Orangeneis

Ich bin ja ein Freund von Winter, Weihnachten, Zimt und alles was so dazugehört. Für mich ganz klar gehören auch Orangen dazu. Und warum soll man im Winter auf Eis verzichten, wenn man im Orangeneis die perfekte Verbindung dafür findet.

Und da ich auch ein Fan von der Verarbeitung von ganzen Orangen bin, habe ich heute ein Rezept für ein Eis mit ganzen Orangen für Dich. Ich finde, wenn man ganze Orangen verarbeitet, dann ist der Geschmack nochmals intensiver. Wichtig ist dabei, dass Du darauf achtest, Bio-Orangen zu verwenden, da ansonsten die Schale behandelt und konserviert ist.

Ich habe Dir hier und hier auch schon Rezepte mit ganzen Orangen vorgestellt.

 

Orangeneis

 

Zutaten:

600 ml Sahne

400 ml Milch

90 g Invertzucker

8 Eigelb

2 Bio-Orangen

 

Zubereitung:

  • Zuerst wäscht Du die beiden Orangen und trocknest diese ab.
  • Die beiden Orangen kommen in einen kleinen Topf mit Wasser, so dass diese schwimmen.
  • Die Orangen werden nun für 30 Minuten bei köchelndem Wasser gekocht. Dies dienst dazu, dass die Orangen nicht bitter sind, wenn diese komplett verarbeitet werden.
  • Nach dem Köcheln werden die beiden Enden an den jeweiligen Orangen abgeschnitten und diese geviertelt.
  • Die Orangen in den Thermomix geben und für 30 Sekunden auf Stufe 7 zu Orangenmus machen. Dieses dann umfüllen und abkühlen lassen.
  • Wenn das Orangenmus abgekühlt ist können die weiteren Zutaten in den Thermomix und auch das Orangenmus dazu. Alles zusammen nun für 20 Minuten, Stufe 4, 90 °C verrühren zur Eismasse.
  • Die Eismasse umfüllen in die Eismaschine und für 50 Minuten gefrieren lassen.
  • Das fertige Orangeneis in eine Auflaufform geben und im Gefrierschrank aufbewahren, bis es verzehrt wird oder gleich servieren.

Die Eismasse basiert in diesem Rezept auf einem Grundrezept für Sahneeis. Ich wollte in diesem Fall kein reines Fruchteis, daher habe ich darauf zurückgegriffen. Ich finde es sehr praktisch, dass sich die Eismasse erhitzt, ich aber nicht ständig rühren muss, daher für mich ein optimales Rezept.

Hast Du schon Eis zubereitet. Besitzt Du evtl. auch eine Eismaschine? Was ist Dein Lieblingseis?

Rinderfilet rückwärts gegart

Hast Du schon mal Rinderfilet gegessen. Ich selbst nicht oft, und wenn dann war es jeweils ein wirklicher Genuss. Da muss ich zum Beispiel an unsere Kreuzfahrt und dem Besuch im Surf & Turf auf der MeinSchiff 3 zurückdenken. Meine Rinderfilets wurden bisher immer von Profis gekocht und ich habe das fertige Gericht bekommen. Somit war es nun an der Zeit, endlich mal selbst das Filet zuzubereiten. Bei unserer letzten größeren Bestellung an Rindfleisch haben wir auch das Filet mitbestellt. Vergangenes Wochenende wurde dieses dann gebraten. Und da so ein feines Fleisch auch eine besondere Behandlung benötigt, haben wir uns noch für das Rückwärtsgaren entschieden. Dies bedeutet, das Fleisch wird zuerst im Wasserbad gegart und dann kommt es zum Abschluss noch in die Pfanne und wird scharf angebraten.

Da ich ja einen kleinen Küchenhelfer habe, konnten wir diesen verwenden für das Garen im Wasserbad – das hat auch wunderbar funktioniert. Für mich eine neue weitere Funktion meines Küchenhelden.

Als Beilage zum Rinderfilet gab es Kartoffelgratin und Zuckerschoten sowie eine Soße mit Portwein. Farblich war es ein Highlight auf dem Teller mit dem rosa gegarten Rinderfilet und geschmacklich muss ich sagen, sehr gut.

 

Rinderfilet

 

Zutaten:

500 g Rinderfilet

 

Zubereitung:

  • Wir haben das Filet gleichmäßig in 2 Teile geschnitten
  • Anschließend wurde das Fleisch mit Rosmarin, Knoblauch und etwas Olivenöl vakuumiert und verschweißen.
  • Die vorbereiteten Päckchen ca. eine Stunde bei Raumtemperatur marinieren lassen.
  • Nun den Thermomix mit Wasser auffüllen bis zur maximalen Füllmenge.
  • Das Gärkörbchen einhängen und das vakuumierte, marinierte Fleisch einlegen.
  • Das Ganze nun bei 60 °C, Stufe 1, 50 Minuten garen lassen.
  • Nach der Garzeit die Rinderfilets herausnehmen und die Päckchen aufschneiden.
  • Eine Pfanne stark erhitzen und die beiden Filets anbraten.

Das war es schon, Rückwärtsgaren hört sich so hoch an – zumindest für mich. Dabei ist es eine relativ eine Methode. Und ich muss sagen, das Fleisch war für mich bzw. für uns perfekt. Es war rosa gebraten und „butterweich“.

Hast Du schon Rinderfilet zubereitet. Wie ist Deine Methode?

Foodblogbilanz 16

Heute gibt es einen persönlichen Jahreabschluss von mir meiner einer kleinen Bilanz zu meinem Foodblog, der Foodblogbilanz16

Sabine von Schmeckt nach mehr ruft bereits zum dritten Mal zur #foodblogbilanz16 auf und lässt Dich so ein wenig hinter die Kulissen eines jeden Blogs schauen.

2014 und 2015 habe ich auch bereits teilgenommen. Es ist fast schon ein klein wenig eine Tradition, das Jahr damit zu beenden und es nochmals Revue passieren zu lassen.

Hast Du für 2017 schon Pläne?

 

Foodblogbilanz 2016

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

2016 war, wie auch schon schon 2015, dieser Karottensalat der erfolgreichste Artikel. Ich kann es gut nachvollziehen, da der Salat nach wie vor regelmäßig beim Grillen als Beilage mit am Tisch ist.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Einer meiner Favoriten ist der Sauerbraten. Das liegt mitunter daran, dass ich wirklich gerne für meine Familie koche und je mehr Leute wir werden, desto besser.

Daneben finde ich diesen Beitrag vom Rehfilet sehr gelungen. Das Bild ist auch sehr ansprechend und es war ein wirklich sehr leckeres Gericht.

Als dritten Artikel möchte  ich den Beitrag zu unserem Tim Truthahn auf dem Grill nennen. Der hat mich einige Nerven gekostet. Es hat schon beim Einfrieren bekonnen, denn das gute Stück wollte nicht in den Gefrierschrank. Ohne Schub hat er dann für ein paar Wochen seine Schlafstätte gefunden und wurde in einer gemütlichen Grillrunde mit Freunden verspeist.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich kann mich auch dieses Jahr unter diesem Punkt wieder nicht festlegen, denn es gibt so viele gute Artikel, welche wirklich unterhaltsam sind und welche mir auch Anregungen liefern. Und auch meine liebsten Blogs aufzuführen, würde den Rahmen hier sprengen. Wo ich allerdings wirklich richtig gerne unterwegs bin ist der Blog von „Mein Schiff“, vor allem auch wegen der Vorfreude auf unseren Urlaub in 2017.

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ziemlich oft habe ich dieses Jahr den Sirup für Eistee gemacht. Durch die Basis haben wir ein Grundrezept was durch verschiedene Säfte abgewandelt werden kann. Und dadurch das es ein Sirup ist, kann jeder selbst steuern wie viel er in sein Wasser haben möchte. Und so eine Erfrischung geht immer.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ein richtiges Kochproblem waren meine selbstgemachten Kroketten. Nachdem ich ja schon 2015 daran gescheitert bin, wollte ich es dieses Jahr nochmals wissen. Leider waren die Kroketten diesesmal eine einzige Suppe in dem Frittierfett und sind seitdem von meiner Koch- und Backliste verschwunden. Quasi ersatzlos gestrichten, dann gibt es halt Herzoginkartoffeln oder Bratkartoffeln oder Rosmarinkartoffeln oder Pellkartoffeln oder oder oder. Ja und mit selbstgemachten Gnocchi stehe ich auch irgendwie auf Kriegsfuß.

Ein Blogproblem hatte ich natürlich auch. Ich glaube das gehört irgendwie auch dazu, wenn man seine seite selbst hostet. Ich hatte Probleme mit meinem Backup und konnte so nicht updaten, weil ich ein kleiner Schisser bin. Aber das habe ich nun auch gelöst indem ich die ganze Datenbank weggesichert habe. Somit hat sich mein Problem Gott sei Dank erledigt und ich habe wieder was dazugelernt.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ochsenbäckchen zählen zu den neuen Geschmäckern und Rezepten. Ich muss zugeben, ich glaube ich selbst hätte sie mir nicht ausgesucht. Allerdings waren wir eingeladen und ich war so begeistert, dass ich diese demnächst selbst zubereiten muss.

Ich habe allerdings auch einen neuen Küchenhelfer zum Geburtstag bekommen. Bei mir ist der Pastamaker von Philips eingezogen. Ich habe mich so über das Geschenk gefreut. Selbstgemachte Nudeln sind wirklich richtig fein. Allerding sind wir zu zweit beschäftigt, wenn wir Nudeln herstellen. Mit dem Pastamaker gelingt dies auch alleine und innerhalb von 30 Minuten sind die Nudeln zubereitet und gekocht. Perfekt für die Feierabendküche.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Ach ja die Suchbegriffe. Ich muss sagen, so ein wenig neidisch bin ich schon auf den ein oder anderen Blogger, welcher hier so richtig gute Suchbegriffe hat, welche auch gar nichts mit seinem Blog zu tun haben. Wenn ich mir so anschaue, mit welchen Suchbegriff meine Leser zu mir kommen, ist das alles sehr auf den Blog bezogen und versteckt sich irgendwie doch auch in meinen Posts. Ich lasse mich mal überraschen, was hier 2017 für mich zu bieten hat.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Ich wünsche meinen Lesern, dass Sie bei mir hoffentlich Anregungen finden oder eben auch genau das, was Sie gesucht haben. Daneben freue ich mich über jeden Kommentar.

Ansonsten wünsche ich Dir einen guten Start für das Jahr 2017 und dass es für Dich ein ein hoffentlich spannendes erfolgreiches Jahr wird.

Meinem Blog wünsche ich, dass ich weiterhin Freude am Schreiben und Kochen habe und somit regelmäßig von mir zu lesen ist.

Blätterteigschnecken

Hast Du alle Deine Backzutaten für die Weihnachtsbäckerei verarbeitet? Falls nicht, habe ich heute ein Rezept für schnelle Blätterteigschnecken. In diesen Schnecken kannst Du noch die ein oder andere Backzutat aus der Weihnachtsbäckerei einfließen lassen. Zudem sind die Blätterteigschnecken wirklich rasch zubereitet. Was noch für die Schnecken spricht, Du hast wieder was zum Kaffee zuhause. Nur für den Fall, dass Dir die Plätzchen schon ausgegangen sind und man sich aber doch irgendwie an was Süßes zum Kaffee gewohnt hat. In meinen Schnecken wurden unter anderem das selbstgemachte Marzipan sowie gemahlene Nüsse und Marillenmarmelade verarbeitet. Durch das Marzipan kommt auch noch eine Geschmacksnote in die Schnecken, die nicht so alltäglich ist. Das Rosenwasser aus dem selbstgemachtem Marzipan ist in dem Fall schon eher dominant.

Die Anzahl der Schnecken kannst Du, je nach Breite variieren und solltest Du noch mehr offene Zutaten zuhause haben, dann einfach die doppelte Menge zubereiten und noch einen zweiten Blätterteig verarbeiten.

 

Blätterteigschnecken

Zutaten:

  • 1 Pkg. frischer Blätterteig
  • 40 g Marillenmarmelade
  • 60 g Marzipan
  • 60 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 TL Vanilleextraxt
  • 1 Ei
  • Mandelblättchen zum Bestreuen

Backzeit:
12 – 15 Minuten

Ofeneinstellung:
220 °C Ober- und Unterhitze

Zubereitung:

  • Zuerst werden die gemahlenen Nüsse sowie die Marillenmarmelade und der Vanilleextraxt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Den Ofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Marzipan wird in kleinen Flocken hinzugegeben. Alles zusammen für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Das Ei aufschlagen und verkleppern
  • Die Mandelblättchen bereitlegen, damit die Blätterteigschnecken zum Abschluss damit bestreut werden kann.
  • Nun den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und der Länge nach ausbreiten.
  • Die vorbereitete Masse auf den Blätterteig auftragen und darauf achten dass an den Längsseiten jeweils ein 1 cm breiter Streifen frei bleibt.
  • Wenn die Füllung aufgetragen ist, werden die beiden Längsstreifen mit dem vorbereiteten Ei eingestrichen.
  • Den Blätterteig dann vorsichtig aufrollen und die Rolle mit Ei bestreichen.
  • Abschließend die Rolle mit den vorbereiteten Mandelblättchen einstreuen.
  • Nun werden 2-Finger-breite Scheiben abgeschnitten und diese auf das vorbereitete Blech gelegt.
  • Die Blätterteigschnecken nun für 12 – 15 Minuten, je nach Bräunungsgrad, backen lassen.
  • Nach dem Backen müssen diese kurz abkühlen.

Lass Sie Dir schmecken. Was machst Du aus Deinen angebrochenen Backzutaten? Hast Du hier schon Ideen für die Restverwertung.

 

Tomatenbutter und Mischbrot

Julia von Delicious Stories feierte vergangene Woche den ersten Geburtstag Ihres Blog. Dazu hat Sie ein paar Blogger eingeladen um mit Ihr zu feiern und ein wenig in Geburtstagserinnerungen zu schwelgen. Gerne bringen wir hierzu das ein oder andere Gericht, egal ob Süß oder Pikant mit. Und da die kleine Runde nicht alleine feiert, bist Du herzlich eingeladen, dir die Geburtstagstafel anzusehen und an dem Gewinnspiel bei Julia teilzunehmen.

Delicious Stories

Ich habe für Julias Blog ein rustikales Mischbrot mit Tomatenbutter beigesteuert. Meine Geburtstagserinnerung ist eine große gemütliche Brotzeit mit meinen Lieben. Der eine kommt früher, der andere später, aber immer kann an den Tisch gegriffen werden und es ist noch was vom Brot und den verschiedenen Aufstrichen da. Und Tomatenbutter ist so ein Zwischending, nicht richtig herzhaft aber auch nicht richtig süß – genau richtig. Das Rezept für das Brot und die Tomatenbutter findest Du hier bei Julia und ist als Variante mit und ohne Termomix zubereitet.

Schau rüber und lass Dich überraschen, was sich Julia alles ausgedacht hat.

Mit dabei an der Geburtstagstafel sind noch:

Stephanie Natalie vom gleichnamigen Blog mit Hefeschnecken mit Kokos

Ina von applethree mit einem Erdäpfelkas

Sandra von mit einem Reisauflauf mit Kirschen

Vanessa von Mrs. Emily Shore

Tini von kinderkuecheundso mit einem Kalten Hund

Vanillekugeln – Weihnachtsbäckerei

Heute geht es wieder an die Weihnachtsbäckerei. Vielleicht sind die ersten Plätzchen schon aus, denn wir bewegen uns ja schnellen Schrittes auf den dritten Advent zu. Oder Du hast Dir überlegt, doch noch eine weitere Sorte zu backen bzw. möchtest nun mit der Weihnachtsbäckerei beginnen. Deshalb habe ich heute ein schnelles Rezept für richtig leckere Vanillekugeln. Die Kugeln mit echtem Vanillemark sind schnell zubereitet und ich bin überzeugt, die wandern auch die nächsten Jahre auf Deine Liste für die Plätzchen.

Ich bin jemand, die Ihre Sachen (egal ob Zutaten, Möbel, Haushaltswaren, etc.) gerne in meinem kleinen Städtchen kauft. Allerdings habe ich für meine Vanilleschoten jemanden gefunden, der nicht ganz so nah ist. Ok, es ist auch nicht ewig weit weg, aber weiter als sonst – und ich beziehe das ganze auch online. Was für mich wirklich untypisch ist – allerdings ist die Qualität der Vanilleschoten so super, dass ich hier in der Gegend einfach keinen passenden Ersatz bekomme. Die Vanilleschoten, welche ich hier unter anderem für meine Vanillekugeln verwende sind richtig saftig und prall gefüllt. Ich muss zugeben, da könnte ich glatt ins schwärmen kommen. Wir bestellen zusammen immer 30 Stück der Schoten und teilen die dann unter uns Mädels auf, denn sie sollen ja frisch sein.
Für mein heutiges Rezept benötige ich eine Vanilleschote – bzw. eigentlich nur das Mark der Schote. Die Schote selbst verwenden wir aber auch, denn ich habe ein Zuckerglas welches ich dann und wann zu Vanillezucker mache – und dort kommt die Schote hinein.
So über Vanille habe ich nun genug gesprochen, lasst uns backen.

Vanillekugeln

Zutaten:
250 g Butter
300 g Weizenmehl Typ 405
1 gestr. TL Backpulver
80 g Puderzucker
30 g Speisestärke
1 Vanilleschote

Ofeneinstellung:
170 ° Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– 2 Backbleche mit Backpapier auskleiden.
– Ich bereite meinen Puderzucker selbst vor, daher wird zuerst Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diesen für 5 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren.
– Die Vanilleschote der längs nach aufschneiden und auskratzen. Die ausgekratzte Schote kann für Vanillezucker noch verwendet werden.
– Nun alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 25 Sekunden auf Stufe 6 einen Teig herstellen.
– Den Teig rausnehmen. Davon mit einem Teelöffel abstechen und den Teig zu gleichmäßigen Kugeln rollen.
– Die rohen Vanillekugeln auf das vorbereitete Backblech setzen backen.
– Nach dem Backen werden die noch warmen Kekse mit Vanillezucker bestäubt.

Rotweinkuchen, ein Klassiker

Neben den ganzen Plätzchen darf es auch ruhig mal ein Kuchen sein. Der darf dann aber ruhig wieder etwas weihnachtlich daher kommen – etwa wie ein Rotweinkuchen. Noch dazu finden in den Kuchen vielleicht ein paar Gramm Mandeln seine Bestimmung oder das Viertel Rotwein, welches nicht mehr in den Glühwein gepasst hat.

Ich versuche ja nach wie vor, dass wir am Wochenende einen frischen Kuchen haben und damit Freitag nachmittag in das Wochenende starten. Das klappt mal mehr, aber auch mal weniger. Für diese Backtage suche ich mir dann Rezepte wie dieses für den Rotweinkuchen, da die Kuchen auch angeschnitten so schön saftig bleiben und somit auch über mehrere Tage gut gegessen werden können.

Hast Du ein Ritual, wie Du in Dein Wochenende startest? Oder ist Dir jetzt in der Adventszeit evtl. auch gar nicht nach Kuchen sondern mehr nach Stollen und Plätzchen. Also ich muss sagen, ich mag Plätzchen wirklich gerne. Ich finde jedoch, dass diese nur in so richtig in Gesellschaft schmecken. Also wenn die Familie zusammen kommt zum Nikolaus, zum Adventskaffee oder einfach nur so auf einen schnellen Ratsch.

Rotweinkuchen

Zutaten:
50 g weiche Butter
100 g Kokosöl
250 g Zucker
1 TL Vanillezucker
4 Eier
50 g gemahlene Mandeln
350 g Weizenmehl Typ 405
125 g Speisestärke
1 TL Backpulver
3 TL Backkakao
250 ml Rotwein

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
– Dann wird die Guglhupfform mit Butter und Mehl ausgekleidet.
– Nun Butter, Kokosöl, Zucker und Vanillezucker in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 45 Sek auf Stufe 6 verrühren
– Anschließend die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
– Den Teig in die vorbereitete Guglhupfform füllen und 60 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
– Den Kuchen nach der Backzeit auf einem Abkühlgitter für 10 Minuten abkühlen lassen.
– Dann den fertigen Rotweinkuchen stürzen.

Der Rotweinkuchen kann nun entweder mit Puderzucker oder einem Schokoladenüberzug dekoriert werden.
Ich wünsche Dir viel Spaß in der Küche und hab eine gute Zeit.

Spitzbuben – Weihnachtsbäckerei

Die Weihnachtsbäckerei ist ja in den meisten Haushalten in vollen Gange und ich neige mich auch dem Ende. Ich muss sagen, irgendwie sind es fast ein wenig viele Sorten geworden dieses Jahr – aber um das ganze gleich zu relativieren, es sind meist nur 2 Bleche von jeder Sorte. Was auf keinen Fall fehlen darf sind Spitzbuben.

Kekse

Diese Plätzchen sind für uns ein klassisches Plätzchenrezept, was jedes Jahr wieder auf den Plätzchenteller kommt. Gefüllt werden die Spitzbuben mit Johannesbeergelee, das ich im Sommer selbst gekocht habe. Diese Sorte Plätzchen kommt bei jeden gut an, egal ob Groß oder Klein. Die Größe kannst Du ja durch die Ausstecher selbst entscheiden, unter vielleicht sind sie ja mit einem Happs auch weg.

 

Spitzbuben

Zutaten:
500 g Weizenmehl Typ 405
200 g Backzucker oder Feinkristallzucker
250 g Butter, kalt
1 Pckg. Backupulver
Mark einer Vanilleschote
2 Ei

200 g Johannisbeergelee

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
8 Minuten

Zubereitung:
– Der kalte Butter wird in Stücken in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
– Die weiteren Zutaten, außer dem Johannisbeergelee, werden auch mit in den Mixtopf gegeben und dann für 1 Minute, Stufe 6 verknetet.
– Den fertigen Teig in Frischhaltefolie oder einen Gefrierbeutel geben und für mindestens eine Stunde kalt stellen.
– Nach der Kühlzeit den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen
– Zwei Backblech vorbereiten und mit Backpapier auslegen
– Die Arbeitsfläche großzügig bemehlen und ein Viertel des Teiges darauf ausrollen.
– Nun den Teig ausstechen und die fertigen Plätzchen auf die vorbereiteten Backbleche legen.
– Die Spitzbuben nun backen und nach der Backzeit abkühlen lassen.
– Ich sortierte mir diese immer gleich als 2-er zusammen. Die gekühlten Unterteile mit dem Johannisbeergelee bestreichen und zusammenkleben.
– Die Plätzchen nochmals kühlen lassen und dann in einer Dose aufbewahren.

 

PS: Diese tollen Ausstecher haben wir im Goodiebag vom Foodbloggercamp in Berlin gehabt und sind von Amarulla zur Verfügung gestellt worden.
Das Foto wurde mir von Olga von Fotografia do kwadratu zur Verfügung gestellt.

Selbstgemachtes Marzipan

Die Weihnachtsbäckerei läuft auf Hochtouren und was kann man da mehr brauchen als Mehl, Butter und Zucker. Ja Mandeln ist auch noch in sehr vielen Rezepten und Eier aber gleich dahinter kommt dann auch schon Marzipan. Bei mir war es nun am Sonntag soweit, dass ich sechs übrige Eiweiß hatte, da ich einen Eierlikör hergestellt habe, und nur die Eigelb hierfür verwendet wurden. Was sollte aus den Eiweiß gemacht werden. Ich habe mich für zwei verschiedene Plätzchensorten entschieden. Allerdings hatte ich nur noch für die Orangen-Mandel-Stangen das Marzipan zuhause und habe dann beschlossen für die Kokosküsschen die benötigte Zutat selbst herzustellen.

Im Grunde ist Marzipan wirklich fix hergestellt und wenn man sich mal das Rosenwasser angeschafft hat, hat man die übrigen Zutaten eigentlich auch meistens zuhause. Da ich eine der glücklichen Küchenfeen bin, welche einen Thermomix benutzt, war es für mich auch keine große Aktion in der Küche. Noch dazu gibt es die Mandeln inzwischen blanchiert und gemahlen, so dass man sich diese Arbeit auch spart. Es musste nur noch vorab Puderzucker hergestellt werden und den Rest macht die Maschine von selbst.

Da ich erst jetzt drauf gekommen bin, wie schnell Marzipan selbstgemacht ist, bin ich wirklich am überlegen, lieber nur noch Mandeln zu kaufen und das benötigte Marzipan dann immer selbst herzustellen. Mein Rezept heute ist für 200 g Marzipan, dies ist in den Rezepten eine gängige Einheit. Sollte dennoch mal was übrig bleiben, kannst Du dies luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstgemachtes Marzipan

Zutaten:
80 g Zucker
100 g weiße gemahlene Mandeln
2 EL Rosenwasser
5 Tropfen Bittermandel-Aroma

Zubereitung:
– Den Zucker und die gemahlenen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 8 Sekunden, Stufe 10 pulverisieren.
– Nun das Rosenwasser und das Bittermandel-Aroma hinzufügen.
– Alles zusammen zuerst für 2 Minuten, Teigknetstufe verkneten lassen.
– Abschließend nochmals 20 Sekunden auf Stufe 6 zu einem Marzipanballen vermischen.

Schon ist Dein selbstgemachtes Marzipan fertig. Achtung, am Anfang ist es noch relativ feucht vom Rosenwasser. Dies zieht allerdings zügig ein.

Hast Du schon mal selbst Marzipan hergestellt. Falls nicht, dann ran an die Töpfe. Demnächst gibt es dann auch die Rezepte für die Kokosküsschen und die Orangen-Mandel-Stangen.

Orangenkuchen mit ganzer Orange

Riechst Du es auch. Es ist eindeutig Winterzeit – ich liebe den Duft von Orangen und Zimt und Lebkuchengewürz. Und somit eben auch so Backwaren wie Zimtsterne, Gewürzkuchen, Orangenzungen etc. Deshalb gibt es von mir heute auch ein neues Rezept für einen Orangenkuchen – in diesem wird eine ganze Orange verarbeitet.

Hast Du schon mal einen Kuchen gebacken, mit einer ganzen Orange oder einer ganzen Zitrone. Man kennt es halt ansonsten von Streuselkuchen, wenn der Kuchen mit Obst belegt wird oder von Apfelkuchen. Aber mit Zitrusfrüchten ist es doch eher untypisch.
Vorgestellt habe ich Dir hier schon mal ein Orangen-Mandel-Törtchen, welches auch mit ganzen Orangen zubereitet wird. Das heutige Rezept wird mit  Dinkelmehl zubereitet. Ich könnte mich hineinlegen in den Kuchen, und durch die ganze Orangen gibt es kein künstliches Orangenaroma. Zudem hat der Kuchen eine extrem geschmeidige Konsistens.

Orangenkuchen

Zutaten:
1 Bio-Orange

225 g Butter
3 Eier
170 g Zucker
300 g Dinkelmehl (Typ 630)
1 EL Backpulver
1 TL Vanillezucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird die Orange abgewaschen und in einem hohen Topf mit Wasser gegeben, so dass diese schwimmt.
– Die Orange muss für ein knappe Stunde vor sich hin köcheln (Bei mir stand Sie auf dem Beistellherd. Das Köcheln sorgt dafür, dass die Orange weich wird und dass sie die Bitterstoffe verliert.)
– Nach der Kochzeit der Orange wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
– Eine Königskuchenform wird gefettet und mit Mehl ausgekleidet.
– Der vorgekochten Orange werden oben und unten die Deckel abgeschnitten.
– Die Orange vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
– Die Butter hinzugeben und für 7 Sekunden, Stufe 8 zerkleinern und mischen.
– Nun die weiteren Zutaten hinzugeben und alles gemeinsam für 20 Sekunden, Stufe 4 zu einem Teig verarbeiten.
– Den fertigen Teig in die zuvor vorbereiteten Kuchenform füllen und den Orangenkuchen nun für 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen lassen.
– Den Orangenkuchen nach dem Backen für 15 Minuten abkühlen lassen und dann aus der Form stürzen.