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Spargelpizza vom Grill

Ich habe Dir ja bei meinem Zucchini-Kartoffel-Päckchen schon erzählt, dass wir wirklich gerne grillen. Es wird dich deshalb nicht verwundern, dass wir auch Pizza grillen. Inzwischen haben wir den Prozess des Pizza backens ein wenig optimiert und es ist ein Zusammenspiel von meinem Mann am Grill und mir in der Küche. Nachdem dies so gut klappt, sollte es dieses mal eine Spargelpizza mit rohem Schinken und grünem Spargel geben.

Für den Pizzateig habe ich so ein Grundrezept, auf welches ich immer wieder zurückgreife. Ich würde mal behaupten, der Teig hat Gelinggarantie und für uns ist es der Beste Pizzateig. Aus dem nachfolgenden Teig ergeben sich drei Pizzen bzw ein Backblech.

Dieses mal haben wir die Pizza nur mit Mozzarella gebacken, gerne nehme ich hier aber auch eine Mischung aus Mozzarella und einem Emmentaler oder Tilsiter. Ich achte hier nur darauf, dass der Käse mindestens 45 % i. Tr. hat, denn ansonsten schmilzt er nicht.

Für die Tomatensoße verwende ich meine eingekochte Pizzaiola und ergänze diese noch um diverse frische Kräuter wie Thymian, Rosmarin, Olivenkraut und etwas getrockneten Oregano sowie Knoblauch.

Den Spargel habe ich für die Pizza vorgedünstet. Dazu die holzigen Enden (ca. 2 cm) abschneiden, dann den Spargel in den Varoma des Thermomixes legen und 600 ml Wasser in den Mixtopf füllen. Die Zeitwahl auf 15 Minuten, Varoma, Stufe 1 stellen und den Varoma aufsetzen.

 

Pizzateig

 

Zutaten:

350 g Weizenmehl Typ 550

200 g Wasser, lauwarm

20 g Hefe

25 g Olivenöl

1 TL Salz

1 Prise Zucker

 

200 g Mozzarella

400 ml Tomatensoße, gewürzt

12 Stangen grüner Spargel, vorgegart

8 Scheiben roher Schinken

 

Backzeit:

8 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Für 2 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verarbeiten.
  • Den Teig in eine Peng-Schüssel geben und für eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Den Teig nach der Teigruhe dritteln und jedes Drittel auf Mehl ausrollen und erneut ca. 20 Minuten gehen lassen.
  • Jetzt wird der Gasgrill vorgeheizt (alle Brenner auf) und der Pizzastein eingelegt.
  • Nun die Tomatensoße auf der Pizza verstreichen und den Käse aufstreuen.
  • Die Pizza wird nun das erstemal gebacken, ca 5 Minuten.
  • Dann wird die Pizza aus dem Grill genommen und mit dem Spargel und dem Rohen Schinken belegt.
  • Anschließend nochmals für drei Minuten in den Grill und dann heißt es „Schmecken lassen“

In der Einleitung habe ich Dir ja schon ein paar Tipps zur Zubereitung des Spargels und auch der Tomatensoße gegeben, deshalb bin ich da im Rezept gar nicht mehr so darauf eingegangen.

Wir können in unserem Napoleon zwei Pizzen gleichzeitig zubereiten. Die dritte machen wir dann im Nachgang wenn wir beide unsere erste gegessen haben.

 

Napoleon, der neue Gasgrill im Haushalt

Ich kann es ja gar nicht glauben, dass ich es noch nicht erzählt habe. Wir haben einen Neuen im Haushalt. Es handelt sich um einen neuen Grill, genauer gesagt um einen Gasgrill aus dem Hause Napoleon. Das Gute Stück ist bei uns im August eingezogen, nachdem wir wirklich lange auf der Suche waren. Das es ein Gasgrill werden sollte, war für uns beide klar aber welche Marke.

Warum frägtst Du dich? Leider ist es halt oft so, dass wir abends zu zweit schnell grillen. Da kommen zwei Stück Fleisch, ein wenig Gemüse und evtl. noch Brot drauf. Beim Holzgrill wartet man zuerst eine dreiviertel Stunde bis die Glut soweit ist, dann grillt man zehn Minuten und dann hat man eine Glut für eine ganze Fußballmannschaft. Und wir haben uns vom Gasgrill versprochen, dass es schneller geht bis man was auflegen kann und die Hitze zum Teil auch besser zum Steuern ist.

Wir haben bereits einen Kugelgrill aus dem Hause Weber mit welchem wir nach wie vor sehr sehr glücklich sind. Das gute Stück begleitet uns inzwischen im 12. Jahr und sieht wirklich noch sehr gut aus. Daher war die erste Wahl eigentlich auch ein Weber Genesis II. Wir haben uns diesen genauer angesehen und waren mit der Verarbeitung nicht ganz so zufrieden bzw. waren nicht bereit so viel Geld für diese Verarbeitung auszugeben. Die Suche ging weiter, wir schauten uns auch No-Name-Produkte an.

Beide haben wir uns ein wenig eingelesen und beim Stöbern findet man auch den Ein oder Anderen Blog zum Thema Grillen mit einer Kaufempfehlung.

Wir haben in Wasserburg einen Spezialisten für Outdoorküchen, welcher auch ein Vertreter für Napoleon ist. Wir hatten die Möglichkeit, uns dort einen Überblick über die verschiedensten Ausführungen der Gasgrills zu machen. Neben der Verarbeitung hat uns auch die Beratung überzeugt, so dass wir uns dann für diese Marke entschieden haben.

Natürlich haben wir bislang keinen unserer Grills hergegeben, die bleiben auch alle drei so bestehen, kommen nur zu unterschiedlichsten Anlässen zum Einsatz.

Der Gasgrill hat nun drei Brenner, der Rost ist aus Edelstahl. Neben dem Heckbrenner besitzt unser Napoleon auch eine Sizzle-Zone. Dies ist ein Brenner, der extrem schnell sehr sehr heiß wird. Auf dieser Fläche können Steaks angebraten werden oder auch ein Wok kann aufgesetzt werden.

Ausprobiert haben wir natürlich schon einiges und es werden nach und nach auch die Rezepte dafür kommen, denn Grillen kann man das ganze Jahr über.

Hier nur noch ein paar Einblicke was es schon gegeben hat.

Reispfanne vom Grill

Paella