Archiv der Kategorie: Weihnachtsbäckerei

Winterpunsch

Ich habe ja versprochen, dass ich die Rezepte aus dem Weihnachtsmenü so nach und nach verblogge. Da wir am Heiligabend alles auf den Punkt zubereitet haben, gibt es leider auch keine Fotos. Aber ich kann Dir sagen, dass alles ausgetrunken und aufgegessen wurde. Somit denke ich ist das ja schon mal ein ganz gute Basis.

Beginnen möchte ich mit den Getränken. Die kannst Du zuerst lesen, da ich denke, dass die Zeit für einen Glühwein oder eben auch für den Winterpunsch noch nicht vorbei ist und der auch während der nächsten kalten Tage schmecken wird.

Winterpunsch

Zutaten:
1000 ml schwarzer Tee (10 Teebeutel)
100 g Zucker
200 ml brauner Rum
300 ml Orangensaft
1 EL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
– Es wird zuerst der Tee aufgekocht.
– Nachdem die Beutel abgegossen bzw. herausgenommen sind, den Zucker einrühren und auflösen.
– Nun werden die restlichen Zutaten (Rum, Orangensaft und das Lebkuchengewürz) hinzugegeben und erneut für 15 Minuten erhitzt, bitte aber nicht aufkochen lassen.

Den Punsch nun in eine Thermoskanne abfüllen und schmecken lassen.

Weihnachtsmenü

Hallo

ich hoffe Du hattest auch so ein schönes Weihnachtsfest wie ich. Bei uns ist die Familie meines Mannes zu Gast gewesen. Wir waren acht Leute und haben uns so richtig mit einem dreigängigen Menü verwöhnt, welches sich gut vorbereiten lies. Als Abschluss des Tages gab es dann noch leckeren Punsch und Pralinen. Als Wein wurde zum Menü ein Sembro aus 2013 gereicht.

 

Unser Menü

 

Amuse Gueule

selbstgemachter Fladen mit Olivenöl und Fleur de Sel

Vorspeise

Forellenmousse mit grünem Salat, gebratenen Pilzen und gerösteten Mandeln

Hauptgang

Rinderrouladen mit Kartoffel-Sellerie-Püree und Speckbohnen

Nachspeise

selbstgemachtes Schokoladeneis mit karamellisierten Grand Manier-Orangen

selbstgemachter Glühwein
Punsch
Christstollen
3-erlei Pralinen

Weinbegleitung

Sembro, Jahrgang 2013

So, das war das Menü. Die Rezepte werde ich Dir so nach und nach vorstellen.
Ich freue mich, zu erfahren, was es bei Dir gab.

Bis dahin noch schöne Weihnachtsfeiertage.

Grüße aus der (heute geschlossenen) Küche.

Schokoladenbrot

Schokoladenliebe

Ich bin ja zugegebenermaßen ein Schokoholic und kann nur sehr schwer ablehnen, wenn mir Schokolade angeboten wird. Aber Schokolade gehört braun, je dunkler desto lieber. Weiße Schokolade, nun ja ist es wirklich Schokolade? Wie ist Deine Meinung dazu, was zählst Du zu Schokolade und wie sieht es mit der weißen Schokolade aus? Also nur her mit den Kommentaren 🙂

Aber nun zurück zum Ursprung. Also Schokolade, immer. Daher habe ich auch ein ganz schnelles einfaches Rezept für ein Schokoladenbrot, welches jederzeit ein bisschen an Herbst, Winter, Weihnachten, Frühling durch diverse Gewürze angepasst werden kann.
Ich habe es vergangene Woche zubereitet mit ein bisschen Lebkuchengewürz und dann noch Orangenabrieb dazu. Damit war es für mich ein Leckerbissen zur Kaffeetafel am Adventssonntag.
Jetzt aber endlich zum Rezept.

Schokoladenbrot

Zutaten:
250 g Kuvertüre
250 g Butter
250 g Zucker
1 EL Orangenabrieb
1 TL Lebkuchengewürz
6 Eier
250 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen vorheizen auf 175 °C Ober-/Unterhitze und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
– Ich habe zuerst die Kuvertüre im Thermomix geraspelt auf Stufe 10 für 10 Sekunden.
– Dann die Butter in Stücken dazugeben und beides bei 50 °C auf Stufe 1 innerhalb von 4 Minuten schmelzen.
– Nun den Zucker und die Gewürze dazugeben und alles auf Stufe 4 für 30 Sekunden verrühren.
– Die Eier in den Mixtopf einschlagen und erneut auf Stufe 4 für 20 Sekunden untermengen.
– Abschließend noch das Mehl und die Mandeln hinzugeben und auf Stufe 6 für 1 Minute vermengen. Hier bitte den Spatel benutzen, da sher viel Teig im Topf ist.
– Den Teig für das Schokobrot nun auf dem vorbereiteten Backblech verstreichen und in den Backofen geben.

Gutes Gelingen, und ich hoffe der schnelle Kuchen überzeugt Dich genauso wie mich.

Erdbeer-Jogurt-Praline

Ich habe es ja schon angedeutet, dass das ein oder andere Pralinenrezept noch kommen wird, da ich gerade mitten in der Vorbereitung der Weihnachtsgeschenke bin. Neben der bereits vorgestellten Orangenpraline gibt es heute eine leichtere aber ach wieder fruchtige Variante, die Erdbeer-Jogurt-Praline.

fruchtige Praline

Erdbeer-Jogurt Praline

Erdbeer-Jogurt-Praline

Zutaten:
15 g Fruchtpulver Erdbeere
120 g Kuvertüre
50 g Sahne
80 g Jogurt

30 Hohlkörperkugeln
150 g Kuvertüre

Zubereitung:
– Für die Füllung wird zuerst die 120 g Kuvertüre gehackt.
– Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und eine Minute köcheln lassen.
– Den Topf von der Herdplatte nehmen und die vorbereitete Kuvertüre und das Fruchtpulver hineingeben. Solange rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat
– Den Jogurt hinzugeben und nur mehr unterheben. Die Masse abkühlen lassen.
– Nach der Abkühlphase die Masse in einen Spritzbeutel (am Besten in Einmalspritzbeutel) füllen und die Hohlkugeln parat stellen.
– Nun den Spritzbeutel minimal aufschneiden und die Hohlkugeln füllen.
– Die Hohlkugeln nun wieder an einem kühlen Ort ruhen lassen, damit die Füllung fest werden kann.
– Für das Schließen der Pralinen werden die restlichen 150 g Kuvertüre geschmolzen und temperiert.
– Die Pralinen werden mit einem Tuper der Kuvertüre verschlossen.
– Sobald der Verschluss getrocknet ist kann jede einzelne Praline getaucht werden und anschließend zum Abkühlen auf einem Backpapier abgelegt werden.

Die Pralinen wurden dann noch mit getrockneten Goji-Beeren dekoriert, welche in meinem Goodie-Bag vom Foodbloggercamp 2014 in Berlin waren.

fruchtige Praline

Erdbeer-Jogurt-Praline

Orangenpralinen

Weihnachten ist ja gar nicht mehr soweit und nachdem ich vergangenes Weihnachtsfest das Pralinenset bekommen habe, möchte ich dieses Jahr damit ein paar liebe Menschen beglücken.

Meine Vorbereitungen hierfür laufen und die Pralinen werden Sorte für Sorte hergestellt.

(C) Meins! Mit Liebe selbstgemacht

(C) Meins! Mit Liebe selbstgemacht

Heute ein Rezept für Orangenpralinen. Es handelt sich dabei um Trüffelpralinen in Hohlkugeln. Die Zubereitung habe ich mit dem Thermomix vorgenommen, habe ich selbst aber auch schon ohne durchgeführt. Ich selbst habe die Pralinen dieses mal mit Vollmilch gemacht, weil diese den meisten besser schmeckt. Mein persönlicher Favorit sind die Pralinen mit 70-%iger Zartbitterkuvertüre.

Orangenpralinen

Zutaten:
2 Orangen
50 g Orangensaft
300 g Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter)

63 Pralinenhohlkugeln (Vollmilch oder Zartbitter)
50 g Vollmilchkuvertüre
100 g Vollmilchkuvertüre

Zubereitung:
– Zuerst werden die beiden Orangen ausgepresst und der Orangensaft aufgefangen.
– Die Kuvertüre wird in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und innerhalb von 5 Sekunden auf Stufe 8 zermahlen.
– Den frisch gepressen Orangensaft sowie die restlichen 50 g Orangensaft in den Mixtopf geben und die Schokolade innerhalb von 2:30 Minuten, 50 °C und Stufe 2 schmelzen.
– Die Schokoladenmasse umfüllen und abkühlen lassen. Ich habe diese in eine Metallschüssel gegeben und auf unsere überdachte Terrasse gestellt. Die Masse war innerhalb von einer halben Stunde abgekühlt und konnte weiter verarbeitet werden.
– Die Schokoladenmasse in einen Spritzbeutel (am Besten in Einmalspritzbeutel) füllen und die Hohlkugeln parat stellen.
– Nun den Spritzbeutel minimal aufschneiden und die Hohlkugeln füllen.
– Die Hohlkugeln nun wieder ruhen lassen, damit die Füllung fest werden kann. Dies hat bei mir ein bis zwei Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Für das Schließen der Pralinen schmelzen wir 50 g Kuvertüre. Mit Hilfe eines Spritzbeutels werden die Hohlkugeln verschlossen.
– Sobald der Verschluss getrocknet ist kann die restliche Kuvertüre geschmolzen und temperiert werden.
– Die Pralinen darin tauchen und dann erneut trocknen lassen.

Wer die Pralinen noch verzieren möchte, kann diese nach dem Kuvertürebad entweder in Orangenzucker wenden oder gibt noch ein klein wenig kandierte Orange auf die Spitze der Praline.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und eine schöne Adventszeit.

Orangenringe

Heute stelle ich Dir eines meiner absoluten Lieblingsplätzchen vor. Das ich den Duft und den Geschmack von Orangen liebe ist ja kein Geheimnis, wenn sich dann noch Marzipan dazu verbindet, dann entstehen Orangenringe. Diese sind einfach unwiderstehlich. Es gibt dieses Jahr die Ringe mit zwei verschiedenen Lasuren. Für mich mit Schokolade und für meinen Mann mit Zuckerguss. Fotografiert habe ich Dir die Ringe ohne Glasur.


Orangenringe


Zutaten:

125 g Marzipan
125 g weiche Butter
2 Eier
50 g Zucker
1 TL Orangenabrieb
200 g Mehl
75 g Speisestärke
1 TL Backpulver

150 g Puderzucker
2 EL Orangensaft
1/2 TL Orangenabrieb

150 g Zartbitterkuvertüre
1/2 TL Orangenabrieb

Backzeit:
12 Minuten


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Zuerst wird der Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt und zwei Backbleche mit Backpapier ausgelegt.
– Die Zubereitung erfolgt mit dem Thermomix, daher werden das Marzipan, die Eier, die Butter und der Zucker in den Mixtopf gegeben und zunächste 2 Minuten auf Stufe 4 gerührt.
– Nun den Orangenabrieb, das Mehl, die Stärke und das Backpulver in den Topf geben und erneut 1 Minute auf Stufe 3,5 rühren.
– Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle (ich verwende Einmalbeutel) füllen. Der Teig wird in gleichmäßigen Ringen auf dem vorbereiteten Backblech aufgespritzt.
– Die Bleche nun einzeln im vorgeheizten Ofen backen.
– Nach dem Auskühlen den Guß anrühren. Hierfür entweder die Schokolade schmelzen oder den Puderzucker mit dem Orangensaft anrühren.
– Jeweils die Ringe zur Hälfte darin eintauchen und anschießend mit dem Orangenabrieb bestreuen.

Gutes Gelingen.

Orangen-Marzipan-Ringe

Orangenringe

Dieses Rezept habe ich bei Christin eingereicht. Sie hat zu einem Blogevent mit dem Thema Cookiemarathon aufgerufen. Sie möchte viel Rezepte um Kekse und Plätzchen sammeln. Schaut doch einfach mal bei Ihr vorbei.

Christstollen

Heute gibt es ein neues Rezept für einen Christstollen. Den ersten haben wir bereits aufgegessen und nachdem der Stollen ja zwei Wochen durchziehen sollte vor dem Verzehr, wurde es an der Zeit, den nächsten herzustellen.


Christstollen


Zutaten:

250 g Rosinen (oder gemischt Korinthen und Sultaninen)
4 cl Rum

40 g Hefe
125 ml Milch
100g feiner Zucker
500 g Mehl

200 g weiche Butter
1 Prise Salz
1 Eier
200 g Marzipanrohmasse
100 g Zitronat
100 g Orangeat
100 gemahlene Haselnusskerne

50 g Butter
50 g Puderzucker


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

60 Minuten

Zubereitung:
– Am Vorabend werden die Rosinen in Rum eingelegt.
– In einer Schüssel werden Mehl, Hefe, zimmerwarme Milch und eine Prise Zucker zu einem Vorteig verarbeitet. Diesen 15
Minuten gehen lassen.
– Die weiche Butter, den restlichen Zucker, das Ei, die Marzipanrohmasse und die Prise Salz zu dem Vorteig geben und
kräftig verkneten.
– Die Nüsse, das Citronat und Orangeat sowie die in Rum getränkten Früchte mit dem Teig verarbeiten.
– Den Teig nun an einer warmen Stelle für 45 Minuten zugedeckt gehen lassen.
– Den Backofen auf 180 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
– Den Teig in die zweifach gefettete Stollenbackhaube geben, mit der offenen Seite auf ein gefettetes Backblech legen
und im vorgeheizten Backofen bei mittlerer Einschubhöhe backen.
– Die Stollenbackhaube etwa 20 Minuten vor dem Ende der Backzeit vom Gebäck abheben.
– Nach dem Backen den noch warmen Stollen mit flüssiger Butter bestreichen und mit Puderzucker bestäuben.

Den Stollen dann auskühlen lassen. Nach der Abkühlphase wird dieser in Frischhaltefolie gepackt und muss noch zwei Wochen durchziehen bevor er angeschnitten werden kann. Also lass ihn Dir zum 3. Advent schmecken.

Gruß aus der Küche

Schoko-Crossies

Heute habe ich wieder mal ein neues Rezept für Schokocrossies ausprobiert. Dieses Jahr habe ich ja auch meine Thermomix zur Verfügung, mit dem das Schokolade schmelzen wirklich super fix geht. Zudem brauche ich die Schokolade nicht umfüllen und kann die Cornflakes direkt dazugeben. So, nun zum Rezept und die Umsetzung, bevor ich hier noch lange eine Rede halte.

Schoko-Crossies

Zutaten:
300 g Zartbitterkuvertüre
25 g Palmin
15 g Vanillezucker
100 g Cornflakes

evtl. etwas Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird die Kuvertüre grob gebrochen und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese wird dann innerhalb von 8 Sekunden auf Stufe 10 geraspelt.
– Nun das Palmin und den Vanillezucker (sowie den Orangenabrieb) hinzugeben und das Ganze innerhalb von 2:30 Minuten bei 50°C schmelzen lassen.
– Anschließend nun durch die Öffnung im Deckel die Cornflakes im Rückwärtslauf auf Schongang einrühren. Dies mit Sichtkontrolle machen, und wenn man das Gefühl hat, dass alle Cornflakes mit Schokolade sind, kann der Vorgang beendet werden. Dies dauert so in etwa 2 – 3 Minuten.
– Nun mit zwei Löffeln auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech kleine Häufchen machen. Diese müssen nun abkühlen und die Schokolade aushärten.
– Die fertigen Crossies in eine Dose sortieren zum aufbewahren.

Wünsche viel Spaß mit diesem schnellen Gruß aus der Küche zur Weihnachtsbäckerei.

Shortbread

Hallo,

heute habe ich für Euch ein Rezept für Shortbread-Eisbären. Ich finde diese Plätzchen sehr ansehlich und sie schmecker super super lecker.

Hier nun zuerst ein Foto und dann auch das Rezept

Shortbread-Eisbär


Shortbread-Eisbären

Zutaten:
300 g Mehl
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
200 g weiche Butter
100 g feiner Backzucker
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL Salz
grober Zucker zum Bestreuen


Ofeneinstellung:

160 °C Umluft

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen.
– Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz mit den Schneebesen des Handmixers oder der Küchenmaschine cremig rühren.
– Die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und zügig unterrühren. Die übrige Mehlmischung hinzufügen und rasch unterkneten.
– Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
– Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit den Ausstechern vorsichtig 30 kleine Eisbären ausstechen.
– Diese schon auf das mit Backpapier ausgelegte Bleck legen und weitere 60 Minuten kühl ruhen lassen
– Den Backofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
– Die Eisbären mit dem groben Zucker bestreuen und im Backofen auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen.
– Nach dem Backen die Eisbären auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Weihnachtsbackstube – Lebkuchen

Dieses Wochenende habe ich in meiner Backstube weitere Weihnachtsvorbereitungen getroffen. Neben dem Kauf von weiteren Weihnachtsgeschenken (denn die kluge Frau baut ja bekanntlich vor) habe ich auch Lebkuchen gebacken Bei uns gibt es schon seit einigen Jahren Kartoffellebkuchen, denn die haben zum Einen eine Gelinggarantie und zum Anderen braucht man dafür keine besonderen Backzutaten und sie sind ganz rasch durchgezogen, so dass diese bald vernascht werden können.
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Nachbacken.

Kartoffellebkuchen

Zutaten:
18 EL mehlig kochende Kartoffeln (entspricht 5 großen Knollen)
6 Eier
550 g brauner Zucker
500 g gemahlene Haselnüsse
450 g Mehl Typ 405
3 Pckg. Backpulver
100 g Zitronat
100 g Orangeat
1 TL Zimt
3 TL Lebkuchengewürz
1 Pckg. Oblaten (70 mm)
Kuchenglasur (Vollmilch/Zartbitter)

Ofeneinstellung:
195 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
17 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst gehören die Kartoffeln geschält geschnitten und gekocht, bis diese weich sind. Die Kartoffeln abgießen und abkühlen lassen. Danach gehören diese entweder gerieben oder ich habe sie im Thermomix auf Stufe 6 innerhalb von 5 Sekunden püriert.
– Wer das Zitronat so wie wir ganz klein mag, kann dieses entweder mit dem Zwiebelhacker zerkleinern oder auch in den Thermomix geben. Auch dieses habe ich innerhalb von 10 Sekunden (mit Sichtkontrolle) auf Stufe 6 noch zerkleinert.

– Nun zur eigentlichen Zubereitung. Ich habe die Eier und den Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine gegeben und dieses schaumig schlagen lassen.
– Anschließend die Kartoffeln und das Zitronat und Orangeat hinzugeben und erneut durchrühren.
– Nun die Nüsse und die Gewürze unterheben.
– Zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver hinzu und noch kurz vermengen.
– Den Ofen nun vorheizen auf 195 °C Ober-/Unterhitze.
– die Backbleche mit Backpapier auslegen und die Oblaten einzeln mit ca. einen gehäuften Esslöffel des Lebkuchenteiges bestreichen. Die Oblaten nicht ganz bis zum Rand bestreichen, da der Teig beim Backen noch auseinanderläuft.
– Die Oblaten nun in den vorgeheizten Ofen geben und innerhalb von 17 Minuten backen lassen.
– Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend noch mit der Kuchenglasur bestreichen.
– Die Lebkuchen in einer Keksdose aufbewahren.

In weihnachtlicher Vorfreude grüße ich Dich aus meiner Küche.