Kürbiskerntiramisu – das schwarze Gold mal anders

Heute habe ich einen Gastartikel auf dem Blog. Er ist von meiner „Bald-Schwägerin“ geschrieben worden. Ich durfte bereits in den Genuss des Desserts kommen und bat Sie, daraufhin, unbedingt einen Artikel darüber zu verfassen. Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Lesen und probier es unbedingt aus. Vielen Dank liebe Julia, dass Du die Tiramisu-Variante mit uns teilst.

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Jeder kennt das leckere, nussig, samtige Kürbiskernöl vorwiegend für Salatdressings oder zum Verfeinern in der Kürbissuppe oder im Kartoffelsalat. In unserem diesjährigen Kurztrip in die Steiermark – also der Heimat des Kernöls – hab ich eine kalorienreiche aber fantastisch leckere Alternative als Dessert entdeckt – das Kürbiskerntiramisu.

Fotocredit von Kürbiskernöl.cc

Für was verwendest Du Kürbiskernöl in Deiner Küche?

 

Kürbiskerntiramisu

 

Zutaten:

250 g Sahne

250 g Mascarpone

250 g Ricotta

70 g Puderzucker

90 ml Kürbiskernöl

Löffelbiskuit

2 Espressi

4cl Cognac oder ersatzweise Amaretto

 

30 g gehackte Kürbiskerne

etwas Puderzucker

 

Zubereitung:

  • Als erstes zwei Espressi aufbrühen und abkühlen lassen.
  • Dann die Sahne steif schlagen und dann mit dem Mascarpone vorsichtig verrühren. Den Ricotta mit dem Puderzucker vermischen und nun ebenfalls der Sahne unterheben. Die Masse vorsichtig unterheben damit sie luftig bleibt.
  • Die Creme in zwei Hälften teilen und unter eine Hälfte das Kürbiskernöl unterziehen bis eine gleichmäßig grüne Masse entsteht.
  • Die kalten Espressi mit dem Cognac/Amaretto mischen.  Die Löffelbiskuit in so große Stücke brechen, dass sie in das vorgesehene Glas oder Förmchen passen. Die Biskottenstücke nun kurz in die Espressi-Mischung tunken bis sie sich zur Hälfte mit der Flüßigkeit vollgesogen haben. Die Biskotten dürfen aber nicht vollständig weich werden, ein wenig Biss sollten sie noch haben.
  • Nun die helle Creme gleichmäßig in das Glas füllen, eine Schicht getränkte Biskotten darüber dann die grüne Mascarpone-Kürbiskern-Creme, wieder getränkte Biskotten, weiße Creme, Biskotten, grüne Creme … usw bis alle Gläser gleichmäßig gefüllt sind.
  • Das Kürbiskerntiramisu für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen – am Besten über Nacht.

 

  • Die gehackten Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten. Die Kerne aus der Pfanne nehmen und gleichmäßig Puderzucker in die Pfanne einstäuben.
  • Den Puderzucker leicht karamellisieren lassen. Die Kerne wieder dazugeben, untermengen und abkühlen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren wird auf´das Kürbiskerntiramisu noch der Kürbiskernkrokant darüber gestreut.

* Da das Rezept nun auf der Informationsplattform von Kernöl aufgeführt ist, wird dieser Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens Kernoel.cc zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.

Kürbisspätzle – eine Alternative für alle die Kürbis eigentlich nicht mögen

Ich habe Dir hier ja schon meine Haselnussspätzle vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Variante von Spätzle und zwar Kürbisspätzle. Wir finden, Kürbisspätzle ist eine gute Möglichkeit, um Kürbis zu verarbeiten und all denjenigen anzubieten, welche eigentlich keinen Kürbis mögen. Denn in den Kürbisspätzle schmeckt man ihn fast nicht raus. Der Kürbis verändert nur die Konsistenz der Spätzle und färbt sie schön orange ein.

Das gute an den Kürbisspätzle ist auch, dass Du aktuell Kürbis zu Mus einkochen und dieses dann außerhalb der Saison verwenden kannst. Da der Kürbis aktuell aber Saison hat, gibt es das Rezept mit frischem Kürbis.

Magst Du Kürbis oder denkst Du Dir gerade, ja das könnte vielleicht wirklich eine Alternative sein.

 

Kürbisspätzle

 

Zutaten:

400 g Hokkaidokürbis, gewürfelt

600 g Wasser

400 g Weizenmehl Type Dunst/Grießler

4 Eier

etwas Muskat

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Der Kürbis wird gewaschen, geputzt und dann geviertelt. Die Kürbiskerne sind zu entfernen und dann wird der Kürbis gewürfelt.
  • In den Mixtopf des Thermomixes werden 600 g Wasser gegeben, der Kürbis kommt in den Gareinsatz und wird dann 30 Minuten, Stufe 1, Varoma gedämpft.
  • Nach der Kochzeit den Kürbis abgießen, ausdampfen und etwas abkühlen lassen.
  • Der Kürbis wird dann in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 5 für 20 Minuten püriert.
  • Vor dem weiterverarbeiten sollte das Kürbispürree auf ca. 40 °C abkühlen.
  • Wenn das Pürree die Temperatur erreicht hat kann das Mehl, das Salz, der Muskat und die Eier hinzugegeben werden.
  • Alles zusammen auf der Teigknetstufe für 2,5 Minuten zu einem Spätzleteig verkneten und dann eine halbe Stunde quellen lassen.
  • Nach der Quellzeit einen großen Topf mit Wasser ansetzen.
  • Das Wasser aufkochen lassen, salzen und dann zurückdrehen bis dieses siedet. Nun die Spätzle über ein Spätzlebrett schaben oder mit einem Spätzehobel diese ins Wasser hobeln.
  • Wenn die Spätzle aufschwimmen, diese noch kurz ziehen lassen und dann mit einer Schaumkelle abgießen.
  • Die Spätzle können nun serviert werden.

Das Burger Bun – die Basis für einen guten Burger

Nachdem es immer noch wirklich tolle Herbsttage gibt, ist bei uns der Grill natürlich immer noch im Betrieb. Und um etwas Abwechslung rein zu bringen, gab es wieder mal Burger. Dieses mal war das besondere daran das Burger Bun. Da es sich um ein schwarzes Burgerbrötchen handelte.

Die Farbe habe ich durch Sepiatinte in das Bun gebracht. Und hab keine Sorge vor der Farbe, die lässt sich wirklich hervorragend abspülen und hinterlässt weder an der Küchenmaschine noch auf der Arbeitsfläche oder in der Teigschüssel Farbrückstände. Falls Du Dir nun noch Gedanken wegen dem Geschmack machst kann ich Dich beruhigen. Es heißt zwar Sepiatinte und man würde evtl. einen Fischgeschmack erwarten, aber in diesen kleinen Mengen war die Sepiatinte geschmacksneutral und nur für den Effekt verantwortlich.

Auf was kommt es Dir bei einem Brötchen für Burger an. Mir ist es wichtig, dass ich auch bei den letzten Bissen des Burgers noch ein Bun in den Händen halte und nicht lauter Einzelteile. Was ja durchaus vorkommt, wenn es sich um trockene Burger Buns handelt und diese dann zerbröckeln. Nicht so bei diesen – für uns ist die Konsistenz perfekt und somit auch ein perfektes Burger Bun. Heute in der Version des Black Burger Buns.

 

Black Burger Bun

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 550

7 g Trockenhefe

20 g Honig

35 ml Milch (aus dem Kühlschrank)

90 g Wasser

1 Ei

7 g Salz

35 g weiche Butter

8 g Sepiatinte

 

etwas Wasser

etwas Sesam

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Im ersten Schritt werden alle Zutaten (Mehl, Trockenhefe, Salz, Honig, Ei, Wasser, Butter, Sepiatine) in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verknetet.
  • Der schwarze Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt, abgedeckt und für ca. 1,5 Stunden ruhen gelassen. Der Teig sollte sein Volumen deutlich vergrößern.
  • Nach der Ruhezeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier Portionen teilen.
  • Jeweils eine Portion rund wirken und auf ein Backblech – mit Backpapier ausgelegt – legen.
  • Nachdem alle vier Portionen geformt wurden werden die Burger mit einem Teigtuch/Geschirrtuch abgedeckt und erneut für ca. 30 Minuten ruhen gelassen. Dies nennt man Stückgare.
  • Den Ofen vorheizen auf 200 °C ober- und Unterhitze.
  • Nach der Stückgare werden die Burgerbuns mit einem feuchten Zewatuch an der Oberseite befeuchtet und dann mit Sesam bestreut.
  • Die vorbereiteten Buns werden nun auf der mittleren Schiene für 20 Minuten gebacken.
  • Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

 

iba in München – Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks

Kennst Du die iba? Ich muss gestehen, ich kannte die Weltmesse für Bäckerei, Konditorei und Snacks nicht, bevor ich nicht eine Einladung vom Wissensforum Backwaren zu genau dieser Messe bekommen habe. Die Messe fand vom 15. – 20.09.2018 auf dem Messegelände in München statt und hat alle Hallen des Messegeländes belegt.

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Was erwartet einen nun auf einer solchen Fachmesse. Zum einen mal vorweg, es ist fast unvorstellbar, was man auf der Messe alles zu sehen bekommt. Hier wurden ganze Produktionsstraßen aufgebaut und auch betrieben z. B. für Donuts oder einzeln abgepackte Pancakes. Neben dem Anlagen- und dem Ladenbau gab es jede Menge Stände von Bäcker und Konditoren, welche Ihre Werke ausstellten.

Wissensforum Backwaren e. V.

Eingeladen wurde ich zu der Veranstaltung von dem Wissensforum Backwaren e. V., welches einen Sitz in Berlin und Wien hat. Das Wissensforum Backwaren e. V. versteht sich als Ansprechpartner für alle, die mit Backmitteln und Backzutaten arbeiten, und für diejenigen, die sich über die Thematik informieren wollen. Der Gastgeber hatte für uns einen speziellen Messerundgang organisiert. Über ein paar der Stationen möchte ich Dir nun einen Überblick geben.

Ernst Böcker GmbH & Co. KG

Einen Stopp haben wir bei der Firma Ernst Böcker GmbH & Co. KG eingelegt. Diese sind Sauerteig-Spezialist und haben uns durch verschiedene Backwaren mit verschiedenen Sauerteigen probieren lassen.

Daneben gab es noch ein wenig Warenkunde und Hintergrundwissen zum Sauerteig. Vielen scheuen sich ja davor, mit Sauerteig zu arbeiten. Ich kann Dir nur empfehlen, probiere es aus, das Brot wird wirklich sehr gut und bekommt einen ganz anderen Geschmack, Konsistenz und es wirkt sich auf die Haltbarkeit aus. Interessant war auch, das Nord-Süd-Gefälle in Zusammenhang mit dem Sauerteig. In Italien z. B. ist fast nichts mehr von dem Sauer zu schmecken, da wird es schon süß.

 

Martin Braun Backmittel & Essenzen KG

Bei der Firma Martin Braun Backmittel & Essenzen KG wurden wir mit Feingebäck verwöhnt. Neben Eclairs und Desserts gab es auch SwirlCookies. Und wir bekamen die Möglichkeit, selbst Eclairs zu erstellen.

Du siehst schon, an diesem Tag sind wir nicht mit Hunger nach Hause gegangen. Die Hallen haben nach Brot und Backwaren geduftet. Wir durften überall probieren und leckeren Teilchen genießen.

SchapfenMühle GmbH & Co. KG

Eine weitere Station war bei der SchapfenMühle GmbH & Co. KG. Eine Sparte der Schapfenmühle sind Backmischungen für das Bäckerhandwerk. Dadurch ist eine gleichbleibende Rezeptur gewährleistet. Damit wir einen Einblick in die Arbeit bekommen, durften wir zwei Backmischungen mit Urkorn herstellen. Natürlich war es bei uns nur in Haushaltsmengen – die Schapfenmühle geht jedoch identisch vor, nur in größeren Mengen.

Jeder von uns Bloggern bekam sogar eine personalisierte Verpackung :-).

Zeelandia GmbH & Co. KG

Abschließend möchte ich Dir noch kurz die Firma Zeelandia GmbH & Co. KG vorstellen. Hier durften wir unsere eigenen Törtchen oder/und Cookies kreieren. Das besondere daran war, dass alles Vegan war. Die Firma Zeelandia hat bereits ein breites Spektrum an Alternativen für vegane Backwaren. Dies war für mich, eine der spannensten Vorstellungen. Einige der Austauschstoffe kannte man andere hingegen waren mir komplett neu.

 

Zu guter Letzt möchte ich mich nochmals bei allen beteiligten Firmen bedanken. Wir waren an jedem Stand herzlich Willkommen und jede Station hatte sich speziell für uns etwas einfallen lassen. Ich muss sagen, die Messe hat einige neue Ideen in mir angestoßen, was ich demnächst in der Küche alles backen, kochen oder evtl. auch grillen möchte. Vielen Dank auch an das Wissenforum Backwaren e. V. für die Einladung.

 

* Ich wurde vom Wissensforum Backwaren e. V. eingeladen, daher wird der Artikel als Werbung gekennzeichnet.

Gebrannte Mandeln wie von der Wiesn

Seit dem vergangenen Wochenende ist die Wiesn 2018 eröffnet. Ich spaziere gerne am Nachmittag über die Wiesn, lasse das Geschehen auf mich wirken und genieße die Stimmung. Dann gibt es einen Besuch im Biergarten mit einem Hendl und einer Maß und wenn die Massen in die Zelte stürmen, gehen wir wieder nach Hause. Was für mich auch noch unbeding zu einem Besuch auf der Wiesn oder auf einem anderen Volksfest dazugehört, sind gebrannte Mandeln oder Erdnüsse oder Macadamia – hauptsache gebrannt.

Aber da man ja nicht das ganze Jahr über ein Volksfest oder einen Weihnachtsmarkt hat, wo man die bekommt, habe ich zuhause ein wenig probiert, wie man selbst gebrannte Mandeln herstellen kann. Das ist gar nicht so schwer, vor allem habe ich ja meinen Küchenhelfer. Der erledigt für mich das Rühren, damit auch nichts anbrennt.

Auf der Wiesn hab ich mal in einen Kupferkessel fotografiert, diese Mengen stelle ich (noch) nicht her. Wobei ich schon mal im Internet unterwegs war, um mich über eine solche Maschine zu informieren.

Gebrannte Mandeln

Zutaten:

120 g Wasser

200 g Rohrohrzucker

1 EL selbstgemachter Vanillezucker

1/2 TL Zimt

200 g ganze Mandeln

 

Zubereitung:

  • Das Wasser wird mit dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Zimt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Nun werden die Mandeln in den Mixtopf gegeben und für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 im Rückwärtslauf eingekocht.
  • In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nach der Kochzeit sollten die Mandeln schön glänzen. Diese werden auf das vorbereitet Backblech gegeben und mit einem Löffel vereinzelt zum abkühlen.
  • Nach der Kühlzeit können die gebrannten Mandeln gegessen werden.

Abschließend habe ich noch einen Tipp für Dich:

Die Mandeln sind bislang ja nur gedämpft. Wer diese etwas krosser möchte, kann das Backblech in den aufgeheizten Ofen (180 °C Ober- und Unterhitze) für 12 Minuten geben. Bitte darauf achten, dass die gebrannten Mandeln nicht verbrennen.

 

Abschließend habe ich noch ein Bild vom Riesenrad auf der Wiesn. Ich habe zwar bei der ersten Runde im Riesenrad ein echt mulmiges Gefühl allerdings genieße ich es auch ein wenig, das Treiben von Oben zu sehen. Und ich muss sagen, gerade beim Sonnenuntergang oder gar dann nachts hat so eine Fahrt mit dem Riesenrad was wirklich besonderes. Neben den gebrannten Mandeln, ist das eigentlich Pflicht, bei einem Wiesn-Besuch.

Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok

Heute gibt es endlich wieder einen neuen Beitrag. Gelesen hast Du es bestimmt schon, dass es ein Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok ist. Zählt dieses Art von Wok im weitesten Sinne zu einem Grill? Die Wokpfanne liegt auf einem Schamott und wird mit Holz befeuert. Also ich würde ihn schon dazu zählen. Das gute Stück haben wir uns heute im Frühjahr zugelegt und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert davon. Er ist schnell angefeuert und kann hinterher noch für ein Lagerfeuer genutzt werden. Dazu kommt dann noch, dass man in einem Wok so schön abwechslungsreich kochen kann und dass man das Sommergemüse mit einbinden kann. Bei dem Rindfleisch Teriyaki war es auch so. Ein wenig Lauch, Karotten, Koriander und Zwiebeln – das alles finde ich im Garten. Die Kaiserschoten nicht, diese habe ich vergangenes Jahr versucht – bin allerdings gescheitert, bzw. wir waren im Urlaub als diese reif waren.

Das Wokgericht haben wir mit Reis serviert, die Zubereitung lasse ich mal aussen vor.

 

Rindfleisch Teriyaki

Zutaten:

400 g Rinderhüfte

1 TL Galgang

1 EL Sesam

6 EL Teriyaki-Soße

1 Knoblauchzehe

etwas Salz

etwas Pfeffer

1 Stange Lauch

1 Karotte

2 Zwiebeln

1/2 Limette, unbehandelt

2 EL Teriyaki-Soße

100 ml Wasser

1 Bund Koriander

etwas Sesamöl

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Rinfleisch in kleine Streifen geschnitten – etwa 1/2 cm.
  • Der Knoblauch wird geschält und klein gewürfelt.
  • Das Rindfleisch wird mit dem vorbereiteten Knoblauch, Galgant, Salz, Pfeffer und den 6 EL Teriyaki-Soße mariniert und zur Seite gestellt.
  • Nun wird das Gemüse geputzt und klein geschnitten. Die Karotten habe ich z. B. mit dem Sparschäler aufgehobelt und dann quer geschnitten.
  • Das Wasser wird mit den 2 EL Teriyaki-Soße verrührt und zur Seite gestellt.
  • Beim Koriander die Blätter einzeln abzupfen und fein hacken. Diesen auch zur Seite stellen.
  • Nun den Wok mit dem Sesam erhitzen.
  • Zuerst wird das Rindfleisch darin scharf angebraten.
  • Dann das Gemüse nach und nach dazugeben und mit anbraten (begonnen bei den Bohnen über die Zwiebeln zu den Karotten).
  • Kurz vor Ende wird die Teriyaki-Wassermischung noch dazugegeben, damit sich etwas Soße bildet.
  • Vor dem Servieren noch den Koriander darüber geben und einmal schwenken.

Lass Dir das Rindleisch Teriyaki aus dem Wok schmecken.

Dampfnudel

Heute habe ich ein besonderes Schmankerl für Dich, denn das Rezept für die Dampfnudeln wird in Mundart geschrieben sein. Die Idee zu #MundArtEvent2018 stammt von Janke von Jankes Soulfood. Ich fand die Idee sehr passend, denn ich erlebe es immer mehr, dass der Dialekt verloren geht. Kinder lernen im Kindergarten schon nach der Schrift zu sprechen und verlernen aber im gleichen Atemzug komplett den Dialekt. Ich finde es gut, wenn man zwischen Dialekt und Hochdeutsch wechseln kann, aber eben ein wechseln, so dass der Dialekt erhalten bleibt.

Ich wohne fast im Chiemgau und doch stelle ich fest, dass sich der Dialekt ändert, wenn ich beispielsweise in die Arbeit nach Niederbayern fahre oder auch zur Verwandschaft direkt ins Chiemgau was keine dreißig Kilometer entfernt ist.  Also los, auf die Dampfnudl.

Dampfnudln

 

Wos du oalls brauchsd:

500 g Waizzn-Mäi Type 550

250 g Mille

20 g Hefe

65 g Zugga

75 g Budda

1 Ai

1 bissl Soiz

 

100 ml Mille

125 g Budda

100 g Zugga

 

Wia s`das machst:

  • Zerst duasd die Mille und de Budda, Zugga und d`Hefe in dein Thermomix.
  • Des lossd ois fua 20 Sekundn auf Stufn 2 bei 37 °C verruahrn.
  • Dann kimmd des Mäi, des Oa und des Soiz dazu und es werd ois für 3 Minudn auf der Knedstufn zammad grührd.
  • Den Doag dann in a Schüssl und fua a Stund in Ruah lossn. Do werd a dann doppelt so groaß.
  • Dann teilst`n auf in zwoalf Teile und schloafst de alle rund.
  • De Dampfnudln losst dann numoa a holbe Stund in Ruah.
  • Jetzt duast de Mille, de Budda und den Zucker in a gross Bfanndl und loss`das aufkocha.
  • Dann sezzd de Dampfnudln nebranand in des Bfanndl und machsd an Deggl drauf.
  • De Dampfnudln brauchan a hoabe Stund bis ferdig san – den Deggl ned aufhebn.

I wuensch da vui Spaß beim Nochmach.

Do hab i no woas fua di zum lesn:

Schau amoi bei Jankes*Soulfood voabei, do gibs Schepperlinge

und bei Frau Bpunkt, do findst Fleischpflanzal und Püree

 

Baguette

Es gibt endlich mal wieder ein neues Brotrezept. Es ist ein Rezept für ein Baguette, welches ich gerne vorbereite wenn wir Grillen oder zum Grillen eingeladen sind. Dieses Baguette braucht wenig Zutaten, allerdings dafür um so mehr Zeit.

Ich backe meine Baguette gerne mit dem Baguetteblech, Hintergrund ist zum einen, dass es schön in Form bleibt – zumindest annähernd, wenn man das Foto so betrachtet – und zum Anderen bekommt es durch das Blech auch nochmals etwas mehr Hitze ab, so dass es gleichmäßig gebräunt ist. Bäckst Du auch mit Baguetteblech und wie sind Deine Erfahrungen?

 

Baguette

 

Zutaten:

330 g Wasser

10 g frische Hefe

500 g Weizenmehl Typ 550

1 1/2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Wasser und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 2 Minuten auf 37°C , Stufe 2 erwärmt.
  • Dann das Mehl und das Salz mit in den Mixtopf und alles für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.
  • Diesen in eine Peng-Schüssel umfüllen und für ca. 1 1/2 Stunden ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und diesen Dritteln.
  • Jedes Teig-Drittel nun zu einem kleinen länglichen Laib formen und erneut zugedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Nach der erneuten Ruhezeit wird der Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ich stelle zudem zwei kleine Schüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Die Baguette werden nun langsam lang gewirkt und kommen in Ihre Form, wie diese dann gebacken werden.
  • Mein Baguetteblech sprühe ich mit Backtrennspray ein und stelle dieses auf ein Backblech.
  • Die vorbereiteten Bagutte werden in die Mulden auf dem Blech gegeben und dann noch mit einem scharfen Messer mehrfach der Länge nach eingeschnitten.
  • Nun die Bagutte in den aufgeheizten Ofen geben und nochmals eindampfen.
  • Nach 10 Minuten die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf abgelassen wird.
  • Nach 15 Minuten Backzeit kannst du den Ofen auf 230 °C runter drehen und einen Kochlöffel in die Ofentüre einzwicken, dadurch bekommst du eine schöne Kruste.

Ganz viel Spaß mit dem Rezept und falls es mit dem Wetter und dem Grillen nicht mehr klappt, dann essen wir einfach ein paar Aufstriche dazu, wie den Dattelaufstrich oder die Tomatenbutter.

 

Apfelstrudel

Vielleicht erinnerst Du Dich noch, dass ich schon mal erzählt habe, dass wir Freitags unser Wochenende immer mit Kuchen und Kaffee starten. Dieses mal habe ich mir was überlegt, wo unsere Äpfel verarbeitet werden können. Es wurden kleine Apfelstrudel daraus. Quasi das Gegenstück zu den Apfeltaschen, die ich Dir hier vorgestellt habe.

Die Apfelstrudel können auch gut als Snack in die Arbeit mitgenommen werden. Und sollten tatsächlich nicht alle auf einmal aufgegessen worden sein, dann gibt es sie am nächsten Tag erneut zum Kaffee. Hergestellt habe ich diese mit Filoteig. Falls Du es gerne süßer magst, kannst Du abschließend noch Puderzucker über die Mini-Apfelstrudel geben. ich habe es weggelassen, da unsere Äpfel schon eine gute Süße haben.

 

Apfelstrudel

 

Zutaten:

1 Pckg. Filoteig (10 Blätter)

8 Äpfel mittelgroß

100 g Nusskrokant

3 EL Butter

3 EL Zimt-Zucker (oder 2 EL Zucker und 1 EL Zimt)

2 EL Butter

 

Ofeneinstellung:

175 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Äpfel geschält, geputzt, entkernt und klein geschnitten.
  • Der Filoteig wird aus dem Kühlschrank genommen.
  • Es wird ein Topf aufgestellt und 3 EL Butter hineingegeben und schmelzen lassen.
  • Die vorbereiteten Äpfel hinzugeben, ebenso wie die Zimt-Zucker-Mischung.
  • Die Äpfel dann zehn Minuten weich kochen und zur Seite stellen.
  • Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nun die restlichen 2 EL Butter schmelzen und zur Seite stellen.
  • Den Filoteig ausrollen und das erste Blatt entnehmen. Ich habe das Blatt mit der geschmolzenen Butter eingestrichen und dann zusammengefaltet.
  • Dann die Ränder mit der geschmolzenen Butter einstreichen und zwei Esslöffel der Apfelmischung im unteren Drittel verteilen. Auch links und Rechts einen Rand lassen.
  • Auf die Apfelmischung kommt dann noch ein wenig vom Krokant und dann wird der Strudel gerollt.
  • Der seitliche Rand wird links und rechts eingeklappt und der Apfelstrudel wird aufgerollt. Mit dem Schluss nach unten auf das vorbereitete Blech legen. Den Mini-Apfelstrudel nochmals mit der geschmolzenen Butter einstreichen.
  • Mit den weiteren Filoteigblättern auch so verfahren, bis Du zehn Mini-Apfelstrudel hast.
  • Diese werden dann im Ofen für 20 Minuten gebacken.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

 

Apfeltasche

Dieses Wochenende ist der Sommer erstmal vorbei. Und ich muss gestehen ich genieße es sehr, dass es in meiner Küche nicht mehr knappe 30 °C hat. Denn so macht es auch wieder Spaß das eigene Obst und Gemüse zu verarbeiten. Wir haben das Glück einen großen Garten zu haben. Darin sind auch ein paar Apfelbäume und die Äpfel sind gerade reif. Natürlich überlege ich mir, was ich damit anstellen kann, denn es sind leider keine Lageräpfel. Somit wurden ein paar der Äpfel verarbeitet und in einer Apfeltasche versteckt.

Wusstest Du, dass man Äpfel auch einfrieren kann. Ich habe das mit einem Teil der Ernte gemacht. Diese habe ich geschält, geputzt und bereits klein gehobelt. Das ganze dann in 1-Kilo-Packungen gepackt, denn damit habe ich dann schon mal die Äpfel für z. B. eine Apfel-Wein-Torte. Auch kannst du die Apfelspalten einzeln anfrieren und dann gesammelt tiefkühlen und wenn Du Lust auf einen Apfeldatschi mit Streusel hast, dann werden diese aufgetaut und verarbeitet. Somit kannst Du dir den Sommer sichern und dein eigenes Obst verarbeiten.

So, nun aber zurück zu den Apfeltaschen. Diese werden mit Blätterteig hergestellt. Ich mache den Blätterteig nicht selbst, der Aufwand hierfür ist immens. Ich denke, dass es in Ordnung ist, hier auf ein ordentliches Produkt zurück zu greifen.

Apfeltasche

Zutaten:

3 Äpfel – mittelgroß

2 EL Zitronensaft

1 EL Zimt

150 ml Orangensaft

20 g Vanillezucker

15 g Speisestärke

1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal

1 Ei

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

18 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Äpfel gewaschen, geschält, entfernt, geputzt und dann in kleine Stücke geschnitten.
  • Die vorbereiteten Äpfel mit dem Zitronensaft vermischen und den Zimt dazu geben.
  • Nun die Hälfte des Orangensaftes mit der Stärke und dem Vanillezucker verrühren.
  • Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
  • Die zweite Hälfte des Orangensaftes auf dem Ofen erhitzen und unter ständigem Rühren die vorbereitete Orangensaft-Mischung unterrühren. Die Orangensaft-Mischung kurz aufkochen lassen und die Apfelspalten unterheben.
  • Die Apfelmischung nun zur Seite stellen.
  • Nun wird der Blätterteig ausgerollt und in vier Teile geschnitten.
  • Das Ei verquirlen und jeweils ein Blätterteig-Rechteck am Rand einstreichen.
  • Nun die vorbereitete Apfelmischung im unteren Drittel auflegen und den Blätterteig zu einer Tasche formen. Den Rand mit einer Gabel zusammendrücken.
  • Es wird die Apfeltasche auf der Oberseite noch mit Ei bestrichen und zwei – dreimal eingeschnitten. Dann diese auf das vorbereitete Backblech legen und mit den weiterem Blätterteig ebenso vorgehen.
  • Die Apfeltaschen dann für 18 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Lass Sie dir schmecken und genieße das saisonalle Obst.

Hahnenkamm

Apfeltasche