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Saisonal is(s)t besser – Apfeltorte

Ein neuer Monat und ein neuer Beitrag zu Saisonal is(s)t besser. Dieses mal habe ich mir eine Apfeltorte überlegt. Denn gerade in den Zeiten wo man überwiegend zuhause ist, darf es gerne am Nachmittag auch mal ein Stück Kuchen oder in unserem Fall ein Stück Apfeltorte sein. Hast Du noch Lageräpfel von den eigenen Bäumen zuhause. Ich hatte das Glück noch welche zu haben und somit viel die Wahl eindeutig auf diesen leckeren Kuchen.

Die Apfeltorte gibt es bei uns öfters, allerdings hat sie den Weg noch nicht auf den Blog geschafft, was ich gar nicht verstehe :-). Um Dir einen Überblick zu verschaffen, was gerade alles im April Saison hat, anbei die Aufstellung des aktuellen Saisonkalenders.

Hast Du gewusst, dass du die Äpfel vom eigenen Baum auch einfrieren kannst. Du kannst Sie bereits putzen und raspeln, in Scheiben schneiden oder auch vierteln und dann einfrieren. Ich nutze dass um so z. B. bereits vorbereitete Äpfel für einen Apfelstrudel zu haben. Du kannst den Apfelstrudel auch schon bereits komplett vorbereiten und einfrieren, nur so am Rande.

Hüpfe doch auch mal rüber zu meinen Bloggerkollegen und schau, was die gutes
gekocht und gebacken haben.

Ina von whatinaloves | @whatinaloves
Frances von carry-on-cooking | @carryoncooking
Julia von beetsandtreats.at/ | @beets.and.treats
Katrin von fernwehkueche/  @fernwehkueche
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Winterbrei mit Pastinake

Saisonal is(s)t besser – Winterbrei mit Pastinake

Es ist soweit, das erste Rezept zum Thema „Saisonal is(s)t besser“ gibt es heute bei mir und meinen lieben Bloggerkollegen. Ich habe mir für heute zwei Rezepte zum Thema Babybrei überlegt – es gibt Winterbrei mit Pastinake, Kartoffel und Karotte. Ich weiß, Brei und Beikost ist natürlich nichts was jeder brauchen und umsetzen kann, bei uns hier im Haus aber gerade ein großes Thema. Wir haben im November mit der Beikost begonnen, was zeitlich echt gut gepasst hat mit dem Gemüse, welches man am Markt bekommt. Daher gab es Anfangs viel mit Kürbis und Karotten und Kartoffeln aus dem Garten. Die Kartoffeln sind uns schon ausgegangen, Karotten haben wir aber noch im Hochbeet. Klar wurden keine frischen mehr gesät aber die bereits gewachsenen sind top. Hier kommt uns natürlich zugute, dass der Winter dieses mal sehr mild und das Hochbeet auch gut isoliert ist.

Winterbrei mit Pastinake

Winterbrei mit Pastinake

Zutaten:

200 g geputzte Karotten

300 g geputzte Pastinake

500 g geputzte Kartoffeln

500 g Wasser

150 g Garflüssigkeit

50 g milder Apfelsaft (ohne Zuckerzusatz)

Zubereitung:

  • Die Kartoffeln, die Pastinake und die Karotten werden geschält und geputzt. Anschließend in grobe Stücke teilen.
  • Das Wasser (500 g) wird in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Die Kartoffeln in das Garkörbchen geben und in den Mixtopf einhängen. Die Pastinake und die Möhren im Varoma verteilen. Der Varoma auf den Mixtopf aufsetzen und das ganze nun für 25 Minuten, Varoma, Stufe 1 garen.
  • Nach Ablauf der Zeit den Varoma und den Gareinsatz zur Seite stellen und den Mixtopf leeren. Die Garflüssigkeit dabei auffangen.
  • Die Kartoffeln geben wir durch eine Kartoffelpresse und nehmen Sie nochmals zur Seite.
  • Nun das gedämpfte Gemüse in den Mixtopf geben, 150 g Garflüssigkeit dazu sowie den milden Apfelsaft. Das nun für 40 Sekunden, Stufe 10 pürieren.
  • Anschließend die gepressten Kartoffeln hinzugeben und im Linkslauf, Stufe 4 für 10 Sekunden unterheben.
  • Ich fülle den warmen Brei in Portionsbehälter, lasse diese abkühlen und friere dann alles bis auf eine Portion ein.
  • Das notwendige Öl gebe ich immer erst beim auftauen bzw. erwärmen hinzu.

Hierbei handelt es sich um einen vegetarischen Brei. Ich habe bereits vorbereitet gedämpftes Fleisch, welches ich auch klein gemahlen/geschreddert habe im Thermomix. Das kann ich portionsweise zu dem vegetarischen Brei hinzugeben. Dadurch bin ich etwas flexibler und kann den Speiseplan abwechslungsreicher gestalten indem es den Winterbrei pur oder eben mit diversen Fleischsorten gibt.

Ich drücke die kartoffeln auch bereits durch die Kartoffelpresse da unsere Minimadame acht Monate alt ist und zwei Zähnchen hat. Durch dieses Vorgehen möchte ich Sie daran gewöhnen, dass das Essen ein wenig Struktur hat. Du kannst für kleinere Kinder die Kartoffeln auch mit in den Mixtopf geben und dann das ganze für 45 Sekunden auf Stufe 10 pürieren.

Also heute mal etwas ganz anderes auf dem Speiseplan. Wenn du allerdings noch was saisonales für Dich zum Essen brauchst, wie wäre es mit diesem Rotkohlsalat?

Hüpfe doch auch mal rüber zu meinen Bloggerkollegen und schau, was die gutes gekocht und gebacken haben.

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Kräuterbutter selbermachen

Was war das für ein Wochenende. Die Sonne strahlt, im Garten summt es und der Grill läuft. Neben den Hauptdarstellern wie dem Fleisch, Fisch, Würstl oder Gemüse sind für mich aber auch die Nebendarsteller wie die Salate, Soßen, das Brot und die Knoblauch- oder Kräuterbutter entscheidend.

Der Garten schenkt mir gerade jede Menge an frischen Kräutern, so dass es sich anbietet, die Kräuterbutter selbst zu machen. Du kannst dadurch auch gut selbst bestimmen in welche Richtung du die Butter heute gestaltest. Soll sie mediteran werden mit Rosmarin und Thymian. Oder lieber evtl. klassisch mit Schnittlauch und Petersilie. Oder du probierst mal was neues aus mit Schnittlauchblüten – was optisch wirklich was her macht.

Ich habe mich für einen bunten Mix an Kräutern entschieden. Gewickelt habe ich das ganz in Backpapier, denn das fettet nicht durch. Ich habe auch absichtlich kein Salz und keinen Knoblauch rein genommen, denn die Butter fängt meiner Erfahrung nach an zu schwitzen und bildet kleine Wassertröpfchen. Das kannst du aber natürlich gerne ergänzen.

Kräuterbutter selbermachen

Zutaten:

  • 250 g Buter
  • Olivenkraut
  • Koriander
  • Schnittlauch
  • Petersilie
  • Thymian
  • Rosmarin

Zubereitung:

  • Die frischen Kräuter unter kaltem Wasser kurz spülen und trocken tupfen.
  • Dann in den Mixtopf geben und für 5 Sekunden, Stufe 7 zerkleinern.
  • Die Kräuter mit dem Spatel nach unten schieben.
  • Die Butter wird in kleine Würfel geschnitten und auch in den Mixtopf gegeben.
  • Dies alles für 30 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Ich habe die Kräuterbutter auf drei Portionen aufgeteilt und in Butterbrotpapier gewickelt.
  • Du kannst die Kräuterbutter im oberen Drittel auf das Butterbrotpapier legen. Sie lässt sich gut formen und dann zu einer Rolle aufwickeln.
  • Die Kräuterbutter nochmals in den Kühlschrank geben, damit Sie wieder fest wird.

Dönerbrot oder Brot für Pulled Pork

Bei uns gab es vergangene Woche für die ganze Familie Pulled Pork. Es wurden drei Kilo Schweinehalt geräuchert und gerupft. Pulled Pork isst man ja als Burger, aber Burger-Buns haben mich dazu nicht so ganz überzeugt. Hier musst was anderes her. Die Alternative war der Gedanke rund um Dönerbrot.

Der Gedanke war gefasst, jetzt galt es dieses in die Tat umzusetzen. Ich habe ja schon Pide gebacken, und so ähnlich sollte es werden. Wir waren neun Leute, da sollten dann 12 Brote reichen. Dafür ist das Rezept ausgelegt. Du kannst es natürlich halbieren. Bei mir sind auch noch Brote übrig geblieben, welche nun im Tiefkühler schlummern und darauf warten beim nächsten Grillen aufgebacken zu werden.

Dönerbrot bzw. Buns für Pulled Pork

Zutaten:

  • 760 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Trockenhefe
  • 480 ml Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 2 Eigelb
  • Schwarzkümmel

Ofeneinstellung: 275 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit: 8 – 10 Minuten

Zubereitung:

  • Es wird zuerst das Wasser mit der Trockenhefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1 erwärmen.
  • Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und für 5 Minuten, Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig dann in eine Schüssel umfüllen und bei Raumtemperatur für mindestens eine Stunde ruhen lassen. (Bei mir wieder im Wasserbett)
  • Nach der Ruhezeit wird der Ofen auf 275 °C Ober- und Unterhitze vorbereitet. Ich habe auch den Pizzastein eingelegt und zwei Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Der Teig wird nun aufgeteilt, bei mir wurden es 12 Brote. Diese jeweils ein wenig in Form bringen, jedoch darauf achten, dass die Luft nicht raus gedrückt wird.
  • Die Brote nochmals kurz abdecken und ruhen lassen, bis der Ofen aufgeheizt ist.
  • Jedes Dönerbrot wird vor dem Backen mit Eigelb eingestrichen und mit Schwarzkümmel bestrichen.
  • Ich habe immer vier Brote auf einmal gebacken. Diese nach der Backzeit abkühlen lassen.
  • Zum Essen habe ich die Brote zu 3/4 aufgeschnitten und dann das Fleisch hinein gegeben.

Lass es Dir schmecken und liebe Grüße aus der Küche.


Spargel-Kartoffel-Suppe

Es ist Spargelzeit und wir haben das Glück auf dem Wochenmarkt einen Spargelbauern zu haben. Ich glaube du kannst schon erahnen, dass ich dort wöchentlicher Gast bin, um Spargel zu kaufen. Neben Spargel pur gibt es bei uns Spargel auch auf der Pizza oder so wie heute hier als Spargel-Kartoffel-Suppe.

In die Spargel-Kartoffel-Suppe kommt neben den Hauptkomponenten auch Kokosmilch und Zitronengras sowie Currypaste. Das lässt die Suppe ein wenig asiatisch werden. Ich habe für meine Suppe Spargelbruch verwendet, da der Spargel eh klein geschnitten wird.

Zu der Spargel-Kartoffel-Suppe gab es noch Blätterteigstangen, welche ich mit geräuchertem Paprika gewürzt hatte. Du kannst in die Suppe auch prima noch ein paar Garnelen geben.

Spargel-Kartoffel-Suppe

Zutaten:

  • 10 g Butter
  • 400 g geschälten Spargel – etwa 500 g frischer Spargel
  • 275 g geschälte Kartoffeln
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 400 g Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL gelbe Currypaste
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

  • Der Spargel wird geschält und in grobe Stücke geschnitten.
  • Die Butter in den MIxtopf des Thermomixes geben und den Spargel hinzufügen. Beides für 4 MInuten, 120 °C, Stufe 1 andünsten.
  • Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Zitronengras anstoßen.
  • Alle Zutaten in den Mixtopf geben und für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 1 garen.
  • Nach der Garzeit das Zitronengras entfernen – es lässt sich nicht ordentlich zerkleinern und wird zu kleinen unangenehmen Fäden.
  • Abschließend die Spargel-Kartoffel-Suppe für eine Minute pürieren.
  • Sollte Dir die Suppe zu dick sein, kannst du noch etwas Wasser hinzugeben.

Lass es Dir schmecken und viel Spaß beim Kochen.

Erdbeertiramisu

Es ist Frühling, zumindest meteorologisch. Während ich diese Zeilen tippe, läuft die Heizung und es ist einfach nur wieder kalt geworden. Aber wie kann man dem trüben Wetter entgegenwirken. Für mich ist es eine Lösung mit Frühlingsobst zu arbeiten – und dazu zählt für mich ganz klar die Erdbeere. Sie ist zwar leider noch nicht aus dem eigenen Garten, allerdings fangen die Erdbeerpflanzen bereits zu blühen an und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich diese pflücken kann und dann erneut das Erdbeertiramisu zubereite.

In dem Erdbeertiramisu werden viele Erdbeeren in verschiedenen Konsistenzen verarbeitet, dadurch ist es auch wirklich schön fruchtig. Für mich vereint das Erdbeertiramisu einiges, was ich mir Sonntags auf der Kaffeetafel wünsche. Es ist ein fruchtiges, cremiges Dessert. Durch den 50:50-Anteil von Mascarpone und Sahne ist es klar kein leichtes Dessert aber trotzdem frisch. Und die Tonkabohne bringt einen neuen Geschmack rein.

Erdbeertiramisu

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 500 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 1 Tonkabohne
  • 1,5 Pckg. Löffelbiskuit
  • 350 ml Orangensaft

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Zucker in den Thermomix gegeben. Diesen für 5 Sekunden, Stufe 8 zu Puderzucker machen. Diesen umfüllen.
  • Dann werden die Erdbeeren gewaschen und geputzt.
  • Die Hälfte der Erdbeeren werden in den Thermomix gegeben. Die Hälfte des Puderzuckers hinzugeben und für 8 Sekunden, Stufe 8 pürieren. Das Erdbeerpüree umfüllen.
  • Als nächstes wird die Sahne mit dem Zucker und der aufgeriebenen Tonkabohne steif geschlagen.
  • Im Anschluss wird die Sahne unter die Mascarpone gehoben und verrührt.
  • Im nächsten Schritt wird der Orangensaft in ein tiefes Teller gegeben. Eine Auflaufform wird bereitgestellt.
  • Die Löffelbiskuit werden in den Orangensaft getränkt und in die Auflaufform geschichtet.
  • Dann werden Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten und auf den Löffelbiskuit verteilt.
  • Darauf kommt eine Schicht der Mascarpone-Sahne-Mischung und dann eine Schicht des Erdbeerpürees.
  • Nun wiederholt sich das ganze mit getränkten Löffelbiskuit, dann die Mascarpone-Sahne-Mischung.
  • Obenauf wird das Erdbeerpüree erst kurz vor dem Servieren gegeben, ebenso wie der rest der Erdbeeren. Diese werden geviertelt oben auf dem Erdbeertiramisu verteilt.
  • Das Erdbeertiramisu mindestens für einen halben Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Du kannst vor dem Servieren auch noch ein paar Streifen frische MInze geben oder ein paar Zesten von einer unbehandelten Limette.

Lass es Dir schmecken!

Waffelkekse

Ich liebe Waffeln und wenn ich die Möglichkeit habe, welche zu bekommen, nutze ich diese auch. Allerdings gibt es bei uns zuhause nicht oft Waffeln. Ich denke mal, es liegt daran, dass ich in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen damit gemacht habe und meine Waffeln oftmals nicht als ganzes aus dem Waffeleisen gekommen sind. Das ist bei diesen Waffelkeksen anderes, denn diese sind ziemlich kross und sie sollen auch nicht wie das klassische Waffelherz aussehen sondern vielmehr nur das Rautenmuster tragen.

Die Waffelkekse sind fest wie Mürbeteig und können in einer Keksdose gut aufbewahrt werden. Die Kekse werden dabei nicht weich. Ich habe meine mit Orangenöl gemacht, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Du kannst die 80 g Orangenöl auch gegen 100 g Butter austauschen. Wir mögen jedoch den Geschmack, daher diese Variante.

Waffelkekse

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 405

30 g gemahlene Mandeln

80 g Orangenöl

50 g Butter

1 Ei

100 g Zucker

 

Backzeit:

2 – 3 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten für die Waffelkekse in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diesen dann auf 30 Sekunden, Stufe 4 einstellen und zu einen glatten Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in einen Gefrierbeutel geben. Der Keksteig sollte mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine haselnussgroße Portionen abstechen.
  • Die einzelnen Portionen zu Kugeln drehen.
  • Nun das Waffeleisen aufheizen und mit Butter/Öl oder Backtrennspray einfetten.
  • In jedes Waffelherz eine Kugel legen und das Waffeleisen schließen.
  • Nun backen die Waffelkekse für etwa 2 – 3 Minuten. Du kannst gerne mal zwischendurch schauen, welchen Bräunungsgrad die Kekse schon haben.
  • Nach der Backzeit die Waffelkekse auf ein Abkühlgitter legen.
  • Die fertigen Waffelkekse können entweder pur genossen werden oder du gibst ein wenig Puderzucker oder Zimt & Zucker darüber – je nach Gusto.

Die Waffekekse sind tatsächlich gut gelungen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Waffeln und ich freunde werden. Zumindest nicht mit dem Waffeleisen, welches aktuell in unserem Haushalt vorhanden ist 🙂

Liebe Grüße aus der Küche,

Alexandra

Englische Muffins oder Toasties selber backen

Das wir am Wochenende so richtig Frühstücker sind habe ich ja schon erzählt. Da man aber nicht immer morgens aus dem Haus möchte, um Brot zu holen, versuche ich oft, am Wochenende zu backen. Am vergangenen Wochenende wurden es dann Toasties oder Englische Muffins, wie man sie auch oft findet. Meine Toasties müssen nicht in den Toaster sondern werden direkt nach dem Backen verzehrt.

Bäckst Du selbst Brot. Für die Toasties brauchst Du keine besonderen Zutaten und auch keinen Sauerteig, Der Hefeteig für die Toasties wird mit wenig Hefe und der Übernachtgare angesetzt und am nächsten Morgen, erfolgt dann die Stückgare und das ausbacken der Englischen Muffins.

Toasties aka Englische Muffins

Zutaten:

120 g Wasser

120 g Milch

15 g frische Hefe

2 EL Zucker

50 g Butter

1,5 TL Salz

400 g Weizenmehl Type 550

etwas Maismehl

etwas Butter

 

Ofeneinstellung:

180 °C Umluft

 

Backzeit:

5 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch, das Wasser, die Hefe und den Zucker in den Mixtopf des Thermomixes geben. Alles bei 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Nun die Butter hinzufügen und erneut für 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Dann das Salz und das Mehl hinzufügen und für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht in den Kühlschrank stellen, um den Teig gehen zu lassen.
  • Den Teig am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und ca. eine halbe Stunde, Temperatur annehmen lassen.
  • Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und zu einer Rolle formen. Daumendick die Toasties abschneiden und in Maismehl wenden.
  • Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, abdecken und für 45 Minuten erneut gehen lassen.
  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit wird die Pfanne auf mittlerer Hitze aufgeheizst, ein kleines Stück Butter hinein gegeben und die Toasties angebacken. Diese gehen beim Backen in der Pfanne auf.
  • Wenn Sie eine schöne Bräune haben, werden die Englischen Muffins wieder auf das Backblech gegeben und dann abschließend noch fünf Minuten im Ofen  gebacken.
  • Nach der Backzeit, die Toasties rundum mit einer Gabel einstechen. Dies hilft beim Aufschneiden.

Wir haben die Toasties gleich warm zum Frühstück genossen.

Probiere es aus und backe sie nach. Ich freue mich über Deine Kommentare, wie es Dir gegangen ist.

 

 

Kürbisspätzle – eine Alternative für alle die Kürbis eigentlich nicht mögen

Ich habe Dir hier ja schon meine Haselnussspätzle vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Variante von Spätzle und zwar Kürbisspätzle. Wir finden, Kürbisspätzle ist eine gute Möglichkeit, um Kürbis zu verarbeiten und all denjenigen anzubieten, welche eigentlich keinen Kürbis mögen. Denn in den Kürbisspätzle schmeckt man ihn fast nicht raus. Der Kürbis verändert nur die Konsistenz der Spätzle und färbt sie schön orange ein.

Das gute an den Kürbisspätzle ist auch, dass Du aktuell Kürbis zu Mus einkochen und dieses dann außerhalb der Saison verwenden kannst. Da der Kürbis aktuell aber Saison hat, gibt es das Rezept mit frischem Kürbis.

Magst Du Kürbis oder denkst Du Dir gerade, ja das könnte vielleicht wirklich eine Alternative sein.

 

Kürbisspätzle

 

Zutaten:

400 g Hokkaidokürbis, gewürfelt

600 g Wasser

400 g Weizenmehl Type Dunst/Grießler

4 Eier

etwas Muskat

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Der Kürbis wird gewaschen, geputzt und dann geviertelt. Die Kürbiskerne sind zu entfernen und dann wird der Kürbis gewürfelt.
  • In den Mixtopf des Thermomixes werden 600 g Wasser gegeben, der Kürbis kommt in den Gareinsatz und wird dann 30 Minuten, Stufe 1, Varoma gedämpft.
  • Nach der Kochzeit den Kürbis abgießen, ausdampfen und etwas abkühlen lassen.
  • Der Kürbis wird dann in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 5 für 20 Minuten püriert.
  • Vor dem weiterverarbeiten sollte das Kürbispürree auf ca. 40 °C abkühlen.
  • Wenn das Pürree die Temperatur erreicht hat kann das Mehl, das Salz, der Muskat und die Eier hinzugegeben werden.
  • Alles zusammen auf der Teigknetstufe für 2,5 Minuten zu einem Spätzleteig verkneten und dann eine halbe Stunde quellen lassen.
  • Nach der Quellzeit einen großen Topf mit Wasser ansetzen.
  • Das Wasser aufkochen lassen, salzen und dann zurückdrehen bis dieses siedet. Nun die Spätzle über ein Spätzlebrett schaben oder mit einem Spätzehobel diese ins Wasser hobeln.
  • Wenn die Spätzle aufschwimmen, diese noch kurz ziehen lassen und dann mit einer Schaumkelle abgießen.
  • Die Spätzle können nun serviert werden.

Gebrannte Mandeln wie von der Wiesn

Seit dem vergangenen Wochenende ist die Wiesn 2018 eröffnet. Ich spaziere gerne am Nachmittag über die Wiesn, lasse das Geschehen auf mich wirken und genieße die Stimmung. Dann gibt es einen Besuch im Biergarten mit einem Hendl und einer Maß und wenn die Massen in die Zelte stürmen, gehen wir wieder nach Hause. Was für mich auch noch unbeding zu einem Besuch auf der Wiesn oder auf einem anderen Volksfest dazugehört, sind gebrannte Mandeln oder Erdnüsse oder Macadamia – hauptsache gebrannt.

Aber da man ja nicht das ganze Jahr über ein Volksfest oder einen Weihnachtsmarkt hat, wo man die bekommt, habe ich zuhause ein wenig probiert, wie man selbst gebrannte Mandeln herstellen kann. Das ist gar nicht so schwer, vor allem habe ich ja meinen Küchenhelfer. Der erledigt für mich das Rühren, damit auch nichts anbrennt.

Auf der Wiesn hab ich mal in einen Kupferkessel fotografiert, diese Mengen stelle ich (noch) nicht her. Wobei ich schon mal im Internet unterwegs war, um mich über eine solche Maschine zu informieren.

Gebrannte Mandeln

Zutaten:

120 g Wasser

200 g Rohrohrzucker

1 EL selbstgemachter Vanillezucker

1/2 TL Zimt

200 g ganze Mandeln

 

Zubereitung:

  • Das Wasser wird mit dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Zimt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Nun werden die Mandeln in den Mixtopf gegeben und für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 im Rückwärtslauf eingekocht.
  • In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nach der Kochzeit sollten die Mandeln schön glänzen. Diese werden auf das vorbereitet Backblech gegeben und mit einem Löffel vereinzelt zum abkühlen.
  • Nach der Kühlzeit können die gebrannten Mandeln gegessen werden.

Abschließend habe ich noch einen Tipp für Dich:

Die Mandeln sind bislang ja nur gedämpft. Wer diese etwas krosser möchte, kann das Backblech in den aufgeheizten Ofen (180 °C Ober- und Unterhitze) für 12 Minuten geben. Bitte darauf achten, dass die gebrannten Mandeln nicht verbrennen.

 

Abschließend habe ich noch ein Bild vom Riesenrad auf der Wiesn. Ich habe zwar bei der ersten Runde im Riesenrad ein echt mulmiges Gefühl allerdings genieße ich es auch ein wenig, das Treiben von Oben zu sehen. Und ich muss sagen, gerade beim Sonnenuntergang oder gar dann nachts hat so eine Fahrt mit dem Riesenrad was wirklich besonderes. Neben den gebrannten Mandeln, ist das eigentlich Pflicht, bei einem Wiesn-Besuch.