Archiv der Kategorie: Grillen

Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok

Heute gibt es endlich wieder einen neuen Beitrag. Gelesen hast Du es bestimmt schon, dass es ein Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok ist. Zählt dieses Art von Wok im weitesten Sinne zu einem Grill? Die Wokpfanne liegt auf einem Schamott und wird mit Holz befeuert. Also ich würde ihn schon dazu zählen. Das gute Stück haben wir uns heute im Frühjahr zugelegt und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert davon. Er ist schnell angefeuert und kann hinterher noch für ein Lagerfeuer genutzt werden. Dazu kommt dann noch, dass man in einem Wok so schön abwechslungsreich kochen kann und dass man das Sommergemüse mit einbinden kann. Bei dem Rindfleisch Teriyaki war es auch so. Ein wenig Lauch, Karotten, Koriander und Zwiebeln – das alles finde ich im Garten. Die Kaiserschoten nicht, diese habe ich vergangenes Jahr versucht – bin allerdings gescheitert, bzw. wir waren im Urlaub als diese reif waren.

Das Wokgericht haben wir mit Reis serviert, die Zubereitung lasse ich mal aussen vor.

 

Rindfleisch Teriyaki

Zutaten:

400 g Rinderhüfte

1 TL Galgang

1 EL Sesam

6 EL Teriyaki-Soße

1 Knoblauchzehe

etwas Salz

etwas Pfeffer

1 Stange Lauch

1 Karotte

2 Zwiebeln

1/2 Limette, unbehandelt

2 EL Teriyaki-Soße

100 ml Wasser

1 Bund Koriander

etwas Sesamöl

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Rinfleisch in kleine Streifen geschnitten – etwa 1/2 cm.
  • Der Knoblauch wird geschält und klein gewürfelt.
  • Das Rindfleisch wird mit dem vorbereiteten Knoblauch, Galgant, Salz, Pfeffer und den 6 EL Teriyaki-Soße mariniert und zur Seite gestellt.
  • Nun wird das Gemüse geputzt und klein geschnitten. Die Karotten habe ich z. B. mit dem Sparschäler aufgehobelt und dann quer geschnitten.
  • Das Wasser wird mit den 2 EL Teriyaki-Soße verrührt und zur Seite gestellt.
  • Beim Koriander die Blätter einzeln abzupfen und fein hacken. Diesen auch zur Seite stellen.
  • Nun den Wok mit dem Sesam erhitzen.
  • Zuerst wird das Rindfleisch darin scharf angebraten.
  • Dann das Gemüse nach und nach dazugeben und mit anbraten (begonnen bei den Bohnen über die Zwiebeln zu den Karotten).
  • Kurz vor Ende wird die Teriyaki-Wassermischung noch dazugegeben, damit sich etwas Soße bildet.
  • Vor dem Servieren noch den Koriander darüber geben und einmal schwenken.

Lass Dir das Rindleisch Teriyaki aus dem Wok schmecken.

Lachs vom Grill

Heute habe ich wieder ein neues Rezept für ein leckeres Gericht vom Grill. Wir haben dieses mal Lachsfilet mit Honig und Limette glasiert und auf einem Zedernholzbrett gegrillt. Als Schutz, damit der Lachs nicht verletzt wird, bleibt die Haut für den Grillvorgang noch dran.

Und was wir noch gemacht haben, das Räucherbrett wurde nicht gewässert. Ich habe gelesen, dass dies nicht erforderlich ist, sondern es sich dabei eher um einen Irrtum handelt. Ich muss sagen, diesem Irrtum sind wir bislang auch unterlegen – daher war es an der Zeit, das mal zu ändern.

 

Zum Fisch dazu haben wir etwas Weißbrot gehabt und frischen Gartensalat. Wir haben dieses Jahr Pflücksalat angebaut, der versorgt und regelmäßig mit frischen Blättern.

 

Lachs mit Honig-Limetten-Glasur

 

Zutaten:

2 Lachsfilet á 300 g

2 EL Honig

2 TL Salz

2 TL Fischgewürz (wir verwenden Sonnentor

2 Limetten, unbehandelt

 

Grilleinstellung:

160 °C, indirekte Hitze

 

Grillzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst widmen wir uns dem Grill. Dieser wird auf indirekte Hitze mit 160 °C vorbereitet.
  • Die Planke oder der das Zedernholzbrett wird direkt auf die Glut/Heizer gelegt, bis es anfängt zu glimmen und zu rauchen. In der Zwischenzeit wird der Lachs vorbereitet.
  • Den Lachs waschen und trocken tupfen.
  • Die Limetten waschen und eine zur Seite legen. Die andere Limette wird halbiert und ausgepresst.
  • Den Honig, das Salz und das Fischgewürz zu dem Limettensaft und alles verrühren.
  • Nun den Lachs mehrmals (portionsweise) bis zur Haut einschneiden.
  • Den Lachs mit einem Pinsel mit der vorbereiteten Glasur einpinseln, auch in die Einschnitte.
  • Die zweite Limette wird nun halbiert und es werden dünne Scheiben geschnitten, welche in die Einschnitte des Lachsfilets gegeben werden.
  • Das Räucherbrett nun in die indirekte Zone des Grills legen und den Lachs darauf platzieren.
  • Dieser braucht nun je nach Stärke des Filets ca. 30 Minuten. Es wird Eiweiß an den Seiten austreten. Bitte achte darauf, dass oben noch keines Austritt, dann ist der Fisch fertig.

Lass Dir den mit Honig und Limette glasierten Lachs vom Grill schmecken und hab ein schönes Wochenende.

Moink Balls

Wir haben wieder was Neues beim Grillen ausprobiert – dieses mal waren es Moink Balls. Moink Balls, was sind denn das wirst Du Dir nun vielleicht denken. Es handelt sich um kleine Bacon Bombs oder eben eine Mischung aus Muh (Rindfleisch) und Oink (Schweinefleisch). Denn im Original sind die Hackfleischbällchen innen aus Rinderhack und umhüllt mit Bacon. Ich habe das Rezept ein klein wenig abgewandelt, denn mit reinem Rinderhack hatte ich Angst, dass es zu trocken wird.

Die Hackfleischbällchen werden im Grill geräuchert und am Schluss noch mit Barbecue-Soße bzw. Honig glasiert. Damit das ganze auch beim Aufschneiden ein kleines Erlebnis ist, haben wir die Moink-Balls mit Cheddar und Paprika gefüllt. Bei uns gab es dazu Tomatenreis und Gartensalat.

Moink-Balls

 

Zutaten:

700 g Hackfleisch, gemischt

35 g Gewürzmischung „Buletten und Frikadellen“ von Ankerkraut

1/2 Paprika

2 Scheiben Cheddar

24 Scheiben Bacon

 

Barbecue-Soße

Honig

 

Grilleinstellung:

indirekte Hitze, 180 °C

Räucherbox mit Hickory-Räucherchips

 

Grillzeit:

45 Minuten

 

Zubereitung:

  • Bevor wir mit den Hackball beginnen, wässern wir die Hickory-Chips.
  • Zuerst wird das Hackfleisch mit der Würzmischung verknetet, bis dieses gut untergemischt ist.
  • Den Cheddar in kleine Würfel schneiden.
  • Die Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das gewürzte Hackfleisch mit der Waage in 60 g – Portionen abstechen.
  • Jede Portion zu einem flachen Burger-Patty formen.
  • Nun auf jedem Patty etwas von der Paprika und dem Cheddar geben.
  • Diese nun in die Handfläche legen, zusammendrücken und zu einer Kugel formen.
  • Der Hackball wird nun mit zwei Scheiben Bacon eingewickelt. Die erste Scheibe drum rum legen. Die zweite Scheiben schließt den Moink-Ball komplett mit Bacon ein.
  • Die vorbereiteten Moink-Balls zur Seite stellen.
  • Es wird nun der Grill angeheizt auf indirekte Hitze, ca. 180 °C.
  • Wenn der Grill die Temperatur erreicht hat, werden die gewässerten Räucherchips auf die Brenner oder die Briketts gegeben.
  • Die Moink-Balls auf den Rost legen und nun für 30 Minuten garen lassen.
  • In der Zwischenzeit einen Esslöffel Barbecue-Soße in eine feuerfeste Schale geben. Auch einen Teelöffel Honig, ebenfalls in eine feuerfeste Schale.
  • Beides kann nach 20 Minuten mit in den Grill gegeben werden, damit es flüssig wird.
  • Nach 30 Minuten werden die Bacon-Bombs entweder mit Honig oder mit Barbecue eingestrichen und nochmals für 10 weitere Minuten gegrillt.

Lass es Dir schmecken und hab einen tollen Tag.

Spargelpizza vom Grill

Ich habe Dir ja bei meinem Zucchini-Kartoffel-Päckchen schon erzählt, dass wir wirklich gerne grillen. Es wird dich deshalb nicht verwundern, dass wir auch Pizza grillen. Inzwischen haben wir den Prozess des Pizza backens ein wenig optimiert und es ist ein Zusammenspiel von meinem Mann am Grill und mir in der Küche. Nachdem dies so gut klappt, sollte es dieses mal eine Spargelpizza mit rohem Schinken und grünem Spargel geben.

Für den Pizzateig habe ich so ein Grundrezept, auf welches ich immer wieder zurückgreife. Ich würde mal behaupten, der Teig hat Gelinggarantie und für uns ist es der Beste Pizzateig. Aus dem nachfolgenden Teig ergeben sich drei Pizzen bzw ein Backblech.

Dieses mal haben wir die Pizza nur mit Mozzarella gebacken, gerne nehme ich hier aber auch eine Mischung aus Mozzarella und einem Emmentaler oder Tilsiter. Ich achte hier nur darauf, dass der Käse mindestens 45 % i. Tr. hat, denn ansonsten schmilzt er nicht.

Für die Tomatensoße verwende ich meine eingekochte Pizzaiola und ergänze diese noch um diverse frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Olivenkraut und etwas getrockneten Oregano sowie Knoblauch.

Den Spargel habe ich für die Pizza vorgedünstet. Dazu die holzigen Enden (ca. 2 cm) abschneiden, dann den Spargel in den Varoma des Thermomixes legen und 600 ml Wasser in den Mixtopf füllen. Die Zeitwahl auf 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 stellen und den Varoma aufsetzen.

 

Pizzateig

 

Zutaten:

350 g Weizenmehl Typ 550

200 g Wasser, lauwarm

20 g Hefe

25 g Olivenöl

1 TL Salz

1 Prise Zucker

 

200 g Mozzarella

400 ml Tomatensoße, gewürzt

12 Stangen grüner Spargel, vorgegart

8 Scheiben roher Schinken

 

Backzeit:

8 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verarbeiten.
  • Den Teig in eine Peng-Schüssel geben und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Teig nach der Teigruhe dritteln und jedes Drittel auf Mehl ausrollen und erneut ca. 20 Minuten gehen lassen.
  • Jetzt wird der Gasgrill vorgeheizt (alle Brenner auf) und der Pizzastein eingelegt.
  • Nun die Tomatensoße auf der Pizza verstreichen und den Käse aufstreuen.
  • Die Pizza wird nun das erstemal gebacken, ca 5 Minuten.
  • Dann wird die Pizza aus dem Grill genommen und mit dem Spargel und dem Rohen Schinken belegt.
  • Anschließend nochmals für drei Minuten in den Grill und dann heißt es „Schmecken lassen“

In der Einleitung habe ich Dir ja schon ein paar Tipps zur Zubereitung des Spargels und auch der Tomatensoße gegeben, deshalb bin ich da im Rezept gar nicht mehr so darauf eingegangen.

Wir können in unserem Napoleon zwei Pizzen gleichzeitig zubereiten. Die dritte machen wir dann im Nachgang wenn wir beide unsere erste gegessen haben.

 

Zucchini-Kartoffel-Päckchen

Bei uns wird gegrillt, es wird sogar sehr viel gegrillt. Sobald das Wetter nicht mehr direkt ein schlechtes Wetter ansagt ist mein Mann draußen am Grill zu finden. Gefühlt gibt es im Jahr ganze Woche wo die Küche kalt bleibt und wir uns mit frisch gegrillten verköstigen.Diese Woche haben wir ein Schweinefilet am Stück mit frischen Spargel und kleinen Zucchini-Kartoffel-Päckchen gegrillt.

Und genau diese Zucchini-Kartoffel-Päckchen wandern zum Rezeptwettbewerb von Burgis. Die Idee, Knödeln zu grillen finde ich sehr gelungen und es ist mal was anderes als die üblichen verdächtigen Beilagen beim Grillen.

 

Zucchini-Kartoffel-Päckchen mit Speck

 

Zutaten:

2 mittlere Zucchinis

300 g Kartoffelknödelteig aus dem Kühlregal

600 ml Wasser

10 Scheiben Speck

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Zucchinis gewaschen.
  • Die Enden von den Zucchinis abschneiden und diese der länge nach in gleichmäßige Streifen von 2 mm schneiden. (Tipp: Ich habe dies mit der Brotmaschine gemacht, da werden alle gleich 🙂 )
  • Dann den Knödelteig in walnussgroßen Portionen abstechen und zu kleinen Kroketten formen
  • Diese Kartoffelkrokette auf die Zucchinischeibe legen und einrollen.
  • Das Zucchini-Kartoffel-Päckchen dann in den Varoma des Thermomixes legen und mit den weiteren Zucchinistreifen und dem Knödelteig so verfahren.
  • Das Wasser in den Mixtopf des Thermomixes füllen, diesen auf 20 Minuten, Varoma einstellen und den Varoma aufsetzen.
  • Nach Ablauf der Zeit werden die warmen Zucchini-Kartoffepäckchen in Speck einhüllt, mit einen Zahnstocher verschlossen und dann noch kurz auf den heißen Grill gelegt, damit der Speck kross wird.

Du wirst dich vielleicht wundern, dass gar keine Gewürze aufgeführt sind. Aber der Speck ist ja salzig, so dass dieser das den Geschmack weitergibt. Und mehr braucht es eigentlich nicht. Die Kartoffel-Zucchini-Päckchen sind auch gut vorzubereiten, indem Du diese im Varoma vorgarst und dann die abgekühlten Päckchen in Speck wickelst. Somit werden diese auf dem Grill kross und nur noch erwärmt.

Hast Du Dir schon mal überlegt, Knödel zu grillen und wenn ja, welche Ideen hast Du. Der Rezeptwettbewerb von Burgis läuft noch bis zum 28. Mai 2018 – vielleicht bist Du ja der Gewinner des Weber-Grills.

 

Napoleon, der neue Gasgrill im Haushalt

Ich kann es ja gar nicht glauben, dass ich es noch nicht erzählt habe. Wir haben einen Neuen im Haushalt. Es handelt sich um einen neuen Grill, genauer gesagt um einen Gasgrill aus dem Hause Napoleon. Das Gute Stück ist bei uns im August eingezogen, nachdem wir wirklich lange auf der Suche waren. Das es ein Gasgrill werden sollte, war für uns beide klar aber welche Marke.

Warum frägtst Du dich? Leider ist es halt oft so, dass wir abends zu zweit schnell grillen. Da kommen zwei Stück Fleisch, ein wenig Gemüse und evtl. noch Brot drauf. Beim Holzgrill wartet man zuerst eine dreiviertel Stunde bis die Glut soweit ist, dann grillt man zehn Minuten und dann hat man eine Glut für eine ganze Fußballmannschaft. Und wir haben uns vom Gasgrill versprochen, dass es schneller geht bis man was auflegen kann und die Hitze zum Teil auch besser zum Steuern ist.

Wir haben bereits einen Kugelgrill aus dem Hause Weber mit welchem wir nach wie vor sehr sehr glücklich sind. Das gute Stück begleitet uns inzwischen im 12. Jahr und sieht wirklich noch sehr gut aus. Daher war die erste Wahl eigentlich auch ein Weber Genesis II. Wir haben uns diesen genauer angesehen und waren mit der Verarbeitung nicht ganz so zufrieden bzw. waren nicht bereit so viel Geld für diese Verarbeitung auszugeben. Die Suche ging weiter, wir schauten uns auch No-Name-Produkte an.

Beide haben wir uns ein wenig eingelesen und beim Stöbern findet man auch den Ein oder Anderen Blog zum Thema Grillen mit einer Kaufempfehlung.

Wir haben in Wasserburg einen Spezialisten für Outdoorküchen, welcher auch ein Vertreter für Napoleon ist. Wir hatten die Möglichkeit, uns dort einen Überblick über die verschiedensten Ausführungen der Gasgrills zu machen. Neben der Verarbeitung hat uns auch die Beratung überzeugt, so dass wir uns dann für diese Marke entschieden haben.

Natürlich haben wir bislang keinen unserer Grills hergegeben, die bleiben auch alle drei so bestehen, kommen nur zu unterschiedlichsten Anlässen zum Einsatz.

Der Gasgrill hat nun drei Brenner, der Rost ist aus Edelstahl. Neben dem Heckbrenner besitzt unser Napoleon auch eine Sizzle-Zone. Dies ist ein Brenner, der extrem schnell sehr sehr heiß wird. Auf dieser Fläche können Steaks angebraten werden oder auch ein Wok kann aufgesetzt werden.

Ausprobiert haben wir natürlich schon einiges und es werden nach und nach auch die Rezepte dafür kommen, denn Grillen kann man das ganze Jahr über.

Hier nur noch ein paar Einblicke was es schon gegeben hat.

Reispfanne vom Grill

Paella

Geschmorte Bratwurst in Cidre

Das Wetter an diesem Wochenende ist wirklich traumhaft. So einen Tag kann im Grunde nur noch ein toller Grillabend mit einem Ausklang auf der Terrasse abrunden. Grillfleisch hatten wir die vergangenen Tage genug, deswegen muss gestern mal etwas anderes her. Wir haben uns für geschmorte Bratwurst in Cidre entschlossen. Das ganze in selbstgemachten Laugenstangen – eine runde Sache.

Klar, eine Bratwurst ist im Grunde auf dem Grill ruck-zuck zubereitet, hier dauert das Gericht etwas länger, so dass die Laugenstangen während der Zubereitungszeit der Würste auf dem Grill backen können.

Aktuell gibt es eine Aktion „Bayern grillt“ auf Facebook. Ines aus der Münchnerküche hat für Ihren Beitrag Laugenstangen selbst zubereitet und mit einer gebratenen Weißwurst gefüllt. Dieses Rezept für die Laugenstangen habe ich verwendet für meine Brezenstangerl – allerdings im Thermomix zubereitet. Die Menge ergab 12 Brezenstangerl.

Da heute aber die Wurst in Vordergrund stehen sollte, gibt es hier nun das Rezept für die geschmorte Bratwurst in Cidre.

 

geschmorte Bratwurst in Cidre

Zutaten:
4 Paar rohe dünne Bratwürste
2 mittlere weiße Zwiebeln
1 Apfel (Granny Smith)
750 ml Cidre
1 EL Rohrohrzucker

Senf
Ketchup

4 Laugenstangen

Zubereitung:
– Zuerst werden die Bratwürste mit einem Zahnstocher mehrmals eingestochen. Dies hilft, dass die Würste beim Grillen nicht spritzen und der Cidre zieht auch ein.
– Den Grill vorheizen und auf eine Temperatur von 230 °C bringen.
– Den Apfel waschen und mit einer groben Reibe aufreiben.
– Die Zwiebeln putzen, halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden.
– Die Würste, den geriebenen Apfel und die Zwiebeln in eine Aluschale geben und mit dem Cidre auffüllen.
– Die Aluschale auf den vorbereiteten Grill stellen und für 20 Minuten auf direkter Hitze schmorgen lassen.
– Nach der Schmorzeit die Würste in eine zweite Aluschale umfüllen. Nun den Cidre in die zweite Schalte abgießen, dabei die Zwiebeln und Äpfel mit einem Sieb auffangen.
– Die Würstel werden in dem Cidre bei indirekter Hitze warmgehalten.
– Die Zwiebel-Apfel-Mischung mit dem Zucker mischen und in ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze (180 °C) karamellisieren lassen.
– Abschließend noch die Würste bei direkter Hitze kurz anbraten.
– Die Laugenstangen haben wir halbiert und auch kurz angebraten.

Wir haben dann das Sandwich geschichtet. Das Unterteil der Laugenstange, dann die karamellisierte Zwiebel-Apfel-Mischung, darauf zwei Würstel und mit Senf und/oder Ketchup noch mariniert. Den Deckel der Brezenstange darauf und los geht der Genuss.

Lass Dir die Bratwurst schmecken.

Mit diesem Rezept wirst Du sehen, dass eine Bratwurst auch viel mehr kann.

Hab noch einen schönen Tag und genieße das Wetter.

Grillsoße selbstgemacht

Dieses Wochenende hatten wir ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter, denn der Wetterbericht hatte eigentlich was ganz anderes vorhergesagt. Und da wir ja spontan sind und eigentlich immer was in der Gefriertruhe haben, was auch auf dem Grill kann wurde dieser kurzerhand angefeuert. Heute geht es mir aber gar nicht so um das Grillgut sondern heute habe ich ein Rezept für eine Grillsoße um das Sortiment ein wenig zu erweitern. Hier habe ich Dir schon mal selbstgemachten Ketchup oder auch Ajvar vorgestellt.

Grillsoße

Barbecue-Sauce selbstgemacht

Die Soße ist schnell zubereitet und ich denke die Zutaten hat man auch zuhause. Als Vorarbeit haben wir lediglich den Rub zubereitet und einen Teil davon in die Soße mit rein genommen.

Bei dem Rub handelt es sich um eine Trockenmarinade für Schweinefleisch – verwendet wurde es von uns schon für Halsgrat, Wammerl und Spareribs. Ich geb Dir mal mein Rezept für eine kleine Menge, ansonsten einfach die Menge verdoppeln, verdreifachen etc. Der Rub hält sich gut in einem Schraubglas und so brauchst Du nicht bei dem Grillen von Vorne beginnen.

Rub

Zutaten:

2 TL Piment d’Espelette

2 TL grobes Meersalz

2 TL Paprikapulver edelsüß

2 TL Knoblauchgranulat

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL Kreuzkümmel

1 TL Koriander

 

Zubereitung:

  • Gib alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes. Lege ein Zewa zwischen dem Deckel und dem Messbecher.
  • Nun werden die Gewürze für 10 Sekunden auf Stufe 10 gemahlen.
  • Den fertigen Rub kannst Du nun umfüllen oder gleich das Fleisch trocken marinieren.

Den Rub stellen wir für den Augenblick zu Seite und beschäftigen und nun mit der Grillsoße.

Grillsoße

Barbecue-Sauce

Grillsoße

 

Zutaten:

500 g Tomatenketchup

250 g Apfelsaft

125 g Apfelessig

2 TL Rub

2 EL Honig

2 TL Worcestersoße

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten in einen kleinen Topf gegeben, verrührt und zum Köcheln gebracht.
  • Nun wird die Soße einreduziert. Dies geschieht so lange, bis Du Deinen gewünschten Grad erreicht hast.
  • Wir haben die Soße auch zum Bestreichen vom Grillgut verwendet, da war es besser, wenn Sie noch relativ flüssig ist. Ich habe den Topf anschließend nochmals auf den Ofen gestellt und erneut einkochen lassen.

Ja die Soße ist wirklich einfach, deshalb lautet mein Appell: Ran an die Töpfe.

 

Truthahn vom Grill

Es ist Sommerzeit und somit natürlich auch Grillzeit. An diesen Tagen, an denen die Nächte lau sind und man den Abend auf der Terrasse nicht beenden möchte, sind die perfekten Abende fürs Grillen. Neben dem Gegrillten vom Rost gibt es leckere selbst gemachte Salate und die Ein oder Andere Grillsoße. Man kann sich in der Küche im Vorfeld austoben und dann den Abend gemeinsam mit der Familie und/oder Freunden genießen und ausklingen lassen. Wir grillen viel und wir grillen oft – es kann schon vorkommen dass an vier von acht Tagen der Grill angeheizt wird. Dieses mal haben wir uns aber was Großes vorgenommen. Nein kein Pulled Pork oder Brisket – es sollte etwas sein, was man nicht schon zig mal gelesen hat. Wir haben uns für einen Truthahn vom Grill entschlossen – also frei nach Obelix einen Gubbel Gubbel. Gefangen haben wir Ihn nicht mehr mit dem Lockruf „Gubbel Gubbel“ – wir haben „Tim Truthahn“ – so habe ich ihn getauft – von einem befreundeten Landwirt erstanden.

Pute vorbereitet für den Grill

Eingesalzener Truthahn

Tim wog Schätzungen zufolge gute 4 – 4,5 kg und war echt groß und unhandlich. Schlussendlich haben knappe 20 Personen daran gegessen und es ist noch ein wenig übrig geblieben. Zu Beginn des Projektes „Ganzer Truthahn vom Grill“ musste Tim erstmal 12 Stunden im Voraus mit Meersalz eingerieben werden. Dieses Einreiben entzieht dem Geflügel erstmal das Wasser und die Haut spannt sich. Allerdings wird das Fleisch dadurch weich und saftig und das Salz zieht als Würzlake wieder ein – also nicht abschrecken lassen. Tim Truthhahn hat dann seine Nacht im Kühlschrank verbracht. Bis wir den Grill angeheizt haben.

Pute vorbereitet für den Grill

Eingesalzener Truthahn

Laut den Aussagen der Gäste hat Ihnen der Braten geschmeckt und ich denke, dass fast alles gegessen wurde, spricht auch dafür. Durch das Räuchern im Kugelgrill hat er auch noch einen ganz besonderen Geschmack bekommen.

geräucherte Pute

Truthahn im Hickory-Rauch

Gemüsebett

Gemüsebett für Truthahn

So nun kommen wir auch zur Zubereitung unserer Truthahns. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Grillen und lass ihn Dir schmecken.

 

Im Hickoryrauch geräucherter ganzer Truthahn vom Grill

Zutaten für die Vorbereitung:
1 ganzer Truthahn (ca. 4,5 kg)
2 EL grobes Meersalz
2 TL frisch gemahlener Pfeffer

50 g weiche Butter

4 Handvoll Hickory-Holzchips

Zutaten für die Füllung:
1 Zwiebel fein gewürfelt
3 Zweige Thymian

Zutaten für das Gemüsebett:
2 Zwiebeln
2 Möhren
3 Stangensellerie
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Zweig Salbei
2 Knoblauchzehen
500 ml Hühnerbrühe

Grillzeit:
4 Stunden

Ruhezeit:
30 Minuten

Grilleinstellung:
170 °C – indirektes Grillen

Zubereitung am Vortag:
– Am Vortag wird der Truthahn mit kalten Wasser gespült. Diesen nur abtropfen lassen.
– Das Salz und den Pfeffer mörsern und den Truthahn von innen und von außen damit einreiben.
– Den Truthahn in einen großen Bräter oder eine Aluschale geben und für 12 Stunden kühl stellen.

Zubereitung am Grilltag:
– Das Gefügel aus dem Kühlschrank nehmen wenn der Grill angeheizt wird und auf Zimmertemperatur erwärmen.
– Die Hickory-Holzchips wässern.
– Den Truthahn mit der weichen Butter einpinseln.
– Die Zwiebel fein würfeln und mit dem Thymian vermischen. Beides in den Bauchraum des Truthahns geben.
– Das Gemüse für das Gemüsebett grob würfeln und in einen großen Bräter geben. Mit der Hühnerbrühe aufgießen.
– Den vorbereiteten Truthahn mit der Brustseite nach unten auf das Gemüsebett legen.
– Wenn die Grillbrickets vorbereitet sind, werden diese in den Grill gegeben. In die Mitte des Grills haben wir einen kleinen Bräter mit Wasser gegeben. Die Hälfte der Räucherchips auf den Brickets verteilen.
– Den Truthahn nun in den Grill geben. Wir haben einen Ring zum Grillen mit einem Grillspieß. Diesen haben wir eingesetzt, um so den Grill zu erhöhen, in den „normalen“ Kugelgrill hätte der vorbereitet Truthahn von der Höhe nicht gepasst. Darauf bitte achten.
– Nach einer Stunde den Braten umdrehen, so dass die Brust nun oben liegt.
– Parallel wurden nochmals ca. 16 Brickets angezündet. Diese werden in den Grill gegeben wenn Sie durchgeglüht sind. Die restlichen Holzchips darauf verteilen.
– Den Truthahn für gute 2,5 Stunden weiter grillen und räuchern bis dieser eine Kerntemperatur von 75 °C hat.
– Wenn der Braten die Kerntemperatur erreicht hat, wird der Bräter aus dem Grill genommen.
– Das Grillgut vom Gemüsebett nehmen und in Alufolie einwicklen. So ruht er nun noch ca. 30 Minuten. Danach kann er zerlegt und genossen werden.

Heike von Kebo Homing hat für Ihr Event „Typisch für … Juli“  die Grillzeit als Motto. Da reihe ich mich doch mit unseren Truthahn vom Grill ein.

Heike von Kebo Homing hat zum Blogevent aufgerufen.

Salzzitronen

Vergangenes Jahr waren wir fleißig mit Grillen beschäftigt. In den Rezepten aus dem Weber Grillbuch sind wir mehrfach über Salzzitronen gestolpert. Leider konnten wir diese jedoch nicht in der Umgebung auftreiben. Eigentlich kommen Salzzitronen in der marokkanischen Küche vor. Ich dachte mir, versuchst es halt mal beim Türken, da dieser einige eingelegte Delikatessen anbietet. Allerdings hatte dieser noch nie was von Salzzitronen gehört.
Das Gericht hat natürlich auch ohne Salzzitronen funktioniert – behaupte ich einfach mal. Geschmeckt hat es und ob die Salzzitronen den Geschmack beeinflusst hätten, kann ich so nicht beurteilen.

Marrokanische Zitronen

Salzzitronen als Vorbereitung für die Grillsaison

Allerdings habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, vorbereitet zu sein. Und da bei uns eigentlich ganzjährig gegrillt wird, musste ich mich ranhalten.
Also die ersten Vorbereitungen sind getroffen und Salzzitronen wurden eingelegt. Diese müssen nun vier Wochen ziehen und können dann verarbeitet werden.
Jetzt interessiert es Dich vielleicht noch, wie ich das gemacht habe. Daher nun auch das Rezept dazu.

Salzzitronen

Zutaten:
3 unbehandelte Zitronen
grobes Meersalz
Wasser
2 Lorbeerblätter
4 Pfefferkörner

Weckglas, 1 Liter

Zubereitung:
– Es wird eine der Zitronen ausgepresst und der Saft aufgefangen.
– Die beiden anderen Zitronen werden gewaschen, die Stielansätze werden abgeschnitten für einen besseren Stand im Glas.
– Die beiden Zitronen werden tief in Viertel eingeschnitten, allerdings nicht durchgeschnitten. Die Zitronen sollten noch zusammenhalten.
– Die Zitronen vorsichtig aufdrücken und mit dem groben Meersalz befüllen. Die gefüllten Zitronen anschließend fest zusammendrücken und in ein sauberes, gut verschließbares Glas schichten.
– Die Lorbeerblätter anreißen, die Pfefferkörner anstoßen, den Zitronensaft und 1 EL grobes Meersalz über die Zitronen geben und das Glas mit Wasser auffüllen.
– Ich habe die Abschnitte der Zitronen auch mit in das Glas gegeben.
– Das Glas verschließen und mindestens 4 Wochen ziehen lassen.
– Für die Verwendung der Salzzitronen wird meist nur die weiche Schale dann benötigt. Dadurch dass die Zitronen zu Beginn schon geviertelt wurden, können diese Viertel bei Gebrauch auch leicht entnommen werden

Marokkanische Zitronen

Selbst eingelegte Salzzitronen

Bist Du schon in Stimmung fürs Grillen. Wie bereitest Du Dich auf die Grillsaison vor?