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Brezensemmeln

Gestern war es wieder mal soweit. Für ein Wochenende war ich verhältnismäßig früh wach und habe mir überlegt, wie ich die Zeit am Besten nutzen kann, bis auch mein Mann munter wird. Da es noch zu früh für unseren Bäcker war, habe ich mir überlegt, einfach selbst das Frühstücksgebäck zu backen. Daher gab es gestern frische Brezensemmeln oder auch Laugensemmeln wie diese bekannt sind. Die braune Farbe erhalten die Semmeln, dadurch dass diese vor dem Backen in eine Natronlauge getunkt werden. Mein Teig ergab 16 Semmeln, das war für uns beide eindeutig zu viel. Daher habe ich das zweite Blech nur angebacken und die zweite Fuhre dann mit dem Blech in den Tiefkühler um diese anzufrieren. Anschließend umpacken in einen Gefrierbeutel und dann tiefkühlen bis wieder Lust darauf entsteht. Die Semmeln müssen dann nur noch bie 200 °C fertig gebacken werden.

Laugensemmeln

Brezensemmeln

Brezensemmeln

Zutaten:
400 g Milch
1 Würfel frische Hefe
600 g Mehl
2 TL Salz

1 Liter Wasser
50 g Natron

Backzeit:
20 Minuten

Ofeneinstellung:
200 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Ich habe zuerst die Milch und die Hefe im Mixtopf des Thermomixes bei 37°C auf Stufe 2 für 1 Minute verrührt.
– Dann das Mehl, und das Salz hinzugeben und 2 ½ Minuten auf der Knetstufe verrühren lassen.
– Den Teig anschließend in eine Peng-Schüssel umfüllen und entweder 30 Minuten bei 24 °C gehen lassen, oder über Nacht in den Kühlschrank im untersten Fach gehen lassen
– Der Teig wird im nächsten Schritt geviertelt, diese Teiglinge wieder geteilt und dann nochmals geteilt, so dass in etwa 16 gleichgroße Teiglinge am Schluss übrig waren.
– Jeweils eine Teigportion zu einem Strang formen, diesen dann einfach Knoten und die Enden dann zu einer Semmel formen. Diesen Schritt mit allen Teigportionen wiederholen.
– Die fertigen Semmeln auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech geben und dies am Besten nochmals neben der Heizung lagern.
– Den Ofen nun auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen lassen.
– Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, wird das Natron mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht.
– Die Semmeln dann mit einer Schaumkelle in die Lauge tauchen, abtropfen lassen und auf dem vorbereiteten Blech wieder geben.
– Das Gebäck wird nun im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene gebacken.
– Nach der Backzeit die Brezensemmeln abkühlen lassen und dann frisch genießen.

Wintergrillen

Am Wochenende wurde wieder der Grill angeheizt. Zuerst der Holzofen, damit wir Brot backen konnten und dann wurde die Kohle vom Holzbackofen umgelagert in den Kugelgrill um dort noch einen Rinderbraten zuzubereiten. Hintergrund für das Umlagern ist, dass der Schamot im Holzofen zu heiß zum Brot backen ist, wenn die Kohle nicht rausgenommen wird – das haben wir schon auf das Konto der Erfahrungen im Holzofenbrot backen verbucht. Und es wäre ja Blödsinn, wenn man die Kohle nicht weiter nutzt, daher eben der Rinderbraten.

 

Das Brot wurde aus 2 kg Mehl hergestellt. Es gab zwei verschiedene Mischungen. Zum einen 2/3 Roggenmehl Typ 997 und 1/3 Weizenmehl Typ 405 und die zweite Mischung war aus 1/3 Roggenmehl Typ 997, 1/3 Weizenmehl Typ 1050, 1/3 Weizenmehl Typ 405.

Während im Holzofen die Brote hergestellt wurden,

Brot aus dem Holzbackofen

Mischbrote im Holzofen

wurde die Kohle in den Kugelgrill ausgelagert und dort ein schönes Stück Rinderbraten zubereitet. Das Fleisch habe ich mit einer Würzmischung, dem Glücksgewürz von Sonnentor, eingerieben. Dieses Gewürz war noch von meinem Gewürzkalender aus der Adventszeit übrig und ich dachte anhand der Zutaten, dass diese gut harmonieren sollte mit dem Rindfleisch. Dann noch ein bisschen Suppengemüse um den Braten und mit etwas Wasser aufgegossen – schon konnte er in den Grill.

Rinderbraten

Rinderbraten wird im Kugelgrill zubereitet

nach einer Grillzeit von ca. 2,5 Stunden bei wirklich niedrigen Temperaturen war der Braten perfekt gelungen.

Rinderbraten frisch angeschnitten

Rinderbraten frisch angeschnitten

Diesen gab es dann lauwarm mit frischem Brot und Merrettich zum Abendessen.

 

Kartoffelbrot

Was machst Du aus übrig gebliebenen Kartoffeln. Bei uns werden ja meisten festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln verspeist und wenn was übrig bleibt werden diese zu Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat verarbeitet. Dieses mal gab es aber mehlig kochende Kartoffeln und es sind wieder mal ein paar übrig geblieben. Es wurde überlegt, was wird aus 250 g übrigen mehlig kochenden Kartoffeln gemacht. Es ginge Herzoginkartoffeln, Kartoffelkroketten, mmmmh. Aber aus nur 250 g, das war irgendwie zuwenig. Also habe ich umgeschwenkt und ein Brot gebacken – ein Kartoffelbrot. Die Zubereitung ist ganz einfach und das Brot ist sehr lecker egal ob süß oder herzhaft. Haben beides beim Frühstück getestet. Ich selbst habe die Zubereitung mit dem Thermomix vorgenommen, allerdings kannst Du den Teig auch mit einem ganz normalen Mixer machen, musst halt die Kartoffeln vorab durch eine Kartoffelreibe oder mit der Gabel zerdrücken.

Brot mit Kartoffeln

Kartoffelbrot

Kartoffelbrot

Zutaten:

250 g gekochte Kartoffeln
20 g Hefe
140 g Milch
90 g Wasser
180 g Weizenmehl Typ 405
180 g Weizenmehl Typ 550
140 g Weizenmehl Typ 1050
1 TL gemörserter Koriandersaat
1 TL Salz

Ofeneinstellung:
225° C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
40 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Kartoffeln im Mixtopf des Thermomixes für 5 Sekunden auf Stufe 3 zerkleinern und umfüllen.
– Nun die Milch, das Wasser und die Hefe in den Mixtopf geben und bei Stufe 3, 37 °C für 2 Minuten erwärmen. Falls Du es ohne Termomix machst, dann einfach eine Vorteig ansetzen.
– Anschließend die Kartoffen, das Mehl und die Gewürze hinzugeben und für 2 Minuten auf der Knetstufe verarbeiten.
– Den Teig nun für eine halbe Stunde im Mixtopf gehen lassen. Nach der Ruhezeit erneut eine Minute durchkneten.
– Nun den Ofen vorheizen und eine kleine Schale mit Wasser schon hineingeben.
– Den Teig mit bemehlten Händen zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
– Den Teigling erneut gehen lassen, bis der Ofen warm ist.
– Den Brotlaib dann rasch in den Ofen geben.
– Nach 10 Minuten Backzeit abschwaden, das bedeutet, die Ofentüre wird eine halbe Minute geöffnet, damit die Feuchtigkeit raus kann. Die Wasserschale bitte nicht aus dem Ofen nehmen, diese bleibt bis zum Ende der Backzeit.
– Die Ofentüre wieder schließen, die Temperatur herunterdrehen auf 200 °C Ober-/Unterhitze und das Brot noch weitere 30 Minuten backen lassen.

Nach dem Backen das Brot auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.

Weißbrot mit Kartoffeln

Krume des Kartoffelbrotes

Ich wünsche viel Spaß, ist wirklich sehr schnell und einfach gemacht und man hat zum Frühstück selbstgemachtes Brot.

Gruß aus der Küche.

Backstube ist geöffnet

Hallo,

heute ist mein Geburtstag und ich feiere endlich mal wieder in einer großen Runde. Ich habe zu einer ordentlichen Brotzeit eingeladen. Via Whats-App geht das wirklich sehr schnell und ich habe eindeutig übersehen, wie viele Leute wir geworden sind, da ich einfach alle, die ich dabei haben wollte, mit in die Gruppe aufgenommen habe. Nach den Rückmeldungen waren wir dann bei 27 Personen. Ok, das hat sich heute im Laufe des Tages wieder relativiert, da noch ein paar Absagen kamen aber so auf 21 kommen wir schon. Zu einer ordentlichen Brotzeit gehört auch Brot. Dieses habe ich bzw. haben wir uns vorgenommen, selbst zu machen und haben dafür am Freitag die beiden Teige angesetzt. Das erste ist reines Roggenbrot geworden, welches aber auf 2 Laibe gebacken wurde und das zweite, auch zwei Laibe, ist ein Mischbrot aus Roggen-, Weizen- und Dinkelmehl. Beide Brotsorten haben wir im Holzbackofen zubereitet. Eigentlich ist es insgesamt unser erster Versuch gewesen, ich weiß ein bisschen riskant, wenn so viele Leute kommen, aber no Risk no Fun.

Es hat geklappt, soweit ich das von außen beurteilen kann. Heute abend sehen wir dann mehr. Dazu gibt es dann diverse Aufstriche, welche ich gestern vorbereitet habe und Handwürste, Hackfleischbällchen, selbst geräuchertes vom Schwager und meine eingelegten grünen Tomaten und Chillis. Ich bin schon mal gespannt, wie alles ankommt. Die nächsten Tage werde ich davon noch mehr berichten und auch ein paar Fotos online stellen.

Wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag und freue mich auf den ein oder anderen Kommentar.

Gruß aus der Küche.