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Nusszopf

Heute habe ich ein Rezept für einen saftigen Nusszopf. Dazu ist es gekommen, weil ich in der glücklichen Lage bin Freitag nachmittags frei zu haben. Mein Mann kommt am Nachmittag auch von der Arbeit zuhause und ich bzw. wir finden es ganz schön, dann erstmal in Ruhe Kaffee zu trinken, die Woche abzuschließen und die Wochenendplanung aufzunehmen. Wenn es so läuft, wie ich es mir vorstelle, gibt es künftig öfters mal schnelle Kuchenrezepte für den Freitag Nachmittag. Was mich bei diesem Nusszopf noch angesprochen hat, ist die Verarbeitung von zuviel gekauften Backzutaten für die Weihnachtsbäckerei. Verarbeitet werden konnten darin übrige ganze Mandeln und Marzipan. Ach ja, du kannst natürlich die Mandeln auch gegen Haselnüsse austauschen – je nachdem was Dir lieber ist. Oder auch das Quittengelee gegen Aprikosenmarmelade.

angeschnittener Hefezopf

Nusszopf

Das Rezept für den Hefeteig ist bei mir ein Grundrezept und ich muss sagen, wenn dieses mit dem Thermomix zubereitet wird, hat es wirklich Gelinggarantie.

Hefezopf mit Nussfüllung

Nusszopf

Nusszopf

Zutaten für den Hefeteig:
500 g Weizenmehl, Typ 405
250 g Milch
20 g frische Hefe
1 TL Salz
60 g Butter
50 g Zucker


Zutaten für die Füllung:

200 g ganze Mandeln
100 g Marzipanrohmasse
100 g Quittengelee
50 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Milch
1/2 TL gemahlener Zimt

Zutaten für den Guss:
1 Eigelb
4 EL Quittengelee
1 EL Vanilleextraxt
50 g Puderzucker
1 EL Limettensaft


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung des Hefeteiges:
– Zuerst die Milch, die Butter und die zerbröckelte Hefe in den Mixtopf des Thermomixes geben und innerhalb von 2 Minuten, 37 °C, Stufe 2 auflösen lassen.
– Nun das Mehl, das Salz und den Zucker hinzugeben und für 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten lassen.
– Den fertigen Teig umfüllen in eine Schüssel (ich verwende die Peng-Schüssel von Tupperware) und für eine gute Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung der Nussfüllung:
– Während der Hefeteig geht wird die Nussfüllung zubereitet.
– Hierfür die ganzen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 10 Sekunden, Stufe 7 mahlen. Die gemahlenen Mandeln umfüllen und zur Seite stellen.
– Mun die Milch in den Mixtopf geben und das Marzipan in Stücken hinzufügen. Beides aufrühren, bis sich das Marzipan aufgelöst hat (10 Sekunden, Stufe 4).
– Nun die restlichen Zutaten (Quittengelee, Zucker, Salz, Zimt) sowie die Nüsse mit in den Mixtopf geben und für 2 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
– Die Füllung sollte eine streichbare Konsistenz haben.

Zubereitung des Nusszopfes:
– Zuerst den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Dann wird der Hefeteig zu einem Rechteck ausgerollt, dieses sollte mindestens die Größe des Backbleches haben.
– Nun die Nussfüllung darauf mit einer Palette verstreichen. Dabei darauf achten, dass die Ränder ca. 1 cm frei bleiben, damit der Nusszopf aufgerollt werden kann und die Nussfüllung nicht herausquillt.
– Nun den Nusszopf von der kürzeren Seite her aufrollen und quer auf ein Backpapier oder ein Backblech legen.
– Es wird nun der Nusszopf von der einen Seite bis zur Mitte mit einer Schere eingeschnitten und die beiden Striezel ineinander verdreht.
– Dann das Backblech oder Backpapier drehen und von der anderen Seite auch bis zur Mitte mit einer Schere einschneiden und ebenfalls die beiden Striezel ineinander verdrehen. Damit umgehst Du , dass Du den kompletten Nusszopf eindrehen musst.
– Bevor der Nusszopf nun in den Ofen kommt, wird dieser noch mit einem verquiltem Eigelb bestrichen.
– Der Nusszopf muss 25 Minuten auf mittlerer Stufe backen.

Nacharbeit:
– Die vier Esslöffel Quittengelee werden mit dem Vanilleextraxt verrührt und nach dem Backen noch auf den warmen Kuchen gepinselt.
– Zum Abschluss wird der Puderzucker mit dem Limettensaft vermischt und dieses zur Deko über den Nusszopf gezogen.

Hefezopf mit Nussfüllung

Nusszopf

Ich wünsche Dir ein gutes gelingen und lass Dir den Zopf schmecken. Da es sich um einen Hefezopf handelt, schmeckt dieser auch noch mehrere Tage wie frisch zubereitet.

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Franzbrötchen

Heute habe ich ein Rezept für Franzbrötchen. Wer den Plunder nicht kennt, dem sei gesagt, dass er wirklich sehr lecker ist und nicht nur in Hamburg schmeckt. Auf Hamburg komme ich zu sprechen, weil es dort eine lokale Nationalspeise ist, sowie hier in schönen Bayern die Brezen. Aber wie kommt man nun darauf Hamburger Süßspeisen zu backen? Das habe ich einer Freundin zu verdanken, welche einen Städtetrip nach Hamburg gemacht hat. Ich durfte leider nicht mit, konnte mein Fernweh allerdings kurzfristig mit diesem Gebäck sänftigen. Da die Franzbrötchen mit Hefeteig gemacht werden sind diese relativ einfach und rasch zubereitet.

Franzbrötchen

Zutaten für den Hefeteig:
250ml Milch
500g Wiener Griessler
1 Würfel Hefe
50g Zucker
50g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
150g Zucker
2Tl Zimt
150g weiche Butter

Außerdem:
1 Eigelb
1EL Milch

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 – 20 Minuten

Zubereitung:
Für den Hefeteig die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit der Hälfte der Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen, bis es zu gären beginnt.

Nun die übrige lauwarme Milch, den restlichen Zucker, die weiche Butter in Flöckchen, das Ei und das Salz zum gegangenen Vorteig geben. Den Teig mit der Küchenmaschine und den Knethacken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den gegangenen Teig aus der Schüssel nehmen und auf der mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsplatte kräftig durchkneten. Wieder in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Min. gehen lassen.

Für den Belag Zimt und Zucker mischen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40 × 50 cm ausrollen. Den Teig gleichmäßig mit der weichen Butter bestreichen und mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen und etwas flacher drücken. Die Rolle in ca. 4 cm breite Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit einem Holzlöffel der Länge nach kräftig eindrücken. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigstücke mit etwas Abstand darauflegen. Abgedeckt weitere 15 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 180 Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen und die Teigstücke damit bestreichen. Das erste Blech in den Ofen schieben und die Franzbrötchen in 15–20 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Das zweite Blech Franzbrötchen ebenso backen.

Was machst Du, wenn Du Fernweh bekommst, kochst Du auch regionale Speisen oder wird sofort der nächste Urlaub gebucht?

Viel Spaß beim Backen.

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