Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

Es ist mal wieder Zeit Brot zu Backen. Ich habe mich heute für die Jogurtkruste, ein reines Dinkelbrot mit Jogurt entschlossen. Der Jogurt gibt dem Teig neben der Hefe und dem Sauerteig etwas Triebkraft bzw. unterstützt es. Bei der Jogurtkruste handelt es sich um ein Sauerteigbrot. Ich mag die besonders gerne, weil so ein Sauerteigbrot einfach länger frisch bleibt und frisch schmeckt.

Dinkelbrot mit Joghurt

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

 

Zutaten:

75 g Sauerteig

20 g Honig

10 g Hefe

500 g Jogurt

500 g Dinkelmehl Type 630

250 g Dinkelmehl Type 1050

15 g Salz

5 g Backmalz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

50 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden zuerst der Sauerteig, der Honig, die Hefe und der Jogurt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen für 2 Minuten, 37°C, Stufe 2 verrühren.
  • Nun das Mehl, das Salz und das Backmalz mit in den Mixtopf geben und den Teig für 8 Minuten auf der Teigknetstufe kneten lassen.
  • Der Teig wird in eine Pengschüssel gegeben und über Nacht ruht dieser im Kühlschrank.
  • Nach mindestens 8 Stunden Gehzeit wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und rundgewirkt.
  • Ein Gärkörbchen gut einmehlen und den rundgewirkten Laib Dinkelbrot in dieses mit dem Schluss nach unten geben.
  • Die Jogurtkruste ruht nun nochmals für 45 Minuten an einem warmen Ort in der Stückgare.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich habe den Pizzastein mit in den Ofen auf mittlerer Schiene getan.
  • Zudem eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
  • Nach der Stückgare die Jogurtkruste aus dem Gärkörchen nehmen und auf den Pizzastein setzen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit wird der Ofen auf 210 °C Ober- und Unterhitze zurückgeschalten und es wird die Ofentüre weit geöffnet, damit der Dampf abgelassen werden kann.
  • 10 Minuten vor Backende wird in die Ofentür ein Kochlöffel eingeklemmt, dadurch bekommt das Dinkelbrot eine schöne Kruste, weil der Dampf raus kann.
  • Nach der Backzeit das Dinkelbrot mit Jogurt auf einem Abkühlgitter abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Essen. Gruß aus der Küche.

Dinkelbrot mit Joghurt

Rosenküchlein

Wir sind mittendrin im Fasching und damit in der narrischen Zeit. Ich habe mir dieses Jahr was neues für und und überlegt und habe mich an Rosenküchlein gewagt. Kennst Du das Schmalzgebäck, welches mit einem Eisen gebacken wird.

Waffeleisen

Meine Schwiegereltern haben das Eisen, so dass es doch einen Versuch wert ist. Und neben den ganzen anderen Schmalzgebäck wie Krapfen und Appelfritters machen die Rosenküchlein eine wirklich sehr gute Figur. Dadurch dass Sie frittiert werden, werden Sie richtig knusprig und durch das Eisen bekommen Sie eine schicke Form.

Ich frittiere auf unserer Terrasse mit einer Induktionskochplatte. Dadurch habe ich zum Einen den Fettgeruch nicht im Haus und zum Anderen kann die Hitze konstant gehalten werden, durch die Kochplatte.

Schmalzgebäck

Ich finde ja, zu Fasching und zu Kirchweih schmeckt das Schmalzgebäck gleich nochmals so gut.

Nun aber ran an die Rosenküchlein.

 

Rosenküchlein

 

Zutaten:

180 g Mehl, Type Wiener Grießler

3 Eier

150 g Milch

25 g brauner Zucker

1/4 TL Salz

1 TL Vanilleextraxt

 

1 hohen Topf

1,5 kg Frittierfett

 

Ofeneinstellung:

180 °C

 

Backzeit:

30 Sekunden

 

Zubereitung:

  • Als erstes bereite ich einen Topf vor und lasse das Frittierfett darin schmelzen und erwärme es auf 180°C.
  • Für den Teig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrührt.
  • Den Teig dann kurz andicken lassen, während das Fett erhitzt.
  • Du kannst in der Zwischenzeit bereits Abkühlgitter vorbereiten und mit Küchenkrepp auslegen. Dies ist dazu da, dass das Fett der Rosenküchlein aufgesogen wird.
  • Wenn das Fett erhitzt ist, dies kannst Du entweder mit einem Küchenthermometer messen oder mit einen Kochlöffel (wenn dieser in das Fett gehalten wird, müssen sich kleine Blasen daran bilden), starten wir mit den Rosenküchlein.
  • Wichtig ist, dass Du das Eisen vor dem ersten Rosenküchlein im heißen Fett erhitzt. Denn ansonsten löst sich der Teig nicht.
  • Wenn das Eisen warm ist, wird dieses in den Teig für 2 – 3 Sekunden getaucht. Hierbei darauf achten, dass das Eisen nur zu 2/3 in den Teig getaucht wird. Andernfalls kann sich die Waffel nicht lösen.
  • Das Eisen mit dem Teig in das heiße Fett geben. Darin werden die Rosenküchlein für eine halbe Minute gebacken.
  • Wenn Du das Eisen leicht schaukelnd bewegst, löst sich das Küchlein. Mit einer Schaumkelle kann es aus dem Fett genommen werden und wird auf das vorbereitete Abkühlgitter gelegt.
  • Das Eisen muss nicht erneut aufgehitzt werden, Du kannst gleich mit dem nächsten Rosenküchlein weitermachen.

Viel Spaß und Erfolg. In diesem Sinne Hellau und Alaaf! Hab eie schöne Zeit.

Waffeln

 

Spritzgebäck mit Espresso aka Espressokekse

Manche meiner Bloggerkollegen habe feste Tage, an denen ein Keksrezept veröffentlicht wird. So weit möchte ich hier nicht gehen, allerdings haben wir schon auch immer wieder ein bisschen Spritzgebäck im Haus, um z. B. was zum Kaffee dazu zu haben. Oder es wird die Zeit mit einem kleinen Keks überbrückt, bis es das Abendessen gibt. Oder einfach auch nur für die Arbeit um nebenbei was zum Schnabbulieren zu haben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich auch nach der Weihnachtszeit weiter Spritzgebäck backe. Heute stelle ich Dir meine Espressokekse vor.

Kekse mit Espresso

Ich trinke keinen Kaffee – hab ich noch nie probiert und möchte ich auch nicht. Aber ich liebe den Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen und den Geschmack in der Schokolade mag ich auch oder auch Tiramisu. Daher kam die Überlegung hoch, warum mache ich nicht ein wenig Spritzgebäck mit Espresse. In einen meiner letzten Beiträge habe ich Dir ja schon mein Spritzgebäck mit Tonkabohne vorgestellt.

Spritzgebäck

Die Espressokekse werden auch am Besten, wenn Du diese direkt auf ein Blech spritzt. Und die Butte sollte auch bei diesem Spritzgebäck weich sein. Ich nehme die Butter morgens aus dem Kühlschrank und erstelle dann den Teig am späten Vormittag. Das ist eine gute Zeitspanne und die Butter ist dabei schön weich.

 

Espressokekse

 

Zutaten:

175 g weiche Butter

60 g Haushaltszucker

40 g brauner Zucker

10 g selbstgemachter Vanillezucker

1 Prise Salz

1 frisch Espresso (40 ml)

180 g Weizenmehl Type 405

1/2 TL Backpulver

100 g gemahlene Haselnüsse

20 g Backkakao

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

15 Minuten

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze aufheizen
  • 2 Backbleche (ohne Backpapier oder Dauerbackfolie) vorbereiten.
  • Nun wird die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese für 20 Sekunden auf Stufe 2 aufschlagen.
  • Dann den Zucker, den Vanillezucker, die Prise Salz und den Espresse hinzugeben und alles für 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Als nächstes kommt das Mehl, das Backpulver, die Haselnüsse und der Kakao mit in den Mixtopf. Den Keksteig für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Den Teig der Espressokekse in eine Gebäckpresse abfüllen oder in einen Spritzbeutel füllen und auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen.
  • Das Spritzgebäck im aufgeheizten Backofen nacheinander für 15 Minuten backen.
  • Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter geben, bis diese abgekühlt sind.
  • Die Espressokekse kann man gut auf Vorrat machen und in einer Keksdose lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen. Hab noch einen schönen Tag.

Spritzgebäck mit Espresso

Gruß aus der Küche.

 

 

Ceviche aus Lachs

Kennst Du Ceviche? Heute habe ich ein Ceviche mit Lachs für Dich. Ceviche ist eine aus Peru stammende Zubereitungsart bei welcher roher Fisch mit Limettensaft mariniert wird. Durch die Zitronensäure bindet sich das Eiweiß des Fisches, dies ist ein Prozess ähnlich wie beim Kochen.

Mein Mann war im ersten Moment wirklich skeptisch, ob dies alles so funktioniert, wenn der Fisch nur mit Limettensaft mariniert wird. Aber Du wirst es selbst sehen, dass sich die Konsistenz des Lachsfilets als auch die Farbe ändert. Dies gehört zu dem Prozess der Denaturierung. Und schlussendlich konnte ich Ihn vom dem Rezept überzeugen und auch wieder mal beweisen, dass man offen für Neues sein sollte (was noch alles so in meinem Kopf rumspuckt).

Dazu habe ich noch auf die Schnelle meine Pizzamuggl gebacken. Ach ja, eines noch vorneweg. Ich habe sowohl tiefgefrorenen Lachs verwendet als auch tiefgefrorene Mangos. Dies hängt mit der Qualität der Produkte zusammen. Beim Lachs wollte ich einfach sicher gehen, dass er wirklich frisch ist und ich finde seit meinem Aufenthalt auf den Philippinen keine ordentlichen Mangos mehr. Deshalb greife ich dort gerne auf das TK-Produkt zurück.

 

Ceviche mit Lachs

 

Zutaten:

2 TK-Lachsfilets

3 Bio-Limetten

1/2 Mango oder tiefgefrorene Mangowürfel

1 Frühlingszwiebel

1/2 Bund Koriander

1 TL Salz

2 EL Olivenöl

1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der gefrorene Lachs in kleine Würfel geschnitten.
  • Einer der Limetten heiß abwaschen und trocken abwischen. Von der vorbereiteten Limette die Schale abreiben und zur Seite stellen.
  • Die Limetten halbieren und entsaften. Den Saft über den vorbereiteten Lachs geben.
  • Die Lachs-Limettenmischung nur für einige Stunden in den Kühlschrank geben und marinieren lassen.
  • Nach der Marinierzeit wird der Lachs aus dem Kühlschrank genommen und bekommt Zimmertemperatur.
  • Es werden die Mangos in kleine Würfel geschnitten.
  • Die Frühlingszwiebel wird in kleine Ringe geschnitten.
  • Der Koriander wird gehackt.
  • Alle Zutaten kommen unter die Lachs-Limettenmischung und werden verrührt.
  • Das Ceviche ist fertig zum Servieren.

Lass es Dir schmecken und überzeuge Dich, dass roher Fisch nicht nur als Sushi verzehrt werden kann.

Wintertorte – die geht nicht nur zu Weihnachten

In meinem heutigen Beitrag möchte ich Dir meine Wintertorte vorstellen. Diese habe ich am 1. Weihnachtsfeiertag zur Familienfeier mitgebracht. Da es die Familie meines Mannes war, und meine Schwiegermutter eine wirklich sehr gute Kuchenbäckerin ist, war das nochmals ein klein wenig mehr spannend, ob mir die Torte so gelingt wie ich mir das vorstellte.

Wintertorte

Wintertorte mit Pflaume und Rotweingelee

Im Vorfeld wurde ich gefragt, was ich denn für eine Torte machte. Ich hatte keine so richtige Idee, wie ich das gute Stück nennen sollte. Vielmehr hatte ich ein paar Gedanken, nach was sie schmecken soll. Eigentlich Winter, ein wohliges warmes Gefühl – daher ist es nun eine Wintertorte geworden.

Die Torte besteht aus zwei Biskuitböden – einem Hellen und einem Dunklen. Beide Biskuitkuchen habe ich zweimal auseinandergeschnitten und dann jeweils zwei helle und zwei dunkle Böden für die Torte abwechselnd verwendet. Den dritten dunklen Boden habe ich genutzt um noch ein wenig Dekoration für die Torte auszustechen, hierzu habe ich meine Plätzchenausstecher verwendet.

Die Tortenfüllungen

Der erste Boden wird in einen Tortenring eingespannt.  Dieser wurde mit Rotweingelee bestrichen. Dieses Rotweingelee ist aufgekocht mit Zimtrinde, mit Nelken, mit einer Vanilleschote – so ein richtiges Wintergelee. Auf diesem Gelee habe ich Sahne in Ringen aufgespritzt und jeweils einen guten Zentimeter dazwischen Luft gelassen. Denn dort kam nun das Fruchtmuss aus Pflaumen, etwas Gelantine und dem Zimt hinein. Durch das Aufspritzen als Ring hat die Torte beim Anschneiden eine wirklich tolle Optik.

Dann der zweite Boden darauf. Wieder mit Rotweingelee einstreichen – ich finde das funktioniert wunderbar mit einem Fischmesser. Das kann mal als Ersatz für eine kleine Kuchenpalette verwenden. Darauf eine dünne Schicht Sahne und dann weiter mit dem nächsten Boden. Dieser wird wieder in den Tortenring eingelegt, bestrichen mit Rotweingelee, Sahne in Ringen aufgespritzt und dann das Pflaumenmus wieder dazwischen gegeben.

Abschließend kommt der letzte Boden auf die Torte und wird mit Sahne überzogen. Die Wintertorte habe ich dann über Nacht auskühlen lassen. Am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages wurde dann die Torte aus dem Tortenring genommen, auf einen Kuchenteller gesetzt und der Rand wurde mit Sahne hochgezogen.

Pflaumentorte

Wintertorte mit Zimt, Rotweingelee und Pflaumen

Die Deko noch angebracht und schon konnte Sie mitgenommen werden zur Familienfeier.

Der Kuchen ist durch die vier Böden relativ hoch geworden, somit wurden auch wirklich kleine Stücke geschnitten. Abschließend kann ich noch sagen, es ist eine richtige Wintertorte geworden und hat so ein wenig das Gefühl und die Stimmung eingefangen. Im Nachhinein spukte mir noch so ein Geschmack von gebrannten Mandeln im Kopf rum, mal schauen wie ich diesen in eine meiner nächsten Torten einfange.

Möchtest Du das genaue Rezept haben, dann lasse ich es mich wissen. Ich freue mich über Deinen Kommentar.

 

Selbstgemachte Semmeln mit Creme Fraiche

Mein Blog ist aus dem Winterschlaf erwacht und ich bin fleissig dabei, ein paar Artikel vorzubereiten. Heute möchte ich Dir meine selbstgemachten Semmeln mit Creme Fraiche vorstellen. Es ist sogenannte weiße Ware beim Bäcker und wird mit Weizenmehl zubereitet. Der Teig kommt mit sehr wenig Hefe (10 g auf 500 g Mehl) und ist schnell mal am Nachmittag angesetzt, damit man abends zur Brotzeit frische selbstgebackene Schmandweckerl hat.

Schmandwecken

Selbstgemachte Semmeln mit Creme Fraiche

Ich backe mein Brot ganz gerne auf einem Pizzastein (der so groß wie ein Blech ist). Ich finde, da werden die Backwaren anders als, wenn diese auf einem Blech gebacken werden. Oftmals wird empfohlen, den Pizzastein dreißig Minuten aufzuheizen. Dies mache ich nicht, sondern ich lege den Pizzastein während des Aufheizens in den Ofen und wenn der Ofen warm ist, wird der Stein benutzt und ich lege in diesem Fall die Schmandweckerl darauf zum Backen.

 

Selbstgemachte Semmeln mit Creme Fraiche

 

Zutaten:

500 g Weizenmehl Typ 550

250 g lauwarmes Wasser

10 g Hefe

10 g Honig

100 g Creme Fraiche

1 TL Salz

5 g Backmalz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

10 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst das Wasser mit der Hefe und dem Honig in den Thermomix geben und auf Stufe 2, 37 °C für eine Minuten verrühren.
  • Danach die restlichen Zutaten hinzufügen und für 7 Minuten auf der Teigknetstufe verrühren lassen.
  • Der Teig wird nun in eine eingeölte „Peng-Schüssel“ gegeben. Der Teig für die Semmeln wird an einem warmen Ort für ca. 60 Minuten gehen gelassen. Dies kann neben der Heizung sein oder auch auf dem Wasserbett 😉
  • Nach der Ruhezeit, der Teig sollte sich deutlich vermehrt haben, wird der Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche bearbeitet.
  • Ich viertele meinen Teig zuerst. Jedes Viertel unterteile ich dann noch zweimal, so dass ich zwölf Schmandweckerl erhalte.
  • Diese werden und ein wenig rundgewirkt und dann auf ein Brett gegeben, damit die Stückgare erfolgen kann. Die vorbereiteten Semmeln auf dem Brett werden abgedeckt und ruhen nochmals für gute 30 Minuten.
  • Nun wird der Ofen (mit dem Pizzastein) auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizt. An diesem Punkt stelle ich auch eine kleine feuerfeste Schale mit Wasser in den Ofen, damit sich Dampf bildet.
  • Wenn der Ofen aufgeheizt ist, sollte die Stückgare auch durch sein und die Semmeln, werden an der Oberseite noch eingeschnitten. Dies dient dazu, damit Sie dort gezielt aufreißen.
  • Die vorbereiteten Semmeln auf den heißen Pizzastein legen und für 20 Minuten backen lassen.
  • Ich spreize fünf Minuten vor Backende einen Holzkochlöffeln in die Ofentüre. Dadurch entweicht der Dampf und die Kruste wird schön resch.

Viel Spaß mit den selbstgebackenen Semmeln mit Creme Fraiche.

Schmandwecken

Selbstgemachte Semmeln mit Creme Fraiche

Spritzgebäck mit Tonkabohne

Ich habe mir vor Weihnachten eine tolle Gebäckpresse gegönnt, welche wundervolles Spritzgebäck macht. Da dieses Küchengadet viele verschiedene Plätzchenscheiben bereithält, ist Sie das ganze Jahr über einsetzbar und zaubert uns so nach der Weihnachtszeit wunderbare Kaffeekekse.

Kaffeekekse

Spritzgebäck mit Tonka

Heute stelle ich Dir mein Rezept für Spritzgebäck vor. Es ist schnell zubereitet und so hast Du ziemlich zügig tolles Gebäck zu Deinem Kaffee. Bitte lass mich noch erwähnen, dass die Butter wirklich weich sein sollte, denn ansonsten hast Du keine Freude beim Aufspritzen des Gebäckes. Und ja, das Blech soll weder mit Backpapier belegt noch mit einer Dauerbackfolie ausgelegt sein. Du fragst Dich jetzt vielleicht, was der Satz hier soll, es wird sich aber noch klären, wenn Du den Artikel bis zum Ende liest und das Spritzgebäck nachbäckst.

 

Spritzgebäck

 

Zutaten:

450 g Weizenmehl, Typ 405

200 g Zucker

250 g weiche Butter

2 Eier

2 TL selbstgemachter Vanillezucker

1/2 TL Backpulver

1 Tonkabohne gerieben

1 Prise Salz

 

Ofeneinstellung:

190 °C Umluft

 

Backzeit:

15 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Ofen auf 190 °C Umluft vorheizt.
  • Bereite Dir zwei Backbleche vor. Diese bitte weder einfetten noch mit Backpapier oder Dauerbackfolie belegen. Dies sorgt dafür, dass das Spritzgebäck schön mürbe wird.
  • Gib alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes und lasse innerhalb von 30 Sekunden auf Stufe 4 vermischen.
  • Anschließend wird der Teig noch für eine Minute auf der Teigknetstufe verknetet.
  • Ich gebe den Teig dann in die Gebäckpresse, du kannst auch einen Spritzbeutel verwenden, und spritze nun die Kekse auf die vorbereiteten Bleche.
  • Wenn beide Bleche belegt sind, kannst Du diese miteinander auf Umluft für 15 Minuten backen, bis die Kekse schön gebräunt sind.
  • Das Spritzgebäck aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
  • Nach ca. 10 Minuten kannst Du die Kekse mit einem Schaber auf ein Abkühlgitter legen.

Du musst das Spritzgebäck mit Tonkabohne nicht in einer luftdichten Dose lagern, diese kannst Du offen in einer Schüssel platzieren. Lass Sie Dir schmecken und berichte mir, ob Du mit dem Ergebnis zufrieden bist.

Vanilletaler aka Vanillekipferl

Es ist bereits das dritte Adventswochenende und die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest sind fast abgeschlossen. Der Christbaum steht, auf dem Adventskranz ist bereits die dritte Kerze angezündet und der Plätzchenteller ist auch gut gefüllt. Du wirst Dich vielleicht wundern über die letzte Aussage, den Plätzchenrezepte hat es noch nicht so viele neue hier auf dem Blog gegeben. Das hängt damit zu sammen, dass ich wirklich gerne Klassiker backe, wie die Orangenzunge, Elisenlebkuchen oder auch die Vanilletaler. Meine Vanilletaler sind eigentlich ein Vanillekipferlteig, die ich nur noch in einer Rolle forme und dann in kleinen Taler abschneide zum Backen.

Vanillekipferl

Vanilletaler

Meine Vanilletaler heben sich ab, da ein hoher Anteil an Vanille enthalten ist. Obwohl ich erschrocken bin, wie teuer Vanille geworden ist. Vanilleschoten sind aktuell so teuer aufgrund der Ernteknappheit und der hohen weltweiten Nachfrage. Ich habe meine Vanilleschoten bei einem spezialisierten Anbieter gekauft, und das gleich in einem 100-Gramm-Gebinde. Hört sich jetzt wirklich nach viel an, allerdings haben wir eine Sammelbestellung getätigt und die Schoten aufgeteilt. Vielleicht frägst Du Dich, was ich dann immer noch mit so vielen Schoten mache. Ein Teil wird für Kuchen verwendet, der andere Teil wird zu Vanilleextrakt verarbeitet und dann natürlich Vanillezucker.

Vanillekipferl

Vanilletaler

Vanilletaler aka Vanillekipferl

 

Zutaten:

30 g feinster Backzucker

70 g feinster Backzucker

1 Vanilleschote

100 g gemahlene Mandeln

280 g Mehl Typ 405

210 g kalte Butter in Stücken

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

17 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird die Vanilleschote geteilt und das Mark einer halben Vanilleschote herausgekratzt.
  • Dieses gewonne Mark der Vanilleschote wird mit den 30 g feinstem Backzucker vermischt und in einen tiefen Teller zu Seite gestellt. Darin werden abschließend die warmen Taler gewendet.
  • Nun wird die zweite Hälfte der Vanilleschote ausgekratzt und das gewonnene Mark wird in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Alle weiteren Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 40 Sekunden auf Stufe 5 zu einem Teig verarbeiten.
  • Den Plätzchenteig nun aus dem Mixtopf nehmen und in einen Gefrierbeutel geben. Dieser muss für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.
  • Nach der Ruhezeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Zwei Backbleche mit Backpapier oder Dauerbackmatten auslegen.
  • Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl einstreuen, damit der Teig beim Rollen nicht kleben bleibt.
  • Den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank entnehmen und zu einer Rolle in Größe eines 2-Euro-Stückes formen.
  • Mit einem scharfen Messer kleine Taler (ca. 6 mm) abschneiden und mit einer Schnittfläche auf das vorbereitete Blech geben.
  • Die Vanilletaler nacheinander im vorgeheizten Backofen backen.
  • Die noch warmen Plätzchen in der vorbereiteten Vanille-Zucker-Mischung wenden und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Vanillekipferl

Vanilletaler

Lass Dir Deine Plätzchen schmecken und hab einen schönen Tag in der Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus der Küche.

 

 

Spitzbuben – Weihnachtsbäckerei

Es ist endlich soweit. Bei mir auf dem Blog wird die Weihnachtsbäckerei eröffnet. Ich muss zugeben, gebacken hab ich schon ein paar Sorten und vor allem auch den Stollen – dieser muss ja durchziehen. Aber bisher waren nur Klassiker dran, die Du hier auf dem Blog schon findest. Also sprich Orangenzungen, Schoko-Crossies und Co. Bei der Recherche, welche Plätzchen und welches Weihnachtsgebäck es heuer geben soll, ist mir aufgefallen, dass ich noch gar kein Rezept für Spitzbuben auf dem Blog habe.

Hildabrödle

Spitzbuben

Ich konnte es ehrlich gesagt gar nicht glauben, da ich finde, ohne Spitzbuben ist die Adventszeit nichts ordentliches. Es sind Plätzchen die einfach zu machen sind und durch die Marmeladenfüllung, sind diese auch sehr saftig und weich.

Hildabrödle

Spitzbuben

Apropo Marmelade, welche verwendest Du für Deine Plätzchen. Ich hab im Sommer Johannisbeergelee aus den eigenen Johannisbeeren gemacht. Das schadet nie, wenn man für die Weihnachtsbäckerei hier noch ein oder  zwei Gläser übrig hat. Dieses wird dann mit ein wenig Vanilleextrakt angerührt und dann können die Spitzbuben gefüllt werden.

Spitzbuben

 

Zutaten:

150 g Butter, kalt in Stücken

250 g Zucker

2 Eier

1 TL Zimt

200 g gemahlene Mandeln

250 g Mehl Typ 405

 

etwas Mehl

100 g Johannisbeergelee

2 TL Vanilleextrakt

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

7 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten bis auf das Johannesbeergelee und den Vanileextrakt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese innerhalb von 30 Sekunden, Stufe 5 zu einem Teig verarbeiten lassen.
  • Den  rohen Teig aus dem Mixtopf nehmen und mit Frischhaltefolie abgedeckt oder in einen Gefrierbeutel für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.
  • Die Backbleche vorbereiten und mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig portionsweise entnehmen und auf etwas Mehl dünn ausrollen.
  • Mit einem Ausstecher die Plätzchen ausstechen und auf das vorbereitete Blech legen. Ich selbst achte hier bereits darauf, dass ich immer ein Ober- und Unterteil habe.
  • Das volle Blech kühl stellen, bis Du den ganzen Teig ausgestochen hast.
  • Nun den Ofen vorheizen auf 180 °C Ober- und Unterhitze
  • Nach dem Aufheizen werden die Spitzbuben für ca. sieben Minuten gebacken.
  • Nach der Backzeit diese abkühlen lassen.
  • Das Johannesbeergelee mit etwas Vanilleextrakt anrühren und in einen Spritzbeutel oder Frühstückbeutel geben. Damit die Plätzchen füllen. Gut eignet sich auch ein Fischmesser, um das Gelee aufzustreichen.
  • Zwei Plätzchen mit dem Gelee zusammenkleben und dann noch trocknen lassen.
  • Die Plätzchen in einer Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren.

Durch das erneute Kühlen vor dem Backen laufen die Plätzchen nicht auseinander.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

Advent

Tomatenbutter

Ich habe im November Geburtstag und bin jemand die auch ganz gerne feiert. In diesem Zuge versuche ich, meine Gäste immer wieder mit was neuem zu Überraschen und aber auch Klassiker auf den Tisch zu bringen. Dieses Jahr gab es eine große Brotzeittafel mit diverser Antipasti, Käse und Aufstrichen. Den Dattelaufstrich habe ich Dir bereits im letzten Beitrag vorgestellt und das Rezept für den türkischen Obazden mit Feta und Ajvar findest Du hier. Heute kommt ein weiterer Auftrich dazu, die Tomatenbutter.

Butter aus dem Thermomix

Tomatenbutter

Die Tomatenbutter wird mit Tomatenmark zubereitet, da frische Tomaten zu viel Feuchtigkeit haben und sich dies nicht verbinden lässt mit der Butter. Durch das Tomatenmark ist die Tomatenbutter auch ein Aufstrich den man das ganze Jahr zubereiten kann. Sie hat eine leichte Süße, wer dies noch unterstreichen möchte, kann auch noch etwas Honig hinzugeben.

Grillbutter mit Tomate

Tomatenbutter mit getrockneten Tomaten

Dieser Aufstrich ist für mich ein Allrounder und kann entweder nur auf einer Scheibe frischem Brot oder Baguette gegessen werden, passt aber auch gut zu Käse oder unter ein Wurstbrot.

Tomatenbutter

 

Zutaten:

3 Knoblauchzehen (Alternativ: 1/2 TL in Öl eingelegter gehackter Knoblauch )

8 getrocknete Tomaten (Alternativ: in Öl eingelegte Tomaten, gut abgetropft)

250 g Butter, gewürfelt

80 g Tomatenmark

Salz

Pfeffer

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden der Knoblauch und und die Tomaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Beides für ein paar Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern.
  • Beides mit dem Spatel nach unten in den Mixtopf schieben und erneut für ein paar Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern.
  • Nun die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und für eine Minute auf Stufe 4 verrühren.
  • Es kann Butter aus dem Kühlschrank verwendet werden, durch das Rühren werden die Zutaten gleichmäßig gemischt.
  • Die Tomatenbutter mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Bei Bedarf kann noch etwas Honig untergerührt werden.
  • Den Aufstrich in eine kleine Dose umfüllen und wieder kühl stellen.

Falls Du Deine Gäste mit einem schnellen Aufstrich überraschen möchtest, ist dies genau das richtige.

Wünsche Dir viel Spaß bei der Zubereitung.

Gruß aus der Küche.

Tomatenbutter aus dem Thermomix

Tomatenbutter