Kartoffel-Zucchini-Tarte

Wie geht es Dir mit diesen Temperaturen? Ich höre mich in den letzten Tagen innerlich immer öfter sagen – ich will den Winter zurück. Diese Sommertemperaturen sind einfach nicht so richtig mein Ding. Und das hat auch zur Folge, dass ich träge und faul werde. Nicht nur körperlich sondern auch geistig. Und dies lässt mich wirklich oft überlegen, was es dann zum Abendessen geben soll. Es soll ja etwas sein, was ohne viel Aufwand zuzubereiten ist, nicht zu anstrengend ist und bei den Temperaturen auch noch schmeckt. Dieses mal sollte es eine Kartoffel-Zucchini-Tarte sein mit frischem Gartensalat.

Die Tarte ist schnell vorbereitet und backt sich dann alleine im Ofen. Währenddessen kann der Pflücksalat geerntet werden und die sonstigen Schnippelarbeiten für den Salat sind auch abgeschlossen.

Vergangene Woche hatten wir Besuch von einem Freund, welcher uns schon selbst geerntete Zucchinis mitbrachte. Natürlich wurde ein Teil gegrillt und der andere Teil kam in diese Tarte. Ich muss sagen, ich war ein wenig überrascht, dass diese schon reif sind – wobei wir auch schon die ersten Gurken abnehmen und unsere Tomaten haben schon fleissig Früchte. Es steht allerdings alles im Freien – das Wetter ist perfekt für das Gemüse – aber nur für dieses 🙂

Kartoffel-Zucchini-Tarte

 

Zutaten für den Teig:

150 g Weizenmehl Typ 405

75 g Butter

1 TL Salz

1 Ei

20 g Wasser

 

Zutaten für den Belag:

500 g Wasser

2 TL Salz

1 Knoblauchzehe

300 g mehligkochende Kartoffeln

20 g Olivenöl

300 g Schmand

2 Eier

1 Zweig Rosmarin

1/2 TL Pfeffer

1/2 TL Muskat

300 g Zucchini

5 Scheiben Bacon

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst bereiten wir den Teig für die Kartoffel-Zucchini-Tarte zu.
  • Hierfür alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 2 Minuten, Teigknetstufe kneten.
  • Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und in den Kühlschrank legen.
  • Nun werden die Kartoffeln geschält und in 1 cm große Scheiben geschnitten.
  • Die Kartoffeln in den Garkorb umfüllen. Die Knoblauchzehe schälen und zu den Kartoffeln geben.
  • Die 500 g Wasser in den Mixtopf des Thermomixes einwiegen, die 1 TL Salz dazu und das Garkörbchen einhängen. Die Kartoffeln werden nun für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 gegart.
  • In der Zwischenzeit können die Zucchini gewaschen und in 1 cm große Scheiben geschnitten werden.
  • Der Rosmarin wird auch gewaschen, vom Zweig abgezupft und zur Seite gestellt.
  • Nach dem Ende der Kochzeit der Kartoffeln wird der Ofen auf 200 °C Ober und Unterhitze aufgeheizt und eine Tarteform wird eingefettet.
  • Die Kartoffeln werden abgegossen und der Knoblauch wird daraus entnommen und wieder zurück in den Mixtopf gegeben.
  • Es kommen der Schmand, die Eier, das Olivenöl, der abgezupfte Rosmarin, 1 TL Salz, Pfeffer und Muskat mit in den Mixtopf. Alles zusammen für 20 Sekunden, Stufe 6 verrühren.
  • Nun den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf ca. 30 cm ausrollen und dann in die Tarteform geben.
  • Mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  • Abwechselnd nun Kartoffeln und Zucchini im Kreis einschichten. Bei mir wurden es zwei Ringe und die Mitte.
  • Mit der vorbereiteten Schmand-Masse übergießen und abschließend die Bacon-Scheiben sternförmig drauf legen.
  • Die Kartoffel-Zucchini-Tarte muss ca. 30 Minuten gebacken werden.
  • Diese danach in Stücke schneiden und mit dem Gartensalat servieren.

Lass es Dir schmecken und habe einen schönen Sommer.

 

 

 

Lachs vom Grill

Heute habe ich wieder ein neues Rezept für ein leckeres Gericht vom Grill. Wir haben dieses mal Lachsfilet mit Honig und Limette glasiert und auf einem Zedernholzbrett gegrillt. Als Schutz, damit der Lachs nicht verletzt wird, bleibt die Haut für den Grillvorgang noch dran.

Und was wir noch gemacht haben, das Räucherbrett wurde nicht gewässert. Ich habe gelesen, dass dies nicht erforderlich ist, sondern es sich dabei eher um einen Irrtum handelt. Ich muss sagen, diesem Irrtum sind wir bislang auch unterlegen – daher war es an der Zeit, das mal zu ändern.

 

Zum Fisch dazu haben wir etwas Weißbrot gehabt und frischen Gartensalat. Wir haben dieses Jahr Pflücksalat angebaut, der versorgt und regelmäßig mit frischen Blättern.

 

Lachs mit Honig-Limetten-Glasur

 

Zutaten:

2 Lachsfilet á 300 g

2 EL Honig

2 TL Salz

2 TL Fischgewürz (wir verwenden Sonnentor

2 Limetten, unbehandelt

 

Grilleinstellung:

160 °C, indirekte Hitze

 

Grillzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst widmen wir uns dem Grill. Dieser wird auf indirekte Hitze mit 160 °C vorbereitet.
  • Die Planke oder der das Zedernholzbrett wird direkt auf die Glut/Heizer gelegt, bis es anfängt zu glimmen und zu rauchen. In der Zwischenzeit wird der Lachs vorbereitet.
  • Den Lachs waschen und trocken tupfen.
  • Die Limetten waschen und eine zur Seite legen. Die andere Limette wird halbiert und ausgepresst.
  • Den Honig, das Salz und das Fischgewürz zu dem Limettensaft und alles verrühren.
  • Nun den Lachs mehrmals (portionsweise) bis zur Haut einschneiden.
  • Den Lachs mit einem Pinsel mit der vorbereiteten Glasur einpinseln, auch in die Einschnitte.
  • Die zweite Limette wird nun halbiert und es werden dünne Scheiben geschnitten, welche in die Einschnitte des Lachsfilets gegeben werden.
  • Das Räucherbrett nun in die indirekte Zone des Grills legen und den Lachs darauf platzieren.
  • Dieser braucht nun je nach Stärke des Filets ca. 30 Minuten. Es wird Eiweiß an den Seiten austreten. Bitte achte darauf, dass oben noch keines Austritt, dann ist der Fisch fertig.

Lass Dir den mit Honig und Limette glasierten Lachs vom Grill schmecken und hab ein schönes Wochenende.

Moink Balls

Wir haben wieder was Neues beim Grillen ausprobiert – dieses mal waren es Moink Balls. Moink Balls, was sind denn das wirst Du Dir nun vielleicht denken. Es handelt sich um kleine Bacon Bombs oder eben eine Mischung aus Muh (Rindfleisch) und Oink (Schweinefleisch). Denn im Original sind die Hackfleischbällchen innen aus Rinderhack und umhüllt mit Bacon. Ich habe das Rezept ein klein wenig abgewandelt, denn mit reinem Rinderhack hatte ich Angst, dass es zu trocken wird.

Die Hackfleischbällchen werden im Grill geräuchert und am Schluss noch mit Barbecue-Soße bzw. Honig glasiert. Damit das ganze auch beim Aufschneiden ein kleines Erlebnis ist, haben wir die Moink-Balls mit Cheddar und Paprika gefüllt. Bei uns gab es dazu Tomatenreis und Gartensalat.

Moink-Balls

 

Zutaten:

700 g Hackfleisch, gemischt

35 g Gewürzmischung „Buletten und Frikadellen“ von Ankerkraut

1/2 Paprika

2 Scheiben Cheddar

24 Scheiben Bacon

 

Barbecue-Soße

Honig

 

Grilleinstellung:

indirekte Hitze, 180 °C

Räucherbox mit Hickory-Räucherchips

 

Grillzeit:

45 Minuten

 

Zubereitung:

  • Bevor wir mit den Hackball beginnen, wässern wir die Hickory-Chips.
  • Zuerst wird das Hackfleisch mit der Würzmischung verknetet, bis dieses gut untergemischt ist.
  • Den Cheddar in kleine Würfel schneiden.
  • Die Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden.
  • Das gewürzte Hackfleisch mit der Waage in 60 g – Portionen abstechen.
  • Jede Portion zu einem flachen Burger-Patty formen.
  • Nun auf jedem Patty etwas von der Paprika und dem Cheddar geben.
  • Diese nun in die Handfläche legen, zusammendrücken und zu einer Kugel formen.
  • Der Hackball wird nun mit zwei Scheiben Bacon eingewickelt. Die erste Scheibe drum rum legen. Die zweite Scheiben schließt den Moink-Ball komplett mit Bacon ein.
  • Die vorbereiteten Moink-Balls zur Seite stellen.
  • Es wird nun der Grill angeheizt auf indirekte Hitze, ca. 180 °C.
  • Wenn der Grill die Temperatur erreicht hat, werden die gewässerten Räucherchips auf die Brenner oder die Briketts gegeben.
  • Die Moink-Balls auf den Rost legen und nun für 30 Minuten garen lassen.
  • In der Zwischenzeit einen Esslöffel Barbecue-Soße in eine feuerfeste Schale geben. Auch einen Teelöffel Honig, ebenfalls in eine feuerfeste Schale.
  • Beides kann nach 20 Minuten mit in den Grill gegeben werden, damit es flüssig wird.
  • Nach 30 Minuten werden die Bacon-Bombs entweder mit Honig oder mit Barbecue eingestrichen und nochmals für 10 weitere Minuten gegrillt.

Lass es Dir schmecken und hab einen tollen Tag.

Spargelpizza vom Grill

Ich habe Dir ja bei meinem Zucchini-Kartoffel-Päckchen schon erzählt, dass wir wirklich gerne grillen. Es wird dich deshalb nicht verwundern, dass wir auch Pizza grillen. Inzwischen haben wir den Prozess des Pizza backens ein wenig optimiert und es ist ein Zusammenspiel von meinem Mann am Grill und mir in der Küche. Nachdem dies so gut klappt, sollte es dieses mal eine Spargelpizza mit rohem Schinken und grünem Spargel geben.

Für den Pizzateig habe ich so ein Grundrezept, auf welches ich immer wieder zurückgreife. Ich würde mal behaupten, der Teig hat Gelinggarantie und für uns ist es der Beste Pizzateig. Aus dem nachfolgenden Teig ergeben sich drei Pizzen bzw ein Backblech.

Dieses mal haben wir die Pizza nur mit Mozzarella gebacken, gerne nehme ich hier aber auch eine Mischung aus Mozzarella und einem Emmentaler oder Tilsiter. Ich achte hier nur darauf, dass der Käse mindestens 45 % i. Tr. hat, denn ansonsten schmilzt er nicht.

Für die Tomatensoße verwende ich meine eingekochte Pizzaiola und ergänze diese noch um diverse frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Olivenkraut und etwas getrockneten Oregano sowie Knoblauch.

Den Spargel habe ich für die Pizza vorgedünstet. Dazu die holzigen Enden (ca. 2 cm) abschneiden, dann den Spargel in den Varoma des Thermomixes legen und 600 ml Wasser in den Mixtopf füllen. Die Zeitwahl auf 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 stellen und den Varoma aufsetzen.

 

Pizzateig

 

Zutaten:

350 g Weizenmehl Typ 550

200 g Wasser, lauwarm

20 g Hefe

25 g Olivenöl

1 TL Salz

1 Prise Zucker

 

200 g Mozzarella

400 ml Tomatensoße, gewürzt

12 Stangen grüner Spargel, vorgegart

8 Scheiben roher Schinken

 

Backzeit:

8 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verarbeiten.
  • Den Teig in eine Peng-Schüssel geben und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Teig nach der Teigruhe dritteln und jedes Drittel auf Mehl ausrollen und erneut ca. 20 Minuten gehen lassen.
  • Jetzt wird der Gasgrill vorgeheizt (alle Brenner auf) und der Pizzastein eingelegt.
  • Nun die Tomatensoße auf der Pizza verstreichen und den Käse aufstreuen.
  • Die Pizza wird nun das erstemal gebacken, ca 5 Minuten.
  • Dann wird die Pizza aus dem Grill genommen und mit dem Spargel und dem Rohen Schinken belegt.
  • Anschließend nochmals für drei Minuten in den Grill und dann heißt es „Schmecken lassen“

In der Einleitung habe ich Dir ja schon ein paar Tipps zur Zubereitung des Spargels und auch der Tomatensoße gegeben, deshalb bin ich da im Rezept gar nicht mehr so darauf eingegangen.

Wir können in unserem Napoleon zwei Pizzen gleichzeitig zubereiten. Die dritte machen wir dann im Nachgang wenn wir beide unsere erste gegessen haben.

 

Zucchini-Kartoffel-Päckchen

Bei uns wird gegrillt, es wird sogar sehr viel gegrillt. Sobald das Wetter nicht mehr direkt ein schlechtes Wetter ansagt ist mein Mann draußen am Grill zu finden. Gefühlt gibt es im Jahr ganze Woche wo die Küche kalt bleibt und wir uns mit frisch gegrillten verköstigen.Diese Woche haben wir ein Schweinefilet am Stück mit frischen Spargel und kleinen Zucchini-Kartoffel-Päckchen gegrillt.

Und genau diese Zucchini-Kartoffel-Päckchen wandern zum Rezeptwettbewerb von Burgis. Die Idee, Knödeln zu grillen finde ich sehr gelungen und es ist mal was anderes als die üblichen verdächtigen Beilagen beim Grillen.

 

Zucchini-Kartoffel-Päckchen mit Speck

 

Zutaten:

2 mittlere Zucchinis

300 g Kartoffelknödelteig aus dem Kühlregal

600 ml Wasser

10 Scheiben Speck

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Zucchinis gewaschen.
  • Die Enden von den Zucchinis abschneiden und diese der länge nach in gleichmäßige Streifen von 2 mm schneiden. (Tipp: Ich habe dies mit der Brotmaschine gemacht, da werden alle gleich 🙂 )
  • Dann den Knödelteig in walnussgroßen Portionen abstechen und zu kleinen Kroketten formen
  • Diese Kartoffelkrokette auf die Zucchinischeibe legen und einrollen.
  • Das Zucchini-Kartoffel-Päckchen dann in den Varoma des Thermomixes legen und mit den weiteren Zucchinistreifen und dem Knödelteig so verfahren.
  • Das Wasser in den Mixtopf des Thermomixes füllen, diesen auf 20 Minuten, Varoma einstellen und den Varoma aufsetzen.
  • Nach Ablauf der Zeit werden die warmen Zucchini-Kartoffepäckchen in Speck einhüllt, mit einen Zahnstocher verschlossen und dann noch kurz auf den heißen Grill gelegt, damit der Speck kross wird.

Du wirst dich vielleicht wundern, dass gar keine Gewürze aufgeführt sind. Aber der Speck ist ja salzig, so dass dieser das den Geschmack weitergibt. Und mehr braucht es eigentlich nicht. Die Kartoffel-Zucchini-Päckchen sind auch gut vorzubereiten, indem Du diese im Varoma vorgarst und dann die abgekühlten Päckchen in Speck wickelst. Somit werden diese auf dem Grill kross und nur noch erwärmt.

Hast Du Dir schon mal überlegt, Knödel zu grillen und wenn ja, welche Ideen hast Du. Der Rezeptwettbewerb von Burgis läuft noch bis zum 28. Mai 2018 – vielleicht bist Du ja der Gewinner des Weber-Grills.

 

Mischbrot mit Sauerteig

Es ist ein sonniges Wochenende und wir haben endlich mal wieder den Holzbackofen angeheizt. Dieses mal wurden ein paar Mischbrote mit Sauerteig gebacken. Das Graubrot wurde aus Roggenmehl Typ 997 und Dinkelmehl Typ 630 gebacken. Dazu noch einiges an Brotgewürz und mit einem Sauerteig. Da ich nicht regelmäßig Brot backen, backe ich mit getrockneten Sauerteig. Diesen habe ich immer zuhause und kann sagen, dass ich damit wirklich sehr gute Erfahrungen gemacht habe und es uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Neben der Tatsache, dass es keinerlei Pflege benötigt spricht natürlich auch die Lagerung für diese Form von Sauerteig. Der Sauerteig ist gemahlenes Pulver und kann in einem kleinen Glas gut aufbewahrt werden.

 

Der Teig wurde in der Übernachtgare hergestellt und ich muss sagen, er hatte dieses mal eine wirklich richtig tolle Konsistenz und hat sich gut falten lassen.

 

Mischbrot mit Sauerteig

 

Zutaten:

500 g Roggenmehl Typ 997

500 g Dinkelmehl Typ 630

30 g Sauerteig (Fertigsauer)

5 g Backmalz

1 Würfel Hefe

20 g Salz

720 ml Wasser, kalt

30 Brotgewürz

 

Backzeit:

50 Minuten

 

Zubereitung:

  • Alle trockenen Zutaten werden in die Teigknetmaschine gegeben. Diese werden dann verknetet.
  • Langsam das Wasser hinzugeben und den Teig für das Mischbrot 10 Minuten kneten lassen.
  • Den fertigen Teig in eine große Schlüssel geben und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  • Am nächsten Vormittag den Teig aus der Schüssel nehmen und halbieren.
  • Jeden Teil falten und in ein gut ausgemehltes Teigkörbchen mit dem Schluss nach unten geben.
  • Mit einem Tuch abgedeckt geht das Mischbrot nochmals 45 Minuten in der Stückgare.
  • Der Ofen sollte inzwischen auch heiß sein. Dann wird das Brot gestürzt und in den Ofen gegeben.
  • Nach der Backzeit von 50 Minuten den Klopftest machen und ggfls. nochmals ein paar Minuten weiter backen lassen.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß mit dem Brot.

Tipp: Ich nutze für die Gehzeit eine große Box von Ikea aus der +365-Serie. Ich bin sehr zufrieden und bei der Größe der Box hat der Teig gut Platz, wenn die hefe die Triebkraft entwickelt.

Huckleberry Gin

Am Dienstag waren wir bei Jens und Max zu Gast und habe Ihren Huckleberry Gin mit diversen Tonics probieren dürfen. Das ganze fand im Innenhof Ihres Ladenlokals in der Theresienstraße unter freiem Himmel statt. Getreu dem Leitspruch #aufdiefreundschaft haben uns die beiden mit Marco von Liquid Tasting ganz herzlich begrüßt.

Leider waren wir ein wenig zu spät, so dass wir die Vorstellung verpasst haben. Max und Jens haben sie sich die Zeit genommen im Nachgang meine Fragen rund um den Gin und der Geschichte zu beantworten. Ihren Huckleberry Gin – ich finde das Wortspiel echt gelungen, vor allem bleibt es sofort hängen – haben Sie aus über 20 Botanicals gebrannt. Ja, hier wird der Gin noch gebrannt. Im Gespräch habe ich erfahren, dass auch der Alkohol selbst aus Getreide hergestellt wird. Der Brennvorgang wird im Schwarzwald durchgeführt, denn die beiden haben über die Verwandschaft eines Freundes einen Brennmeister mit über dreißig Jahren Erfahrung gefunden, welche Ihre Idee umgesetzt hat. Die Hauptnote des Gins ist die Huckleberry also die Heidelbeere.

Im Laufe des Abends konnten wir den Huckleberry mit verschiedenen Tonics probieren. Unser Favoriten an Tonic sind das Schweppes Dry Tonic oder das Indi & Co. Botanical Tonic. Auch das Fever Tree Mediterranean ist eine Option.

Bislang sind 1500 Flaschen des leckeren Gins abgefüllt. Falls Du Dir selbst oder auch jemanden anderen einem Freude mit dem Gin machen möchtest, kannst Du die Jungs bei Ihrem Projekt unterstützen.

Zum Abschluss bekamen wir noch einen Huckleberry Fizz serviert – was für ein schöner Abschluss des Abends.

 

* Zu guter Letzt möchte ich mich noch herzlich für die Einladung bedanken. Es war schöner Abend. #aufdiefreundschaft

Nusshörnchen

Ich habe in meiner Küche wieder was neues ausprobiert. Dieses mal sind es Nusshörnchen aus einem Teig mit Frischkäse. Der Teig besteht nur aus drei Zutaten (Mehl, Butter und Frischkäse). Es wird kein Zucker zugegeben, dieser kommt nur außen auf die Nusshörnchen. Beim Backen führt dieser dazu, dass die Hörnchen karamellisieren.

Ich habe die Nusshörnchen schon mit verschiedenen Frischkäsesorten und auch schon mit veschiedenen Butter ausprobiert. Meine Erkenntniss ist, dass diese mit Markenprodukten wie dem Frischkäse aus einer großen amerikanischen Stadt am Besten gelingt. Dann noch die Butter dazu, welcher Dich zum Gourmeggle werden lässt und sie sind perfekt.

Dadurch, das ich sowohl den Zucker als auch die gemahlenen Mandeln nochmals in den Thermomix gebe, wird die Zuckermischung ganz fein. Dies kann ich noch als Empfehlung mitgeben.

 

Nusshörnchen

 

Zutaten:

300 g      Weizenmehl Type 405

200 g      Süßrahmbutter

200 g      Doppelrahmfrischkäse

60 g        Zucker

60 g        Rohrohrzucker

60 g        gemahlene Haselnüsse

1 TL        Zimt

 

etwas    Zitronenabrieb

 

Ofeneinstellung:

175 °C Ober- und Unterhitze

 

 

Backzeit:

15 Minuten

 

 

Zubereitung:

  • Es wird das Weizenmehl, die Butter und der Frischkäse in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 5 für 20 Sekunden zu einem glatten Teig geknetet.
  • Diesen dann in einen Gefrierbeutel oder in Frischhaltefolie wickeln und mindestens zwei Stunden in den Kühlschrank geben.
  • Nach der Kühlzeit werden beide Zuckersorten, die gemahlene Haselnüsse, der Zimt und der Zitronenabrieb in den Mixtopf gegeben und für 3 Sekunden auf Stufe 5 vermischt.
  • Nun den Backofen auf 175 °C Ober-und Unterhitze vorheizen. Zwei Backblech mit Backpapier oder Dauerbackfolie auslegen und zur Seite stellen.
  • Den Frischkäseteig aus dem Kühlschrank nehmen und vierteln. Ein Viertel zur Kugel formen und den Rest wieder in den Kühlschrank geben.
  • Etwas der Nuss-Zuckermischung auf die Arbeitsplatte streuen und die Teigkugel darauf unter Wenden zu einer ca. 26 cm runden Teigplatte ausrollen.
  • Anschließend die Teigplatte mit einem 16-er-Kuchenteiler in gleichmäßige Teile splitten und von der breiten Seite zur Spitze zu Hörnchen aufrollen.
  • Diese Nusshörnchen auf die vorbereiteten Bleche setzen und im vorgeheizten Backofen ca. 15 Minuten backen.

 

 

Um die Nusshörnchen noch etwas interessanter zu machen, kann man auch in jedes einen kleinen Nugatkern geben und diese dann aufrollen.

Linsensuppe

Heute habe ich ein Rezept, was es nicht so oft, aber wenn dann freut sich der Mann sehr darüber. Er ist ein Fan von Linsensuppe, vor allem wenn diese mit Essig abgeschmeckt ist.

Mein Problem ist ja gerade der Essig, deswegen kostet mich dieses Gericht auch einiges an Überwindung. Das Wurzelgemüse wird mit dem Essig abgelöscht und dabei riecht die ganze Küche nach Essig.

Aber mit so einem einfachen Gericht kann ich ihm ein Lächeln auf die Lippen zaubern und was möchte man mehr. Ich finde, dass die Linsensuppe auch sehr wandelbar ist, abhängig davon ob man eine Einlage hineinschneidet und wenn ja welche. Klar wir befinden uns auf der Zielgerade Richtung Frühling, allerdings gibt es auch im April noch den ein oder anderen verregneten Tag und da kann ich Dir diese Suppe nur empfehlen. Ach ja, falls Du Bedenken wegen den Linsen hast, die musst Du nicht haben, es gibt inzwischen diverse Sorten ohne Einweichen oder Vorkochen.

 

Linsensuppe

 

Zutaten:

1 Zwiebel

2 Karotten

1 Stange Lauch

1 Zweig Petersilie

1 Zweig Petersilie

200 g Knollensellerie

30 ml Olivenöl

250 g Tellerlinsen

50 ml Himbeeressing

50 ml Brombeeressig

2 l Gemüsebrühe

2 Lorbeerblätter

Salz

Pfeffer

 

 

Kochzeit:

2 Stunden

 

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Wurzelgemüse geputzt.
  • Die Zwiebel und den Sellerie in feine Würfel schneiden.
  • Die geschälten Karoten in Halbringe schneiden.
  • Die Petersilie ebenfalls waschen, trocknen und fein hacken.
  • Das Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen.
  • Das vorbereitete Gemüse darin 5 Minuten anschwitzen und anschließend mit den beiden Essig ablöschen.
  • Das Gemüse weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  • Dann die Tellerlinsen hinzugeben und nach weiteren 5 Minuten Schmorzeit mit der Gemüsebrühe aufgießen.
  • Die beiden Lorbeerblätter halbieren und hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nun die Linsensuppe unter gelegentlichem Rühren etwa 90 Minuten auf schwacher Hitze köcheln lassen.
  • Vor dem Servieren wird die gehackte Petersilie noch untergehoben und für die Deko genutzt.

 

Du kannst die Linsensuppe noch variieren indem Du kurz vor dem Servieren z. B. noch Debreziner hinzugibst. Die verleihen dem Gericht noch etwas Pep.

Bagels

Mit meinem heutigen Artikel folge ich der Einladung von Zorra und Ihrem Blog Kochtopf. Sie hat gemeinsam mit Hobbybäcker-Versand zum Blog-Event CXL – Brot und Brötchen für den Brunch aufgerufen. Der Hobbybäcker hat an alle Interessierten ein Mehlpaket mit einer Mehlmischung für ein Ciabatta, ein Teigtuch, Trockenbackhefe und einem Bio-Weizenmehl Typ 1050 kostenfrei  zugesandt. Mein Gedanke war, dass ich für den Brunch frisch gebackene Bagels mit Saaten beisteuere.

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Ich habe vorher noch nie Bagels gebacken, allerdings essen wir diese sehr gerne – vorzugsweise in einem kleinen Café in unserem Wohnort.

Bagel mit Saaten

Bagels mit Saaten

Der Gedanke war gefasst, dann also ran an das Werk. Es sollten Bagels mit Saaten werden. Diese habe ich allerdings nicht in den Teig genommen sondern nur obenauf.

selbstgemachte Bagels

  

Zutaten:

330g Weizenmehl Type 550

120g Weizenmehl Type 1050

10 g frische Hefe

10 g Salz

220 g lauwarmes Wasser

15 g Honig

15 g Olivenöl

 

2 Liter Wasser

2 EL Honig

 

1 Eiweiß

diverse Saaten

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die frische Hefe zusammen mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 2:30 Minuten, 37 °C, Stufe 1 verrühren.
  • Dann das Mehl, das Olivenöl und das Salz in den Mixtopf hinzugeben und alles für 5 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig für die Bagels abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.
  • Den Ofen nun auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und vorbereiten.
  • Den Teig dann in ca. 90 g schwere Portionen teilen (bei mir wurden es 9). Diese einzeln rund wirken und dann mit einem bemehlten Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte drücken. Dieses durch kreisförmige Bewegungen vergrößern. Dieses Loch sehr großzügig machen, da es sich beim Backen zusammenzieht.
  • Die Bagels nochmals kurz gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser und den 2 EL Honig auf 70-80 C erhitzen und die Bagels darin eine halbe Minuten von beiden Seiten schwimmen lassen. Ich habe jeweils drei hineingetan. Diese mit einer Schaumkelle rausnehmen und auf die vorbereiteten Backbleche legen.
  • Abschließen noch das Eiweiß kurz aufschlagen und die Rohlinge damit bestreichen. Nach Wunsch mit Saaten (Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne, etc) bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze für 20 Minuten backen.

 

 

Blog-Event CXL - Brot und Brötchen für den Brunch in Kooperation mit Hobbybäcker (Einsendeschluss 15. April 2018)