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Gebrannte Mandeln wie von der Wiesn

Seit dem vergangenen Wochenende ist die Wiesn 2018 eröffnet. Ich spaziere gerne am Nachmittag über die Wiesn, lasse das Geschehen auf mich wirken und genieße die Stimmung. Dann gibt es einen Besuch im Biergarten mit einem Hendl und einer Maß und wenn die Massen in die Zelte stürmen, gehen wir wieder nach Hause. Was für mich auch noch unbeding zu einem Besuch auf der Wiesn oder auf einem anderen Volksfest dazugehört, sind gebrannte Mandeln oder Erdnüsse oder Macadamia – hauptsache gebrannt.

Aber da man ja nicht das ganze Jahr über ein Volksfest oder einen Weihnachtsmarkt hat, wo man die bekommt, habe ich zuhause ein wenig probiert, wie man selbst gebrannte Mandeln herstellen kann. Das ist gar nicht so schwer, vor allem habe ich ja meinen Küchenhelfer. Der erledigt für mich das Rühren, damit auch nichts anbrennt.

Auf der Wiesn hab ich mal in einen Kupferkessel fotografiert, diese Mengen stelle ich (noch) nicht her. Wobei ich schon mal im Internet unterwegs war, um mich über eine solche Maschine zu informieren.

Gebrannte Mandeln

Zutaten:

120 g Wasser

200 g Rohrohrzucker

1 EL selbstgemachter Vanillezucker

1/2 TL Zimt

200 g ganze Mandeln

 

Zubereitung:

  • Das Wasser wird mit dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Zimt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Dies für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Nun werden die Mandeln in den Mixtopf gegeben und für 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 im Rückwärtslauf eingekocht.
  • In der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Nach der Kochzeit sollten die Mandeln schön glänzen. Diese werden auf das vorbereitet Backblech gegeben und mit einem Löffel vereinzelt zum abkühlen.
  • Nach der Kühlzeit können die gebrannten Mandeln gegessen werden.

Abschließend habe ich noch einen Tipp für Dich:

Die Mandeln sind bislang ja nur gedämpft. Wer diese etwas krosser möchte, kann das Backblech in den aufgeheizten Ofen (180 °C Ober- und Unterhitze) für 12 Minuten geben. Bitte darauf achten, dass die gebrannten Mandeln nicht verbrennen.

 

Abschließend habe ich noch ein Bild vom Riesenrad auf der Wiesn. Ich habe zwar bei der ersten Runde im Riesenrad ein echt mulmiges Gefühl allerdings genieße ich es auch ein wenig, das Treiben von Oben zu sehen. Und ich muss sagen, gerade beim Sonnenuntergang oder gar dann nachts hat so eine Fahrt mit dem Riesenrad was wirklich besonderes. Neben den gebrannten Mandeln, ist das eigentlich Pflicht, bei einem Wiesn-Besuch.

Nussecken

Nussecken haben bei uns in der Familie Tradition. Meine Tante hat ein Rezept für Ihre Nussecken, das ist einfach nur genial. Deshalb dürfen die auch bei keinem Familientreffen fehlen. Sie macht die Nussecken relativ klein, so dass diese immer noch auf den Kuchenteller mit hinauf wandern, auch wenn man meint man hat ja gar keinen Hunger mehr.

Und dieses geniale Rezept habe ich nun von meiner Tante erhalten und ein wenig abgewandelt. Ja da kommt wieder meine Tugend zum Vorschein, dass ich selten ein Rezept so umsetzte, wie es eigentlich gehört. Wenn ich aber eh schon dabei bin, ein Rezept auf den Thermomix anzupassen, dann kann ich es ja auch gleich noch ein wenig für mich persönlich anpassen, oder?

Wie machst Du das denn, bäckst und kochst Du stur nach Rezept?

Nachdem ich das Rezept gelesen habe, weiß ich auch, warum die so gut schmecken. Auf den Mürbeteig kommt Eischnee mit Zucker und Nüssen. Nun ja, ich würde die kleinen Nussecken mal als Hüftgold bezeichnen – denn das haben Sie allemal verdient.

Ach ja, ich habe die Nussecken nun schon mit verschiedenen Nüssen gebacken, also Mandeln oder Haselnüsse. Das Backergebniss ist identisch. Ich verwende nur lieber Mandeln, da doch der ein oder andere allergisch auf Haselnüse ist.

 

Nussecken

 

Zutaten für den Belag:

6 Eiweiß

200 g Zucker

200 g Nüsse gemahlen

1 Tonkabohne

 

Zutaten für den Mürbeteig:

6 Eigelb

200 g Zucker

250 g Butter

400 g Mehl

 

Ofeneinstellung:

180° Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt und ein Backblech mit Backpapier ausgelegt.
  • Gestartet wird damit, dass der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben wird. Den Mixtopf schließen und ein Küchentuch zwischen Deckel und Messbecher geben (damit es nicht staubt). Nun den Zucker auf Stufe 10 für 3 Sekunden zu Puderzucker mahlen. Den Puderzucker umfüllen.
  • Im nächsten Schritt werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird in den Mixtopf gegeben. Dieses für 2 Minuten auf Stufe 4 schlagen.
  • Dann wird der Zucker hinzugegeben und weiter für 1 Minute auf Stufe 4 geschlagen.
  • Abschließend die gemahlenen Nüsse und die geriebene Tonkabohne hinzugeben, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 – 3 für 10 Sekunden unterheben und den Belag kurz umfüllen.
  • Für den Mürbeteig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 – 5 verknetet. Nutzen Sie hierzu auch den Spatel, da es sehr viel Teig ist.
  • Den Mürbeteig dann mit den Händen auf dem vorbereiteten Backblech ausbreiten.
  • Den zur Seite gestellten Belag auf dem Mürbeteig verteilen und dann die Nussecken in den Ofen und 30 Minuten backen lassen.
  • Nach der Backzeit werden die Nussecken aus dem Ofen genommen und kurz abgekühlt.
  • Die Nussecken noch im warmen Zustand zuschneiden.

Optional können die Nussecken abschließend noch mit Kuvertüre bestrichen oder die Ecken in Kuvertüre getunkt werden.

Lass Sie dir schmecken und habe eine schöne Zeit.

 

Nusszopf

Heute habe ich ein Rezept für einen saftigen Nusszopf. Dazu ist es gekommen, weil ich in der glücklichen Lage bin Freitag nachmittags frei zu haben. Mein Mann kommt am Nachmittag auch von der Arbeit zuhause und ich bzw. wir finden es ganz schön, dann erstmal in Ruhe Kaffee zu trinken, die Woche abzuschließen und die Wochenendplanung aufzunehmen. Wenn es so läuft, wie ich es mir vorstelle, gibt es künftig öfters mal schnelle Kuchenrezepte für den Freitag Nachmittag. Was mich bei diesem Nusszopf noch angesprochen hat, ist die Verarbeitung von zuviel gekauften Backzutaten für die Weihnachtsbäckerei. Verarbeitet werden konnten darin übrige ganze Mandeln und Marzipan. Ach ja, du kannst natürlich die Mandeln auch gegen Haselnüsse austauschen – je nachdem was Dir lieber ist. Oder auch das Quittengelee gegen Aprikosenmarmelade.

angeschnittener Hefezopf

Nusszopf

Das Rezept für den Hefeteig ist bei mir ein Grundrezept und ich muss sagen, wenn dieses mit dem Thermomix zubereitet wird, hat es wirklich Gelinggarantie.

Hefezopf mit Nussfüllung

Nusszopf

Nusszopf

Zutaten für den Hefeteig:
500 g Weizenmehl, Typ 405
250 g Milch
20 g frische Hefe
1 TL Salz
60 g Butter
50 g Zucker


Zutaten für die Füllung:

200 g ganze Mandeln
100 g Marzipanrohmasse
100 g Quittengelee
50 g Zucker
1 Prise Salz
75 g Milch
1/2 TL gemahlener Zimt

Zutaten für den Guss:
1 Eigelb
4 EL Quittengelee
1 EL Vanilleextraxt
50 g Puderzucker
1 EL Limettensaft


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung des Hefeteiges:
– Zuerst die Milch, die Butter und die zerbröckelte Hefe in den Mixtopf des Thermomixes geben und innerhalb von 2 Minuten, 37 °C, Stufe 2 auflösen lassen.
– Nun das Mehl, das Salz und den Zucker hinzugeben und für 2 Minuten auf der Teigstufe verkneten lassen.
– Den fertigen Teig umfüllen in eine Schüssel (ich verwende die Peng-Schüssel von Tupperware) und für eine gute Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Zubereitung der Nussfüllung:
– Während der Hefeteig geht wird die Nussfüllung zubereitet.
– Hierfür die ganzen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 10 Sekunden, Stufe 7 mahlen. Die gemahlenen Mandeln umfüllen und zur Seite stellen.
– Mun die Milch in den Mixtopf geben und das Marzipan in Stücken hinzufügen. Beides aufrühren, bis sich das Marzipan aufgelöst hat (10 Sekunden, Stufe 4).
– Nun die restlichen Zutaten (Quittengelee, Zucker, Salz, Zimt) sowie die Nüsse mit in den Mixtopf geben und für 2 Minuten auf Stufe 4 verrühren.
– Die Füllung sollte eine streichbare Konsistenz haben.

Zubereitung des Nusszopfes:
– Zuerst den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Dann wird der Hefeteig zu einem Rechteck ausgerollt, dieses sollte mindestens die Größe des Backbleches haben.
– Nun die Nussfüllung darauf mit einer Palette verstreichen. Dabei darauf achten, dass die Ränder ca. 1 cm frei bleiben, damit der Nusszopf aufgerollt werden kann und die Nussfüllung nicht herausquillt.
– Nun den Nusszopf von der kürzeren Seite her aufrollen und quer auf ein Backpapier oder ein Backblech legen.
– Es wird nun der Nusszopf von der einen Seite bis zur Mitte mit einer Schere eingeschnitten und die beiden Striezel ineinander verdreht.
– Dann das Backblech oder Backpapier drehen und von der anderen Seite auch bis zur Mitte mit einer Schere einschneiden und ebenfalls die beiden Striezel ineinander verdrehen. Damit umgehst Du , dass Du den kompletten Nusszopf eindrehen musst.
– Bevor der Nusszopf nun in den Ofen kommt, wird dieser noch mit einem verquiltem Eigelb bestrichen.
– Der Nusszopf muss 25 Minuten auf mittlerer Stufe backen.

Nacharbeit:
– Die vier Esslöffel Quittengelee werden mit dem Vanilleextraxt verrührt und nach dem Backen noch auf den warmen Kuchen gepinselt.
– Zum Abschluss wird der Puderzucker mit dem Limettensaft vermischt und dieses zur Deko über den Nusszopf gezogen.

Hefezopf mit Nussfüllung

Nusszopf

Ich wünsche Dir ein gutes gelingen und lass Dir den Zopf schmecken. Da es sich um einen Hefezopf handelt, schmeckt dieser auch noch mehrere Tage wie frisch zubereitet.

Granola

Ich habe bei Blogkollegen schon oft von Granola gelesen. Was verbirgt sich wirklich hinter Granola. Eine Recherche ergab dass es ein Knuspermüsli ist, wobei die Haferflocken mit Honig gesüsst werden und dabei auf Kristallzucker verzichtet wird. Gewürzt wird mit Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen. Mein Entschluss war gefasst, so schwer kann das nicht sein und nach einigen Inspirationen von diversen Blogs sollte auch mein erstes Granola entstehen. Aber dieses war weniger für mich gedacht, als vielmehr für meinen Mann. Dieser ist in der Arbeit zur Brotzeit entweder Obst oder Müsli. Und warum Müsli kaufen, wenn man dieses doch auch selbst zubereiten kann. Ich hatte noch aus Goodiebags vom Foodbloggertreffen getrocknete Früchte zuhause, also stand dem ersten selbstgemachten Knuspermüsli oder auch Granola nichts mehr im Wege.

Müsli

Granola mit getrockneten Früchen

Granola

Zutaten:
350 g kernige Haferflocken
200 g ganze Mandeln
2 EL Kokosöl
2 EL Honig
2 TL gemahlener Zimt

100 g Goji-Beeren
100 g getrocknete Physalis


Ofeneinstellung:

180 °C Umluft


Backzeit:

25 Minuten


Zubereitung:

– Vor dem Start wird der Backofen auf 180 °C Umluft aufgeheizt und ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt.
– Zu Beginn werden die Mandeln grob mit dem Fleischklopfer gehackt
– Das Kokosöl wird geschmolzen
– Die Haferflocken, die Mandeln, der gemahlene Zimt sowie der Honig und auch das flüssige Kokosöl werden in einer großen Schüssel mit der Hand gut vermischt, so dass alles mit Kokosöl und Honig und Zimt bedeckt ist.
– Das Granola wird auf dem Backblech verteilt und im vorgeheizten Ofen knusprig gebacken.
– Während der Backzeit immer wieder durchmischen, damit die Zutaten von allen Seiten knusprig gebacken werden und rösten können.
– Nach der Backzeit wird ds Granola aus dem Ofen genommen und zur Seite gestellt zum Abkühlen.
– Nach dem Abkühlen werden die getrockneten Goji-Beeren und die getrockneten Physalis zum Granola gegeben und nochmals durchgemischt.
– Anschließend das Müsli in ein luftdicht verschließbares Gefäß abfüllen.

Das erste selbstgemachte Granola schmeckt hervorragend in Naturjogurt und wem es zu wenig süß ist, der kann entweder noch mit Honig nachsüßen oder gibt etwas braunen Zucker hinzu.

selbstgemachtes Müsli

Granola mit getrockneten Früchten

hast Du schon mal selbst Granola zubereitet. Welchen Tipp hast Du für mich oder welche Zutaten sollte ich unbedingt mal verwenden.

Zimtsterne

Jeder hat ja so seine Favoriten. Die Lieblingsplätzchen meines Mannes sind Spitzbuben und Zimtsterne. Ich finde Zimtsterne sind nicht so einfach zu machen und wenn man mal sein Rezept gefunden hat, sollte man an diesem auch festhalten. Meine letzte Erfahrung mit Zimtsternen war nicht ganz so gut, denn diese sind sehr hart geworden und wurden auch nicht im Lauf der Zeit weich. Aber dieses Jahr sind sie um so weicher, hier finde ich nur, dass Sie durch die blanchierten Mandeln etwas käsig sind – aber geschmacklich top.

Wie bereitest Du deine Zimtsterne zu, bäckst Du Sie oder trocknest Du nur – ich habe mich hier mit meiner Arbeitskollegin beratschlagt – Sie hat ein Familienrezept, welches nur trocknen vorsieht. Bei mir ist dies ewas anders. Gleich zeige ich Dir mein Rezept.

Zimtsterne

Zutaten:
500 g gemahlene (weiße) Mandeln
300 g Puderzucker
2 1/2 TL Zimt
1 TL Zitronenabrieb
1/2 geriebene Tonkabohne
2 Eiweiß
2 EL Vanilleextrakt

125 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Ofeneinstellung:
150 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Meinen Puderzucker habe ich vorab im Thermomix selbst hergestellt. Hierfür die gewünschte Menge in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 pulverisieren bis zum gewünschten Grad. Anschließend umfüllen bis er benötigt wird.
– Es wird aus den Mandeln, dem Puderzucker, dem Zimt, den beiden Eiweiß, dem Vanilleextraxt und dem Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine ein Teig hergestellt.
– Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Diesen auf der Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen und anschließend die Sterne daraus austechen. Diese auf die vorbereiteten Backbleche geben.
– Nun das einzelne Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen und nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen bis dieses cremig ist.
– Den Ofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
– Die Baisermasse habe ich mit Espressolöffel auf die Sterne gegeben und mit diesen gleichmäßig bestrichen.
– Die Sterne auf der untersten Schiene im Ofen backen. Achtung die Sterne sollten weiß bleiben, das Baiser sollte sich nicht verfärben.
– Die Zimtsterne nach dem Backen auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aufsparen.

Lass Sie Dir schmecken.

Karottenkuchen

Karotten sind für mich so ein richtiges Gemüse, welches es im Herbst und Winter aus dem eigenen Garten gibt. Hast Du gewusst, dass Du deine Karotten vor Wintereinbruck ruhig ernten kannst und diese dann in eine Sandkiste steckst, welche im Keller gelagert wird. Dadurch kannst Du die Karotten gut einlagern und bei Bedarf frisches Gartengemüse holen.

Und da in meinen Augen Karotten auch gut süß verarbeitet werden können, habe ich auf der Geburtstagstafel einen Karottenkuchen angeboten.

Geburtstagskaffee

Kaffeetafel zum Geburtstag

Ich finde den Ausdruck Gemüsekuchen ganz schlimm, denn Karottenkuchen oder auch Zucchinikuchen sind sehr sehr lecker und durch den Begriff Gemüsekuchen bekommen diese so einen angestaubten Touch und wird von ganz vielen schon nicht mehr akzeptiert.

Lass Dich bei meinem Kuchen nicht von den vielen Eiern abschrecken, der Teig ist für ein Blech voll.

Geburtstagskuchen - Karottenkuchen

Karottenkuchen

Karottenkuchen

Zutaten:
450 g Karotten
250 g weiche Butter
300 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz
8 Eier
300 g Mehl, Typ 405
1 Pckg. Backpulver
200 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
45 Minuten

Zubereitung:
– Ich habe zuerst die Karotten geschält und in grobe Stücke geschnitten. Diese dann in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden auf Stufe 7 raspeln.
– Dann wird ein Backblech vorbereitet und mit Backpapier ausgelegt.
– Der Ofen wird auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
– Nun die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz cremig rühren.
– Die Eier einzeln für jeweils 30 Sekunden nacheinander unterrühren.
– Nun die Karotten mit den gehackten Mandeln unterheben.
– Zum Schluss noch das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver unterheben und den Teig dann auf das vorbereitete Backblech füllen.
– Der Kuchen muss für 45 Minuten gebacken werden.
– Den Kuchen anschließend auskühlen lassen.
– Ich habe aus bereits eingefärbten Marzipan Karotten geformt. Diese sind zwar rot allerdings gibt es jetzt ja wieder viele alte Karottensorten, da sind neben violetten und gelben Karotten bestimmt auch rote dabei 🙂

Wer mag könnte noch einen Zuckerguss aus Puderzucker und Limettensaft anrühren, wir haben darauf verzichtet.

Guten Appetitt.

Geburtstagskuchen - Karottenkuchen

Karottenkuchen

Apfelstrudel

Kaum ist der Urlaub vorbei geht es leider auch schon ganz rapide in den Herbst. Die Tage werden kürzer, morgens wenn man in die Arbeit fährt ist schon wieder Nebel – die Autoscheiben sind morgens beschlagen und man friert zum ersten Mal wieder im Bad, weil die Fenster ja durchgehend offen stehen. Das sind alles Zeichen dafür, dass der Herbst gekommen ist. Und mit dem Herbst ist auch die Apfelernte aktuell.

Seit diesem Frühjahr haben wir wieder Obstbäume – Säulenobst. Da wir die „alten“ Bäume von Bekannten bekommen haben und diese auch das Umsetzen gut weggesteckt haben, konnten wir schon die erste Apfelernte vornehmen. Neben dem direkten Verzehr habe ich auch einen Strudel daraus gemacht. Aber es ist nicht nur ein Apfelstrudel sondern es ist ein Apfelstrudel mit Mandeln, ein paar Pfirsichen, etwas Marzipan und „Wodkarosinen“.

Strudel mit Äpfel und Nüssen

roher Strudelteig mit der Apfel-Nuss-Füllung

Aber nun zu dem Strudel. Meinen Teig habe ich wieder mit dem Thermomix hergestellt, und auch die Füllung für den Apfelstrudel.
Beim Strudel gehen natürlich die Meinungen auseinander. Den Apfelstrudel mit oder ohne Rosinen, das ist hier die Frage. Bei uns im Haushalt scheiden sich an diesen Punkt die Meinungen, so dass es zwei Strudel gibt – einer ohne und einer mit Rosinen.

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Zutaten:
370 g Mehl (Typ „Wiener Griessler“)
1 Ei
40 g Sonnenblumenöl
120 g lauwarmes Wasser
10 g Essig
1/2 TL Salz

750 g Äpfel
250 g Pfirsiche
150 g ganze Mandeln
100 g Zucker
30 g Vanillezucker
15 g Zitronensaft
75 g Sahne
75 g Sauerrahm
2 TL Zimt
100 g Marzipan
70 g Rosinen
etwas Wodka


Ofeneinstellung:

180 Grad Ober-/Unterhitze


Backzeit:

50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Rosinen in eine kleine Schüssel gegeben und mit Wodka übergossen, so dass diese bedeckt sind.
– Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf der Teigstufe innerhalb von 2 Minuten zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig dann in einen Gefrierbeutel und im Kühlschrank für zwei Stunden kalt stellen.

– In der Zwischenzeit die Äpfel und die Pfirsiche putzen und vierteln. Wer möchte kann die Äpfel auch schälen.
– Nun die Zutaten für die Füllung (ohne dem Marzipan) in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 zerkleinern.
– Die Butter in den Mixtopf geben und innerhalb von 2 Minuten bei 80 Grad auf Stufe 2 schmelzen lassen.
– Den Ofen nun vorheizen und eine Bratreine mit Butter ausfetten.
– Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und dann mit der Hand weiter ziehen. Nun 2/3 der geschmolzenen Butter auf dem Teig verteilen.
– Die Füllung auf dem ausgerollten Teig verteilen.
– Darauf die eingelegten Rosinen geben und dann das Marzipan in Streuseln darauf verteilen. Die Seiten des Apfelstrudels nun einschlagen und eine Rolle formen.
– Die Rolle wie ein Hufeisen in die Bratreine legen.
– Die restliche Butter mit der Milch verrühren und den Strudel damit vor und während des Backens bestreichen.

Der Strudel kann nun warm oder auch kalt serviert werden.

Apfel-Nuss-Strudel

fertig gebackener Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfel-Nuss-Strudel