieb in den Mixtopf gegeben und für 3 Sekunden auf Stufe 5 vermischt.
  • Nun den Backofen auf 175 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Zwei Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie auslegen und zur Seite stellen.
  • Den Frischkäseteig aus dem Kühlschrank nehmen und vierteln. Ein Viertel zur Kugel formen und den Rest wieder in den Kühlschrank geben.
  • Etwas der Nuss-Zuckermischung auf die Arbeitsplatte streuen und die Teigkugel darauf unter Wenden zu einer ca. 26 cm runden Teigplatte ausrollen.
  • Anschließend die Teigplatte mit einem 16-er-Kuchenteiler in gleichmäßige Teile splitten und von der breiten Seite zur Spitze zu Hörnchen aufrollen.
  • Diese Nusshörnchen auf die vorbereiteten Bleche setzen und im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

 

 

Um die Nusshörnchen noch etwas interessanter zu machen, kann man auch in jedes einen kleinen Nugatkern geben und diese dann aufrollen.

Knuspriges Hähnchen

Es wird mal endlich wieder Zeit für etwas deftiges. Die letzten Posts waren doch immer was süßes. Wie sieht es denn bei Dir mit der Feierabendküche aus. Ich habe nach der Arbeit oft nicht mehr Lust etwas großes zu kochen. Deswegen muss ein schnelles Gericht mit wenigen Arbeitsschritten her. Ich glaube mein knuspriges Hähnchen ist hier genau das richtige.

Die panierten Hähnchenfilets werden durch den Parmesan schön knusprig und durch das Backen im Ofen ist es auch sehr schonen. Die Panade habe ich im Thermomix zerkleinert, da sie dort einfach richtig fein wird, du kannst das aber auch mit einer Reibe machen und dann mischen. Ich bin nur nicht so der Parmesanfreund und deshalb die Idee mit dem zerkleinern. Eher auch so als Vorsichtsmaßnahme, damit ich nicht direkt auf Parmesanstückchen beiße.

Wir haben in diesem Fall Bandnudeln dazugemacht und eine leicht zitronige Sahnesoße. Bei den Beilagen hast du alle Möglichkeiten. Evtl. wird das knusprige Hähnchen auch auf einen Salat gegeben.

knuspriges Hähnchen

 

Zutaten:

400 g Hähnchenbrust

40 g Butter

50 g Paniermehl

30 g Parmesan

15 g Weizenmehl Typ Griessler

 

Ofeneinstellung:

220 ° C Umluft

mit Pizzastein

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Pizzastein in den Ofen gegeben und dieser wird auf 220 °C Umluft vorgeheizt.
  • Nun wird die Hähnchenbrust in kleine Streifen geschnitten.
  • Für die Panade wird das Paniermehl, der Parmesan und das Mehl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 gemahlen.
  • Die Panade in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese innerhalb von 3 Minuten auf 100° C schmelzen lassen.
  • Die geschmolzene Butter auch in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Hähnchenstreifen zuerst in der Butter wenden und dann in die Panade geben.
  • Ich habe zuerst alle Hähnchenteile paniert und diese dann in den vorgeheizten Ofen auf den Pizzastein gelegt.
  • Das knusprige Hähnchen nach ca. 20 Minuten umdrehen, damit beide Seiten gleichmäßig braun werden.
  • Die Backzeit kann auch verlängert werden, falls es Dir noch nicht knusprig genug.

Lass es Dir schmecken, auch wenn es nach der Arbeit mal schnell gehen muss.