Archiv der Kategorie: Blechkuchen

Franzbrötchen

Heute habe ich ein Rezept für Franzbrötchen. Wer den Plunder nicht kennt, dem sei gesagt, dass er wirklich sehr lecker ist und nicht nur in Hamburg schmeckt. Auf Hamburg komme ich zu sprechen, weil es dort eine lokale Nationalspeise ist, sowie hier in schönen Bayern die Brezen. Aber wie kommt man nun darauf Hamburger Süßspeisen zu backen? Das habe ich einer Freundin zu verdanken, welche einen Städtetrip nach Hamburg gemacht hat. Ich durfte leider nicht mit, konnte mein Fernweh allerdings kurzfristig mit diesem Gebäck sänftigen. Da die Franzbrötchen mit Hefeteig gemacht werden sind diese relativ einfach und rasch zubereitet.

Franzbrötchen

Zutaten für den Hefeteig:
250ml Milch
500g Wiener Griessler
1 Würfel Hefe
50g Zucker
50g weiche Butter
1 Ei
1 Prise Salz

Zutaten für den Belag:
150g Zucker
2Tl Zimt
150g weiche Butter

Außerdem:
1 Eigelb
1EL Milch

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 – 20 Minuten

Zubereitung:
Für den Hefeteig die Milch lauwarm erhitzen. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken und die Hefe hineinbröckeln. Mit der Hälfte der Milch, 1 TL Zucker und etwas Mehl vom Rand zu einem Vorteig verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Ort 15 Minuten gehen lassen, bis es zu gären beginnt.

Nun die übrige lauwarme Milch, den restlichen Zucker, die weiche Butter in Flöckchen, das Ei und das Salz zum gegangenen Vorteig geben. Den Teig mit der Küchenmaschine und den Knethacken zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 30 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Den gegangenen Teig aus der Schüssel nehmen und auf der mit wenig Mehl bestäubten Arbeitsplatte kräftig durchkneten. Wieder in die Schüssel geben, mit einem Küchentuch bedecken und weitere 30 Min. gehen lassen.

Für den Belag Zimt und Zucker mischen. Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von etwa 40 × 50 cm ausrollen. Den Teig gleichmäßig mit der weichen Butter bestreichen und mit der Zimt-Zucker-Mischung bestreuen. Von der langen Seite her aufrollen und etwas flacher drücken. Die Rolle in ca. 4 cm breite Scheiben schneiden. Jedes Teigstück mit einem Holzlöffel der Länge nach kräftig eindrücken. Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und die Teigstücke mit etwas Abstand darauflegen. Abgedeckt weitere 15 Min. gehen lassen.
Den Backofen auf 180 Ober-/Unterhitze vorheizen. Eigelb und Milch verquirlen und die Teigstücke damit bestreichen. Das erste Blech in den Ofen schieben und die Franzbrötchen in 15–20 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Das zweite Blech Franzbrötchen ebenso backen.

Was machst Du, wenn Du Fernweh bekommst, kochst Du auch regionale Speisen oder wird sofort der nächste Urlaub gebucht?

Viel Spaß beim Backen.

Zucchinikuchen

Wie sieht es in Deinem Garten aus, bist Du schon am Ernten? Bei uns sind sowohl die Zucchinis als auch der Mangold erntefertig. Und auch die Tomaten werden schon rot, die erste habe ich mir gestern beim Gießen schmecken lassen. Und ich versprech Dir, der Geschmack hat gar nichts mit dem Gemüse zu tun, welches es das ganze Jahr über im Supermarkt gibt.
Nun genug geschwelgt, es ging hier ja eigentlich um die Zucchini. Was kann man neben Zucchinischiffchen und gegrillten Zucchini noch machen – klar Zucchinikuchen. Ich habe heute einen speziellen Zucchinikuchen für dich. Es handelt sich dabei um einen Rührkuchen, welcher schnell zubereitet ist und zudem ist er auch noch mit Kakao gemacht, so dass er auch keine typische grüne Zucchinifarbe hat. Mit diesem Kuchen überredest Du jeden, mal Gemüsekuchen zu probieren.

Zucchinikuchen

Zutaten:
200 g gemahlene Mandeln
400 g Zucchini
150 g Sonnenblumenöl
3 Eier
270 g Zucker
1 Pckg. Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Backkakao
1 TL Zimt
250 g Mehl
1 Pckg. Backpulver

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze einheizen.
– Zuerst die Zucchini in grobe Stücke schneiden und mit dem Öl in den Mixtopf des Thermomixes geben. Dieses dann auf Stufe 8 für 10 Sekunden mixen lassen.
– Nun alle weiteren Zutaten in den Mixtopf mit Ausnahme des Mehls und des Backpulvers. Alles zusammen auf Stufe 4 wieder für 10 Sekunden rühren.
– Anschließend eine Kastenform mit Butter ausfetten und mit Mehl bestäuben.
– Zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver in den Teig geben und auf Stufe 5 erneut für 10 Sekunden rühren lassen.
– Den fertigen Teig in die vorbereitete Form geben und und im vorgeheizten Ofen backen.
– Bitte nach einer Stunde die Stäbchenprobe machen und sollte diese erfolgreich sein, den Kuchen raus nehmen und für eine Viertelstunde in der Form abkühlen lassen.
– Anschließend kann er gestürzt werden.

Viel Spaß beim Zubereiten und Aufbrauchen der Zucchinis.

Gruß aus der Küche 🙂

Limettentörtchen

Heute möchte ich dir ein erfrischendes Limettentörtchen vorstellen. Es handelt sich dabei um die Nachspeise oder das Dessert eines 3-Gänge-Menüs. Das Menü ist als Blogpaparde aufgebaut und es haben sich jeweils drei Blogger zusammen getan und eine Menüfolge aufgebaut. Die Idee für diese Blogparade „Flotter Dreier„, welche im Leben 1.0. gut klappt, hatte Dorothee von Bushcook.

Blog-Event CX - Flotter Dreier (Einsendeschluss 15. Juli 2015)

Ich habe mein Menü mit Rebekka von „Pfanntastisch“ und Petra von „Der Mut anderer“ aufgebaut. Unser Motto lautet: Fruchtig-Sommerlich-Scharf.
Da ist das Limettentörtchen genau das Richtige.

Nachspeise "Flotter Dreier"

Limettentörchten

Nun lass Dich überraschen von unserem Menü und kommentiere mir kurz, wie Du die Idee findest.

Rebekka hat die Vorspeise zubereitet und Petra komplettiert mit dem Hauptgang.

Limettentörtchen

Zutaten für den Biskuit:
5 Eier
225 g Zucker
225 g Mehl
5 EL lauwarmes Wasser

Zutaten für die Creme:
250 g Magerquark
1 Limette
Zesten von einer Limette
Saft von einer Limette
4 TL Puderzucker
15 g Vanillezucker

Ofeneinstellung:
180° C Umluft

Backzeit:
15 – 20 Minuten

Zubereitung:
– Den Backofen vorheizen und ein Backblech mit Backpapier vorbereiten.
– Für den Biskuitboden die Eier schaumig rühren, dann den Zucker hinzugeben und weiter schaumig rühren.
– Anschließend das Wasser dazugeben und weiterrühren.
– Das Mehl nur mehr untermengen, nicht mehr zu viel rühren, da der Boden sonst nicht aufgeht.
– Die Masse auf das vorbereitete Blech gießen und backen.
– Nach dem Backen bitte mit 4 Dessertringen den Biskuit ausstechen, so dass man 8 Biskuitböden erhält.
– Nach dem Abkühlen 4 der vorbereiteten Biskuitböden auf eine separate Servierplatte inklusive dem Dessertring geben.

– Während des Abkühlens kann die Quarkcreme vorbereitet werden.
– Hierfür werden zuerst an der Limette die Zesten gerieben. Hiervon ein paar auf die Seite legen für die spätere Dekoration. Die Limette dann halbieren und auspressen.
– Nun alle Zutaten miteinander vermengen. Die Creme auf dem Biskuit innerhalb des Dessertrings verstreichen und den zweiten Boden darauf setzen. Das Törtchen für eine Stunde in etwa kalt stellen.
– Das gekühlte Törtchen nun noch von außen mit der restlichen Masse einstreichen und obenauf mit LimettenspLten oder den zur Seite gelegten Limettenzesten dekorieren.

PS: Der Limettensaft kann auch durch Limoncello ausgetauscht werden.

Desser

Nachspeise für die Blogparade „Flotter Dreier“

Die himmlische Torte

Du wirst Dir nun denken, was ist bitte eine himmlische Torte. Ich selbst kenne die Torte nur unter diesem Namen und ich finde, dass der Titel auch den Geschmack sehr gut trifft. Die Böden sind durch das Baiser luftig leicht. Die Masse aus Sahne und Sauerrahm ist natürlich nicht die leichte Variante aber sie ist schön weiß wie Wolken. Und es ist bei uns in der Familie eine Torte, die sich sehr gerne gewünscht wird und dass uns diese geschmeckt hat, siehst Du ja, da ich das letzte Stück gerade noch so fotografieren konnte. Die Torte lässt sich durch die Kühlzeit auch gut vorbereiten.

Himmlische Torte

Himmlische Torte

Zutaten für den Teig:
200 g weiche Butter
200 g Zucker
8 Eigelb
4 EL Vanillezucker
250 g Mehl
1 Pckg. Backpulver

Zutaten für das Baiser:
8 Eiweiß
150 g Zucker
100 g Mandelblättchen

Zutaten für die Füllung:
1 Glas Sauerkirschen
2 Pckg. roter Tortenguss
400 g Sahne
2 Pckg. Sahnesteif
2 Beutel Gelatine-Fix (Gelinggarantie, da mir Blattgelatine schon stückelig wurde)
400 g Sauerrahm
75 g Zucker
2 EL Vanillezucker
Saft von einer Zitrone

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufheizen.
– Zwei Springformen vorbereiten und entweder mit Backpapier auslegen oder mit Butter einstreichen und mit Brösel einstreuen.
– Zuert wird die weiche Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker verrührt.
– Die Eigelbe werden nun nach und nach dazugegeben und schaumig aufgeschlagen.
– Nun das Mehl und das Backpulver über die Masse sieben und unterheben.
– Den Teig in die beiden vorbereiteten Springformen gleichmäßig aufteilen und in aufgeheizten Backofen schieben.
– Die beiden Böden müssen nun ca. 10 Minuten backen, bis diese blassgelb sind.

In der Zwischenzeit wird das Baiser zubereitet.
– Hierfür die Eiweiße mit dem Zucker zu einer sehr steifen Masse aufschlagen.
– Das Baiser auf den beiden vorgebackenen Böden gleichmäßig verteilen.
– Auf die Baisermasse die Mandelblättchen streuen und die Böden erneut für 15 Minuten backen lassen, bis die Mandeln angebräunt sind.
– Die fertigen Böden aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Einen der Böden am Besten gleich in Tortenstücke schneiden, da man sich so beim Servieren leichter tut.

Wenn die Böden ausgekühlt sind, wird Einer der beiden auf die Tortenplatte gegeben und darum ein Tortenring gelegt.
– Nun werden für die Füllung die Kirschen abgegossen. Bitte hierbei darauf achten, dass der Kirschsaft aufgefangen wird, diesen verarbeiten wir gleich weiter.
– Die abgetropften Kirschen werden auf dem unteren Boden verteilt.
– Den Kirschsaft mit den beiden Packungen roten Tortenguss einkochen und über die Kirschen gießen. Dies wieder erkalten lassen.
– Nun die Sahne mit dem Sahnsteif aufschlagen und kühl gestellt.
– Es wird nun der Sauerrahm mit dem Zitronensaft aufgerührt. Dann das Gelatine-Fix unterrühren und anschließend den Zucker und Vanillezucker hinzugeben.
– Abschließend noch die kalt gestellte Sahne hinzugeben und alles auf den Kirsch-Boden streichen.
– Zum Schluss den zweiten Boden, welcher schon in Tortenstücke vorbereitet wurde, auf die Masse geben und die Torte nochmals für mindestens 4 Stunden kühl stellen.

Vor dem Servieren den Tortenring abnehmen.

Lass Dir die Torte schmecken. Es hört sich jetzt nach viel an, aber eigentlich ist Sie wirklich schnell gemacht, man braucht nur Geduld wegen den Auskühlzeiten.

Orangentiramisu

Wer meinen Blog verfolgt, dürfte ja schon mitbekommen haben, dass ich sowohl den Winter als auch sein Obst sprich Orangen, Clementinen, Mandarinen liebe. Daher gibt es bei mir aktuell auch vermehrt Rezepte mit Orangen. Heute habe ich hierfür ein neues Rezept, es handelt sich um ein Orangentiramisu.

Orangentiramisu

Zutaten:
5 Orangen
500 g Mascarpone
250 g Speisequark
150 g Vanillezucker selbstgemacht
100 g Milch
100 g Sahne
500 g Löffelbiskuit
1 EL Lebkuchengewürz
150 g Orangensaft

Zubereitung:
– Zuerst werden die Orangen geschält und geteilt.
– Dann die Mascarpone, den Quark, den Vanillezucker sowie die Milch und die Sahne miteinander verrühren.
– Anschließend das Lebkuchengewürz hinzugeben und erneut aufschlagen.
– Die Löffelbiskuit in eine Auflaufform in einer Lage einschichten und mit dem Orangensaft übergießen. Dieser wird von den Biskuits sofort aufgezogen.
– Dann die Löffelbiskuit mit der Mascarponemasse überziehen und eine Lage Orangen aufreihen.
– Dann wieder erneut mit Löffelbiskuit zu schichten beginnen und den zuvor beschriebenen Vorgang mit beträufeln und dann mit Mascarponemasse und Orangen bedecken wiederholen, bis alles aufgebraucht ist.
– Mit einer Schicht aus der Mascarponemasse beenden.
– Sollten noch Orangen übrig sein, kann mit diesen das Tiramisu dekoriert werden. Oder man macht noch mit etwas Kakao und einer Plätzchenform ein paar Sterne auf die oberste Schicht.

Lasst es Dir schmecken. Durch den Quark und die Milch ist das Tiramisu nicht ganz so schwer wie beim Originalrezept.

Schokoladenbrot

Schokoladenliebe

Ich bin ja zugegebenermaßen ein Schokoholic und kann nur sehr schwer ablehnen, wenn mir Schokolade angeboten wird. Aber Schokolade gehört braun, je dunkler desto lieber. Weiße Schokolade, nun ja ist es wirklich Schokolade? Wie ist Deine Meinung dazu, was zählst Du zu Schokolade und wie sieht es mit der weißen Schokolade aus? Also nur her mit den Kommentaren 🙂

Aber nun zurück zum Ursprung. Also Schokolade, immer. Daher habe ich auch ein ganz schnelles einfaches Rezept für ein Schokoladenbrot, welches jederzeit ein bisschen an Herbst, Winter, Weihnachten, Frühling durch diverse Gewürze angepasst werden kann.
Ich habe es vergangene Woche zubereitet mit ein bisschen Lebkuchengewürz und dann noch Orangenabrieb dazu. Damit war es für mich ein Leckerbissen zur Kaffeetafel am Adventssonntag.
Jetzt aber endlich zum Rezept.

Schokoladenbrot

Zutaten:
250 g Kuvertüre
250 g Butter
250 g Zucker
1 EL Orangenabrieb
1 TL Lebkuchengewürz
6 Eier
250 g gemahlene Mandeln
100 g Mehl

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen vorheizen auf 175 °C Ober-/Unterhitze und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
– Ich habe zuerst die Kuvertüre im Thermomix geraspelt auf Stufe 10 für 10 Sekunden.
– Dann die Butter in Stücken dazugeben und beides bei 50 °C auf Stufe 1 innerhalb von 4 Minuten schmelzen.
– Nun den Zucker und die Gewürze dazugeben und alles auf Stufe 4 für 30 Sekunden verrühren.
– Die Eier in den Mixtopf einschlagen und erneut auf Stufe 4 für 20 Sekunden untermengen.
– Abschließend noch das Mehl und die Mandeln hinzugeben und auf Stufe 6 für 1 Minute vermengen. Hier bitte den Spatel benutzen, da sher viel Teig im Topf ist.
– Den Teig für das Schokobrot nun auf dem vorbereiteten Backblech verstreichen und in den Backofen geben.

Gutes Gelingen, und ich hoffe der schnelle Kuchen überzeugt Dich genauso wie mich.