Apfeltasche

Dieses Wochenende ist der Sommer erstmal vorbei. Und ich muss gestehen ich genieße es sehr, dass es in meiner Küche nicht mehr knappe 30 °C hat. Denn so macht es auch wieder Spaß das eigene Obst und Gemüse zu verarbeiten. Wir haben das Glück einen großen Garten zu haben. Darin sind auch ein paar Apfelbäume und die Äpfel sind gerade reif. Natürlich überlege ich mir, was ich damit anstellen kann, denn es sind leider keine Lageräpfel. Somit wurden ein paar der Äpfel verarbeitet und in einer Apfeltasche versteckt.

Wusstest Du, dass man Äpfel auch einfrieren kann. Ich habe das mit einem Teil der Ernte gemacht. Diese habe ich geschält, geputzt und bereits klein gehobelt. Das ganze dann in 1-Kilo-Packungen gepackt, denn damit habe ich dann schon mal die Äpfel für z. B. eine Apfel-Wein-Torte. Auch kannst du die Apfelspalten einzeln anfrieren und dann gesammelt tiefkühlen und wenn Du Lust auf einen Apfeldatschi mit Streusel hast, dann werden diese aufgetaut und verarbeitet. Somit kannst Du dir den Sommer sichern und dein eigenes Obst verarbeiten.

So, nun aber zurück zu den Apfeltaschen. Diese werden mit Blätterteig hergestellt. Ich mache den Blätterteig nicht selbst, der Aufwand hierfür ist immens. Ich denke, dass es in Ordnung ist, hier auf ein ordentliches Produkt zurück zu greifen.

Apfeltasche

Zutaten:

3 Äpfel – mittelgroß

2 EL Zitronensaft

1 EL Zimt

150 ml Orangensaft

20 g Vanillezucker

15 g Speisestärke

1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal

1 Ei

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

18 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Äpfel gewaschen, geschält, entfernt, geputzt und dann in kleine Stücke geschnitten.
  • Die vorbereiteten Äpfel mit dem Zitronensaft vermischen und den Zimt dazu geben.
  • Nun die Hälfte des Orangensaftes mit der Stärke und dem Vanillezucker verrühren.
  • Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
  • Die zweite Hälfte des Orangensaftes auf dem Ofen erhitzen und unter ständigem Rühren die vorbereitete Orangensaft-Mischung unterrühren. Die Orangensaft-Mischung kurz aufkochen lassen und die Apfelspalten unterheben.
  • Die Apfelmischung nun zur Seite stellen.
  • Nun wird der Blätterteig ausgerollt und in vier Teile geschnitten.
  • Das Ei verquirlen und jeweils ein Blätterteig-Rechteck am Rand einstreichen.
  • Nun die vorbereitete Apfelmischung im unteren Drittel auflegen und den Blätterteig zu einer Tasche formen. Den Rand mit einer Gabel zusammendrücken.
  • Es wird die Apfeltasche auf der Oberseite noch mit Ei bestrichen und zwei – dreimal eingeschnitten. Dann diese auf das vorbereitete Backblech legen und mit den weiterem Blätterteig ebenso vorgehen.
  • Die Apfeltaschen dann für 18 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Lass Sie dir schmecken und genieße das saisonalle Obst.

Hahnenkamm

Apfeltasche

 

Kirsch-Marzipan-Muffin

Der Sommer bietet uns gerade jede Menge an Früchten, Obst, Gemüse und Kräuter. Es macht so viel Spaß wenn man nur in den Garten hinaus geht und mit zwei vollen Händen voller Ernte zurück ins Haus kommt. Dann wird dies alles zu einem tollen Essen verarbeitet und man hat den Sommer sofort auch auf der Zunge. So ähnlich ging es mir auch mit den Kirsch-Marzipan-Muffins. Zuerst pflückt man die Kirschen, dann entkernt man sie und zu guter letzt schmeckt man das ganze Aroma dann wenn man die Kirschmuffins vertilgt.

Leider hatte ich kein Marzipan zuhause, als ich die Kirsch-Marzipan-Muffins gebacken habe. Allerdings habe ich einen Thermomix und Mandeln zählen für mich zu den Grundnahrungsmitteln – also war das Marzipan dann auch ruck zuck selbst zubereitet nach diesem Rezept.

Kirsch-Marzipan-Muffins

Zutaten:

200 g Marzipan

150 g weiche Butter

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker

3 Tropfen Bittermandelaroma

1 Prise Salz

2 Eier

170 g Weizenmehl, Typ 405

1 TL Backpulver

500 g entkernte Kirschen

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Muffinblech vorbereitet und mit Papierförmchen auskleidet.
  • Es wird die Butter, der Zucker, der Vanillezucker, das Bittermandelaroma und die Prise Salz in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden, Stufe 5 schaumig geschlagen.
  • Nun die Hälfte des Marzipans in kleinen Stücken in den Mixtopf geben und das Ei hinzufügen. Die Masse für 25 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Dann wird das Weizenmehl und das Backpulver hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrührt.
  • Zum Schluss die entkernten Kirschen hinzuführen und für 10 Sekunden, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 unterrühren.
  • Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen und das restliche Marzipan darauf als Streusel verteilen.
  • Die Kirsch-Marzipan-Muffins für 25 Minuten auf 180° C Ober- / Unterhitze auf mittlerer Stufe backen.
  • Nach der Backzeit die Kirschmuffins abkühlen lassen.

Uns haben die Muffins nach der Kirschernte belohnt. Diese halten sich auch für ein paar Tage, allerdings sollten sie kühl gestellt werden.

Lass Sie Dir schmecken und habe einen schönen Samstag.

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich das letzte Rezept für eine Aprikosenmarmelade. Du weißt ja, alle guten Dinge sind drei, deswegen mogelt sich heute auch eine Aprikosen-Rosmarin-Marmelade in die Triologie der Aprikosenmarmelade ein.

Hast Du schon die beiden anderen Sorten für meinen Sommer im Glas verfolgt. Die Aprikosenmarmelade kannst Du hier und die Aprikosen-Lavendel-Marmelade hier einsehen.

Weil es mir mit interessanten Geschmackskombinationen noch nicht reicht, folgt heute die Verfeinerung mit Rosmarin. Ich möchte Dir auch kurz erklären, warum der Rosmarin so gut zur Aprikose passt. Dies hängt mit dem blumigen, fruchtigen Aroma der Aprikose zusammen, welche schon einen leichte Lavendelnote besitzt. Der Rosmarin ist mit dem Lavendel verwandt und daher sind die beiden eine perfekte Ergänzung zur Aprikosenmarmelade.

 

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 Zweige frischer Rosmarin

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Die Marmelade wird nun eingekocht. Hierfür die Aprikosenmasse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Den Rosmarin währenddessen waschen und vom Zweig abzupfen. Die Rosmarinnadeln fein hacken und vor Ende der Kochzeit durch den Deckel zur Aprikosenmarmelade geben.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Zum Abschluss der Serie rund um die Aprikosenmarmelade siehst Du, wie einfach ein wenig Abwechslung in der Marmeladenfach gebracht werden kann. Du kannst mit den Gewürzen spielen, mit welcher Du die Marmelade einkochst. Eine Stange frische Vanille gibt z. B. gleich ein ganz anderes Aroma oder auch ein Schuss guten Rum. Also ran an den Topf und viel Spaß beim Einkochen.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich eine Variante meiner Aprikosenmarmelade. Ich sollte ja ein wenig Abwechslung in unser Marmeladenfach bringen und ich koche wirklich gerne ein. Das Problem ist nur, dass wir unter der Woche nicht frühstücken. Bei uns wird nur am Wochenende gefrühstückt und dann ist sollte es nach dem Marmeladenbrot auch ein Wurstbrot geben. Nur süß, das reicht mir nicht aus.

Wie ist das bei Dir? Welcher Typ von Frühstücker bist Du?

Ich habe jetzt allerdings eine Möglichkeit gefunden, die selbst gekochte Marmelade auch aufzubrauchen. Ich rühre Sie mir in der Arbeit unter den Naturjogurt. Somit ist der nicht ganz so leer und es muss nicht unbedingt ein Müsli oder Granola drunter.

Jetzt kommen wir aber zu dem Hauptdarsteller dieses Beitrages. Ich habe Aprikosenmarmelade gemacht mit getrockneten Lavendelblüten. Ich habe ja Lavendel echt gerne, und da kommen dann auch schon mal so Kombinationen raus, wo der ein oder andere erstmal denkt, wie passt das zusammen. Aber probiere es und du wirst auch ganz schnell von der Kombi überzeugt sein.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 EL getrocknete Lavendelblüten

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Nun werden die getrockneten Lavendelblüten unter die Aprikosenmarmelade gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 3 untergehoben.
  • Die heiße Aprikosen-Lavendel-Marmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Die Aprikosen-Lavendel-Marmelade sollte nun noch am Besten für zwei Wochen durchziehen, bevor diese angebrochen wird. Dann können die Lavendelblüten Ihren Geschmack entwickeln und an die Aprikosenmarmelade abgeben.

Hast Du denn den Tipp mit dem Kokosöl schon umgesetzt? Und wie ist Dein Erfolg damit?

Gruß aus der Küche und einen schönen Sonntag.

Aprikosenmarmelade – Sommer im Glas

Es ist Sommerzeit und somit bietet uns der Garten all seine Früchte. Die Kirschsaison ist vorbei und wir widmen uns nun weiteren Steinobstsorten. Heute habe ich ein Rezept für Aprikosenmarmelade aus dem Thermomix. Also ich habe sie im Thermomix zubereitet, du kannst das natürlich auch im Topf machen und mit dem Pürierstab dann die Marmelade zu einer samtigen weichen Konsistenz pürieren.

Ich bin ja bei Marmelade ein Fan davon, wenn sie keine Fruchtstücke enthält. Daher wurde meine Aprikosenmarmelade auch lange gerührt und dann nochmals aufgeschlagen, bevor diese in die Gläser abgefüllt wurde.

Meine Aprikosen habe ich beim Obsthändler bekommen vom Wochenmarkt. Diese sind aus Frankreich und schon sehr reif und dadurch auch wirklich süß.  Ich finde, sie eigenen sich schon nicht mehr richtig zum puren Genuß sondern sind wirklich vielmehr zum Verarbeiten. Solltest Du Marillen aus der Wachau also Österreich bekommen, kannst Du diese auch für das Rezept verwenden. Marillenmarmelade im Krapfen, was für ein Gedicht.

 

Aprikosenmarmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

 

Wenn du das Rezept aufmerksam gelesen hast, hast du bemerkt, dass ich einen Esslöffel Kokosöl hineingemogelt habe. Dies dient dazu, dass die Aprikosenmarmelade nicht überkocht. Um ein Spritzen der Marmelade zu vermeiden, kannst Du auch das Garkörchen auf den Deckel des Thermomixes stellen.

Und ich habe in die Aprikosenmarmelade keinerlei Gewürze getan. Du kannst diese natürlich verfeinern und würzen. Gut passt beispielsweise eine Vanilleschote.

Viel Spaß beim Einkochen und dann vor allem beim Genießen.

saftiges Dinkelbrot mit Karotten

Neben dem Grillen darf es im Sommer auch gerne mal eine Brotzeit mit frischen Tomaten und Gurken aus dem eigenen Gemüsegarten sein. Und natürlich darf dabei auch ein selbstgemachtes Brot nicht fehlen. Ich habe mich dieses mal für ein saftiges Dinkelbrot mit Karotten entschieden, denn diese konnte ich auch schon aus dem Hochbeet ernten.

Die Karotten habe ich im Thermomix klein gehäckselt, dadurch wird das Dinkelbrot saftig und es färbt sich ein wenig orange.

 

Dinkelbrot mit Karotten

 

Zutaten:

500 g Dinkelmehl Typ 630

200 g Karotten

1 Würfel frische Hefe

300 g lauwarmes Wasser

100 g Naturjogurt

2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die Karotten werden gewaschen und in grobe Stücke geschnitten. Diese in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern.
  • Nun die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und alles für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine „Peng-Schüssel“ umfüllen und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Eine Kastenform entweder mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  • Den Brotteig nach der Gehzeit in die Kastenform umfüllen und in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer backen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit die Termperatur absenken auf 180 °C Ober- und Unterhitze und fertig backen lassen.
  • Nach dem Backen das Brot aus dem Ofen nehmen und noch für ca 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann kann das Brot gestürzt werden.

Du kannst das Brot auch ein wenig variieren, indem Du noch 100 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne hinzufügst.  Auch kannst Du die Karotten durch Kürbis ersetzen. Die Saison für Kürbis beginnt ja bald.

Das saftige Dinkelbrot mit Karotten kannst Du entweder pur zur Brotzeit nutzen, mit Butter und Kresse belegen oder ein Wurstbrot daraus machen. Am nächsten Tag finden wir es auch gut, wenn du es kurz toastest – ebenso kann es als Grillbeilage genutzt werden.

Aprikosensirup selber machen – Sommer im Glas

Genießt Du die sommerlichen Temperaturen genauso wie ich. Nicht nur das Grillen macht Spaß sondern auch den Sommer im Glas einzufangen. Nach den Erdbeeren, den Kirschen und den Johannisbeeren ist nun das Steinobst dran. Vergangenes Jahr sind wir in Frankreich über den Wochenmarkt geschlendert und haben uns das ganze Obst angesehen – dieses Jahr habe ich Aprikosen eingekocht zu Aprikosensirup. Denn Aprikosensirup selber machen ist nicht schwer, man braucht nur ein wenig Zeit. Aber bei jeder Mischung mit dem Sirup hast du den Sommer im Glas und kannst an die verschiedenen Momente zurückdenken, welche das Leben für Dich parat hält.

 

 

Hast Du schon mal Sirup selbst gemacht? das Prinzip ist immer das selbe, und die Basis ist Zuckersirup. Dadurch wird er auch mit dem Obst Süß und ist wirklich nur als Sirup zu verwenden. Unser Mischungsverhältnis ist 1 Teil Sirup und 10 Teile Wasser. Wenn Du es süßer magst, gibst Du einfach noch ein wenig Sirup mit dazu. So nun aber zu unserem Aprikosensirup und wie Du diesen mit dem Thermomix selbst herstellen kannst.

 

Aprikosensirup, selbst gemacht

Zutaten:

1000 g entkernte und geputzte Aprikosen

800 g Wasser

15 g Zitronensäure

600 g Zucker

 

Zubereitung:

  • Gib die entkernten, geputzten und geviertelten Aprikosen in den Mixtopf des Thermomixes.
  • Das Wasser wird auch hinzugegeben und dann zuerst für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 2 geköchelt.
  • Anschließend wird die Mischung zu Aprikosenpüree gemacht. Hierfür 20 Sekunden, Stufe 5 pürieren und umfüllen, um die Masse abkühlen zu lassen.
  • Nach der Abkühlzeit wird der Zucker hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden, Stufe 5 untergerührt.
  • Den vorbereiteten Aprikosensirup nun am Besten über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen.
  • Am nächsten Tag wird die Zitronensäure hinzugegeben und die Mischung dann erneut für 12 Minuten, 98 °C, Stufe 2 aufgekocht.
  • Den heißen Aprikosensirup in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Ich lagere meinen selbstgemachten Aprikosensirup im Keller. Zur Haltbarkeit des Sirups kann ich gar nicht so viel sagen, da es immer darauf ankommt wie sauber man gearbeitet hat und natürlich auch welche Mengen man herstellt.

Ich habe für mich kleine 250 ml-Flaschen entdeckt. Die finde ich gut, denn so eine kann mit in die Tasche für die Arbeit, eine angebrochene Flasche hat gut im Kühlschrank Platz und man kann mit der Größe auch gut variieren.

Viel Spaß beim Einkochen und vor allem auch beim Schwelgen in Urlaubserinnerungen.

Kirschkuchen vom Blech

Endlich ist Sommer und der Garten bietet uns alles möglich an Obst an. Die Erdbeersaison ist schon fast zu Ende, zumindest schließt bei uns ein ums andere Erdbeerfeld. Allerdings kommen nun die Kirschen und das schon von dem eigenen Baum im Garten. Natürlich wurde erstmal eine ordentlich Portion bei der Kirschernte genascht. Ein Teil der Ernte wurde allerdings für einen wunderschön fluffigen Kirschkuchen vom Blech verwendet.

Die Basis meines Blechkuchens, welchen ich mit dem Thermomix zubereitet habe, ist ein Butterkuchen mit ein wenig Mandelkrokant und den frischen Kirschen. Na zählst Du auch zu denjenigen, welche immer noch einen Kirschkern finden?

 

Kirschkuchen vom Blech

 

Zutaten:

125 g Zucker

1 Würfel frische Hefe

110 g weiche Butter

300 ml Milch

650 g Weizenmehl Typ 550

1 Prise Salz

3 Eier

 

500 g entsteinte Kirschen

125 g weiche Butter

100 g Zucker

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitzte

 

Backzeit:

17 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es wird die Milch mit der Butter, dem Zucker und der Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dieses wird bei 37 °C für 3 Minuten auf Stufe 2 verrührt.
  • Nun die Eier, das Salz und das Mehl mit in den Mixtopf geben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Hefeteig in eine Pengschüssel umfüllen und für ca. eine Stunde an einem warmen Ort ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit werden die Kirschen entsteint.
  • Nach der Ruhezeit und wenn sich das Volumen in etwa verdoppelt hat, wird ein Backblech mit Backpapier ausgelegt.
  • Der Ofen wird auf 200 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
  • Der Teig wird auf das vorbereitete Backblech gegeben und mit angefeuchteten Händen (ja das klappt ganz wunderbar) gleichmäßig verteilt.
  • Nun wird die weiche Butter in kleinen Flöckchen auf dem Hefeteig verteilt und angedrückt.
  • Abschließend noch die Kirschen auf dem Kirschkuchen vom Blech verteilen und leicht andrücken.
  • Die übrigen 100 g Zucker auf dem Blechkuchen verteilen.
  • Diesen im vorgeheizten Backofen für ca. 17 Minuten backen. Nach der Backzeit das Blech herausnehmen und abkühlen lassen.

Ich habe auf meinem Kirschkuchen vom Blech noch einen Mandelkrokant aus Mandelblättchen gebeben Diesen aber erst vor dem Servieren auflegen, damit er nicht weich wird.

Hast Du Kirschen und was machst Du daraus? Auf meiner Liste stehen unbedingt noch Clafoutis – die sollte ich auch im Thermomix machen können. Hab einen schönen Tag.

Meine Backbox im Mai – Snacks für die WM2018

Morgen ist das nächste Spiel unserer Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2018. Und das ganze beginnt schon um 16:00 Uhr. Du bist doch bestimmt auch unterwegs, um Dir dieses anzusehen. Aber nach dem Spiel kommt der kleine Hunger. Und genau dafür habe ich heute ein schnelles Rezept für dich.

* Werbung     #meinebackbox

Ende Mai war es soweit, und Meine Backbox hat sich auf den Weg zu mir gemacht. Das Motto der Mai Box ist Fingerfood. Ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut als das Paket dann da war und ich es öffnen konnte.

Die Box ist schön aufgemacht und beim öffnen strahlte mir schon ein Fussballfeld entgegen. Ich muss sagen, sehr ausgefeilt und passend zum Thema.

Die Box enthält einiges an Artikeln z. B. Küchenhelfer von Silikomart und Zenker. Dann Backwaren und Produkte aus dem Hause Manner, Kathi, Herbaria und Thomy und Backformen bzw. Dekorationen von Städter, Fackelmann und Demmler.

Neben den genannten Produkten ist auch ein Magazin von Meine Backbox enthalten sowie Rezeptvorschläge. Genau so eines habe ich mir zur Brust genommen, denn in der Halbzeit unseres letzten Spieles der Vorrunde bei der WM2018 soll es was geben, was satt macht, aber keine Aufwand hat – so dass wir alle gemeinsam das Spiel ansehen können. Ich habe mich für die Brotrosen entschieden – der Teig ist gut vorzubereiten und dann sind die pikanten Muffins nur mehr in den Ofen zu schieben.

 

Brotrosen

 

Zutaten:

1 Backmischung „Herzhaftes Stockbrot“ von Kathi

250 g Magerquark

70 g Sonnenblumenöl

1 Ei

1 Gewürzmischung „Querbeet“ von Herbaria

 

1 Zucchini

1 Kartoffel

50 g Blütenhonigsenf von Thomy

etwas Parmesan

paar Scheiben Salami

 

Ofeneinstellung:

160 °C Umluft/Heißluft

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden die Zutaten für den Teig (Backmischung, Quark, Öl, Ei) in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und 1 Minute, Teigknetstufe verknetet.
  • Die Gewürzmischung wird hinzugefügt und erneut für 1 Minute auf Teigknetstufe verknetet.
  • Der Teig kann nun entweder in den Kühlschrank gegeben werden um ihn später zu verarbeiten.
  • Den Ofen nun auf 160 °C Umluft vorheizen.
  • In ein Muffinblech die Papierförmchen auslegen.
  • Der Teig für die Brotrosen wird zu einem Rechteck auf der gemehlten Arbeitsfläche ausgerollt.
  • Das Rechteck wird mit dem Senf bestrichen – am Besten klappt das mit einem Fischmesser. Den Teig dann der Länge nach in ca. 4 cm breite Streifen schneiden.
  • Die Kartoffel schälen und die Zucchini waschen. Beide Gemüsesorten können nun mit dem Hobel aufgehobelt werden.
  • Die Teigstreifen mit Zucchini und Kartoffel oder mit Salami und Gemüse belegen, evtl. mit Parmesan bestreuen und dann aufrollen.
  • Einen aufgerollten Streifen jeweils in eine vorbereitete Muffinmulde setzen.
  • Dies mit allen Teigstreifen wiederholen und dann die Brotrosen zum Backen in den vorbereiteten Ofen geben.
  • Nach der Backzeit können diese warm mit einem frischem Gartensalat genossen werden.

 

* Zu guter Letzt möchte ich mich noch bei Meine Backbox bedanken. Meine Backbox wurde mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Der Artikel enthält daher Werbung. Der Inhalt und meine Meinung wurden dadurch nicht beeinflusst. Weitere Infos: www.trusted-blogs.com/tipps/werbekennzeichnung/

Zimtschnecken – die Schweden putzen wir weg bei der WM

Zur Verbereitung für Jogis 11 Jungs #diemannschaft gibt es bei mir heute schwedische Zimtschnecken. Damit putzen wir die Schweden weg und der weitere Weg bei der Weltmeisterschaft 2018 ist geebnet. Die schwedischen Zimtschnecken sind mein Beitrag zu dem entscheidenden Spiel heute Abend. Ich denke mal, ein wenig Nervennahrung kann man schon brauchen, wenn sich die Nation um 20:00 Uhr vor dem Fernseher versammelt.

Hast Du schon mal Zimtschnecken gebacken. Das besondere bei meinen ist, dass der Teig mit Dinkelmehl gebacken wird und die Füllung aus Marzipan, Zimt und Butter besteht.

Schwedische Zimtschnecken

 

Zutaten für den Teig:

500 g Dinkelmehl Typ 630

1 Würfel frische Hefe

150 g Zucker

200 ml Milch

100 g Butter

1/2 TL Salz

1 Ei

 

Zutaten für die Füllung:

80 g flüssige Butter

200 g Marzipan

3 EL Zimt, gemahlen

 

1 Ei

etwas Puderzucker

 

Ofeneinstellung:

220°C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

27 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es wird die Milch, der Zucker, die Butter und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegebeben und für 3 Minuten, 37 °C, Stufe 1,5 verrührt.
  • Nun das Salz, das Ei und das Mehl mit in den Mixtopf geben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine Peng-Schüssel umfüllen und für 30 Minuten an einen warmen Ort gehen lassen bis sich der Teig vom Volumen verdoppelt hat.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte mit dem Nudelholz auf eine Dicke von einem 1/2 cm rechteckig ausrollen.
  • Den Teig mit der flüssigen Butter für die Füllung bestreichen. Den Zimt darauf mit dem Löffel verteilen und das entweder darüber raspeln oder abzupfen und auf dem Teig verteilen.
  • Der Teig wird dann mit der langen Seite aufgerollt und in 2 cm dicke Scheiben geschnitten.
  • Diese werden mit Schnittfläche auf das vorbereitete Backblech gelegt.
  • Das Ei wird nun verkleppert und mit einem Pinsel werden die Schnecken auf der Oberseite eingestrichen.
  • Die vorbereiteten schwedischen Zimtschnecken werden nun in den kalten Backofen geschoben und für 27 Minuten bei 220 °C Ober- und Unterhitze gebacken.
  • Nach der Backzeit diese aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Abschließend kannst Du die Zimtschnecken mit Puderzucker bestreuen.

 

Falls Dir 22 schwedische Zimtschnecken zuviel sind, dann kannst Du diese im rohen Zustand (vor dem Backen) einfrieren. Diese bei Bedarf entnehmen und wie gewohnt in den kalten Backofen geben und backen lassen. Somit hast Du immer frische Zimtschnecken und kannst dich an den Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 erinnern – hoffentlich lehne ich mich da nun nicht zu weit aus dem Fenster.

Wie ist Dein Tipp für das Spiel heute abend?