Archiv der Kategorie: Pasta

Selbstgemachte Pasta

Unser Sommerurlaub war dieses Jahr erneut eine Kreuzfahrt. Wir haben uns wieder für eine Tour mit der Mein Schiff entschlossen. Warum, weil wir von unserer ersten Kreuzfahrt so begeistert waren das wir uns gar keine Gedanken zu einem Wechsel der Reederei gemacht haben. Wir haben im Katalog der Mein Schiff eine Route gefunden, welche viele unserer Wunschhäfen abdeckte – es wurde eine Route im westlichen Mittelmeer. Neben den tollen Häfen ist uns auch das Gesamtpaket an Bord wichtig. Die TuiCruises lässt dabei mit dem Premium All-Inclusive-Paket keine Wünsche offen. Wir waren dieses mal mit der Mein Schiff 5 unterwegs, worauf auch andere Restaurants als auf der Mein Schiff 3, bekannt von unserer ersten Kreuzfahrt, sind. Eines davon ist die Osteria – Pizza e Pasta. Dort wird frische selbstgemachte Pasta angeboten. Aber nicht nur dort wird die selbstgemachte Pasta serviert, sondern auch in den beiden Atlantik Restaurants.

Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager) von TuiCruises

Selbstgemachte Pasta an Bord der Mein Schiff 5

Während der Kreuzfahrt hat sich ergeben, dass ich mit den beiden Besatzungsmitgliedern der Mein Schiff 5, Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager), ein Gespräch zu dem Konzept der selbstgemachten Pasta führen konnte. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich hierfür bedanken.

Im Vorfeld zu dem Treffen hatte ich mir überlegt, welche Fragen Dich und mich interessieren.

Starten möchte ich mit der Information, dass es sich bei der selbstgemachten Pasta an Bord um Frischeinudeln handelt, welche von den Köchen täglich frisch zubereitet werden. Die Mengen der selbstgemachten Pasta sind ganz ordentlich, denn die Osteria bietet 90 Sitzplätze im Innenbereich und 30 Sitzplätze im Außenbereich. Es werden täglich 34 Portionen á 8 kg zubereitet. Wenn Du Veganer bist, wird für Dich eine separate Portion frischer Pastateig (ohne Ei) zubereitet, dieser Wunsch muss bitte bei der Bestellung geäußert werden.

Info für Allergiker

Zu dem Thema Allergien oder auch Ernährungsarten bietet die Mein Schiff noch etwas besonderes an. Es gibt zum Beginn der Kreuzfahrt ein „Allergikertreffen“. Hier kann man sich melden, und seine Ernährungsform bzw. Allergien bekannt geben. Dementsprechend wird dies in den Küchen und Bäckereien umgesetzt und man bekommt auf Einen persönlich abgestimmtes Essen. Jetzt aber zurück zu der selbstgemachten Pasta 🙂 .

Die Pasta, hergestellt mit Semola di grano duro (Hartweizengrieß), wird von den Passagieren am liebsten als Spaghetti Bolognese oder als Spaghetti Arrabbiata gegessen. In der Osteria auf Deck 5, welche auf der Mein Schiff 5 und Mein Schiff 6 zu finden sind, werden diese als Portionen angeboten. Im Atlantik Mediterran wird die selbstgemachte Pasta als Familienportion angeboten. Ich habe mir dies ähnlich wie in einer bekannten Pastawerbung vorgestellt. Eine gedeckte Tafel und drei Generationen sitzen dort am Tisch mit einer großen Schale in der Mitte, in welcher die zubereitete Pasta ist. Jeder nimmt sich daraus und es wird gemeinsam das Essen genossen. Meine Gesprächspartner, Frau Graf und Herr Reinert haben mir dies auch bestätigt. Das Konzept ist es, gemeinsam die Pasta zu genießen und sich aus einer großen Schüssel zu bedienen. Hier kann ich nur sagen, was für ein schöner Gedanke.

Die angebotenen Soßen haben in den beiden Restaurants die selbe Rezeptur. Eine neue Soße wird zuerst auf einem Schiff entwickelt. Der Vorschlag geht dann an die Zentrale in Hamburg und wird dort nachgekocht und hoffentlich für gut empfunden. Wenn diese künftig in der Osteria umgesetzt wird, wird dann zentral von Hamburg aus die Rezeptur wieder an alle Schiffe mit dem Konzept weitergegeben.

Zahl des Tages

Zu guter Letzt vielleicht noch eine Zahl, welche mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat. Auf einer elftägigen Reise, wie unserer, werden 54.000 Eier an Bord benötigt. Diese kommen an den verschiedensten Stellen zum Einsatz (Frühstück, Bäckerei, Küche, Pasta, …). Aber wow, 54.000 Eier ist schon eine Hausnummer – das wären in Haushaltsmengen gemessen 5.400 Schachtel Eier. Das wäre vermutlich unser Bedarf für ein ganzes Leben :-).

Ich hoffe ich konnte Dir ein paar spannende Informationen rund um eine Kreuzfahrt geben.

Gruß aus der Küche.

 

Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager) von TuiCruises

 

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Tomatensoße

Heute bin ich wieder im Namen der Rettungstruppe #wirrettenwaszurettenist unterwegs. Diesen Monat haben wir uns warme pikante Grundsoßen auf die Fahne geschrieben. Ich muss sagen, das Motto hört sich im ersten Moment gar nicht so schwer an, aber wenn man sich dann an die Umsetzung macht, springt man von einer Grundsoße zur anderen und kann sich nicht entscheiden. Zumindest ging es mir so. Ich war unterwegs von einer Bratensoße, wie diese ordentlich angesetzt wird über ein Curry. Curries sind so wandelbar, und kann jederzeit durch unterschiedliches Gemüse und andere Fleischsorten geändert werden – aber man braucht halt mal ein gutes Basisrezept. Dann war die Idee einer weißen Soße, mit der Spargelsaison bietet sich das auch an. Hängen geblieben bin ich dann jedoch bei der Tomatensoße. Wir essen gerne  Pasta und wir verwenden auch viel Tomatensoße. Wenn unsere eigenen Tomaten reif sind, werden diese zu Tomatensoße eingekocht, z. B. so wie zu dieser Pizzaiola.
Dadurch holen wir uns den Sommer ins Glas und können auch noch zu jetztigen Zeiten unsere Tomaten verspeisen. Ich bin der Meinung, dass eine gute Tomatensoße die Grundlage für viele Gerichtet bietet z. B Lasagne, Pizza, Soße zu Muscheln, als Pastasoße entweder pur oder verfeinert mit Garnelen, Fisch oder Fleisch.

ganze einzelne Tomate

Tomate

Leider sind viele der Meinung, dass man für Tomatensoßen entweder auf Päckchenware zurückgreifen muss oder sogar auf Fertigsoßen. Da bin ich ganz anderer Meinung und meine Basis-Tomatensoße kommt mit nur 6 Zutaten aus. Ich werde Dir jetzt erst das Basisrezept vorstellen und dann meine Tipps für die ein oder andere Variante.

Tomatensoße

Zutaten:
800 g Tomaten
100 g Olivenöl
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
1 Prise Pfeffer
2 Stängel Basilikum

Zubereitung:
– Zuerst werden die Tomaten gewaschen und die Stielansätze entfernt.
– Die Tomaten werden überkreuzt eingeritzt und im kochenden Wasser blanchiert. Diese dann mit kaltem Wasser abschrecken und häuten
– Nun die Stielansätze entfernen und die Tomaten in kleine Würfeln schneiden.
– Das Olivenöl erhitzen und die kleingeschnittenen Tomaten darin anschwitzen.
– Die eingekochten Tomaten mit Salz, Zucker und Pfeffer würzen.
– Das Basilikum klein schneiden und zum Schluss in die Tomatensoße einrühren.

Tomatensoße

Nudeln mit Tomatensoße

Meine Tipps:
– Wer die Soße feiner haben möchte, kann diese entweder mit dem Pürierstab püriert werden oder man passiert diese durch einen Sieb. Wenn dies der Fall ist würde ich die Tomaten auch nicht vorab blanchieren und häuten sondern die Haut dann im Sieb auffangen.
– Wenn Du die Soße etwas würziger möchtest, dann kannst Du beim Anschwitzen noch etwas Gemüse wie (Sellerie, Zwiebeln, Möhren) hinzugeben.
– Mehr Geschmack bekommst Du in die Soße durch weitere Kräuter wie Rosmarin, Oregano und Thymian oder auch etwas Knoblauch.
– Wer es etwas pikanter mag, gibt ein paar Chiliflocken hinzu.
– Solltest Du die Soße cremiger mögen, kannst Du etwas Sahne oder Schmand oder Sauerrahm hinzugeben und nochmals einkochen lassen.

– Ach ja vielleicht schon mal vorbereitend für die Tomatensaison. Solltest Du zuviele Tomaten haben, kannst Du diese wunderbar einfrieren. Ich entferne hierzu den Stielansatz und friere Sie dann im ganzen ein. Die Tomaten können wunderbar für Soßen verwendet werden.

Du siehst Die Soße ist ein wirkliches Grundrezept und Du hast jede Menge Varianten.
Ich wünsche dir ganz viel Spaß beim Nachkochen und freue mich, wenn Du mir von Deinen Varianten berichtest.

Grüße aus meiner Küche.

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

Hier findest Du noch weitere warme, pikante Grundsoßen von den Rettern aus der Rettungsgruppe von #wirrettenwaszurettenist

Fliederbaum – Warme Gurkensauce zu gekochtem Rindfleisch

Andy Lieberlecker – Weissweinsauce im asiatischen Kleid

magentratzerl – Grüner Spargel mit Miso-Hollandaise

Brittas Kochbuch – Bratensauce, hier zum Hirschmedaillon

Anna Antonia Herzensangelegenheiten – Eier in Senfsauce

LanisLeckerEcke – Tilapia aus dem Backofen mit Zitronen-Petersilien-Sauce

Susi von Prostmahlzeit – Sauce Hollandaise

Barbaras Spielwiese – Schnelle Orangen-Hollandaise

auchwas – Kräuter-Bechamel zu Mairübchen und Lamm

Sakriköstlich – Currywurstsauce

Sabine von Bonjour Alsace – Blitzschnelle Mayonnaise

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Haselnussspätzle

Ich habe Dir ja versprochen, so nach und nach die einzelnen Bestandteile unseres Weihnachtsmenüs vorzustellen. Die Vorspeise, das Lachstörtchen hatten wir bereits. Nach der #foodblogbilanz2015 zu Neujahr geht es heute weiter mit den Haselnussspätzle. Wir mögen Spätzle gerne, und selbstgemacht ist immer gut. Bei Spätzle dachte ich lange Zeit gar nicht daran, diese selbst herzustellen – allerdings kam irgendwann die Wende und jetzt bereiten wir Sie gerne zu. Das prakische an den Spätzle ist, dass man Sie in großen Mengen vorbereiten kann und was nicht gegessen wird, wird eingefroren. Vor allem ist es für den Teig fast egal ob man ihn für 2 Eier oder für 8 macht – nur das Spätzle reiben dauert länger. Das übernimmt aber in unserem Haushalt mein Mann 🙂

Unsere Spätzle haben wir dieses mal mit Dinkelmehl gemacht und mit Haselnüssen. Es soll ja auch mal was besonderes sein Die Verarbeitung geht aber wie ganz normale Spätzle. Nur beim Dinkelmehl musst du Dich bisschen auf Dein Baugefühl verlassen wegen der Wassermenge, da Dinkel ein wenig mehr Wasser benötigt. So nun genug der Worte, tatatataa, das Rezept.

Haselnusspätzle

Zutaten:
800 g Dinkeldunst
10 Eier
200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Salz

etwas Butter

Zubereitung:
– Zuerst die Eier mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.
– Dann die Haselnüsse und das Mehl sowie das Salz hinzugeben und verrühren. Der Teig muss dickflüssig sein und darf nicht vom Löffel fließen.
– Nun wird ein großer Topf (er muss nicht hoch sein, nur breit) mit Wasser aufgesetzt.
– Wenn das Wasser kocht, werden die Haselnussspätzle portionsweise in das Wasser gerieben.
– Die Haselnussspätzle müssen einmal aufkochen und können dann abgeschöpft werden. Wir fangen Sie zuerst im Sieb auf zum Abtropfen und während die nächste Portion schon kocht werden die fertigen umgefüllt in einen Behälter.

Bis zu diesem Punkt kannst Du die Haselnussspätzle gut vorbereiten. Wenn das Essen dann soweit ist, werden die fertigen Haselnussspätzle nur nochmals in einer Pfanne mit etwas Butter angeschwenkt und dann serviert.

Du siehst die Zubereitung der Haselnussspätzle ist wirklich ganz fix und es können auch mehrere Personen damit satt werden. Ich hoffe ich konnte Dir eine Anregung geben, deine Spätzle künftig selbst zu machen, oder machst Du das etwa schon?

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Spaghetti Bolognese

Wir sind ja gerade im Herbst und gerade in dieser Jahreszeit genieße ich unseren Beistellherd. Er läuft bereits, um die untere Etage des Hauses zu beheizen und kann auch gut zum Kochen verwendet werden.

Dies ist auch oft am Wochenende der Fall. Unter der Woche muss es aber schnell gehen und da kommt mein Thermomix ins Spiel. Ich finde eine Bolognese vom Herd schlägt fast nichts, denn wenn Sie stundenlang dahin köchelt, immer wieder mit Wein aufgegossen wird – nun ja ich glaube du kannst es nachvollziehen.

Aber ich habe nun ein Rezept, mit welchem die Bolognese auch wirklich top wird, obwohl diese in 45 Minuten im Thermomix zubereitet ist Das glaubst Du nicht? Dann kann ich Dir nur empfehlen, probiere das Rezept aus und überzeuge Dich selbst.

Sauce Bolognese

Zutaten:
500 g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel
3 Knoblauchzehen
15 g Olivenöl
1 Karotte
50 g Stauden- oder Knollensellerie
2 Tomaten
400 g eingekochte Tomatensoße
70 g trockener Rotwein
1 Brühwürfel
1 1/2 TL Zucker
2 TL Salz
1 TL Paprikapulver
2 TL getrockneter Oregano
1 TL getrockneter Thymian
2 Lorbeerblätter

Zubereitung:
– Zuerst wird die Zwiebel, der Knoblauch, der Sellerie und die Karotte geputzt und in grobe Stücke geschnitten.
– Alle vier Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 5 für 8 Sekunden zerkleinern
– Das Olivenöl hinzugeben und 2 Minuten, Varoma andünsten.
– Es wird nun der Thermomix auf 7 Minuten, Varoma, Sanftrührstufe und Linkslauf eingestellt.
– Durch die Deckelöffnung wird nach und nach das Hackfleisch innerhalb der ersten beiden Minuten hinzugegeben -> dadurch bleibt das Hackfleisch stückelig und es wird nicht zum Brei
– Anschließend die gewaschene Tomaten zerkleinern und ebenfalls durch die Deckelöffnung hinzugeben.
– Dann werden die restlichen Zutaten hinzugefügt und die Bolognese für 30 Minuten, 90 °C, Linkslauf, Stufe 1 langsam köcheln lassen.
– Achtung hier den Messbecher bitte nicht aufsetzen, da es ansonsten ordentlich spritzt und die Sauce auch nicht einreduzieren kann.
– Wer einen Spritzschutz benötigt, stellt bitte das Garkörchen auf den Deckel.

Wir essen die Soße entweder mit Spaghetti oder gerne auch mit Penne.

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Ravioli mit Steinpilzfüllung

Wir sind eindeutig im Herbst angekommen. Die Äpfel und der Kürbis sind reif, das Lauf fällt und ab und zu findet man auch einen Pilz. Da ich selbst nicht so der Pilzkenner bin und einfach auch zu wenig Erfahrung habe, verlasse ich mich hier lieber auf die liebe Verwandschaft oder auch auf meinen Obst- und Gemüsehändler. Bei letzterem waren wir am Wochenende und haben frische Steinpilze gekauft. Daraus wollten wir Ravioli mit Steinpilzfüllung machen, welche noch abschließend in Thymianbutter geschwenkt werden.

Zorra von 1x umrühren bitte aka KOCHTOPF hat ein Blogevent, initiert von Susanne von magentratzerl veröffentlicht. Es heißt ganz schlicht „Teigtaschen“. Was verbirgt sich allerdings alles hinter Teigtaschen. Mein erster Gedanke ging schon Richtung Pasta, inspiriert wurden wir eben durch den Wochenendeinkauf und die Pilzsaison nochmals. Ich dachte mir, das ist bestimmt ein Gericht, was mehrmals aufgeführt wird, aber es ist ja auch interessant, wie es jeder anders interpretiert.

Ravioli

selbstgemachte Ravioli mit Steinpilzfüllung in Thymianbutter

Der Plan war schnell beschlossen, nun hieß es nur noch umsetzen.

 

Ravioli mit Steinpilzfüllung in Thymianbutter

Zutaten für den Pastateig:
250 g Semola rimacinata
3 Eier
3 EL Olivenöl
1 EL Wasser
1 TL Salz
1/2 TL Kurkuma

Zutaten für die Füllung:
120 g frische geputzte Steinpilze
1 Knoblauchzehe
2 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
60 g Frischkäse natur
2 EL Semmelbrösel
2 EL geriebener Käse (Edammer)
1 EL gehackter Koriander
1 EL Sahne

Zutaten für die Thymianbutter:
2 EL Butter
1 EL frischer Thymian


Zubereitung:

– Zuerst wird eines der Eier getrennt. Das Eiweiß wird in eine separate Schüssel zur Seite gestellt, das Eigelb wird in eine Rührschüssel gegeben mit den anderen Zutaten für den Nudelteig.
– Ich habe den Nudelteig mit der Küchenmaschine und dem Knethaken für ca. 8 Minuten kneten lassen.
– Anschließend in einen Frischhaltebeutel geben und im Kühlschrank für mindesten 30 Minuten ruhen lassen.

– In der Zwischenzeit wird die Füllung für die Ravioli vorbereitet.
– Hierzu wird der Koriander und der Knoblauch klein gehackt.
– Die geputzten Steinpilze werden auch in kleine Würfel geschnitten
– 1 EL Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und den Knoblauch und die Steinpilze darin für 5 Minuten schmoren lassen.
– Die weiteren Zutaten (Frischkäse, Salz, Pfeffer, Käse, Koriander) für die Füllung in ein hohes Gefäß (in welchem mit einem Stabmixer gearbeitet werden kann) füllen und dann die geschmorten Steinpilze hinzugeben. Alles kurz mit dem Stabmixer pürieren, aber nicht zu fein.
– Abschließend gebe ich noch den Esslöffel Öl und die Sahne hinzu und vermenge alles mit einem Löffel.
– Die Füllung dann in den Kühlschrank geben.

– Den Ravioliteig aus dem Kühlschrank nehmen und in vier gleich große Portionen teilen.
– Ich habe diese Portionen dann mit der Nudelmaschine zu dünnen Bahnen ausgewalzt.
– Nun die gekühlte Steinpilz-Füllung in einem Abstand von ca. 4 cm auf die Pastabahnen geben.
– Das zur Seite gestellte Eiweiß kurz mit der Gabel aufschlagen und dann mit einem Backpinsel rund um die Füllung auf den Pastateig aufbringen.
– Die zweite Pastaplatte darüber legen und rund um die Steinpilzfüllung andrücken, um die Luft herauszudrücken.
– Die gesamten Ravioli gut andrücken, so dass die Füllung beim Kochen nicht austritt.

– Es wird ein großer Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
– In der Zwischenzeit die Butter mit dem Thymian schon schmelzen lassen.
– Die Ravioli in das kochende Salzwasser geben und für 3 – 5 Minuten al dente kochen.
– Nach dem Abgießen die Ravioli in die Pfanne mit der Thymianbutter schwenken und anschließend servieren.

Ich wünsche einen guten Appetitt und freue mich auf die ganzen Rezepte zu dem Blogevent „Teigtaschen“.

 

Blog-Event CXIII - Teigtaschen (Einsendeschluss 15. Oktober 2015)

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Pizzaiola

Auf Facebook habe ich Dir ja schon verraten, dass ich vergangenen Sonntag fleißig Tomatensoße eingekocht habe. Diese verwenden wir in der tomatenlosen Zeit um Bolognese, Tomatensoße, Pizza etc. herzustellen. Es ist eine Grundsoße, welche dann je nach eigenem Geschmack verändert werden kann. Ich denke, dass es einige Kilo Tomaten waren. Es dürfte nun eine der letzten großen Ernten gewesen sein. Der Rest wird nur mehr zu Tomatensalat oder einer schnellen Tomatensoße zur Pasta verarbeitet.

Bunte Tomatenkiste

Tomatenernte

Pizzasoße

Für die Pizzaiola habe ich die Tomaten abgeerntet und diese geputzt und klein geschnitten.
Die Tomaten in einem großen Topf mit etwas Rohrohrzucker und Salz und Pfeffer sowie Knoblauch ansetzen.
Dann etwas Tomatenmark hinzugeben und einmal die Kräuterspirale plündern. Ich habe Thymian, Oregano, Petersilie, Rosmarin klein gehackt und mitköcheln lassen.
Die Tomaten auf kleiner Stufe für ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Anschließend die Soße mit dem Pürierstab oder in einem Mixgerät zerkleinern und erneut 10 Minuten köcheln lassen, so dass die Soße richtig dick wird.
Bei Bedarf nochmals abschmecken und dann in die zuvor sterilisierten Gläser mit Hilfe eines Trichters umfüllen.
Ich lasse die Gläser dann im Ofen Vakuum ziehen, so dass ich mit der Haltbarkeit kein Problem bekomme.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einkochen der Tomaten und vielleicht hast Du ein Rezept für mich, denn ein paar habe ich noch an den Stauern.

PS: Was machst Du mit grünen Tomaten, welche nicht mehr wirklich nachreifen wollen. Hier habe ich in einen der nächsten Beiträge etwas für Dich.

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Nudel-Schinken-Gratin

Wenn das Wetter nicht so prickelnd ist, dann darf es auch ruhig mal etwas überbackenes sein – heute ein Nudel-Schinken-Gratin. Die Hauptarbeit bei diesem Gericht leistet das Backrohr. Die Vorbereitung ist ruck-zuck abgeschlossen und man kann den Feierabend genießen.

Nudel-Schinken-Gratin

Zutaten:
250 g Spiral- oder Rohrnudeln
150 g Emmentaler
2 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
25 g Öl
200 g gekochter Schinken
1 Paprika
2 Lauchzwiebeln
250 g Sahne
200 H-Milch
250 g Wasser
1 EL Gemüsepaste / Gemüsebrühe
1 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
50 g Kräuterschmelzkäse

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
30 Minuten
5 Minuten Ruhezeit

Zubereitung:
– Der Ofen wird auf 175 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
– Die Knoblauchzehen und der Zwiebel werden geschält.
– Mit einer der beiden Knoblauchzehen wird eine Auflaufform eingerieben. Die rohen Nudeln werden in die Auflaufform gegeben.
– Der Käse wird in grobe Stücke geschnitten und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diesen nun für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern und umfüllen.
– Der vorbereitete Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe kommen in den Mixtopf und werden auch für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinert.
– Beides auf den Boden schieben und das Öl dazugeben. Die Mischung wird nun für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 angedünstet.
– Den Schinken, die Paprika und den Lauch in der Zwischenzeit in Würfel/Ringe schneiden und über die Nudeln geben. Am Besten alles schon mal vermengen.
– Die restlichen Zutaten bis auf den Käse in den Mixtopf geben und für 5 Minuten, 100 °C auf Stufe 2 aufkochen.
– Die Soße über die Nudeln gießen und abschließend den geriebenen Käse darüberstreuen.
– Den Auflauf für 30 Minuten im Ofen backen.
– Nach Ablauf der Zeit den Ofen ausschalten und das Gratin noch 5 Minuten ruhen lassen, damit die Nudeln die Soße aufsaugen.

– Das Gratin kann nun serviert werden. Dazu passt gut ein frischer Gartensalat.

Guten Appetitt.

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Tortellinisalat

Bist Du auch schon regelmäßig am Grillen. Bei uns ist es ja so, dass der Grill vielleicht mal ein bis zwei Wochen ausbleibt, dann gibt es aber auch Wochen wo er fast täglich im Einsatz ist. Irgendwann ist man mit seinem Latein für Beilagen auch am Ende und dann kommt so ein Tortellinisalat wie gerufen. Er ist ziemlich fix zubereitet und sollte wirklich etwas übrig bleiben, freut man sich am nächsten Tag auch noch zum Mittagessen im Büro darüber.

Der Tortellinisalat ist ein wirkliches Allroundtalent, denn wenn er mit Tortellini mit einer Spinatfüllung hergestellt wird, ist er auch für Vegetarier geeignet.

Am Besten ist, Du probierst ihn selbst aus. Lass es Dir schmecken.

Tortellinisalat

Zutaten:
2 Pckg. frische Tortellini aus dem Kühlregal á 400 g
1 gelbe Paprika
3 Peperoni aus dem Glas
15 getrocknete Tomaten in Öl
100 g frische Champignons
10 Cocktailtomaten

Dressing:
100 ml Weißweinessig
150 ml Olivenöl
2 – 3 Knoblauchzehen
2 TL grobes Meersalz
3 TL Zucker
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Merrettich
Etwas Pfeffer
Frisches Basilikum

Zubereitung:
– Tortellini 5 Minuten im kochenden mit Brühe gewürzten Wasser kochen und abgießen. Die Tortellini in eine große flache Schüssel geben.
– Die Champignons putzen und vierteln. Anschließend in einer Pfanne ohne Öl anbraten und beiseite stellen.
– Den Paprika und die eingelegten Tomaten in feine Würfel schneiden, Peperoni sehr klein schneiden und alles über die Tortellini geben.
– Anschließend die Marinade zubereiten und über die Tortellini gießen. Der vorbereitete Salat sollte nun etliche Stunden ziehen.

– Das Basilikum und die Cocktailtomaten kurz vor dem Servieren schneiden und untermischen.

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Bandnudeln mit Tomaten-Thunfisch-Soße

Gestern waren meine Geschwister (12 und 10 Jahre) zu besuch. Was stellt man bei diesen Wetter mit den beiden an, am Besten man beschäftigt Sie mit Kochen.

Daher habe ich schon meinen Nudelteig vorbereitet und wir haben diese dann gemeinsam noch geschnitten und die Soße gekocht.

Es sollte eine Soße sein, wo einiges noch zubereitet werden kann, daher die Tomaten-Thunfisch-Soße. Das Essen war für 5 Portionen ausgelegt. Den Nudelteig habe ich aus 600 g Mehl zubereitet.

 

Tomaten-Thunfisch-Soße


Zutaten:

2 Dosen gestückelte Tomaten
2 Dosen Thunfisch
1 TL Salz
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
etwas Rosmarin
etwas Thymian
1/2 Würfel Brühe
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
1 EL Olivenöl


Zubereitung:

– Zuerst wurden die Schalotten geschält und kleingeschnitten, dann der Knoblauch
– Das Öl in der Pfanne heiß werden lassen und die Schalotten darin anschwitzen.
– Nun den Knoblauch und die gehackten Kräuter hinzugeben.
– Dann die Tomaten mit in die Pfanne und das ganze gut verrühren.
– Mit Salz, Pfeffer und der Brühe abschmecken.
– Die Soße ein wenig einreduzieren lassen, dann noch zum Schluss den Thunfisch unterheben.

– Grundsätzlich wird zuerst die Soße zubereitet und dann die Nudeln.
– Die fertig gekochten Nudeln können vor dem Servieren noch in die Pfanne zu der Soße gegeben werden und das ganze miteinander vermengt.

Lass es Dir schmecken und einen guten Wochenstart.

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Pasta mit Garnelen und einer Tomaten-Paprika-Soße

Pasta kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch. Entweder frische selbstgemacht Nudeln oder so wie heute selbst gekaufte Nudeln und dann lecker Soße und in diesem Fall die Garnelen dazu. die Zubereitung ist auf eine halbe Stunde abgeschlossen und Dich erwartet ein richtig gutes Mahl.

Da Zorra von „1x umrühren“ gemeinsam mit dem LVBM zu dem Blogevent „Sauer macht lustig“ aufgerufen hat, werde ich das Rezept auch gleich dafür mal einreichen – die Soße wurde schließlich mit Sauerrahm zubereitet. Zorra hat die Teilnehmer gebeten, kurz zu berichten, ob man schon mal Ferien auf dem Bauernhof gemacht hat – denn das ist der Hauptpreis des Blogevents. Dies muss ich verneinen, bisher kam ich noch nicht in den Genuss, allerdings bin ich ein Landei, so dass mir das ganz nicht ganz fremd ist. Aber so ein Wochenende würde ich trotzdem gerne gewinnen wollen.
Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)
Ich freue mich auf die anderen Beiträge zu dem Event und mir die ein oder andere Idee zu holen, wie ich den Speiseplan abwechslungsreich gestalten kann. So nun aber zu meiner Pasta.

 

Pasta mit Garnelen und einer Tomaten-Paprika-Soße

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Saft einer Limette
250 g Garnelen, geputzt

1 Zwiebel
1 grüne Paprika
5 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
10 g Olivenöl
1 TL Paprikapulver
200 g Wasser
200 g Sauerrahm
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 Prise Zucker
1 Prise Chilliflocken
60 g Pecorino, frisch gerieben

500 g Bandnudeln

Zubereitung:
– Zuerst wird der Knoblauch geschält und kleingehackt.
– Dann die Garnelen mit dem Knoblauch, den Limettensaft und dem Olivenöl vermischen und zudeckt im Kühlschrank marinieren lassen (für etwa 1 Stunde).
– Die Zwiebel und den Paprika in Viertel schneiden, in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
– Das Olivenöl hinzugeben und innerhalb von drei Minuten, Varoma, Stufe 2 das Gemüse andünsten.
– Nun das Wasser, und 100 g Sauerrahm, das Paprikapulver, die Gemüsebrühpulver, das Salz, den Pfeffer, den Zucker und die Chilli in den Mixtopf des Thermomixes geben und 15 Minuten, 70 °C, Stufe 2 garen.
– Nun das Nudelwasser ansetzten und diese nach der Packungsanweisung kochen.
– Den Pecorino mit einer Reibe fein aufreiben und zur Seite stellen.
– Gegen Ende der Garzeit der Soße eine Pfanne mit etwas Olivenöl aufstellen und heiß werden lassen. Darin dann die Garnelen ca. 4 Minuten anbraten lassen.
– Zu guter Letzt die Soße für 30 Sekunden auf Stufe 10 pürieren, dann abschmecken und den restlichen Sauerrahm sowie den geriebenen Pecorino in den Mixtopf geben, nochmals für 3 Minuten, 70°C auf Stufe 2 verrühren.
– Die fertig gekochten Nudeln abgießen und in einem tiefen Teller anrichten, dann Soße darüber und zuletzt noch mit Garnelen ergänzen.

Guten Appetitt.

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