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Rindercarpaccio

Kennst Du das Gefühl, wenn man sich mit dem Partner nur mehr die Klinke in die Hand gibt, weil jeder eine Menge an Terminen anstehend hat. Solche Wochen hatten wir auch gerade und ich war überglücklich, einen Tag gefunden zu haben, wo fast nichts anderes stattfand. Daher sollte es ein besonderer Abend werden mit einem gemütlichen Essen, einen schönem Glas Wein, guter Musik und einem netten Gespräch. Als Vorspeise habe ich mich für Rindercarpaccio entschieden – das ist gut vorzubereiten und auch nichts Alltägliches.

So einen Tag, welcher für mich schon mit einem Einkauf auf den Wochenmarkt und dem Gemüsehändler startet, ist immer wieder was Schönes. Nach dem Einkauf geht es in das kleine Cafe auf einen schnellen Ratsch und einen Kaffee und dann weiter zum Metzger. Ich habe mein Rinderfilet beim Metzger meines Vertrauens besorgt, zehn Scheiben sollten für uns beide reichen.

Ja, ich habe mir Scheiben schneiden lassen, welche ich dann im Nachgang mit dem Fleischklopfer plattiert habe. Hierzu habe ich einen Gefrierbeutel aufgeschnitten und die einzelnen Scheiben dazwischengelegt und dann geklopft. Ich habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht, um meine Fleisch für das Rindercarpaccio sehr dünn zu bekommen. Natürlich kenne ich auch die Möglichkeit, dass man das Filet anfriert und dieses dann mit der Maschine ganz dünn schneidet. Ich bin nur der Meinung, dass der Geschmack besser ist, wenn das Fleisch nicht ganz so kalt ist.

Rindercarpaccio

Rindercarpaccio mit Tomatensalat und Pflaumen-Balsamico-Creme
#healthyprunes

Ich habe die plattierten Filetscheiben gleich auf dem Teller angerichtet. Diese wurden dann mit einem guten Olivenöl beträufelt und kalt gestellt.

Ich habe dazu einen kleinen Tomatensalat mit Frühlingszwiebeln angerichtet und das ganze noch mit Oliven und Grissini ergänzt.

Rindercarpaccio mit Zitrone und Olivenöl

Rindercarpaccio mit Tomatensalat und Pflaumen-Balsamico-Creme
#healthyprunes

Das Rindercarpaccio habe ich 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen, damit es ein wenig Temperatur annimmt. Ich habe es mit Limettensaft beträufelt und mit der Pflaumen-Balsamico-Reduktion verfeinert.

 

 

 

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Rinderfilet rückwärts gegart

Hast Du schon mal Rinderfilet gegessen. Ich selbst nicht oft, und wenn dann war es jeweils ein wirklicher Genuss. Da muss ich zum Beispiel an unsere Kreuzfahrt und dem Besuch im Surf & Turf auf der MeinSchiff 3 zurückdenken. Meine Rinderfilets wurden bisher immer von Profis gekocht und ich habe das fertige Gericht bekommen. Somit war es nun an der Zeit, endlich mal selbst das Filet zuzubereiten. Bei unserer letzten größeren Bestellung an Rindfleisch haben wir auch das Filet mitbestellt. Vergangenes Wochenende wurde dieses dann gebraten. Und da so ein feines Fleisch auch eine besondere Behandlung benötigt, haben wir uns noch für das Rückwärtsgaren entschieden. Dies bedeutet, das Fleisch wird zuerst im Wasserbad gegart und dann kommt es zum Abschluss noch in die Pfanne und wird scharf angebraten.

Da ich ja einen kleinen Küchenhelfer habe, konnten wir diesen verwenden für das Garen im Wasserbad – das hat auch wunderbar funktioniert. Für mich eine neue weitere Funktion meines Küchenhelden.

Als Beilage zum Rinderfilet gab es Kartoffelgratin und Zuckerschoten sowie eine Soße mit Portwein. Farblich war es ein Highlight auf dem Teller mit dem rosa gegarten Rinderfilet und geschmacklich muss ich sagen, sehr gut.

 

Rinderfilet

 

Zutaten:

500 g Rinderfilet

 

Zubereitung:

  • Wir haben das Filet gleichmäßig in 2 Teile geschnitten
  • Anschließend wurde das Fleisch mit Rosmarin, Knoblauch und etwas Olivenöl vakuumiert und verschweißen.
  • Die vorbereiteten Päckchen ca. eine Stunde bei Raumtemperatur marinieren lassen.
  • Nun den Thermomix mit Wasser auffüllen bis zur maximalen Füllmenge.
  • Das Gärkörbchen einhängen und das vakuumierte, marinierte Fleisch einlegen.
  • Das Ganze nun bei 60 °C, Stufe 1, 50 Minuten garen lassen.
  • Nach der Garzeit die Rinderfilets herausnehmen und die Päckchen aufschneiden.
  • Eine Pfanne stark erhitzen und die beiden Filets anbraten.

Das war es schon, Rückwärtsgaren hört sich so hoch an – zumindest für mich. Dabei ist es eine relativ eine Methode. Und ich muss sagen, das Fleisch war für mich bzw. für uns perfekt. Es war rosa gebraten und „butterweich“.

Hast Du schon Rinderfilet zubereitet. Wie ist Deine Methode?

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