Archiv für den Monat: September 2018

Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok

Heute gibt es endlich wieder einen neuen Beitrag. Gelesen hast Du es bestimmt schon, dass es ein Rindfleisch Teriyaki aus dem Wok ist. Zählt dieses Art von Wok im weitesten Sinne zu einem Grill? Die Wokpfanne liegt auf einem Schamott und wird mit Holz befeuert. Also ich würde ihn schon dazu zählen. Das gute Stück haben wir uns heute im Frühjahr zugelegt und ich muss sagen, ich bin wirklich begeistert davon. Er ist schnell angefeuert und kann hinterher noch für ein Lagerfeuer genutzt werden. Dazu kommt dann noch, dass man in einem Wok so schön abwechslungsreich kochen kann und dass man das Sommergemüse mit einbinden kann. Bei dem Rindfleisch Teriyaki war es auch so. Ein wenig Lauch, Karotten, Koriander und Zwiebeln – das alles finde ich im Garten. Die Kaiserschoten nicht, diese habe ich vergangenes Jahr versucht – bin allerdings gescheitert, bzw. wir waren im Urlaub als diese reif waren.

Das Wokgericht haben wir mit Reis serviert, die Zubereitung lasse ich mal aussen vor.

 

Rindfleisch Teriyaki

Zutaten:

400 g Rinderhüfte

1 TL Galgang

1 EL Sesam

6 EL Teriyaki-Soße

1 Knoblauchzehe

etwas Salz

etwas Pfeffer

1 Stange Lauch

1 Karotte

2 Zwiebeln

1/2 Limette, unbehandelt

2 EL Teriyaki-Soße

100 ml Wasser

1 Bund Koriander

etwas Sesamöl

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Rinfleisch in kleine Streifen geschnitten – etwa 1/2 cm.
  • Der Knoblauch wird geschält und klein gewürfelt.
  • Das Rindfleisch wird mit dem vorbereiteten Knoblauch, Galgant, Salz, Pfeffer und den 6 EL Teriyaki-Soße mariniert und zur Seite gestellt.
  • Nun wird das Gemüse geputzt und klein geschnitten. Die Karotten habe ich z. B. mit dem Sparschäler aufgehobelt und dann quer geschnitten.
  • Das Wasser wird mit den 2 EL Teriyaki-Soße verrührt und zur Seite gestellt.
  • Beim Koriander die Blätter einzeln abzupfen und fein hacken. Diesen auch zur Seite stellen.
  • Nun den Wok mit dem Sesam erhitzen.
  • Zuerst wird das Rindfleisch darin scharf angebraten.
  • Dann das Gemüse nach und nach dazugeben und mit anbraten (begonnen bei den Bohnen über die Zwiebeln zu den Karotten).
  • Kurz vor Ende wird die Teriyaki-Wassermischung noch dazugegeben, damit sich etwas Soße bildet.
  • Vor dem Servieren noch den Koriander darüber geben und einmal schwenken.

Lass Dir das Rindleisch Teriyaki aus dem Wok schmecken.

Dampfnudel

Heute habe ich ein besonderes Schmankerl für Dich, denn das Rezept für die Dampfnudeln wird in Mundart geschrieben sein. Die Idee zu #MundArtEvent2018 stammt von Janke von Jankes Soulfood. Ich fand die Idee sehr passend, denn ich erlebe es immer mehr, dass der Dialekt verloren geht. Kinder lernen im Kindergarten schon nach der Schrift zu sprechen und verlernen aber im gleichen Atemzug komplett den Dialekt. Ich finde es gut, wenn man zwischen Dialekt und Hochdeutsch wechseln kann, aber eben ein wechseln, so dass der Dialekt erhalten bleibt.

Ich wohne fast im Chiemgau und doch stelle ich fest, dass sich der Dialekt ändert, wenn ich beispielsweise in die Arbeit nach Niederbayern fahre oder auch zur Verwandschaft direkt ins Chiemgau was keine dreißig Kilometer entfernt ist.  Also los, auf die Dampfnudl.

Dampfnudln

 

Wos du oalls brauchsd:

500 g Waizzn-Mäi Type 550

250 g Mille

20 g Hefe

65 g Zugga

75 g Budda

1 Ai

1 bissl Soiz

 

100 ml Mille

125 g Budda

100 g Zugga

 

Wia s`das machst:

  • Zerst duasd die Mille und de Budda, Zugga und d`Hefe in dein Thermomix.
  • Des lossd ois fua 20 Sekundn auf Stufn 2 bei 37 °C verruahrn.
  • Dann kimmd des Mäi, des Oa und des Soiz dazu und es werd ois für 3 Minudn auf der Knedstufn zammad grührd.
  • Den Doag dann in a Schüssl und fua a Stund in Ruah lossn. Do werd a dann doppelt so groaß.
  • Dann teilst`n auf in zwoalf Teile und schloafst de alle rund.
  • De Dampfnudln losst dann numoa a holbe Stund in Ruah.
  • Jetzt duast de Mille, de Budda und den Zucker in a gross Bfanndl und loss`das aufkocha.
  • Dann sezzd de Dampfnudln nebranand in des Bfanndl und machsd an Deggl drauf.
  • De Dampfnudln brauchan a hoabe Stund bis ferdig san – den Deggl ned aufhebn.

I wuensch da vui Spaß beim Nochmach.

Do hab i no woas fua di zum lesn:

Schau amoi bei Jankes*Soulfood voabei, do gibs Schepperlinge

und bei Frau Bpunkt, do findst Fleischpflanzal und Püree

 

Baguette

Es gibt endlich mal wieder ein neues Brotrezept. Es ist ein Rezept für ein Baguette, welches ich gerne vorbereite wenn wir Grillen oder zum Grillen eingeladen sind. Dieses Baguette braucht wenig Zutaten, allerdings dafür um so mehr Zeit.

Ich backe meine Baguette gerne mit dem Baguetteblech, Hintergrund ist zum einen, dass es schön in Form bleibt – zumindest annähernd, wenn man das Foto so betrachtet – und zum Anderen bekommt es durch das Blech auch nochmals etwas mehr Hitze ab, so dass es gleichmäßig gebräunt ist. Bäckst Du auch mit Baguetteblech und wie sind Deine Erfahrungen?

 

Baguette

 

Zutaten:

330 g Wasser

10 g frische Hefe

500 g Weizenmehl Typ 550

1 1/2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

250 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Wasser und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 2 Minuten auf 37°C , Stufe 2 erwärmt.
  • Dann das Mehl und das Salz mit in den Mixtopf und alles für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verkneten.
  • Diesen in eine Peng-Schüssel umfüllen und für ca. 1 1/2 Stunden ruhen lassen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus der Schüssel auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben und diesen Dritteln.
  • Jedes Teig-Drittel nun zu einem kleinen länglichen Laib formen und erneut zugedeckt für eine halbe Stunde ruhen lassen.
  • Nach der erneuten Ruhezeit wird der Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorgeheizt. Ich stelle zudem zwei kleine Schüsseln mit Wasser auf den Ofenboden.
  • Die Baguette werden nun langsam lang gewirkt und kommen in Ihre Form, wie diese dann gebacken werden.
  • Mein Baguetteblech sprühe ich mit Backtrennspray ein und stelle dieses auf ein Backblech.
  • Die vorbereiteten Bagutte werden in die Mulden auf dem Blech gegeben und dann noch mit einem scharfen Messer mehrfach der Länge nach eingeschnitten.
  • Nun die Bagutte in den aufgeheizten Ofen geben und nochmals eindampfen.
  • Nach 10 Minuten die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf abgelassen wird.
  • Nach 15 Minuten Backzeit kannst du den Ofen auf 230 °C runter drehen und einen Kochlöffel in die Ofentüre einzwicken, dadurch bekommst du eine schöne Kruste.

Ganz viel Spaß mit dem Rezept und falls es mit dem Wetter und dem Grillen nicht mehr klappt, dann essen wir einfach ein paar Aufstriche dazu, wie den Dattelaufstrich oder die Tomatenbutter.