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Aprikosenmarmelade – Sommer im Glas

Es ist Sommerzeit und somit bietet uns der Garten all seine Früchte. Die Kirschsaison ist vorbei und wir widmen uns nun weiteren Steinobstsorten. Heute habe ich ein Rezept für Aprikosenmarmelade aus dem Thermomix. Also ich habe sie im Thermomix zubereitet, du kannst das natürlich auch im Topf machen und mit dem Pürierstab dann die Marmelade zu einer samtigen weichen Konsistenz pürieren.

Ich bin ja bei Marmelade ein Fan davon, wenn sie keine Fruchtstücke enthält. Daher wurde meine Aprikosenmarmelade auch lange gerührt und dann nochmals aufgeschlagen, bevor diese in die Gläser abgefüllt wurde.

Meine Aprikosen habe ich beim Obsthändler bekommen vom Wochenmarkt. Diese sind aus Frankreich und schon sehr reif und dadurch auch wirklich süß.  Ich finde, sie eigenen sich schon nicht mehr richtig zum puren Genuß sondern sind wirklich vielmehr zum Verarbeiten. Solltest Du Marillen aus der Wachau also Österreich bekommen, kannst Du diese auch für das Rezept verwenden. Marillenmarmelade im Krapfen, was für ein Gedicht.

 

Aprikosenmarmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

 

Wenn du das Rezept aufmerksam gelesen hast, hast du bemerkt, dass ich einen Esslöffel Kokosöl hineingemogelt habe. Dies dient dazu, dass die Aprikosenmarmelade nicht überkocht. Um ein Spritzen der Marmelade zu vermeiden, kannst Du auch das Garkörchen auf den Deckel des Thermomixes stellen.

Und ich habe in die Aprikosenmarmelade keinerlei Gewürze getan. Du kannst diese natürlich verfeinern und würzen. Gut passt beispielsweise eine Vanilleschote.

Viel Spaß beim Einkochen und dann vor allem beim Genießen.

Knuspriges Hähnchen

Es wird mal endlich wieder Zeit für etwas deftiges. Die letzten Posts waren doch immer was süßes. Wie sieht es denn bei Dir mit der Feierabendküche aus. Ich habe nach der Arbeit oft nicht mehr Lust etwas großes zu kochen. Deswegen muss ein schnelles Gericht mit wenigen Arbeitsschritten her. Ich glaube mein knuspriges Hähnchen ist hier genau das richtige.

Die panierten Hähnchenfilets werden durch den Parmesan schön knusprig und durch das Backen im Ofen ist es auch sehr schonen. Die Panade habe ich im Thermomix zerkleinert, da sie dort einfach richtig fein wird, du kannst das aber auch mit einer Reibe machen und dann mischen. Ich bin nur nicht so der Parmesanfreund und deshalb die Idee mit dem zerkleinern. Eher auch so als Vorsichtsmaßnahme, damit ich nicht direkt auf Parmesanstückchen beiße.

Wir haben in diesem Fall Bandnudeln dazugemacht und eine leicht zitronige Sahnesoße. Bei den Beilagen hast du alle Möglichkeiten. Evtl. wird das knusprige Hähnchen auch auf einen Salat gegeben.

knuspriges Hähnchen

 

Zutaten:

400 g Hähnchenbrust

40 g Butter

50 g Paniermehl

30 g Parmesan

15 g Weizenmehl Typ Griessler

 

Ofeneinstellung:

220 ° C Umluft

mit Pizzastein

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Pizzastein in den Ofen gegeben und dieser wird auf 220 °C Umluft vorgeheizt.
  • Nun wird die Hähnchenbrust in kleine Streifen geschnitten.
  • Für die Panade wird das Paniermehl, der Parmesan und das Mehl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 gemahlen.
  • Die Panade in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese innerhalb von 3 Minuten auf 100° C schmelzen lassen.
  • Die geschmolzene Butter auch in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Hähnchenstreifen zuerst in der Butter wenden und dann in die Panade geben.
  • Ich habe zuerst alle Hähnchenteile paniert und diese dann in den vorgeheizten Ofen auf den Pizzastein gelegt.
  • Das knusprige Hähnchen nach ca. 20 Minuten umdrehen, damit beide Seiten gleichmäßig braun werden.
  • Die Backzeit kann auch verlängert werden, falls es Dir noch nicht knusprig genug.

Lass es Dir schmecken, auch wenn es nach der Arbeit mal schnell gehen muss.

 

Rosenküchlein

Wir sind mittendrin im Fasching und damit in der narrischen Zeit. Ich habe mir dieses Jahr was neues für und und überlegt und habe mich an Rosenküchlein gewagt. Kennst Du das Schmalzgebäck, welches mit einem Eisen gebacken wird.

Waffeleisen

Meine Schwiegereltern haben das Eisen, so dass es doch einen Versuch wert ist. Und neben den ganzen anderen Schmalzgebäck wie Krapfen und Appelfritters machen die Rosenküchlein eine wirklich sehr gute Figur. Dadurch dass Sie frittiert werden, werden Sie richtig knusprig und durch das Eisen bekommen Sie eine schicke Form.

Ich frittiere auf unserer Terrasse mit einer Induktionskochplatte. Dadurch habe ich zum Einen den Fettgeruch nicht im Haus und zum Anderen kann die Hitze konstant gehalten werden, durch die Kochplatte.

Schmalzgebäck

Ich finde ja, zu Fasching und zu Kirchweih schmeckt das Schmalzgebäck gleich nochmals so gut.

Nun aber ran an die Rosenküchlein.

 

Rosenküchlein

 

Zutaten:

180 g Mehl, Type Wiener Grießler

3 Eier

150 g Milch

25 g brauner Zucker

1/4 TL Salz

1 TL Vanilleextraxt

 

1 hohen Topf

1,5 kg Frittierfett

 

Ofeneinstellung:

180 °C

 

Backzeit:

30 Sekunden

 

Zubereitung:

  • Als erstes bereite ich einen Topf vor und lasse das Frittierfett darin schmelzen und erwärme es auf 180°C.
  • Für den Teig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrührt.
  • Den Teig dann kurz andicken lassen, während das Fett erhitzt.
  • Du kannst in der Zwischenzeit bereits Abkühlgitter vorbereiten und mit Küchenkrepp auslegen. Dies ist dazu da, dass das Fett der Rosenküchlein aufgesogen wird.
  • Wenn das Fett erhitzt ist, dies kannst Du entweder mit einem Küchenthermometer messen oder mit einen Kochlöffel (wenn dieser in das Fett gehalten wird, müssen sich kleine Blasen daran bilden), starten wir mit den Rosenküchlein.
  • Wichtig ist, dass Du das Eisen vor dem ersten Rosenküchlein im heißen Fett erhitzt. Denn ansonsten löst sich der Teig nicht.
  • Wenn das Eisen warm ist, wird dieses in den Teig für 2 – 3 Sekunden getaucht. Hierbei darauf achten, dass das Eisen nur zu 2/3 in den Teig getaucht wird. Andernfalls kann sich die Waffel nicht lösen.
  • Das Eisen mit dem Teig in das heiße Fett geben. Darin werden die Rosenküchlein für eine halbe Minute gebacken.
  • Wenn Du das Eisen leicht schaukelnd bewegst, löst sich das Küchlein. Mit einer Schaumkelle kann es aus dem Fett genommen werden und wird auf das vorbereitete Abkühlgitter gelegt.
  • Das Eisen muss nicht erneut aufgehitzt werden, Du kannst gleich mit dem nächsten Rosenküchlein weitermachen.

Viel Spaß und Erfolg. In diesem Sinne Hellau und Alaaf! Hab eie schöne Zeit.

Waffeln

 

Selbstgemachter Leberkäse

Ja, ich habe es getan. Ich habe Leberkäse selber gemacht. Warum das für mich etwas besonderes war und wie ich auf die Idee dazu gekommen bin, das möchte ich Dir heute  vorstellen, bevor es dann auch an das Rezept für den selbstgemachten Leberkäse geht.

Fleischkas

Leberkäse

Ich hatte Ende August das Glück an einem Abend zum Thema „Ran an die Wurst“ teilzunehmen. An diesem Abend haben uns Roland und Franziska Rauscheder einiges über selber Wursten und vor allem über die Möglichkeit von Wursten mit dem Thermomix erzählt. Nach der Session zum Wursten vom Foodbloggercamp im Frühjahr 2017 fand ich dies eine ganz gute Ergänzung. Einen Thermomix besitze ich – warum nicht.

Roland ist Metzgermeister und Metzger mit Herz und Seele. Da muss ich wirklich meinen Hut ziehen, vor dem Wissen, welches er hat. Er hat an dem Abend versucht uns einen Teil seines Wissens in für uns verständlichen Worten weiterzugeben, gerade als es um Themen wie Phosphat ging.

Roland und Franziska haben Rezepte entwickelt, welche für ein Endgewicht von 650 g ausgelegt sind. Dies ist meiner Meinung nach eine Menge, die ein 2-Personen-Haushalt wie wir in zwei Mahlzeiten essen. Also perfekt, damit nicht immer wieder ein bisschen übrig bleibt. Dazu ist es auch eine Menge, welche der Thermomix gut verarbeiten kann und man noch keine separaten Küchengeräte für die Wurstherstellung benötigt. Da kommt dann auch schon der nächste Punkt, welcher es für mich echt spannend gemacht hat. Das ist die Idee der beiden, vorhandene Mittel nutzen zu können, z. B. das Garen im Sturzglas oder das Backen in einer Auflaufform.

Nach ein paar Grundkenntnissen zum Verhältnis vom fetten zum mageren Fleisch und wie man z. B. durch die Zugabe von Fett den Geschmack ein wenig steuern kann, haben Sie uns dann Ihre Compounds vorgestellt und mit uns einiges an Wurst produziert. Hier noch ein Tipp der beiden, den Mixtopf des Thermomixes immer mit kaltem Wasser auswaschen, mit warmen Wasser klappt das im ersten Schritt nicht.

Der Compound – braucht man das für Leberkäse?

Ich habe mich natürlich nach der Veranstaltung fleissig mit diversen Mischungen/Compounds eingedeckt um das ganze Zuhause mal auszuprobieren. Einer meiner Ansätze ist ja, so viel wie möglich selbst zu machen.

Ein Compound sind fertig gewürzte Mischungen für die Wurst. Neben den Gewürzen ist auch, falls benötigt, Nitrit enthalten. Ich finde die Compounds gut, da meine Küchenwaage z. B. grammgenau misst aber nicht für feinere Einheiten geeignet ist. Und sind wir mal ehrlich, ist der Gewürzschrank nicht eh schon voll genug mit lauter kleinen Gewürzpackungen weil wir hier mal 2 Gramm brauchen, dann vom nächsten 5 Gramm und beim dritten ist es eine Dreierpackung wo wir nur eines entnommen haben. Ich bleibe dabei, die Möglichkeit auf Compounds zurück zu greifen, finde ich super. Ich spare mir die Vorratshaltung und auch das Abwiegen. Wenn du Interesse hast, schau doch mal bei Lucoma vorbei und klick Dich durch das Sortiment.

Fleischkas

selbstgemachter Leberkäse

Selbstgemachter Leberkäse

 

Zutaten:

200 g roher fetter Schweinebauch – ohne Schwarte und Knorpel

300 g gemischtes Hackfleisch oder Gulaschfleisch

1 Compound für bayerischer Leberkäse

150 g Eiswasser (Eiswüfel und Schmelzwasser)

 

1 Backform für den Leberkäse (ich habe eine Aluschale (vom Grillen) verwendet – es ginge auch eine Kastenform)

etwas Sonnenblumenöl

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Ofeneinstellung:

150 °C Umluft

 

Vorbereitung:

  • Zuerst wird der Schweinebauch in kleine Würfel geschnitten und eingefroren. Bitte das vorbereitete Fleisch möglichst flach einfrieren, da es schneller durchfriert.
  • Dann das Gulaschfleisch oder Hackfleisch auch möglichst flach einfrieren.
  • Beides für einige Stunden durchfrieren lassen.
  • Wasser in Eiswürfelbereiter geben und gefrieren lassen.

Zubereitung:

  • Die beiden Fleischpakete aus dem Kühlschrank nehmen und ca. eine Stunde im Kühlschrank antauen lassen.
  • Die Eiswürfel abwiegen und zur Seite stellen.
  • Nun den Schweinebauch in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 für 90 Sekunden zerkleinern. Das Fleisch bekommt eine Konsistenz wie klebriger Hefeteig.
  • Den Schweinebauch umfüllen und zur Seite stellen.
  • Nun den Backofen auf 150 °C Umluft vorheizen und die Backform mit dem Sonnenblumenöl auskleiden.
  • Dann wird das Hackfleisch in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 15 Sekunden auf Stufe 10 grob zerkleinert.
  • Den Compound für den bayerischen Leberkäse hinzufügen und alles erneut für 15 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Nun wird der Thermomix auf Stufe 4 für 30 Sekunden eingestellt. Durch die Deckelöffnung wird das Eiswasser hinzugegeben. Dann den Deckel drauf und auf Stufe 10 erhöhen.
  • Mit dem Spatel die Masse nach unten schieben und erneut für 30 Sekunden, Stufe 10 zerkleinern lassen. Dabei den Schweinebauch durch die Deckelöffnung portionsweise hinzufügen.
  • Es wird dann nochmals alles vom Rand des Topfes runter geschoben und die Masse erneut für 40 Sekunden auf Stufe 10 gemixt.
  • Das fertige Brät nun in die vorbereitete Backform geben. Mit einem scharfen Messer noch das Rautenmuster hineinschneiden und mit Eiwasser beträufeln.
  • Dann in den vorbereiteten Backofen auf mittlerer Schiene für 45 Minuten backen lassen.
  • Nach Ablauf der Zeit wird der Ofen hochgeschalten auf 200 °C, damit der Leberkäse eine resche Kruste bekommt und noch 15 Minuten fertig gebacken.

Hast Du jetzt auch Lust, Wurst oder Leberkäse selbst zu machen. Dann ran an den Mixtopf. Ich wünsche Dir schon mal viel Spaß und lass Ihn dir schmecken, am besten mit selbstgemachten Brezen oder Laugenstangerl.

Weißbierbrot

Heute ist World-Bread-Day und Zorra vom Kochtopf hat bereits zum elften Mal eingeladen mitzumachen. Da ich gerne unser Brot selbst zubereite lasse ich es mir nicht nehmen und mache natürlich gerne mit. Ich finde eine gute Scheibe frisch gebackenes Brot mit etwas Butter und Schnittlauch ist eine ordentliche Brotzeit und nur durch sehr wenig zu ersetzen. Selbstgemachtes Brot ist gar nicht so schwer herzustellen, um Dir das zu beweisen habe ich ein Weißbierbrot dabei. Keine Sorge, das Weißbier gibt nur einen dezenten Geschmack ab, hilft dem Brot aber etwas Trieb zu bekommen.

Kartoffel-Weißbier-Brot

Kartoffelbrot

In meinem Weißbierbrot habe ich aber noch ein paar ganz gute Sachen versteckt, z. B. Kartoffelflocken oder Thymian und etwas Olivenöl. Also schnell ran an die Küchenmaschine und den Teig zusammenrühren. Jetzt wo es draußen wieder kälter wird, sind die Wohnräume geheizt und der Teig hat eine angenehme Umgebungstemperatur zum Gehen lassen.

 

Kartoffel-Weißbier-Brot

Kartoffelbrot

Kartoffelbrot

 

Zutaten:

420 g Dinkelmehl Typ 630

80 g Kartoffelflocken (Alternativ 1 Pckg. Kartoffelpüree aus der Tüte)

10 g frische Hefe

1 TL Salz

1/2 Flasche Weißbier (250 ml)

120 ml Wasser

 

30 ml Olivenöl

1 TL Salz

1 TL frischer Thymian

 

Ofeneinstellung:

190 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

55 Minuten

 

Zubereitung:

  • Das Dinkelmehl, die Kartoffelflocken, die Hefe und das Salz in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Das Wasser und das Weißbier hinzufügen.
  • Nun das alles für 3 Minuten auf der Knetstufe zu einem Teig verrühren.
  • Den Teig in eine „Pengschüssel“ umfüllen und bei Raumtemperatur für 1,5 Stunden gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit ein Pizzablech oder ein Backblech vorbereiten. Dieses mit Backpapier auslegen.
  • Das Olivenöl wird mit dem Salz und dem Thymian verrührt.
  • Den Ofen auf 190 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Das Backpapier schon mal mit der Olivenöl-Mischung bestreichen.
  • Den Teig dann auf das Pizzablech geben und die Oberseite auch mit der Olivenöl-Mischung einstreichen.
  • Das Weißbierbrot nun für 55 Minuten backen lassen.
  • Nach der Backzeit dieses kurz abkühlen und dann in kleine Würfel aufschneiden.

 

Du wirst Dich beim Lesen des Rezeptes evtl. fragen, was Kartoffelflocken sind. Ich habe diese in meinem Mühlenladen gefunden und arbeite gerne damit.

Und das Pizzablech hat den Vorteil, dass das Weißbierbrot eine ordentliche Form bekommt und beim Backen nicht auseinanderläuft.

Ach ja noch ein Tipp, ich lasse meine Hefeteige meistens im Wasserbett gehen, da es hier schnuckelige 28 Grad hat, und er das ganz besonders mag.

Wenn Du noch nach mehr Ideen für Brotteig, schau Dir doch mal meinen Beitrag für 2015 an, oder auch dieses Maisbrot.

 

World Bread Day, October 16, 2017

Gedeckter Apfelkuchen

Ja, eigentlich hätte es ein gedeckter Apfelkuchen werden sollen, nur leider hatte mir der Teig nicht mehr gereicht für eine Decke, daher wurde es nun ein Apfelkuchen mit Streusel. Ich hoffe ist nur halb so schlimm, denn ich finde Streusel bereichern unheimlich. Und ein Kuchen mit Streusel wird einfach immer einem ohne vorgezogen. Da wir nun auch schon mitten im Herbst angekomen sind, ist es natürlich auch aller höchste Eisenbahn für Apfelkuchen. Jana von Nom Noms und Sarah von feiertäglich haben zur ganz großen Apfelliebe aufgerufen und suchen unter #apfelbäckchen den liebsten Apfelkuchen.

Gedeckter Apfelkuchen

Zutaten Mürbeteig:
150 g Butter
75 g Zucker
225 g Mehl Typ 405
1 Prise Salz
1 Eigelb
1/2 TL Backpulver
1/2 TL Zitronenabrieb

Zutaten Füllung:
300 ml Mangosaft
500 ml Wasser
200 g Zucker
1 TL Zimt
Saft 1/2 Limette
1 kg Äpfel

200 ml Mangosaft
1 Eigelb
1 Pckg. Vanillepudding
70 ml Wasser

3 EL Aprikosenkonfiture
50 g Semmelbrösel

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung Mürbeteig:
– Für den Mürbeteig werden alles Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 vermischt.
– Den Mürbeteig dann in einen Gefrierbeutel geben und für 1 Stunde gut durchkühlen lassen.

– Nach der Kühlzeit wird 1/3 des Teiges als Boden in eine Springform ausgelegt und für 5 Minuten bei 180 °C Ober- und Unterhitze gebacken.
– Den vorgebackenen Kuchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
– Nach dem Auskühlen wird die Aprikosenmarmelade auf dem Boden verstrichen und mit dem Semmelbröseln bestreut.

Zubereitung der Füllung:
– Es werden die Äpfel geschält, entkernt und in Viertel geschnitten. Die Viertel nochmals unterteilen.
– Den Mangosaft, das Wasser, Zucker, Zimt und Limettensaft in den Mixtopf des Thermomixes geben. Die Äpfel nun hinzufügen und alles 10 Minuten, Varoma, Rückwärtslauf, Stufe 2 köcheln lassen.
– Nach der Kochzeit die Äpfel abgießen.
– Nun wird das Puddingpulver mit den 70 g Wasser und dem Eigelb aufgeschlagen.
– Die 200 g Mangosaft in den Thermomix geben und für 5 Minuten, Stufe 3, 100 °C zum Kochen bringen. Das angerührte Puddingpulver unter rühren durch die Deckelöffnung hinzugeben und aufkochen lassen.
– Wenn der Pudding eingekocht ist, werden die Äpfel hinzugegeben und im Rückwärtslauf kurz untergehoben.

– Nun aus der Hälfte des verbliebenen Mürbeteiges einen Rand machen und in der Springform anbringen.
– Die Apfel-Pudding-Mischung auf den Boden geben und aus dem letzten Mürbeteig entweder eine Decke ausrollen oder so wie ich, in Streusel verteilen.

– Der vorbereitete Kuchen wird nun bei 180 °C Ober- und Unterhitze für eine Stunde gebacken.

Maisbrot – Abhilfe für Fernweh

Dass ich gerne Brotbacke hast Du bestimmt schon mitbekommen, da ich Dir ja schon ein paar Rezepte für verschiedene Backwaren vorgestellt habe. Zum Beispiel meine Frühstückssemmeln oder hier ein Mischbrot. Momentan habe ich aber auch ganz großes Fernweh, ich sehne mich so nach unseren Sommerurlaub. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, den Urlaub ein wenig auf den Frühstücksteller zu bringen. Hierfür gibt es Maisbrot. Das Maisbrot habe ich in Kroatien kennen und lieben gelernt. Für uns ist es eine Abwechslung zu den ganzen Weißmehlbrotsorten, auch wenn im Maisbrot auch eine ganze Menge Weizenmehl enthalten ist.

Selbstgemachtes Brot mit Maismehl

Maisbrot

Hast Du eine Lieblingssorte an Brot? Schreibe mir doch kurz was Dein Lieblingsbrot ist.

Wir haben in Deutschland ja schon eine ungeheure Auswahl an verschiedenen Brotsorten. Ich hab gerne ein Sauerteigbrot. Ich finde dieses hält sich besonders lange frisch und ich mag auch die leicht säuerliche Note, gerne darf es auch etwas rustikaler sein und ein schöne Kruste haben. Vielleicht noch viel Korianderkörner und es ist für mich perfekt. Da brauche ich dann auch nicht viel mehr als etwas Frischkäse oder Butter.

 

Maisbrot

 

Zutaten:

300 g Weizenmehl Typ 550

200 g Maismehl

5 g Hefe

25 g Trockensauerteig

320 g lauwarmes Wasser

2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden die Zutaten für den Brotteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Alles zusammen für 3 Minuten in der Knetstufe verrühren.
  • Den Brotteig dann in eine Pengschüssel geben bzw.  feucht abgedeckt für 45 Minuten gehen lassen. Er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben.
  • Das Maisbrot dann dritteln und zu Kugeln formen. Diese wieder abdecken und erneut für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Dann werden die Laibe geformt. Hierfür wird eine Ovale Form herausgearbeitet.
  • Die drei Maisbrote auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie vorbereitetes Blech geben und erneut abdecken. Die Brote haben nun eine Stückgare von 1 Stunde 15 Minuten.
  • Nach einer Stunde habe ich den Ofen vorgeheizt auf 230 °C Ober- und Unterhitze.
  • Nach der Stückgare werden die Maisbrote von der Mitte aus mehrmals eingeschnitten.
  • Mit den Broten wird eine kleine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Die Brote werden für 25 Minuten im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene gebacken.
  • Nach der Backzeit das Brot abkühlen lassen.

 

Lass es Dir schmecken. Für mich war es wie ein kleiner Ausflug auf unsere Urlaubsterrasse, wenn man auf das glitzernde Meer blickt.

 

Curry mit Sojasprossen

Feierabendküche – mein heutiges Gericht ist ein Essen für die schnelle Feierabendküche. Wenn wir abends nach der Arbeit heimkochen und es etwas warmes zum Essen gibt, soll es schnell gehen. Das Gericht soll sich fast von selbst zubereiten und evtl. bleibt auch noch was für den nächsten Tag übrig. Mit diesem Curry mit Sojasprossen sind genau diese Kriterien erfüllt und es gibt noch übrige Portionen für den nächsten Tag, welche dann zum Mittagessen mitgenommen werden können.

Da ich selbst nicht scharf sondern nur würzig esse, bietet sich ein Curry auch sehr gut an, da man durch die verschiedenen Currypasten den Schärfegrad selbst bestimmen kann. Und wem mein Rezept zu lasch ist, der nimmt einfach eine rote oder grüne Currypaste bzw. kann noch mit Ingwer und frischer Chili nachhelfen.

Ich habe Dir ja zu Beginn geschrieben, dass das heutige Gericht ein Feierabendgericht ist. Das Gemüseschälen und Gemüseputzen ist für mich sehr entspannend.

 

Curry mit Sojasprossen

Zutaten:

250 g Reis

1 TL Salz

1000 g Wasser

 

500 g Lendchen

200 g Sojasprossen

5 Frühlingszwiebeln

2 Karotten

2 Riesenchampignons

1 rote Paprika

2 EL Sesamöl

1 EL gelbe Currypaste

1 EL Erdnussbutter

400 g Kokosmilch

2 TL Salz

 

Zubereitung Reis:

  • Es wird das Wasser in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und das Salz hinzufügen.
  • Den Reis im Gärkörbchen einwiegen und einhängen.
  • Den Reis nun für 28 Minuten, Stufe 1, 100 °C kochen lassen.
  • Nach der Kochzeit abseihen und rausnehmen.

 

Zubereitung Curry:

  • Das Lenchen wird in feine Streifen geschnitten und zur Seite genommen.
  • Nun das Gemüse schälen, putzen und dann mit dem Hobel die Karotten und die Champignons in feine Scheiben hobeln.
  • Die Frühlingszwiebeln wie auch die Paprika in feine Ringe und Streifen schneiden.
  • Das Gemüse sowie Sojasprossen in eine Schüssel umfüllen und zur Seite stellen.
  • Nun das Sesamöl in die Pfanne geben und das Fleisch scharf anbraten. Das Fleisch wieder aus der Pfanne nehmen.
  • Nun die Currypaste in der Pfanne anrösten und die Erdnussbutter hinzugeben.
  • Wenn sich diese aufgelöst hat wird mit der Kokosmilch abgelöscht und gesalzen.
  • Die Soße kurz aufkochen lassen und dann das Gemüse hinzufügen.
  • Das Curry nun für 10 Minuten köcheln lassen und dann das Fleisch wieder hinzugeben.

Wenn der Reis fertig ist, kann gemeinsam serviert werden. Lass es Dir schmecken und hab einen schönen Feierabend.

Himbeergranola – Werbung

Wir essen in unserem Haushalt regelmäßig Müsli, am liebsten Knuspermüsli – selbstgemachtes Knuspermüsli. Dieses mal habe ich mich an Himbeergranola gewagt, da ich auf dem Markt gefriergetrocknete Himbeeren bekommen habe.

Müsli

Knuspermüsli mit Himbeeren

Ich süße das Müsli gerne mit Honig. Diesesmal mit einem speziellen Honig aus dem Hause Breitsamer, dem „Echten Schmankerl: Bayerischer Honig„.

Das besondere an dem Schmankerlhonig ist, dass dieser ein 100 % bayerischer Honig ist. Dies hatte ich ja bei dem Frühlingssummen angemerkt. Der bayerische Honig wird nur in kleinen Mengen geimkert. Bei meiner Recherche habe ich gelernt, dass die Pflanze entscheidet, welche Konsistenz und welchen Geschmack der Honig hat. Genauer genommen ist es nicht die Pflanze sondern die Nektarquelle. Für die Konsistenz ist das Verhältnis von Fruchtzucker zu Traubenzucker ausschlaggebend.  Hast Du Dich schon mal detaillierter mit Honig beschäftigt, vor allem auch was wir für mehr Honig tun können?

Müsli

knuspriges Müsli mit Himbeeren

 

Himbeergranola

Zutaten:
350 g zarte Haferflocken
70 g ganze Mandeln
70 g Kokosflocken
70 g ganze Haselnüsse
2 EL Kokosöl
2 EL Honig

100 g gefriergetrocknete Himbeeren


Ofeneinstellung:

180 °C Umluft


Backzeit:

25 Minuten


Zubereitung:

– Zuerst wird der Backofen auf 180 °C Umluft aufgeheizt und das Backblech wird mit Backpapier ausgelegt.

– Das Kokosöl wird mit dem Honig im Mixtopf des Thermomixes für 3 Minuten, Stufe 1, 37 °C  geschmolzen und umgefüllt in eine große Schüssel.

– Dann werden die ganzen Nüsse im Mixtopf des Thermomix für 7 Sekunden, Stufe 5 (mit Sichtkontakt) grob zerkleinert.

– Die Haferflocken, die Nüsse sowie der Honig und auch das flüssige Kokosöl werden in einer großen Schüssel mit der Hand gut vermischt, so dass alles mit Kokosöl und Honig bedeckt ist.

– Das Müsli wird auf dem Backblech verteilt und im vorgeheizten Ofen knusprig gebacken.

– Während der Backzeit wird das Müsli mehrmals gewendet, damit die Zutaten von allen Seiten knusprig gebacken werden und rösten können.

– Nach der Backzeit wird das Granola aus dem Ofen genommen und zum Abkühlen zur Seite gestellt.

– Die gefriergetrockneten Himbeeren werden nun in einen Frischhaltebeutel gegeben und gehackt. Nach dem Abkühlen des Müslis werden diese untergehoben und es entsteht das Himbeergranola.

– Anschließend das Müsli in ein luftdicht verschließbares Gefäß abfüllen.

Wem das Himbeergranola zu wenig süß ist, kann seinen Jogurt mit dem Müsli süßen oder schon bei der Herstellung ein wenig mehr Honig einrühren.

 

Der Honig wurde mir von Breitsamer zur Verfügung gestellt.

Orangeneis

Ich bin ja ein Freund von Winter, Weihnachten, Zimt und alles was so dazugehört. Für mich ganz klar gehören auch Orangen dazu. Und warum soll man im Winter auf Eis verzichten, wenn man im Orangeneis die perfekte Verbindung dafür findet.

Und da ich auch ein Fan von der Verarbeitung von ganzen Orangen bin, habe ich heute ein Rezept für ein Eis mit ganzen Orangen für Dich. Ich finde, wenn man ganze Orangen verarbeitet, dann ist der Geschmack nochmals intensiver. Wichtig ist dabei, dass Du darauf achtest, Bio-Orangen zu verwenden, da ansonsten die Schale behandelt und konserviert ist.

Ich habe Dir hier und hier auch schon Rezepte mit ganzen Orangen vorgestellt.

 

Orangeneis

 

Zutaten:

600 ml Sahne

400 ml Milch

90 g Invertzucker

8 Eigelb

2 Bio-Orangen

 

Zubereitung:

  • Zuerst wäscht Du die beiden Orangen und trocknest diese ab.
  • Die beiden Orangen kommen in einen kleinen Topf mit Wasser, so dass diese schwimmen.
  • Die Orangen werden nun für 30 Minuten bei köchelndem Wasser gekocht. Dies dienst dazu, dass die Orangen nicht bitter sind, wenn diese komplett verarbeitet werden.
  • Nach dem Köcheln werden die beiden Enden an den jeweiligen Orangen abgeschnitten und diese geviertelt.
  • Die Orangen in den Thermomix geben und für 30 Sekunden auf Stufe 7 zu Orangenmus machen. Dieses dann umfüllen und abkühlen lassen.
  • Wenn das Orangenmus abgekühlt ist können die weiteren Zutaten in den Thermomix und auch das Orangenmus dazu. Alles zusammen nun für 20 Minuten, Stufe 4, 90 °C verrühren zur Eismasse.
  • Die Eismasse umfüllen in die Eismaschine und für 50 Minuten gefrieren lassen.
  • Das fertige Orangeneis in eine Auflaufform geben und im Gefrierschrank aufbewahren, bis es verzehrt wird oder gleich servieren.

Die Eismasse basiert in diesem Rezept auf einem Grundrezept für Sahneeis. Ich wollte in diesem Fall kein reines Fruchteis, daher habe ich darauf zurückgegriffen. Ich finde es sehr praktisch, dass sich die Eismasse erhitzt, ich aber nicht ständig rühren muss, daher für mich ein optimales Rezept.

Hast Du schon Eis zubereitet. Besitzt Du evtl. auch eine Eismaschine? Was ist Dein Lieblingseis?