Vanillekugeln – Weihnachtsbäckerei

Heute geht es wieder an die Weihnachtsbäckerei. Vielleicht sind die ersten Plätzchen schon aus, denn wir bewegen uns ja schnellen Schrittes auf den dritten Advent zu. Oder Du hast Dir überlegt, doch noch eine weitere Sorte zu backen bzw. möchtest nun mit der Weihnachtsbäckerei beginnen. Deshalb habe ich heute ein schnelles Rezept für richtig leckere Vanillekugeln. Die Kugeln mit echtem Vanillemark sind schnell zubereitet und ich bin überzeugt, die wandern auch die nächsten Jahre auf Deine Liste für die Plätzchen.

Ich bin jemand, die Ihre Sachen (egal ob Zutaten, Möbel, Haushaltswaren, etc.) gerne in meinem kleinen Städtchen kauft. Allerdings habe ich für meine Vanilleschoten jemanden gefunden, der nicht ganz so nah ist. Ok, es ist auch nicht ewig weit weg, aber weiter als sonst – und ich beziehe das ganze auch online. Was für mich wirklich untypisch ist – allerdings ist die Qualität der Vanilleschoten so super, dass ich hier in der Gegend einfach keinen passenden Ersatz bekomme. Die Vanilleschoten, welche ich hier unter anderem für meine Vanillekugeln verwende sind richtig saftig und prall gefüllt. Ich muss zugeben, da könnte ich glatt ins schwärmen kommen. Wir bestellen zusammen immer 30 Stück der Schoten und teilen die dann unter uns Mädels auf, denn sie sollen ja frisch sein.
Für mein heutiges Rezept benötige ich eine Vanilleschote – bzw. eigentlich nur das Mark der Schote. Die Schote selbst verwenden wir aber auch, denn ich habe ein Zuckerglas welches ich dann und wann zu Vanillezucker mache – und dort kommt die Schote hinein.
So über Vanille habe ich nun genug gesprochen, lasst uns backen.

Vanillekugeln

Zutaten:
250 g Butter
300 g Weizenmehl Typ 405
1 gestr. TL Backpulver
80 g Puderzucker
30 g Speisestärke
1 Vanilleschote

Ofeneinstellung:
170 ° Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– 2 Backbleche mit Backpapier auskleiden.
– Ich bereite meinen Puderzucker selbst vor, daher wird zuerst Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diesen für 5 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren.
– Die Vanilleschote der längs nach aufschneiden und auskratzen. Die ausgekratzte Schote kann für Vanillezucker noch verwendet werden.
– Nun alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 25 Sekunden auf Stufe 6 einen Teig herstellen.
– Den Teig rausnehmen. Davon mit einem Teelöffel abstechen und den Teig zu gleichmäßigen Kugeln rollen.
– Die rohen Vanillekugeln auf das vorbereitete Backblech setzen backen.
– Nach dem Backen werden die noch warmen Kekse mit Vanillezucker bestäubt.

Rotweinkuchen, ein Klassiker

Neben den ganzen Plätzchen darf es auch ruhig mal ein Kuchen sein. Der darf dann aber ruhig wieder etwas weihnachtlich daher kommen – etwa wie ein Rotweinkuchen. Noch dazu finden in den Kuchen vielleicht ein paar Gramm Mandeln seine Bestimmung oder das Viertel Rotwein, welches nicht mehr in den Glühwein gepasst hat.

Ich versuche ja nach wie vor, dass wir am Wochenende einen frischen Kuchen haben und damit Freitag nachmittag in das Wochenende starten. Das klappt mal mehr, aber auch mal weniger. Für diese Backtage suche ich mir dann Rezepte wie dieses für den Rotweinkuchen, da die Kuchen auch angeschnitten so schön saftig bleiben und somit auch über mehrere Tage gut gegessen werden können.

Hast Du ein Ritual, wie Du in Dein Wochenende startest? Oder ist Dir jetzt in der Adventszeit evtl. auch gar nicht nach Kuchen sondern mehr nach Stollen und Plätzchen. Also ich muss sagen, ich mag Plätzchen wirklich gerne. Ich finde jedoch, dass diese nur in so richtig in Gesellschaft schmecken. Also wenn die Familie zusammen kommt zum Nikolaus, zum Adventskaffee oder einfach nur so auf einen schnellen Ratsch.

Rotweinkuchen

Zutaten:
50 g weiche Butter
100 g Kokosöl
250 g Zucker
1 TL Vanillezucker
4 Eier
50 g gemahlene Mandeln
350 g Weizenmehl Typ 405
125 g Speisestärke
1 TL Backpulver
3 TL Backkakao
250 ml Rotwein

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
– Dann wird die Guglhupfform mit Butter und Mehl ausgekleidet.
– Nun Butter, Kokosöl, Zucker und Vanillezucker in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 45 Sek auf Stufe 6 verrühren
– Anschließend die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
– Den Teig in die vorbereitete Guglhupfform füllen und 60 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
– Den Kuchen nach der Backzeit auf einem Abkühlgitter für 10 Minuten abkühlen lassen.
– Dann den fertigen Rotweinkuchen stürzen.

Der Rotweinkuchen kann nun entweder mit Puderzucker oder einem Schokoladenüberzug dekoriert werden.
Ich wünsche Dir viel Spaß in der Küche und hab eine gute Zeit.

Spitzbuben – Weihnachtsbäckerei

Die Weihnachtsbäckerei ist ja in den meisten Haushalten in vollen Gange und ich neige mich auch dem Ende. Ich muss sagen, irgendwie sind es fast ein wenig viele Sorten geworden dieses Jahr – aber um das ganze gleich zu relativieren, es sind meist nur 2 Bleche von jeder Sorte. Was auf keinen Fall fehlen darf sind Spitzbuben.

Kekse

Diese Plätzchen sind für uns ein klassisches Plätzchenrezept, was jedes Jahr wieder auf den Plätzchenteller kommt. Gefüllt werden die Spitzbuben mit Johannesbeergelee, das ich im Sommer selbst gekocht habe. Diese Sorte Plätzchen kommt bei jeden gut an, egal ob Groß oder Klein. Die Größe kannst Du ja durch die Ausstecher selbst entscheiden, unter vielleicht sind sie ja mit einem Happs auch weg.

 

Spitzbuben

Zutaten:
500 g Weizenmehl Typ 405
200 g Backzucker oder Feinkristallzucker
250 g Butter, kalt
1 Pckg. Backupulver
Mark einer Vanilleschote
2 Ei

200 g Johannisbeergelee

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
8 Minuten

Zubereitung:
– Der kalte Butter wird in Stücken in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
– Die weiteren Zutaten, außer dem Johannisbeergelee, werden auch mit in den Mixtopf gegeben und dann für 1 Minute, Stufe 6 verknetet.
– Den fertigen Teig in Frischhaltefolie oder einen Gefrierbeutel geben und für mindestens eine Stunde kalt stellen.
– Nach der Kühlzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
– Zwei Backblech vorbereiten und mit Backpapier auslegen
– Die Arbeitsfläche großzügig bemehlen und ein Viertel des Teiges darauf ausrollen.
– Nun den Teig ausstechen und die fertigen Plätzchen auf die vorbereiteten Backbleche legen.
– Die Spitzbuben nun backen und nach der Backzeit abkühlen lassen.
– Ich sortierte mir diese immer gleich als 2-er zusammen. Die gekühlten Unterteile mit dem Johannisbeergelee bestreichen und zusammenkleben.
– Die Plätzchen nochmals kühlen lassen und dann in einer Dose aufbewahren.

 

PS: Diese tollen Ausstecher haben wir im Goodiebag vom Foodbloggercamp in Berlin gehabt und sind von Amarulla zur Verfügung gestellt worden.
Das Foto wurde mir von Olga von Fotografia do kwadratu zur Verfügung gestellt.

Selbstgemachtes Marzipan

Die Weihnachtsbäckerei läuft auf Hochtouren und was kann man da mehr brauchen als Mehl, Butter und Zucker. Ja Mandeln ist auch noch in sehr vielen Rezepten und Eier aber gleich dahinter kommt dann auch schon Marzipan. Bei mir war es nun am Sonntag soweit, dass ich sechs übrige Eiweiß hatte, da ich einen Eierlikör hergestellt habe, und nur die Eigelb hierfür verwendet wurden. Was sollte aus den Eiweiß gemacht werden. Ich habe mich für zwei verschiedene Plätzchensorten entschieden. Allerdings hatte ich nur noch für die Orangen-Mandel-Stangen das Marzipan zuhause und habe dann beschlossen für die Kokosküsschen die benötigte Zutat selbst herzustellen.

Im Grunde ist Marzipan wirklich fix hergestellt und wenn man sich mal das Rosenwasser angeschafft hat, hat man die übrigen Zutaten eigentlich auch meistens zuhause. Da ich eine der glücklichen Küchenfeen bin, welche einen Thermomix benutzt, war es für mich auch keine große Aktion in der Küche. Noch dazu gibt es die Mandeln inzwischen blanchiert und gemahlen, so dass man sich diese Arbeit auch spart. Es musste nur noch vorab Puderzucker hergestellt werden und den Rest macht die Maschine von selbst.

Da ich erst jetzt drauf gekommen bin, wie schnell Marzipan selbstgemacht ist, bin ich wirklich am überlegen, lieber nur noch Mandeln zu kaufen und das benötigte Marzipan dann immer selbst herzustellen. Mein Rezept heute ist für 200 g Marzipan, dies ist in den Rezepten eine gängige Einheit. Sollte dennoch mal was übrig bleiben, kannst Du dies luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstgemachtes Marzipan

Zutaten:
80 g Zucker
100 g weiße gemahlene Mandeln
2 EL Rosenwasser
5 Tropfen Bittermandel-Aroma

Zubereitung:
– Den Zucker und die gemahlenen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 8 Sekunden, Stufe 10 pulverisieren.
– Nun das Rosenwasser und das Bittermandel-Aroma hinzufügen.
– Alles zusammen zuerst für 2 Minuten, Teigknetstufe verkneten lassen.
– Abschließend nochmals 20 Sekunden auf Stufe 6 zu einem Marzipanballen vermischen.

Schon ist Dein selbstgemachtes Marzipan fertig. Achtung, am Anfang ist es noch relativ feucht vom Rosenwasser. Dies zieht allerdings zügig ein.

Hast Du schon mal selbst Marzipan hergestellt. Falls nicht, dann ran an die Töpfe. Demnächst gibt es dann auch die Rezepte für die Kokosküsschen und die Orangen-Mandel-Stangen.

Orangenkuchen mit ganzer Orange

Riechst Du es auch. Es ist eindeutig Winterzeit – ich liebe den Duft von Orangen und Zimt und Lebkuchengewürz. Und somit eben auch so Backwaren wie Zimtsterne, Gewürzkuchen, Orangenzungen etc. Deshalb gibt es von mir heute auch ein neues Rezept für einen Orangenkuchen – in diesem wird eine ganze Orange verarbeitet.

Hast Du schon mal einen Kuchen gebacken, mit einer ganzen Orange oder einer ganzen Zitrone. Man kennt es halt ansonsten von Streuselkuchen, wenn der Kuchen mit Obst belegt wird oder von Apfelkuchen. Aber mit Zitrusfrüchten ist es doch eher untypisch.
Vorgestellt habe ich Dir hier schon mal ein Orangen-Mandel-Törtchen, welches auch mit ganzen Orangen zubereitet wird. Das heutige Rezept wird mit  Dinkelmehl zubereitet. Ich könnte mich hineinlegen in den Kuchen, und durch die ganze Orangen gibt es kein künstliches Orangenaroma. Zudem hat der Kuchen eine extrem geschmeidige Konsistens.

Orangenkuchen

Zutaten:
1 Bio-Orange

225 g Butter
3 Eier
170 g Zucker
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 EL Backpulver
1 TL Vanillezucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird die Orange abgewaschen und in einem hohen Topf mit Wasser gegeben, so dass diese schwimmt.
– Die Orange muss für ein knappe Stunde vor sich hin köcheln (Bei mir stand Sie auf dem Beistellherd. Das Köcheln sorgt dafür, dass die Orange weich wird und dass sie die Bitterstoffe verliert.)
– Nach der Kochzeit der Orange wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
– Eine Königskuchenform wird gefettet und mit Mehl ausgekleidet.
– Der vorgekochten Orange werden oben und unten die Deckel abgeschnitten.
– Die Orange vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
– Die Butter hinzugeben und für 7 Sekunden, Stufe 8 zerkleinern und mischen.
– Nun die weiteren Zutaten hinzugeben und alles gemeinsam für 20 Sekunden, Stufe 4 zu einem Teig verarbeiten.
– Den fertigen Teig in die zuvor vorbereiteten Kuchenform füllen und den Orangenkuchen nun für 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen lassen.
– Den Orangenkuchen nach dem Backen für 15 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.

Rehfilet im Strudelteig

Ich freue mich jedes Jahr wenn der Herbst da ist, denn mit dem Herbst beginnt auch die gemütliche Jahreszeit. Man findest sich eher wieder zusammen und dann schmeckt auch der ein oder andere Braten. Wir haben das Glück in unserem kleinen Städtchen ein Forstamt zu haben, in welchem ich auch Wildbret kaufen kann. Genau dorthin habe ich mich auf den Weg gemacht und ein wunderschönes Rehfilet aus dem heimischen Wäldern bekommen.

Dieses Rehfilet haben wir im Strudelteig versteckt und gebacken. Dazu gab es Kartoffeltaler, das sind kleine Taler aus Kartoffelknödelteig in Butter gebacken und Brokkoli. Dazu noch eine Reduktion aus Wildfond und Portwein. Für uns war es ein sehr gelungenes Essen, noch dazu war es in nicht mal 30 Minuten zubereitet, denn beim Strudelteig habe ich auf den Teig von Tante Fanny aus dem Kühlregal zurückgegriffen.

Wildgericht

Rehrückenfilet im Strudelteig mit Kartoffeltaler

Hast Du auch die Möglichkeit, bei einem bekannten Jäger oder so wie wir im Forstamt Wildbret zu beziehen?

Rehfilet im Strudelteig

Zutaten:
400 g Rehfilet
Salz
Pfeffer
1 EL Butterschmalz

12 Scheiben Schwarzwälder Schinken
75 g zerlassene Butter
2 Strudelteigblätter (Tante Fanny aus dem Kühlregal)

300 ml Wildfond
50 ml Portwein
2 EL Preiselbeer-Marmelade
etwas Wildgewürz mit Piment, Kreuzkümmel
20 g kalte Butter

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Das Rehfilet wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Butterschmalz von allen Seiten heiß angebraten.
– Die Scheiben vom Schwarzwälder Schinken werden überlappend aneinandergelegt.
– Der Strudelteig wird vorbereitet indem das erste Strudelblatt ausgelegt wird und mit Butter eingestrichen.
– Das zweite Strudelblatt drauf legen.
– Das angebratene Rehfilet wird auf den Schinken gelegt und damit eingerollt.
– Die Schinken-Filetrolle wird auf den vorbereiteten Strudelteig gelegt und dieser wird eingerollt und in eine Auflaufform oder auf ein Backblech gelegt.
– Den Filetstrudel mit der restlichen Butter einstreichen und im Ofen auf mittlerer Schiene für 15 Minuten backen.
– In der Zwischenzeit wird die Pfanne abgelöscht mit dem Wildfond und mit dem Portwein aufgegossen.
– Beides wird auf 1/3 einreduziert und mit dem Wildgewürz sowie mit der Preiselbeermarmelade abgeschmeckt.
– Die kalte Butter zum Abbinden verwenden.

Schokoschneebälle

Es sind nicht mal mehr 40 Tage und dann ist Weihnachten vor der Türe bzw. viele Christkindlmärkte beginnen auch schon am kommenden Wochenende. Und zur Winterzeit bzw. Weihnachtszeit gehört natürlich Schnee und somit auch Schneebälle dazu. Für mich müssen es auch Plätzchen sein und in diesen Schokoschneebälle vereine ich quasi die Komponenten. Also starte mit mir die Weihnachtsbäckerei, oder hast Du schon fleißig Plätzchen gebacken und genießt die ersten Sorten schon auf der Kachelofenbank mit einem heißen Tee oder Punsch in der Hand?

Du wirst sehen die Schokoschneebälle sind nicht nur was für die Weihnachtszeit, denn diese sind fix zubereitet und schmecken bestimmt auch danach noch, wenn die Winterzeit so richtig im Gange ist. Für das Rezept brauchst Du auch keine besonderen Zutaten, was sehr für die Schokoschneebälle spricht. In diesem Sinne ran an die Küchenmaschine.

Schokoschneebälle

Zutaten:
250 g Zucker
100 g Schokolade, 75 %-ige
50 g Butter
100 g Weizenmehl (Typ 405)
1/4 TL Backpulber
1 EL Kakaopulver (100%-iger Kakao von Valrhona)
1 Ei
1 Eigelb
2 Prisen Salz
1 TL Zimt

Ofeneinstellung:
170 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
14 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker im Thermomix für 30 Sekunden auf Stufe 10 zu Puderzucker verarbeitet. Hierzu spannst Du zwischen Deckel und Messbecher am Besten ein Zewa, dann staubt es nicht.
– Den fertigen Puderzucker bitte umfüllen und zur Seite stellen.
– Es wird nun die Schokolade in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinert. Dann die Butter hinzufügen und für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1,5 schmelzen.
– Das Mehl, das Backpulver, 60 g des vorbereiteten Puderzuckers, das Kakaopulver, das Ei und das Eigelb sowie Salz und Zimt mit in den Mixtopf geben und auf Stufe 3, 1 Minute zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
– Nach der Kühlzeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorbereiten.
– Das Backblech mit Backpapier auskleiden.
– Aus dem Teig wallnussgroße Kugeln formen und in dem vorbereiteten Puderzucker wälzen.
– Anschließend auf das Backblech legen.

– Die Schokoschneebälle nach dem Backen erneut mit Puderzucker bestreuen und in einer Plätzchendose aufbewahren (wenn Sie nicht schon vorher verputzt sind).

Wünsche Dir ein schöne Backen und viel Spaß mit den Plätzchen.
Gruß aus meiner Küche.

Vanilleextrakt

Ich bin wieder da. Ja, ich war wirklich lange nicht mehr aktiv hier auf dem Blog. Ich will auch gar nicht lange nach Ausreden suchen. Es ist so, Punkt aus. Ich hoffe allerdings, dass ich nun wirklich ein paar ganz tolle Sachen für Dich im Gepäck habe. Los geht es mit einem Vanilleextrakt. Diesen habe ich schon vor einigen Wochen angesetzt, damit er nun fertig ist für die Weihnachtsbäckerei. Den Vanilleextrakt stelle ich in relativ kleinen Mengen her, da er ja hoch konzentriert. Für mich ist der Vanilleextrakt ein Ersatz für Vanillezucker, wobei ich diesen nach wie vor in meiner Backstube habe.

Woraus mache ich meinen Vanilleextrakt. Ich bin ja öfters mal in Innsbruck und von dort ist es nur noch ein Katzensprung auf den Brenner und dort beziehe ich meinen 96 %-igen Alkohol. Wobei diesen darfst Du nicht eins zu eins für den Vanilleextrakt verwenden. Dieser wird reduziert, ich nutze hier ein Online-Tool, einen Whiskey-Reducer.

Die Vanilleschoten kaufe ich auch im Internet, da ich diese Qualität, wie ich Sie online erhalte, bisher noch nicht in meinen Läden gefunden habe. Die Vanilleschoten sind frisch, saftig und prall gefüllt – im ersten Moment eigentlich auch fast zu schade um diese für Extrakt zu verwenden. Aber ein ordentliches Endprodukt kommt natürlich nur raus, wenn man auch ordentliche Zutaten hineingibt.

Vanilleextrakt

Zutaten:

25 g Vanilleschoten

125 g Alkohol 96 %

5 g Wasser

125 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Die Vanilleschoten werden halbiert und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Die Vanilleschoten auf Stufe 10 für 5 – 8 Sekunden zerkleinern und dann prüfen ob die Vanilleschoten schon zerkleinert sind, ggfls. den Schritt wiederholen.
  • Nun die Vanilleschote mit dem Alkohol aufgießen, das Wasser hinzugeben und für 5 Sekunden im Linkslauf vermischen.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt habe ich dann in eine Vorratsdose umgefüllt und bei Raumtemperatur gelagert. Diesen täglich aufschütteln.
  • Nach einer Lagerung von vier Wochen habe ich ein Passiertuch gewässert und in den Sieb eingehängt.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt abgießen und auffangen.
  • Nun die 125 g Wasser im Thermomix auf Stufe2, 100 °C, 3 Minuten aufkochen und dieses Wasser dann nochmals über die gefilterten Vanilleschoten gießen.
  • Den fertigen Vanilleextrakt in zuvor sterilisierte Flaschen abfüllen.

Und hier habe ich gleich noch ein paar Rezepte vorfür Du den selbst hergestellten Extrakt verwenden kannst. Gut kommt er zur Geltung in den feinen Elisenlebkuchen oder auch in den Zimtsternen.

Striezel und Flammkuchen – Werbung

Vor gut zwei Wochen war ich dank einer netten Einladung in der Allianz-Arena beim Striezel backen. Genauer gesagt in der Siemens cookingLounge. Ich durfte mit Jens von Kochhelden.TV sowie mit Tante Fanny und den Wilden Blaubeeren aus Kanada Pizzastriezel und Flammkuchen zubereiten.

Gleich zum Beginn haben uns Sonja und Nadine aus dem Hause Tante Fanny Ihre Teige vorgestellt und Jens hatte uns mit einem Leckeren Dinkel-Striezel mit einer Füllung aus Quark (österreichisch Topfen), Kürbiskernen und Kürbiskernöl begrüßt. Arbeitest Du mit den frischen Teigen aus dem Kühlregal. Ich bin ja schon ab und zu faul und genieße es, wenn ich den Teig einfach nur ausrollen brauche und dieser dann gleich zum Verarbeiten ist. Sogar das Backpapier liefert Tante Fanny mit. Am meisten verwende ich den Blätterteig, das ist mir bislang wirklich zu viel Mühe diese selbst herzustellen – obwohl dieser ja sogar portioniert eingefroren werden könnte.

Schnell haben sich die Blogger und Snapchatter zusammengefunden und haben sich selbst ans Werk gemacht, einen Striezel auf das Blech zu bringen. Nathalia und ich haben unseren Dinkel-Striezel mit Tomate, Paprika, Lachs, etwas Quark, Kürbiskernöl und Gewürzen sowie Kräutern gefüllt.

Leider hatte ich es übersehen, diese zu fotografieren, allerdings gab es ja jede Menge verschiedene Varianten.

Pizzastriezel #tantefannymuenchen #wildundfanny

Pizzastriezel
#tantefannymuenchen
#wildundfanny

 

Nach dem Striezel wurden uns die Flammkuchenteige vorgestellt. Warum nun Teige. Es gibt inzwischen zwei verschiedene Design und eine Variante davon ist auch für Veganer geeignet. Tante Fanny bietet nach wie vor den Flammkuchenteig zum Ausrollen für ein Blech an, daneben gibt es aber nun auch schon fertig ausgerollten Teig, welcher dünner ist und noch krosser werden soll.

Mit Flammkuchenteig habe ich bisher noch nicht gearbeitet, daher haben wir uns für den zum Ausrollen entschieden. Ganz unten kam Tomatenmark drauf, dann ein paar Scheiben frischer Prosciutto und darauf ein paar wilde Blaubeeren sowie frische rote Zwiebeln und etwas Gorgonzola. Ja, es ist eine etwas andere Mischung, aber wir wollten ja auch was wagen – nur für das Foto hat es farblich nicht ganz so viel hergegeben. Daher habe ich hier nun auch ein Foto von einem Flammkuchen, welchen ich wirklich sehr gelungen empfinde.

 

Flammkuchen #tantefannymuenchen #wildundfanny

Flammkuchen
#tantefannymuenchen
#wildundfanny

So, vielleicht bist Du ja nun auch auf den Geschmack gekommen und möchtest was mit den frischen Teigen von Tante Fanny backen. Hol Dir schnell einen Teig aus dem Kühlregal, Rezeptvorschläge findest Du auf der Homepage.

Viel Spaß.

Pfirsich-Melba

Pfirsich-Melba, das war eigentlich mein Gedanke. Pfirsich-Melba ist und bleibt ein Klassiker. Mein Pfirsich-Melba ist jedoch zu einer Mango-Himbeer-Marmelade geworden – immerhin ist die Hälfte des Klassikers noch mit im Boot. Die meisten werden Pfirsich-Melba als Eisbecher kennen. Mit meiner Variante kannst Du Dir den Sommer auf das Frühstücksbrot holen, wenn draußen der Schnee fällt. Du wirst Dich jetzt wundern, warum ich jetzt gerade mit der Marmelade um die Ecke komme. Hintergrund ist, dass ich dafür gefrorene Früchte verwendet habe, da ich im Herbst nicht das Glück auf so viele Himbeeren hatte. Und bei den Mangos bin ich seit meinem Urlaub in Thailand und auf den Phillipinen sehr sehr wählerisch geworden und greife lieber zu TK-Ware.

Aus beiden Varianten kannst Du in Kombination aus der Süße der Mango und den nicht ganz so süßen Himbeeren eine leckere Marmelade kreieren und dann vielleicht auch unter den Weihnachtsbaum stellen. So als kleine Aufmerksamkeit für Familie und Freunde etwas selbstgemachtes aus der Küche.

Mango-Himbeer-Marmelade

Zutaten:
600 g Mangos (TK-Ware)
300 g Gelierzucker (1:2)
1 EL Vanilleextraxt

600 g Himbeern (TK-Ware)
300 g Gelierzucker (1:2)

Zubereitung Mangomarmelade:
– Ich habe die geforenen Mangos mit dem Gelierzucker gemischt und etwas antauen lassen.
– Mit den gefrorenen Himbeeren genauso vorgehen, diese auch mit dem Gelierzucker mischen und antauen lassen.
– Anschließend wurden die gezuckerten Mangos und der Vanilleextraxt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 8 für 10 Sekunden püriert.
– Die Masse nun für 12 Minuten, 100 °C, Stufe 2 köcheln lassen. Hier evtl. das Garkörbchen als Spritzschutz verwenden.
– Wenn Du die Marmelade so wie ich lieber samtig magst, dann das ganze nach der Kochzeit nochmals kurz auf Stufe 8, 10 Sekunden aufpürieren.
– Die fertige Marmelade in zuvor sterilierste Gläser füllen, jedoch immer nur zur Hälfte und dann abkühlen lassen.

Zubereitung Himbeermarmelade:
– Während die Mangoschicht abkühlt, werden die gezuckerten Himbeeren in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
– Diese auf Stufe 5 für 5 Sekunden pürieren.
– Nun muss auch diese Marmelade für 12 Minuten, 100 °C, Stufe 2 einköcheln.
– Bitte nutze für die Himbeermarmelade auch das Gärkörbchen als Spritzschutz.
– Nach dem Ende der Kochzeit wird meine Himbeermarmelade nochmals püriert, Stufe 5, 5 Sekunden
– Nun die Marmelade vorsichtig auf die Mangomarmelade geben, so dass diese sich zu eine Mango-Himbeermarmelade vereint.

Die beiden Schichten mischen sich mit der Zeit im Glas und es gibt einen weichen Übergang. Was nun noch an Pfirsich-Melba erinnert ist nur mehr die Farbkombination. Aber ich kann Dir versprechen, geschmacklich macht es keinen Unterschied, denn auch eine Mango-Himbeer-Marmelade setzt Dir ein lächeln ins Gesicht.

Gruß aus der Küche,
Alexandra