Archiv der Kategorie: Einkochen/Einwecken

Apfeltasche

Dieses Wochenende ist der Sommer erstmal vorbei. Und ich muss gestehen ich genieße es sehr, dass es in meiner Küche nicht mehr knappe 30 °C hat. Denn so macht es auch wieder Spaß das eigene Obst und Gemüse zu verarbeiten. Wir haben das Glück einen großen Garten zu haben. Darin sind auch ein paar Apfelbäume und die Äpfel sind gerade reif. Natürlich überlege ich mir, was ich damit anstellen kann, denn es sind leider keine Lageräpfel. Somit wurden ein paar der Äpfel verarbeitet und in einer Apfeltasche versteckt.

Wusstest Du, dass man Äpfel auch einfrieren kann. Ich habe das mit einem Teil der Ernte gemacht. Diese habe ich geschält, geputzt und bereits klein gehobelt. Das ganze dann in 1-Kilo-Packungen gepackt, denn damit habe ich dann schon mal die Äpfel für z. B. eine Apfel-Wein-Torte. Auch kannst du die Apfelspalten einzeln anfrieren und dann gesammelt tiefkühlen und wenn Du Lust auf einen Apfeldatschi mit Streusel hast, dann werden diese aufgetaut und verarbeitet. Somit kannst Du dir den Sommer sichern und dein eigenes Obst verarbeiten.

So, nun aber zurück zu den Apfeltaschen. Diese werden mit Blätterteig hergestellt. Ich mache den Blätterteig nicht selbst, der Aufwand hierfür ist immens. Ich denke, dass es in Ordnung ist, hier auf ein ordentliches Produkt zurück zu greifen.

Apfeltasche

Zutaten:

3 Äpfel – mittelgroß

2 EL Zitronensaft

1 EL Zimt

150 ml Orangensaft

20 g Vanillezucker

15 g Speisestärke

1 Pckg. Blätterteig aus dem Kühlregal

1 Ei

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

18 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Äpfel gewaschen, geschält, entfernt, geputzt und dann in kleine Stücke geschnitten.
  • Die vorbereiteten Äpfel mit dem Zitronensaft vermischen und den Zimt dazu geben.
  • Nun die Hälfte des Orangensaftes mit der Stärke und dem Vanillezucker verrühren.
  • Den Backofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und zur Seite stellen.
  • Die zweite Hälfte des Orangensaftes auf dem Ofen erhitzen und unter ständigem Rühren die vorbereitete Orangensaft-Mischung unterrühren. Die Orangensaft-Mischung kurz aufkochen lassen und die Apfelspalten unterheben.
  • Die Apfelmischung nun zur Seite stellen.
  • Nun wird der Blätterteig ausgerollt und in vier Teile geschnitten.
  • Das Ei verquirlen und jeweils ein Blätterteig-Rechteck am Rand einstreichen.
  • Nun die vorbereitete Apfelmischung im unteren Drittel auflegen und den Blätterteig zu einer Tasche formen. Den Rand mit einer Gabel zusammendrücken.
  • Es wird die Apfeltasche auf der Oberseite noch mit Ei bestrichen und zwei – dreimal eingeschnitten. Dann diese auf das vorbereitete Backblech legen und mit den weiterem Blätterteig ebenso vorgehen.
  • Die Apfeltaschen dann für 18 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Lass Sie dir schmecken und genieße das saisonalle Obst.

Hahnenkamm

Apfeltasche

 

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich das letzte Rezept für eine Aprikosenmarmelade. Du weißt ja, alle guten Dinge sind drei, deswegen mogelt sich heute auch eine Aprikosen-Rosmarin-Marmelade in die Triologie der Aprikosenmarmelade ein.

Hast Du schon die beiden anderen Sorten für meinen Sommer im Glas verfolgt. Die Aprikosenmarmelade kannst Du hier und die Aprikosen-Lavendel-Marmelade hier einsehen.

Weil es mir mit interessanten Geschmackskombinationen noch nicht reicht, folgt heute die Verfeinerung mit Rosmarin. Ich möchte Dir auch kurz erklären, warum der Rosmarin so gut zur Aprikose passt. Dies hängt mit dem blumigen, fruchtigen Aroma der Aprikose zusammen, welche schon einen leichte Lavendelnote besitzt. Der Rosmarin ist mit dem Lavendel verwandt und daher sind die beiden eine perfekte Ergänzung zur Aprikosenmarmelade.

 

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 Zweige frischer Rosmarin

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Die Marmelade wird nun eingekocht. Hierfür die Aprikosenmasse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Den Rosmarin währenddessen waschen und vom Zweig abzupfen. Die Rosmarinnadeln fein hacken und vor Ende der Kochzeit durch den Deckel zur Aprikosenmarmelade geben.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Zum Abschluss der Serie rund um die Aprikosenmarmelade siehst Du, wie einfach ein wenig Abwechslung in der Marmeladenfach gebracht werden kann. Du kannst mit den Gewürzen spielen, mit welcher Du die Marmelade einkochst. Eine Stange frische Vanille gibt z. B. gleich ein ganz anderes Aroma oder auch ein Schuss guten Rum. Also ran an den Topf und viel Spaß beim Einkochen.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich eine Variante meiner Aprikosenmarmelade. Ich sollte ja ein wenig Abwechslung in unser Marmeladenfach bringen und ich koche wirklich gerne ein. Das Problem ist nur, dass wir unter der Woche nicht frühstücken. Bei uns wird nur am Wochenende gefrühstückt und dann ist sollte es nach dem Marmeladenbrot auch ein Wurstbrot geben. Nur süß, das reicht mir nicht aus.

Wie ist das bei Dir? Welcher Typ von Frühstücker bist Du?

Ich habe jetzt allerdings eine Möglichkeit gefunden, die selbst gekochte Marmelade auch aufzubrauchen. Ich rühre Sie mir in der Arbeit unter den Naturjogurt. Somit ist der nicht ganz so leer und es muss nicht unbedingt ein Müsli oder Granola drunter.

Jetzt kommen wir aber zu dem Hauptdarsteller dieses Beitrages. Ich habe Aprikosenmarmelade gemacht mit getrockneten Lavendelblüten. Ich habe ja Lavendel echt gerne, und da kommen dann auch schon mal so Kombinationen raus, wo der ein oder andere erstmal denkt, wie passt das zusammen. Aber probiere es und du wirst auch ganz schnell von der Kombi überzeugt sein.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 EL getrocknete Lavendelblüten

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Nun werden die getrockneten Lavendelblüten unter die Aprikosenmarmelade gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 3 untergehoben.
  • Die heiße Aprikosen-Lavendel-Marmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Die Aprikosen-Lavendel-Marmelade sollte nun noch am Besten für zwei Wochen durchziehen, bevor diese angebrochen wird. Dann können die Lavendelblüten Ihren Geschmack entwickeln und an die Aprikosenmarmelade abgeben.

Hast Du denn den Tipp mit dem Kokosöl schon umgesetzt? Und wie ist Dein Erfolg damit?

Gruß aus der Küche und einen schönen Sonntag.

Aprikosenmarmelade – Sommer im Glas

Es ist Sommerzeit und somit bietet uns der Garten all seine Früchte. Die Kirschsaison ist vorbei und wir widmen uns nun weiteren Steinobstsorten. Heute habe ich ein Rezept für Aprikosenmarmelade aus dem Thermomix. Also ich habe sie im Thermomix zubereitet, du kannst das natürlich auch im Topf machen und mit dem Pürierstab dann die Marmelade zu einer samtigen weichen Konsistenz pürieren.

Ich bin ja bei Marmelade ein Fan davon, wenn sie keine Fruchtstücke enthält. Daher wurde meine Aprikosenmarmelade auch lange gerührt und dann nochmals aufgeschlagen, bevor diese in die Gläser abgefüllt wurde.

Meine Aprikosen habe ich beim Obsthändler bekommen vom Wochenmarkt. Diese sind aus Frankreich und schon sehr reif und dadurch auch wirklich süß.  Ich finde, sie eigenen sich schon nicht mehr richtig zum puren Genuß sondern sind wirklich vielmehr zum Verarbeiten. Solltest Du Marillen aus der Wachau also Österreich bekommen, kannst Du diese auch für das Rezept verwenden. Marillenmarmelade im Krapfen, was für ein Gedicht.

 

Aprikosenmarmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

 

Wenn du das Rezept aufmerksam gelesen hast, hast du bemerkt, dass ich einen Esslöffel Kokosöl hineingemogelt habe. Dies dient dazu, dass die Aprikosenmarmelade nicht überkocht. Um ein Spritzen der Marmelade zu vermeiden, kannst Du auch das Garkörchen auf den Deckel des Thermomixes stellen.

Und ich habe in die Aprikosenmarmelade keinerlei Gewürze getan. Du kannst diese natürlich verfeinern und würzen. Gut passt beispielsweise eine Vanilleschote.

Viel Spaß beim Einkochen und dann vor allem beim Genießen.

Aprikosensirup selber machen – Sommer im Glas

Genießt Du die sommerlichen Temperaturen genauso wie ich. Nicht nur das Grillen macht Spaß sondern auch den Sommer im Glas einzufangen. Nach den Erdbeeren, den Kirschen und den Johannisbeeren ist nun das Steinobst dran. Vergangenes Jahr sind wir in Frankreich über den Wochenmarkt geschlendert und haben uns das ganze Obst angesehen – dieses Jahr habe ich Aprikosen eingekocht zu Aprikosensirup. Denn Aprikosensirup selber machen ist nicht schwer, man braucht nur ein wenig Zeit. Aber bei jeder Mischung mit dem Sirup hast du den Sommer im Glas und kannst an die verschiedenen Momente zurückdenken, welche das Leben für Dich parat hält.

 

 

Hast Du schon mal Sirup selbst gemacht? das Prinzip ist immer das selbe, und die Basis ist Zuckersirup. Dadurch wird er auch mit dem Obst Süß und ist wirklich nur als Sirup zu verwenden. Unser Mischungsverhältnis ist 1 Teil Sirup und 10 Teile Wasser. Wenn Du es süßer magst, gibst Du einfach noch ein wenig Sirup mit dazu. So nun aber zu unserem Aprikosensirup und wie Du diesen mit dem Thermomix selbst herstellen kannst.

 

Aprikosensirup, selbst gemacht

Zutaten:

1000 g entkernte und geputzte Aprikosen

800 g Wasser

15 g Zitronensäure

600 g Zucker

 

Zubereitung:

  • Gib die entkernten, geputzten und geviertelten Aprikosen in den Mixtopf des Thermomixes.
  • Das Wasser wird auch hinzugegeben und dann zuerst für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 2 geköchelt.
  • Anschließend wird die Mischung zu Aprikosenpüree gemacht. Hierfür 20 Sekunden, Stufe 5 pürieren und umfüllen, um die Masse abkühlen zu lassen.
  • Nach der Abkühlzeit wird der Zucker hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden, Stufe 5 untergerührt.
  • Den vorbereiteten Aprikosensirup nun am Besten über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen.
  • Am nächsten Tag wird die Zitronensäure hinzugegeben und die Mischung dann erneut für 12 Minuten, 98 °C, Stufe 2 aufgekocht.
  • Den heißen Aprikosensirup in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Ich lagere meinen selbstgemachten Aprikosensirup im Keller. Zur Haltbarkeit des Sirups kann ich gar nicht so viel sagen, da es immer darauf ankommt wie sauber man gearbeitet hat und natürlich auch welche Mengen man herstellt.

Ich habe für mich kleine 250 ml-Flaschen entdeckt. Die finde ich gut, denn so eine kann mit in die Tasche für die Arbeit, eine angebrochene Flasche hat gut im Kühlschrank Platz und man kann mit der Größe auch gut variieren.

Viel Spaß beim Einkochen und vor allem auch beim Schwelgen in Urlaubserinnerungen.

Kartoffelernte

Es ist soweit, meine selbst gepflanzten Kartoffeln können geerntet werden. Über 100 Tage sind inzwischen vergangen, das Grün der Kartoffelpflanze ist dürr geworden und ich hoffe das meine Pflanzen getragen haben. Es ist der Tag für die Kartoffelernte gekommen. Ein Sprichwort sagt ja, der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln. Lassen wir uns überraschen, wie dieses zutrifft.

Ich habe bei Burgis bei der Mitmachaktion gewonnen und Dir hier über meinen Kartoffelanbau berichtet.

Inzwischen ist doch einiges an Zeit vergangen und die Kartoffeln wurden relativ wenig gepflegt. Das bedeutet, ich habe Sie weder gedüngt noch zugeschnitten oder sonstiges. Das einzige was ich gemacht habe ist, dass Sie von mir angehäuft wurden. Dies macht man, damit die Pflanze mehr Standhaftigkeit bekommt. Leider wurde es im Juni bei uns ja sehr sehr heiß. Da wir zu dieser Zeit im Urlaub waren und ich im Vorfeld noch zu unserer fleißigen Gießfee gesagt habe: „um die Kartoffeln brauchst Du dich nicht kümmern“ – wurden diese auch während dieser Zeit nicht gegossen. Da hatte ich den Mund wohl etwas voll genommen, denn ich denke, so ein paar Tropfen Wasser hätten den Kartoffeln nicht geschadet und die Kartoffelernte wäre ein klein wenig besser ausgefallen. Aber nun ja, aus seinen Fehlern lernt man.

Ich gehe davon aus, wenn ich den Kartoffeln noch etwas mehr Erde gegeben hätte und die Schicht mit dem Kiesel ein klein wenig niedriger ausgefallen wäre, hätte das Ergebnis auch ein wenig besser ausgesehen. Dieser Punkt ist für das kommende Jahr auch vorgemerkt, damit die Kartoffelernte ein klein wenig größer ausfällt. Man sagt ja, jede Setzkartoffel trägt ca. ein Ergebnis von einem Kilogramm. Nun ja, auf das bin ich nicht gekommen. Ich bin ja schon mal froh, dass ich mehr Kartoffeln rausgenommen habe als ich gesetzt habe.

Es waren insgesamt gute 6 – 8 Portionen, was ich als Ergebnis habe. Das ist in Ordnung. Vor allem in Anbetracht, das ich die Kartoffelernte so frisch wie möglich verarbeiten möchte. Denn da schmeckt man einfach was man auf dem Teller hat.

Ach ja, ich glaube, der dümmste Bauer bin ich nicht – so groß waren weder die einzelnen Kartoffeln noch die gesamt Ernte 🙂 .

Hast Du auch schon mal Kartoffeln angebaut. Was hast Du daraus gemacht und hast Du Tipps für die Lagerung für mich?

Hab einen schönen Tag.

Johannisbeersirup

Ich habe Dir im letzten Beitrag bereits gezeigt, wie ich meine Johannisbeeren entsafte. Da wir im Urlaub waren, wurde meine Beerenstauer schon zum Teil abgeerntet. Es blieb jedoch mehr als genug noch übrig. Da ich vergangenes Jahr bereits eine sehr gute Ernte hatte, ist auch noch ein wenig von dem Johannesbeergelee übrig, so dass ich mich dieses Jahr für Johannisbeersirup entschieden habe.

Ich finde, das Sirup eine gute Alternative zum Saft ist. Man kann das Mischungsverhältnis selbst entscheiden, je nachdem wie intensiv man die Schorle haben möchte. Dazu kann man den Sirup auch mal in ein Glas Sekt geben oder einfach zu einer Apfelsaftschorle. Ich fülle mir den Sirup gerne in kleinere Flaschen von 330 ml ab, so kann ich ein Fläschen auch mal in die Arbeit mitnehmen und dieses wird innerhalb einer Woche dann aufgebraucht.

Johannisbeeren sind eine fruchtige frische Abwechslung, und mit dem Johannisbeersirup habe ich die Sommerfrucht im Glas eingefangen.

Für die Verarbeitung habe ich den gewonnen Saft verwendet. Bei mir ergaben ein Kilo Johannisbeeren auch einen guten Liter Saft. Ich war fast ein wenig überrascht, da ich bei der Ernte das Gefül hatte, dass der Strauch heuer nicht so gut getragen hat und die Beeren relativ klein waren. Aber so kann man sich täuschen, mein Ergebnis hat mir auf alle Fälle was anderes gesagt.

 

Johannisbeersirup

 

Zutaten:

1 Liter Johannisbeersaft

250 g Gelierzucker

1 Pckg. (5 g) Zitronensäure

 

Zubereitung:

  • Der Johannisbeersaft mit gemeinsam mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Zuerst wird auf Stufe 4, für 5 Sekunden alles vermischt.
  • Nun den Saft für 12 Minuten, Stufe 2 auf 100 °C aufkochen und köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die sterilisieren Flaschen und einen Trichter vorbereiten. Bei mir ergab die Menge ca. 1300 ml.
  • Nach dem Aufkochen wird der Sirup in die vorbereiteten Flaschen gefüllt.
  • Diesen abkühlen lassen und dann dunkel und kühl lagern. Angebrochene Flaschen bitte im Kühlschrank lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einkochen. In diesem Sinne lass uns den Sommer im Glas festhalten.

Liebe Grüße aus der Küche.

Johannitag und Johannesbeersaft

Heute ist Johannitag. Der 24.6., ein Datum was doch so einiges mit sich bringt. Es ist nicht nur, dass es nur mehr sechs Monate bis Weihnachten sind, nein auch die Spargelsaison ist nun zu Ende. Ich hoffe, du hast genug Spargel genossen, so dass Du die Spargefreie Zeit rum bringst.

Neben dem Spargelsilvester ist es auch ein Tag, nach dem nichts mehr gepflanzt werden soll. Zumindest laut Bauernkalendern.

Für mich geht es heute aber viel mehr um die Ernte und zwar die der Johannesbeeren. Diese sind um den Johannitag reif und können abgerntet werden. Das Wetter hat ja fleißig mitgemacht und meine Johannesbeeren reifen lassen.

Entsaften von Johannisbeeren

Johannisbeeren im Varoma

Da ich es mir gerne bequem mache, habe ich eine Methode gefunden, mit der die reifen Früchte mit Ihrer Rebe entstaftet werden können. Diese möchte ich Dir heute vorstellen.

 

Johannesbeersaft

Zutaten:

1 kg Johannesbeeren (mit Reben)

500 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Johannesbeeren gewaschen. Diese dann in den Varoma des Thermomixes geben.
  • Das Wasser in den Thermomix einfüllen.
  • Den Garkorb in den Thermomix einsetzen und darin ein kleine Metallschüssel einstellen. Ich habe welche aus dem schwedischen Kaufhaus zur Hand.
  • Es wird der Varoma aufgesetzt und für 20 Minuten gedämpft.
  • Es springen nun die Johannesbeeren auf und der Saft wird in der kleinen Schüssel aufgefangen. Bitte den Füllstand überwachen und ggfls. umfüllen
  • Sollten nach den 20 Minuten noch nicht alle Beeren entsaftet sein, dann den Vorgang einfach wiederholen.

So einfach ist das Entsaften mit den Johannesbeeren. Ich habe meine Beeren dann zu Johannesbeergelee verarbeitet. Denn dieses kommt öfters zum Einsatz z. B. in dieser Eierlikörtorte.

gewonnener Johannisbeersaft

Johannisbeersaft

Was auch eine sehr gutes Erfrischungsgetränk ist, ist das Trachtenradler. Hierzu mischt Du Apfel- und Johannesbeersaft (1/3) und füllst dies mit 2/3 Wasser auf. Sehr erfrischend und süffig.

Wie entsaftest Du Deine Johannesbeeren und nutzt Du diese als Saft oder verarbeitest Du Sie weiter. Ich freue mich auf Vorschläge.

 

Gruß aus der Küche.

Kartoffeln anbauen

Heute möchte ich Dir über meine Kartoffelprojekt berichten. Ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen, Kartoffeln selbst anzubauen. Letztes Jahr war ich leider zu spät dran weil sie nicht wollten und dann hab ich es sein lassen. Dieses Jahr habe ich mir fest vorgenommen Kartoffeln anzubauen und nach der Session bei Gyöngyi, im Foodbloggercamp in Reutlingen, zum Thema „Gärtnern für Blogger“ wurde das Vorhaben noch bestärkt.

Ich hatte dann noch das Glück, dass Burgis ein Gewinnspiel auf Facebook angeboten hat und ich zu den glücklichen Gewinnern gehöre. Es gab sowohl Pflanzkartoffeln als auch eine Anleitung. Mitte April kam dann mein Paket mit den Setzlingen.

Kartoffelanbau für Dummies

Anbauset von Burgis

Zuerst heißt es mal, die Kartoffeln vorziehen, damit diese keimen. Ich habe hierzu Eierfächer zweckentfremdet und sie darin vorkeimen lassen. Das Fensterbrett im Esszimmer wurde hierzu kurzerhand umfunktioniert – ein Grund für die Standortwahl ist, dass es dort hell und gleichmäßig warm ist.

Pflanzkartoffel

ausgekeimte Pflanzkartoffeln

Nach vierzehn Tagen waren dann die Pflanzkartoffeln auch soweit. Diese sind ganz ordentlich vorgekeimt. So dass der nächste Schritt der Anbei im Garten ist.

Ich wollte die Kartoffeln nicht in den Garten setzen bzw. ins Hochbeet. Daher habe ich mir im Baumarkt ein paar „Maurerkübel“ mit 60 Liter Fassungsvermögen besorgt. Diese habe ich einen Zentimeter über dem Boden mit einem Bohrer in Abstand von einer Handbreite angebohrt, damit sich das Wasser nicht sammelt.

Dann wurde der Boden aufgefüllt mit Kies, als Schicht zum abfließen. Darauf kamen dann einige Kübel Gartenerde, welche ich noch mit Spielsand aufgelockert habe. Diese Schicht darf fast 30 Zentimeter hoch sein, da die Kartoffeln ca. 15 Zentimer tief eingesetzt werden sollten.

Ich habe jeweils 4 Kartoffeln in einen Kübel gepackt, es soll ja jede Pflanze genug Platz haben.

Nach einer Woche sieht man die Kartoffelpflanzen schon rauspitzen, hierzu habe ich Dir auch unten das Foto angefügt. Wenn das Wetter weiter so mitspielt, werden die Kartoffeln hoffentlich schnell wachsen. Als nächstes müssen diese angehäuft werden, aber erst wenn die Pflanze gute 20 Zentimeter herausragt.

Auspflanzen der Kartoffel

Die Kartoffeln treiben nach einer Woche schon durch die Erde durch

Ich werde Dich auf dem Laufenden halten, noch haben wir ja ein paar Tage bis die 100 Tage Reifezeit vorbei sind.

Hast Du schon mal Kartoffeln angebaut – hast Du Tipps für mich?

Vanilleextrakt

Ich bin wieder da. Ja, ich war wirklich lange nicht mehr aktiv hier auf dem Blog. Ich will auch gar nicht lange nach Ausreden suchen. Es ist so, Punkt aus. Ich hoffe allerdings, dass ich nun wirklich ein paar ganz tolle Sachen für Dich im Gepäck habe. Los geht es mit einem Vanilleextrakt. Diesen habe ich schon vor einigen Wochen angesetzt, damit er nun fertig ist für die Weihnachtsbäckerei. Den Vanilleextrakt stelle ich in relativ kleinen Mengen her, da er ja hoch konzentriert. Für mich ist der Vanilleextrakt ein Ersatz für Vanillezucker, wobei ich diesen nach wie vor in meiner Backstube habe.

Woraus mache ich meinen Vanilleextrakt. Ich bin ja öfters mal in Innsbruck und von dort ist es nur noch ein Katzensprung auf den Brenner und dort beziehe ich meinen 96 %-igen Alkohol. Wobei diesen darfst Du nicht eins zu eins für den Vanilleextrakt verwenden. Dieser wird reduziert, ich nutze hier ein Online-Tool, einen Whiskey-Reducer.

Die Vanilleschoten kaufe ich auch im Internet, da ich diese Qualität, wie ich Sie online erhalte, bisher noch nicht in meinen Läden gefunden habe. Die Vanilleschoten sind frisch, saftig und prall gefüllt – im ersten Moment eigentlich auch fast zu schade um diese für Extrakt zu verwenden. Aber ein ordentliches Endprodukt kommt natürlich nur raus, wenn man auch ordentliche Zutaten hineingibt.

Vanilleextrakt

Zutaten:

25 g Vanilleschoten

125 g Alkohol 96 %

5 g Wasser

125 g Wasser

 

Zubereitung:

  • Die Vanilleschoten werden halbiert und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Die Vanilleschoten auf Stufe 10 für 5 – 8 Sekunden zerkleinern und dann prüfen ob die Vanilleschoten schon zerkleinert sind, ggfls. den Schritt wiederholen.
  • Nun die Vanilleschote mit dem Alkohol aufgießen, das Wasser hinzugeben und für 5 Sekunden im Linkslauf vermischen.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt habe ich dann in eine Vorratsdose umgefüllt und bei Raumtemperatur gelagert. Diesen täglich aufschütteln.
  • Nach einer Lagerung von vier Wochen habe ich ein Passiertuch gewässert und in den Sieb eingehängt.
  • Den Ansatz vom Vanilleextrakt abgießen und auffangen.
  • Nun die 125 g Wasser im Thermomix auf Stufe2, 100 °C, 3 Minuten aufkochen und dieses Wasser dann nochmals über die gefilterten Vanilleschoten gießen.
  • Den fertigen Vanilleextrakt in zuvor sterilisierte Flaschen abfüllen.

Und hier habe ich gleich noch ein paar Rezepte vorfür Du den selbst hergestellten Extrakt verwenden kannst. Gut kommt er zur Geltung in den feinen Elisenlebkuchen oder auch in den Zimtsternen.