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Dönerbrot oder Brot für Pulled Pork

Bei uns gab es vergangene Woche für die ganze Familie Pulled Pork. Es wurden drei Kilo Schweinehalt geräuchert und gerupft. Pulled Pork isst man ja als Burger, aber Burger-Buns haben mich dazu nicht so ganz überzeugt. Hier musst was anderes her. Die Alternative war der Gedanke rund um Dönerbrot.

Der Gedanke war gefasst, jetzt galt es dieses in die Tat umzusetzen. Ich habe ja schon Pide gebacken, und so ähnlich sollte es werden. Wir waren neun Leute, da sollten dann 12 Brote reichen. Dafür ist das Rezept ausgelegt. Du kannst es natürlich halbieren. Bei mir sind auch noch Brote übrig geblieben, welche nun im Tiefkühler schlummern und darauf warten beim nächsten Grillen aufgebacken zu werden.

Dönerbrot bzw. Buns für Pulled Pork

Zutaten:

  • 760 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Trockenhefe
  • 480 ml Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 2 Eigelb
  • Schwarzkümmel

Ofeneinstellung: 275 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit: 8 – 10 Minuten

Zubereitung:

  • Es wird zuerst das Wasser mit der Trockenhefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1 erwärmen.
  • Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und für 5 Minuten, Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig dann in eine Schüssel umfüllen und bei Raumtemperatur für mindestens eine Stunde ruhen lassen. (Bei mir wieder im Wasserbett)
  • Nach der Ruhezeit wird der Ofen auf 275 °C Ober- und Unterhitze vorbereitet. Ich habe auch den Pizzastein eingelegt und zwei Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Der Teig wird nun aufgeteilt, bei mir wurden es 12 Brote. Diese jeweils ein wenig in Form bringen, jedoch darauf achten, dass die Luft nicht raus gedrückt wird.
  • Die Brote nochmals kurz abdecken und ruhen lassen, bis der Ofen aufgeheizt ist.
  • Jedes Dönerbrot wird vor dem Backen mit Eigelb eingestrichen und mit Schwarzkümmel bestrichen.
  • Ich habe immer vier Brote auf einmal gebacken. Diese nach der Backzeit abkühlen lassen.
  • Zum Essen habe ich die Brote zu 3/4 aufgeschnitten und dann das Fleisch hinein gegeben.

Lass es Dir schmecken und liebe Grüße aus der Küche.


Topfbrot ohne Sauerteig

Heute gibt es ein neues Brotrezept, ein Topfbrot ohne Sauerteig. Das Topfbrot habe ich bei Mara von Life is Full of Goodies gesehen. Das Rezept habe ich ein wenig abgewandelt und für den Thermomix adaptiert. Nach dem Test für gut befunden und deswegen steht es nun hier.

Glücklicherweise habe ich zu Weihnachten auch noch einen gusseisernen Bräter bekommen, genau in der Absicht, Topfbrote oder No-Knead-Brote zu backen. Was mir an dem Rezept gut gefällt ist die Tatsache, dass der Topf kalt in den Ofen kommt. Es gibt auch diverse Varianten, in welchen der Topf schon für dreißig Minuten vorgewärmt werden muss – das ist hier jedoch nicht der Fall.

Das schöne an dem Brot ist neben der tollen Porung auch die Kruste. Wenn Du das Brot nicht am ersten Tag frisch aufisst, dann ist es am nächsten Tag nicht mehr knackig, aber saftig und weich. Wir haben das Brot auch schon als Einlage für Raclette verwendet, so als kleiner Tipp am Rande 🙂

 

Topfbrot

Zutaten:

1 Würfel frische Hefe

2 EL Zucker

500 ml Wasser

400 g Weizenmehl Typ 405

150 g Dinkelmehl Typ 630

200 g Roggenmehl Typ 997

1 EL Brotgewürz (Kümmel, Anis, Fenchel, Koriander)

2 TL Salz

1/2 TL Backmalz

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst kommt das Wasser, die Hefe und der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes. Alles zusammen für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 2 verrühren.
  • Nun die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf und für 7 Minuten auf der Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig in eine Schüssel umfüllen, abdecken mit einem Tuch und an einem warmen Ort (auf dem Wasserbett) für eine gute Stunde gehen lassen. Der Teig sollte sich fast verdoppelt haben bzw. ordentlich aufgegangen sein.
  • Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Den gusseisernen Bräter mit Öl austupfen, damit ein leichter Film auf der Oberfläche vorhanden ist.
  • Den Brotteig nun auf einer bemehlten Oberfläche rund wirken bzw. zu einer Kugel formen.
  • Das Brot nun mit dem Schluss nach unten in den Bräter setzen, Deckel drauf und in den Ofen.
  • Das Brot nun 50 Minuten mit geschlossenem Deckel bei Ober- und Unterhitze backen.
  • Nach Ablauf der Zeit den Deckel abnehmen und noch für weiter 10 MInuten backen, somit erhält das Brot eine tolle Kruste.
  • Nach der Backzeit das Brot aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
  • Nach der Kühlzeit kann das Brot aus dem Topf genommen werden.

Ich wünsche Dir viel Spaß mit dem Topfbrot ohne Sauerteig.

Roggenmischbrot mit Sauerteig

Ich bin aktuell versucht, zumindest am Wochenende unser Brot selbst zu backen. Neben den Toasties vom vergangenen Beitrag möchte ich Dir heute mein Roggenmischbrot mit Sauerteig vorstellen. Das Roggenmischbrot braucht zwar einiges an Zeit, in welcher der Teig ruhen muss, ist aber alles in allem kein großer Aufwand.

Das Roggenmischbrot mit Sauerteig besteht aus einem Roggensauerteig, einem Vorteig und dem Hauptteig. Der Sauerteig und der Vorteig sind parallel in der Gare. Wenn der Hauptteig erstellt wird, benötigt das Brot nur noch etwa zwei Stunden zum Ruhen und kann dann gebacken werden. Naja mit dem Frühstück wird es dabei evtl. knapp, aber was hältst du von einer tollen Brotzeit. Bei mir reifen z. B. noch die letzten Tomaten und Paprika vor der Heizung, so dass diese kurzerhand dazu aufgeschnitten werden. Und gegen ein gutes Butterbrot spricht doch nie was.

 

Roggenmischbrot

Roggensauerteig:

175 g Roggenmehl Type 997

175 g Wasser

18 g Anstellgut vom Roggensauer

 

Vorteig:

1 g Hefe

175 g Dinkelmehl Type 1050

175 g Wasser

 

Hauptteig:

Roggensauerteig

Vorteig

60 g Dinkelmehl Type 1050

175 g Roggenmehl Type 997

12 g Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

55 Minuten

 

Zubereitung Roggensauerteig:

  • Für den Roggensauerteig werden das Anstellgut, das Roggenmehl und das Wasser gut vermischt und in eine luftdichte Dose gegeben. Der Roggensauerteig muss nun für 20 Stunden bei ca. 22 °C reifen. Bitte achte darauf, dass die Dose groß genug ist, damit der Sauerteig blasen schlagen kann.

Zubereitung Vorteig:

  • Für den Vorteig wird die Hefe, das Dinkelmehl und das Wasser vermischt. Dieses ebenfalls in eine luftdichte Dose geben und für 20 Stunden bei 22 °C reifen lassen.

Zubereitung Hauptteig:

  • Nach der Ruhezeit von 20 Stunden werden die Zutaten für den Hauptteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dann den Roggensauerteig und den Vorteig hinzugeben und alles für 5 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig dann in eine Schüssel geben, zudecken und für 1,5 Stunden erneut ruhen lassen. Hier benötigt der Teig 24 °C – ich gebe ihn dazu gerne auf unser Wasserbett.
  • Nach der Ruhezeit wird der Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche gegeben und rund gewirkt.
  • Der Teig wird mit dem Schluss nach oben in ein bemehltes Gärkörbchen gegeben und kommt nun noch 30 Minuten in die Stückgare. Ich gebe hier gerne eine Einwegduschhaube über das Gärkörbchen, denn ich finde, so geht der Teig nochmals besser.
  • Den Ofen auf 250°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich lege auf die mittlere Schiene den Pizzastein ein und stelle zwei kleine Metallschüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Nach der Stückgare wird das Roggenmischbrot mit dem Schluss nach unten gekippt und an der oberseite mit einem scharfen Messer eingeschnitten.
  • Bitte achte darauf, dass die Ofentür nur kurz zum Einlegen des Brotes geöffnet wird. Zudem sprühe ich noch Wasser an die Ofenwände, um so Schwaden zu erzeugen.
  • Nach 10 Minuten Bachzeit öffne ich die Ofentüre weit, um die Schwaden / den Dampf abzulassen. Zudem stelle ich den Ofen auf 190°C Ober- und Unterhitze zurück.
  • Das Brot bäckt noch 40 Minuten weiter. Dann öffne ich die Ofentür und klemme einen Holzkochlöffel ein. Dies ist, damit der Dampf entweichen kann und eine ordentliche Kruste entsteht.
  • Nach weiteren 5 Backminuten ist das Brot fertig und wird auf einem Gitterrost vollständig abkühlen.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Brot backen und gutes Gelingen. Vielleicht magst Du mir ja Dein Backergebnis über Instagram mitteilen, dort findest Du mich unter @meins_mitLiebe.

 

Englische Muffins oder Toasties selber backen

Das wir am Wochenende so richtig Frühstücker sind habe ich ja schon erzählt. Da man aber nicht immer morgens aus dem Haus möchte, um Brot zu holen, versuche ich oft, am Wochenende zu backen. Am vergangenen Wochenende wurden es dann Toasties oder Englische Muffins, wie man sie auch oft findet. Meine Toasties müssen nicht in den Toaster sondern werden direkt nach dem Backen verzehrt.

Bäckst Du selbst Brot. Für die Toasties brauchst Du keine besonderen Zutaten und auch keinen Sauerteig, Der Hefeteig für die Toasties wird mit wenig Hefe und der Übernachtgare angesetzt und am nächsten Morgen, erfolgt dann die Stückgare und das ausbacken der Englischen Muffins.

Toasties aka Englische Muffins

Zutaten:

120 g Wasser

120 g Milch

15 g frische Hefe

2 EL Zucker

50 g Butter

1,5 TL Salz

400 g Weizenmehl Type 550

etwas Maismehl

etwas Butter

 

Ofeneinstellung:

180 °C Umluft

 

Backzeit:

5 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Milch, das Wasser, die Hefe und den Zucker in den Mixtopf des Thermomixes geben. Alles bei 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Nun die Butter hinzufügen und erneut für 37 °C, 2 Minuten, Stufe 1,5 verrühren.
  • Dann das Salz und das Mehl hinzufügen und für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht in den Kühlschrank stellen, um den Teig gehen zu lassen.
  • Den Teig am nächsten Morgen aus dem Kühlschrank nehmen und ca. eine halbe Stunde, Temperatur annehmen lassen.
  • Dann den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und zu einer Rolle formen. Daumendick die Toasties abschneiden und in Maismehl wenden.
  • Dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, abdecken und für 45 Minuten erneut gehen lassen.
  • Den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen.
  • Nach der Ruhezeit wird die Pfanne auf mittlerer Hitze aufgeheizst, ein kleines Stück Butter hinein gegeben und die Toasties angebacken. Diese gehen beim Backen in der Pfanne auf.
  • Wenn Sie eine schöne Bräune haben, werden die Englischen Muffins wieder auf das Backblech gegeben und dann abschließend noch fünf Minuten im Ofen  gebacken.
  • Nach der Backzeit, die Toasties rundum mit einer Gabel einstechen. Dies hilft beim Aufschneiden.

Wir haben die Toasties gleich warm zum Frühstück genossen.

Probiere es aus und backe sie nach. Ich freue mich über Deine Kommentare, wie es Dir gegangen ist.

 

 

Baguette

Es gibt endlich mal wieder ein neues Brotrezept. Es ist ein Rezept für ein Baguette, welches ich gerne vorbereite wenn wir Grillen oder zum Grillen eingeladen sind. Dieses Baguette braucht wenig Zutaten, allerdings dafür um so mehr Zeit.

Ich backe meine Baguette gerne mit dem Baguetteblech, Hintergrund ist zum einen, dass es schön in Form bleibt – zumindest annähernd, wenn man das Foto so betrachtet – und zum Anderen bekommt es durch das Blech auch nochmals etwas mehr Hitze ab, so dass es gleichmäßig gebräunt ist. Bäckst Du auch mit Baguetteblech und wie sind Deine Erfahrungen?

 

Baguette

 

Zutaten:

330 g Wasser

10 g frische Hefe

500 g Weizenmehl Typ 550

1 1/2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Wasser und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 2 Minuten auf 37°C , Stufe 2 erwärmt.
  • Dann das Mehl und das Salz mit in den Mixtopf und alles für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.
  • Diesen in eine Peng-Schüssel umfüllen und für ca. 1 1/2 Stunden ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und diesen Dritteln.
  • Jedes Teig-Drittel nun zu einem kleinen länglichen Laib formen und erneut zugedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Nach der erneuten Ruhezeit wird der Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ich stelle zudem zwei kleine Schüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Die Baguette werden nun langsam lang gewirkt und kommen in Ihre Form, wie diese dann gebacken werden.
  • Mein Baguetteblech sprühe ich mit Backtrennspray ein und stelle dieses auf ein Backblech.
  • Die vorbereiteten Bagutte werden in die Mulden auf dem Blech gegeben und dann noch mit einem scharfen Messer mehrfach der Länge nach eingeschnitten.
  • Nun die Bagutte in den aufgeheizten Ofen geben und nochmals eindampfen.
  • Nach 10 Minuten die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf abgelassen wird.
  • Nach 15 Minuten Backzeit kannst du den Ofen auf 230 °C runter drehen und einen Kochlöffel in die Ofentüre einzwicken, dadurch bekommst du eine schöne Kruste.

Ganz viel Spaß mit dem Rezept und falls es mit dem Wetter und dem Grillen nicht mehr klappt, dann essen wir einfach ein paar Aufstriche dazu, wie den Dattelaufstrich oder die Tomatenbutter.

 

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

Es ist mal wieder Zeit Brot zu Backen. Ich habe mich heute für die Jogurtkruste, ein reines Dinkelbrot mit Jogurt entschlossen. Der Jogurt gibt dem Teig neben der Hefe und dem Sauerteig etwas Triebkraft bzw. unterstützt es. Bei der Jogurtkruste handelt es sich um ein Sauerteigbrot. Ich mag die besonders gerne, weil so ein Sauerteigbrot einfach länger frisch bleibt und frisch schmeckt.

Dinkelbrot mit Joghurt

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

 

Zutaten:

75 g Sauerteig

20 g Honig

10 g Hefe

500 g Jogurt

500 g Dinkelmehl Type 630

250 g Dinkelmehl Type 1050

15 g Salz

5 g Backmalz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

50 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden zuerst der Sauerteig, der Honig, die Hefe und der Jogurt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen für 2 Minuten, 37°C, Stufe 2 verrühren.
  • Nun das Mehl, das Salz und das Backmalz mit in den Mixtopf geben und den Teig für 8 Minuten auf der Teigknetstufe kneten lassen.
  • Der Teig wird in eine Pengschüssel gegeben und über Nacht ruht dieser im Kühlschrank.
  • Nach mindestens 8 Stunden Gehzeit wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und rundgewirkt.
  • Ein Gärkörbchen gut einmehlen und den rundgewirkten Laib Dinkelbrot in dieses mit dem Schluss nach unten geben.
  • Die Jogurtkruste ruht nun nochmals für 45 Minuten an einem warmen Ort in der Stückgare.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich habe den Pizzastein mit in den Ofen auf mittlerer Schiene getan.
  • Zudem eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
  • Nach der Stückgare die Jogurtkruste aus dem Gärkörchen nehmen und auf den Pizzastein setzen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit wird der Ofen auf 210 °C Ober- und Unterhitze zurückgeschalten und es wird die Ofentüre weit geöffnet, damit der Dampf abgelassen werden kann.
  • 10 Minuten vor Backende wird in die Ofentür ein Kochlöffel eingeklemmt, dadurch bekommt das Dinkelbrot eine schöne Kruste, weil der Dampf raus kann.
  • Nach der Backzeit das Dinkelbrot mit Jogurt auf einem Abkühlgitter abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Essen. Gruß aus der Küche.

Dinkelbrot mit Joghurt

Maisbrot – Abhilfe für Fernweh

Dass ich gerne Brotbacke hast Du bestimmt schon mitbekommen, da ich Dir ja schon ein paar Rezepte für verschiedene Backwaren vorgestellt habe. Zum Beispiel meine Frühstückssemmeln oder hier ein Mischbrot. Momentan habe ich aber auch ganz großes Fernweh, ich sehne mich so nach unseren Sommerurlaub. Daher habe ich kurzerhand beschlossen, den Urlaub ein wenig auf den Frühstücksteller zu bringen. Hierfür gibt es Maisbrot. Das Maisbrot habe ich in Kroatien kennen und lieben gelernt. Für uns ist es eine Abwechslung zu den ganzen Weißmehlbrotsorten, auch wenn im Maisbrot auch eine ganze Menge Weizenmehl enthalten ist.

Selbstgemachtes Brot mit Maismehl

Maisbrot

Hast Du eine Lieblingssorte an Brot? Schreibe mir doch kurz was Dein Lieblingsbrot ist.

Wir haben in Deutschland ja schon eine ungeheure Auswahl an verschiedenen Brotsorten. Ich hab gerne ein Sauerteigbrot. Ich finde dieses hält sich besonders lange frisch und ich mag auch die leicht säuerliche Note, gerne darf es auch etwas rustikaler sein und ein schöne Kruste haben. Vielleicht noch viel Korianderkörner und es ist für mich perfekt. Da brauche ich dann auch nicht viel mehr als etwas Frischkäse oder Butter.

 

Maisbrot

 

Zutaten:

300 g Weizenmehl Typ 550

200 g Maismehl

5 g Hefe

25 g Trockensauerteig

320 g lauwarmes Wasser

2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden die Zutaten für den Brotteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Alles zusammen für 3 Minuten in der Knetstufe verrühren.
  • Den Brotteig dann in eine Pengschüssel geben bzw.  feucht abgedeckt für 45 Minuten gehen lassen. Er sollte sein Volumen deutlich vergrößert haben.
  • Das Maisbrot dann dritteln und zu Kugeln formen. Diese wieder abdecken und erneut für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Dann werden die Laibe geformt. Hierfür wird eine Ovale Form herausgearbeitet.
  • Die drei Maisbrote auf ein mit Backpapier oder Dauerbackfolie vorbereitetes Blech geben und erneut abdecken. Die Brote haben nun eine Stückgare von 1 Stunde 15 Minuten.
  • Nach einer Stunde habe ich den Ofen vorgeheizt auf 230 °C Ober- und Unterhitze.
  • Nach der Stückgare werden die Maisbrote von der Mitte aus mehrmals eingeschnitten.
  • Mit den Broten wird eine kleine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Die Brote werden für 25 Minuten im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene gebacken.
  • Nach der Backzeit das Brot abkühlen lassen.

 

Lass es Dir schmecken. Für mich war es wie ein kleiner Ausflug auf unsere Urlaubsterrasse, wenn man auf das glitzernde Meer blickt.

 

World Bread Day 2015

Heute ist World Bread Day 2015 – und Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf hat aufgerufen zum gemeinsamen backen und vorstellen des Brotes.

Die Idee des World Bread Day ist, das tägliche Brot zu ehren indem wir genau an diesem Tag Brot backen und darüber bloggen, und so auch zeigen, das Brotbacken einfacher ist als man denkt und auch noch grossen Spass macht.

Genau diesen Spaß und die Freude an der Entstehung eines Brotes möchte ich heute mit Dir teilen.

Brot aus dem Holzofen

Holzofenbrot

Pizzaofen

Holzbackofen mit Holzschindeln eingedeckt

Wir haben nun endlich unseren Holzbackofen fertiggestellt und eingedeckt ist er auch. So dass es nun endlich an das Brotbacken im Holzbackofen geht. Unser Ofen ist nicht so groß, aber 8 – 9 Laib bringen wir gut unter. Wenn wir einschüren, ist es so getacktet, dass ich zu Beginn der Woche im Familienkreis anfrage, wer alles ein Brot möchte. Am Freitag Nachmittag / Abend setze ich dann die Teige an und am Samstag vormittag wird gebacken. Das funktioniert so ganz gut und mit dem befeuern und den Ofen bzw. die Brote vorzubereiten sind mein Mann und ich inzwischen ein gut eingespieltes Team.

Brot aus dem Holzofen

Brot frisch aus dem Holzofen

Dieses mal sollten 4 kg Mehl verarbeitet werden. Ich habe für die Teigherstellung bzw. für das Mischbrot ein Standardrezept, welches je nach Mehlsorten abgewandelt wird.

Mischbrot

Zutaten:
300 g Roggenmehl Typ 997
300 g Weizenmehl Typ 405
400 g Dinkelmehl Typ 630
600 g kaltes Wasser
10 g Salz
2 EL Brotgewürz (Koriander, Fenchel)
30 g Sauerteigpulver
1 Würfel Hefe

Ofeneinstellung:
250 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in Rührschüssel der Küchenmaschine. Mit dem Knethaken die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet – dauert in etwa 10 Minuten. Ich lasse den Teig zuerst 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten und schalte dann hoch und lasse ihn weitere 5 Minuten kneten.
– Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und an einem Kühlen Ort (Kühlschrank) für mindestens 12 Stunden gehen lassen.
– Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihm eine gute Stunde Zeit geben, bevor die weitere Verarbeitung beginnt.
– Die Gärkörbchen gut ausmehlen, ich verwende für die oben genannte Menge meist 2 Körbchen
– Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
– Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
– Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
– Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
– Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
– Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

Der World-Bread-Day findet diesesmal schon zum 10. Mal statt – für mich ist es die erste Teilnahme. Ich freue mich aber schon auf die ganzen tollen Beiträge und Rezepte.

Allen ganz viel Spaß beim Brotbacken.
World Bread Day 2015 (October 16)

Brot pur

Hallo,

heute möchte ich Dir ein Brot vorstellen, welches ich mit dreierlei Aufstrichen gereicht habe. Für das Brot habe ich eigentlich ein eigenes Rezept, allerdings hat mir die Firma Dankebitte as Heidelberg die Chance gegeben, eines Ihrer Brotmischungen zu backen. Ich durfte mir die Mischung aus dem breiten Sortiment selbst aussuchen und habe mich für den Typ „Brot pur“ entschieden. Die Grundmischung besteht aus Dinkelmehl Typ 630 und Weizenvollkorn und hat eine Menge von 500 g. Ich habe das Mehl noch ergänzt um Roggenmehl Typ 997 und daraus ein Mischbrot gebacken.

Frisches Brot mit Tomatenbutter und italienischem Aufstrich

Brotmischung von Dankebitte, ergänzt mit dreierlei Auftrischen

Die genaue Rezeptur für das Brot und den Aufstrich stelle ich Dir gleich noch vor. Da es sich bei dem Brot um ein deftiges Brot handelt habe ich mich für drei mediterrane Aufstriche entschlossen. Es sollte meinen türkischen Obazden dazu geben und dann mal was neues. Es handelt sich dabei um eine Tomatenbutter und um einen italienischen Auftstrich. Tomatenbutter um die Jahreszeit wirst Du nun denken. Ja, denn es ist Tomatenmark darin enthalten, daher kann diese ganzjährig zubereitet werden. Bei dem italienischen Aufstrich kommen getrocknete in Öl eingelegte Tomaten rein, somit ist man hier auch saisionunabhängig.

Kurz nochmals zurück zu Dankebitte. Bei Dankebitte handelt es sich um ein neu gegründetes Unternehmen aus Heidelberg. Was mir an Dankebitte gefällt ist, dass mit wirklich hochwertigen Produkten gearbeitet wird. Zudem werden die Backmischungen nicht auf Vorrat produziert sondern wirklich erst abgefüllt, wenn die Bestellung eingegangen ist. Noch ein Unterschied zu anderen Backmischungen ist, dass die Trockenhefe separat mitgeliefert wird. In diesem Fall kann ich selbst entscheiden, nutze ich diese oder entscheide ich mich für frische Hefe bzw. welche Menge an Hefe verwende ich.

Mischbrot auf Basis von „Brot pur“

Zutaten:
500 g Roggenmehl Typ 997
1 Pckg. „Brot pur“ von Dankebitte
600 ml Wasser
5 g Salz
10 g Brotgewürz (Koriander, Fenchel, Kümmel)
30 g Sauerteigpulver
1 Würfel Hefe

Ofeneinstellung:
250 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine gegeben und auf kleinster Stufe innerhalb von 5 Minuten zu einem Teig kneten lassen.
– Den Teig auf zweiter Stufe noch für weitere 5 Minuten kneten lassen.
– Den Brotteig dann umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
– Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und erneut ca. 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit ein Gärkörbchen gut ausmehlen.
– Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Unten wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
– Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
– Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
– Das Brot 10 Minuten backen lassen, anschließend die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
– Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
– Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

Das Brot auf dem Foto haben wir im Holzofen im Garten gebacken. Zudem habe ich die Teigmenge in zwei Laibe geformt, da wir es so besser aufbewahren können.

Italienischer Brotaufstrich

Zutaten:
10 Basilikumblätter
1 Knoblauchzehe
7 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
200 g Frischkäse
100 g Frischkäse pur
125 g Quark
1 TL Salz
etwas getrockneter Thymian

Zubereitung:
– Den Knoblauch schälen
– Den Knoblauch und die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 3 Sekunden zerkleinern.
– Die getrockneten Tomaten abtropfen und hinzugeben,erneut zerkleinern, Stufe 5, 3 Sekunden.
– Nun das Salz, den Thymian, den Quark und den Frischkäse hinzufügen und in 10 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
– Den italienischen Aufstrich umfüllen in eine Schale oder Schüssel und zu dem frisch gebackenen Brot servieren.

Tomatenbutter

Zutaten:
8 Basilikumblätter
100 g weiche Butter
1/2 TL Honig
1/2 TL Salz
1/2 Zitrone, der Saft davon
60 g Tomatenmark

Zubereitung:
– Die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 5 Sekunden zerkleinern.
– Die zerkleinerten Blätter nach unten schieben und den Rühreinsatz aufsetzen.
– Es werden dann alle Zutaten in den Mixtopf gegeben und in 3 Minuten auf Stufe 3 verrührt.
– Ist nach der abgelaufenen Zeit das Tomatenmark noch nicht ordentlich untergerührt, dann einfach alles wieder nach Unten in den Topf schieben und erneut für eine halbe Minuten rühren lassen.
– Die Tomatenbutter kannst Du dann entweder umfüllen in ein Glas oder du spritzt diese mit der Spritztülle auf.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Nachbacken und lass es Dir schmecken.
An Dankebitte ein herzliches Dankeschön, dass ich die Mischung probieren durfte.

Frühstückssemmeln

Gehören für Dich zu einem Frühstück auch Semmeln dazu. Für mich macht es die Mischung aus. Gerne ein Körnerbrot oder ein Mischbrot mit richtig vielen Gewürzen und dann eine Semmel oder eine Breze. Dann ist das Frühstück rund und perfekt.
Dieses Wochenende habe ich mir vorgenommen unsere Frühstückssemmeln selbst zu machen und bin in meinem Brotbackbuch von Lutz Geißler auf das Rezept für die Morgenbrötchen gestoßen. Das Rezept ist perfekt, weil die Brötchen mit der Methode der Übernachtgare bereits am Vorabend vorbereitet werden können und dann am Tag des Frühstücks nur noch die Aufarbeitung als ein Brötchen und das Backen anstehen.

 

Semmeln selbstgemacht

Frühstückssemmeln

Frühstückssemmeln

Zutaten:
180 g Weizenmehl Typ 550
50 g Weizendunst (Wiener Grießler)
50 g Hartweizengrieß
110 g Roggenmehl Typ 997
150 g Wasser
150 g Milch
7 g Frischhefe
8 g Salz
8 g Olivenöl

Ofeneinstellung:
230 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten


Zubereitung:

– Es werden alle Zutaten in die Küchenmaschine gegeben und zuerst 10 Minuten auf der ersten Stufe geknetet.
– Anschließend nochmals 5 Minuten auf der 2. Stufe kneten, so dass ein mittelfester etwas klebender Teig entsteht.
– Diesen Teig dann in eine Schüssel geben und diese luftdicht verschließen. Der Teig muss nun für 12 Stunden in den Kühlschrank zum Ruhen.
– Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Den Teig nun zu Semmeln oder Brötchen aufarbeiten und zum Schluss in Roggenvollkornmehl wälzen. die Brötchen erneut 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
– Den Backofen auf 230 C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen
– Die Teiglinge nun auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 230 °C backen lassen.
– Nach 10 Minuten Backzeit den Ofen öffnen und die Schwaden ablassen
– Nach der Backzeit die Semmeln auskühlen lassen.