Gebrannte Mandeln wie von der Wiesn

Seit dem vergangenen Wochenende ist die Wiesn 2018 eröffnet. Ich spaziere gerne am Nachmittag über die Wiesn, lasse das Geschehen auf mich wirken und genieße die Stimmung. Dann gibt es einen Besuch im Biergarten mit einem Hendl und einer Maß und wenn die Massen in die Zelte stürmen, gehen wir wieder nach Hause. Was für mich auch noch unbeding zu einem Besuch auf der Wiesn oder auf einem anderen Volksfest dazugehört, sind gebrannte Mandeln oder Erdnüsse oder Macadamia – hauptsache gebrannt.

Aber da man ja nicht das ganze Jahr über ein Volksfest oder einen Weihnachtsmarkt hat, wo man die bekommt, habe ich zuhause ein wenig probiert, wie man selbst gebrannte Mandeln herstellen kann. Das ist gar nicht so schwer, vor allem habe ich ja meinen Küchenhelfer. Der erledigt für mich das Rühren, damit auch nichts anbrennt.

Auf der Wiesn hab ich mal in einen Kupferkessel fotografiert, diese Mengen stelle ich (noch) nicht her. Wobei ich schon mal im Internet unterwegs war, um mich über eine solche Maschine zu informieren.

Gebrannte Mandeln

Zutaten:

120 g Wasser

200 g Rohrohrzucker

1 EL selbstgemachter Vanillezucker

1/2 TL Zimt

200 g ganze Mandeln

 

Zubereitung:

  • Das Wasser wird mit dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Zimt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Nun werden die Mandeln in den Mixtopf gegeben und für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 im Rückwärtslauf eingekocht.
  • In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nach der Kochzeit sollten die Mandeln schön glänzen. Diese werden auf das vorbereitet Backblech gegeben und mit einem Löffel vereinzelt zum abkühlen.
  • Nach der Kühlzeit können die gebrannten Mandeln gegessen werden.

Abschließend habe ich noch einen Tipp für Dich:

Die Mandeln sind bislang ja nur gedämpft. Wer diese etwas krosser möchte, kann das Backblech in den aufgeheizten Ofen (180 °C Ober- und Unterhitze) für 12 Minuten geben. Bitte darauf achten, dass die gebrannten Mandeln nicht verbrennen.

 

Abschließend habe ich noch ein Bild vom Riesenrad auf der Wiesn. Ich habe zwar bei der ersten Runde im Riesenrad ein echt mulmiges Gefühl allerdings genieße ich es auch ein wenig, das Treiben von Oben zu sehen. Und ich muss sagen, gerade beim Sonnenuntergang oder gar dann nachts hat so eine Fahrt mit dem Riesenrad was wirklich besonderes. Neben den gebrannten Mandeln, ist das eigentlich Pflicht, bei einem Wiesn-Besuch.

Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok

Heute gibt es endlich wieder einen neuen Beitrag. Gelesen hast Du es bestimmt schon, dass es ein Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok ist. Zählt dieses Art von Wok im weitesten Sinne zu einem Grill? Die Wokpfanne liegt auf einem Schamott und wird mit Holz befeuert. Also ich würde ihn schon dazu zählen. Das gute Stück haben wir uns heute im Frühjahr zugelegt und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert davon. Er ist schnell angefeuert und kann hinterher noch für ein Lagerfeuer genutzt werden. Dazu kommt dann noch, dass man in einem Wok so schön abwechslungsreich kochen kann und dass man das Sommergemüse mit einbinden kann. Bei dem Rindfleisch Teriyaki war es auch so. Ein wenig Lauch, Karotten, Koriander und Zwiebeln – das alles finde ich im Garten. Die Kaiserschoten nicht, diese habe ich vergangenes Jahr versucht – bin allerdings gescheitert, bzw. wir waren im Urlaub als diese reif waren.

Das Wokgericht haben wir mit Reis serviert, die Zubereitung lasse ich mal aussen vor.

 

Rindfleisch Teriyaki

Zutaten:

400 g Rinderhüfte

1 TL Galgang

1 EL Sesam

6 EL Teriyaki-Soße

1 Knoblauchzehe

etwas Salz

etwas Pfeffer

1 Stange Lauch

1 Karotte

2 Zwiebeln

1/2 Limette, unbehandelt

2 EL Teriyaki-Soße

100 ml Wasser

1 Bund Koriander

etwas Sesamöl

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Rinfleisch in kleine Streifen geschnitten – etwa 1/2 cm.
  • Der Knoblauch wird geschält und klein gewürfelt.
  • Das Rindfleisch wird mit dem vorbereiteten Knoblauch, Galgant, Salz, Pfeffer und den 6 EL Teriyaki-Soße mariniert und zur Seite gestellt.
  • Nun wird das Gemüse geputzt und klein geschnitten. Die Karotten habe ich z. B. mit dem Sparschäler aufgehobelt und dann quer geschnitten.
  • Das Wasser wird mit den 2 EL Teriyaki-Soße verrührt und zur Seite gestellt.
  • Beim Koriander die Blätter einzeln abzupfen und fein hacken. Diesen auch zur Seite stellen.
  • Nun den Wok mit dem Sesam erhitzen.
  • Zuerst wird das Rindfleisch darin scharf angebraten.
  • Dann das Gemüse nach und nach dazugeben und mit anbraten (begonnen bei den Bohnen über die Zwiebeln zu den Karotten).
  • Kurz vor Ende wird die Teriyaki-Wassermischung noch dazugegeben, damit sich etwas Soße bildet.
  • Vor dem Servieren noch den Koriander darüber geben und einmal schwenken.

Lass Dir das Rindleisch Teriyaki aus dem Wok schmecken.

Dampfnudel

Heute habe ich ein besonderes Schmankerl für Dich, denn das Rezept für die Dampfnudeln wird in Mundart geschrieben sein. Die Idee zu #MundArtEvent2018 stammt von Janke von Jankes Soulfood. Ich fand die Idee sehr passend, denn ich erlebe es immer mehr, dass der Dialekt verloren geht. Kinder lernen im Kindergarten schon nach der Schrift zu sprechen und verlernen aber im gleichen Atemzug komplett den Dialekt. Ich finde es gut, wenn man zwischen Dialekt und Hochdeutsch wechseln kann, aber eben ein wechseln, so dass der Dialekt erhalten bleibt.

Ich wohne fast im Chiemgau und doch stelle ich fest, dass sich der Dialekt ändert, wenn ich beispielsweise in die Arbeit nach Niederbayern fahre oder auch zur Verwandschaft direkt ins Chiemgau was keine dreißig Kilometer entfernt ist.  Also los, auf die Dampfnudl.

Dampfnudln

 

Wos du oalls brauchsd:

500 g Waizzn-Mäi Type 550

250 g Mille

20 g Hefe

65 g Zugga

75 g Budda

1 Ai

1 bissl Soiz

 

100 ml Mille

125 g Budda

100 g Zugga

 

Wia s`das machst:

  • Zerst duasd die Mille und de Budda, Zugga und d`Hefe in dein Thermomix.
  • Des lossd ois fua 20 Sekundn auf Stufn 2 bei 37 °C verruahrn.
  • Dann kimmd des Mäi, des Oa und des Soiz dazu und es werd ois für 3 Minudn auf der Knedstufn zammad grührd.
  • Den Doag dann in a Schüssl und fua a Stund in Ruah lossn. Do werd a dann doppelt so groaß.
  • Dann teilst`n auf in zwoalf Teile und schloafst de alle rund.
  • De Dampfnudln losst dann numoa a holbe Stund in Ruah.
  • Jetzt duast de Mille, de Budda und den Zucker in a gross Bfanndl und loss`das aufkocha.
  • Dann sezzd de Dampfnudln nebranand in des Bfanndl und machsd an Deggl drauf.
  • De Dampfnudln brauchan a hoabe Stund bis ferdig san – den Deggl ned aufhebn.

I wuensch da vui Spaß beim Nochmach.

Do hab i no woas fua di zum lesn:

Schau amoi bei Jankes*Soulfood voabei, do gibs Schepperlinge

und bei Frau Bpunkt, do findst Fleischpflanzal und Püree

 

Baguette

Es gibt endlich mal wieder ein neues Brotrezept. Es ist ein Rezept für ein Baguette, welches ich gerne vorbereite wenn wir Grillen oder zum Grillen eingeladen sind. Dieses Baguette braucht wenig Zutaten, allerdings dafür um so mehr Zeit.

Ich backe meine Baguette gerne mit dem Baguetteblech, Hintergrund ist zum einen, dass es schön in Form bleibt – zumindest annähernd, wenn man das Foto so betrachtet – und zum Anderen bekommt es durch das Blech auch nochmals etwas mehr Hitze ab, so dass es gleichmäßig gebräunt ist. Bäckst Du auch mit Baguetteblech und wie sind Deine Erfahrungen?

 

Baguette

 

Zutaten:

330 g Wasser

10 g frische Hefe

500 g Weizenmehl Typ 550

1 1/2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Wasser und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 2 Minuten auf 37°C , Stufe 2 erwärmt.
  • Dann das Mehl und das Salz mit in den Mixtopf und alles für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.
  • Diesen in eine Peng-Schüssel umfüllen und für ca. 1 1/2 Stunden ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und diesen Dritteln.
  • Jedes Teig-Drittel nun zu einem kleinen länglichen Laib formen und erneut zugedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Nach der erneuten Ruhezeit wird der Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ich stelle zudem zwei kleine Schüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Die Baguette werden nun langsam lang gewirkt und kommen in Ihre Form, wie diese dann gebacken werden.
  • Mein Baguetteblech sprühe ich mit Backtrennspray ein und stelle dieses auf ein Backblech.
  • Die vorbereiteten Bagutte werden in die Mulden auf dem Blech gegeben und dann noch mit einem scharfen Messer mehrfach der Länge nach eingeschnitten.
  • Nun die Bagutte in den aufgeheizten Ofen geben und nochmals eindampfen.
  • Nach 10 Minuten die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf abgelassen wird.
  • Nach 15 Minuten Backzeit kannst du den Ofen auf 230 °C runter drehen und einen Kochlöffel in die Ofentüre einzwicken, dadurch bekommst du eine schöne Kruste.

Ganz viel Spaß mit dem Rezept und falls es mit dem Wetter und dem Grillen nicht mehr klappt, dann essen wir einfach ein paar Aufstriche dazu, wie den Dattelaufstrich oder die Tomatenbutter.

 

Apfelstrudel

Vielleicht erinnerst Du Dich noch, dass ich schon mal erzählt habe, dass wir Freitags unser Wochenende immer mit Kuchen und Kaffee starten. Dieses mal habe ich mir was überlegt, wo unsere Äpfel verarbeitet werden können. Es wurden kleine Apfelstrudel daraus. Quasi das Gegenstück zu den Apfeltaschen, die ich Dir hier vorgestellt habe.

Die Apfelstrudel können auch gut als Snack in die Arbeit mitgenommen werden. Und sollten tatsächlich nicht alle auf einmal aufgegessen worden sein, dann gibt es sie am nächsten Tag erneut zum Kaffee. Hergestellt habe ich diese mit Filoteig. Falls Du es gerne süßer magst, kannst Du abschließend noch Puderzucker über die Mini-Apfelstrudel geben. ich habe es weggelassen, da unsere Äpfel schon eine gute Süße haben.

 

Apfelstrudel

 

Zutaten:

1 Pckg. Filoteig (10 Blätter)

8 Äpfel mittelgroß

100 g Nusskrokant

3 EL Butter

3 EL Zimt-Zucker (oder 2 EL Zucker und 1 EL Zimt)

2 EL Butter

 

Ofeneinstellung:

175 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Äpfel geschält, geputzt, entkernt und klein geschnitten.
  • Der Filoteig wird aus dem Kühlschrank genommen.
  • Es wird ein Topf aufgestellt und 3 EL Butter hineingegeben und schmelzen lassen.
  • Die vorbereiteten Äpfel hinzugeben, ebenso wie die Zimt-Zucker-Mischung.
  • Die Äpfel dann zehn Minuten weich kochen und zur Seite stellen.
  • Den Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nun die restlichen 2 EL Butter schmelzen und zur Seite stellen.
  • Den Filoteig ausrollen und das erste Blatt entnehmen. Ich habe das Blatt mit der geschmolzenen Butter eingestrichen und dann zusammengefaltet.
  • Dann die Ränder mit der geschmolzenen Butter einstreichen und zwei Esslöffel der Apfelmischung im unteren Drittel verteilen. Auch links und Rechts einen Rand lassen.
  • Auf die Apfelmischung kommt dann noch ein wenig vom Krokant und dann wird der Strudel gerollt.
  • Der seitliche Rand wird links und rechts eingeklappt und der Apfelstrudel wird aufgerollt. Mit dem Schluss nach unten auf das vorbereitete Blech legen. Den Mini-Apfelstrudel nochmals mit der geschmolzenen Butter einstreichen.
  • Mit den weiteren Filoteigblättern auch so verfahren, bis Du zehn Mini-Apfelstrudel hast.
  • Diese werden dann im Ofen für 20 Minuten gebacken.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

 

Apfeltasche

Dieses Wochenende ist der Sommer erstmal vorbei. Und ich muss gestehen ich genieße es sehr, dass es in meiner Küche nicht mehr knappe 30 °C hat. Denn so macht es auch wieder Spaß das eigene Obst und Gemüse zu verarbeiten. Wir haben das Glück einen großen Garten zu haben. Darin sind auch ein paar Apfelbäume und die Äpfel sind gerade reif. Natürlich überlege ich mir, was ich damit anstellen kann, denn es sind leider keine Lageräpfel. Somit wurden ein paar der Äpfel verarbeitet und in einer Apfeltasche versteckt.

Wusstest Du, dass man Äpfel auch einfrieren kann. Ich habe das mit einem Teil der Ernte gemacht. Diese habe ich geschält, geputzt und bereits klein gehobelt. Das ganze dann in 1-Kilo-Packungen gepackt, denn damit habe ich dann schon mal die Äpfel für z. B. eine Apfel-Wein-Torte. Auch kannst du die Apfelspalten einzeln anfrieren und dann gesammelt tiefkühlen und wenn Du Lust auf einen Apfeldatschi mit Streusel hast, dann werden diese aufgetaut und verarbeitet. Somit kannst Du dir den Sommer sichern und dein eigenes Obst verarbeiten.

So, nun aber zurück zu den Apfeltaschen. Diese werden mit Blätterteig hergestellt. Ich mache den Blätterteig nicht selbst, der Aufwand hierfür ist immens. Ich denke, dass es in Ordnung ist, hier auf ein ordentliches Produkt zurück zu greifen.

Apfeltasche

Zutaten:

3 Äpfel – mittelgroß

2 EL Zitronensaft

1 EL Zimt

150 ml Orangensaft

20 g Vanillezucker

15 g Speisestärke

1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal

1 Ei

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

18 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Äpfel gewaschen, geschält, entfernt, geputzt und dann in kleine Stücke geschnitten.
  • Die vorbereiteten Äpfel mit dem Zitronensaft vermischen und den Zimt dazu geben.
  • Nun die Hälfte des Orangensaftes mit der Stärke und dem Vanillezucker verrühren.
  • Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
  • Die zweite Hälfte des Orangensaftes auf dem Ofen erhitzen und unter ständigem Rühren die vorbereitete Orangensaft-Mischung unterrühren. Die Orangensaft-Mischung kurz aufkochen lassen und die Apfelspalten unterheben.
  • Die Apfelmischung nun zur Seite stellen.
  • Nun wird der Blätterteig ausgerollt und in vier Teile geschnitten.
  • Das Ei verquirlen und jeweils ein Blätterteig-Rechteck am Rand einstreichen.
  • Nun die vorbereitete Apfelmischung im unteren Drittel auflegen und den Blätterteig zu einer Tasche formen. Den Rand mit einer Gabel zusammendrücken.
  • Es wird die Apfeltasche auf der Oberseite noch mit Ei bestrichen und zwei – dreimal eingeschnitten. Dann diese auf das vorbereitete Backblech legen und mit den weiterem Blätterteig ebenso vorgehen.
  • Die Apfeltaschen dann für 18 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Lass Sie dir schmecken und genieße das saisonalle Obst.

Hahnenkamm

Apfeltasche

 

Kirsch-Marzipan-Muffin

Der Sommer bietet uns gerade jede Menge an Früchten, Obst, Gemüse und Kräuter. Es macht so viel Spaß wenn man nur in den Garten hinaus geht und mit zwei vollen Händen voller Ernte zurück ins Haus kommt. Dann wird dies alles zu einem tollen Essen verarbeitet und man hat den Sommer sofort auch auf der Zunge. So ähnlich ging es mir auch mit den Kirsch-Marzipan-Muffins. Zuerst pflückt man die Kirschen, dann entkernt man sie und zu guter letzt schmeckt man das ganze Aroma dann wenn man die Kirschmuffins vertilgt.

Leider hatte ich kein Marzipan zuhause, als ich die Kirsch-Marzipan-Muffins gebacken habe. Allerdings habe ich einen Thermomix und Mandeln zählen für mich zu den Grundnahrungsmitteln – also war das Marzipan dann auch ruck zuck selbst zubereitet nach diesem Rezept.

Kirsch-Marzipan-Muffins

Zutaten:

200 g Marzipan

150 g weiche Butter

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker

3 Tropfen Bittermandelaroma

1 Prise Salz

2 Eier

170 g Weizenmehl, Typ 405

1 TL Backpulver

500 g entkernte Kirschen

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Muffinblech vorbereitet und mit Papierförmchen auskleidet.
  • Es wird die Butter, der Zucker, der Vanillezucker, das Bittermandelaroma und die Prise Salz in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden, Stufe 5 schaumig geschlagen.
  • Nun die Hälfte des Marzipans in kleinen Stücken in den Mixtopf geben und das Ei hinzufügen. Die Masse für 25 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Dann wird das Weizenmehl und das Backpulver hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrührt.
  • Zum Schluss die entkernten Kirschen hinzuführen und für 10 Sekunden, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 unterrühren.
  • Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen und das restliche Marzipan darauf als Streusel verteilen.
  • Die Kirsch-Marzipan-Muffins für 25 Minuten auf 180° C Ober- / Unterhitze auf mittlerer Stufe backen.
  • Nach der Backzeit die Kirschmuffins abkühlen lassen.

Uns haben die Muffins nach der Kirschernte belohnt. Diese halten sich auch für ein paar Tage, allerdings sollten sie kühl gestellt werden.

Lass Sie Dir schmecken und habe einen schönen Samstag.

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich das letzte Rezept für eine Aprikosenmarmelade. Du weißt ja, alle guten Dinge sind drei, deswegen mogelt sich heute auch eine Aprikosen-Rosmarin-Marmelade in die Triologie der Aprikosenmarmelade ein.

Hast Du schon die beiden anderen Sorten für meinen Sommer im Glas verfolgt. Die Aprikosenmarmelade kannst Du hier und die Aprikosen-Lavendel-Marmelade hier einsehen.

Weil es mir mit interessanten Geschmackskombinationen noch nicht reicht, folgt heute die Verfeinerung mit Rosmarin. Ich möchte Dir auch kurz erklären, warum der Rosmarin so gut zur Aprikose passt. Dies hängt mit dem blumigen, fruchtigen Aroma der Aprikose zusammen, welche schon einen leichte Lavendelnote besitzt. Der Rosmarin ist mit dem Lavendel verwandt und daher sind die beiden eine perfekte Ergänzung zur Aprikosenmarmelade.

 

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 Zweige frischer Rosmarin

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Die Marmelade wird nun eingekocht. Hierfür die Aprikosenmasse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Den Rosmarin währenddessen waschen und vom Zweig abzupfen. Die Rosmarinnadeln fein hacken und vor Ende der Kochzeit durch den Deckel zur Aprikosenmarmelade geben.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Zum Abschluss der Serie rund um die Aprikosenmarmelade siehst Du, wie einfach ein wenig Abwechslung in der Marmeladenfach gebracht werden kann. Du kannst mit den Gewürzen spielen, mit welcher Du die Marmelade einkochst. Eine Stange frische Vanille gibt z. B. gleich ein ganz anderes Aroma oder auch ein Schuss guten Rum. Also ran an den Topf und viel Spaß beim Einkochen.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich eine Variante meiner Aprikosenmarmelade. Ich sollte ja ein wenig Abwechslung in unser Marmeladenfach bringen und ich koche wirklich gerne ein. Das Problem ist nur, dass wir unter der Woche nicht frühstücken. Bei uns wird nur am Wochenende gefrühstückt und dann ist sollte es nach dem Marmeladenbrot auch ein Wurstbrot geben. Nur süß, das reicht mir nicht aus.

Wie ist das bei Dir? Welcher Typ von Frühstücker bist Du?

Ich habe jetzt allerdings eine Möglichkeit gefunden, die selbst gekochte Marmelade auch aufzubrauchen. Ich rühre Sie mir in der Arbeit unter den Naturjogurt. Somit ist der nicht ganz so leer und es muss nicht unbedingt ein Müsli oder Granola drunter.

Jetzt kommen wir aber zu dem Hauptdarsteller dieses Beitrages. Ich habe Aprikosenmarmelade gemacht mit getrockneten Lavendelblüten. Ich habe ja Lavendel echt gerne, und da kommen dann auch schon mal so Kombinationen raus, wo der ein oder andere erstmal denkt, wie passt das zusammen. Aber probiere es und du wirst auch ganz schnell von der Kombi überzeugt sein.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 EL getrocknete Lavendelblüten

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Nun werden die getrockneten Lavendelblüten unter die Aprikosenmarmelade gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 3 untergehoben.
  • Die heiße Aprikosen-Lavendel-Marmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Die Aprikosen-Lavendel-Marmelade sollte nun noch am Besten für zwei Wochen durchziehen, bevor diese angebrochen wird. Dann können die Lavendelblüten Ihren Geschmack entwickeln und an die Aprikosenmarmelade abgeben.

Hast Du denn den Tipp mit dem Kokosöl schon umgesetzt? Und wie ist Dein Erfolg damit?

Gruß aus der Küche und einen schönen Sonntag.

Aprikosenmarmelade – Sommer im Glas

Es ist Sommerzeit und somit bietet uns der Garten all seine Früchte. Die Kirschsaison ist vorbei und wir widmen uns nun weiteren Steinobstsorten. Heute habe ich ein Rezept für Aprikosenmarmelade aus dem Thermomix. Also ich habe sie im Thermomix zubereitet, du kannst das natürlich auch im Topf machen und mit dem Pürierstab dann die Marmelade zu einer samtigen weichen Konsistenz pürieren.

Ich bin ja bei Marmelade ein Fan davon, wenn sie keine Fruchtstücke enthält. Daher wurde meine Aprikosenmarmelade auch lange gerührt und dann nochmals aufgeschlagen, bevor diese in die Gläser abgefüllt wurde.

Meine Aprikosen habe ich beim Obsthändler bekommen vom Wochenmarkt. Diese sind aus Frankreich und schon sehr reif und dadurch auch wirklich süß.  Ich finde, sie eigenen sich schon nicht mehr richtig zum puren Genuß sondern sind wirklich vielmehr zum Verarbeiten. Solltest Du Marillen aus der Wachau also Österreich bekommen, kannst Du diese auch für das Rezept verwenden. Marillenmarmelade im Krapfen, was für ein Gedicht.

 

Aprikosenmarmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

 

Wenn du das Rezept aufmerksam gelesen hast, hast du bemerkt, dass ich einen Esslöffel Kokosöl hineingemogelt habe. Dies dient dazu, dass die Aprikosenmarmelade nicht überkocht. Um ein Spritzen der Marmelade zu vermeiden, kannst Du auch das Garkörchen auf den Deckel des Thermomixes stellen.

Und ich habe in die Aprikosenmarmelade keinerlei Gewürze getan. Du kannst diese natürlich verfeinern und würzen. Gut passt beispielsweise eine Vanilleschote.

Viel Spaß beim Einkochen und dann vor allem beim Genießen.