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Bagels

Mit meinem heutigen Artikel folge ich der Einladung von Zorra und Ihrem Blog Kochtopf. Sie hat gemeinsam mit Hobbybäcker-Versand zum Blog-Event CXL – Brot und Brötchen für den Brunch aufgerufen. Der Hobbybäcker hat an alle Interessierten ein Mehlpaket mit einer Mehlmischung für ein Ciabatta, ein Teigtuch, Trockenbackhefe und einem Bio-Weizenmehl Typ 1050 kostenfrei  zugesandt. Mein Gedanke war, dass ich für den Brunch frisch gebackene Bagels mit Saaten beisteuere.

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Ich habe vorher noch nie Bagels gebacken, allerdings essen wir diese sehr gerne – vorzugsweise in einem kleinen Café in unserem Wohnort.

Bagel mit Saaten

Bagels mit Saaten

Der Gedanke war gefasst, dann also ran an das Werk. Es sollten Bagels mit Saaten werden. Diese habe ich allerdings nicht in den Teig genommen sondern nur obenauf.

selbstgemachte Bagels

  

Zutaten:

330g Weizenmehl Type 550

120g Weizenmehl Type 1050

10 g frische Hefe

10 g Salz

220 g lauwarmes Wasser

15 g Honig

15 g Olivenöl

 

2 Liter Wasser

2 EL Honig

 

1 Eiweiß

diverse Saaten

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die frische Hefe zusammen mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 2:30 Minuten, 37 °C, Stufe 1 verrühren.
  • Dann das Mehl, das Olivenöl und das Salz in den Mixtopf hinzugeben und alles für 5 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig für die Bagels abgedeckt ca. 1 Stunde ruhen lassen. Der Teig sollte sich verdoppelt haben.
  • Den Ofen nun auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und vorbereiten.
  • Den Teig dann in ca. 90 g schwere Portionen teilen (bei mir wurden es 9). Diese einzeln rund wirken und dann mit einem bemehlten Kochlöffelstiel ein Loch in die Mitte drücken. Dieses durch kreisförmige Bewegungen vergrößern. Dieses Loch sehr großzügig machen, da es sich beim Backen zusammenzieht.
  • Die Bagels nochmals kurz gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit einen Topf mit Wasser und den 2 EL Honig auf 70-80 C erhitzen und die Bagels darin eine halbe Minuten von beiden Seiten schwimmen lassen. Ich habe jeweils drei hineingetan. Diese mit einer Schaumkelle rausnehmen und auf die vorbereiteten Backbleche legen.
  • Abschließen noch das Eiweiß kurz aufschlagen und die Rohlinge damit bestreichen. Nach Wunsch mit Saaten (Sesam, Leinsaat, Sonnenblumenkerne, etc) bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 200 °C Ober- und Unterhitze für 20 Minuten backen.

 

 

Blog-Event CXL - Brot und Brötchen für den Brunch in Kooperation mit Hobbybäcker (Einsendeschluss 15. April 2018)

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Apfel-Rosen-Törtchen

Bevor es los geht mit Rezepten für die Verarbeitung von Quitten möchte ich heute noch einen Abschluss für die Apfelschwemme geben. Ich habe von unseren Apfelbäumen die letzten Äpfel genommen. Um diese auch gebührend zu feieren, denn niemand hatte erwartet, dass die Bäume im ersten Jahr schon tragen, habe ich mir ein besonderes Törtchen überlegt – das Apfel-Rosen-Törtchen.

Apfeltörtchen

Apfelrose

Die Apfelrosen konnte man dieses Jahr schon bei dem Ein oder Anderen Bloggerkollegen finden. Ich habe dieses Rezept für mich nochmals etwas ausgearbeitet. Meine Familie und ich als Testesser waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden – nicht nur optisch sondern auch geschmacklich hervorragend.

Apfel-Mürbteig-Rose

Apfel-Rosen-Törtchen

 

Apfel-Rosen-Törtchen

Zutaten für den Mürbteig:
125 g kalte Butter
125 g Zucker
250 g Mehl Typ Dinkelgrießler bzw. Dinkeldunst
1 Ei
1 TL Backpulver
15 g Vanillezucker

Zutaten für die Füllung:
1000 Gramm Apfel, geputzt
1/2 Liter trüber Apfelsaft
2 Päckchen Vanillepuddingpulver
200 g Zucker

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
17 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Zutaten für den Mürbteig in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Die Zutaten dann 3 Minuten in der Knetstufe kneten lassen.
– Den fertigen Teig dann in einen Gefrierbeutel füllen und im Kühlschrank für mindestens 30 Minuten ruhen lassen.
– Zuerst nun die Muffinförmchen gut einfetten.
– Dann Äpfel entkernen.
– Drei Äpfel vierteln und mit dem Gurkenhobel dünne scheiben hobeln. Diese zur Seite legen.
– Die restlichen Äpfel nur grob zerteilt in den Thermomix geben und für 3 Sekunden, Stufe 5 zerkleinert.
– Es werden nun 50 ml Apfelsaft mit dem Vanillepuddingpulver angerührt und zur Seite gestellt.
– Die restlichen 450 ml Apfelsaft werden in einem Topf erhitzt. Darin werden dann die gehobelten Apfelscheiben gegeben und kurz (3 Minuten) angedünstet.
– Die Apfelscheiben mit einem Schaumlöffel abseihen und noch im warmen Zustand zu schönen überschlagenen Reihen (12 Stück für die Muffins) aufreihen.
– Nun den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– Anschließen dann die Muffinformen mit dem Mürbteig auskleiden, auch den Rand.
– Wenn dies alles vorbereitet ist wird der Apfelsaft aufgekocht und dann das angerührte Puddingpulver untergerührt. Nochmals aufkochen lassen und dann die gehackten Äpfel unterrühre.
– Die heiße Apfel-Puddingmasse in die vorbereiteten Mürbteigkörchen zu 3/4 füllen.
– Die vorbereiteten Apfelscheiben gleichmäßig aufrollen und in die Apfel-Puddingmasse setzen.
– Die Muffins nun für ca. 17 Minuten backen.
– Nach der Backzeit gut abkühlen lassen und dann aus der Form nehmen.

Apfel-Rosen-Törtchen

Apfel-Rosen-Törtchen

Die Apfel-Rosen-Törtchen schmecken am Besten gut gekühlt.
Durch das Dünsten der Apfelscheiben sind diese leichter zu bearbeiten.

 

Nadine von Sweetpie hat zu einem Blogevent „Zeigt her Eure Äpfel“ aufgerufen. Diesen Beitrag werde ich an dem Blogevent einreichen – denn die Welt soll sehen, dass es so viele verschiedene Möglichkeiten für Apfelkuchen gibt.
“eventbanner-zeigthereureaepfel-sweetpie-quer“

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Ravioli mit Steinpilzfüllung

Wir sind eindeutig im Herbst angekommen. Die Äpfel und der Kürbis sind reif, das Lauf fällt und ab und zu findet man auch einen Pilz. Da ich selbst nicht so der Pilzkenner bin und einfach auch zu wenig Erfahrung habe, verlasse ich mich hier lieber auf die liebe Verwandschaft oder auch auf meinen Obst- und Gemüsehändler. Bei letzterem waren wir am Wochenende und haben frische Steinpilze gekauft. Daraus wollten wir Ravioli mit Steinpilzfüllung machen, welche noch abschließend in Thymianbutter geschwenkt werden.

Zorra von 1x umrühren bitte aka KOCHTOPF hat ein Blogevent, initiert von Susanne von magentratzerl veröffentlicht. Es heißt ganz schlicht „Teigtaschen“. Was verbirgt sich allerdings alles hinter Teigtaschen. Mein erster Gedanke ging schon Richtung Pasta, inspiriert wurden wir eben durch den Wochenendeinkauf und die Pilzsaison nochmals. Ich dachte mir, das ist bestimmt ein Gericht, was mehrmals aufgeführt wird, aber es ist ja auch interessant, wie es jeder anders interpretiert.

Ravioli

selbstgemachte Ravioli mit Steinpilzfüllung in Thymianbutter

Der Plan war schnell beschlossen, nun hieß es nur noch umsetzen.

 

Ravioli mit Steinpilzfüllung in Thymianbutter

Zutaten für den Pastateig:
250 g Semola rimacinata
3 Eier
3 EL Olivenöl
1 EL Wasser
1 TL Salz
1/2 TL Kurkuma

Zutaten für die Füllung:
120 g frische geputzte Steinpilze
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
60 g Frischkäse natur
2 EL Semmelbrösel
2 EL geriebener Käse (Edammer)
1 EL gehackter Koriander
1 EL Sahne

Zutaten für die Thymianbutter:
2 EL Butter
1 EL frischer Thymian


Zubereitung:

– Zuerst wird eines der Eier getrennt. Das Eiweiß wird in eine separate Schüssel zur Seite gestellt, das Eigelb wird in eine Rührschüssel gegeben mit den anderen Zutaten für den Nudelteig.
– Ich habe den Nudelteig mit der Küchenmaschine und dem Knethaken für ca. 8 Minuten kneten lassen.
– Anschließend in einen Frischhaltebeutel geben und im Kühlschrank für mindesten 30 Minuten ruhen lassen.

– In der Zwischenzeit wird die Füllung für die Ravioli vorbereitet.
– Hierzu wird der Koriander und der Knoblauch klein gehackt.
– Die geputzten Steinpilze werden auch in kleine Würfel geschnitten
– 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die Steinpilze darin für 5 Minuten schmoren lassen.
– Die weiteren Zutaten (Frischkäse, Salz, Pfeffer, Käse, Koriander) für die Füllung in ein hohes Gefäß (in welchem mit einem Stabmixer gearbeitet werden kann) füllen und dann die geschmorten Steinpilze hinzugeben. Alles kurz mit dem Stabmixer pürieren, aber nicht zu fein.
– Abschließend gebe ich noch den Esslöffel Öl und die Sahne hinzu und vermenge alles mit einem Löffel.
– Die Füllung dann in den Kühlschrank geben.

– Den Ravioliteig aus dem Kühlschrank nehmen und in vier gleich große Portionen teilen.
– Ich habe diese Portionen dann mit der Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausgewalzt.
– Nun die gekühlte Steinpilz-Füllung in einem Abstand von ca. 4 cm auf die Pastabahnen geben.
– Das zur Seite gestellte Eiweiß kurz mit der Gabel aufschlagen und dann mit einem Backpinsel rund um die Füllung auf den Pastateig aufbringen.
– Die zweite Pastaplatte darüber legen und rund um die Steinpilzfüllung andrücken, um die Luft herauszudrücken.
– Die gesamten Ravioli gut andrücken, so dass die Füllung beim Kochen nicht austritt.

– Es wird ein großer Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
– In der Zwischenzeit die Butter mit dem Thymian schon schmelzen lassen.
– Die Ravioli in das kochende Salzwasser geben und für 3 – 5 Minuten al dente kochen.
– Nach dem Abgießen die Ravioli in die Pfanne mit der Thymianbutter schwenken und anschließend servieren.

Ich wünsche einen guten Appetitt und freue mich auf die ganzen Rezepte zu dem Blogevent „Teigtaschen“.

 

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)

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