Wir haben Anfang November und der Garten schenkt und die letzten Früchte für dieses Jahr. Ich war gerade nochmals draußen und habe fast alles abgeräumt. Was ich noch alles ernten konnte zeige ich Dir gleich. Davor aber noch unser Saisonkalender für November und ich möchte Dir auch schon kurz verraten was ich mir für diesen Monat zu unserem Blogevent „Saisonal is(s)t besser“ überlegt habe. Wir lieben die asiatische Küche und auch die Länder, deswegen habe ich mein letztes Gemüse in Frühlingsrollen oder soll ich lieber sagen Herbstrollen verpackt.

Du siehst wir ernten noch Lauch, Karotten, Mangold das letzte Kraus und die letzten Paprika, wobei diese inzwischen drinnen nachreifen. Für meine Herbstrollen wird erstmal alles gewaschen und in dünne Streifen geschnitten. Warum ich die guten Dinger Herbstrollen und nicht Frühlingsrollen nenne. Na weil lauter Herbstgemüse drin ist :-).

Warenkorb November
Herbstrollen
-
Vorbereitungszeit: 30 Minuten -
Ruhezeit: 30 Minuten -
Kochzeit: 5 Minuten -
Gesamtzeit: 1 Stunden 5 Minuten
Zutaten
| 4 | kleine Möhren |
| 1 | Stange Lauch |
| ½ halbe gelbe Paprika | |
| ¼ Kopf vom kleinen Blaukraut / Rotkohl | |
| 2 | Blätter Mangold |
| 2 | Knoblauchzehen |
| 1 | Stück Ingwer (etwa 2 cm) |
| Saft von ¼ Zitrone | |
| 2 EL | Sojasauce |
| 1 TL | Fischsauce |
| 1 TL | Zucker |
| 1 | Prise Pfeffer |
| Reispapier (9 Blätter) | |
| Frittierfett |
Zubereitung
- Das Gemüse waschen und in kleine feine Streifen schneiden
- Ich habe die Karotten z. B. mit dem Julienne-Schneider klein gemacht
- Den Knoblauch und den Ingwer habe ich gerieben und unter das Gemüse gegeben.
- Alles mit der Sojasauce, der Fischsauce , dem Zucker, dem Pfeffer und dem Zitronensaft vermischen und kurz marinieren lassen (ca. 30 Minuten)
- Die Reisblätter nach Packungsanleitung entweder auftauen lassen oder in Wasser einweichen und dann mit der vorbereiteten Füllung für die Herbstrollen füllen.
- Das Reispapier aufrollen und die Herbstrollen zur Seite stellen.
- Das Frittierfett in einen hohen Topf geben und heiß werden lassen.
- Die Herbstrollen am Besten einzeln ausbacken und warm mit einer Sauce Deiner Wahl genießen.
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Du wirst Dich nun evtl. wundern, warum es kein Bild von den fertigen Rollen gibt. Nun ja, das hat einen einfachen Grund. Leider haben Sie nicht gehalten und mir ist die Füllung beim frittieren aus den Rollen geschlüpft. Den Rest haben wir dann kalt als Summerroll gegessen, denn um die Füllung wäre es schade gewesen, die war wirklich richtig gut.
Ich wünsche Dir viel Spaß beim Nachmachen und freue mich auf Dein Feedback.
Hüpfe doch auch mal rüber zu meinen Bloggerkollegen und schau, was die gutes
gekocht und gebacken haben.
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Hallo und vielen lieben Dank für dieses tolle Rezept! Die Idee, die letzten Schätze aus dem Garten in Herbstrollen zu verpacken, finde ich einfach großartig – und der Name „Herbstrollen“ statt Frühlingsrollen ist natürlich genial, das bringt es wirklich auf den Punkt!
Die Kombination aus Möhren, Lauch, Mangold, Paprika und Blaukraut klingt nach einer wunderbaren Füllung mit richtig viel Geschmack und schönen Farben. Besonders gut gefällt mir, dass das Gemüse vorher mit Sojasauce, Ingwer, Knoblauch und Zitronensaft mariniert wird – das gibt dem Ganzen bestimmt nochmal eine tolle Tiefe. Die 30 Minuten Marinierzeit machen da sicher den Unterschied!
Ich musste übrigens schmunzeln, als ich gelesen habe, dass die Füllung beim Frittieren aus den Rollen geschlüpft ist – solche kleinen Küchen-Pannen kennt wohl jeder von uns. Aber die Idee, das Ganze dann einfach kalt als Summerroll zu genießen, ist die perfekte Rettung. Manchmal entstehen ja die besten Varianten aus solchen spontanen Momenten!
Das Konzept „Saisonal is(s)t besser“ finde ich übrigens richtig klasse. Gerade im November nochmal bewusst zu schauen, was der eigene Garten noch hergibt, und daraus etwas Leckeres zu zaubern – das ist genau die richtige Einstellung. Der Saisonkalender ist dabei eine super Orientierung.
Ich werde das Rezept auf jeden Fall ausprobieren und dabei mal eine vegane Variante testen, also die Fischsauce einfach weglassen oder durch etwas Sojasauce ersetzen. Auf meinem Blog eat-vegan.de bin ich ja immer auf der Suche nach solchen Inspirationen, die sich wunderbar pflanzlich umsetzen lassen.
Vielen Dank fürs Teilen und weiter so!
Liebe Grüße
Mario Wormuth von https://eat-vegan.de/
Autor
Hallo Mario,
vielen lieben Dank für deinen Kommentar. Es freut mich, dass ich Dir hier eine Inspiration gegeben habe. Ich finde, wenn man das Glück auf einen Garten hat, sollte man es auch nutzen und so viel wie möglich verarbeiten. Und wie Du schreibst, dass mal was nicht glatt läuft, ist menschlich.
Ich stehe auch mit Kroketten auf Kriegsfuß, die werden bei mir einfach nicht.
Liebe Grüße aus der Küche,
Alexandra