Archiv für den Monat: Juli 2018

Kirsch-Marzipan-Muffin

Der Sommer bietet uns gerade jede Menge an Früchten, Obst, Gemüse und Kräuter. Es macht so viel Spaß wenn man nur in den Garten hinaus geht und mit zwei vollen Händen voller Ernte zurück ins Haus kommt. Dann wird dies alles zu einem tollen Essen verarbeitet und man hat den Sommer sofort auch auf der Zunge. So ähnlich ging es mir auch mit den Kirsch-Marzipan-Muffins. Zuerst pflückt man die Kirschen, dann entkernt man sie und zu guter letzt schmeckt man das ganze Aroma dann wenn man die Kirschmuffins vertilgt.

Leider hatte ich kein Marzipan zuhause, als ich die Kirsch-Marzipan-Muffins gebacken habe. Allerdings habe ich einen Thermomix und Mandeln zählen für mich zu den Grundnahrungsmitteln – also war das Marzipan dann auch ruck zuck selbst zubereitet nach diesem Rezept.

Kirsch-Marzipan-Muffins

Zutaten:

200 g Marzipan

150 g weiche Butter

100 g Zucker

1 TL Vanillezucker

3 Tropfen Bittermandelaroma

1 Prise Salz

2 Eier

170 g Weizenmehl, Typ 405

1 TL Backpulver

500 g entkernte Kirschen

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

 

Backzeit:

25 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird das Muffinblech vorbereitet und mit Papierförmchen auskleidet.
  • Es wird die Butter, der Zucker, der Vanillezucker, das Bittermandelaroma und die Prise Salz in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 30 Sekunden, Stufe 5 schaumig geschlagen.
  • Nun die Hälfte des Marzipans in kleinen Stücken in den Mixtopf geben und das Ei hinzufügen. Die Masse für 25 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Dann wird das Weizenmehl und das Backpulver hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrührt.
  • Zum Schluss die entkernten Kirschen hinzuführen und für 10 Sekunden, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 unterrühren.
  • Den Teig in die vorbereiteten Muffinförmchen füllen und das restliche Marzipan darauf als Streusel verteilen.
  • Die Kirsch-Marzipan-Muffins für 25 Minuten auf 180° C Ober- / Unterhitze auf mittlerer Stufe backen.
  • Nach der Backzeit die Kirschmuffins abkühlen lassen.

Uns haben die Muffins nach der Kirschernte belohnt. Diese halten sich auch für ein paar Tage, allerdings sollten sie kühl gestellt werden.

Lass Sie Dir schmecken und habe einen schönen Samstag.

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich das letzte Rezept für eine Aprikosenmarmelade. Du weißt ja, alle guten Dinge sind drei, deswegen mogelt sich heute auch eine Aprikosen-Rosmarin-Marmelade in die Triologie der Aprikosenmarmelade ein.

Hast Du schon die beiden anderen Sorten für meinen Sommer im Glas verfolgt. Die Aprikosenmarmelade kannst Du hier und die Aprikosen-Lavendel-Marmelade hier einsehen.

Weil es mir mit interessanten Geschmackskombinationen noch nicht reicht, folgt heute die Verfeinerung mit Rosmarin. Ich möchte Dir auch kurz erklären, warum der Rosmarin so gut zur Aprikose passt. Dies hängt mit dem blumigen, fruchtigen Aroma der Aprikose zusammen, welche schon einen leichte Lavendelnote besitzt. Der Rosmarin ist mit dem Lavendel verwandt und daher sind die beiden eine perfekte Ergänzung zur Aprikosenmarmelade.

 

Aprikosen-Rosmarin-Marmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 Zweige frischer Rosmarin

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Die Marmelade wird nun eingekocht. Hierfür die Aprikosenmasse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Den Rosmarin währenddessen waschen und vom Zweig abzupfen. Die Rosmarinnadeln fein hacken und vor Ende der Kochzeit durch den Deckel zur Aprikosenmarmelade geben.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Zum Abschluss der Serie rund um die Aprikosenmarmelade siehst Du, wie einfach ein wenig Abwechslung in der Marmeladenfach gebracht werden kann. Du kannst mit den Gewürzen spielen, mit welcher Du die Marmelade einkochst. Eine Stange frische Vanille gibt z. B. gleich ein ganz anderes Aroma oder auch ein Schuss guten Rum. Also ran an den Topf und viel Spaß beim Einkochen.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade – Sommer im Glas

Heute habe ich eine Variante meiner Aprikosenmarmelade. Ich sollte ja ein wenig Abwechslung in unser Marmeladenfach bringen und ich koche wirklich gerne ein. Das Problem ist nur, dass wir unter der Woche nicht frühstücken. Bei uns wird nur am Wochenende gefrühstückt und dann ist sollte es nach dem Marmeladenbrot auch ein Wurstbrot geben. Nur süß, das reicht mir nicht aus.

Wie ist das bei Dir? Welcher Typ von Frühstücker bist Du?

Ich habe jetzt allerdings eine Möglichkeit gefunden, die selbst gekochte Marmelade auch aufzubrauchen. Ich rühre Sie mir in der Arbeit unter den Naturjogurt. Somit ist der nicht ganz so leer und es muss nicht unbedingt ein Müsli oder Granola drunter.

Jetzt kommen wir aber zu dem Hauptdarsteller dieses Beitrages. Ich habe Aprikosenmarmelade gemacht mit getrockneten Lavendelblüten. Ich habe ja Lavendel echt gerne, und da kommen dann auch schon mal so Kombinationen raus, wo der ein oder andere erstmal denkt, wie passt das zusammen. Aber probiere es und du wirst auch ganz schnell von der Kombi überzeugt sein.

Aprikosen-Lavendel-Marmelade

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

2 EL getrocknete Lavendelblüten

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Nun werden die getrockneten Lavendelblüten unter die Aprikosenmarmelade gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 3 untergehoben.
  • Die heiße Aprikosen-Lavendel-Marmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

Die Aprikosen-Lavendel-Marmelade sollte nun noch am Besten für zwei Wochen durchziehen, bevor diese angebrochen wird. Dann können die Lavendelblüten Ihren Geschmack entwickeln und an die Aprikosenmarmelade abgeben.

Hast Du denn den Tipp mit dem Kokosöl schon umgesetzt? Und wie ist Dein Erfolg damit?

Gruß aus der Küche und einen schönen Sonntag.

Aprikosenmarmelade – Sommer im Glas

Es ist Sommerzeit und somit bietet uns der Garten all seine Früchte. Die Kirschsaison ist vorbei und wir widmen uns nun weiteren Steinobstsorten. Heute habe ich ein Rezept für Aprikosenmarmelade aus dem Thermomix. Also ich habe sie im Thermomix zubereitet, du kannst das natürlich auch im Topf machen und mit dem Pürierstab dann die Marmelade zu einer samtigen weichen Konsistenz pürieren.

Ich bin ja bei Marmelade ein Fan davon, wenn sie keine Fruchtstücke enthält. Daher wurde meine Aprikosenmarmelade auch lange gerührt und dann nochmals aufgeschlagen, bevor diese in die Gläser abgefüllt wurde.

Meine Aprikosen habe ich beim Obsthändler bekommen vom Wochenmarkt. Diese sind aus Frankreich und schon sehr reif und dadurch auch wirklich süß.  Ich finde, sie eigenen sich schon nicht mehr richtig zum puren Genuß sondern sind wirklich vielmehr zum Verarbeiten. Solltest Du Marillen aus der Wachau also Österreich bekommen, kannst Du diese auch für das Rezept verwenden. Marillenmarmelade im Krapfen, was für ein Gedicht.

 

Aprikosenmarmelade

 

Zutaten:

1 kg entsteine und geputzte Aprikosen

500 g Gelierzucker 2:1

15 g Zitronensäure

1 EL Kokosöl

 

Zubereitung:

  • Marmeladengläser sterilisieren und bereitstellen.
  • Zuerst werden die Aprikosen gewaschen, geputzt und entsteint.
  • Die Aprikosen vierteln und in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Den Gelierzucker, das Kokosöl und die Zitronensäure mit in den Mixtopf und nun alles für 20 Sekunden auf Stufe 5 verrühren.
  • Nun wird die Marmelade eingekocht. Hierfür die Masse für 13 Minuten, 100 °C, Stufe 2 erhitzen und köcheln lassen.
  • Die heiße Aprikosenmarmelade kann nun entweder nochmals auf Stufe 5 püriert werden – je nachdem wie fein du diese möchtest, oder du füllst sie mit einem Trichter gleich in die bereitgestellten Gläser ab.
  • Die Gläser nach dem Befüllen verschließen und abkühlen lassen.

 

Wenn du das Rezept aufmerksam gelesen hast, hast du bemerkt, dass ich einen Esslöffel Kokosöl hineingemogelt habe. Dies dient dazu, dass die Aprikosenmarmelade nicht überkocht. Um ein Spritzen der Marmelade zu vermeiden, kannst Du auch das Garkörchen auf den Deckel des Thermomixes stellen.

Und ich habe in die Aprikosenmarmelade keinerlei Gewürze getan. Du kannst diese natürlich verfeinern und würzen. Gut passt beispielsweise eine Vanilleschote.

Viel Spaß beim Einkochen und dann vor allem beim Genießen.

saftiges Dinkelbrot mit Karotten

Neben dem Grillen darf es im Sommer auch gerne mal eine Brotzeit mit frischen Tomaten und Gurken aus dem eigenen Gemüsegarten sein. Und natürlich darf dabei auch ein selbstgemachtes Brot nicht fehlen. Ich habe mich dieses mal für ein saftiges Dinkelbrot mit Karotten entschieden, denn diese konnte ich auch schon aus dem Hochbeet ernten.

Die Karotten habe ich im Thermomix klein gehäckselt, dadurch wird das Dinkelbrot saftig und es färbt sich ein wenig orange.

 

Dinkelbrot mit Karotten

 

Zutaten:

500 g Dinkelmehl Typ 630

200 g Karotten

1 Würfel frische Hefe

300 g lauwarmes Wasser

100 g Naturjogurt

2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die Karotten werden gewaschen und in grobe Stücke geschnitten. Diese in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern.
  • Nun die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und alles für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine „Peng-Schüssel“ umfüllen und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Eine Kastenform entweder mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  • Den Brotteig nach der Gehzeit in die Kastenform umfüllen und in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer backen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit die Termperatur absenken auf 180 °C Ober- und Unterhitze und fertig backen lassen.
  • Nach dem Backen das Brot aus dem Ofen nehmen und noch für ca 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann kann das Brot gestürzt werden.

Du kannst das Brot auch ein wenig variieren, indem Du noch 100 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne hinzufügst.  Auch kannst Du die Karotten durch Kürbis ersetzen. Die Saison für Kürbis beginnt ja bald.

Das saftige Dinkelbrot mit Karotten kannst Du entweder pur zur Brotzeit nutzen, mit Butter und Kresse belegen oder ein Wurstbrot daraus machen. Am nächsten Tag finden wir es auch gut, wenn du es kurz toastest – ebenso kann es als Grillbeilage genutzt werden.

Aprikosensirup selber machen – Sommer im Glas

Genießt Du die sommerlichen Temperaturen genauso wie ich. Nicht nur das Grillen macht Spaß sondern auch den Sommer im Glas einzufangen. Nach den Erdbeeren, den Kirschen und den Johannisbeeren ist nun das Steinobst dran. Vergangenes Jahr sind wir in Frankreich über den Wochenmarkt geschlendert und haben uns das ganze Obst angesehen – dieses Jahr habe ich Aprikosen eingekocht zu Aprikosensirup. Denn Aprikosensirup selber machen ist nicht schwer, man braucht nur ein wenig Zeit. Aber bei jeder Mischung mit dem Sirup hast du den Sommer im Glas und kannst an die verschiedenen Momente zurückdenken, welche das Leben für Dich parat hält.

 

 

Hast Du schon mal Sirup selbst gemacht? das Prinzip ist immer das selbe, und die Basis ist Zuckersirup. Dadurch wird er auch mit dem Obst Süß und ist wirklich nur als Sirup zu verwenden. Unser Mischungsverhältnis ist 1 Teil Sirup und 10 Teile Wasser. Wenn Du es süßer magst, gibst Du einfach noch ein wenig Sirup mit dazu. So nun aber zu unserem Aprikosensirup und wie Du diesen mit dem Thermomix selbst herstellen kannst.

 

Aprikosensirup, selbst gemacht

Zutaten:

1000 g entkernte und geputzte Aprikosen

800 g Wasser

15 g Zitronensäure

600 g Zucker

 

Zubereitung:

  • Gib die entkernten, geputzten und geviertelten Aprikosen in den Mixtopf des Thermomixes.
  • Das Wasser wird auch hinzugegeben und dann zuerst für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 2 geköchelt.
  • Anschließend wird die Mischung zu Aprikosenpüree gemacht. Hierfür 20 Sekunden, Stufe 5 pürieren und umfüllen, um die Masse abkühlen zu lassen.
  • Nach der Abkühlzeit wird der Zucker hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden, Stufe 5 untergerührt.
  • Den vorbereiteten Aprikosensirup nun am Besten über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen.
  • Am nächsten Tag wird die Zitronensäure hinzugegeben und die Mischung dann erneut für 12 Minuten, 98 °C, Stufe 2 aufgekocht.
  • Den heißen Aprikosensirup in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Ich lagere meinen selbstgemachten Aprikosensirup im Keller. Zur Haltbarkeit des Sirups kann ich gar nicht so viel sagen, da es immer darauf ankommt wie sauber man gearbeitet hat und natürlich auch welche Mengen man herstellt.

Ich habe für mich kleine 250 ml-Flaschen entdeckt. Die finde ich gut, denn so eine kann mit in die Tasche für die Arbeit, eine angebrochene Flasche hat gut im Kühlschrank Platz und man kann mit der Größe auch gut variieren.

Viel Spaß beim Einkochen und vor allem auch beim Schwelgen in Urlaubserinnerungen.