Johannisbeersaft

Sommerzeit ist Beerenzeit. Das heißt es auch dieses Jahr für mich. Wir haben seit diesem Frühjahr einen Johannisbeerstrauch. Nun ja so richtig Frühjahr war es eigentlich schon gar nicht mehr, als wir den Strauch bei meinem Schwager aus dem Garten gebuddelt haben und bei uns wieder eingesetzt wurde. der Johannisbeerstrauch war zu diesem Zeitpunkt in voller Blüte und ich hatte wirklich sorgen, dass wir in diesem ersten Jahr eigentlich keinen Ertrag haben werden. Ich wurde allerdings eines besseren belehrt und habe zwei Liter Saft von meinen eigenen Johannisbeeren bekommen – also sprich Johannisbeersaft.

Entsaften von Johannisbeeren

Johannisbeeren im Varoma

Man sagt ja, die Johannisbeeren haben Ihren Namen daher, dass Sie am Johannitag 24.06. reif seien. Was mir gerade beim Schreiben auffällt, um dieses Datum gibt es wirklich viele. Neben dem Sparge, Rhabarber und Kirschen nun auch noch das Datum für Johannisbeeren. Aber gut, so kann man es sich leichter merken – sorry für die Ablenkung, nun zurück zum Johannisbeersaft.

gewonnener Johannisbeersaft

Johannisbeersaft

Ich habe schon mehrmals gelesen, dass man mit dem Thermomix entsaften kann, bisher habe ich es jedoch noch nicht genutzt. Es sollte nun mit den Johannisbeeren der Anfang sein und um es schon mal vorweg zu nehmen – es hat richtig gut funktioniert. Es gibt die verschiedensten Methoden, wie man entsaftet. Entschieden habe ich mich in meinen Augen für die einfachste Variante. Das Gute beim Entsaften mit dem Thermomix in meiner Variante ist, dass man die Johannisbeeren nicht einzeln abperlen muss, man kann sie mit dem kleinen Stängel in den Varoma geben.

Johannisbeersaft

Zutaten:
1 kg Johannisbeeren
500 g Wasser

Zubereitung:
Um die Johannisbeeren zu entsaften, habe ich jeweils ein Kilo an Beeren in den Varoma des Thermomixes gegeben. In den Mixtopf kommen ca. 500 g Wasserh hinzu.

Dann wird das Gärkörchen eingesetzt und in dieses kommt eine kleine Metallschüssel, welche den Saft dann auffängt.

Als nächstes wird der Mixtopf verschlossen und der Varoma draufgesetzt. Eingestellt wird der Thermomix auf 20 Minuten, Varoma, Stufe 1. Während die Beeren entsaften bereite ich mir ein Gefäß vor, in welches ich den Johannisbeersaft abschöpfe. Eine Schöpfkelle wird auch vorbereitet.

Nach 10 Minuten öffne ich den Mixtopf und schöpfe den ersten Teil des Saftes ab. Dann wird der Thermomix wieder angeschalten und die restlichen 10 Minuten entsaftet er noch weiter.

Ich habe dann nochmals einen zweiten Durchlauf gestartet, damit die Beeren wirklich entsaftet sind. Dazu bitte darauf achten, dass im Mixtopf Wasser vorhanden ist, denn dieses trägt wesentlich zum Entsaften bei.

Ich habe die besten Ergebnisse erzielt, wenn ich immer so ein Kilogramm entsaftet habe. Der Vorteil ist auch, dass ich dann nicht den gesamten Strauch auf einmal abernten muss und somit der Johannisbeersaft immer frisch ist.

Den Saft bitte im Kühlschrank aufbewahren und entweder in der Schorle genießen oder evtl. zu Johannisbeergelee verarbeiten. Hierfür bekommst du demnächst das Rezept.

 

Kirschkuchen

So es ist wieder Freitag und es wird endlich mal wieder Zeit, Dir ein neues Kuchenrezept vorzustellen. Dieses mal soll es ein Kirschkuchen sein, denn es heißt ja so schön, Kirschen rot – Spargel tot. Spargel feiert am Johannitag, den 24.06. sein Spargelsilvester und es wird Zeit den Kirschen Platz zu machen und damit auch meinem heutigen Kirschkuchen.

Nach wie vor genießen wir es sehr, den Freitag bzw. das wochenende mit einem Kuchen einzuläuten. Es ist für uns zu einem kleinen Ritual geworden, dass wir erstmal beide nach Hause kommen, uns auf die Terrasse setzen zu einer Tasse Kaffe, für mich eine Chai Latte und dazu dann der frisch angeschnittene Kuchen. Irgendwie ist da die Welt dann gleich ein klein bisschen mehr in Ordnung.
Hast Du auch ein Ritual, wie Du Dein Wochenende startest?

Rührkuchen mit Kirschen

Kirschkuchen

Dieser Kirschkuchen ist fix zubereitet, da es sich um einen Rührteig handelt. Durch die Kirschen bleibt der Kuchen saftig und durch den Orangenabrieb kommt noch eine zweite Geschmacks- und auch Duftnote mit in den Kuchen. Ich muss gestehen, ich stehe auf den Kuchen. Und nachdem die Familie bedient war, war ich froh noch ein zweites Stück davon abzubekommen.

Kirschkuchen

Zutaten:
150 g Zucker
Orangenabrieb von einer Bio-Orange
120 g Kokosöl
3 Eier
250 g Milch
350 g Dinkelmehl Typ 630
1 Pckg. Backpulver
600 g entsteinte Kirschen


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
55 Minuten


Zubereitung:

– Vorab eine Springform einfetten und mit Mehl auskleiden.
– Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Es wird zuerst das Kokosöl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 1:30 Minuten, Stufe 1, 37 °C geschmolzen.
– Nun den Zucker, den Orangenabrieb und die Eier mit in den Mixtopf geben und alles gemeinsam für 1:30 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
– Die Milch hinzugeben und erneut für 30 Sekunden, Stufe 4 aufrühren.
– Dann das mehl und das Backpulver hinzugeben und für 10 Sekunden auf Stufe 5 unterheben.
– Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und die Kirschen darauf verteilen.
– Den Kuchen auf mittlerer Einschubhöhe für 55 Minuten backen.

– Nach der Backzeit den Kuchen aus dem Rohr nehmen und für 10 Minuten abkühlen lassen. Danach den Ring lösen und weiter auskühlen lassen.

Cracker

Bist du auch im EM-Fieber? Bei mir zuhause wird eigentlich nicht viel Fußball geschaut und das Interesse für den örtlichen Fussballverein ist verschwiendend gering. Ist jedoch eine Weltmeisterschaft oder eine Europameisterschaft angesagt, dann wird danach das Freitzeitprogramm ausgerichtet. Und was darf bei einem Fussballspiel neben den Getränken nicht fehlen – es sind ein paar Cracker. Cracker beruhigen die Nerven, wenn es beispielsweise in ein spannendes Elf-Meter-Schießen geht, wie beim vergangenen Deutschlandspiel gegen Italien. Cracker sind auch ganz rasch selbst zubereitet und mit einem leckeren Dip, wie zum Beispiel dem türkischen Obazden auch gut um diese nebenbei zu knabbern.

Wir haben hier in unserem Städtchen ein paar ganz nette Plätze für Public Viewing, da wurden die Vorrundenspiele auch geschaut. Das Viertelfinalspiel wurde in der Runde mit Freunden geschaut, und ich durfte meine Cracker beisteuern. Leider waren diese so rasch verputzt, dass es kein Foto davon gibt. Ich habe das Rezept nun schon mehrmals gemacht und mit den Saaten variiert – also probiert es aus.

Sesam-Cracker

Zutaten:
70 g Spätzlemehl (aus Hartweizengrieß)
100 g Weizenmehl Typ Grießler
40 g schwarzer oder weißer Sesam
100 g Milch
50 g Sonnenblumenöl
2 TL Salz
1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer
3/4 TL Paprikapulver

Ofeneinstellung:
200 °C Umluft

Backzeit:
10 Minuten

Zubereitung:
– Ich gebe alle Zutaten für die Cracker in den Mixtopf des Thermomixes und verrühre diese bei 37 °, Stufe 4 für 1 Minute.
– Den fertigen (klebrigen Teig) in eine Gefriertüte geben und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
– Den Ofen auf 200 °C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier oder Dauerbackfolie auslegen.
– Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz ausrollen.
– Nun mit den Teigroller oder mit einem Messer kleine Cracker schneiden (je nachdem wie groß Du diese möchtest).
– Die geschnittenen Cracker-Rohlinge vorsichtig auf das vorbereitete Backblech legen. Ich mache dies immer mit einem Fischmesser, da ist das gut zu hantieren. Die Cracker können eng nebeneinander liegen, da diese nicht auseinander laufen.
– Es können nun beide Bleche der Cracker gemeinsam für knappe 10 Minuten gebacken werden – je nach Bräunungsgrad.
– Ich lasse die fertigen Cracker bei ausgeschaltetem Ofen noch etwas nachziehen und nehme diese dann zum Abkühlen raus.

Solange die Cracker noch warm sind, diese am Besten offen transportieren oder in ein offenes Gefäß umfüllen, da Sie ansonsten zu schwitzen beginnen.
Aufbewahrt werden können übrige Cracker am Besten in einem luftdichten Gefäß.

Ich hoffe Euch schmecken Sie genauso wie meinen Freunden und mir.
Schönen Tag und dass die Mannschaft morgen gewinnen mag.

Kaiserschmarrn aus der Pfanne

Kaiserschmarrn ist eine typische österreichische Süßspeise und passt deswegen perfekt zu dem Anlass. Der Kaiserschmarrn wurde gebacken anlässlich der EM. Denn in dieser habe ich neben der deutschen Nationalmannschaft auch den Österreichern die Daumen gedruckt. Du wirst Dich fragen, warum ausgerechnet Österreich. Mit Österreich verbindet mich neben ganz tollen Freundschaften auch der Ort, wo ich studiert habe und irgendwie schlägt mein Herz auch ein wenig für Österreich.

Nachdem die Österreicher leider bei der EM in der Vorrunde ausgeschieden sind, denke ich passt der Kaiserschmarrn hier ganz gut. Klar Sie hatten nur einen Punkt nach drei Spielen aber Sie haben sich gegen Portugal ganz tapfer geschlagen – und ich würde mal behaupten Sie haben nicht nur “Schmarrn” gespielt.

Im Vorfeld machte die Mannschaft ja schon ein wenig auf sich aufmerksam indem die Spieler ein Verbot ausgesprochen bekommen haben – sie mussten auf Ihr Wiener Schnitzel verzichten. Wäre eigentlich auch Anlass genug gewesen, ein solches zu Kochen und damit an dem Blogevent EuropaKochen 2016 von Peter teilzunehmen.

Ich habe mich für eine neue Variante des Kaiserschmarrn entschieden. Es ist eine neue Variante weil ich hier schon mal einen Kaiserschmarrn aus dem Rohr gepostet habe. In diesem Beitrag habe ich auch über die Herkunft des Kaiserschmarrn geschrieben.

Kaiserschmarrn

Kaiserschmarrn

Ich mag Kaiserschmarrn weil er schnell zubereitet ist, er einfach bei jedem Wetter schmeckt und ich auch gerne Mehlspeisen habe. So, jetzt geht es aber zum Rezept

Kaiserschmarrn

Zutaten:
4 Eier
160 g Weizenmehl, Typ Griesler
250 g Milch
20 g Sahne
40 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz

Zubereitung:
– Zuerst werden die Eier getrennt. Die Eidotter kommen in den Mixtopf des Thermomixes. Das Eiweiß wird in einem separaten Schüssel gegeben.
– Nun das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen und kühl stellen
– Die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 1 Minute auf Stufe 5 verrühren.
– Eine Pfanne auf den Ofen stellen und richtig heiß werden lassen, Butaris hinzugeben.
– Dann den Eischnee hinzugeben und im Rückwärtsgang bis Stufe 4 unterheben.
– Den fertigen Teig in die heiße Pfanne geben und auf niedriger Stufe (2 von 9) backen.
– Nach ca. 8 Minuten vierteln und wenden und erneut 8 Minuten backen.
– Den Teig zerkleinern und mit Puderzucker anrichten.

Wir essen am liebsten Apfelmus dazu.

Blogevent EuropaKochen 2016 - Wir kochen uns durch Europa

Hier kannst du alle Rezepte aus dem EuropaKochen 2016 einsehen. Welchem Land drückst Du die Daumen?

Pide

Ohoh, mein letzter Eintrag ist über zwei Wochen her. Ich weiß gar nicht wo die Zeit hingekommen ist, irgendwie vergeht ein Tag um den anderen, und das obwol das Wetter uns ja nicht gerade gnädig ist. Da ist mein heutiges Rezept für ein türkisches Fladenbrot oder auch Pide genau das richtige. Ein Brot wenn es mal pressiert, sich kurzfristig Besuch zum Grillen ansagt oder man einfach nur ein Brot zum Dippen für seine Auftriche benötigt. Meine Pide habe ich mit Weizenvollkornmehl gemacht – eine Alternative zum Weißbrot.

Bäckst Du selbst Brot? Wir haben in der Rettungsaktion #wirrettenwaszurettenist für diesen Monat das Thema Brot & Brötchen. Ich glaube dieses Thema ist so breit gefächert, ebenso wie die Meinungen zu gutem Brot auseinandergehen. Was ist gutes Brot, wie definierst Du gutes Brot. Für mich bzw. unseren Haushalt ist es gutes Brot, wenn man davon satt wird und nicht erstmal 6 Scheiben Essen muss bevor ein Sättigungsgefühl kommt. Wichtig ist auch, dass die Sättigung anhält. Gutes Brot ist auch, wenn es gewürzt ist, für uns darf es stark gewürzt sein. Gutes Brot definiert sich für uns auch dadurch, dass es mehrere Tage saftig und schmackhaft ist und sich nicht am nächsten Tag schon bröselig und trocken anfühlt. Bei Semmeln ist uns wichtig dass es nicht, wir nennen Sie “Luftsemmeln”, sind. Luftsemmeln würde ich so beschreiben, dass die Semmel von außen wunderschön gebacken aussieht, wenn man Sie dann aufschneidet hat sie sehr grobe Poren und große Luftlöcher und wenn man reinbeisst fühlt es sich an, als ob man nichts im Mund hat. Du magst jetzt denken, wir sind echt schwierig zufriedenzustellen – aber da kann ich dagegenhalten, dass wir hier in meiner Stadt einen richtig guten Bäcker haben. Die Bäckerei stellst alle Backwaren selbst her mit regionalem Mehl und regionalen Zutaten. Daneben ist es halt wirklich noch ein Handwerksbetrieb und keine Aufbackbäckerei, wo der Hauptsitz die Teiglinge industriell herstellt und dann gefroren an seine Filialen ausliefert und diese die Backwaren nur noch aufbäckt. Solche Bäckerein haben wir hier auch zuhauf und ich finde man schmeckt den Unterschied. Man schmeckt den Unterschied nicht nur in der Backware, sondern man schmeckt den Unterschied auch von den Angestellten, welche die Backwaren aufbacken. Der eine hat mehr ein Händchen dafür wie ein anderer und da ist es entscheiden wann man die Breze kauft.
Ja und dann gibt es noch die Variante, dass man vorgebackene Backwaren, luftdicht eingepackt kauft und zuhause noch fertigbackt. Ja ist eine Alternative muss aber nicht sein. Und deswegen die Rettung von Brot und Brötchen und bei mir eben die Pide. Am Ende des Artikels kannst bekommst Du von den Mitrettern einig Rezepte für Brot und Brötchen.

Pide

Türkisches Fladenbrot

Pide

Zutaten:
250 g Weizenvollkornmehl
30 g Hefe
1 TL Salz
175 ml lauwarmes Wasser
frischer Rosmarin
frischer Thymian
frisches Olivenkraut
1 EL Olivenöl
100 g griechischer Jogurt
1 EL Schwarzkümmel
1 EL Sesam

Ofeneinstellung:
175 °C Umluft

Backzeit:
25 Minuten


Zubereitung:

– Es wird das Mehl, die frische Hefe, das Salz, die Kräuter, das Olivenöl und das lauwarme Wasser in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen in 3 Minuten, Knetstufe zu einem Teig verkneten.
– Den Jogurt aus dem Kühlschrank nehmen.
– Den fertigen Teig in eine Peng-Schüssel geben und für eine Stunde ruhen lassen.
– Nach der Ruhezeit ein Backblech mit Backpapier auslegen und die Hände mit Öl einreiben. Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf dem vorbereitetem Backpapier zu einem Fladen ausformen.
– Den Teig mit dem Jogurt bestreichen, den Schwarzkümmel und Sesam darauf verteilen und nochmals 20 Minuten ruhen lassen.
– Den Ofen nun auf 175 °C Umluft vorheizen.
– Den Fladen auf der mittleren Schiene für 25 Minuten backen.
– Die Pide nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Zum Verzehr die Pide in kleine Stücke schneiden.

Ich hoffe ich konnte Dir mit meinem Rezept zeigen wie schnell eine Pide selbstgemacht ist. Wenn Du eine Alternative mit weniger Hefe suchst, habe ich hier noch ein Rezept für ein türkisches Fladenbrot mit einer Übernachtgare.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

So nun zu den Rezeptem meiner Mitretter aus der #wirrettenwaszurettenist:

Paprika meets Kardamom hat ein Naan aus der Pfanne

Brittas Kochbuch bring ein “Fast no-knead-Sauerteigbrot” aus dem Topf

magentratzerl hat Pletzl

Giftigeblonde bereitet ein Bierbrot zu

Summsis Hobbyküche zeigt uns wie man Baguette zubereitet

Was du nicht kennst… steuert eine Variante eines No Knead Bread bei

Dynamite Cakes zeigt uns ein Focaccia mit roten Zwiebeln

brotbackliebeundmehr zeigt uns Karottenbrot mit Kürbiskernen

Kochen mit Herzchen verwöhnt uns mit Niederrheinischer Butterstuten

Anna Antonia verwöhnt uns mit Pain au Chocolat

Sakriköstlich entführt uns mit einem Mittelalterlichem Bauernbrot

Cuisine Violette bäckt für uns Vollkorntoast mit Emmer-Mehl


Prostmahlzeit hat Hanfbrot beigesteuert


Unser Meating zeigt uns Brot backen mit einem 3-Minuten-Vielfaltbrot

Food for Angels and Devils bäckt (ein)genetztes Brot

LanisLeckerEcke hat ein Kartoffelbreibrot mit Möhrenraspel aus dem Topf

Feinschmeckerle.de rettet für uns Kieler Semmeln

Das Mädel vom Land hat ein Kammutbrot im Angebot

Küchenliebelei bäckt uns ein Ciabatta und zaubert dann daraus ein Cheese-Steak-Sandwich

Auchwas hat Croissants mit Urdinkelmehl für das Sonntagsfrühstück

Bei Obers trifft Sahne gibt es ein Walnuss-Bier-Brot

German Abendbrot bäckt ein Toastbrot

Fliederbaum hat ein Dinkel-Erdmandel-Brot gerettet

Genial lecker rettet uns Dinkelbrötchen mit Buttermilch

Eistee

Vergangenes Jahr habe ich Zitronenlimonade ausprobiert zum selbermachen. Das hat ganz gut funktioniert und wird seitdem auch immer mal wieder zubereitet um unserem Wasser einen neuen Geschmack zu geben. Bei dieser Limonade weiß ich selbst was drin ist und den Zuckergehalt kann ich auch selbst steuern. Dies waren auch meine Gründe um etwas neues auszuprobieren. Dieses Jahr wollte ich mich an das Experiment Eistee wagen. Eistee ist ja eine Zusammensetzung aus Frucht und Schwarztee. Gedanklich konnte das doch nicht so schwer sein. Und Schwarztee hatten wir noch im Haus aus der Wintersaison, da damit stellen wir unseren Punsch her. Also schon mal die besten Voraussetzungen für selbstgemachten Eistee. Ich saß in Gedanken schon mit meinem Glas mit frisch zubereiteten Eistee und frischem Obst im Glas sowie jeder Menge Eiswürfel auf unserer Sonnenterasse und genoss die Sonne. Soweit der Plan, jetzt musste die Umsetzung her. Mein Eistee sollte ein Konzentrat sein, so dass ich dieses selbst mischen kann, je nachdem wie intensiv man des möchte.

Eistee, konzentriert

Zutaten:
700 g Wasser
14 Beutel Schwarztee

300 g Pfirsich-Maracuja-Nektar
400 g Zucker
2 Pckg. Zitronensäure

Zubereitung:
– Zuerst wird das Wasser innerhalb von 6 Minuten, 100 °C, Stufe 2 zum Kochen gebracht
– Dann die Teebeutel einhängen und für 15 Minuten ziehen lassen.
– Die Teebeutel nach der Ziehzeit ausdrücken und entfernen.
– Nun den Fruchtnektar, den Zucker und die Zitronensäure mit in den Mixtopf geben und für 5 Sekunden Stufe 5 verrühren.
– Das Konzentrat nun für 6 Minuten auf 100 ° bei Stufe 2 zum Kochen bringen.
– Den fertigen, noch heißen Eistee in zuvor steriliserte Flaschen abfüllen und verschließen.

– Um den frischen Eistee zu genießen wird das Konzentrat im Mischungsverhältnis 1:10 mit stillen Wasser aufgegossen. Wir haben es auch schon mit sprudelndem Wasser versucht, sind jedoch der Meinung, dass der Geschmack zu Lasten der Kohlensäure reduziert wird.
– Du kannst den Geschmack Deines Eistees variieren, indem Du einen anderen Fruchnektar wählst. Achte bitte jedoch darauf, dass der Fruchgehlat bei mindestens 49 % liegt.

Versunkener Apfelkuchen

Apfelkuchen

Ich finde es gibt Kuchen, die gehen immer und die mag auch ein jeder – ist das dann schon ein Klassiker? Ich habe mal eben nachgeschlagen, was als Klassiker definiert wird und ich bin der Meinung, dass auch der versunkene Apfelkuchen dazu zählt. Ich habe diesen Apfelkuchen kennen und lieben gelernt über meine Oma. Und es geht mir selbst auch so, Äpfel zählen neben Zitronen und Limetten zu den Obstsorten, welche ich eigentlich immer zuhause habe. Allerdings wird das Rezept von mal zu mal abgewandelt, Mal kommt statt dem Vanillezucker etwas Vanilleextrakt rein, ein anderes Mal ersetzte ich die Butter durch Kokosfett oder die Zitrone durch Limetten. Und gefühlt ist es so, dass er jedes mal ein wenig seinen Geschmack verändert und der apfelkuchen so auch nicht langweilig wird.

 

Versunkener Apfelkuchen

Apfelkuchen

 

Versunkener Apfelkuchen

Zutaten:
80 g Kokosfett
100 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz
Saft von einer 1/2 Zitrone
3 Eier
200 g Mehl
2 gestrichene TL Backpulver
2 EL Milch
4 Äpfel (Jonagold)

etwas Marillenmarmelade

Ofeneinstellung:
200 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird das Kokosfett in den Mixtopf gegeben und für 2 Minuten auf Stufe 2 bei 37° C geschmolzen.
– Dann den Zucker, Vanillezucker, das Salz, den Zitronensaft und die Eier mit in den Mixtopf geben und für 1 Minute auf Stufe 4 verrühren.

– Es wird der Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
– Eine Springform wird ausgefettet und mit Mehl ausgekleidet.
– Die Apfel werden geschält, geputzt nd geviertelt. Die Viertel jeweils fächerartig einschneiden.

– Nun die Milch, das Mehl und das Backpulver mit in den Mixtopf geben und für 2 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
– Den Teig in die Springform füllen und die vorbereiteten Äpfel darauf verteilen.
– Den Kuchen für ca. 50 Minuten backen lassen.

– Den noch warmen Kuchen mit einem Pinsel mit der Marillenmarmelade einstreichen.

Lass Dir den Kuchen schmecken und hab einen schönen Tag.

Rhabarber -Käse-Kuchen

Käsekuchen mit Rhabarberswirl

Noch ist ja Rhabarberzeit und ich versuche diesen möglichst all meinen Gästen schmackhaft zu machen. Am Besten gelingt mir dies als Rhabarbersirup oder als Rhabarber-Apfel-Sirup oder auch im Kuchen. Als Sirup schmeckt dieser sogar meinem kleinen Bruder mit 12 Jahren, welcher ansonsten mit dem Rhabarber nichts zu tun hat. Ich hatte für den Sirup einen Erdbeer-Rhabarber eingekocht, so dass dieser auch eine schöne rote Farbe hat. Dieses mal sollte es dann ein Käsekuchen mit Rhabarber, auch hier habe ich Erdbeer-Rhabarber verwendet, sein. Den Rhabarber habe ich jedodoch nicht am Stück zum Kuchen gegeben sondern ich habe Ihn eingekocht und dann unter die Quarkmasse gehoben.

Rhabarber -Käse-Kuchen

Käsekuchen mit Rhabarberswirl

Meinen Käsekuchen mache ich gerne mit einem Mürbeteig und dieser ist auch wirklich schnell zubereitet. Während der Mürbeteig kühlt den Rhabarber einkochen und dann die Quarkmassse herstellen. Schwupp di Wupp ist der Kuchen fertig und kann dann auch schon in den Ofen. Wusstest Du, dass du Mürbeteig auch gut einfrieren kannst. Dieser ist auch einige Tage, gut in Klarsichtfolie eingepackt, im Kühlschrank haltbar. Aber bitte darauf achten, dass er gut eingepackt ist, denn ansonsten nimmt er die Gerüche aus dem Kühlschrank an.
So nun kommen wir zum Rezept.

Käsekuchen mit Rhabarberswirl


Zutaten Mürbeteig:

100 g kalte Butter
80 g Zucker
20 g Vanillezucker
1 Ei
250 g Mehl
2 TL Backpulver


Zutaten Rhabarberswirl:

125 g Wasser
250 g geputzer Rhabarber


Zutaten Quarkmasse:

2 Pckg. Vanillepudding
3 Eier
500 g Quark
200 g Frischkäse
175 g Zucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
45 Minuten


Zubereitung Mürbeteig:

– Es werden alle Zutaten für den Mürbeteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden auf Stufe 6 verknetet.

– Eine Springform wird eingefettet und mit Mehl ausgekleidet. Ich spanne am Boden immer Backpapier ein, das hilft mir beim umlagern des Kuchens.


Zubereitung Rhabarberswirl:

– Den Rhabarber waschen und putzen und in fingerdicke Stücke schneiden.
– In den Mixtopf des Thermomixes 500 g Wasser geben und dann den Rhabarber dazu. Dies nun innerhalb von 10 Minuten, Stufe 1, 100 °C aufkochen lassen. Hier den Garkorb als Spritzschutz verwenden.
– Den eingekochten Rhabarber umfüllen in eine Schüssel und etwas abkühlen lassen.


Zubereitung Quarkmasse:

– Es werden die Eier mit dem Puddingpulver im Mixtopf des Thermomixes für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrührt.
– Dann den Zucker, den Frischkäse und den Quark mit in den Mixtopf geben und erneut für 15 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.

– Es wird nun der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt.
– Die vorbereitete Springform wird mit dem Mürbeteig ausgekleidet, es wird auch ein Rand hochgezogen.
– Dann wird die Quarkmasse auf den Mürbeteig gegeben und abschließend der eingekochte Rhabarber durch die Quarkmasse gehoben.
– Der Kuchen wird auf mittlerer Schiene für 45 Minuten gebacken. Lasse den Kuchen noch 10 Minuten im geschlossenen Backrohr nachruhen.
– Dann aus dem Rohr nehmen und abkühlen lassen.

Ich wünsche Dir ein gutes Gelingen und nutze die Rhabarbersaison noch, denn die Tage bis zum 24.06. sind gezählt.

Pesto Rosso

Es ist wieder mal an der Zeit für eine neue Rettungsaktion der Truppe #wirrettenwaszuretten ist. Diesen Monat hatten wir uns auf das Thema Pesto verständigt.

Pesto kennt man natürlich in der grünen Variante als Pesto alla Genovese oder auch in der roten Variante als Pesto Rosso – genau dieses Pesto möchte ich retten, denn wer benötigt schon ein Gläschen fertiges Pesto wenn dieses so schnell frisch zuzubereitet ist.

Rotes Tomatenpesto

Pesto Rosso

Pesto Rosso

Zutaten:
150 g getrocknete Tomaten (nicht in Öl)
120 g Parmesan am Stück
60 g Pecorino am Stück
35 g Pinienkerne
2 frische Tomaten
200 g Olivenöl
2 Prisen Salz

Zubereitung:
– Zuerst habe ich die getrockneten Tomaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese für 10 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern und umfüllen.
– Dann den Käse in groben Stücken und die Pinienkerne in den Mixtopf geben und für 15 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinern.
– Die getrockneten Tomaten sowie die frischen halbierten Tomaten, das Olivenöl und das Salz hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 5 vermischen.
– Anschließend habe ich das Pesto auf dem Ofen erwärmt.

Tipp:
– Das Pesto kann noch mit Gewürzen verfeinert werden.
– Wer es lieber scharf mag, kann auch etwas Chilliflocken unterrühren.

Pestosnack

Pizzabrötchen mit Pestofüllung

Als Snack kann ich mit Pesto gefüllte Pizzabrötchen anbieten. Hierzu habe ich einen Hefeteig hergestellt und nach der Ruhezeit ausgerollt. Dieser wurde auf einer Seite mit Pesto eingestrichen und dann aufgerollt. Durch das Einschneiden der Rolle und das seitliche Ausklappen ist dieser Snack geeignet als Fingerfood.

Ich hoffe ich konnte mit meinem einfachen Rezept zeigen, wie schnell so ein Pesto selbstgemacht ist und es nicht notwendig ist, dass man hier auf Fertigprodukte zurückgreift.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

Schaut mal was meine Mitretter alles für tolle Variationen von Pestos gemacht hat.


Aus meinem Kochtopf überrascht mit einem Spargelpesto

Dynamite Cakes hat ein süßes Minze-Pesto mit Kokos zubereitet

Obers trifft Sahne hat Spargel mit Radieschen Pesto im Angebot

Sakriköstlich bietet ein Paprika-Chili-Pesto an

SweetPie hat den Klassiker Pesto alla Genovese zubereitet

Prostmahlzeit hat ein Rucola-Pesto gerettet

1x umrühren bitte aka kochtopf verarbeitet Karotten zu einem Pesto mit Rüebligrün (Karottengrün)


Giftigeblonde zaubert ein Radieschenblätter Pesto

Katha-kocht! bereitet Tomate-Mozzarella mit Basilikumpesto zu

Cuisine Violette gibt es ein grünes Spargelpesto mit Kräutern

Multikulinarisches hat mit Giersch-Pesto gefüllte Champignons und Polenta aus dem Backofen gerettet

Brittas Kochbuch öffnet die Seite mit Zucchini-Minze-Pesto


Unser Meating hat auch ein klassisches Pesto alla genovese aber mal nicht zu Pasta

Küchenliebelei bietet ein süßes Mandelpesto mit Rum an

kebo homing hat Erdbeertartelettes mit süßem Minzpesto aufgetischt

Barbaras Spielwiese gibt es Liebstöckel-Pesto

auchwas rettet ein Rosenblüten-Minz-Pesto

LanisLeckerEcke verzaubert mit einem Möhrenpesto

Bonjour Alsace hat ein grandioses Spargelpesto zubereitet

Burger-Bun

Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum viele meiner Bloggerkollegen so einen Wirbel um Burgerbuns machen. Inzwischen muss ich eingestehen, dass es mir ähnlich ergeht und wir auch auf der Suche nach dem perfekten Bun sind. Aber wer und durch was definiert sich ein perfektes Bun. Für uns muss das Burger-Bun eine Konsistenz haben, dass es auch noch beim letzten Bissen des Burgers nicht auseinanderfällt, es außen knusprig ist, lässt sich gut angrillen und das Innenleben des Buns ist schön weich, so dass es nachgibt, wenn man es drückt. Die Grillsoßen dürfen das Bun nicht aufweichen und es sollte sich auch gut aufschneiden lassen.

Hamburger-Brötchen

Burger-Bun

Mit den nachfolgenden Rezept haben wir nun ein Brötchen gefunden, das für uns wirklich pefekt ist.

Burger-Bun

Zutaten:

  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 80 g weiche Butter
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • zusätzlich:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Wasser
  • Sesam
  • Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    18 Minuten

    Zubereitung:
    – Zuerst wird das Wasser, die Milch, der Zucker, die Butter und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten, Stufe 1, 37 °C verrührt.
    – Es wird nun noch das Mehl, das Ei und das Salz hinzugegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verknetet.
    – Der Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt und muss nun eine Stunde Ruhen.
    – Nach der Ruhezeit wird der Teig in 10 gleiche Portionen geteilt
    – Jede Portion wird rundgeformt und auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech gegeben. Achtung, hier definiert sich die finale Form des Burger-Bun, deswegen ein wenig dafür sorgen, dass diese annähernd rund werden.
    – Die beiden Backbleche mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals für eine Stunde ruhen lassen.
    – Gegen Ende der Ruhezeit wird der Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
    – Das Ei wird mit der Milch und dem Wasser verkleppert.
    – Es wird das erste Blech Burger-Buns mit der Ei-Wasser-Mischung bestrichen und mit Sesam bestreut.
    – Anschließend auf der mittleren Schiene in den Ofen und für 18 Minuten backen.
    – Die Burger-Buns einzeln backen, und bitte erst bevor diese in den Ofen gehen mit der Ei-Wasser-Mischung bestreichen.
    – Nach der Backzeit die Buns umsetzen auf ein Abkühlgitter und auskühlen lassen.

    Lass Dir die Buns schmecken und hab einen schönes Grillergebnis mit dem perfekten Burger.

    Bürger-Brötchen

    Buns für Burger

    So haben wir unsere Burger belegt.

    Grilltest mit Burger

    Burger