Archiv für den Monat: Februar 2018

Sonntagssemmeln

Es ist Sonntag und wie kann dieser besser starten als mit einem ausgiebigen Frühstück. Bei uns ist es so, dass am Wochenende meistens ausgeschlafen wird. Dann folgt ein ausgiebiges Frühstück und dann nur mehr ein Abendessen. Das reicht an solchen Tagen auch vollkommen aus, denn wenn der Frühstückstisch reich gedeckt ist und die Sonntagssemmeln selbst gebacken kann nicht mehr viel schief gehen.

Dieser Semmelteig ist mit Übernachtgare gemacht, daher kann ich die Sonntagssemmeln gut am Vortag zubereiten und brauche Sie dann zum Frühstück nur mehr mit Körnern einstreuen und backen.

Backst Du deine Semmeln, Brötchen und Brot selbst und hast Du einen guten Bäcker? Ich finde bei Semmeln und Brezen muss man seinen Bäcker des Vertrauens finden, denn Geschmäcker sind unterschiedlich. Ich mag es beispielsweise, wenn die Breze nicht zu dunkel ist. Und ein wenig Salz soll auch drauf sein für den Geschmack, das nehme ich aber vor dem Essen ab. Und eine Semmel muss richtig gewicht haben und sie soll satt machen. Keine Luftsemmel, wo man nach zwei Stunden wieder was zum Essen sucht.

Wir haben unseren Bäcker gefunden. Bei dem wird am Wochenende fleissig eingekauft, wenn die Zeit wieder mal zu kurz war, um selbst Brot zu backen. Aber zurück zu meinen Sonntagssemmeln. Hier habe ich ein Rezept, das sich vorbereiten lässt und Du nicht viel Zeit aufwenden musst.

 

Sonntagssemmeln

 

Zutaten:

10 g Hefe

250 g kaltes Wasser

1 Prise Zucker

400 g Mehl

2 TL Salz

optional: ein paar Körner

 

Ofeneinstellung:

220 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die Hefe wird in den Mixtopf des Thermomixes gebröselt.
  • Das Wasser und die Prise Zucker mit in den Thermomix geben und das ganze für 2 Minuten auf Stufe 2 verrühren.
  • Dann das Mehl und das Salz mit in den Mixtopf geben und in 6 Minuten auf der Teigknetstufe einen Brotteig daraus herstellen.
  • Ich habe mich entschieden, den Teig in einer Muffinform gehen zu lassen. Daher diese nun mit etwas Öl auspinseln.
  • Der Teig wird auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer Kugel geformt und dann geviertelt. Jedes dieser Viertel nochmals dritteln, so dass Du 12 Sonntagssemmeln erhältst.
  • Diese Semmel wird nun rundgewirkt und dann in die Muffinform gegeben.
  • Die Form wird entweder im Kühlschrank gehen gelassen oder ich nutze unsere überdachte Terrasse als großen Kühlschrank. Der Teig braucht nun mindestens 8 Stunden Ruhe.
  • Am nächsten Morgen werden die Sonntagssemmeln aus dem Kühlschrank genommen.
  • Der Ofen wird auf 220°C Ober- und Unterhitze vorheizt. Bitte stelle gleich eine feuerfeste Schüssel mit Wasser mit auf den Backofenboden.
  • Die Semmeln im Muffinblech vor dem Backen noch kurz mit Wasser einpinseln und evtl. Körner bestreuen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit wird der Backofen weit geöffnet, damit der Dampf abgelassen werden kann.
  • Fünf Minuten vor Backende gebe ich einen Kochlöffel in die Tür des Backofens, so kann der Dampf entweichen und die Semmeln erhalten eine krosse Oberfläche.
  • Nach dem Backen das Muffinblech mit den Semmeln aus dem Ofen nehmen und kurz abkühlen lassen.
  • Die Sonntagssemmeln dann aus den Muffinmulden nehmen und auf einem Abkühlgitter noch kurz abkühlen lassen.

So schnell sind frische Semmeln zubereitet. Du wird am Frühstückstisch überzeugen.

Ich wünsche einen schönen Tag.

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

Es ist mal wieder Zeit Brot zu Backen. Ich habe mich heute für die Jogurtkruste, ein reines Dinkelbrot mit Jogurt entschlossen. Der Jogurt gibt dem Teig neben der Hefe und dem Sauerteig etwas Triebkraft bzw. unterstützt es. Bei der Jogurtkruste handelt es sich um ein Sauerteigbrot. Ich mag die besonders gerne, weil so ein Sauerteigbrot einfach länger frisch bleibt und frisch schmeckt.

Dinkelbrot mit Joghurt

Jogurtkruste – Dinkelbrot mit Jogurt

 

Zutaten:

75 g Sauerteig

20 g Honig

10 g Hefe

500 g Jogurt

500 g Dinkelmehl Type 630

250 g Dinkelmehl Type 1050

15 g Salz

5 g Backmalz

 

Ofeneinstellung:

230 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

50 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden zuerst der Sauerteig, der Honig, die Hefe und der Jogurt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Alles zusammen für 2 Minuten, 37°C, Stufe 2 verrühren.
  • Nun das Mehl, das Salz und das Backmalz mit in den Mixtopf geben und den Teig für 8 Minuten auf der Teigknetstufe kneten lassen.
  • Der Teig wird in eine Pengschüssel gegeben und über Nacht ruht dieser im Kühlschrank.
  • Nach mindestens 8 Stunden Gehzeit wird der Teig aus dem Kühlschrank genommen und rundgewirkt.
  • Ein Gärkörbchen gut einmehlen und den rundgewirkten Laib Dinkelbrot in dieses mit dem Schluss nach unten geben.
  • Die Jogurtkruste ruht nun nochmals für 45 Minuten an einem warmen Ort in der Stückgare.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 230 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ich habe den Pizzastein mit in den Ofen auf mittlerer Schiene getan.
  • Zudem eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
  • Nach der Stückgare die Jogurtkruste aus dem Gärkörchen nehmen und auf den Pizzastein setzen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit wird der Ofen auf 210 °C Ober- und Unterhitze zurückgeschalten und es wird die Ofentüre weit geöffnet, damit der Dampf abgelassen werden kann.
  • 10 Minuten vor Backende wird in die Ofentür ein Kochlöffel eingeklemmt, dadurch bekommt das Dinkelbrot eine schöne Kruste, weil der Dampf raus kann.
  • Nach der Backzeit das Dinkelbrot mit Jogurt auf einem Abkühlgitter abkühlen lassen.

Viel Spaß beim Backen und Essen. Gruß aus der Küche.

Dinkelbrot mit Joghurt

Rosenküchlein

Wir sind mittendrin im Fasching und damit in der narrischen Zeit. Ich habe mir dieses Jahr was neues für und und überlegt und habe mich an Rosenküchlein gewagt. Kennst Du das Schmalzgebäck, welches mit einem Eisen gebacken wird.

Waffeleisen

Meine Schwiegereltern haben das Eisen, so dass es doch einen Versuch wert ist. Und neben den ganzen anderen Schmalzgebäck wie Krapfen und Appelfritters machen die Rosenküchlein eine wirklich sehr gute Figur. Dadurch dass Sie frittiert werden, werden Sie richtig knusprig und durch das Eisen bekommen Sie eine schicke Form.

Ich frittiere auf unserer Terrasse mit einer Induktionskochplatte. Dadurch habe ich zum Einen den Fettgeruch nicht im Haus und zum Anderen kann die Hitze konstant gehalten werden, durch die Kochplatte.

Schmalzgebäck

Ich finde ja, zu Fasching und zu Kirchweih schmeckt das Schmalzgebäck gleich nochmals so gut.

Nun aber ran an die Rosenküchlein.

 

Rosenküchlein

 

Zutaten:

180 g Mehl, Type Wiener Grießler

3 Eier

150 g Milch

25 g brauner Zucker

1/4 TL Salz

1 TL Vanilleextraxt

 

1 hohen Topf

1,5 kg Frittierfett

 

Ofeneinstellung:

180 °C

 

Backzeit:

30 Sekunden

 

Zubereitung:

  • Als erstes bereite ich einen Topf vor und lasse das Frittierfett darin schmelzen und erwärme es auf 180°C.
  • Für den Teig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrührt.
  • Den Teig dann kurz andicken lassen, während das Fett erhitzt.
  • Du kannst in der Zwischenzeit bereits Abkühlgitter vorbereiten und mit Küchenkrepp auslegen. Dies ist dazu da, dass das Fett der Rosenküchlein aufgesogen wird.
  • Wenn das Fett erhitzt ist, dies kannst Du entweder mit einem Küchenthermometer messen oder mit einen Kochlöffel (wenn dieser in das Fett gehalten wird, müssen sich kleine Blasen daran bilden), starten wir mit den Rosenküchlein.
  • Wichtig ist, dass Du das Eisen vor dem ersten Rosenküchlein im heißen Fett erhitzt. Denn ansonsten löst sich der Teig nicht.
  • Wenn das Eisen warm ist, wird dieses in den Teig für 2 – 3 Sekunden getaucht. Hierbei darauf achten, dass das Eisen nur zu 2/3 in den Teig getaucht wird. Andernfalls kann sich die Waffel nicht lösen.
  • Das Eisen mit dem Teig in das heiße Fett geben. Darin werden die Rosenküchlein für eine halbe Minute gebacken.
  • Wenn Du das Eisen leicht schaukelnd bewegst, löst sich das Küchlein. Mit einer Schaumkelle kann es aus dem Fett genommen werden und wird auf das vorbereitete Abkühlgitter gelegt.
  • Das Eisen muss nicht erneut aufgehitzt werden, Du kannst gleich mit dem nächsten Rosenküchlein weitermachen.

Viel Spaß und Erfolg. In diesem Sinne Hellau und Alaaf! Hab eie schöne Zeit.

Waffeln

 

Spritzgebäck mit Espresso aka Espressokekse

Manche meiner Bloggerkollegen habe feste Tage, an denen ein Keksrezept veröffentlicht wird. So weit möchte ich hier nicht gehen, allerdings haben wir schon auch immer wieder ein bisschen Spritzgebäck im Haus, um z. B. was zum Kaffee dazu zu haben. Oder es wird die Zeit mit einem kleinen Keks überbrückt, bis es das Abendessen gibt. Oder einfach auch nur für die Arbeit um nebenbei was zum Schnabbulieren zu haben. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass ich auch nach der Weihnachtszeit weiter Spritzgebäck backe. Heute stelle ich Dir meine Espressokekse vor.

Kekse mit Espresso

Ich trinke keinen Kaffee – hab ich noch nie probiert und möchte ich auch nicht. Aber ich liebe den Duft von frisch gemahlenen Kaffeebohnen und den Geschmack in der Schokolade mag ich auch oder auch Tiramisu. Daher kam die Überlegung hoch, warum mache ich nicht ein wenig Spritzgebäck mit Espresse. In einen meiner letzten Beiträge habe ich Dir ja schon mein Spritzgebäck mit Tonkabohne vorgestellt.

Spritzgebäck

Die Espressokekse werden auch am Besten, wenn Du diese direkt auf ein Blech spritzt. Und die Butte sollte auch bei diesem Spritzgebäck weich sein. Ich nehme die Butter morgens aus dem Kühlschrank und erstelle dann den Teig am späten Vormittag. Das ist eine gute Zeitspanne und die Butter ist dabei schön weich.

 

Espressokekse

 

Zutaten:

175 g weiche Butter

60 g Haushaltszucker

40 g brauner Zucker

10 g selbstgemachter Vanillezucker

1 Prise Salz

1 frisch Espresso (40 ml)

180 g Weizenmehl Type 405

1/2 TL Backpulver

100 g gemahlene Haselnüsse

20 g Backkakao

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

15 Minuten

 

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze aufheizen
  • 2 Backbleche (ohne Backpapier oder Dauerbackfolie) vorbereiten.
  • Nun wird die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese für 20 Sekunden auf Stufe 2 aufschlagen.
  • Dann den Zucker, den Vanillezucker, die Prise Salz und den Espresse hinzugeben und alles für 20 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Als nächstes kommt das Mehl, das Backpulver, die Haselnüsse und der Kakao mit in den Mixtopf. Den Keksteig für 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren.
  • Den Teig der Espressokekse in eine Gebäckpresse abfüllen oder in einen Spritzbeutel füllen und auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen.
  • Das Spritzgebäck im aufgeheizten Backofen nacheinander für 15 Minuten backen.
  • Nach dem Backen kurz auskühlen lassen und dann auf ein Kuchengitter geben, bis diese abgekühlt sind.
  • Die Espressokekse kann man gut auf Vorrat machen und in einer Keksdose lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen. Hab noch einen schönen Tag.

Spritzgebäck mit Espresso

Gruß aus der Küche.

 

 

Ceviche aus Lachs

Kennst Du Ceviche? Heute habe ich ein Ceviche mit Lachs für Dich. Ceviche ist eine aus Peru stammende Zubereitungsart bei welcher roher Fisch mit Limettensaft mariniert wird. Durch die Zitronensäure bindet sich das Eiweiß des Fisches, dies ist ein Prozess ähnlich wie beim Kochen.

Mein Mann war im ersten Moment wirklich skeptisch, ob dies alles so funktioniert, wenn der Fisch nur mit Limettensaft mariniert wird. Aber Du wirst es selbst sehen, dass sich die Konsistenz des Lachsfilets als auch die Farbe ändert. Dies gehört zu dem Prozess der Denaturierung. Und schlussendlich konnte ich Ihn vom dem Rezept überzeugen und auch wieder mal beweisen, dass man offen für Neues sein sollte (was noch alles so in meinem Kopf rumspuckt).

Dazu habe ich noch auf die Schnelle meine Pizzamuggl gebacken. Ach ja, eines noch vorneweg. Ich habe sowohl tiefgefrorenen Lachs verwendet als auch tiefgefrorene Mangos. Dies hängt mit der Qualität der Produkte zusammen. Beim Lachs wollte ich einfach sicher gehen, dass er wirklich frisch ist und ich finde seit meinem Aufenthalt auf den Philippinen keine ordentlichen Mangos mehr. Deshalb greife ich dort gerne auf das TK-Produkt zurück.

 

Ceviche mit Lachs

 

Zutaten:

2 TK-Lachsfilets

3 Bio-Limetten

1/2 Mango oder tiefgefrorene Mangowürfel

1 Frühlingszwiebel

1/2 Bund Koriander

1 TL Salz

2 EL Olivenöl

1/2 TL frisch gemahlener Pfeffer

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der gefrorene Lachs in kleine Würfel geschnitten.
  • Einer der Limetten heiß abwaschen und trocken abwischen. Von der vorbereiteten Limette die Schale abreiben und zur Seite stellen.
  • Die Limetten halbieren und entsaften. Den Saft über den vorbereiteten Lachs geben.
  • Die Lachs-Limettenmischung nur für einige Stunden in den Kühlschrank geben und marinieren lassen.
  • Nach der Marinierzeit wird der Lachs aus dem Kühlschrank genommen und bekommt Zimmertemperatur.
  • Es werden die Mangos in kleine Würfel geschnitten.
  • Die Frühlingszwiebel wird in kleine Ringe geschnitten.
  • Der Koriander wird gehackt.
  • Alle Zutaten kommen unter die Lachs-Limettenmischung und werden verrührt.
  • Das Ceviche ist fertig zum Servieren.

Lass es Dir schmecken und überzeuge Dich, dass roher Fisch nicht nur als Sushi verzehrt werden kann.

Wintertorte – die geht nicht nur zu Weihnachten

In meinem heutigen Beitrag möchte ich Dir meine Wintertorte vorstellen. Diese habe ich am 1. Weihnachtsfeiertag zur Familienfeier mitgebracht. Da es die Familie meines Mannes war, und meine Schwiegermutter eine wirklich sehr gute Kuchenbäckerin ist, war das nochmals ein klein wenig mehr spannend, ob mir die Torte so gelingt wie ich mir das vorstellte.

Wintertorte

Wintertorte mit Pflaume und Rotweingelee

Im Vorfeld wurde ich gefragt, was ich denn für eine Torte machte. Ich hatte keine so richtige Idee, wie ich das gute Stück nennen sollte. Vielmehr hatte ich ein paar Gedanken, nach was sie schmecken soll. Eigentlich Winter, ein wohliges warmes Gefühl – daher ist es nun eine Wintertorte geworden.

Die Torte besteht aus zwei Biskuitböden – einem Hellen und einem Dunklen. Beide Biskuitkuchen habe ich zweimal auseinandergeschnitten und dann jeweils zwei helle und zwei dunkle Böden für die Torte abwechselnd verwendet. Den dritten dunklen Boden habe ich genutzt um noch ein wenig Dekoration für die Torte auszustechen, hierzu habe ich meine Plätzchenausstecher verwendet.

Die Tortenfüllungen

Der erste Boden wird in einen Tortenring eingespannt.  Dieser wurde mit Rotweingelee bestrichen. Dieses Rotweingelee ist aufgekocht mit Zimtrinde, mit Nelken, mit einer Vanilleschote – so ein richtiges Wintergelee. Auf diesem Gelee habe ich Sahne in Ringen aufgespritzt und jeweils einen guten Zentimeter dazwischen Luft gelassen. Denn dort kam nun das Fruchtmuss aus Pflaumen, etwas Gelantine und dem Zimt hinein. Durch das Aufspritzen als Ring hat die Torte beim Anschneiden eine wirklich tolle Optik.

Dann der zweite Boden darauf. Wieder mit Rotweingelee einstreichen – ich finde das funktioniert wunderbar mit einem Fischmesser. Das kann mal als Ersatz für eine kleine Kuchenpalette verwenden. Darauf eine dünne Schicht Sahne und dann weiter mit dem nächsten Boden. Dieser wird wieder in den Tortenring eingelegt, bestrichen mit Rotweingelee, Sahne in Ringen aufgespritzt und dann das Pflaumenmus wieder dazwischen gegeben.

Abschließend kommt der letzte Boden auf die Torte und wird mit Sahne überzogen. Die Wintertorte habe ich dann über Nacht auskühlen lassen. Am Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages wurde dann die Torte aus dem Tortenring genommen, auf einen Kuchenteller gesetzt und der Rand wurde mit Sahne hochgezogen.

Pflaumentorte

Wintertorte mit Zimt, Rotweingelee und Pflaumen

Die Deko noch angebracht und schon konnte Sie mitgenommen werden zur Familienfeier.

Der Kuchen ist durch die vier Böden relativ hoch geworden, somit wurden auch wirklich kleine Stücke geschnitten. Abschließend kann ich noch sagen, es ist eine richtige Wintertorte geworden und hat so ein wenig das Gefühl und die Stimmung eingefangen. Im Nachhinein spukte mir noch so ein Geschmack von gebrannten Mandeln im Kopf rum, mal schauen wie ich diesen in eine meiner nächsten Torten einfange.

Möchtest Du das genaue Rezept haben, dann lasse ich es mich wissen. Ich freue mich über Deinen Kommentar.