Archiv der Kategorie: Brot backen

Frühstückssemmeln

Gehören für Dich zu einem Frühstück auch Semmeln dazu. Für mich macht es die Mischung aus. Gerne ein Körnerbrot oder ein Mischbrot mit richtig vielen Gewürzen und dann eine Semmel oder eine Breze. Dann ist das Frühstück rund und perfekt.
Dieses Wochenende habe ich mir vorgenommen unsere Frühstückssemmeln selbst zu machen und bin in meinem Brotbackbuch von Lutz Geißler auf das Rezept für die Morgenbrötchen gestoßen. Das Rezept ist perfekt, weil die Brötchen mit der Methode der Übernachtgare bereits am Vorabend vorbereitet werden können und dann am Tag des Frühstücks nur noch die Aufarbeitung als ein Brötchen und das Backen anstehen.

 

Semmeln selbstgemacht

Frühstückssemmeln

Frühstückssemmeln

Zutaten:
180 g Weizenmehl Typ 550
50 g Weizendunst (Wiener Grießler)
50 g Hartweizengrieß
110 g Roggenmehl Typ 997
150 g Wasser
150 g Milch
7 g Frischhefe
8 g Salz
8 g Olivenöl

Ofeneinstellung:
230 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten


Zubereitung:

– Es werden alle Zutaten in die Küchenmaschine gegeben und zuerst 10 Minuten auf der ersten Stufe geknetet.
– Anschließend nochmals 5 Minuten auf der 2. Stufe kneten, so dass ein mittelfester etwas klebender Teig entsteht.
– Diesen Teig dann in eine Schüssel geben und diese luftdicht verschließen. Der Teig muss nun für 12 Stunden in den Kühlschrank zum Ruhen.
– Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in 8 gleichgroße Portionen teilen. Den Teig nun zu Semmeln oder Brötchen aufarbeiten und zum Schluss in Roggenvollkornmehl wälzen. die Brötchen erneut 45 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
– Den Backofen auf 230 C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen
– Die Teiglinge nun auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech legen und im vorgeheizten Backofen bei 230 °C backen lassen.
– Nach 10 Minuten Backzeit den Ofen öffnen und die Schwaden ablassen
– Nach der Backzeit die Semmeln auskühlen lassen.

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Brezensemmeln

Gestern war es wieder mal soweit. Für ein Wochenende war ich verhältnismäßig früh wach und habe mir überlegt, wie ich die Zeit am Besten nutzen kann, bis auch mein Mann munter wird. Da es noch zu früh für unseren Bäcker war, habe ich mir überlegt, einfach selbst das Frühstücksgebäck zu backen. Daher gab es gestern frische Brezensemmeln oder auch Laugensemmeln wie diese bekannt sind. Die braune Farbe erhalten die Semmeln, dadurch dass diese vor dem Backen in eine Natronlauge getunkt werden. Mein Teig ergab 16 Semmeln, das war für uns beide eindeutig zu viel. Daher habe ich das zweite Blech nur angebacken und die zweite Fuhre dann mit dem Blech in den Tiefkühler um diese anzufrieren. Anschließend umpacken in einen Gefrierbeutel und dann tiefkühlen bis wieder Lust darauf entsteht. Die Semmeln müssen dann nur noch bie 200 °C fertig gebacken werden.

Laugensemmeln

Brezensemmeln

Brezensemmeln

Zutaten:
400 g Milch
1 Würfel frische Hefe
600 g Mehl
2 TL Salz

1 Liter Wasser
50 g Natron

Backzeit:
20 Minuten

Ofeneinstellung:
200 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Ich habe zuerst die Milch und die Hefe im Mixtopf des Thermomixes bei 37°C auf Stufe 2 für 1 Minute verrührt.
– Dann das Mehl, und das Salz hinzugeben und 2 ½ Minuten auf der Knetstufe verrühren lassen.
– Den Teig anschließend in eine Peng-Schüssel umfüllen und entweder 30 Minuten bei 24 °C gehen lassen, oder über Nacht in den Kühlschrank im untersten Fach gehen lassen
– Der Teig wird im nächsten Schritt geviertelt, diese Teiglinge wieder geteilt und dann nochmals geteilt, so dass in etwa 16 gleichgroße Teiglinge am Schluss übrig waren.
– Jeweils eine Teigportion zu einem Strang formen, diesen dann einfach Knoten und die Enden dann zu einer Semmel formen. Diesen Schritt mit allen Teigportionen wiederholen.
– Die fertigen Semmeln auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech geben und dies am Besten nochmals neben der Heizung lagern.
– Den Ofen nun auf 200 °C Ober-/Unterhitze aufheizen lassen.
– Wenn der Ofen die Temperatur erreicht hat, wird das Natron mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen gebracht.
– Die Semmeln dann mit einer Schaumkelle in die Lauge tauchen, abtropfen lassen und auf dem vorbereiteten Blech wieder geben.
– Das Gebäck wird nun im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene gebacken.
– Nach der Backzeit die Brezensemmeln abkühlen lassen und dann frisch genießen.

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Wintergrillen

Am Wochenende wurde wieder der Grill angeheizt. Zuerst der Holzofen, damit wir Brot backen konnten und dann wurde die Kohle vom Holzbackofen umgelagert in den Kugelgrill um dort noch einen Rinderbraten zuzubereiten. Hintergrund für das Umlagern ist, dass der Schamot im Holzofen zu heiß zum Brot backen ist, wenn die Kohle nicht rausgenommen wird – das haben wir schon auf das Konto der Erfahrungen im Holzofenbrot backen verbucht. Und es wäre ja Blödsinn, wenn man die Kohle nicht weiter nutzt, daher eben der Rinderbraten.

 

Das Brot wurde aus 2 kg Mehl hergestellt. Es gab zwei verschiedene Mischungen. Zum einen 2/3 Roggenmehl Typ 997 und 1/3 Weizenmehl Typ 405 und die zweite Mischung war aus 1/3 Roggenmehl Typ 997, 1/3 Weizenmehl Typ 1050, 1/3 Weizenmehl Typ 405.

Während im Holzofen die Brote hergestellt wurden,

Brot aus dem Holzbackofen

Mischbrote im Holzofen

wurde die Kohle in den Kugelgrill ausgelagert und dort ein schönes Stück Rinderbraten zubereitet. Das Fleisch habe ich mit einer Würzmischung, dem Glücksgewürz von Sonnentor, eingerieben. Dieses Gewürz war noch von meinem Gewürzkalender aus der Adventszeit übrig und ich dachte anhand der Zutaten, dass diese gut harmonieren sollte mit dem Rindfleisch. Dann noch ein bisschen Suppengemüse um den Braten und mit etwas Wasser aufgegossen – schon konnte er in den Grill.

Rinderbraten

Rinderbraten wird im Kugelgrill zubereitet

nach einer Grillzeit von ca. 2,5 Stunden bei wirklich niedrigen Temperaturen war der Braten perfekt gelungen.

Rinderbraten frisch angeschnitten

Rinderbraten frisch angeschnitten

Diesen gab es dann lauwarm mit frischem Brot und Merrettich zum Abendessen.

 

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Buttermilch-Mischbrot

Mehr oder weniger regelmäßig backen wir Brot. Vor allem am Wochenende, weil wir uns hier einfach auch die Zeit nehmen zu Frühstücken. Unter der Woche kommt das Frühstück nämlich in unserem Haushalt zu kurz. Diese mal möchte ich Dir ein Buttermilch-Mischbrot vorstellen. Zu dem Rezept kam es, weil ich von meinen Kirsch-Mandel-Muffins noch Buttermilch übrig hatte. Diese musste ja irgendwie noch verarbeitet werden und da es bei unserem Bäcker auch regelmäßig Buttermilchbaguette und Buttermilch-Knotensemmeln gab, war es ja nicht so abwägig, dass man auch in ein Mischbrot Buttermilch geben kann. Das Brot habe ich dieses mal mit dem Thermomix zubereitet, da der wirklich wunderschöne Teige zaubert.

Mischbrot mit Sauerteig

Sauerteigbrot aus Roggen- und Weizenmehl

Buttermilch-Mischbrot

Zutaten:
250 g Roggenmehl Typ 997
250 g Mehl Typ 405
200 g Buttermilch
175 g kaltes Wasser
3 TL Salz
20 g Sauerteigpulver
1 Würfel Hefe

Ofeneinstellung:
250 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Knetstufe innerhalb von drei Minuten zu einem Teig verarbeitet.
– Den Teig dann umfüllen in eine Pengschüssel und an einem warmen Ort (am Besten neben dem Beistellherd) ca. 45 Minuten gehen lassen.
– Dann ein Gärkörbchen gut ausmehlen.
– Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirkten. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
– Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
– Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
– Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
– Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
– Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

Lass es Dir mit einer ordentlichen Brotzeit oder leckeren selbstgemachten Aufstrichen und Marmeladen schmecken.

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Brezen – Typisch für … Oberbayern

Heike von Kebo Homing hat zu einem Blogevent eingeladen, das ich sehr interessant finde, um so einfach auch noch mehr Einblick in die Regionale Küche zu bekommen.
Es geht darum, dass ab dem 15. eines Monats für eine Woche Rezepte zum Monatsthema eingestellt werden. Im Januar ist das Thema „Typisch für … meine Stadt, meine Region.“

Heike von Kebo Homing hat zum Blogevent aufgerufen.

Heike von Kebo Homing hat zum Blogevent aufgerufen.

Also für meine Stadt typisch wären Buchteln, da habe ich allerdings leider kein Rezept gefunden. Daher habe ich auf die Region gewechselt und was ist für eine Oberbayerin typisch – Brezen.
Ich liebe Brezen, Brezenstangen, Brezenringe, Brezensemmeln – Laugengebäck in allen Varianten – zum Frühstück oder zur Brotzeit. Aber gut müssen Sie sein und da ist oft gar nicht so einfach. Da ich ja experimentierfreudig bin, habe ich mich einfach selbst mal an dieses Thema gewagt und denke dass dies der richtige Beitrag für Heike zu Ihrem Blogevent sein könnte.

Weil die Brezen so schnell aufgegessen waren, gibt es derzeit noch kein Foto. Ich schaue, dass ich beim nächsten Mal schneller bin und noch eins vor dem Verzehr schießen kann.

Meine Brezen waren ohne Salz oder Sesam, nächstes Mal werde ich dies allerdings noch drauf geben, da ich finde, es würzt die Breze noch ein bisschen zusätzlich.

Brezen

Zutaten:
400 g zimmerwarme Milch
1 Würfel frische Hefe
600 g Mehl
2 TL Salz

300 g Wasser
2 EL Natron

Backzeit:
20 Minuten

Ofeneinstellung:
200 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Zuerst alle Zutaten, mit Ausnahme des Wassers und des Natrons in den Mixtopf des Thermomixes geben und 2 ½ Minuten auf der Knetstufe verrühren lassen.
– Den Teig dann in eine Peng-Schüssel umfüllen und entweder 30 Minuten bei 24 °C gehen lassen, oder über Nacht in den Kühlschrank im untersten Fach gehen lassen
– Aus de Teig entweder 10 Brezen oder Stangerl oder Semmeln formen.
– Dafür den Teig ohne Mehl bearbeiten und lange (60 cm) Striezel drehen, diese können dann in die gewünschte Form gebracht werden und auf ein mich Backpapier ausgelegten Backblech setzen.
– Anschließend dann das Natron mit dem Wasser in einem Topf zum Kochen bringen.
– Eigentlich müssten nun die Gebäckstücke in das Natron getaucht werden Bei mir hat dies allerdings gar nicht funktioniert, weil das das erste Teststück seine Form verloren hat. Ich habe daher die Gebäckstücke mit einem Pinsel mit dem Natrongemisch eingepinselt.
– Die Brezen sind allesamt schön braun geworden
– Bitte nur darauf achten, dass Du die Brezen groß genug machst, weil Sie Dir sonst zusammenbacken.
– Das Gebäck wird nun im vorgeheizten Backofen in der mittleren Schiene gebacken.

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Fladenbrot

Zu unserem Festtagsmenü gab es auch selbstgemachtes Brot. In diesem Fall ein Weißbrot, genauer gesagt einen Fladen. Den habe ich scho mehrmals gemacht und bi mir mit dem Rezept sehr sicher, ich denke, dies ist für so einen Tag auch immer wichtig. Denn kleine oder auch größere Unfälle kann man hier nicht gebrauchen, vor allem weil einerseits keinen Plan B gibt sondern auch weil man ansonsten komplett aus dem Konzept geworfen wird.
Also daher die sichere Variante wählen und wissen was kommt. Obwohl es mich schon ein bisschen aus dem Konzept geworfen hat, dass ausgerechnet die Nacht vom 23. auf den 24.12.2014 die Nacht mit Frost war. Problem war, dass der Kühlschrank relativ voll war und daher der Teig auf die überdachte Terrasse gestellt wurde. Als ich am 24.12. aufgestanden bin und sah, dass es Frost gab, hatte ich schon Sorgen, dass mein Teig hinüber ist. Ich bin natürlich sofort runter und habe geschaut, wie es diesem geht, aber er ist über Nacht fleißig aufgegangen, so dass er auch weiter verarbeitet werden kann.
Jetzt wirst Du Dir erstmal denken, Hefe und kalt – ja das funktioniert hervorragend, man muss dem Teig einfach nur ein klein wenig mehr Zeit geben. Aber jeder der Brot bäckt, weiß dass Brot immer Zeit und Geduld braucht.

Jetzt aber genug der Worte , Du wirst bestimmt endlich das Rezept haben wollen. Ich wünsche dir viel Vergnügen beim Nachbacken. ich finde ja, dass der Fladen zu fast allen Gerichten wunderbar passt aber am Besten natürlich zu Aufstrichen und zu Gegrilltem.

Fladenbrot

Zutaten:
320 g Weizenmehl Typ 1050
150 g Wasser
80 g Milch
4 g frische Hefe
5 g Zucker
7 g Salz
6 g Olivenöl
etwas schwarzer Sesam oder Kreuzkümmel

Ofeneinstellung:
220 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung:
– Alle Zutaten bis auf das Salz und das Öl in den Thermomix geben und 3 Minuten auf Knetstufe kneten.
– Anschließend noch das Öl und das Salz hinzugeben und eine weitere Minuten kneten.
– Den Teig dann umfüllen in eine Peng-Schüssel und eine Stunde bei Raumtemperatur und geschlossenen Deckel ruhen.
– Anschließend den Teig bzw. die Schüssel in den Kühlschrank auf die unterste Stufe stellen (oder auf die überdachte Terrasse) und weitere 24 Stunden gehen lassen.
– Nach der Gehzeit den Teig einmal kräftig durchkneten und anschließend zu einem Fladen ziehen mit einem Durchmesser von ca. 25 cm und einer höhe zwischen 5 – 10 mm.
– Den vorbereitete Fladen erneut eine Stunde bei Raumtemperatur ruhen lassen und anschließend mit Milch bestreichen, Sesam und/oder Kümmel bestreuen und dann mit allen zehn Fingern kleine Mulden in den Fladen drücken.
– Nun in den vorgeheizten Ofen eine feuerfeste Schüssel mit Wasser stellen und den Fladen in der mittleren Schiene in den Ofen geben.
– Nach 10 Minuten die Ofentür weit öffnen, so dass der Dampf heraus kommt. Dann den Ofen wieder schließen und die Temperatur senken auf 190 °C.
– Den Fladen dann noch ca. 15 Minuten fertig backen.

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Weihnachtsmenü

Hallo

ich hoffe Du hattest auch so ein schönes Weihnachtsfest wie ich. Bei uns ist die Familie meines Mannes zu Gast gewesen. Wir waren acht Leute und haben uns so richtig mit einem dreigängigen Menü verwöhnt, welches sich gut vorbereiten lies. Als Abschluss des Tages gab es dann noch leckeren Punsch und Pralinen. Als Wein wurde zum Menü ein Sembro aus 2013 gereicht.

 

Unser Menü

 

Amuse Gueule

selbstgemachter Fladen mit Olivenöl und Fleur de Sel

Vorspeise

Forellenmousse mit grünem Salat, gebratenen Pilzen und gerösteten Mandeln

Hauptgang

Rinderrouladen mit Kartoffel-Sellerie-Püree und Speckbohnen

Nachspeise

selbstgemachtes Schokoladeneis mit karamellisierten Grand Manier-Orangen

selbstgemachter Glühwein
Punsch
Christstollen
3-erlei Pralinen

Weinbegleitung

Sembro, Jahrgang 2013

So, das war das Menü. Die Rezepte werde ich Dir so nach und nach vorstellen.
Ich freue mich, zu erfahren, was es bei Dir gab.

Bis dahin noch schöne Weihnachtsfeiertage.

Grüße aus der (heute geschlossenen) Küche.

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Kartoffelbrot

Was machst Du aus übrig gebliebenen Kartoffeln. Bei uns werden ja meisten festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffeln verspeist und wenn was übrig bleibt werden diese zu Bratkartoffeln oder Kartoffelsalat verarbeitet. Dieses mal gab es aber mehlig kochende Kartoffeln und es sind wieder mal ein paar übrig geblieben. Es wurde überlegt, was wird aus 250 g übrigen mehlig kochenden Kartoffeln gemacht. Es ginge Herzoginkartoffeln, Kartoffelkroketten, mmmmh. Aber aus nur 250 g, das war irgendwie zuwenig. Also habe ich umgeschwenkt und ein Brot gebacken – ein Kartoffelbrot. Die Zubereitung ist ganz einfach und das Brot ist sehr lecker egal ob süß oder herzhaft. Haben beides beim Frühstück getestet. Ich selbst habe die Zubereitung mit dem Thermomix vorgenommen, allerdings kannst Du den Teig auch mit einem ganz normalen Mixer machen, musst halt die Kartoffeln vorab durch eine Kartoffelreibe oder mit der Gabel zerdrücken.

Brot mit Kartoffeln

Kartoffelbrot

Kartoffelbrot

Zutaten:

250 g gekochte Kartoffeln
20 g Hefe
140 g Milch
90 g Wasser
180 g Weizenmehl Typ 405
180 g Weizenmehl Typ 550
140 g Weizenmehl Typ 1050
1 TL gemörserter Koriandersaat
1 TL Salz

Ofeneinstellung:
225° C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
40 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Kartoffeln im Mixtopf des Thermomixes für 5 Sekunden auf Stufe 3 zerkleinern und umfüllen.
– Nun die Milch, das Wasser und die Hefe in den Mixtopf geben und bei Stufe 3, 37 °C für 2 Minuten erwärmen. Falls Du es ohne Termomix machst, dann einfach eine Vorteig ansetzen.
– Anschließend die Kartoffen, das Mehl und die Gewürze hinzugeben und für 2 Minuten auf der Knetstufe verarbeiten.
– Den Teig nun für eine halbe Stunde im Mixtopf gehen lassen. Nach der Ruhezeit erneut eine Minute durchkneten.
– Nun den Ofen vorheizen und eine kleine Schale mit Wasser schon hineingeben.
– Den Teig mit bemehlten Händen zu einem Laib formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
– Den Teigling erneut gehen lassen, bis der Ofen warm ist.
– Den Brotlaib dann rasch in den Ofen geben.
– Nach 10 Minuten Backzeit abschwaden, das bedeutet, die Ofentüre wird eine halbe Minute geöffnet, damit die Feuchtigkeit raus kann. Die Wasserschale bitte nicht aus dem Ofen nehmen, diese bleibt bis zum Ende der Backzeit.
– Die Ofentüre wieder schließen, die Temperatur herunterdrehen auf 200 °C Ober-/Unterhitze und das Brot noch weitere 30 Minuten backen lassen.

Nach dem Backen das Brot auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.

Weißbrot mit Kartoffeln

Krume des Kartoffelbrotes

Ich wünsche viel Spaß, ist wirklich sehr schnell und einfach gemacht und man hat zum Frühstück selbstgemachtes Brot.

Gruß aus der Küche.

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Brot im Holzbackofen zubereiten

Angekündigt habe ich es ja schon. Vergangenen Montag war es soweit, dass ich meinen Geburtstag gefeiert habe. Thema der Feier war Brotzeit, denn es ist ja bekanntlich die schönste Zeit des Tages. Da ich inzwischen ja schon einen ganz beachtlichen Maschinenpark für die Küche habe, haben wir uns vorgenommen, das meiste selbst herzustellen. Dazu zählte auch das Brot und die Backwaren. Die Backwaren (Dinkelsemmeln und Allgäuer Seelen) waren leider zu schnell verspeist, bevor ich ein Foro machen konnte.

Wir haben zwei Brote gemacht mit jeweils einem Kilogramm Mehl. Das erste war ein reines Roggenbrot. Hierfür habe ich aus 1000 g Roggenmehl Typ 997 mit einem Würfel Hefe, 30 g Vollkornsauerteig, 1 TL Salz, 10 g Brotgewürz und 600 Ml Wasser einen T ein hergestellt. Dieser Teig hat mit der Übernachtgare im Kühlschrank sein Volumen verdoppelt.  Am Tag der Zubereitung, wurde dieser auf Raumtemperatur gebracht, Rundgewirkt und dann vor dem Backen noch in die Stückgare gegeben

So sah das Brot in der Stückgare aus:

Brot mit Sauerteig aus reinem Roggenmehl

Roggenbrot in der Stückgare

Wir haben dann das Brot in unserem Holzbackofen mit einer Schüssel Wasser gebacken unter regelmäßigem drehen im Ofen. Nach einer Backzeit von ca. 50 Minuten haben wir dann das Brot rausgenommen und es kam nachfolgendes Ergebnis raus.

 

Holzofenbrot

Mischbrot

 

Dadurch, dass wir noch relativ viel Mehl a, Boden haften hatten, ist dieses erstmal verbrannt. Evtl hat hier noch jemand einen Tipp für uns.

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Backstube ist geöffnet

Hallo,

heute ist mein Geburtstag und ich feiere endlich mal wieder in einer großen Runde. Ich habe zu einer ordentlichen Brotzeit eingeladen. Via Whats-App geht das wirklich sehr schnell und ich habe eindeutig übersehen, wie viele Leute wir geworden sind, da ich einfach alle, die ich dabei haben wollte, mit in die Gruppe aufgenommen habe. Nach den Rückmeldungen waren wir dann bei 27 Personen. Ok, das hat sich heute im Laufe des Tages wieder relativiert, da noch ein paar Absagen kamen aber so auf 21 kommen wir schon. Zu einer ordentlichen Brotzeit gehört auch Brot. Dieses habe ich bzw. haben wir uns vorgenommen, selbst zu machen und haben dafür am Freitag die beiden Teige angesetzt. Das erste ist reines Roggenbrot geworden, welches aber auf 2 Laibe gebacken wurde und das zweite, auch zwei Laibe, ist ein Mischbrot aus Roggen-, Weizen- und Dinkelmehl. Beide Brotsorten haben wir im Holzbackofen zubereitet. Eigentlich ist es insgesamt unser erster Versuch gewesen, ich weiß ein bisschen riskant, wenn so viele Leute kommen, aber no Risk no Fun.

Es hat geklappt, soweit ich das von außen beurteilen kann. Heute abend sehen wir dann mehr. Dazu gibt es dann diverse Aufstriche, welche ich gestern vorbereitet habe und Handwürste, Hackfleischbällchen, selbst geräuchertes vom Schwager und meine eingelegten grünen Tomaten und Chillis. Ich bin schon mal gespannt, wie alles ankommt. Die nächsten Tage werde ich davon noch mehr berichten und auch ein paar Fotos online stellen.

Wünsche Dir noch einen wunderschönen Tag und freue mich auf den ein oder anderen Kommentar.

Gruß aus der Küche.

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