Archiv der Kategorie: Kochen

Bunte Schinkennudeln

Hast Du auch so Rezepte mit denen einfach mal wieder die Reste aus dem Kühlschrank verarbeitet werden. Bei uns gibt es dann entweder pikante bunte Pfannkuchen, Wraps mit einer Gemüsefüllung oder so wie gestern bunte Schinkennudeln. Theoretisch kannst Du darin alles verarbeiten, hier aber mal unser Rezept, wie wir diese zubereitet haben.

Bunte Schinkennudeln

Zutaten:
400 g Nudeln
1/2 Paprika
1 Handvoll Egerlinge
3 Räder Paprikasalami
8 Scheiben gekochter Schinken
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl

Zubereitung:
– Es werden zuerst der Zwiebel, die Egerlinge und die Paprika geputzt und in kleine Würfel bzw. Scheiben geschnitten.
– Dann die Salami und den Schinken ebenfalls würfeln.
– Die vorbereiteten Zutaten in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten.
– Die Nudeln nach Anleitung in ausreichend Wasser kochen und anschließend abgießen.
– Zum Schluss die abgegossenen Nudeln zurück in den Topf geben und die angebratetenen Zutaten daruntermischen.
– Abschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Guten Appetitt!

Gorgonzola-Pilz-Sauce

In meinem letzten Post habe ich Dir ja schon die selbstgemachten Spaghetti vorgestellt. Heute soll es dazu dann eine leckere Gorgonzola-Pilz-Sauce geben.

Nachdem die Nudeln so schnell gekocht sind, habe ich die Sauce in meinem Thermomix zubereitet, da hier der Aufwand auch nur 5 Minuten beträgt. Die Sauce ist auch auf die zwei Portionen angepasst, so dass mit einer Mahlzeit aufgegessen ist.

Gorgonzola-Pilz-Sauce

Portionen:
2

Zutaten:
160 g Egerlinge
1 EL Butterschmalz
50 g Sahne
50 g H-Milch
80 g Frischkäse natur
160 g Gorgonzola (rahmig)
1 TL Thymian getrocknet

Zubereitung:
– Während das Wasser für die Nudeln angesetzt wird, werden die Egerlinge geputzt und in dünne Scheiben geschnitten.
– Eine Pfanne mit dem Butterschmalz ansetzen und die Pilze darin anbraten.
– Die Sahne, die Milch, der Thymian und der Frischkäse werden in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 6 für eine halbe Minute verrührt.
– Nun wird der Gorgonzola in groben Stücken in den Mixtopf hinzugegeben und für vier Miuten auf Stufe 3 bei 70°C geschmolzen und verrührt.
– Die fertig gekochten und abgegossenen Nudeln werden wieder zurück in den Topf gegeben und dann wird die Sauce darüber gegossen und alles gut vermischt.
– Die Nudeln mit der Sauce dann im Teller anrichten und die angebratenen Egerlinge und frisch gemahlener Pfeffer darüber streuen.

Schon ist ein leckeres schnelles Essen gezaubert.
Wer möchte kann auch gerne noch ein paar Nüsse, z. B. Pinienkerne, anbraten und auch mit den Pilzen über die Nudeln geben.

Spaghetti selbstgemacht

Diese Wochenende hieß es wieder mal Pasta selber machen. Wir haben geplant, dass es frische Spaghetti mit einer leckeren Gorgonzola-Pilz-Soße geben soll.

Pasta selbstgemacht

selbstgemachte Spaghetti aus Dinkel- und Weizendunst

Für die Spaghetti habe ich meinen Pasta-Grundteig zubereitet. Das Rezept habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Allerdings habe ich die Menge für zwei Portionen angepasst.

Spaghetti

Portionen:
2

Zutaten:
150 g Weizendunst
150 g Dinkeldunst
3 Eier
30 g Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:
– Es wird zuerst das Mehl in eine Schüssel gegeben.
– In eine Mulde werden die Eier geschlagen und das Öl hineingegossen.
– Nun noch das Salz darüberstreuen und dann knetet die Küchenmaschine 6 – 8 Minuten.
– Der Teig sollte glatt und leicht glänzend sein.
– Den Teigling nun in einen Gefrierbeutel geben und bei Raumtemperatur für eine halbe Stunde entspannen lassen.

– Nach der Ruhezeit wird der Teig geviertelt und weiter verarbeitet.
– Zuerst werden aus dem Teig mit Hilfe der Nudelmaschine Platten gewalzt.
– Die fertigen Platten mit Mehl bestreuen, damit diese nicht zusammenkleben.
– Nun die ausgewählte Walze (Spaghetti) einsetzen und die vorbereiteten Platten verarbeiten. Hier empfiehlt es sich, dass eine Person die Pastamaschine ankurbelt und der zweite fängt die geschnittenen Nudeln auf und gibt diese zum antrocknen auf einen Trockenständer.

Die Nudeln können sofort weiter verarbeitet werden. Die Kochzeit der Nudeln beträgt 3 Minuten, hier aber bitte die Probe durchführen, da ja der Begriff al dente von jeden anders interpretiert wird.

 

In meinem nächsten Post stelle ich Dir dann die leckere Gorgonzola-Pilz-Soße vor.

Also ran an das Erlebnis selbstgemachte Nudeln. Du wirst den Unterschied schmecken.

Semmelknödel

Ein Semmelknödel gehört zu Bayern genauso wie die Maß Bier. Aber in beiden Kategorien gibt es gewaltige Unterschiede und daher kommt es halt auf das gewisse Etwas an.
Ich persönlich mag ja meinen Semmelknödel am liebsten ohne Zwiebeln und ohne Petersilie und auch schön hart -aber da gehen die Geschmäcker halt auseinander. Mein Mann ißt seinen Knödel am Liebsten nämlich mit Petersilie, mit Zwiebeln und auch relativ weich. Ich habe heute ein Rezept was die Mitte vereint. Das Grundrezept habe ich aus dem Buch „Servus Bayern – So schmeckt`s dahoam“ von Monika Schuster und Anna Cavelius (GU-Verlag, ISBN 978-3-8338-2631-3).
Was unseren Knödel ausmacht ist das etwas körnige, welches durch die Resteverwertung von nicht mehr gegessenen Brot zustande kommt. Wenn bei uns Brot oder auch Semmeln übrig bleiben, werden diese angetrocknet und dann mit der Brotmaschine in dünne Scheiben geschnitten und anschließend eingefroren.
Heute waren wir mal wieder mehr Leute beim Essen (10 Personen) und es gab einen ordentlichen Schweinekrustenbraten mit Semmelknödel. Hierfür möchte ich Dir nun das Rezept vorstellen.

Semmelknödel

Zutaten:
750 g Knödelbrot
2 TL Salz
1 TL Pfeffer
Muskatnuss
450 g Milch
2 EL Butter
2 Zwiebeln
2 EL Petersilie TK
10 Eier
evtl. Semmelbrösel

Zubereitung:
– Das Knödelbrot wird in eine große Schüssel gegeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt.
– Nun die Milch erwärmen und lauwarm über das Knödelbrot gießen – anschließend für 5 Minuten ziehen lassen.
– In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und mit dem Zwiebelhacker zerkleinern.
– Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten.
– Die Petersilie zu den Zwiebeln geben und vermischen.
– Die Eier in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen.
– Die Zwiebel-Petersilien-Mischung wird nun mit den verquirlten Ei über das Knödelbrot gegeben und anschließend mit der Hand alles vermengt und durchgeknetet. Sollte der Teig noch zu weich sein und an den Händen kleben bleiben, mit etwas Semmelbrösel vermengen, so dass der Teig dicker wird.
– Den Knödelteig nun 10 Minuten quellen lassen.
– In der Zwischenzeit schon mal zwei große Töpfe mit Wasser aufstellen.
– Die Knödel werden nun mit kalt angefeuchteten Händen gedreht. Mit den genannten Mengen sind es bei mir 20 Knödel geworden.
– Sobald das Wasser kocht, dieses salzen und dann die Knödel nach und nach hineingeben.
– Die Knödel müssen einmal aufkochen, bis diese an der Oberfläche schwimmen.
– Ich habe meine Töpfe dann auf den Holzofen rüber genommen, so dass die Knödel dort für 25 Minuten ziehen konnten.
– Die Knödel dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen, bevor diese auf einer Platte angerichtet werden.

Ich finde Knödel sind immer eine gute Beilage und gerade für mehr Personen sind sie eigentlich schnell zubereitet.

Geschnetzeltes in Honig-Senf-Soße

Mein Thermomix ist bei uns ja regelmäßig im Einsatz. Ich weiß, damit spalte ich die Nation. Aber auch daraus kann man wunderbare Hauptgerichte zaubern, welche ich Dir nicht vorenthalten möchte. Solltest Du es nachkochen wollen und keinen kleinen Wunderkessel in deiner Küche stehen haben, ist die Zubereitung einfach auf ein Geschnetzeltes in gewohnter Art und Weise zu übertragen.

Geschnetzeltes in Honig-Senf-Soße

Zutaten:
500 g Schnitzelfleisch vom Schwein
3 Zwiebeln
20 g Öl
2 rote Paprika
400 g Sahne
4 EL mittelscharfer Senf
4 EL Honig
1 TL Salz
1 TL Pfeffer
2 TL Speisestärke

Zubereitung:
– Zuerst wird das Fleisch in längliche Streifen geschnitten.
– Dann die Paprika in kleine Rechtecke schneiden.
– Die Zwiebeln schälen, viertel und dann im Mixtopf 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern. Mit dem Spatel diese nach unten schieben.
– Das Öl hinzugeben und für 2:30 Minuten, Varoma, Stufe 1 andünsten.
– Das Fleisch dazugeben und auch dieses innerhalb von 7 Minuten, Varoma, Linkslauf und der Sanftrührstufe andünsten.
– Während des andünstens über die Öffnung im Deckel das Salz und den Pfeffer zum Fleisch geben und es dadurch würzen.
– Nun die restliche Zutaten (Paprika, Sahne, Senf, Honig) dazu geben und 30 Minuten, auf 100° C im Linkslauf und der Sanftrührstufe kochen lassen.
– Zum Abschluss noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf zum Abbinden der Soße noch mit etwas Speisestärke andicken.

Ich muss sagen, es war schon sehr lecker, allerdings habe ich mir gerade beim Aufschreiben gedacht, ob ich nicht das nächste mal evtl. noch Pfirsich mit hineingebe.
Als Beilage gab es Spätzle, ich kann mir das Gericht aber auch gut mit Reis vorstellen.

Ich wünsche einen guten Appetit und gutes Gelingen

Bandnudeln selbstgemacht

Hast Du schon mal Nudeln oder Pasta selbstgemacht? Falls nicht, möchte ich Dir heute die Scheu davor nehmen, da frische Nudeln wirklich ganz schnell zubereitet sind. In meinem Augen das wichtigste ist in Zusammenhang mit der Pastaherstellung das Mehl. Mein Mehl hole ich von einer örtlichen Mühle, der Drax Mühle. Für die Nudeln verwende ich Dunst aus Weizen und Dinkel. Du wirst Dich jetzt fragen, was ist Dunst. Dunst ist gleichzusetzen mit Grießler oder dem Spätzlemehl und gehört zur Gruppe des Weizenmehl Typ 405 bzw. Dinkelmehl Typ 630.

Pasta selbermachen

Frische Nudeln selbstgemacht

Zu meinen Küchengeräten zählt schon lange eine Pastamaschine, welche ich auch gerne im Einsatz habe, egal ob Lasagneplatten geformt werden oder ob es doch dann Bandnudeln oder Spaghetti werden. Was ich noch erwähnen sollte ist, dass das Durchdrehen durch die Pastamaschine zu zweit wesentlich einfach geht als wenn man alleine hier rumwerkelt.

Pasta – Grundteig

Zutaten:
150 g Weizendunst
250 g Dinkeldunst
4 Eier
40 g Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:
– Es wird zuerst das Mehl in eine Schüssel gegeben.
– In eine Mulde werden die Eier geschlagen und das Öl hineingegossen.
– Nun noch das Salz darüberstreuen und dann knetet die Küchenmaschine oder von Hand in etwa für 6 – 8 Minuten.
– Der Teig sollte glatt und leicht glänzend sein.
– Den Teigling nun in Frischhaltefolie oder in einen Gefrierbeutel geben und bei Raumtemperatur für eine halbe Stunde entspannen lassen.

– Nach der Ruhezeit wird der Teig geviertelt und weiter verarbeitet.
– Zuerst werden aus dem Teig sogenannte Platten gewalzt. Solltest Du keine Nudelmaschine zuhause haben, kannst Du dies auch mit dem Nudelholz machen.
– Die fertigen Platten mit Mehl bestreuen, damit diese nicht zusammenkleben. Ich empfehle zuerst den Teig zu Platten zu verarbeiten und dann abschließend in die gewünschte Form zu bringen z. B. Bandnudeln. Dadurch trocknet der Teig etwas an und es bleibt in der Nudelmaschine nichts kleben.
– Nun die ausgewählte Walze einsetzen und die vorbereiteten Platten verarbeiten. Hier empfiehlt es sich, dass eine Person die Pastamaschine ankurbelt und der zweite fängt die geschnittenen Nudeln auf und gibt diese zum Trocknen.
– Die Nudeln brauchen für die Vorratshaltung ein paar Tage zum Austrocken, dann kann man diese ca. 2 Monate luftdicht lagern.

Ich wünsche ein gutes Gelingen der selbstgemachten Pasta und hoffe dass Du es mal ausprobierst. Du wirst den Unterschied schmecken und schon bald keine gekauften Nudeln mehr essen wollen.

Grüße aus der Küche.

Weihnachtsmenü

Hallo

ich hoffe Du hattest auch so ein schönes Weihnachtsfest wie ich. Bei uns ist die Familie meines Mannes zu Gast gewesen. Wir waren acht Leute und haben uns so richtig mit einem dreigängigen Menü verwöhnt, welches sich gut vorbereiten lies. Als Abschluss des Tages gab es dann noch leckeren Punsch und Pralinen. Als Wein wurde zum Menü ein Sembro aus 2013 gereicht.

 

Unser Menü

 

Amuse Gueule

selbstgemachter Fladen mit Olivenöl und Fleur de Sel

Vorspeise

Forellenmousse mit grünem Salat, gebratenen Pilzen und gerösteten Mandeln

Hauptgang

Rinderrouladen mit Kartoffel-Sellerie-Püree und Speckbohnen

Nachspeise

selbstgemachtes Schokoladeneis mit karamellisierten Grand Manier-Orangen

selbstgemachter Glühwein
Punsch
Christstollen
3-erlei Pralinen

Weinbegleitung

Sembro, Jahrgang 2013

So, das war das Menü. Die Rezepte werde ich Dir so nach und nach vorstellen.
Ich freue mich, zu erfahren, was es bei Dir gab.

Bis dahin noch schöne Weihnachtsfeiertage.

Grüße aus der (heute geschlossenen) Küche.

Rosenseitlinge

Anfang Oktober war ich ja in Berlin beim Foodbloggercamp. Bevor es nach Hause ging, bekam jeder ein Goodiebag. Da ich mit dem Flieger in Berlin war, wurde mir meines dankenswerterweise per Kurier nach Hause geschickt. Darüber und vor allem über den Inhalt habe ich mich sehr gefreut.
Eines der Goodies war ein Pilzpaket zum Selberzüchten von „Pilzpaket“ (www.pilzpaket.de). Ralph von dem Unternehmen war während des Treffens auch dabei und hat in einer Session auch gezeigt, wie die Pilze umgetopft werden können.

Vergangene Woche haben wir dann das Paket aktiviert und hier siehst Du das Ergebnis.

Ich rechne damit, dass wir gegen Ende der Woche das erste Mal ernten können. Da muss ich mir noch was feines Überlegen, wenn ich schon so edle Pilze zuhause habe. Das Rezept werd ich Dir dann zur Verfügung stellen. Du darfst gespannt sein.

Gruß