Zwetschgendatschi

Es ist Anfang September und es beginnt schon leicht Herbst zu werden. Ich finde, am meisten merkt man es, wenn es abends nicht mehr so lange hell ist. Und passend zu der Änderung der Jahreszeit wechselt auch das Obst. Die Obstfarben wandern von einem hellen orange, was wir in Aprikosen finden über die Nektarine und Pfirsiche nun zu den Beerenfarben. Wir finden Himbeeren, Brombeeren und als Steinobst ist die Zwetschge nach wie vor als Saisonobst zu haben. Deshalb gibt es bei mir heute auch einen Zwetschgendatschi. Ich weiß, der Zwetschgendatschi gehört normalerweise auf einen Hefeteig, ich bin allerdings mehr der Freund vom Mürbeteig unter dem Obst und natürlich mit Streusel.

Ich habe Dir heute ein Rezept für einen Zwetschgendatschi auf Mürbeteig mitgebracht. Dieser ist wirklich zügig zubereitet, da der Mürbeteig nicht mal ruhen muss. Das ist also ein wahrer Alleskönner, gerne auch wenn sich mal schnell Besuch ansagt. Oder du gibst einfach Äpfel darauf, wenn es mal schnell gehen muss. Eigentlich ist dieses Rezept sehr vielseitig abwandelbar, je nachdem welches Obst gerade Saison hat.

 

Pflaumenkuchen

Zwetschgendatschi

 

Zwetschgendatschi

 

Zutaten:
100 g Zucker
200 g kalte Butter
300 g Mehl
1 Ei

1 kg Zwetschgen
1 TL Zimt

 

Ofeneinstellung:
190 °C Ober-/Unterhitze

 

Backzeit:
40 Minuten

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 190 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Eine Springform (26 cm) mit Backpapier auslegen (ich nutze bereits rund zugeschnittenes).
  • Es werden der Zucker, die Butter, das Mehl und das Ei in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 5 vermixt. Daraus entsteht ein Mürbeteig.
  • 2/3 des Mürbeteiges auf den Boden der Springform geben und andrücken.
  • Die Zwetschgen nun waschen, halbieren und entkernen.
  • Die Zwetschgen kreisförmig auf den Kuchenboden, leicht überlappend auslegen.
  • Die Streusel aus den restlichen Mürbeteig darüber streuen.
  • Den Zwetschgendatschi für 40 Minuten backen lassen.
  • Nach dem Backen den Zimt über die Streusel streuen und den Zwetschgendatschi für zehn Minuten auskühlen lassen. Dann kann er aus der Form gelöst werden.
Streuselkuchen

Zwetschgendatschi mit Streusel

Selbstgemachte Pasta

Unser Sommerurlaub war dieses Jahr erneut eine Kreuzfahrt. Wir haben uns wieder für eine Tour mit der Mein Schiff entschlossen. Warum, weil wir von unserer ersten Kreuzfahrt so begeistert waren das wir uns gar keine Gedanken zu einem Wechsel der Reederei gemacht haben. Wir haben im Katalog der Mein Schiff eine Route gefunden, welche viele unserer Wunschhäfen abdeckte – es wurde eine Route im westlichen Mittelmeer. Neben den tollen Häfen ist uns auch das Gesamtpaket an Bord wichtig. Die TuiCruises lässt dabei mit dem Premium All-Inclusive-Paket keine Wünsche offen. Wir waren dieses mal mit der Mein Schiff 5 unterwegs, worauf auch andere Restaurants als auf der Mein Schiff 3, bekannt von unserer ersten Kreuzfahrt, sind. Eines davon ist die Osteria – Pizza e Pasta. Dort wird frische selbstgemachte Pasta angeboten. Aber nicht nur dort wird die selbstgemachte Pasta serviert, sondern auch in den beiden Atlantik Restaurants.

Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager) von TuiCruises

Selbstgemachte Pasta an Bord der Mein Schiff 5

Während der Kreuzfahrt hat sich ergeben, dass ich mit den beiden Besatzungsmitgliedern der Mein Schiff 5, Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager), ein Gespräch zu dem Konzept der selbstgemachten Pasta führen konnte. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich hierfür bedanken.

Im Vorfeld zu dem Treffen hatte ich mir überlegt, welche Fragen Dich und mich interessieren.

Starten möchte ich mit der Information, dass es sich bei der selbstgemachten Pasta an Bord um Frischeinudeln handelt, welche von den Köchen täglich frisch zubereitet werden. Die Mengen der selbstgemachten Pasta sind ganz ordentlich, denn die Osteria bietet 90 Sitzplätze im Innenbereich und 30 Sitzplätze im Außenbereich. Es werden täglich 34 Portionen á 8 kg zubereitet. Wenn Du Veganer bist, wird für Dich eine separate Portion frischer Pastateig (ohne Ei) zubereitet, dieser Wunsch muss bitte bei der Bestellung geäußert werden.

Info für Allergiker

Zu dem Thema Allergien oder auch Ernährungsarten bietet die Mein Schiff noch etwas besonderes an. Es gibt zum Beginn der Kreuzfahrt ein „Allergikertreffen“. Hier kann man sich melden, und seine Ernährungsform bzw. Allergien bekannt geben. Dementsprechend wird dies in den Küchen und Bäckereien umgesetzt und man bekommt auf Einen persönlich abgestimmtes Essen. Jetzt aber zurück zu der selbstgemachten Pasta 🙂 .

Die Pasta, hergestellt mit Semola di grano duro (Hartweizengrieß), wird von den Passagieren am liebsten als Spaghetti Bolognese oder als Spaghetti Arrabbiata gegessen. In der Osteria auf Deck 5, welche auf der Mein Schiff 5 und Mein Schiff 6 zu finden sind, werden diese als Portionen angeboten. Im Atlantik Mediterran wird die selbstgemachte Pasta als Familienportion angeboten. Ich habe mir dies ähnlich wie in einer bekannten Pastawerbung vorgestellt. Eine gedeckte Tafel und drei Generationen sitzen dort am Tisch mit einer großen Schale in der Mitte, in welcher die zubereitete Pasta ist. Jeder nimmt sich daraus und es wird gemeinsam das Essen genossen. Meine Gesprächspartner, Frau Graf und Herr Reinert haben mir dies auch bestätigt. Das Konzept ist es, gemeinsam die Pasta zu genießen und sich aus einer großen Schüssel zu bedienen. Hier kann ich nur sagen, was für ein schöner Gedanke.

Die angebotenen Soßen haben in den beiden Restaurants die selbe Rezeptur. Eine neue Soße wird zuerst auf einem Schiff entwickelt. Der Vorschlag geht dann an die Zentrale in Hamburg und wird dort nachgekocht und hoffentlich für gut empfunden. Wenn diese künftig in der Osteria umgesetzt wird, wird dann zentral von Hamburg aus die Rezeptur wieder an alle Schiffe mit dem Konzept weitergegeben.

Zahl des Tages

Zu guter Letzt vielleicht noch eine Zahl, welche mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat. Auf einer elftägigen Reise, wie unserer, werden 54.000 Eier an Bord benötigt. Diese kommen an den verschiedensten Stellen zum Einsatz (Frühstück, Bäckerei, Küche, Pasta, …). Aber wow, 54.000 Eier ist schon eine Hausnummer – das wären in Haushaltsmengen gemessen 5.400 Schachtel Eier. Das wäre vermutlich unser Bedarf für ein ganzes Leben :-).

Ich hoffe ich konnte Dir ein paar spannende Informationen rund um eine Kreuzfahrt geben.

Gruß aus der Küche.

 

Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager) von TuiCruises

 

Schokoroulade mit Nektarinen

Heute habe ich eine Roulade für Dich, genauer gesagt eine Schokoroulade mit Nektarinen und einer Quarkfüllung. Ich finde, es ist eine sommerliche Torte, gerade durch die Quarkfüllung, welche ich mit ein wenig Limette zubereitet habe. Die Nektarinen, als typisches Steinobst im Sommer, geben dem ganzen noch mehr Sommerstimmung und der Schokobiskuit muss einfach mal sein, ich finde Schokolade geht auch bei sommerlichen Temperaturen – obwohl wir die ja dieses Wochenende ein wenig vermissen.

Käsesahne mit Schokobiskuit

Roulade aus Schokobiskuit mit einer Nektarinen-Quarkfüllung

Sarah vom Knusperstübchen sucht in Ihrem Event zum Knuspersommer 2017 sommerliche Rezepte. Ich denke dort kann ich mich mit der Schokoladenroulade mit Nektarinen auf alle Fälle ein zweites Mal einreihen. Mein erster Beitrag war dieser Kirschkuchen.

Zurück zur Roulade, ich habe hier eine Quarkcreme, welche mit Gelatine zubereitet ist. Ich stehe ja mit Gelatine ein wenig auf Kriegsfuß. Hintergrund ist, dass ich mit der Blattgelatine gar keine guten Erfahrungen gemacht habe. Seit diesem Backvergnügen arbeite ich nur noch mit der pulverisierten Gelatine für Dummies – GelatineFix – und ich muss sagen, wir nähern uns an und die Ergebnisse werden ganz gut. Also nicht den Kopf hängen lassen, mit GelatineFix kann man sehr tolle Ergebnisse zaubern – ich würde fast sagen, gelingsicher 🙂

 

Schokoroulade mit Nektarinen

 

Zutaten für den Biskuit:

6 Eier

225 g Zucker

225 g Weizenmehl Typ 405

5 EL lauwarmes Wasser

1 EL Kakao bzw. Backkakao

 

Zutaten für die Quarkcreme:

500 g Magerquark

250 g Sahne

3 Pckg. GelatineFix

50 g Zucker

1 Limette

1 Nektarine

 

Ofeneinstellung:
180° C Umluft

 

Backzeit:
10 Minuten

 

Zubereitung Biskuit:

  • Den Backofen vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
  • Für den Biskuitboden die Eier schaumig rühren, dann den Zucker hinzugeben und weiter schaumig rühren.
  • Anschließend das Wasser dazugeben und weiterrühren.
  • Das Mehl und den Kakao nur mehr untermengen, nicht mehr zu viel rühren, da der Boden sonst nicht aufgeht.
  • Die Masse auf das vorbereitete Blech gießen und backen.
  • Nach dem Backen den Biskuitboden für zehn Minuten auskühlen lassen und dann mit dem Backpapier aufrollen.
  • Nach dem Abkühlen den Biskuitboden auseinanderrollen und vom dem Backpapier lösen.

Zubereitung Quarkcreme:

  • Zuerst wird die Sahne aufgeschlagen.
  • In einer zweiten Schüssel wird der Quark zubereitet. Hierfür die Schale der Limette abreiben.
  • Anschließend die Limette aufschneiden und den Saft zum Quark auspressen. Alles gemeinsam verrühren.
  • Nun die Sahne zu dem Quark geben und unterheben.
  • Das GelatineFix hinzu und die Quarkcreme verrühren. Abschließend noch den Zucker einstreuen und unterheben.
  • Man merkt gleich das die Quarkcreme anzieht. Diese nun auf dem ausgerollten Schokobiskuit aufstreichen und auf der längsseite einen ca. zwei Zentimeter breiten Rand lassen.
  • Abschließend noch eine Nektarine waschen und in kleine Scheiben schneiden. Diese auf der Quarkcreme verteilen.
  • Die Schokoroulade mit Nektarinen wird nun zusammengerollt und mit dem Schluss nach unten auf eine Kuchenplatte gegeben.
  • Ich habe meine Schokoroulade vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestreut.
Käsesahne mit Nektarinen

Schokoladenbiskuit mit Nektarinen

In diesem Sinne hab noch einen schönen Spätsommer und genieße die Tage.

Gruß aus der Küche.

Kartoffelernte

Es ist soweit, meine selbst gepflanzten Kartoffeln können geerntet werden. Über 100 Tage sind inzwischen vergangen, das Grün der Kartoffelpflanze ist dürr geworden und ich hoffe das meine Pflanzen getragen haben. Es ist der Tag für die Kartoffelernte gekommen. Ein Sprichwort sagt ja, der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln. Lassen wir uns überraschen, wie dieses zutrifft.

Ich habe bei Burgis bei der Mitmachaktion gewonnen und Dir hier über meinen Kartoffelanbau berichtet.

Inzwischen ist doch einiges an Zeit vergangen und die Kartoffeln wurden relativ wenig gepflegt. Das bedeutet, ich habe Sie weder gedüngt noch zugeschnitten oder sonstiges. Das einzige was ich gemacht habe ist, dass Sie von mir angehäuft wurden. Dies macht man, damit die Pflanze mehr Standhaftigkeit bekommt. Leider wurde es im Juni bei uns ja sehr sehr heiß. Da wir zu dieser Zeit im Urlaub waren und ich im Vorfeld noch zu unserer fleißigen Gießfee gesagt habe: „um die Kartoffeln brauchst Du dich nicht kümmern“ – wurden diese auch während dieser Zeit nicht gegossen. Da hatte ich den Mund wohl etwas voll genommen, denn ich denke, so ein paar Tropfen Wasser hätten den Kartoffeln nicht geschadet und die Kartoffelernte wäre ein klein wenig besser ausgefallen. Aber nun ja, aus seinen Fehlern lernt man.

Ich gehe davon aus, wenn ich den Kartoffeln noch etwas mehr Erde gegeben hätte und die Schicht mit dem Kiesel ein klein wenig niedriger ausgefallen wäre, hätte das Ergebnis auch ein wenig besser ausgesehen. Dieser Punkt ist für das kommende Jahr auch vorgemerkt, damit die Kartoffelernte ein klein wenig größer ausfällt. Man sagt ja, jede Setzkartoffel trägt ca. ein Ergebnis von einem Kilogramm. Nun ja, auf das bin ich nicht gekommen. Ich bin ja schon mal froh, dass ich mehr Kartoffeln rausgenommen habe als ich gesetzt habe.

Es waren insgesamt gute 6 – 8 Portionen, was ich als Ergebnis habe. Das ist in Ordnung. Vor allem in Anbetracht, das ich die Kartoffelernte so frisch wie möglich verarbeiten möchte. Denn da schmeckt man einfach was man auf dem Teller hat.

Ach ja, ich glaube, der dümmste Bauer bin ich nicht – so groß waren weder die einzelnen Kartoffeln noch die gesamt Ernte 🙂 .

Hast Du auch schon mal Kartoffeln angebaut. Was hast Du daraus gemacht und hast Du Tipps für die Lagerung für mich?

Hab einen schönen Tag.

Kirschkuchen mit Mandelknusper

Endlich hat das Warten ein Ende und es gibt ein neues Rezept hier auf dem Blog. Auch wenn ich die letzten Wochen nichts gepostet habe, wurde doch das ein oder andere ausprobiert, gekocht, gegrillt und gebacken. Und da wir Sommer haben, werden natürlich auch diverse Früchte verarbeitet. Heute gibt es einen Kirschkuchen mit Mandelknusper. Der ist soooooo lecker und so schnell zubereitet. Ich kann Dir diesen nur ans Herz legen. Der Kirschkuchen ist mit einem Mürbeteig, welcher nicht mal ruhen muss. Somit ist der Kuchen in 20 Minuten zubereitet und braucht dann nur noch in 50 Minuten gebacken werden.

Durch die kurze Zubereitungszeit ist der Kuchen auch ein typisches MItbringsel für eine Gartenparty oder wenn sich unverhofft Besuch ansagt. Neben den frischen Kirschen im Sommer habe ich eigentlich auch außerhalb der Saison immer ein Glas Kirschen zuhause. Die sind so vielseitig beim Backen einsetzbar. Genau solche Rezepte sucht Sarah vom Knusperstübchen gerade in Ihrem Knuspersommer. Da reihen wir den Kirschkuchen mit  Mandelknusper doch gerne ein.

Kirschkuchen

Wartest Du nun schon auf das Rezept? Wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

 

Kirschkuchen mit Mandelknusper

 

Zutaten für den Mürbeteig:

  • 150 g Mehl
  • 100 g kalte Butter
  • 50 g Zucker
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Vanillezucker, selbstgemacht
  • 1 Eiweiß

 

  • 400 g entsteinte Kirschen

 

Zutaten für den Mandelknusper:

  • 1 Eigelb
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker, selbstgemacht
  • 60 g Sahne
  • 15 g Speisestärke
  • 100 g Mandelblättchen

 

Ofeneinstellung:

175°C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

50 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zu Beginn wird der Ofen auf 175 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
  • Eine Springform mit Butter und Mehl einpinseln und ausstreuen
  • Dann werden die Zutaten für den Mürbeteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und alles innerhalb von 20 Sekunden, Stufe 4 verknetet.
  • 2/3 des Teiges für den Boden verwenden. Diesen mit den Fingern auf dem Boden der Springform andrücken.
  • Den restlichen Teig des Mürbeteiges wird für den Rand verwendet. Diesen ca. 2 cm hochziehen.
  • Nun die Kirschen darauf verteilen.
  • Dann werden alle Zutaten bis auf die Mandelblättchen in den Mixtopf gegeben und für 2 Minuten, 100 °C, Stufe 2 aufgekocht.
  • Abschließend die Mandelblättchen für 1 Minute im Rückwärtslauf auf Stufe 1 unterheben.
  • Die Mandelmasse gleichmäßig auf den Kirschen verteilen.
  • Den Kuchen nun für ca. 50 Minuten backen lassen.
  • Nach der Backzeit ca. 10 Minuten abkühlen lassen und dann die Springform lösen.

 

Lass Dir den Kirschkuchen mit Mandelknusper schmecken und hab einen schönen Tag.

 

Urlaubszeit

Heute möchte ich gar nicht viele Worte schreiben, sondern viel mehr ein paar Urlaubseindrücke wirken lassen.

Wir waren dieses Jahr wieder auf einer Kreuzfahr und haben uns elf Tage so richtig verwöhnen lassen. Es wird auch noch einen Bericht zur Kreuzfahrt geben. Heute aber erstmal ein paar Bilder von traumhaften Orten, die gar nicht weit weg sind.

 

Cinque Terre

Porto Venere

Ajaccio

Wachtürme vor der Küste Korsikas

Cinque Terre

Kirche in Porto Venere

Maß in Porto Venere

Maßeinheiten für Weizen und Wein

Hafenstadt Ostia

Mosaikboden der Therme in der antiken Hafenstadt Ostia

Ostia

Antike Hafenstadt Ostia

Ostia

Pinienbäume in Italien

Ajaccio

Wachtürme vor der Küste Korsikas

Mallorca

Parkanlage

Palma de Mallorca

Kathedrale in Palma de Mallorca

Ich glaube man kann sehen, dass es wirklich ein toller Urlaub war mit sehr sonnigen Tagen.

Johannisbeersirup

Ich habe Dir im letzten Beitrag bereits gezeigt, wie ich meine Johannisbeeren entsafte. Da wir im Urlaub waren, wurde meine Beerenstauer schon zum Teil abgeerntet. Es blieb jedoch mehr als genug noch übrig. Da ich vergangenes Jahr bereits eine sehr gute Ernte hatte, ist auch noch ein wenig von dem Johannesbeergelee übrig, so dass ich mich dieses Jahr für Johannisbeersirup entschieden habe.

Ich finde, das Sirup eine gute Alternative zum Saft ist. Man kann das Mischungsverhältnis selbst entscheiden, je nachdem wie intensiv man die Schorle haben möchte. Dazu kann man den Sirup auch mal in ein Glas Sekt geben oder einfach zu einer Apfelsaftschorle. Ich fülle mir den Sirup gerne in kleinere Flaschen von 330 ml ab, so kann ich ein Fläschen auch mal in die Arbeit mitnehmen und dieses wird innerhalb einer Woche dann aufgebraucht.

Johannisbeeren sind eine fruchtige frische Abwechslung, und mit dem Johannisbeersirup habe ich die Sommerfrucht im Glas eingefangen.

Für die Verarbeitung habe ich den gewonnen Saft verwendet. Bei mir ergaben ein Kilo Johannisbeeren auch einen guten Liter Saft. Ich war fast ein wenig überrascht, da ich bei der Ernte das Gefül hatte, dass der Strauch heuer nicht so gut getragen hat und die Beeren relativ klein waren. Aber so kann man sich täuschen, mein Ergebnis hat mir auf alle Fälle was anderes gesagt.

 

Johannisbeersirup

 

Zutaten:

1 Liter Johannisbeersaft

250 g Gelierzucker

1 Pckg. (5 g) Zitronensäure

 

Zubereitung:

  • Der Johannisbeersaft mit gemeinsam mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Zuerst wird auf Stufe 4, für 5 Sekunden alles vermischt.
  • Nun den Saft für 12 Minuten, Stufe 2 auf 100 °C aufkochen und köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die sterilisieren Flaschen und einen Trichter vorbereiten. Bei mir ergab die Menge ca. 1300 ml.
  • Nach dem Aufkochen wird der Sirup in die vorbereiteten Flaschen gefüllt.
  • Diesen abkühlen lassen und dann dunkel und kühl lagern. Angebrochene Flaschen bitte im Kühlschrank lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einkochen. In diesem Sinne lass uns den Sommer im Glas festhalten.

Liebe Grüße aus der Küche.

Johannitag und Johannesbeersaft

Heute ist Johannitag. Der 24.6., ein Datum was doch so einiges mit sich bringt. Es ist nicht nur, dass es nur mehr sechs Monate bis Weihnachten sind, nein auch die Spargelsaison ist nun zu Ende. Ich hoffe, du hast genug Spargel genossen, so dass Du die Spargefreie Zeit rum bringst.

Neben dem Spargelsilvester ist es auch ein Tag, nach dem nichts mehr gepflanzt werden soll. Zumindest laut Bauernkalendern.

Für mich geht es heute aber viel mehr um die Ernte und zwar die der Johannesbeeren. Diese sind um den Johannitag reif und können abgerntet werden. Das Wetter hat ja fleißig mitgemacht und meine Johannesbeeren reifen lassen.

Entsaften von Johannisbeeren

Johannisbeeren im Varoma

Da ich es mir gerne bequem mache, habe ich eine Methode gefunden, mit der die reifen Früchte mit Ihrer Rebe entstaftet werden können. Diese möchte ich Dir heute vorstellen.

 

Johannesbeersaft

Zutaten:

1 kg Johannesbeeren (mit Reben)

500 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Johannesbeeren gewaschen. Diese dann in den Varoma des Thermomixes geben.
  • Das Wasser in den Thermomix einfüllen.
  • Den Garkorb in den Thermomix einsetzen und darin ein kleine Metallschüssel einstellen. Ich habe welche aus dem schwedischen Kaufhaus zur Hand.
  • Es wird der Varoma aufgesetzt und für 20 Minuten gedämpft.
  • Es springen nun die Johannesbeeren auf und der Saft wird in der kleinen Schüssel aufgefangen. Bitte den Füllstand überwachen und ggfls. umfüllen
  • Sollten nach den 20 Minuten noch nicht alle Beeren entsaftet sein, dann den Vorgang einfach wiederholen.

So einfach ist das Entsaften mit den Johannesbeeren. Ich habe meine Beeren dann zu Johannesbeergelee verarbeitet. Denn dieses kommt öfters zum Einsatz z. B. in dieser Eierlikörtorte.

gewonnener Johannisbeersaft

Johannisbeersaft

Was auch eine sehr gutes Erfrischungsgetränk ist, ist das Trachtenradler. Hierzu mischt Du Apfel- und Johannesbeersaft (1/3) und füllst dies mit 2/3 Wasser auf. Sehr erfrischend und süffig.

Wie entsaftest Du Deine Johannesbeeren und nutzt Du diese als Saft oder verarbeitest Du Sie weiter. Ich freue mich auf Vorschläge.

 

Gruß aus der Küche.

Vanilleeis mit Kirschswirl

Es ist Sommer und Sommerzeit ist Eiszeit. Also zumindest bei uns zuhause. Wenn es Eis gibt, gibt es ja die verschiedensten Vorlieben. Der eine mag eine Waffel der andere lieber im Becher. Entweder mit Sahne und/oder Soße oder am liebsten pur. Und dann natürlich die Wahl der richtigen Sorte. Soll es ein Fruchteis sein oder lieber ein Milcheis. Ich selbst stehe ja lieber auf Milcheis und dann so richtig schön cremig. Nur nicht zu hart. Eine meiner Lieblingssorten in der Eisdiele ist Bacio – Schokoladeneis mit Schokostückchen und gerösteten Haselnüssen. Was für eine Kombination. Nun gut, bei mir gibt es heute ein Vanilleeis mit Kirschswirl, selbstgemacht.

Da die eigenen Kirschen noch nicht reif sind, habe ich Kirschmarmelade verwendet. Dort sind die eigenen Früchte drin und ich finde, es gibt dem Ganzen einen sehr kirschigen (gibt es das Wort) Geschmack.

Ach freue ich mich schon, wenn wir unsere Kirschen in vermutlich einer guten Woche ernten können. Ich hoffe, dass bis dahin noch eine gute Handvoll Kirschen am Baum sind und nicht die Vögel ein wenig schneller waren, wenn Sie von der tollen roten Farbe geblendet werden.

Wie sicherst Du Deine Kirschen vor den Vögeln? Spannst Du ein Netz drüber oder hängst Du was in den Baum was blendet? Hast Du hier evtl. Tipps für mich für das nächste Jahr?

 

Vanilleeis mit Kirschswirl

 

Zutaten:

1 Vanilleeis nach diesem Rezept

3 EL Kirschmarmelade

2 EL Vanilleextraxt

 

Zubereitung:

  • Ich habe das Vanilleeis nach dem Rezept zubereitet und für 35 Minuten in der Eismaschine gefrieren lassen.
  • Es wird die Kirschmarmelade mit dem Vanilleextrakt glatt gerührt.
  • Wenn das Eis gefroren ist, wird abschließend die Kirschsoße eingegossen und nochmals für ein paar Runden gefroren.
  • Das fertige Kirscheis dann umfüllen in einen Gefrierbehälter und nochmals im Gefrierschrank für 1 Stunde kühl stellen.
  • Das fertige Eis kann nun mit dem Eisportionierer entnommen werden.

Kirschswirl im Vanilleeis

Ich wünsche Dir eine gute Abkühlung mit dem Vanilleeis mit Kirschswirl. Lass es Dir schmecken.

 

Miteinander – Almsommer, das ist nichts für mich

Warum es hier so ruhig war. Die Antwort ist ganz einfach. Ich habe die lauen Abende mit Grillen und Familie genossen und wollte mich schlichtweg nicht vor den PC setzen für neue Beiträge. Natürlich wurde dabei gegessen und getrunken, aber nicht immer ist die Muse da, auch ein ansprechendes Foto zu erstellen. An solchen Abenden stehen einfach die Menschen und das Miteinander im Vordergrund.

Kampenwand

Miteinander, das ist so ein Ding. Wir waren vergangene Woche auf der Alm bei meiner Cousine. Sie macht zum Zweiten Mal nun schon einen Almsommer und ich muss wirklich den Hut vor Ihr ziehen. Dort oben heißt es auch Miteinander, denn sie sind zu Zweit und nur Miteinander kann der Tag funktionieren. Bei knapp 50 Kälbern, 4 Kühen, einigen Hennen und zwei Ferkeln muss die Arbeit Hand in Hand gehen. Während die Eine für das Backen zuständig ist kocht die Andere. Dann wird gemeinsam Butter, Käse und Quark gemacht. Für mich ist das wirklich eine Höchstleistung.

Wir haben Sie als Familie, Miteinander besucht. Die Schnelleren haben auf die Langsameren gewartet und in der Nacht sind wir nach einer ordentlichen Brotzeit gemeinsam wieder runter gelaufen. Was für ein toller Ausflug.

Was mich bei dem Ausflug aber wirklich fasziniert hat ist nicht nur die Natur, ich bin ja irgendwo ein Landei. Aber vor allem auch die Mittel, welche den Beiden auf der Alm zur Verfügung stehen. Ich selbst bin ja schon sehr affin für Küchengadgets. Hier ein bisschen Hilfe, dort das Maschinchen. Dort oben auf der Alm haben die Beiden nicht mal wirklich Strom und haben sich für den Kuchenteig z. B. einen händisch betriebenen Küchenquirl zugelegt. Gekocht und gebacken wird mit einem Holzbackofen, welcher die Alm auch beheizt. Da das Wasser abgekocht werden muss, läuft der Holzbackofen auch den ganzen Tag. Es ist wichtig, hier wieder miteinander zu schauen, dass das Feuer nicht ausgeht.

Du siehst, dieses Miteinander ist so ein wichtiger Aspekt und ein Sprichwort sagt ja: Man ist als Gruppe oder Team nur so stark wie das schwächste Mitglied.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag und Grüße aus der Küche.