Vanilleeis selbstgemacht

Endlich ist sie da, die Frühlingssonne. Wenn wir spazieren gehen blühen die Krokuse, die Tulpen stecken schon die ersten Blätter raus und die Bäume beginnen auch Knospen anzusetzen. Ja es ist wirklich Frühling. Bei diesem sonnigen Wetter, was uns strahlen lässt, fehlt nur noch eine Kugel Eis. Da ich die glückliche Besitzerin einer Eismaschine bin , wurde diese kurzerhand rausgeholt und ein Vanilleeis selbstgemacht. Die Zutaten für das Vanilleeis habe ich fast immer im Haus, so das es daran nicht scheitern konnte und die Eismaschine kann ja gut nebenbei laufen.

Vanilleeis selbstgemacht

Vanilleeis selbstgemacht

Ich habe Dir hier schon mal ein Vanilleeis vorgestellt. Heute habe ich Rezept zum Einen für eine kleiner Menge und zum Anderen geht es ein klein wenig schneller. In diesem Gericht, war das Eis als Ergänzung gedacht.  Das Rezept für den Applecrumble stelle ich Dir in einen der kommenden Posts vor.

Vanilleeis selbstgemacht

Zutaten:
150 ml Sahne
100 ml Milch
1 Vanillestangen
45 g Zucker
2 Eigelb
1 Prise Salz

Zubereitung:

  • Ich gebe die Sahne und die Milch in den Mixtopf des Thermomixes.
  • Dann wird die Vanilleschote der Länge nach aufgeschnitten und das Mark herausgekratzt. Das Vanillemark mit in den Mixtopf geben.
  • Nun den Zucker mit in den Mixtopf geben.
  • Abschließend noch die beiden Eier trennen und das Eigelb auch in den Mixtopf hinzufügen. Die Eismasse nun für 8 Minuten, 80 °C, Stufe 3 aufschlagen.
  • Die erhitzte Masse für das Vanilleeis umfüllen in einen kleinen Behälter und abkühlen lassen.
  • Die abgekühlte Masse wird dann in die Eismaschine gegeben und für 40 Minuten gefrostet.
  • Ich habe das selbstgemachte Vanilleeis wieder zurückgefüllt in den kleinen Behälter und nochmals für ein bis zwei Stunden in die Gefriertruhe getan.
  • Das Eis ist beim servieren richtig cremig und es können mit dem Eisportionierer schöne Ballen geformt werden.

Ich habe noch einen Tipp für Dich: die ausgekratzte Vanilleschote sammle ich in einem Glas mit Zucker um so meinen Vanillezucker herzustellen. Auch die ausgekratze Vanilleschote gibt noch einiges an Aroma ab.

Limette

Vanille-Limetten-Butter

Vor zwei Wochen war ich in Reutlingen beim Foodbloggercamp im Cooking Concept. An der Session zum selber Lachs beizen von Alex und seinem Blog ganz und gar saisonal hatte ich nicht teilgenommen, da sich hier einige interessante Sessions überschnitten haben, allerdings durfte ich abends etwas von den Lachs probieren. Alex hat den Lachs unter anderem mit Kaffee gebeizt und reichte dann Crostini mit Vanille-Limetten-Butter. Das fand ich einen so tollen Geschmack, dass ich diese Butter unbedingt nachmachen musste.

Die Zubereitung habe ich so leider nicht auf dem Blog von Alex gefunden. Also dann selbst probieren, das kann ja eigentlich nicht so schwer sein. Und das Rezept ist eigentlich gar kein Rezept, da es ja nur ein verrühren von ein paar Zutaten ist. Da mich der Geschmack aber so überzeugt hat, bin ich der Meinung, dass du es unbedingt auch mal ausprobieren solltest.

Bei uns gab es die Butter zum Roastbeef vom Grill, es hat eine frische Note in das Gericht gebracht.

Limette

Limette

Vanille-Limetten-Butter

Zutaten:

1 Bio-Limette (Schale zum Verzehr geeignet)

1 Vanilleschote

250 g Butter

 

Zubereitung:

  • Die Butter 30 Minuten vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen.
  • Die Limette heiß abspülen und trocknen.
  • Nun mit einer feinen Reibe die Schale abreiben.
  • Die Butter in Stücken in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Die Limette teilen und ein Hälfte auspressen. Den Saft mit in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Die Vanilleschote halbieren und das Mark auskratzen. Das Vanillemark mit in den Mixtopf geben.
  • Nun alles gemeinsam innerhalb 1 Minute, Stufe 5 verrühren.
  • Ich habe die fertige Vanille-Limetten-Butter in ein kleines Einmachglas umgefüllt. So kann es gut aufbewahrt werden und nimmt keine Gerüche an.

 

Bereitest Du Dich schon auf die Grillsaison vor. Evtl. ist die Vanille-Limetten-Butter ja dann mit am Start. Oder Du versucht die Bärlauchbutter, der hat ja schon fast wieder Saison.

Als Tipp noch für die ausgekratzte Vanilleschote. Diese sammle ich in einem weiteren Glas mit etwas Zucker. So kann ich mir meinen eigenen Vanillezucker herstellen. Die ausgekratzten Vanilleschoten geben noch sehr gut Ihren Duft an den Zucker ab. Und in meinem kleinem Haushaltshelfer kann ich die sogar sehr fein mahlen, so dass ich nichts in den Müll geben muss.

Schokoladenmousse

Mousse au chocolat

Es gibt Tage, an denen hilft nur noch Schokolade, viel Schokolade. Bei mir ist heute einer dieser Tage. Warum? Ich habe seit vergangenem Dezember kein Auto mehr, das neue war zu diesem Zeitpunkt schon bestellt und sollte diese Woche ausgeliefert werden. Mein Sommerauto – ein Beetle Cabrio. Aber leider ist das Glück momentan nicht auf meiner Seite und ich bekam statt der Terminvereinbarung heute ein Schreiben über Lieferverzögerungen. Ein Telefonat mit dem Sachbearbeiter hat mir dann noch die Aussicht eröffnet, dass ich wohl noch gute vier Wochen warten darf, denn mein Beetle ist noch auf dem Schiff, er wird ja nach wie vor in Mexiko produziert. Das ganze ist an und für sich nicht so das Problem, denn ich habe mich inzwischen arangiert, nur halt die Pendelei in die Arbeit – die ist ein großes Problem und wird sich nun noch hinzögern. Aber genau für solche Tage gibt es meine Mousse au chocolat – hergestellt mit Zartbitterschokolade, die macht das ganze so richtig rund.

Schokoladenmousse

Mousse au chocolat

Meine Mousse stelle ich im Thermomix her. Neben den Vorteil, dass ich hier nicht selbst rühre ist es ein Rezept, in welchem die Eier nicht getrennt werden und auch ganze Eier verarbeitet sind.

 

Mousse au chocolat

Zutaten:

200 g Zartbitterschokolade (70%-ige)

4 Eier

10 g Orangenwasser

20 g Espresso

50 g weiche Butter

250 g Sahne

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Schokolade in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 10 Sekunden, Stufe 10 zerkleinern.
  • Nun die Eier, das Orangenwasser und den Espresso hinzugeben. Alles auf 50 °C für 5 Minuten, Stufe 4 erwärmen.
  • Abschließend die weiche Butter hinzugeben und für 15 Sekunden, Stufe 4 unterrühren.
  • Die Mousse au chocolate in eine große Schüssel umfüllen und für 30 Minuten kalt stellen.
  • Nach der Abkühlzeit die Sahne steif schlagen und mit dem Schneebesen unter die vorbereitete Schokoladenmasse heben.
  • Das fertige Mousse erneut kalt stellen, damit es noch anziehen kann.
  • Nach einer Kühlzeit von mindestens 2 Stunde kann diese serviert werden.

 

Ich hoffe die Mousse au chocolate schmeckt Dir genausogut wie uns. Etwas Abwechslung bringst Du rein, wenn du das Orangenwasser austauscht in Orangenlikör zum Beispiel.

Ja und mit so einem Schüsselchen Mousse au chocolate sieht die Welt schon en wenig besser aus und die Pendlerei lässt sich auch ein wenig versüßen.

Habt einen schönen Tag.

Ratatouille nach Art des Hauses

Ich habe Dir hier und hier unter anderem schon deftige Hauptgerichte vorgestellt. Neben der Beilage soll aber doch auch eine Gemüsekomponente zu dem Hauptgang gereicht werden. Natürlich habe ich hierfür was in meinem Kellerregal, zum Beispiel diese Portweinzwiebeln. Ab und zu muss aber auch mal wieder was ausprobiert werden. Das Rezept ist natürlich nicht ganz saisonal, da die darin enthaltenen Gemüsesorten alle aktuell keine Saison haben, aber es schlummert schon eine Weile auf meiner Liste zum verbloggen – deshalb gibt es heute ein Ratatouille nach Art des Hauses. Du kannst Dir das Rezept ja vormerken und dann bei Saisonstart umsetzen.

Zudem habe ich aufgrund der aktuellen Wetterlage Lust auf frische Farben auf den Teller. Der Frühling ruft, der Schnee schmilzt und es gibt die ersten Tulpen und Hyazinthen. Zudem geht es in de Planung des Sommerurlaubes, also alles kleine Vorboten.

Ratatouille

Zutaten:
200 g kleine Zwiebeln
30 g Olivenöl
200 ml Tomatensoße, selbstgemacht
8 Cherrytomaten
2 Paprika, gelb
1 Aubergine
2 TL Salz
Pfeffer

Zubereitung:
– Es werden zuerst die Zwiebeln geschält und geviertelt.
– Diese in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden, Stufe 5 hacken.
– Nun das Olivenöl hinzugeben und 5 Minuten, Stufe 1, Varoma andünsten lassen.
– Nun die Tomatensoße und die Cherrytomaten hinzugeben und für 5 Sekunden, Stufe 5 unterrühren.
– Die Paprika wird geputzt und in kleine Rauten geschnitten.
– Die Aubergine wird auch geputzt, geviertelt und in kleine Scheiben geschnitten.
– Die Paprika, die Aubergine, Salz und Pfeffer mit in den Mixtopf geben und für 20 Minuten, Rückwärtslauf, Stufe 1, Varoma das Ratatouille dünsten.
– Abschließend das Ratatouille nochmals abschmecken und servieren.

Das Rezept ist übrigens auch eine perfekte Ergänzung für ein gemeinsames Grillen. Denn zu einem perfekt gebratenem Steak passt das Ratatouille nach Art des Hauses auch ganz gut.  Wozu kannst Du dir Das Ratatouille noch vorstellen? Hast Du für mich Anregungen, was ich umsetzen sollte? Ich freue mich auf Deine Kommentare.

Hab einen schönen Tag.

Rindsrouladen mit Pilzfarce

Dieses winterliche kalte Wetter und dazu noch Wochenende, das schreit geradezu nach etwas langsam deftigem zum Essen. Wir haben uns für Rindsrouladen mit einer Pilzfarce entschieden. Unser Rindfleisch können wir bei Bekannten kaufen, wenn diese Ihr hofeigenen Tiere zum Schlachter bringen. Wir nehmen dann meist ein 5-Kilo-Paket ab, darin enthalten sind immer ein paar Rouladen.

In unserem Fall wollten wir keine Rindsrouladen im klassischen Sinne zubereiten sondern haben uns an einer Alternative versucht, gefüllt wurde diesesmal mit einer Pilzfarce. Diese haben wir aus Egerlingen hergestellt. Weil wir das Wetter in vollen Zügen draußen genossen haben, wurden die Rindsrouladen auch nicht auf dem Beistellherd geschmort sondern im Schnellkochtopf innerhalb von 20 Minuten zubereitet. Als Beilage wird Brokkoli und Kartoffeln oder Spätzle serviert.

 

Rindsroulade mit Pilzfarce

 

Zutaten Pilzfarce:

3 kleine Zwiebeln

30 g Butter

1 Prise Muskat

150 g Egerlinge

1 Prise Salz

etwas Thymian

1/2 Bund Petersilie

 

Zutaten Rindsrouladen:

4 Rindsrouladen

4 TL mittelscharfer Senf

1 TL Salz

1/2 TL Pfeffer

400 ml Rinderfond, selbstgemacht

200 g Sauerrahm

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Zwiebeln geschält und geviertelt. Diese im Thermomix für 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
  • Die Butter hinzugeben und für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 andünsten
  • Nun die geputzten Egerlinge hinzugeben und für 5 Sekunden, Stufe 5 im Thermomix zerkleinern.
  • Die Gewürze hinzufügen und für 5 MInuten, Varoma, Stufe 1 dünsten.
  • Die fertige Pilzfarce umfüllen und in der Zwischenzeit kühlstellen.
  • Dann die Rindsrouladen ausbreiten und ggfls. mit dem Fleischklopfer bearbeiten.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Jede Roulade auf der Oberseite mit einem Teelöffel mittelscharfen Senf bestreichen – geht am Besten mit einem Fischmesser 🙂
  • Nun die abgekühlte Pilzfarce auf der Roulade verteilen.
  • Die Rindsroulade zusammenrollen und mit Rouladennadeln stecken
  • Die Rouladen im Schnellkochtopf rundrum scharf anbraten.
  • Mit dem Rinderfond ablöschen und dann im Schnellkochtopf für 20 Minuten unter Druck garen. Die Garzeit beginnt, wenn der 2. Ring erreicht ist.
  • Nach der Garzeit den Schnellkochtopf abdampfen lassen und vorsichtig öffnen.
  • Die Rouladen aus dem Rinderfond nehmen, zur Seite stellen und warmhalten.
  • Wir haben den Rinderfond mit dem Sauerrahm vermengt und kurz abgeschmeckt, falls nötig kann ja etwas Stärke hinzugegeben werden um es einzudicken. Kurz nochmals aufkochen und fertig sind die Rindsrouladen mit Pilzfarce.

 

Was gibt es bei Dir an so traumhaften Tagen, wie wir Sie aktuell gerade haben. Kochst Du manchmal so richtig deftig? Schick mir Deine Gerichte, da finde ich bestimmt Anregungen, was es bei uns demnächst geben wird.

Orangeneis

Ich bin ja ein Freund von Winter, Weihnachten, Zimt und alles was so dazugehört. Für mich ganz klar gehören auch Orangen dazu. Und warum soll man im Winter auf Eis verzichten, wenn man im Orangeneis die perfekte Verbindung dafür findet.

Und da ich auch ein Fan von der Verarbeitung von ganzen Orangen bin, habe ich heute ein Rezept für ein Eis mit ganzen Orangen für Dich. Ich finde, wenn man ganze Orangen verarbeitet, dann ist der Geschmack nochmals intensiver. Wichtig ist dabei, dass Du darauf achtest, Bio-Orangen zu verwenden, da ansonsten die Schale behandelt und konserviert ist.

Ich habe Dir hier und hier auch schon Rezepte mit ganzen Orangen vorgestellt.

 

Orangeneis

 

Zutaten:

600 ml Sahne

400 ml Milch

90 g Invertzucker

8 Eigelb

2 Bio-Orangen

 

Zubereitung:

  • Zuerst wäscht Du die beiden Orangen und trocknest diese ab.
  • Die beiden Orangen kommen in einen kleinen Topf mit Wasser, so dass diese schwimmen.
  • Die Orangen werden nun für 30 Minuten bei köchelndem Wasser gekocht. Dies dienst dazu, dass die Orangen nicht bitter sind, wenn diese komplett verarbeitet werden.
  • Nach dem Köcheln werden die beiden Enden an den jeweiligen Orangen abgeschnitten und diese geviertelt.
  • Die Orangen in den Thermomix geben und für 30 Sekunden auf Stufe 7 zu Orangenmus machen. Dieses dann umfüllen und abkühlen lassen.
  • Wenn das Orangenmus abgekühlt ist können die weiteren Zutaten in den Thermomix und auch das Orangenmus dazu. Alles zusammen nun für 20 Minuten, Stufe 4, 90 °C verrühren zur Eismasse.
  • Die Eismasse umfüllen in die Eismaschine und für 50 Minuten gefrieren lassen.
  • Das fertige Orangeneis in eine Auflaufform geben und im Gefrierschrank aufbewahren, bis es verzehrt wird oder gleich servieren.

Die Eismasse basiert in diesem Rezept auf einem Grundrezept für Sahneeis. Ich wollte in diesem Fall kein reines Fruchteis, daher habe ich darauf zurückgegriffen. Ich finde es sehr praktisch, dass sich die Eismasse erhitzt, ich aber nicht ständig rühren muss, daher für mich ein optimales Rezept.

Hast Du schon Eis zubereitet. Besitzt Du evtl. auch eine Eismaschine? Was ist Dein Lieblingseis?

Rinderfilet rückwärts gegart

Hast Du schon mal Rinderfilet gegessen. Ich selbst nicht oft, und wenn dann war es jeweils ein wirklicher Genuss. Da muss ich zum Beispiel an unsere Kreuzfahrt und dem Besuch im Surf & Turf auf der MeinSchiff 3 zurückdenken. Meine Rinderfilets wurden bisher immer von Profis gekocht und ich habe das fertige Gericht bekommen. Somit war es nun an der Zeit, endlich mal selbst das Filet zuzubereiten. Bei unserer letzten größeren Bestellung an Rindfleisch haben wir auch das Filet mitbestellt. Vergangenes Wochenende wurde dieses dann gebraten. Und da so ein feines Fleisch auch eine besondere Behandlung benötigt, haben wir uns noch für das Rückwärtsgaren entschieden. Dies bedeutet, das Fleisch wird zuerst im Wasserbad gegart und dann kommt es zum Abschluss noch in die Pfanne und wird scharf angebraten.

Da ich ja einen kleinen Küchenhelfer habe, konnten wir diesen verwenden für das Garen im Wasserbad – das hat auch wunderbar funktioniert. Für mich eine neue weitere Funktion meines Küchenhelden.

Als Beilage zum Rinderfilet gab es Kartoffelgratin und Zuckerschoten sowie eine Soße mit Portwein. Farblich war es ein Highlight auf dem Teller mit dem rosa gegarten Rinderfilet und geschmacklich muss ich sagen, sehr gut.

 

Rinderfilet

 

Zutaten:

500 g Rinderfilet

 

Zubereitung:

  • Wir haben das Filet gleichmäßig in 2 Teile geschnitten
  • Anschließend wurde das Fleisch mit Rosmarin, Knoblauch und etwas Olivenöl vakuumiert und verschweißen.
  • Die vorbereiteten Päckchen ca. eine Stunde bei Raumtemperatur marinieren lassen.
  • Nun den Thermomix mit Wasser auffüllen bis zur maximalen Füllmenge.
  • Das Gärkörbchen einhängen und das vakuumierte, marinierte Fleisch einlegen.
  • Das Ganze nun bei 60 °C, Stufe 1, 50 Minuten garen lassen.
  • Nach der Garzeit die Rinderfilets herausnehmen und die Päckchen aufschneiden.
  • Eine Pfanne stark erhitzen und die beiden Filets anbraten.

Das war es schon, Rückwärtsgaren hört sich so hoch an – zumindest für mich. Dabei ist es eine relativ eine Methode. Und ich muss sagen, das Fleisch war für mich bzw. für uns perfekt. Es war rosa gebraten und „butterweich“.

Hast Du schon Rinderfilet zubereitet. Wie ist Deine Methode?

Foodblogbilanz 16

Heute gibt es einen persönlichen Jahreabschluss von mir meiner einer kleinen Bilanz zu meinem Foodblog, der Foodblogbilanz16

Sabine von Schmeckt nach mehr ruft bereits zum dritten Mal zur #foodblogbilanz16 auf und lässt Dich so ein wenig hinter die Kulissen eines jeden Blogs schauen.

2014 und 2015 habe ich auch bereits teilgenommen. Es ist fast schon ein klein wenig eine Tradition, das Jahr damit zu beenden und es nochmals Revue passieren zu lassen.

Hast Du für 2017 schon Pläne?

 

Foodblogbilanz 2016

1. Was war 2016 dein erfolgreichster Blogartikel?

2016 war, wie auch schon schon 2015, dieser Karottensalat der erfolgreichste Artikel. Ich kann es gut nachvollziehen, da der Salat nach wie vor regelmäßig beim Grillen als Beilage mit am Tisch ist.

2. Welche drei deiner eigenen Blogartikel aus diesem Jahr haben dir persönlich am meisten bedeutet?

Einer meiner Favoriten ist der Sauerbraten. Das liegt mitunter daran, dass ich wirklich gerne für meine Familie koche und je mehr Leute wir werden, desto besser.

Daneben finde ich diesen Beitrag vom Rehfilet sehr gelungen. Das Bild ist auch sehr ansprechend und es war ein wirklich sehr leckeres Gericht.

Als dritten Artikel möchte  ich den Beitrag zu unserem Tim Truthahn auf dem Grill nennen. Der hat mich einige Nerven gekostet. Es hat schon beim Einfrieren bekonnen, denn das gute Stück wollte nicht in den Gefrierschrank. Ohne Schub hat er dann für ein paar Wochen seine Schlafstätte gefunden und wurde in einer gemütlichen Grillrunde mit Freunden verspeist.

3. Und welche drei aus anderen Blogs haben dich am meisten inspiriert?

Ich kann mich auch dieses Jahr unter diesem Punkt wieder nicht festlegen, denn es gibt so viele gute Artikel, welche wirklich unterhaltsam sind und welche mir auch Anregungen liefern. Und auch meine liebsten Blogs aufzuführen, würde den Rahmen hier sprengen. Wo ich allerdings wirklich richtig gerne unterwegs bin ist der Blog von „Mein Schiff“, vor allem auch wegen der Vorfreude auf unseren Urlaub in 2017.

4. Welches der Rezepte, die du 2016 veröffentlicht hast, hast du selbst am häufigsten gekocht – und warum?

Ziemlich oft habe ich dieses Jahr den Sirup für Eistee gemacht. Durch die Basis haben wir ein Grundrezept was durch verschiedene Säfte abgewandelt werden kann. Und dadurch das es ein Sirup ist, kann jeder selbst steuern wie viel er in sein Wasser haben möchte. Und so eine Erfrischung geht immer.

5. Welches Koch- oder Blog-Problem hat dich 2016 beschäftigt? Und hast du es gelöst?

Ein richtiges Kochproblem waren meine selbstgemachten Kroketten. Nachdem ich ja schon 2015 daran gescheitert bin, wollte ich es dieses Jahr nochmals wissen. Leider waren die Kroketten diesesmal eine einzige Suppe in dem Frittierfett und sind seitdem von meiner Koch- und Backliste verschwunden. Quasi ersatzlos gestrichten, dann gibt es halt Herzoginkartoffeln oder Bratkartoffeln oder Rosmarinkartoffeln oder Pellkartoffeln oder oder oder. Ja und mit selbstgemachten Gnocchi stehe ich auch irgendwie auf Kriegsfuß.

Ein Blogproblem hatte ich natürlich auch. Ich glaube das gehört irgendwie auch dazu, wenn man seine seite selbst hostet. Ich hatte Probleme mit meinem Backup und konnte so nicht updaten, weil ich ein kleiner Schisser bin. Aber das habe ich nun auch gelöst indem ich die ganze Datenbank weggesichert habe. Somit hat sich mein Problem Gott sei Dank erledigt und ich habe wieder was dazugelernt.

6. Was war deine größte kulinarische Neuentdeckung dieses Jahres – welches Lebensmittel, welches Rezept, welche Küchentechnik, welcher Geschmack hat dir eine völlig neue Welt eröffnet?

Ochsenbäckchen zählen zu den neuen Geschmäckern und Rezepten. Ich muss zugeben, ich glaube ich selbst hätte sie mir nicht ausgesucht. Allerdings waren wir eingeladen und ich war so begeistert, dass ich diese demnächst selbst zubereiten muss.

Ich habe allerdings auch einen neuen Küchenhelfer zum Geburtstag bekommen. Bei mir ist der Pastamaker von Philips eingezogen. Ich habe mich so über das Geschenk gefreut. Selbstgemachte Nudeln sind wirklich richtig fein. Allerding sind wir zu zweit beschäftigt, wenn wir Nudeln herstellen. Mit dem Pastamaker gelingt dies auch alleine und innerhalb von 30 Minuten sind die Nudeln zubereitet und gekocht. Perfekt für die Feierabendküche.

7. Was war der beste (oder lustigste) Suchbegriff, über den Besucher auf dein Blog gekommen sind?

Ach ja die Suchbegriffe. Ich muss sagen, so ein wenig neidisch bin ich schon auf den ein oder anderen Blogger, welcher hier so richtig gute Suchbegriffe hat, welche auch gar nichts mit seinem Blog zu tun haben. Wenn ich mir so anschaue, mit welchen Suchbegriff meine Leser zu mir kommen, ist das alles sehr auf den Blog bezogen und versteckt sich irgendwie doch auch in meinen Posts. Ich lasse mich mal überraschen, was hier 2017 für mich zu bieten hat.

8. Was wünschst du dir und deinem Blog für 2017?

Ich wünsche meinen Lesern, dass Sie bei mir hoffentlich Anregungen finden oder eben auch genau das, was Sie gesucht haben. Daneben freue ich mich über jeden Kommentar.

Ansonsten wünsche ich Dir einen guten Start für das Jahr 2017 und dass es für Dich ein ein hoffentlich spannendes erfolgreiches Jahr wird.

Meinem Blog wünsche ich, dass ich weiterhin Freude am Schreiben und Kochen habe und somit regelmäßig von mir zu lesen ist.

Blätterteigschnecken

Hast Du alle Deine Backzutaten für die Weihnachtsbäckerei verarbeitet? Falls nicht, habe ich heute ein Rezept für schnelle Blätterteigschnecken. In diesen Schnecken kannst Du noch die ein oder andere Backzutat aus der Weihnachtsbäckerei einfließen lassen. Zudem sind die Blätterteigschnecken wirklich rasch zubereitet. Was noch für die Schnecken spricht, Du hast wieder was zum Kaffee zuhause. Nur für den Fall, dass Dir die Plätzchen schon ausgegangen sind und man sich aber doch irgendwie an was Süßes zum Kaffee gewohnt hat. In meinen Schnecken wurden unter anderem das selbstgemachte Marzipan sowie gemahlene Nüsse und Marillenmarmelade verarbeitet. Durch das Marzipan kommt auch noch eine Geschmacksnote in die Schnecken, die nicht so alltäglich ist. Das Rosenwasser aus dem selbstgemachtem Marzipan ist in dem Fall schon eher dominant.

Die Anzahl der Schnecken kannst Du, je nach Breite variieren und solltest Du noch mehr offene Zutaten zuhause haben, dann einfach die doppelte Menge zubereiten und noch einen zweiten Blätterteig verarbeiten.

 

Blätterteigschnecken

Zutaten:

  • 1 Pkg. frischer Blätterteig
  • 40 g Marillenmarmelade
  • 60 g Marzipan
  • 60 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 TL Vanilleextraxt
  • 1 Ei
  • Mandelblättchen zum Bestreuen

Backzeit:
12 – 15 Minuten

Ofeneinstellung:
220 °C Ober- und Unterhitze

Zubereitung:

  • Zuerst werden die gemahlenen Nüsse sowie die Marillenmarmelade und der Vanilleextraxt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Den Ofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Marzipan wird in kleinen Flocken hinzugegeben. Alles zusammen für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Das Ei aufschlagen und verkleppern
  • Die Mandelblättchen bereitlegen, damit die Blätterteigschnecken zum Abschluss damit bestreut werden kann.
  • Nun den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und der Länge nach ausbreiten.
  • Die vorbereitete Masse auf den Blätterteig auftragen und darauf achten dass an den Längsseiten jeweils ein 1 cm breiter Streifen frei bleibt.
  • Wenn die Füllung aufgetragen ist, werden die beiden Längsstreifen mit dem vorbereiteten Ei eingestrichen.
  • Den Blätterteig dann vorsichtig aufrollen und die Rolle mit Ei bestreichen.
  • Abschließend die Rolle mit den vorbereiteten Mandelblättchen einstreuen.
  • Nun werden 2-Finger-breite Scheiben abgeschnitten und diese auf das vorbereitete Blech gelegt.
  • Die Blätterteigschnecken nun für 12 – 15 Minuten, je nach Bräunungsgrad, backen lassen.
  • Nach dem Backen müssen diese kurz abkühlen.

Lass Sie Dir schmecken. Was machst Du aus Deinen angebrochenen Backzutaten? Hast Du hier schon Ideen für die Restverwertung.

 

Tomatenbutter und Mischbrot

Julia von Delicious Stories feierte vergangene Woche den ersten Geburtstag Ihres Blog. Dazu hat Sie ein paar Blogger eingeladen um mit Ihr zu feiern und ein wenig in Geburtstagserinnerungen zu schwelgen. Gerne bringen wir hierzu das ein oder andere Gericht, egal ob Süß oder Pikant mit. Und da die kleine Runde nicht alleine feiert, bist Du herzlich eingeladen, dir die Geburtstagstafel anzusehen und an dem Gewinnspiel bei Julia teilzunehmen.

Delicious Stories

Ich habe für Julias Blog ein rustikales Mischbrot mit Tomatenbutter beigesteuert. Meine Geburtstagserinnerung ist eine große gemütliche Brotzeit mit meinen Lieben. Der eine kommt früher, der andere später, aber immer kann an den Tisch gegriffen werden und es ist noch was vom Brot und den verschiedenen Aufstrichen da. Und Tomatenbutter ist so ein Zwischending, nicht richtig herzhaft aber auch nicht richtig süß – genau richtig. Das Rezept für das Brot und die Tomatenbutter findest Du hier bei Julia und ist als Variante mit und ohne Termomix zubereitet.

Schau rüber und lass Dich überraschen, was sich Julia alles ausgedacht hat.

Mit dabei an der Geburtstagstafel sind noch:

Stephanie Natalie vom gleichnamigen Blog mit Hefeschnecken mit Kokos

Ina von applethree mit einem Erdäpfelkas

Sandra von mit einem Reisauflauf mit Kirschen

Vanessa von Mrs. Emily Shore

Tini von kinderkuecheundso mit einem Kalten Hund