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Granola

Ich habe bei Blogkollegen schon oft von Granola gelesen. Was verbirgt sich wirklich hinter Granola. Eine Recherche ergab dass es ein Knuspermüsli ist, wobei die Haferflocken mit Honig gesüsst werden und dabei auf Kristallzucker verzichtet wird. Gewürzt wird mit Vanille, Zimt oder anderen Gewürzen. Mein Entschluss war gefasst, so schwer kann das nicht sein und nach einigen Inspirationen von diversen Blogs sollte auch mein erstes Granola entstehen. Aber dieses war weniger für mich gedacht, als vielmehr für meinen Mann. Dieser ist in der Arbeit zur Brotzeit entweder Obst oder Müsli. Und warum Müsli kaufen, wenn man dieses doch auch selbst zubereiten kann. Ich hatte noch aus Goodiebags vom Foodbloggertreffen getrocknete Früchte zuhause, also stand dem ersten selbstgemachten Knuspermüsli oder auch Granola nichts mehr im Wege.

Müsli

Granola mit getrockneten Früchen

Granola

Zutaten:
350 g kernige Haferflocken
200 g ganze Mandeln
2 EL Kokosöl
2 EL Honig
2 TL gemahlener Zimt

100 g Goji-Beeren
100 g getrocknete Physalis


Ofeneinstellung:

180 °C Umluft


Backzeit:

25 Minuten


Zubereitung:

– Vor dem Start wird der Backofen auf 180 °C Umluft aufgeheizt und ein Backblech wird mit Backpapier ausgelegt.
– Zu Beginn werden die Mandeln grob mit dem Fleischklopfer gehackt
– Das Kokosöl wird geschmolzen
– Die Haferflocken, die Mandeln, der gemahlene Zimt sowie der Honig und auch das flüssige Kokosöl werden in einer großen Schüssel mit der Hand gut vermischt, so dass alles mit Kokosöl und Honig und Zimt bedeckt ist.
– Das Granola wird auf dem Backblech verteilt und im vorgeheizten Ofen knusprig gebacken.
– Während der Backzeit immer wieder durchmischen, damit die Zutaten von allen Seiten knusprig gebacken werden und rösten können.
– Nach der Backzeit wird ds Granola aus dem Ofen genommen und zur Seite gestellt zum Abkühlen.
– Nach dem Abkühlen werden die getrockneten Goji-Beeren und die getrockneten Physalis zum Granola gegeben und nochmals durchgemischt.
– Anschließend das Müsli in ein luftdicht verschließbares Gefäß abfüllen.

Das erste selbstgemachte Granola schmeckt hervorragend in Naturjogurt und wem es zu wenig süß ist, der kann entweder noch mit Honig nachsüßen oder gibt etwas braunen Zucker hinzu.

selbstgemachtes Müsli

Granola mit getrockneten Früchten

hast Du schon mal selbst Granola zubereitet. Welchen Tipp hast Du für mich oder welche Zutaten sollte ich unbedingt mal verwenden.

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Zimtsterne

Jeder hat ja so seine Favoriten. Die Lieblingsplätzchen meines Mannes sind Spitzbuben und Zimtsterne. Ich finde Zimtsterne sind nicht so einfach zu machen und wenn man mal sein Rezept gefunden hat, sollte man an diesem auch festhalten. Meine letzte Erfahrung mit Zimtsternen war nicht ganz so gut, denn diese sind sehr hart geworden und wurden auch nicht im Lauf der Zeit weich. Aber dieses Jahr sind sie um so weicher, hier finde ich nur, dass Sie durch die blanchierten Mandeln etwas käsig sind – aber geschmacklich top.

Wie bereitest Du deine Zimtsterne zu, bäckst Du Sie oder trocknest Du nur – ich habe mich hier mit meiner Arbeitskollegin beratschlagt – Sie hat ein Familienrezept, welches nur trocknen vorsieht. Bei mir ist dies ewas anders. Gleich zeige ich Dir mein Rezept.

Zimtsterne

Zutaten:
500 g gemahlene (weiße) Mandeln
300 g Puderzucker
2 1/2 TL Zimt
1 TL Zitronenabrieb
1/2 geriebene Tonkabohne
2 Eiweiß
2 EL Vanilleextrakt

125 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Ofeneinstellung:
150 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Meinen Puderzucker habe ich vorab im Thermomix selbst hergestellt. Hierfür die gewünschte Menge in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 pulverisieren bis zum gewünschten Grad. Anschließend umfüllen bis er benötigt wird.
– Es wird aus den Mandeln, dem Puderzucker, dem Zimt, den beiden Eiweiß, dem Vanilleextraxt und dem Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine ein Teig hergestellt.
– Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Diesen auf der Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen und anschließend die Sterne daraus austechen. Diese auf die vorbereiteten Backbleche geben.
– Nun das einzelne Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen und nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen bis dieses cremig ist.
– Den Ofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
– Die Baisermasse habe ich mit Espressolöffel auf die Sterne gegeben und mit diesen gleichmäßig bestrichen.
– Die Sterne auf der untersten Schiene im Ofen backen. Achtung die Sterne sollten weiß bleiben, das Baiser sollte sich nicht verfärben.
– Die Zimtsterne nach dem Backen auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aufsparen.

Lass Sie Dir schmecken.

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Elisenlebkuchen

Was sind für Dich Plätzchen die auf keinen Fall in der Weihnachtszeit oder auch schon vor der Weihnachtszeit auf keinen Fall fehlen dürfen. Was für mich ganz klar dazu zählt sind Lebkuchen. Die vergangenen Jahre hatte ich Kartoffellebkuchen zubereitet, da diese schön weich bleiben. Dieses Jahr wollte ich mich mal an etwas neues Wagen und so sollten es Elisenlebkuchen sein. Ich kenne Elisenlebkuchen als sehr gute Lebkuchen – es kommen ja auch nur feinste Zutaten rein. Jede Menge Nüsse, Eier und Gewürze. Und beim Gewürz darf nicht gespart werden, denn so ein Lebkuchen soll auch ordentlich nach Weihnachten schmecken.
Tina von Foodina frägt in Ihrem Blogevent „Zimt, Kardamom, Nelke“ ob es für einen eher Weihnachten oder Indisch richt. In meinem Fall ist es ganz klar Weihnachten. Denn mit den Nüssen und dem Honig wird das ganze sehr weihnachtlich und ich finde auch, dass die Lebkuchen ordentlich ergeben. Somit zähle ich diese als Backwaren auch in die kalte Jahreszeit, und so gar nicht nach Indien. Was verbinde ich mit Indien? Eine Reise in ein Land mit vielen Leuten, vielen Eindrücken und jede Menge Gewürze. Aber auch leichtere Küche, denn Marinaden sind mit Jogurt angemacht, und auch Frucht.

So nun wieder zurüchschweifen in die Küche, jetzt widmen wir uns den Elisenlebkuchen.

Elisenlebkuchen

Zutaten:
6 Eier
100 g Zucker
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
100 g Zartbitterschokolade
20 g Lebkuchengewürz
5 EL Honig
100 g Zitronat
100 g Orangeat
1 Tonkabohne gerieben
1 EL Vanilleextrakt

40 Oblaten (70 mm)
1 Pckg. Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober- / Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Haselnüsse und das Orangeat und Zitronat in den Mixtopf des Thermomixes geben. Dieses für 15 Sekunden, Stufe 7 hacken und umfällen.
– Nun die Zartbitterschokolade im Thermomix klein hacken, Stufe 7 für 8 Sekunden.
– Die Eier mit der Küchenmaschine schaumig aufschlagen.
– Alle weiteren Zutaten zu den Eiern geben und unterrühren.
– Den fertigen Teig für drei Stunden ziehen lassen

– Nun den Ofen vorheizen auf 160 °C Ober-/Unterhitze.
– Anschließend den Teig auf Oblaten aufspritzen oder so wie ich mit einer Lebkuchenglocke arbeiten.
– Die fertigen Lebkuchen nach dem Backen auskühlen lassen.
– Anschließend in der Kuchenglasur tunken und erneut abkühlen lassen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen. Die Lebkuchen in einer Gebäckdose aufbewahren.

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

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