Archiv der Kategorie: Brot backen

Burger-Bun

Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum viele meiner Bloggerkollegen so einen Wirbel um Burgerbuns machen. Inzwischen muss ich eingestehen, dass es mir ähnlich ergeht und wir auch auf der Suche nach dem perfekten Bun sind. Aber wer und durch was definiert sich ein perfektes Bun. Für uns muss das Burger-Bun eine Konsistenz haben, dass es auch noch beim letzten Bissen des Burgers nicht auseinanderfällt, es außen knusprig ist, lässt sich gut angrillen und das Innenleben des Buns ist schön weich, so dass es nachgibt, wenn man es drückt. Die Grillsoßen dürfen das Bun nicht aufweichen und es sollte sich auch gut aufschneiden lassen.

Hamburger-Brötchen

Burger-Bun

Mit den nachfolgenden Rezept haben wir nun ein Brötchen gefunden, das für uns wirklich pefekt ist.

Burger-Bun

Zutaten:

  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 80 g weiche Butter
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • zusätzlich:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Wasser
  • Sesam
  • Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    18 Minuten

    Zubereitung:
    – Zuerst wird das Wasser, die Milch, der Zucker, die Butter und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten, Stufe 1, 37 °C verrührt.
    – Es wird nun noch das Mehl, das Ei und das Salz hinzugegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verknetet.
    – Der Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt und muss nun eine Stunde Ruhen.
    – Nach der Ruhezeit wird der Teig in 10 gleiche Portionen geteilt
    – Jede Portion wird rundgeformt und auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech gegeben. Achtung, hier definiert sich die finale Form des Burger-Bun, deswegen ein wenig dafür sorgen, dass diese annähernd rund werden.
    – Die beiden Backbleche mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals für eine Stunde ruhen lassen.
    – Gegen Ende der Ruhezeit wird der Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
    – Das Ei wird mit der Milch und dem Wasser verkleppert.
    – Es wird das erste Blech Burger-Buns mit der Ei-Wasser-Mischung bestrichen und mit Sesam bestreut.
    – Anschließend auf der mittleren Schiene in den Ofen und für 18 Minuten backen.
    – Die Burger-Buns einzeln backen, und bitte erst bevor diese in den Ofen gehen mit der Ei-Wasser-Mischung bestreichen.
    – Nach der Backzeit die Buns umsetzen auf ein Abkühlgitter und auskühlen lassen.

    Lass Dir die Buns schmecken und hab einen schönes Grillergebnis mit dem perfekten Burger.

    Bürger-Brötchen

    Buns für Burger

    So haben wir unsere Burger belegt.

    Grilltest mit Burger

    Burger

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    Vollkornbrot

    Nachdem ich nun nach einem Vierteljahr – was für mich eine gefühlte Ewigkeit war – und einigen Schwierigkeiten wieder eine Teigknetmaschine habe, wurde es Zeit wieder in die Brotproduktion zu gehen.

    Meine alte Küchenmaschine hat zum Jahreswechsel den Geist aufgegeben und wurde daraufhin auch zum Wertstoffhof gebracht. Die Suche nach einer Maschine, welche auch die schweren Brotteige aushält war gar nicht so einfach. Ich habe mich dann für eine reine Teigknetmaschine entschieden. Kuchenteige kann ich entweder mit dem Handrührgerät zubereiten oder ich nutze den Thermomix. Wie Du meinen Beiträgen entnehmen kannst, nutze ich den Thermomix wirklich viel.

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Aber nun zurück zur Teigknetmaschine. Sie ist endlich da und wurde gleich mal mit Teigen aus 2,5 kg Mehl eingeweiht.

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Mischbrot im Gärkörbchen

    Es wurden zubereitet:

    • Weizenvollkornbrot mit Leinsaat
    • Mischbrot aus Dinkel, Roggen und Weizen mit Brotgewürz
    • Mischbrot aus Dinkel, Roggen und Weizen mit Brotgewürz und extra noch Kümmel

    Die Teige habe ich jeweils mit der Übernachtgare angesetzt und sobald der Holzbackofen angeheizt wird, gehe ich die Brote vorbereiten und nehme diese in die Stückgare. Dieses Vorgehen hat sich ganz gut eingespielt und vom zeitlichen Verhältnis ist dies auch für uns optimal.

     

    Angefeuerter Holzofen

    Angefeuerter Holzofen

    Blick in das Innere des Angefeuerter Holzofen

    Blick in das Innere des Angefeuerter Holzofen

    Die Mischbrotvarianten habe ich Dir hier schon mal vorgestellt, so dass es heute das Rezept für das Weizenvollkornbrot mit Leinsaat gibt.

     

    Fertig gebackene Holzofenbrote

    Fertig gebackene Holzofenbrote

     

    Weizenvollkornbrot


    Zutaten:

    350 g Weizenvollkornmehl
    150 g Weizenmehl Typ 550
    15 g Sauerteigpulver
    5 g Backmalz
    1 TL Salz
    1 EL Brotgewürz
    2 EL Leinsaat
    300 lauwarmes Wasser
    7 g frische Hefe

    Zubereitung:

    • Es werden alle Zutaten in den Kessel der Teigknetmaschine gegeben und für ca. 10 Minuten geknetet, bis sich ein kompakter Teig ergibt.
    • Bitte beim Befüllen der Schüssel darauf achten, dass die Hefe nicht mit dem Salz zusammenkommt, da sich die Hefe ansonsten nicht aktiviert.
    • Der Brotteig wird in eine Plastikschüssel mit Deckel (ich verwende Ikea-Dosen aus der 365+-Serie) gegeben und dann in den Kühlschrank über Nacht gestellt. In dieser Zeit verdoppelt sich der Teig.
    • Am nächsten Morgen wird das Brot rundgewirkt und dann in ein Gärkörbchen gegeben für die Stückgare.
    • Das Brot wird im Holzbackofen für 1 Stunde gebacken.
    • Ich schwade das Brot nicht ein, wir stellen Wasserschüsseln mit in den Brotbackofen. Hierzu eigenen sich am besten kleinen Metallschüsseln (meine sind auch wieder von Ikea).

    Hast Du schon mal selbst Brot gebacken. Was ist Dein Lieblingsrezept und hast Du evtl. einen Brotbackofen?

    Ich freue mich über Deine Nachrichten.

    Liebe Grüße aus der Küche, welche gerade nach frischem Brot duftet.

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    World Bread Day 2015

    Heute ist World Bread Day 2015 – und Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf hat aufgerufen zum gemeinsamen backen und vorstellen des Brotes.

    Die Idee des World Bread Day ist, das tägliche Brot zu ehren indem wir genau an diesem Tag Brot backen und darüber bloggen, und so auch zeigen, das Brotbacken einfacher ist als man denkt und auch noch grossen Spass macht.

    Genau diesen Spaß und die Freude an der Entstehung eines Brotes möchte ich heute mit Dir teilen.

    Brot aus dem Holzofen

    Holzofenbrot

    Pizzaofen

    Holzbackofen mit Holzschindeln eingedeckt

    Wir haben nun endlich unseren Holzbackofen fertiggestellt und eingedeckt ist er auch. So dass es nun endlich an das Brotbacken im Holzbackofen geht. Unser Ofen ist nicht so groß, aber 8 – 9 Laib bringen wir gut unter. Wenn wir einschüren, ist es so getacktet, dass ich zu Beginn der Woche im Familienkreis anfrage, wer alles ein Brot möchte. Am Freitag Nachmittag / Abend setze ich dann die Teige an und am Samstag vormittag wird gebacken. Das funktioniert so ganz gut und mit dem befeuern und den Ofen bzw. die Brote vorzubereiten sind mein Mann und ich inzwischen ein gut eingespieltes Team.

    Brot aus dem Holzofen

    Brot frisch aus dem Holzofen

    Dieses mal sollten 4 kg Mehl verarbeitet werden. Ich habe für die Teigherstellung bzw. für das Mischbrot ein Standardrezept, welches je nach Mehlsorten abgewandelt wird.

    Mischbrot

    Zutaten:
    300 g Roggenmehl Typ 997
    300 g Weizenmehl Typ 405
    400 g Dinkelmehl Typ 630
    600 g kaltes Wasser
    10 g Salz
    2 EL Brotgewürz (Koriander, Fenchel)
    30 g Sauerteigpulver
    1 Würfel Hefe

    Ofeneinstellung:
    250 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    50 Minuten

    Zubereitung:
    – Es werden alle Zutaten in Rührschüssel der Küchenmaschine. Mit dem Knethaken die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet – dauert in etwa 10 Minuten. Ich lasse den Teig zuerst 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten und schalte dann hoch und lasse ihn weitere 5 Minuten kneten.
    – Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und an einem Kühlen Ort (Kühlschrank) für mindestens 12 Stunden gehen lassen.
    – Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihm eine gute Stunde Zeit geben, bevor die weitere Verarbeitung beginnt.
    – Die Gärkörbchen gut ausmehlen, ich verwende für die oben genannte Menge meist 2 Körbchen
    – Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
    – Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
    – Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
    – Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
    – Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
    – Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

    Der World-Bread-Day findet diesesmal schon zum 10. Mal statt – für mich ist es die erste Teilnahme. Ich freue mich aber schon auf die ganzen tollen Beiträge und Rezepte.

    Allen ganz viel Spaß beim Brotbacken.
    World Bread Day 2015 (October 16)

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    Brot pur

    Hallo,

    heute möchte ich Dir ein Brot vorstellen, welches ich mit dreierlei Aufstrichen gereicht habe. Für das Brot habe ich eigentlich ein eigenes Rezept, allerdings hat mir die Firma Dankebitte as Heidelberg die Chance gegeben, eines Ihrer Brotmischungen zu backen. Ich durfte mir die Mischung aus dem breiten Sortiment selbst aussuchen und habe mich für den Typ „Brot pur“ entschieden. Die Grundmischung besteht aus Dinkelmehl Typ 630 und Weizenvollkorn und hat eine Menge von 500 g. Ich habe das Mehl noch ergänzt um Roggenmehl Typ 997 und daraus ein Mischbrot gebacken.

    Frisches Brot mit Tomatenbutter und italienischem Aufstrich

    Brotmischung von Dankebitte, ergänzt mit dreierlei Auftrischen

    Die genaue Rezeptur für das Brot und den Aufstrich stelle ich Dir gleich noch vor. Da es sich bei dem Brot um ein deftiges Brot handelt habe ich mich für drei mediterrane Aufstriche entschlossen. Es sollte meinen türkischen Obazden dazu geben und dann mal was neues. Es handelt sich dabei um eine Tomatenbutter und um einen italienischen Auftstrich. Tomatenbutter um die Jahreszeit wirst Du nun denken. Ja, denn es ist Tomatenmark darin enthalten, daher kann diese ganzjährig zubereitet werden. Bei dem italienischen Aufstrich kommen getrocknete in Öl eingelegte Tomaten rein, somit ist man hier auch saisionunabhängig.

    Kurz nochmals zurück zu Dankebitte. Bei Dankebitte handelt es sich um ein neu gegründetes Unternehmen aus Heidelberg. Was mir an Dankebitte gefällt ist, dass mit wirklich hochwertigen Produkten gearbeitet wird. Zudem werden die Backmischungen nicht auf Vorrat produziert sondern wirklich erst abgefüllt, wenn die Bestellung eingegangen ist. Noch ein Unterschied zu anderen Backmischungen ist, dass die Trockenhefe separat mitgeliefert wird. In diesem Fall kann ich selbst entscheiden, nutze ich diese oder entscheide ich mich für frische Hefe bzw. welche Menge an Hefe verwende ich.

    Mischbrot auf Basis von „Brot pur“

    Zutaten:
    500 g Roggenmehl Typ 997
    1 Pckg. „Brot pur“ von Dankebitte
    600 ml Wasser
    5 g Salz
    10 g Brotgewürz (Koriander, Fenchel, Kümmel)
    30 g Sauerteigpulver
    1 Würfel Hefe

    Ofeneinstellung:
    250 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    50 Minuten

    Zubereitung:
    – Es werden alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine gegeben und auf kleinster Stufe innerhalb von 5 Minuten zu einem Teig kneten lassen.
    – Den Teig auf zweiter Stufe noch für weitere 5 Minuten kneten lassen.
    – Den Brotteig dann umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
    – Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und erneut ca. 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit ein Gärkörbchen gut ausmehlen.
    – Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Unten wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
    – Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
    – Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
    – Das Brot 10 Minuten backen lassen, anschließend die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
    – Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
    – Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

    Das Brot auf dem Foto haben wir im Holzofen im Garten gebacken. Zudem habe ich die Teigmenge in zwei Laibe geformt, da wir es so besser aufbewahren können.

    Italienischer Brotaufstrich

    Zutaten:
    10 Basilikumblätter
    1 Knoblauchzehe
    7 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
    200 g Frischkäse
    100 g Frischkäse pur
    125 g Quark
    1 TL Salz
    etwas getrockneter Thymian

    Zubereitung:
    – Den Knoblauch schälen
    – Den Knoblauch und die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 3 Sekunden zerkleinern.
    – Die getrockneten Tomaten abtropfen und hinzugeben,erneut zerkleinern, Stufe 5, 3 Sekunden.
    – Nun das Salz, den Thymian, den Quark und den Frischkäse hinzufügen und in 10 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
    – Den italienischen Aufstrich umfüllen in eine Schale oder Schüssel und zu dem frisch gebackenen Brot servieren.

    Tomatenbutter

    Zutaten:
    8 Basilikumblätter
    100 g weiche Butter
    1/2 TL Honig
    1/2 TL Salz
    1/2 Zitrone, der Saft davon
    60 g Tomatenmark

    Zubereitung:
    – Die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 5 Sekunden zerkleinern.
    – Die zerkleinerten Blätter nach unten schieben und den Rühreinsatz aufsetzen.
    – Es werden dann alle Zutaten in den Mixtopf gegeben und in 3 Minuten auf Stufe 3 verrührt.
    – Ist nach der abgelaufenen Zeit das Tomatenmark noch nicht ordentlich untergerührt, dann einfach alles wieder nach Unten in den Topf schieben und erneut für eine halbe Minuten rühren lassen.
    – Die Tomatenbutter kannst Du dann entweder umfüllen in ein Glas oder du spritzt diese mit der Spritztülle auf.

    Ich wünsche viel Vergnügen beim Nachbacken und lass es Dir schmecken.
    An Dankebitte ein herzliches Dankeschön, dass ich die Mischung probieren durfte.

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    Frühstückssemmeln

    Gehören für Dich zu einem Frühstück auch Semmeln dazu. Für mich macht es die Mischung aus. Gerne ein Körnerbrot oder ein Mischbrot mit richtig vielen Gewürzen und dann eine Semmel oder eine Breze. Dann ist das Frühstück rund und perfekt.
    Dieses Wochenende habe ich mir vorgenommen unsere Frühstückssemmeln selbst zu machen und bin in meinem Brotbackbuch von Lutz Geißler auf das Rezept für die Morgenbrötchen gestoßen. Das Rezept ist perfekt, weil die Brötchen mit der Methode der Übernachtgare bereits am Vorabend vorbereitet werden können und dann am Tag des Frühstücks nur noch die Aufarbeitung als ein Brötchen und das Backen anstehen.

     

    Semmeln selbstgemacht

    Frühstückssemmeln

    Frühstückssemmeln

    Zutaten:
    180 g Weizenmehl Typ 550
    50 g Weizendunst (Wiener Grießler)
    50 g Hartweizengrieß
    110 g Roggenmehl Typ 997
    150 g Wasser
    150 g Milch
    7 g Frischhefe
    8 g Salz
    8 g Olivenöl

    Ofeneinstellung:
    230 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    20 Minuten


    Zubereitung:

    – Es werden alle Zutaten in die Küchenmaschine gegeben und zuerst 10 Minuten auf der ersten Stufe geknetet.
    – Anschließend nochmals 5 Minuten auf der 2. Stufe kneten, so dass ein mittelfester etwas klebender Teig entsteht.
    – Diesen Teig dann in eine Schüssel geben und diese luftdicht verschließen. Der Teig muss nun für 12 Stunden in den Kühlschrank zum Ruhen.
    – Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Den Teig nun zu Semmeln oder Brötchen aufarbeiten und zum Schluss in Roggenvollkornmehl wälzen. die Brötchen erneut 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
    – Den Backofen auf 230 C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen
    – Die Teiglinge nun auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 230 °C backen lassen.
    – Nach 10 Minuten Backzeit den Ofen öffnen und die Schwaden ablassen
    – Nach der Backzeit die Semmeln auskühlen lassen.

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    Brezensemmeln

    Gestern war es wieder mal soweit. Für ein Wochenende war ich verhältnismäßig früh wach und habe mir überlegt, wie ich die Zeit am Besten nutzen kann, bis auch mein Mann munter wird. Da es noch zu früh für unseren Bäcker war, habe ich mir überlegt, einfach selbst das Frühstücksgebäck zu backen. Daher gab es gestern frische Brezensemmeln oder auch Laugensemmeln wie diese bekannt sind. Die braune Farbe erhalten die Semmeln, dadurch dass diese vor dem Backen in eine Natronlauge getunkt werden. Mein Teig ergab 16 Semmeln, das war für uns beide eindeutig zu viel. Daher habe ich das zweite Blech nur angebacken und die zweite Fuhre dann mit dem Blech in den Tiefkühler um diese anzufrieren. Anschließend umpacken in einen Gefrierbeutel und dann tiefkühlen bis wieder Lust darauf entsteht. Die Semmeln müssen dann nur noch bie 200 °C fertig gebacken werden.

    Laugensemmeln

    Brezensemmeln

    Brezensemmeln

    Zutaten:
    400 g Milch
    1 Würfel frische Hefe
    600 g Mehl
    2 TL Salz

    1 Liter Wasser
    50 g Natron

    Backzeit:
    20 Minuten

    Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Zubereitung:
    – Ich habe zuerst die Milch und die Hefe im Mixtopf des Thermomixes bei 37°C auf Stufe 2 für 1 Minute verrührt.
    – Dann das Mehl, und das Salz hinzugeben und 2 ½ Minuten auf der Knetstufe verrühren lassen.
    – Den Teig anschließend in eine Peng-Schüssel umfüllen und entweder 30 Minuten bei 24 °C gehen lassen, oder über Nacht in den Kühlschrank im untersten Fach gehen lassen
    – Der Teig wird im nächsten Schritt geviertelt, diese Teiglinge wieder geteilt und dann nochmals geteilt, so dass in etwa 16 gleichgroße Teiglinge am Schluss übrig waren.
    – Jeweils eine Teigportion zu einem Strang formen, diesen dann einfach Knoten und die Enden dann zu einer Semmel formen. Diesen Schritt mit allen Teigportionen wiederholen.
    – Die fertigen Semmeln auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech geben und dies am Besten nochmals neben der Heizung lagern.
    – Den Ofen nun auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen lassen.
    – Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, wird das Natron mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht.
    – Die Semmeln dann mit einer Schaumkelle in die Lauge tauchen, abtropfen lassen und auf dem vorbereiteten Blech wieder geben.
    – Das Gebäck wird nun im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene gebacken.
    – Nach der Backzeit die Brezensemmeln abkühlen lassen und dann frisch genießen.

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    Wintergrillen

    Am Wochenende wurde wieder der Grill angeheizt. Zuerst der Holzofen, damit wir Brot backen konnten und dann wurde die Kohle vom Holzbackofen umgelagert in den Kugelgrill um dort noch einen Rinderbraten zuzubereiten. Hintergrund für das Umlagern ist, dass der Schamot im Holzofen zu heiß zum Brot backen ist, wenn die Kohle nicht rausgenommen wird – das haben wir schon auf das Konto der Erfahrungen im Holzofenbrot backen verbucht. Und es wäre ja Blödsinn, wenn man die Kohle nicht weiter nutzt, daher eben der Rinderbraten.

     

    Das Brot wurde aus 2 kg Mehl hergestellt. Es gab zwei verschiedene Mischungen. Zum einen 2/3 Roggenmehl Typ 997 und 1/3 Weizenmehl Typ 405 und die zweite Mischung war aus 1/3 Roggenmehl Typ 997, 1/3 Weizenmehl Typ 1050, 1/3 Weizenmehl Typ 405.

    Während im Holzofen die Brote hergestellt wurden,

    Brot aus dem Holzbackofen

    Mischbrote im Holzofen

    wurde die Kohle in den Kugelgrill ausgelagert und dort ein schönes Stück Rinderbraten zubereitet. Das Fleisch habe ich mit einer Würzmischung, dem Glücksgewürz von Sonnentor, eingerieben. Dieses Gewürz war noch von meinem Gewürzkalender aus der Adventszeit übrig und ich dachte anhand der Zutaten, dass diese gut harmonieren sollte mit dem Rindfleisch. Dann noch ein bisschen Suppengemüse um den Braten und mit etwas Wasser aufgegossen – schon konnte er in den Grill.

    Rinderbraten

    Rinderbraten wird im Kugelgrill zubereitet

    nach einer Grillzeit von ca. 2,5 Stunden bei wirklich niedrigen Temperaturen war der Braten perfekt gelungen.

    Rinderbraten frisch angeschnitten

    Rinderbraten frisch angeschnitten

    Diesen gab es dann lauwarm mit frischem Brot und Merrettich zum Abendessen.

     

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    Buttermilch-Mischbrot

    Mehr oder weniger regelmäßig backen wir Brot. Vor allem am Wochenende, weil wir uns hier einfach auch die Zeit nehmen zu Frühstücken. Unter der Woche kommt das Frühstück nämlich in unserem Haushalt zu kurz. Diese mal möchte ich Dir ein Buttermilch-Mischbrot vorstellen. Zu dem Rezept kam es, weil ich von meinen Kirsch-Mandel-Muffins noch Buttermilch übrig hatte. Diese musste ja irgendwie noch verarbeitet werden und da es bei unserem Bäcker auch regelmäßig Buttermilchbaguette und Buttermilch-Knotensemmeln gab, war es ja nicht so abwägig, dass man auch in ein Mischbrot Buttermilch geben kann. Das Brot habe ich dieses mal mit dem Thermomix zubereitet, da der wirklich wunderschöne Teige zaubert.

    Mischbrot mit Sauerteig

    Sauerteigbrot aus Roggen- und Weizenmehl

    Buttermilch-Mischbrot

    Zutaten:
    250 g Roggenmehl Typ 997
    250 g Mehl Typ 405
    200 g Buttermilch
    175 g kaltes Wasser
    3 TL Salz
    20 g Sauerteigpulver
    1 Würfel Hefe

    Ofeneinstellung:
    250 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    50 Minuten

    Zubereitung:
    – Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Knetstufe innerhalb von drei Minuten zu einem Teig verarbeitet.
    – Den Teig dann umfüllen in eine Pengschüssel und an einem warmen Ort (am Besten neben dem Beistellherd) ca. 45 Minuten gehen lassen.
    – Dann ein Gärkörbchen gut ausmehlen.
    – Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirkten. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
    – Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
    – Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
    – Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
    – Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
    – Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

    Lass es Dir mit einer ordentlichen Brotzeit oder leckeren selbstgemachten Aufstrichen und Marmeladen schmecken.

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    Brezen – Typisch für … Oberbayern

    Heike von Kebo Homing hat zu einem Blogevent eingeladen, das ich sehr interessant finde, um so einfach auch noch mehr Einblick in die Regionale Küche zu bekommen.
    Es geht darum, dass ab dem 15. eines Monats für eine Woche Rezepte zum Monatsthema eingestellt werden. Im Januar ist das Thema „Typisch für … meine Stadt, meine Region.“

    Heike von Kebo Homing hat zum Blogevent aufgerufen.

    Heike von Kebo Homing hat zum Blogevent aufgerufen.

    Also für meine Stadt typisch wären Buchteln, da habe ich allerdings leider kein Rezept gefunden. Daher habe ich auf die Region gewechselt und was ist für eine Oberbayerin typisch – Brezen.
    Ich liebe Brezen, Brezenstangen, Brezenringe, Brezensemmeln – Laugengebäck in allen Varianten – zum Frühstück oder zur Brotzeit. Aber gut müssen Sie sein und da ist oft gar nicht so einfach. Da ich ja experimentierfreudig bin, habe ich mich einfach selbst mal an dieses Thema gewagt und denke dass dies der richtige Beitrag für Heike zu Ihrem Blogevent sein könnte.

    Weil die Brezen so schnell aufgegessen waren, gibt es derzeit noch kein Foto. Ich schaue, dass ich beim nächsten Mal schneller bin und noch eins vor dem Verzehr schießen kann.

    Meine Brezen waren ohne Salz oder Sesam, nächstes Mal werde ich dies allerdings noch drauf geben, da ich finde, es würzt die Breze noch ein bisschen zusätzlich.

    Brezen

    Zutaten:
    400 g zimmerwarme Milch
    1 Würfel frische Hefe
    600 g Mehl
    2 TL Salz

    300 g Wasser
    2 EL Natron

    Backzeit:
    20 Minuten

    Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Zubereitung:
    – Zuerst alle Zutaten, mit Ausnahme des Wassers und des Natrons in den Mixtopf des Thermomixes geben und 2 ½ Minuten auf der Knetstufe verrühren lassen.
    – Den Teig dann in eine Peng-Schüssel umfüllen und entweder 30 Minuten bei 24 °C gehen lassen, oder über Nacht in den Kühlschrank im untersten Fach gehen lassen
    – Aus de Teig entweder 10 Brezen oder Stangerl oder Semmeln formen.
    – Dafür den Teig ohne Mehl bearbeiten und lange (60 cm) Striezel drehen, diese können dann in die gewünschte Form gebracht werden und auf ein mich Backpapier ausgelegten Backblech setzen.
    – Anschließend dann das Natron mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
    – Eigentlich müssten nun die Gebäckstücke in das Natron getaucht werden Bei mir hat dies allerdings gar nicht funktioniert, weil das das erste Teststück seine Form verloren hat. Ich habe daher die Gebäckstücke mit einem Pinsel mit dem Natrongemisch eingepinselt.
    – Die Brezen sind allesamt schön braun geworden
    – Bitte nur darauf achten, dass Du die Brezen groß genug machst, weil Sie Dir sonst zusammenbacken.
    – Das Gebäck wird nun im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene gebacken.

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    Fladenbrot

    Zu unserem Festtagsmenü gab es auch selbstgemachtes Brot. In diesem Fall ein Weißbrot, genauer gesagt einen Fladen. Den habe ich scho mehrmals gemacht und bi mir mit dem Rezept sehr sicher, ich denke, dies ist für so einen Tag auch immer wichtig. Denn kleine oder auch größere Unfälle kann man hier nicht gebrauchen, vor allem weil einerseits keinen Plan B gibt sondern auch weil man ansonsten komplett aus dem Konzept geworfen wird.
    Also daher die sichere Variante wählen und wissen was kommt. Obwohl es mich schon ein bisschen aus dem Konzept geworfen hat, dass ausgerechnet die Nacht vom 23. auf den 24.12.2014 die Nacht mit Frost war. Problem war, dass der Kühlschrank relativ voll war und daher der Teig auf die überdachte Terrasse gestellt wurde. Als ich am 24.12. aufgestanden bin und sah, dass es Frost gab, hatte ich schon Sorgen, dass mein Teig hinüber ist. Ich bin natürlich sofort runter und habe geschaut, wie es diesem geht, aber er ist über Nacht fleißig aufgegangen, so dass er auch weiter verarbeitet werden kann.
    Jetzt wirst Du Dir erstmal denken, Hefe und kalt – ja das funktioniert hervorragend, man muss dem Teig einfach nur ein klein wenig mehr Zeit geben. Aber jeder der Brot bäckt, weiß dass Brot immer Zeit und Geduld braucht.

    Jetzt aber genug der Worte , Du wirst bestimmt endlich das Rezept haben wollen. Ich wünsche dir viel Vergnügen beim Nachbacken. ich finde ja, dass der Fladen zu fast allen Gerichten wunderbar passt aber am Besten natürlich zu Aufstrichen und zu Gegrilltem.

    Fladenbrot

    Zutaten:
    320 g Weizenmehl Typ 1050
    150 g Wasser
    80 g Milch
    4 g frische Hefe
    5 g Zucker
    7 g Salz
    6 g Olivenöl
    etwas schwarzer Sesam oder Kreuzkümmel

    Ofeneinstellung:
    220 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    25 Minuten

    Zubereitung:
    – Alle Zutaten bis auf das Salz und das Öl in den Thermomix geben und 3 Minuten auf Knetstufe kneten.
    – Anschließend noch das Öl und das Salz hinzugeben und eine weitere Minuten kneten.
    – Den Teig dann umfüllen in eine Peng-Schüssel und eine Stunde bei Raumtemperatur und geschlossenen Deckel ruhen.
    – Anschließend den Teig bzw. die Schüssel in den Kühlschrank auf die unterste Stufe stellen (oder auf die überdachte Terrasse) und weitere 24 Stunden gehen lassen.
    – Nach der Gehzeit den Teig einmal kräftig durchkneten und anschließend zu einem Fladen ziehen mit einem Durchmesser von ca. 25 cm und einer höhe zwischen 5 – 10 mm.
    – Den vorbereitete Fladen erneut eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen und anschließend mit Milch bestreichen, Sesam und/oder Kümmel bestreuen und dann mit allen zehn Fingern kleine Mulden in den Fladen drücken.
    – Nun in den vorgeheizten Ofen eine feuerfeste Schüssel mit Wasser stellen und den Fladen in der mittleren Schiene in den Ofen geben.
    – Nach 10 Minuten die Ofentür weit öffnen, so dass der Dampf heraus kommt. Dann den Ofen wieder schließen und die Temperatur senken auf 190 °C.
    – Den Fladen dann noch ca. 15 Minuten fertig backen.

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