Linsensuppe

Heute habe ich ein Rezept, was es nicht so oft, aber wenn dann freut sich der Mann sehr darüber. Er ist ein Fan von Linsensuppe, vor allem wenn diese mit Essig abgeschmeckt ist.

Mein Problem ist ja gerade der Essig, deswegen kostet mich dieses Gericht auch einiges an Überwindung. Das Wurzelgemüse wird mit dem Essig abgelöscht und dabei riecht die ganze Küche nach Essig.

Aber mit so einem einfachen Gericht kann ich ihm ein Lächeln auf die Lippen zaubern und was möchte man mehr. Ich finde, dass die Linsensuppe auch sehr wandelbar ist, abhängig davon ob man eine Einlage hineinschneidet und wenn ja welche. Klar wir befinden uns auf der Zielgerade Richtung Frühling, allerdings gibt es auch im April noch den ein oder anderen verregneten Tag und da kann ich Dir diese Suppe nur empfehlen. Ach ja, falls Du Bedenken wegen den Linsen hast, die musst Du nicht haben, es gibt inzwischen diverse Sorten ohne Einweichen oder Vorkochen.

 

Linsensuppe

 

Zutaten:

1 Zwiebel

2 Karotten

1 Stange Lauch

1 Zweig Petersilie

1 Zweig Petersilie

200 g Knollensellerie

30 ml Olivenöl

250 g Tellerlinsen

50 ml Himbeeressing

50 ml Brombeeressig

2 l Gemüsebrühe

2 Lorbeerblätter

Salz

Pfeffer

 

 

Kochzeit:

2 Stunden

 

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Wurzelgemüse geputzt.
  • Die Zwiebel und den Sellerie in feine Würfel schneiden.
  • Die geschälten Karoten in Halbringe schneiden.
  • Die Petersilie ebenfalls waschen, trocknen und fein hacken.
  • Das Olivenöl in einem großen Bräter erhitzen.
  • Das vorbereitete Gemüse darin 5 Minuten anschwitzen und anschließend mit den beiden Essig ablöschen.
  • Das Gemüse weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  • Dann die Tellerlinsen hinzugeben und nach weiteren 5 Minuten Schmorzeit mit der Gemüsebrühe aufgießen.
  • Die beiden Lorbeerblätter halbieren und hinzugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Nun die Linsensuppe unter gelegentlichem Rühren etwa 90 Minuten auf schwacher Hitze köcheln lassen.
  • Vor dem Servieren wird die gehackte Petersilie noch untergehoben und für die Deko genutzt.

 

Du kannst die Linsensuppe noch variieren indem Du kurz vor dem Servieren z. B. noch Debreziner hinzugibst. Die verleihen dem Gericht noch etwas Pep.

Bagels

Mit meinem heutigen Artikel folge ich der Einladung von Zorra und Ihrem Blog Kochtopf. Sie hat gemeinsam mit Hobbybäcker-Versand zum Blog-Event CXL – Brot und Brötchen für den Brunch aufgerufen. Der Hobbybäcker hat an alle Interessierten ein Mehlpaket mit einer Mehlmischung für ein Ciabatta, ein Teigtuch, Trockenbackhefe und einem Bio-Weizenmehl Typ 1050 kostenfrei  zugesandt. Mein Gedanke war, dass ich für den Brunch frisch gebackene Bagels mit Saaten beisteuere.

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Ich habe vorher noch nie Bagels gebacken, allerdings essen wir diese sehr gerne – vorzugsweise in einem kleinen Café in unserem Wohnort.

Bagel mit Saaten

Bagels mit Saaten

Der Gedanke war gefasst, dann also ran an das Werk. Es sollten Bagels mit Saaten werden. Diese habe ich allerdings nicht in den Teig genommen sondern nur obenauf.

selbstgemachte Bagels

  

Zutaten:

330g Weizenmehl Type 550

120g Weizenmehl Type 1050

10 g frische Hefe

10 g Salz

220 g lauwarmes Wasser

15 g Honig

15 g Olivenöl

 

2 Liter Wasser

2 EL Honig

 

1 Eiweiß

diverse Saaten

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die frische Hefe zusammen mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 2:30 Minuten, 37 °C, Stufe 1 verrühren.
  • Dann das Mehl, das Olivenöl und das Salz in den Mixtopf hinzugeben und alles für 5 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig für die Bagels abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.
  • Den Ofen nun auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und vorbereiten.
  • Den Teig dann in ca. 90 g schwere Portionen teilen (bei mir wurden es 9). Diese einzeln rund wirken und dann mit einem bemehlten Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte drücken. Dieses durch kreisförmige Bewegungen vergrößern. Dieses Loch sehr großzügig machen, da es sich beim Backen zusammenzieht.
  • Die Bagels nochmals kurz gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser und den 2 EL Honig auf 70-80 C erhitzen und die Bagels darin eine halbe Minuten von beiden Seiten schwimmen lassen. Ich habe jeweils drei hineingetan. Diese mit einer Schaumkelle rausnehmen und auf die vorbereiteten Backbleche legen.
  • Abschließen noch das Eiweiß kurz aufschlagen und die Rohlinge damit bestreichen. Nach Wunsch mit Saaten (Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne, etc) bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze für 20 Minuten backen.

 

 

Blog-Event CXL - Brot und Brötchen für den Brunch in Kooperation mit Hobbybäcker (Einsendeschluss 15. April 2018)

The Duke – Gin aus München

Anfang des Jahres wurden wir von THE DUKE in Ihre Destillerie in Aschheim bei München eingeladen. Was für ein toller Abend mit netten Bloggerkollegen. Wir bekamen Hintergrundinformationen zu THE DUKE und eine Verkostung, eine Führung durch die Destillerie und anschließend wurde noch Gin Tonic mit dem eigenen Favoriten aus dem Hause THE DUKE gemixt.

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Das Eis wurde zu Beginn des Abens mit einem Glas Vodka gebrochen. Hast Du gewusst, dass THE DUKE auch Vodka produziert, und das schon seit 2012. Das war für mich die Überraschung des Abends, denn ich kenne die Destillerie vom Gin. Den „Lion`s – Munich handcraftes Vodka“ mit 42 % Vol. Alc. trinkt man bei Zimmertemperatur.

Hast Du eine Idee, woher der Name des Vodkas kommen könnte. Ich habe gelernt, dass München 2008 den 850. Geburtstag der Landeshauptstadt feierte. Der Herzog war damals Heinrich der Löwe, und somit auch der Namenspatron. Aber wie Du jetzt vielleicht schon ableiten kannst, nicht nur vom Vodka sondern auch vom Gin. Der Herzog kann mit „The Duke“ übersetzt werden.

Weiter geht es mit dem Gin. The Duke hat inzwischen drei verschiedene Gins im Angebot, welche sich durch die sog. Drogen – oder auch Botanicals genannt – unterscheiden.

The Duke

The Duke wird seit 2008 destilliert. Begonnen hat alles in ein Maxvorstädter Hinterhof. Allerdings war die Nachfrage so groß, dass die Destillerie wachsen musste und seit 2017 nun in Aschheim zu finden ist.

Der erste Gin besteht aus 13 Botanicals. Darin enthalten ist unter anderem auch Orangenblüten. Daher macht sich zum Beispiel ein Streifen Orangenschale sehr gut als Deko des Gin Tonics, da dadurch der Geschmack nochmals aufgegriffen wird. Dies habe ich z. B. nicht gewusst, allerdings kan man mit diesem einfachen Kniff den Longdrink noch besser präsentieren.

Alle drei Gins aus dem Hause THE DUKE sind sogenannte Dry Gins. Dies bedeutet, dass kein Zucker zugesetzt wird.

The Duke – Wanderlust

Dieser Gin beschreibt den Umzug der Destillerie von der Stadt auf das Land. Er ist mit 20 Botanicals hergestellt und soll den Duft einfangen, wenn man in einer Wiese die Hand durchzieht. In diesem Moment gibt ganz besondere Momente mit vielen Düften – vor allem auch vielen Blütendüften. Die Wanderlust ist ein milderer Gin als man es vom The Duke kennt.

 

The Duke – Rough

Dieser Gin aus dem Hause THE DUKE kam im Oktober 2017 mit dem THE DUKE Wanderlust auf den Markt.   THE DUKE Rough wird aus 5 sog. Drogen hergestellt. Mit diesem Gin will man den Geschmack auf die Wacholderbeere legen. Da sich die Orangenzeste im Drink bewährt hat, wurde sie dann im THE DUKE Rough Gin als einer der Botanicals verarbeitet. Dieser Gin ist der Favorit meines Mannes. Wir kamen an diesem Abend in den Genuss selbst Gin Tonics zu mischen. Er hatte sich hierfür entschieden. Serviert wurde der Longdrink mit einer Orangenzeste.

Ich habe Dir ja schon geschrieben, dass zum Beginn in einer Wohnung mit Brennrecht destilliert wurde. Damals gab es eine kleine Destillerie, den Karl. Mit dem Umzug nach Aschheim, in eine ehemalige Schnapsbrennerei, ist auch der große Karl eingezogen.  Auf dem Foto siehst Du noch den kleinen Karl.

Nach der Führung durch die Gläserne Destillerie und die Räumlichkeiten der Abfüllung haben wir noch ein wenig mehr Informationen rund um den Gin bekommen. Zum Beispiel wird hier destilliert, denn es wird Alkohol verfeinert. Beim Schnaps brennen wird im Gegensatz Alkohol hergestellt. Und vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt, was der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail ist. Auch das haben wir erfahren, ein Longdrink ist eine Mischung aus einem alkoholischem Getränk mit einem nicht alkoholischem Getränk. Wie z. B. bei unserem Gin Tonic. Für ein Cocktail hingegeben werden verschiedene Zutaten (mindestens 3) gemischt.

Vielleicht bist Du ja noch auf der Suche, um das Osternest zu füllen. Mit diesem wirklich sehr interessanten Abend in der gläsernen Destillerie von THE DUKE machst Du dem Beschenkten bestimmt eine Freude. Hier noch ein paar Eckdaten:

Verkostung:

Pur-Verkostung verschiedener Destillate sowie ein Longdrink nach Wahl

Dauer:

ca. 1,5-2 Stunden

Uhrzeit & Termine:

werktags ab 18:30 Uhr (siehe Kalender)

Teilnehmerzahl:

bis maximal 16 Personen

Kosten:

25 € (Der Führungspreis beinhaltet einen 15% Gutschein für den gesamten Einkauf im Destillerie-Laden*)

Anmeldung: 

Online über die Webseite

* Zu guter Letzt möchte ich mich noch herzlich für die Einladung bedanken. Es war schöner Abend mit allerlei Gin und Wissenswerten rund um Gin.

Knuspriges Hähnchen

Es wird mal endlich wieder Zeit für etwas deftiges. Die letzten Posts waren doch immer was süßes. Wie sieht es denn bei Dir mit der Feierabendküche aus. Ich habe nach der Arbeit oft nicht mehr Lust etwas großes zu kochen. Deswegen muss ein schnelles Gericht mit wenigen Arbeitsschritten her. Ich glaube mein knuspriges Hähnchen ist hier genau das richtige.

Die panierten Hähnchenfilets werden durch den Parmesan schön knusprig und durch das Backen im Ofen ist es auch sehr schonen. Die Panade habe ich im Thermomix zerkleinert, da sie dort einfach richtig fein wird, du kannst das aber auch mit einer Reibe machen und dann mischen. Ich bin nur nicht so der Parmesanfreund und deshalb die Idee mit dem zerkleinern. Eher auch so als Vorsichtsmaßnahme, damit ich nicht direkt auf Parmesanstückchen beiße.

Wir haben in diesem Fall Bandnudeln dazugemacht und eine leicht zitronige Sahnesoße. Bei den Beilagen hast du alle Möglichkeiten. Evtl. wird das knusprige Hähnchen auch auf einen Salat gegeben.

knuspriges Hähnchen

 

Zutaten:

400 g Hähnchenbrust

40 g Butter

50 g Paniermehl

30 g Parmesan

15 g Weizenmehl Typ Griessler

 

Ofeneinstellung:

220 ° C Umluft

mit Pizzastein

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Pizzastein in den Ofen gegeben und dieser wird auf 220 °C Umluft vorgeheizt.
  • Nun wird die Hähnchenbrust in kleine Streifen geschnitten.
  • Für die Panade wird das Paniermehl, der Parmesan und das Mehl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 gemahlen.
  • Die Panade in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese innerhalb von 3 Minuten auf 100° C schmelzen lassen.
  • Die geschmolzene Butter auch in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Hähnchenstreifen zuerst in der Butter wenden und dann in die Panade geben.
  • Ich habe zuerst alle Hähnchenteile paniert und diese dann in den vorgeheizten Ofen auf den Pizzastein gelegt.
  • Das knusprige Hähnchen nach ca. 20 Minuten umdrehen, damit beide Seiten gleichmäßig braun werden.
  • Die Backzeit kann auch verlängert werden, falls es Dir noch nicht knusprig genug.

Lass es Dir schmecken, auch wenn es nach der Arbeit mal schnell gehen muss.

 

Nussecken

Nussecken haben bei uns in der Familie Tradition. Meine Tante hat ein Rezept für Ihre Nussecken, das ist einfach nur genial. Deshalb dürfen die auch bei keinem Familientreffen fehlen. Sie macht die Nussecken relativ klein, so dass diese immer noch auf den Kuchenteller mit hinauf wandern, auch wenn man meint man hat ja gar keinen Hunger mehr.

Und dieses geniale Rezept habe ich nun von meiner Tante erhalten und ein wenig abgewandelt. Ja da kommt wieder meine Tugend zum Vorschein, dass ich selten ein Rezept so umsetzte, wie es eigentlich gehört. Wenn ich aber eh schon dabei bin, ein Rezept auf den Thermomix anzupassen, dann kann ich es ja auch gleich noch ein wenig für mich persönlich anpassen, oder?

Wie machst Du das denn, bäckst und kochst Du stur nach Rezept?

Nachdem ich das Rezept gelesen habe, weiß ich auch, warum die so gut schmecken. Auf den Mürbeteig kommt Eischnee mit Zucker und Nüssen. Nun ja, ich würde die kleinen Nussecken mal als Hüftgold bezeichnen – denn das haben Sie allemal verdient.

Ach ja, ich habe die Nussecken nun schon mit verschiedenen Nüssen gebacken, also Mandeln oder Haselnüsse. Das Backergebniss ist identisch. Ich verwende nur lieber Mandeln, da doch der ein oder andere allergisch auf Haselnüse ist.

 

Nussecken

 

Zutaten für den Belag:

6 Eiweiß

200 g Zucker

200 g Nüsse gemahlen

1 Tonkabohne

 

Zutaten für den Mürbeteig:

6 Eigelb

200 g Zucker

250 g Butter

400 g Mehl

 

Ofeneinstellung:

180° Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt und ein Backblech mit Backpapier ausgelegt.
  • Gestartet wird damit, dass der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben wird. Den Mixtopf schließen und ein Küchentuch zwischen Deckel und Messbecher geben (damit es nicht staubt). Nun den Zucker auf Stufe 10 für 3 Sekunden zu Puderzucker mahlen. Den Puderzucker umfüllen.
  • Im nächsten Schritt werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird in den Mixtopf gegeben. Dieses für 2 Minuten auf Stufe 4 schlagen.
  • Dann wird der Zucker hinzugegeben und weiter für 1 Minute auf Stufe 4 geschlagen.
  • Abschließend die gemahlenen Nüsse und die geriebene Tonkabohne hinzugeben, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 – 3 für 10 Sekunden unterheben und den Belag kurz umfüllen.
  • Für den Mürbeteig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 – 5 verknetet. Nutzen Sie hierzu auch den Spatel, da es sehr viel Teig ist.
  • Den Mürbeteig dann mit den Händen auf dem vorbereiteten Backblech ausbreiten.
  • Den zur Seite gestellten Belag auf dem Mürbeteig verteilen und dann die Nussecken in den Ofen und 30 Minuten backen lassen.
  • Nach der Backzeit werden die Nussecken aus dem Ofen genommen und kurz abgekühlt.
  • Die Nussecken noch im warmen Zustand zuschneiden.

Optional können die Nussecken abschließend noch mit Kuvertüre bestrichen oder die Ecken in Kuvertüre getunkt werden.

Lass Sie dir schmecken und habe eine schöne Zeit.

 

Sonntagssemmeln

Es ist Sonntag und wie kann dieser besser starten als mit einem ausgiebigen Frühstück. Bei uns ist es so, dass am Wochenende meistens ausgeschlafen wird. Dann folgt ein ausgiebiges Frühstück und dann nur mehr ein Abendessen. Das reicht an solchen Tagen auch vollkommen aus, denn wenn der Frühstückstisch reich gedeckt ist und die Sonntagssemmeln selbst gebacken kann nicht mehr viel schief gehen.

Dieser Semmelteig ist mit Übernachtgare gemacht, daher kann ich die Sonntagssemmeln gut am Vortag zubereiten und brauche Sie dann zum Frühstück nur mehr mit Körnern einstreuen und backen.

Backst Du deine Semmeln, Brötchen und Brot selbst und hast Du einen guten Bäcker? Ich finde bei Semmeln und Brezen muss man seinen Bäcker des Vertrauens finden, denn Geschmäcker sind unterschiedlich. Ich mag es beispielsweise, wenn die Breze nicht zu dunkel ist. Und ein wenig Salz soll auch drauf sein für den Geschmack, das nehme ich aber vor dem Essen ab. Und eine Semmel muss richtig gewicht haben und sie soll satt machen. Keine Luftsemmel, wo man nach zwei Stunden wieder was zum Essen sucht.

Wir haben unseren Bäcker gefunden. Bei dem wird am Wochenende fleissig eingekauft, wenn die Zeit wieder mal zu kurz war, um selbst Brot zu backen. Aber zurück zu meinen Sonntagssemmeln. Hier habe ich ein Rezept, das sich vorbereiten lässt und Du nicht viel Zeit aufwenden musst.

 

Sonntagssemmeln

 

Zutaten:

10 g Hefe

250 g kaltes Wasser

1 Prise Zucker

400 g Mehl

2 TL Salz

optional: ein paar Körner

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die Hefe wird in den Mixtopf des Thermomixes gebröselt.
  • Das Wasser und die Prise Zucker mit in den Thermomix geben und das ganze für 2 Minuten auf Stufe 2 verrühren.
  • Dann das Mehl und das Salz mit in den Mixtopf geben und in 6 Minuten auf der Teigknetstufe einen Brotteig daraus herstellen.
  • Ich habe mich entschieden, den Teig in einer Muffinform gehen zu lassen. Daher diese nun mit etwas Öl auspinseln.
  • Der Teig wird auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel geformt und dann geviertelt. Jedes dieser Viertel nochmals dritteln, so dass Du 12 Sonntagssemmeln erhältst.
  • Diese Semmel wird nun rundgewirkt und dann in die Muffinform gegeben.
  • Die Form wird entweder im Kühlschrank gehen gelassen oder ich nutze unsere überdachte Terrasse als großen Kühlschrank. Der Teig braucht nun mindestens 8 Stunden Ruhe.
  • Am nächsten Morgen werden die Sonntagssemmeln aus dem Kühlschrank genommen.
  • Der Ofen wird auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizt. Bitte stelle gleich eine feuerfeste Schüssel mit Wasser mit auf den Backofenboden.
  • Die Semmeln im Muffinblech vor dem Backen noch kurz mit Wasser einpinseln und evtl. Körner bestreuen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit wird der Backofen weit geöffnet, damit der Dampf abgelassen werden kann.
  • Fünf Minuten vor Backende gebe ich einen Kochlöffel in die Tür des Backofens, so kann der Dampf entweichen und die Semmeln erhalten eine krosse Oberfläche.
  • Nach dem Backen das Muffinblech mit den Semmeln aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
  • Die Sonntagssemmeln dann aus den Muffinmulden nehmen und auf einem Abkühlgitter noch kurz abkühlen lassen.

So schnell sind frische Semmeln zubereitet. Du wird am Frühstückstisch überzeugen.

Ich wünsche einen schönen Tag.

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

Es ist mal wieder Zeit Brot zu Backen. Ich habe mich heute für die Jogurtkruste, ein reines Dinkelbrot mit Jogurt entschlossen. Der Jogurt gibt dem Teig neben der Hefe und dem Sauerteig etwas Triebkraft bzw. unterstützt es. Bei der Jogurtkruste handelt es sich um ein Sauerteigbrot. Ich mag die besonders gerne, weil so ein Sauerteigbrot einfach länger frisch bleibt und frisch schmeckt.

Dinkelbrot mit Joghurt

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

 

Zutaten:

75 g Sauerteig

20 g Honig

10 g Hefe

500 g Jogurt

500 g Dinkelmehl Type 630

250 g Dinkelmehl Type 1050

15 g Salz

5 g Backmalz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

50 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden zuerst der Sauerteig, der Honig, die Hefe und der Jogurt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen für 2 Minuten, 37°C, Stufe 2 verrühren.
  • Nun das Mehl, das Salz und das Backmalz mit in den Mixtopf geben und den Teig für 8 Minuten auf der Teigknetstufe kneten lassen.
  • Der Teig wird in eine Pengschüssel gegeben und über Nacht ruht dieser im Kühlschrank.
  • Nach mindestens 8 Stunden Gehzeit wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und rundgewirkt.
  • Ein Gärkörbchen gut einmehlen und den rundgewirkten Laib Dinkelbrot in dieses mit dem Schluss nach unten geben.
  • Die Jogurtkruste ruht nun nochmals für 45 Minuten an einem warmen Ort in der Stückgare.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich habe den Pizzastein mit in den Ofen auf mittlerer Schiene getan.
  • Zudem eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
  • Nach der Stückgare die Jogurtkruste aus dem Gärkörchen nehmen und auf den Pizzastein setzen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit wird der Ofen auf 210 °C Ober- und Unterhitze zurückgeschalten und es wird die Ofentüre weit geöffnet, damit der Dampf abgelassen werden kann.
  • 10 Minuten vor Backende wird in die Ofentür ein Kochlöffel eingeklemmt, dadurch bekommt das Dinkelbrot eine schöne Kruste, weil der Dampf raus kann.
  • Nach der Backzeit das Dinkelbrot mit Jogurt auf einem Abkühlgitter abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Essen. Gruß aus der Küche.

Dinkelbrot mit Joghurt

Rosenküchlein

Wir sind mittendrin im Fasching und damit in der narrischen Zeit. Ich habe mir dieses Jahr was neues für und und überlegt und habe mich an Rosenküchlein gewagt. Kennst Du das Schmalzgebäck, welches mit einem Eisen gebacken wird.

Waffeleisen

Meine Schwiegereltern haben das Eisen, so dass es doch einen Versuch wert ist. Und neben den ganzen anderen Schmalzgebäck wie Krapfen und Appelfritters machen die Rosenküchlein eine wirklich sehr gute Figur. Dadurch dass Sie frittiert werden, werden Sie richtig knusprig und durch das Eisen bekommen Sie eine schicke Form.

Ich frittiere auf unserer Terrasse mit einer Induktionskochplatte. Dadurch habe ich zum Einen den Fettgeruch nicht im Haus und zum Anderen kann die Hitze konstant gehalten werden, durch die Kochplatte.

Schmalzgebäck

Ich finde ja, zu Fasching und zu Kirchweih schmeckt das Schmalzgebäck gleich nochmals so gut.

Nun aber ran an die Rosenküchlein.

 

Rosenküchlein

 

Zutaten:

180 g Mehl, Type Wiener Grießler

3 Eier

150 g Milch

25 g brauner Zucker

1/4 TL Salz

1 TL Vanilleextraxt

 

1 hohen Topf

1,5 kg Frittierfett

 

Ofeneinstellung:

180 °C

 

Backzeit:

30 Sekunden

 

Zubereitung:

  • Als erstes bereite ich einen Topf vor und lasse das Frittierfett darin schmelzen und erwärme es auf 180°C.
  • Für den Teig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrührt.
  • Den Teig dann kurz andicken lassen, während das Fett erhitzt.
  • Du kannst in der Zwischenzeit bereits Abkühlgitter vorbereiten und mit Küchenkrepp auslegen. Dies ist dazu da, dass das Fett der Rosenküchlein aufgesogen wird.
  • Wenn das Fett erhitzt ist, dies kannst Du entweder mit einem Küchenthermometer messen oder mit einen Kochlöffel (wenn dieser in das Fett gehalten wird, müssen sich kleine Blasen daran bilden), starten wir mit den Rosenküchlein.
  • Wichtig ist, dass Du das Eisen vor dem ersten Rosenküchlein im heißen Fett erhitzt. Denn ansonsten löst sich der Teig nicht.
  • Wenn das Eisen warm ist, wird dieses in den Teig für 2 – 3 Sekunden getaucht. Hierbei darauf achten, dass das Eisen nur zu 2/3 in den Teig getaucht wird. Andernfalls kann sich die Waffel nicht lösen.
  • Das Eisen mit dem Teig in das heiße Fett geben. Darin werden die Rosenküchlein für eine halbe Minute gebacken.
  • Wenn Du das Eisen leicht schaukelnd bewegst, löst sich das Küchlein. Mit einer Schaumkelle kann es aus dem Fett genommen werden und wird auf das vorbereitete Abkühlgitter gelegt.
  • Das Eisen muss nicht erneut aufgehitzt werden, Du kannst gleich mit dem nächsten Rosenküchlein weitermachen.

Viel Spaß und Erfolg. In diesem Sinne Hellau und Alaaf! Hab eie schöne Zeit.

Waffeln

 

Spritzgebäck mit Espresso aka Espressokekse

Manche meiner Bloggerkollegen habe feste Tage, an denen ein Keksrezept veröffentlicht wird. So weit möchte ich hier nicht gehen, allerdings haben wir schon auch immer wieder ein bisschen Spritzgebäck im Haus, um z. B. was zum Kaffee dazu zu haben. Oder es wird die Zeit mit einem kleinen Keks überbrückt, bis es das Abendessen gibt. Oder einfach auch nur für die Arbeit um nebenbei was zum Schnabbulieren zu haben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich auch nach der Weihnachtszeit weiter Spritzgebäck backe. Heute stelle ich Dir meine Espressokekse vor.

Kekse mit Espresso

Ich trinke keinen Kaffee – hab ich noch nie probiert und möchte ich auch nicht. Aber ich liebe den Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen und den Geschmack in der Schokolade mag ich auch oder auch Tiramisu. Daher kam die Überlegung hoch, warum mache ich nicht ein wenig Spritzgebäck mit Espresse. In einen meiner letzten Beiträge habe ich Dir ja schon mein Spritzgebäck mit Tonkabohne vorgestellt.

Spritzgebäck

Die Espressokekse werden auch am Besten, wenn Du diese direkt auf ein Blech spritzt. Und die Butte sollte auch bei diesem Spritzgebäck weich sein. Ich nehme die Butter morgens aus dem Kühlschrank und erstelle dann den Teig am späten Vormittag. Das ist eine gute Zeitspanne und die Butter ist dabei schön weich.

 

Espressokekse

 

Zutaten:

175 g weiche Butter

60 g Haushaltszucker

40 g brauner Zucker

10 g selbstgemachter Vanillezucker

1 Prise Salz

1 frisch Espresso (40 ml)

180 g Weizenmehl Type 405

1/2 TL Backpulver

100 g gemahlene Haselnüsse

20 g Backkakao

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

15 Minuten

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze aufheizen
  • 2 Backbleche (ohne Backpapier oder Dauerbackfolie) vorbereiten.
  • Nun wird die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese für 20 Sekunden auf Stufe 2 aufschlagen.
  • Dann den Zucker, den Vanillezucker, die Prise Salz und den Espresse hinzugeben und alles für 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Als nächstes kommt das Mehl, das Backpulver, die Haselnüsse und der Kakao mit in den Mixtopf. Den Keksteig für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Den Teig der Espressokekse in eine Gebäckpresse abfüllen oder in einen Spritzbeutel füllen und auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen.
  • Das Spritzgebäck im aufgeheizten Backofen nacheinander für 15 Minuten backen.
  • Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter geben, bis diese abgekühlt sind.
  • Die Espressokekse kann man gut auf Vorrat machen und in einer Keksdose lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen. Hab noch einen schönen Tag.

Spritzgebäck mit Espresso

Gruß aus der Küche.

 

 

Ceviche aus Lachs

Kennst Du Ceviche? Heute habe ich ein Ceviche mit Lachs für Dich. Ceviche ist eine aus Peru stammende Zubereitungsart bei welcher roher Fisch mit Limettensaft mariniert wird. Durch die Zitronensäure bindet sich das Eiweiß des Fisches, dies ist ein Prozess ähnlich wie beim Kochen.

Mein Mann war im ersten Moment wirklich skeptisch, ob dies alles so funktioniert, wenn der Fisch nur mit Limettensaft mariniert wird. Aber Du wirst es selbst sehen, dass sich die Konsistenz des Lachsfilets als auch die Farbe ändert. Dies gehört zu dem Prozess der Denaturierung. Und schlussendlich konnte ich Ihn vom dem Rezept überzeugen und auch wieder mal beweisen, dass man offen für Neues sein sollte (was noch alles so in meinem Kopf rumspuckt).

Dazu habe ich noch auf die Schnelle meine Pizzamuggl gebacken. Ach ja, eines noch vorneweg. Ich habe sowohl tiefgefrorenen Lachs verwendet als auch tiefgefrorene Mangos. Dies hängt mit der Qualität der Produkte zusammen. Beim Lachs wollte ich einfach sicher gehen, dass er wirklich frisch ist und ich finde seit meinem Aufenthalt auf den Philippinen keine ordentlichen Mangos mehr. Deshalb greife ich dort gerne auf das TK-Produkt zurück.

 

Ceviche mit Lachs

 

Zutaten:

2 TK-Lachsfilets

3 Bio-Limetten

1/2 Mango oder tiefgefrorene Mangowürfel

1 Frühlingszwiebel

1/2 Bund Koriander

1 TL Salz

2 EL Olivenöl

1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der gefrorene Lachs in kleine Würfel geschnitten.
  • Einer der Limetten heiß abwaschen und trocken abwischen. Von der vorbereiteten Limette die Schale abreiben und zur Seite stellen.
  • Die Limetten halbieren und entsaften. Den Saft über den vorbereiteten Lachs geben.
  • Die Lachs-Limettenmischung nur für einige Stunden in den Kühlschrank geben und marinieren lassen.
  • Nach der Marinierzeit wird der Lachs aus dem Kühlschrank genommen und bekommt Zimmertemperatur.
  • Es werden die Mangos in kleine Würfel geschnitten.
  • Die Frühlingszwiebel wird in kleine Ringe geschnitten.
  • Der Koriander wird gehackt.
  • Alle Zutaten kommen unter die Lachs-Limettenmischung und werden verrührt.
  • Das Ceviche ist fertig zum Servieren.

Lass es Dir schmecken und überzeuge Dich, dass roher Fisch nicht nur als Sushi verzehrt werden kann.