Archiv für den Monat: Mai 2015

Gulasch mal anders

Heute möchte ich Dir mein Gulaschrezept vorstellen. Ist es überhaupts Gulasch oder zählt es eher als Rinderschmortopf? Wie siehst Du das, sag mir Deine Meinung dazu.

Da es vergangenes Wochenende hier bei uns im Süden Bayerns nochmals frisch wurde und es regnerisch war, haben wir beschlossen den Beistellherd anzufeuern. Der Vorteil dabei ist, dass das Haus warm wird und wir so nebenbei unser Essen zubereiten können.

Nachdem wir erst letzten ein 5-Kilogramm-Paket Rindfleisch gekauft haben, sollte doch was dabei sein, dass ich hierfür nutzen kann. So war es dann auch, ich entschied mich für das Gulaschfleisch und dazu sollte es Brezenknödel geben.

Das Fleisch haben wir bei unserem Cousin gekauft, welcher einen Bauernhof betreibt und dort auch regelmäßig Tiere schlachtet. Das Fleisch geht dann in den Verkauf, hier bekommen wir 1A-Ware und wissen woher es stammt. Zudem wird auf dem Hof versucht, komplett auf Bio umzustellen. Es ist gar nicht so leicht, mit dem Prädikat „Bio“ ausgezeichnet zu werden, denn es ist ein jahrelanger Prozess bis die früher verwendeten Mittel abgebaut sind und auch keine Spuren mehr enthalten sind.

Gulasch nach Art des Hauses

Zutaten:
2 Zwiebeln
100 g Speckwürfeln
1/2 Stange Lauch
4 kleine vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 gelbe Paprika
1 EL Paprikamark
500 g Rindergulasch
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
400 g gestückelte Tomaten
400 ml trockener Rotwein (Shyraz)
400 ml Rinderfond

Zubereitung:
– Zu Beginn werden die Zwiebeln klein gewürfelt, ebenso wie der Paprika, die Kartoffeln und der Lauch in Scheiben.
– Der Speck wird im Bräter ohne zugabe von zusätzlichem Fett ausgelassen. Dann die gewürfelten Zwiebeln hinzugeben und glasig andünsten.
– Nun den Lauch, die Kartoffeln und den Paprika dazu, kurz anrösten und das Paprikamark unterrühren.
– Das Fleisch wird mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver gewürzt und dann hinein in den Bräter.
– Nun das ganze mit dem Rotwein, den gestückelten Tomaten und dem Rinderfond aufgießen und zuerst bei geschlossenem Deckeln für 2 Stunden schmoren.
– Dann den Deckel abnehmen und etwa für 1 1/2 Stunden einköcheln lassen.
– Zum Schluss das Gulasch noch abschmecken und mit den Knödeln servieren.

Uns hat es hervorragend geschmeckt. Wie bereitest Du Dein Gulasch zu? Ist das ein Gulasch oder doch ein Rinderschmortopf?

Freue mich auf deine Nachricht. Grüße aus der Küche.

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Tortellinisalat

Bist Du auch schon regelmäßig am Grillen. Bei uns ist es ja so, dass der Grill vielleicht mal ein bis zwei Wochen ausbleibt, dann gibt es aber auch Wochen wo er fast täglich im Einsatz ist. Irgendwann ist man mit seinem Latein für Beilagen auch am Ende und dann kommt so ein Tortellinisalat wie gerufen. Er ist ziemlich fix zubereitet und sollte wirklich etwas übrig bleiben, freut man sich am nächsten Tag auch noch zum Mittagessen im Büro darüber.

Der Tortellinisalat ist ein wirkliches Allroundtalent, denn wenn er mit Tortellini mit einer Spinatfüllung hergestellt wird, ist er auch für Vegetarier geeignet.

Am Besten ist, Du probierst ihn selbst aus. Lass es Dir schmecken.

Tortellinisalat

Zutaten:
2 Pckg. frische Tortellini aus dem Kühlregal á 400 g
1 gelbe Paprika
3 Peperoni aus dem Glas
15 getrocknete Tomaten in Öl
100 g frische Champignons
10 Cocktailtomaten

Dressing:
100 ml Weißweinessig
150 ml Olivenöl
2 – 3 Knoblauchzehen
2 TL grobes Meersalz
3 TL Zucker
1 TL mittelscharfer Senf
1 TL Merrettich
Etwas Pfeffer
Frisches Basilikum

Zubereitung:
– Tortellini 5 Minuten im kochenden mit Brühe gewürzten Wasser kochen und abgießen. Die Tortellini in eine große flache Schüssel geben.
– Die Champignons putzen und vierteln. Anschließend in einer Pfanne ohne Öl anbraten und beiseite stellen.
– Den Paprika und die eingelegten Tomaten in feine Würfel schneiden, Peperoni sehr klein schneiden und alles über die Tortellini geben.
– Anschließend die Marinade zubereiten und über die Tortellini gießen. Der vorbereitete Salat sollte nun etliche Stunden ziehen.

– Das Basilikum und die Cocktailtomaten kurz vor dem Servieren schneiden und untermischen.

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Amarettini

Amarettini, das sind eigentlich kleine Mandelmakronen und sind perfekt für die Verarbeitung von übrigen Eiweiß. Bei Saskia von Make it Sweet habe ich gelesen, dass man Eiweisse eingefrieren kann, aber das ist noch eine Sache, wo ich mich noch nicht so recht dran traue.

Übrige Eiweiße hatte ich ja von der Sauce Hollandaise. Die restlichen Zutaten waren auch zuhause also was spricht diesem kleinen Gebäck entgegen. Ich liebe die Amarettini ja, weil diese entweder mal schnell zum Kaffee gereicht werden können, oder für ein Tiramis Verwendung finden oder auch so zwischendurch mal genascht werden.

Zubereitet die die Mandelmakronen auch ganz fix, aber dieses mal haben Sie die Form nicht behalten. Ich habe das Gefühl, dass meine Amarettini eher als Mandelcookies dieses mal laufen müssen, was aber genau falsch war, das muss ich erst noch rausfinden.

Amarettini

Zubereitung:
2 Eiweiß
250 g gemahlene Mandeln
4 Tropfen Bittermandelöl
130 g Zucker
20 g Vanillezucker
50 g Puderzucker
1 EL Amaretto(sirup)

Ofeneinstellung:
125 °C Umluft

Backzeit:
40 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 125 °C Umluft vorheizen
– Zwei Backblech mit Backpapier auslegen.
– Zuerst werden die Eiweiß steif geschlagen.
– Die restlichen Zutaten nun zu den Eiweiß geben und unterheben.
– Anschließend werden nun mit feuchten Händen kleine Kugeln geformt und mit etwas Abstand auf die beiden Backbleche verteilt.
– Die Amarettini können gemeinsam im Ofen gebacken werden, da dieser ja mit Umluft läuft.

Ich habe meine Amarettini nach dem Backen noch auf dem Blech auskühlen lassen und nun in einer Keksdose verstaut.

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Sauce Hollandaise

Hast Du Deinen ersten deutschen Spargel schon gegessen. Wir haben ja in Oberbayern ein riesiges Spargelanbeigebiet, daher warten wir eigentlich auch immer, bis es wirklich Spargel aus Abensberg zu einem vernünftigen Preis gibt. Ich bin kein Freund davon, dass ich für ein Kilo Spargel noch über 10 Euro zahle, nur weil er mit einer Fußbodenheizung herangezogen wurde, so dass dieser auch schon ab Ende März im Laden ist. Daher lieber noch ein paar Wochen länger warten und den ersten Spargel dann so richtig genießen.

Unser erster Spargel sollte dieses Jahr ganz klassisch mit Sauce Hollandaise zubereitet werden. Die Zubereitung ist im Thermomix erfolgt, und da dieser das Schlagen übernimmt, hatte ich Zeit mich währenddessen um den Spargel zu kümmern.
Nun ja, es ist das erste Mal, dass ich diese Sauce zubereitet habe und ich hatte wirklich so richtig Respekt davor. Doch jetzt im Nachhinein kann ich sagen, dass das total unbegründet war. Die Sauce war super und hat überhaupt nichts mit der Fertigsauce zu tun. Denn genau diese hatte ich immer vor meinem inneren Auge und ich glaube auch deswegen, habe ich immer auf die Sauce Hollandaise bei Spargel verzichtet. Was habe ich noch bei meinem ersten Spargel in 2015 gelernt, sei offen und probier Neues aus (nicht nur die Zubereitung).

Sauce Hollandaise, selbstgemacht

Sauce Hollandaise, selbstgemacht

So nun endlich zu meinem Rezept für die Sauce – lass Sie Dir schmecken.

Sauce Hollandaise

Zutaten:
4 Eigelb
100 g weiche Butter
80 g Sahne
1/4 TL frisch gemahlener Pfeffer
1/2 TL Salz
1 TL Zitronenabrieb

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese dann in 6 Minuten, auf Stufe 4 bei 80 °C aufschlagen lassen.
– Nochmals kurz abschmecken und ggfls. erneut für 10 Sekunden auf Stufe 4 die notwendigen Gewürze unterheben.
– Die fertige Sauce dann in eine kalte Edelstahlschüssel füllen, dann zieht diese noch etwas nach.

Die Sauce schmeckt hervorragend zu Spargel oder auch zu Drillingen, den jungen Kartoffeln.

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Einblick in meinen Garten

Heute möchte ich Dir einen kleinen Einblick in meinen Garten geben. Vergangenes Wochenende war hier im Süden von Deutschland noch ein traumhaftes Wetter, so dass wir diese genutzt haben, um unser erstes Gemüse im Freien anzusetzen.

Blumen

Der Frühling begrüßt uns

Wir haben dieses Jahr unser Hochbeet um ein zweites erweitert und haben so auch die Möglichkeit, dieses Jahr neue Sorten an Gemüse selbst zu ziehen.

Mangold frisch gepflanzt

Mangold frisch gepflanzt

Wir haben uns für Brokkoli und Mangold als Erweiterung entschieden.

Brokkoli frisch gepflanzt

Brokkoli frisch gepflanzt

Daneben gibt es wieder verschiedene Blattsalate. Zwischen den ganzen Pflänzchen haben wir noch Samen von Karotten, Radieschen und Radi (Rettich) ausgesäet. Das braucht aber noch ein klein wenig bis man was sieht 🙂 .

verschieden Salatepflänzchen

verschieden Salatepflänzchen

Aber auch unser Säulenobst hat sich gut verwurzelt und trägt schon die ersten Früchte.

Diese Säulenbäume (5 Stück) haben wir von Freunden von uns bekommen, die den Garten neue gestalten und für die Bäume keinen Platz mehr hatten. Die Bäume haben schon ein paar Jährchen auf dem Buckel und wir haben Sie vergangenes Jahr im Herbst noch eingesetzt.

Blüte eines Apfelbaumes (Säulenobst)

Apfelblüte

Mal schauen, ob diese heuer auch schon Obst tragen werden.

Das ist mein kleiner Einblick in unseren Garten. Wir freuen uns schon, wenn es jetzt dann auch an die Tomaten und Paprika geht. Die Pflanztröge sind schon vorbereitet, jetzt müssen nur noch die Eisheiligen vorüber gehen.

 

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