Saisonal is(s)t besser – Erdbeertorte

Wir sind mitten im Frühling und der Bärlauch wird abgelöst vom Spargel. Und es gibt endlich regionale Erdbeeren. Ok, natürlich noch nicht vom Feld aber vom Gemüsehändler auf dem Wochenmarkt. Und das bedeutet für mich, es gibt den ersten Erdbeerkuchen der Saison. Für diesen Monat und dem Projekt „Saisonal is(s)t besser“ habe ich mir eine Erdbeertorte überlegt. Damit die nicht zu süß wird ist die Creme aus Quark und Buttermilch hergestellt. Ein toller Biskuit rundet die Torte ab. Also ran an die Küchenmaschine und dann backen die Erdbeertorte auf die Kaffeetafel kommt. Der Kuchen ist doch bestimmt auch was für den Muttertag, denn nicht vergessen, dieser ist schon am 10. Mai.

Für mich sind Erdbeeren die absoluten Frühlingsboten und dürfen auf dem Kaffeetisch nicht fehlen. Hast Du Favoriten für den Monat Mai. Falls du noch unschlüssig bist, was gerade Saison hat, habe ich hier einen Auszug aus dem Saisonkalender.

Während im Bereich von Obst noch nicht so viel Saison hat, gibt es beim Gemüse eine breite Auswahl. Vielleicht kannst Du ja auch schon wie wir das ein oder andere Gemüse aus dem Hochbeet ernten.

Erdbeertorte

Zutaten Biskuit:

6 Eier

180 g Zucker

1 geh. TL Vanillezucker

180 g Weizenmehl Type 405

1 geh. TL Backpulver

1 Prise Salz

Zutaten für die Creme:

3 Pckg. Gelatine fix

250 g Erdbeeren

500 g Magerquark

150 g Zucker

200 g Buttermilch

200 ml Sahne

300 g Erdbeeren

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:

25 Minuten

Zubereitung:

  • Zuerst den Schmetterling in den Thermomix einsetzen. Dann die Eier in den Mixtopf schlagen und für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 4 aufschlagen.
  • Zucker und Vanillezucker mit in den Mixtopf geben und für 10 Minuten, Stufe 4 (ohne Temperatur) aufschlagen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und eine Springform am Boden entweder mit Backpapier auslegen oder einfetten und mit Mehl auskleiden. Aber hier nur den Boden. Den Rand bitte nicht behandeln, damit der Teig schön aufgehen kann.
  • Nun das Mehl, das Backpulver und das Salz mit in den Mixtopf geben und für 5 Sekunden auf Stufe 3 unterheben.
  • Zuerst den Schmetterling entfernen und dann den Teig in die vorbereitete Springform geben.
  • Das Biskuit wird auf mittlerer Schiene für 25 Minuten gebacken.
  • Nach der Backzeit den Kuchen für 10 Minuten in der Form auskühlen lassen und dann den Rand lösen.
  • Wenn das Biskuit ausgekühlt ist, kann dieser mit einem Tortenmesser auseinandergeschnitten werden.
  • Während er Kuchen auskühlt kann die Creme vorbereitet werden.
  • Hierzu die 250 g Erdbeeren waschen und putzen. Diese mit dem Zucker in den Thermomix geben und 5 Sekunden, Stufe 5 pürieren. Das Erdbeerpüree umfüllen.
  • Mit dem Handrührgerät die Sahne aufschlagen.
  • Es werden der Quark und die Buttermilch in den Mixtopf gegeben. Beides innerhalb von 5 Sekunden, Stufe 5 miteinander verrühren.
  • Anschließend die Sahne und das Gelatine fix unterheben und zum Schluss das Erdbeerpüree unterheben.
  • Die fertige Erdbeercreme kühl stellen.
  • Ich habe den Boden des Biskuits in die Springform eingespannt. Die übrigen 300 g Erdbeeren putzen und halbieren. Diese habe ich als Rand auf den Biskuit gesetzt mit der Schnittfläche nach außen.
  • Dann die Creme einfüllen und den Biskuitdeckel drauf. Nun das ganze am Besten über Nacht im Kühlschrank kühlen lassen.
  • Falls Du noch ein paar Erdbeeren übrig hast, kannst du diese oben als Deko drapieren.

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Saisonal is(s)t besser – Apfeltorte

Ein neuer Monat und ein neuer Beitrag zu Saisonal is(s)t besser. Dieses mal habe ich mir eine Apfeltorte überlegt. Denn gerade in den Zeiten wo man überwiegend zuhause ist, darf es gerne am Nachmittag auch mal ein Stück Kuchen oder in unserem Fall ein Stück Apfeltorte sein. Hast Du noch Lageräpfel von den eigenen Bäumen zuhause. Ich hatte das Glück noch welche zu haben und somit viel die Wahl eindeutig auf diesen leckeren Kuchen.

Die Apfeltorte gibt es bei uns öfters, allerdings hat sie den Weg noch nicht auf den Blog geschafft, was ich gar nicht verstehe :-). Um Dir einen Überblick zu verschaffen, was gerade alles im April Saison hat, anbei die Aufstellung des aktuellen Saisonkalenders.

Hast Du gewusst, dass du die Äpfel vom eigenen Baum auch einfrieren kannst. Du kannst Sie bereits putzen und raspeln, in Scheiben schneiden oder auch vierteln und dann einfrieren. Ich nutze dass um so z. B. bereits vorbereitete Äpfel für einen Apfelstrudel zu haben. Du kannst den Apfelstrudel auch schon bereits komplett vorbereiten und einfrieren, nur so am Rande.

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Saisonal is(s)t besser – Blaukraut, Winter im Glas

Die nächste Runde von „Saisonal is(s)t besser“ geht an den Start und bei mir gibt es heute ein Blaukraut. Blaukraut heißt es bei uns hier im Süden von Deutschland, oftmals aber auch Rotkohl genannt. Ich habe mich für das Blaukraut entschieden, weil der Rotkohl für mich zum Wintergemüse zählt und ich somit noch ein paar Gläser auf dem Beistellherd einkochen konnte. Denn klar schmeckt uns Blaukraut im Winter besser, aber auch in den anderen Jahreszeiten kann man schon mal ein Gläschen öffnen und zum Sonntagsbraten genießen.

Nun kommen wir zum Blaukraut. Ich verarbeite in der Regel einen ganzen Kopf und koche die Gläser dann im Backofen ein. So dass ich bei  Bedarf nur in unsere Speisekammer gehen muss und ein Glas holen und erwärmen. Ich habe hier das Rezept auf 500 g Rotkohl runtergebrochen. Viel Spaß beim Einkochen.

Hier nochmals eine Übersicht, was im März alles an Obst und Gemüse Saison hat.

Blaukraut

Zutaten:

500 g Rotkohl

80 g Zwiebeln (1 große)

25 g Sonnenblumenöl

150 ml naturtrüber Apfelsaft

½ TL Salz

1 EL Thymianblätter

150 g Äpfel (Boskop)

1 Lorbeerblatt

Etwas Pfeffer (Langer Pfeffer und Piment)

50 g Johannisbeergelee

2 EL Apfelessig

Zubereitung:

  • Die Äpfel waschen, trocknen und vierteln. Das Kernhaus entfernen.
  • Den Rotkohl putzen, den Strunk entfernen und achteln.
  • Die geputzten Äpfel und den geputzten Rotkohl in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern. Beides umfüllen in einen Topf.
  • Nun die Zwiebeln schälen und vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben. Für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern.
  • Das Sonnenblumenöl hinzugeben und innerhalb von 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 andünsten.
  • Die angedünsteten Zwiebeln umfüllen in den Topf.
  • Nun die Gewürze (Pfeffer, Piment, Salz, Zucker, Thymian und das Lorbeerblatt) mit in den Topf geben. Das Ganze mit dem Apfelsaft aufgießen und bei schwacher Hitze mit geschlossenem Deckel innerhalb von einer dreiviertel Stunde weich kochen bzw. dünsten.
  • Zum Schluss das Johannisbeergelee unterheben und mit dem Apfelessig noch abschmecken.

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Winterbrei mit Pastinake

Saisonal is(s)t besser – Winterbrei mit Pastinake

Es ist soweit, das erste Rezept zum Thema „Saisonal is(s)t besser“ gibt es heute bei mir und meinen lieben Bloggerkollegen. Ich habe mir für heute zwei Rezepte zum Thema Babybrei überlegt – es gibt Winterbrei mit Pastinake, Kartoffel und Karotte. Ich weiß, Brei und Beikost ist natürlich nichts was jeder brauchen und umsetzen kann, bei uns hier im Haus aber gerade ein großes Thema. Wir haben im November mit der Beikost begonnen, was zeitlich echt gut gepasst hat mit dem Gemüse, welches man am Markt bekommt. Daher gab es Anfangs viel mit Kürbis und Karotten und Kartoffeln aus dem Garten. Die Kartoffeln sind uns schon ausgegangen, Karotten haben wir aber noch im Hochbeet. Klar wurden keine frischen mehr gesät aber die bereits gewachsenen sind top. Hier kommt uns natürlich zugute, dass der Winter dieses mal sehr mild und das Hochbeet auch gut isoliert ist.

Winterbrei mit Pastinake

Winterbrei mit Pastinake

Zutaten:

200 g geputzte Karotten

300 g geputzte Pastinake

500 g geputzte Kartoffeln

500 g Wasser

150 g Garflüssigkeit

50 g milder Apfelsaft (ohne Zuckerzusatz)

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln, die Pastinake und die Karotten werden geschält und geputzt. Anschließend in grobe Stücke teilen.
  • Das Wasser (500 g) wird in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Die Kartoffeln in das Garkörbchen geben und in den Mixtopf einhängen. Die Pastinake und die Möhren im Varoma verteilen. Der Varoma auf den Mixtopf aufsetzen und das ganze nun für 25 Minuten, Varoma, Stufe 1 garen.
  • Nach Ablauf der Zeit den Varoma und den Gareinsatz zur Seite stellen und den Mixtopf leeren. Die Garflüssigkeit dabei auffangen.
  • Die Kartoffeln geben wir durch eine Kartoffelpresse und nehmen Sie nochmals zur Seite.
  • Nun das gedämpfte Gemüse in den Mixtopf geben, 150 g Garflüssigkeit dazu sowie den milden Apfelsaft. Das nun für 40 Sekunden, Stufe 10 pürieren.
  • Anschließend die gepressten Kartoffeln hinzugeben und im Linkslauf, Stufe 4 für 10 Sekunden unterheben.
  • Ich fülle den warmen Brei in Portionsbehälter, lasse diese abkühlen und friere dann alles bis auf eine Portion ein.
  • Das notwendige Öl gebe ich immer erst beim auftauen bzw. erwärmen hinzu.

Hierbei handelt es sich um einen vegetarischen Brei. Ich habe bereits vorbereitet gedämpftes Fleisch, welches ich auch klein gemahlen/geschreddert habe im Thermomix. Das kann ich portionsweise zu dem vegetarischen Brei hinzugeben. Dadurch bin ich etwas flexibler und kann den Speiseplan abwechslungsreicher gestalten indem es den Winterbrei pur oder eben mit diversen Fleischsorten gibt.

Ich drücke die kartoffeln auch bereits durch die Kartoffelpresse da unsere Minimadame acht Monate alt ist und zwei Zähnchen hat. Durch dieses Vorgehen möchte ich Sie daran gewöhnen, dass das Essen ein wenig Struktur hat. Du kannst für kleinere Kinder die Kartoffeln auch mit in den Mixtopf geben und dann das ganze für 45 Sekunden auf Stufe 10 pürieren.

Also heute mal etwas ganz anderes auf dem Speiseplan. Wenn du allerdings noch was saisonales für Dich zum Essen brauchst, wie wäre es mit diesem Rotkohlsalat?

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Saisonal is(s)t besser

Ein neues Jahr, neue Vorsätze und ein neues Projekt für mich, meinen Blog und vielleicht auch für Dich. Ich möchte dir heute Saisonal is(s)t besser vorstellen. Bei Saisonal is(s)t besser geht es von Februar bis Dezember darum, saisonal zu kochen, backen und grillen. Vielleicht hast Du auch Ideen wie du saisonales Obst in das Glas bekommst und so z. B. auch im Winter noch ein Glas Tomatensoße von den Gartentomaten öffnen kannst.

Du fragst dich vielleicht, wann hat welches Obst Saison. Hier kann ich dir helfen, denn Katrin von der Fernwehküche hat einen tollen Kalender gestaltet, welcher dir sagt, wann was an Obst und Gemüse Saison hat. Also gleich mal ausdrucken und in die Küche hängen.

Saisonal is(s)t besser läuft aber nicht nur auf meinem Blog sondern auch noch bei diesen lieben Bloggerkollegen.

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Hier findest du immer am ersten Freitag des jeweiligen Monats einen neuen Beitrag mit saisonalen Gerichten. Möchtest auch du mitkochen, sende mir entweder deinen Link oder du verlinkst mich bei deinem Beitrag auf Instagram. Unter dem Hashtag #saisonalisstbesser findest du dann alle Beiträge und kannst dir so einen tollen Wochenplan zusammenstellen.

Kräuterbutter selbermachen

Was war das für ein Wochenende. Die Sonne strahlt, im Garten summt es und der Grill läuft. Neben den Hauptdarstellern wie dem Fleisch, Fisch, Würstl oder Gemüse sind für mich aber auch die Nebendarsteller wie die Salate, Soßen, das Brot und die Knoblauch- oder Kräuterbutter entscheidend.

Der Garten schenkt mir gerade jede Menge an frischen Kräutern, so dass es sich anbietet, die Kräuterbutter selbst zu machen. Du kannst dadurch auch gut selbst bestimmen in welche Richtung du die Butter heute gestaltest. Soll sie mediteran werden mit Rosmarin und Thymian. Oder lieber evtl. klassisch mit Schnittlauch und Petersilie. Oder du probierst mal was neues aus mit Schnittlauchblüten – was optisch wirklich was her macht.

Ich habe mich für einen bunten Mix an Kräutern entschieden. Gewickelt habe ich das ganz in Backpapier, denn das fettet nicht durch. Ich habe auch absichtlich kein Salz und keinen Knoblauch rein genommen, denn die Butter fängt meiner Erfahrung nach an zu schwitzen und bildet kleine Wassertröpfchen. Das kannst du aber natürlich gerne ergänzen.

Kräuterbutter selbermachen

Zutaten:

  • 250 g Buter
  • Olivenkraut
  • Koriander
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Thymian
  • Rosmarin

Zubereitung:

  • Die frischen Kräuter unter kaltem Wasser kurz spülen und trocken tupfen.
  • Dann in den Mixtopf geben und für 5 Sekunden, Stufe 7 zerkleinern.
  • Die Kräuter mit dem Spatel nach unten schieben.
  • Die Butter wird in kleine Würfel geschnitten und auch in den Mixtopf gegeben.
  • Dies alles für 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Ich habe die Kräuterbutter auf drei Portionen aufgeteilt und in Butterbrotpapier gewickelt.
  • Du kannst die Kräuterbutter im oberen Drittel auf das Butterbrotpapier legen. Sie lässt sich gut formen und dann zu einer Rolle aufwickeln.
  • Die Kräuterbutter nochmals in den Kühlschrank geben, damit Sie wieder fest wird.

Erdbeerkuchen – schnell und einfach

Was war das für ein tolles Wochenende. Das war nicht nur Frühling sondern eigentlich schon fast Sommer. Wir haben die Tage im Garten und auf der Terrasse genossen. Neben dem Grillen, darf da auch der Sonntagskuchen nicht fehlen. Diese Woche war es ein klassischer Erdbeerkuchen.

Meine eigenen Erdbeeren sind leider noch nicht so weit, dass ich diese pflücken kann, allerdings haben wir samstags einen Wochenmarkt, wo ich schon regionale Erdbeeren bekomme. Aber es ist nicht nur, dass es schon welche gibt, sondern vielmehr sind diese geschmacklich schon richtig gut und reif und saftig. Und die Qualität ist empfehlenswert. Ich habe von der 500 g Schale, keine einzige Erdbeere ausschneiden oder gar weg werfen müssen.

Bei mir gehört ja zu einem frischen Erdbeerkuchen auch frisch aufgeschlagene Sahne, oder wie ist das bei Dir? Im ersten Moment meinen zwar die meisten so, nein nein die brauche ich nicht, aber wenn diese mal auf dem Tisch steht, greift doch jeder zu.

Erdbeerkuchen

Zutaten:

  • 9 EL Öl
  • 225 g Weizenmehl Type 405
  • 125 g Zucker
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • 500 g rrische Erdbeeren
  • optional 1 Pckg. Tortenguss

Ofeneinstellung:

175 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:

25 Minuten

Zubereitung:

  • Den Backofen vorheizen auf 175 °C Ober- und Unterhitze.
  • Die Obstkuchenform einfetten und ausmehlen.
  • Zuerst werden die Eier schaumig aufgeschlagen.
  • Dann gibt man den Zucker hinzu und schlägt die Masse weiter schaumig auf.
  • Anschließend die neun Esslöffel neutrales Öl (Sonnenblumenöl) hinzufügen und weiter rühren.
  • Zum Schluss das Mehl und das Backpulver vermischen und nur mehr leicht unterheben.
  • Den Teig in die vorbereitet Obstkuchenform gießen und in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene backen.
  • Nach der Backzeit kurz abkühlen lassen und dann den Erdbeerkuchen stürzen.
  • Nach der Abkühlzeit habe ich die Erdbeeren gewaschen, geputzt und halbiert. Den Kuchen mit den Erdbeeren belegen.
  • Wenn du magst, kannst du abschließend noch noch Tortenguß über den Erdbeerkuchen geben.

Dönerbrot oder Brot für Pulled Pork

Bei uns gab es vergangene Woche für die ganze Familie Pulled Pork. Es wurden drei Kilo Schweinehalt geräuchert und gerupft. Pulled Pork isst man ja als Burger, aber Burger-Buns haben mich dazu nicht so ganz überzeugt. Hier musst was anderes her. Die Alternative war der Gedanke rund um Dönerbrot.

Der Gedanke war gefasst, jetzt galt es dieses in die Tat umzusetzen. Ich habe ja schon Pide gebacken, und so ähnlich sollte es werden. Wir waren neun Leute, da sollten dann 12 Brote reichen. Dafür ist das Rezept ausgelegt. Du kannst es natürlich halbieren. Bei mir sind auch noch Brote übrig geblieben, welche nun im Tiefkühler schlummern und darauf warten beim nächsten Grillen aufgebacken zu werden.

Dönerbrot bzw. Buns für Pulled Pork

Zutaten:

  • 760 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Trockenhefe
  • 480 ml Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 2 Eigelb
  • Schwarzkümmel

Ofeneinstellung: 275 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit: 8 – 10 Minuten

Zubereitung:

  • Es wird zuerst das Wasser mit der Trockenhefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1 erwärmen.
  • Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und für 5 Minuten, Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig dann in eine Schüssel umfüllen und bei Raumtemperatur für mindestens eine Stunde ruhen lassen. (Bei mir wieder im Wasserbett)
  • Nach der Ruhezeit wird der Ofen auf 275 °C Ober- und Unterhitze vorbereitet. Ich habe auch den Pizzastein eingelegt und zwei Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Der Teig wird nun aufgeteilt, bei mir wurden es 12 Brote. Diese jeweils ein wenig in Form bringen, jedoch darauf achten, dass die Luft nicht raus gedrückt wird.
  • Die Brote nochmals kurz abdecken und ruhen lassen, bis der Ofen aufgeheizt ist.
  • Jedes Dönerbrot wird vor dem Backen mit Eigelb eingestrichen und mit Schwarzkümmel bestrichen.
  • Ich habe immer vier Brote auf einmal gebacken. Diese nach der Backzeit abkühlen lassen.
  • Zum Essen habe ich die Brote zu 3/4 aufgeschnitten und dann das Fleisch hinein gegeben.

Lass es Dir schmecken und liebe Grüße aus der Küche.


Spargel-Kartoffel-Suppe

Es ist Spargelzeit und wir haben das Glück auf dem Wochenmarkt einen Spargelbauern zu haben. Ich glaube du kannst schon erahnen, dass ich dort wöchentlicher Gast bin, um Spargel zu kaufen. Neben Spargel pur gibt es bei uns Spargel auch auf der Pizza oder so wie heute hier als Spargel-Kartoffel-Suppe.

In die Spargel-Kartoffel-Suppe kommt neben den Hauptkomponenten auch Kokosmilch und Zitronengras sowie Currypaste. Das lässt die Suppe ein wenig asiatisch werden. Ich habe für meine Suppe Spargelbruch verwendet, da der Spargel eh klein geschnitten wird.

Zu der Spargel-Kartoffel-Suppe gab es noch Blätterteigstangen, welche ich mit geräuchertem Paprika gewürzt hatte. Du kannst in die Suppe auch prima noch ein paar Garnelen geben.

Spargel-Kartoffel-Suppe

Zutaten:

  • 10 g Butter
  • 400 g geschälten Spargel – etwa 500 g frischer Spargel
  • 275 g geschälte Kartoffeln
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 400 g Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL gelbe Currypaste
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

  • Der Spargel wird geschält und in grobe Stücke geschnitten.
  • Die Butter in den MIxtopf des Thermomixes geben und den Spargel hinzufügen. Beides für 4 MInuten, 120 °C, Stufe 1 andünsten.
  • Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Zitronengras anstoßen.
  • Alle Zutaten in den Mixtopf geben und für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 1 garen.
  • Nach der Garzeit das Zitronengras entfernen – es lässt sich nicht ordentlich zerkleinern und wird zu kleinen unangenehmen Fäden.
  • Abschließend die Spargel-Kartoffel-Suppe für eine Minute pürieren.
  • Sollte Dir die Suppe zu dick sein, kannst du noch etwas Wasser hinzugeben.

Lass es Dir schmecken und viel Spaß beim Kochen.

Erdbeertiramisu

Es ist Frühling, zumindest meteorologisch. Während ich diese Zeilen tippe, läuft die Heizung und es ist einfach nur wieder kalt geworden. Aber wie kann man dem trüben Wetter entgegenwirken. Für mich ist es eine Lösung mit Frühlingsobst zu arbeiten – und dazu zählt für mich ganz klar die Erdbeere. Sie ist zwar leider noch nicht aus dem eigenen Garten, allerdings fangen die Erdbeerpflanzen bereits zu blühen an und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich diese pflücken kann und dann erneut das Erdbeertiramisu zubereite.

In dem Erdbeertiramisu werden viele Erdbeeren in verschiedenen Konsistenzen verarbeitet, dadurch ist es auch wirklich schön fruchtig. Für mich vereint das Erdbeertiramisu einiges, was ich mir Sonntags auf der Kaffeetafel wünsche. Es ist ein fruchtiges, cremiges Dessert. Durch den 50:50-Anteil von Mascarpone und Sahne ist es klar kein leichtes Dessert aber trotzdem frisch. Und die Tonkabohne bringt einen neuen Geschmack rein.

Erdbeertiramisu

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 500 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 1 Tonkabohne
  • 1,5 Pckg. Löffelbiskuit
  • 350 ml Orangensaft

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Zucker in den Thermomix gegeben. Diesen für 5 Sekunden, Stufe 8 zu Puderzucker machen. Diesen umfüllen.
  • Dann werden die Erdbeeren gewaschen und geputzt.
  • Die Hälfte der Erdbeeren werden in den Thermomix gegeben. Die Hälfte des Puderzuckers hinzugeben und für 8 Sekunden, Stufe 8 pürieren. Das Erdbeerpüree umfüllen.
  • Als nächstes wird die Sahne mit dem Zucker und der aufgeriebenen Tonkabohne steif geschlagen.
  • Im Anschluss wird die Sahne unter die Mascarpone gehoben und verrührt.
  • Im nächsten Schritt wird der Orangensaft in ein tiefes Teller gegeben. Eine Auflaufform wird bereitgestellt.
  • Die Löffelbiskuit werden in den Orangensaft getränkt und in die Auflaufform geschichtet.
  • Dann werden Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten und auf den Löffelbiskuit verteilt.
  • Darauf kommt eine Schicht der Mascarpone-Sahne-Mischung und dann eine Schicht des Erdbeerpürees.
  • Nun wiederholt sich das ganze mit getränkten Löffelbiskuit, dann die Mascarpone-Sahne-Mischung.
  • Obenauf wird das Erdbeerpüree erst kurz vor dem Servieren gegeben, ebenso wie der rest der Erdbeeren. Diese werden geviertelt oben auf dem Erdbeertiramisu verteilt.
  • Das Erdbeertiramisu mindestens für einen halben Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Du kannst vor dem Servieren auch noch ein paar Streifen frische MInze geben oder ein paar Zesten von einer unbehandelten Limette.

Lass es Dir schmecken!