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Nudeln mit Gorgonzolasoße

Bei uns wird oft gekocht, allerdings darf es unter der Woche ruhig schnell gehen. Denn wenn wir beide Arbeiten ist der Hunger groß wenn es Feierabend heißt. Das heutige Rezept, Nudeln mit Gorgonzolasoße fällt genau in die Kategorie Feierabendküche.

Während für die Nudeln das Nudelwasser köchelt kann nebenbei die Soße zubereitet werden und in weniger als dreißig Minuten steht ein Mahlzeit auf dem Tisch. Bei den Nudeln hast du die gesamte Auswahl, wir essen hier zur Gorgonzolasoße gerne Tagliatelle.

Auch beim Gorgonzola, welche zum Blauschimmelkäse gehört, gibt es verschieden Sorten. Ich habe mich für den cremigen Gorgonzola entschieden, weil der ein wenig leichter im Geschmack ist und die Soße ein Stück weit cremig, weich macht.

Gorgonzolasoße

Zutaten:

1/2 Bund Petersilie, glatt oder 3 EL gefrorene Petersilie

250 g Milch

200 g Wasser

1 TL Gemüsebrühe

2 TL Speisestärke

150 g Gorgonzola cremig

80 g getrockene eingelegte Tomaten

1/2 TL Pfeffer (Zitronenstrauchpfeffer)

300 g Nudeln (Tagliatelle)

 

Zubereitung:

  • Bevor Du mit der Soße startest wird ein großer Topf mit Wasser hingestellt für die Nudeln.
  • Die Petersilie wird gewaschen, grob zerrupft und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Auch die getrockneten Tomaten kommen hinzu. Innerhalb von 8 Sekunden auf Stufe 5 die Zutaten zerkleinern und umfüllen.
  • Dann das Wasser, die Milch, die Gemüsebrühe und die Speisestärke in den Mixtopf geben und für 10 Minuten, 100 °C, Stufe 1 aufkochen lassen.
  • Inzwischen solltest Du das Nudelwasser gesalzen haben und die Nudeln bereits kochen.
  • Abschließend kommt nun der Gorgonzola, der Pfeffer und die vorbereitete Petersilien-Tomaten-Mischung hinzu.
  • Die Nudeln sind abzugießen.
  • Für 2 Minuten, 90 °C, Stufe 2 die Zutaten unterrühren und abschließend nochmals für 8 Sekunden, Stufe 6 mixen.
  • Du kannst nun die Soße über die fertigen Nudeln geben und alles vermischen.

Blauschimmelkäse und Brokkoli verstehen sich in meinen Augen sehr gut. Deswegen könntest Du auch ein paar kleine Brokkoliröschen in die Gorgonzolasoße geben. Oder Pilze wären auch noch ein guter Gegenspieler zum Gorgonzola, falls Dir die Soße zu wenig ist oder zu sehr käselastig.

Haselnussspätzle

Ich habe Dir ja versprochen, so nach und nach die einzelnen Bestandteile unseres Weihnachtsmenüs vorzustellen. Die Vorspeise, das Lachstörtchen hatten wir bereits. Nach der #foodblogbilanz2015 zu Neujahr geht es heute weiter mit den Haselnussspätzle. Wir mögen Spätzle gerne, und selbstgemacht ist immer gut. Bei Spätzle dachte ich lange Zeit gar nicht daran, diese selbst herzustellen – allerdings kam irgendwann die Wende und jetzt bereiten wir Sie gerne zu. Das prakische an den Spätzle ist, dass man Sie in großen Mengen vorbereiten kann und was nicht gegessen wird, wird eingefroren. Vor allem ist es für den Teig fast egal ob man ihn für 2 Eier oder für 8 macht – nur das Spätzle reiben dauert länger. Das übernimmt aber in unserem Haushalt mein Mann 🙂

Unsere Spätzle haben wir dieses mal mit Dinkelmehl gemacht und mit Haselnüssen. Es soll ja auch mal was besonderes sein Die Verarbeitung geht aber wie ganz normale Spätzle. Nur beim Dinkelmehl musst du Dich bisschen auf Dein Baugefühl verlassen wegen der Wassermenge, da Dinkel ein wenig mehr Wasser benötigt. So nun genug der Worte, tatatataa, das Rezept.

Haselnusspätzle

Zutaten:
800 g Dinkeldunst
10 Eier
200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Salz

etwas Butter

Zubereitung:
– Zuerst die Eier mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.
– Dann die Haselnüsse und das Mehl sowie das Salz hinzugeben und verrühren. Der Teig muss dickflüssig sein und darf nicht vom Löffel fließen.
– Nun wird ein großer Topf (er muss nicht hoch sein, nur breit) mit Wasser aufgesetzt.
– Wenn das Wasser kocht, werden die Haselnussspätzle portionsweise in das Wasser gerieben.
– Die Haselnussspätzle müssen einmal aufkochen und können dann abgeschöpft werden. Wir fangen Sie zuerst im Sieb auf zum Abtropfen und während die nächste Portion schon kocht werden die fertigen umgefüllt in einen Behälter.

Bis zu diesem Punkt kannst Du die Haselnussspätzle gut vorbereiten. Wenn das Essen dann soweit ist, werden die fertigen Haselnussspätzle nur nochmals in einer Pfanne mit etwas Butter angeschwenkt und dann serviert.

Du siehst die Zubereitung der Haselnussspätzle ist wirklich ganz fix und es können auch mehrere Personen damit satt werden. Ich hoffe ich konnte Dir eine Anregung geben, deine Spätzle künftig selbst zu machen, oder machst Du das etwa schon?

Spätzle

Vom Familienessen und den damit verbundenen Mengen habe ich Dir ja schon erzählt. Heute möchte ich Dir noch unser Rezept für die Spätzle vorstellen. Wir haben die Spätzle auf zweimal zubereitet, da der Teig einerseits nicht so lange stehen soll und wir so auch die benötigte Menge besser abschätzen konnten. Da der Teig auf zweimal zubereitet wurde, haben wir auch verschiedene Mehlzusammensetzungen ausprobiert, und mit Hartweizengries ließen sich die Spätzle besser verarbeiten – dies aber nur am Rande. Die Zubereitung mit Grießler oder normalen Weizenmehl Typ 405 funktioniert genauso. Den Teig haben wir im Thermomix zubereitet, da wir uns hier das „Schlagen“ des Teiges sparen. Wir reiben die Spätzle in den Topf, das machen wir mit einer Spätzleria von Tupperware, die wirklich 1 a funktioniert – die können wir nur jedem empfehlen.

Spätzle

Zutaten:
500 g Weizendunst / Weizengrießler
250 g Dinkeldunst
250 g Hartweizengrieß
10 Eier
400 g Mineralwasser
2 TL Salz

Zubereitung:
– Zuerst wird ein großer Topf mit Wasser auf den Ofen gestellt und dieses zum Kochen gebracht. Bitte auch eine Schaumkelle und eine Schüssel bereit stellen, mit welcher die fertigen Spätzle abgeschöpft werden können.
– Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese werden dann in 2 1/2 Minuten auf der Knetstufe zu einem schönen luftigen Teig verarbeitet.
– Der Teig wird portionsweise in den Topf mit sprudelnden Salzwasser gepresst oder geschabt. Sobald diese an der Oberfläche schwimmen, werden die Spätzle abgeschöpft.
– Der Vorgang wird solange wiederholt bis der ganze Teig verarbeitet ist.

– Die Spätzle können nun pur zum Hauptgang serviert werden oder man verarbeitet diese zu Käsespätzle etc.
– Wir haben die Spätzle dann in Butter leicht braun angebraten und serviert.

Bunte Schinkennudeln

Hast Du auch so Rezepte mit denen einfach mal wieder die Reste aus dem Kühlschrank verarbeitet werden. Bei uns gibt es dann entweder pikante bunte Pfannkuchen, Wraps mit einer Gemüsefüllung oder so wie gestern bunte Schinkennudeln. Theoretisch kannst Du darin alles verarbeiten, hier aber mal unser Rezept, wie wir diese zubereitet haben.

Bunte Schinkennudeln

Zutaten:
400 g Nudeln
1/2 Paprika
1 Handvoll Egerlinge
3 Räder Paprikasalami
8 Scheiben gekochter Schinken
1 Prise Pfeffer
1 Prise Salz
1 Zwiebel
1 EL Olivenöl

Zubereitung:
– Es werden zuerst der Zwiebel, die Egerlinge und die Paprika geputzt und in kleine Würfel bzw. Scheiben geschnitten.
– Dann die Salami und den Schinken ebenfalls würfeln.
– Die vorbereiteten Zutaten in einer heißen Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten.
– Die Nudeln nach Anleitung in ausreichend Wasser kochen und anschließend abgießen.
– Zum Schluss die abgegossenen Nudeln zurück in den Topf geben und die angebratetenen Zutaten daruntermischen.
– Abschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Guten Appetitt!

Spaghetti selbstgemacht

Diese Wochenende hieß es wieder mal Pasta selber machen. Wir haben geplant, dass es frische Spaghetti mit einer leckeren Gorgonzola-Pilz-Soße geben soll.

Pasta selbstgemacht

selbstgemachte Spaghetti aus Dinkel- und Weizendunst

Für die Spaghetti habe ich meinen Pasta-Grundteig zubereitet. Das Rezept habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Allerdings habe ich die Menge für zwei Portionen angepasst.

Spaghetti

Portionen:
2

Zutaten:
150 g Weizendunst
150 g Dinkeldunst
3 Eier
30 g Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:
– Es wird zuerst das Mehl in eine Schüssel gegeben.
– In eine Mulde werden die Eier geschlagen und das Öl hineingegossen.
– Nun noch das Salz darüberstreuen und dann knetet die Küchenmaschine 6 – 8 Minuten.
– Der Teig sollte glatt und leicht glänzend sein.
– Den Teigling nun in einen Gefrierbeutel geben und bei Raumtemperatur für eine halbe Stunde entspannen lassen.

– Nach der Ruhezeit wird der Teig geviertelt und weiter verarbeitet.
– Zuerst werden aus dem Teig mit Hilfe der Nudelmaschine Platten gewalzt.
– Die fertigen Platten mit Mehl bestreuen, damit diese nicht zusammenkleben.
– Nun die ausgewählte Walze (Spaghetti) einsetzen und die vorbereiteten Platten verarbeiten. Hier empfiehlt es sich, dass eine Person die Pastamaschine ankurbelt und der zweite fängt die geschnittenen Nudeln auf und gibt diese zum antrocknen auf einen Trockenständer.

Die Nudeln können sofort weiter verarbeitet werden. Die Kochzeit der Nudeln beträgt 3 Minuten, hier aber bitte die Probe durchführen, da ja der Begriff al dente von jeden anders interpretiert wird.

 

In meinem nächsten Post stelle ich Dir dann die leckere Gorgonzola-Pilz-Soße vor.

Also ran an das Erlebnis selbstgemachte Nudeln. Du wirst den Unterschied schmecken.