Archiv für den Monat: Juli 2018

saftiges Dinkelbrot mit Karotten

Neben dem Grillen darf es im Sommer auch gerne mal eine Brotzeit mit frischen Tomaten und Gurken aus dem eigenen Gemüsegarten sein. Und natürlich darf dabei auch ein selbstgemachtes Brot nicht fehlen. Ich habe mich dieses mal für ein saftiges Dinkelbrot mit Karotten entschieden, denn diese konnte ich auch schon aus dem Hochbeet ernten.

Die Karotten habe ich im Thermomix klein gehäckselt, dadurch wird das Dinkelbrot saftig und es färbt sich ein wenig orange.

 

Dinkelbrot mit Karotten

 

Zutaten:

500 g Dinkelmehl Typ 630

200 g Karotten

1 Würfel frische Hefe

300 g lauwarmes Wasser

100 g Naturjogurt

2 TL Salz

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Die Karotten werden gewaschen und in grobe Stücke geschnitten. Diese in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern.
  • Nun die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und alles für 4 Minuten auf der Teigknetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine „Peng-Schüssel“ umfüllen und für 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Eine Kastenform entweder mit Backpapier auslegen oder einfetten.
  • Den Brotteig nach der Gehzeit in die Kastenform umfüllen und in den vorgeheizten Backofen auf mittlerer backen.
  • Nach 10 Minuten Backzeit die Termperatur absenken auf 180 °C Ober- und Unterhitze und fertig backen lassen.
  • Nach dem Backen das Brot aus dem Ofen nehmen und noch für ca 10 Minuten in der Form abkühlen lassen. Dann kann das Brot gestürzt werden.

Du kannst das Brot auch ein wenig variieren, indem Du noch 100 g Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne hinzufügst.  Auch kannst Du die Karotten durch Kürbis ersetzen. Die Saison für Kürbis beginnt ja bald.

Das saftige Dinkelbrot mit Karotten kannst Du entweder pur zur Brotzeit nutzen, mit Butter und Kresse belegen oder ein Wurstbrot daraus machen. Am nächsten Tag finden wir es auch gut, wenn du es kurz toastest – ebenso kann es als Grillbeilage genutzt werden.

Aprikosensirup selber machen – Sommer im Glas

Genießt Du die sommerlichen Temperaturen genauso wie ich. Nicht nur das Grillen macht Spaß sondern auch den Sommer im Glas einzufangen. Nach den Erdbeeren, den Kirschen und den Johannisbeeren ist nun das Steinobst dran. Vergangenes Jahr sind wir in Frankreich über den Wochenmarkt geschlendert und haben uns das ganze Obst angesehen – dieses Jahr habe ich Aprikosen eingekocht zu Aprikosensirup. Denn Aprikosensirup selber machen ist nicht schwer, man braucht nur ein wenig Zeit. Aber bei jeder Mischung mit dem Sirup hast du den Sommer im Glas und kannst an die verschiedenen Momente zurückdenken, welche das Leben für Dich parat hält.

 

 

Hast Du schon mal Sirup selbst gemacht? das Prinzip ist immer das selbe, und die Basis ist Zuckersirup. Dadurch wird er auch mit dem Obst Süß und ist wirklich nur als Sirup zu verwenden. Unser Mischungsverhältnis ist 1 Teil Sirup und 10 Teile Wasser. Wenn Du es süßer magst, gibst Du einfach noch ein wenig Sirup mit dazu. So nun aber zu unserem Aprikosensirup und wie Du diesen mit dem Thermomix selbst herstellen kannst.

 

Aprikosensirup, selbst gemacht

Zutaten:

1000 g entkernte und geputzte Aprikosen

800 g Wasser

15 g Zitronensäure

600 g Zucker

 

Zubereitung:

  • Gib die entkernten, geputzten und geviertelten Aprikosen in den Mixtopf des Thermomixes.
  • Das Wasser wird auch hinzugegeben und dann zuerst für 20 Minuten, 100 °C, Stufe 2 geköchelt.
  • Anschließend wird die Mischung zu Aprikosenpüree gemacht. Hierfür 20 Sekunden, Stufe 5 pürieren und umfüllen, um die Masse abkühlen zu lassen.
  • Nach der Abkühlzeit wird der Zucker hinzugefügt und erneut für 20 Sekunden, Stufe 5 untergerührt.
  • Den vorbereiteten Aprikosensirup nun am Besten über Nacht kühl stellen und durchziehen lassen.
  • Am nächsten Tag wird die Zitronensäure hinzugegeben und die Mischung dann erneut für 12 Minuten, 98 °C, Stufe 2 aufgekocht.
  • Den heißen Aprikosensirup in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Ich lagere meinen selbstgemachten Aprikosensirup im Keller. Zur Haltbarkeit des Sirups kann ich gar nicht so viel sagen, da es immer darauf ankommt wie sauber man gearbeitet hat und natürlich auch welche Mengen man herstellt.

Ich habe für mich kleine 250 ml-Flaschen entdeckt. Die finde ich gut, denn so eine kann mit in die Tasche für die Arbeit, eine angebrochene Flasche hat gut im Kühlschrank Platz und man kann mit der Größe auch gut variieren.

Viel Spaß beim Einkochen und vor allem auch beim Schwelgen in Urlaubserinnerungen.