Archiv für den Monat: Mai 2019

Dönerbrot oder Brot für Pulled Pork

Bei uns gab es vergangene Woche für die ganze Familie Pulled Pork. Es wurden drei Kilo Schweinehalt geräuchert und gerupft. Pulled Pork isst man ja als Burger, aber Burger-Buns haben mich dazu nicht so ganz überzeugt. Hier musst was anderes her. Die Alternative war der Gedanke rund um Dönerbrot.

Der Gedanke war gefasst, jetzt galt es dieses in die Tat umzusetzen. Ich habe ja schon Pide gebacken, und so ähnlich sollte es werden. Wir waren neun Leute, da sollten dann 12 Brote reichen. Dafür ist das Rezept ausgelegt. Du kannst es natürlich halbieren. Bei mir sind auch noch Brote übrig geblieben, welche nun im Tiefkühler schlummern und darauf warten beim nächsten Grillen aufgebacken zu werden.

Dönerbrot bzw. Buns für Pulled Pork

Zutaten:

  • 760 g Weizenmehl Type 550
  • 10 g Trockenhefe
  • 480 ml Wasser
  • 40 ml Olivenöl
  • 2 TL Salz
  • 2 Eigelb
  • Schwarzkümmel

Ofeneinstellung: 275 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit: 8 – 10 Minuten

Zubereitung:

  • Es wird zuerst das Wasser mit der Trockenhefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1 erwärmen.
  • Dann die restlichen Zutaten hinzugeben und für 5 Minuten, Teigknetstufe kneten lassen.
  • Den Teig dann in eine Schüssel umfüllen und bei Raumtemperatur für mindestens eine Stunde ruhen lassen. (Bei mir wieder im Wasserbett)
  • Nach der Ruhezeit wird der Ofen auf 275 °C Ober- und Unterhitze vorbereitet. Ich habe auch den Pizzastein eingelegt und zwei Schüsselchen mit Wasser auf den Ofenboden gestellt.
  • Der Teig wird nun aufgeteilt, bei mir wurden es 12 Brote. Diese jeweils ein wenig in Form bringen, jedoch darauf achten, dass die Luft nicht raus gedrückt wird.
  • Die Brote nochmals kurz abdecken und ruhen lassen, bis der Ofen aufgeheizt ist.
  • Jedes Dönerbrot wird vor dem Backen mit Eigelb eingestrichen und mit Schwarzkümmel bestrichen.
  • Ich habe immer vier Brote auf einmal gebacken. Diese nach der Backzeit abkühlen lassen.
  • Zum Essen habe ich die Brote zu 3/4 aufgeschnitten und dann das Fleisch hinein gegeben.

Lass es Dir schmecken und liebe Grüße aus der Küche.


Spargel-Kartoffel-Suppe

Es ist Spargelzeit und wir haben das Glück auf dem Wochenmarkt einen Spargelbauern zu haben. Ich glaube du kannst schon erahnen, dass ich dort wöchentlicher Gast bin, um Spargel zu kaufen. Neben Spargel pur gibt es bei uns Spargel auch auf der Pizza oder so wie heute hier als Spargel-Kartoffel-Suppe.

In die Spargel-Kartoffel-Suppe kommt neben den Hauptkomponenten auch Kokosmilch und Zitronengras sowie Currypaste. Das lässt die Suppe ein wenig asiatisch werden. Ich habe für meine Suppe Spargelbruch verwendet, da der Spargel eh klein geschnitten wird.

Zu der Spargel-Kartoffel-Suppe gab es noch Blätterteigstangen, welche ich mit geräuchertem Paprika gewürzt hatte. Du kannst in die Suppe auch prima noch ein paar Garnelen geben.

Spargel-Kartoffel-Suppe

Zutaten:

  • 10 g Butter
  • 400 g geschälten Spargel – etwa 500 g frischer Spargel
  • 275 g geschälte Kartoffeln
  • 1 Stange Zitronengras
  • 1 TL Gemüsebrühe
  • 400 g Wasser
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 TL gelbe Currypaste
  • 1 TL Limettensaft
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer

Zubereitung:

  • Der Spargel wird geschält und in grobe Stücke geschnitten.
  • Die Butter in den MIxtopf des Thermomixes geben und den Spargel hinzufügen. Beides für 4 MInuten, 120 °C, Stufe 1 andünsten.
  • Die Kartoffeln schälen und in kleine Stücke schneiden.
  • Das Zitronengras anstoßen.
  • Alle Zutaten in den Mixtopf geben und für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 1 garen.
  • Nach der Garzeit das Zitronengras entfernen – es lässt sich nicht ordentlich zerkleinern und wird zu kleinen unangenehmen Fäden.
  • Abschließend die Spargel-Kartoffel-Suppe für eine Minute pürieren.
  • Sollte Dir die Suppe zu dick sein, kannst du noch etwas Wasser hinzugeben.

Lass es Dir schmecken und viel Spaß beim Kochen.

Erdbeertiramisu

Es ist Frühling, zumindest meteorologisch. Während ich diese Zeilen tippe, läuft die Heizung und es ist einfach nur wieder kalt geworden. Aber wie kann man dem trüben Wetter entgegenwirken. Für mich ist es eine Lösung mit Frühlingsobst zu arbeiten – und dazu zählt für mich ganz klar die Erdbeere. Sie ist zwar leider noch nicht aus dem eigenen Garten, allerdings fangen die Erdbeerpflanzen bereits zu blühen an und es ist nur eine Frage der Zeit, bis ich diese pflücken kann und dann erneut das Erdbeertiramisu zubereite.

In dem Erdbeertiramisu werden viele Erdbeeren in verschiedenen Konsistenzen verarbeitet, dadurch ist es auch wirklich schön fruchtig. Für mich vereint das Erdbeertiramisu einiges, was ich mir Sonntags auf der Kaffeetafel wünsche. Es ist ein fruchtiges, cremiges Dessert. Durch den 50:50-Anteil von Mascarpone und Sahne ist es klar kein leichtes Dessert aber trotzdem frisch. Und die Tonkabohne bringt einen neuen Geschmack rein.

Erdbeertiramisu

Zutaten:

  • 1 kg Erdbeeren
  • 500 g Mascarpone
  • 100 g Zucker
  • 1 Tonkabohne
  • 1,5 Pckg. Löffelbiskuit
  • 350 ml Orangensaft

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Zucker in den Thermomix gegeben. Diesen für 5 Sekunden, Stufe 8 zu Puderzucker machen. Diesen umfüllen.
  • Dann werden die Erdbeeren gewaschen und geputzt.
  • Die Hälfte der Erdbeeren werden in den Thermomix gegeben. Die Hälfte des Puderzuckers hinzugeben und für 8 Sekunden, Stufe 8 pürieren. Das Erdbeerpüree umfüllen.
  • Als nächstes wird die Sahne mit dem Zucker und der aufgeriebenen Tonkabohne steif geschlagen.
  • Im Anschluss wird die Sahne unter die Mascarpone gehoben und verrührt.
  • Im nächsten Schritt wird der Orangensaft in ein tiefes Teller gegeben. Eine Auflaufform wird bereitgestellt.
  • Die Löffelbiskuit werden in den Orangensaft getränkt und in die Auflaufform geschichtet.
  • Dann werden Erdbeeren in dünne Scheiben geschnitten und auf den Löffelbiskuit verteilt.
  • Darauf kommt eine Schicht der Mascarpone-Sahne-Mischung und dann eine Schicht des Erdbeerpürees.
  • Nun wiederholt sich das ganze mit getränkten Löffelbiskuit, dann die Mascarpone-Sahne-Mischung.
  • Obenauf wird das Erdbeerpüree erst kurz vor dem Servieren gegeben, ebenso wie der rest der Erdbeeren. Diese werden geviertelt oben auf dem Erdbeertiramisu verteilt.
  • Das Erdbeertiramisu mindestens für einen halben Tag im Kühlschrank ziehen lassen.
  • Du kannst vor dem Servieren auch noch ein paar Streifen frische MInze geben oder ein paar Zesten von einer unbehandelten Limette.

Lass es Dir schmecken!