Archiv für den Monat: März 2019

Kokos-Zitronen-Gugelhupf – damit träumst du dich an den Strand

Heute gibt es hier auf  meinem Blog ein neues Rezept für einen Rührkuchen. Ausgesucht habe ich mir den Kokos-Zitronen-Gugelhupf bzw. bei mir sind es Mini-Gugelhupf geworden. An diesen aktuellen sonnigen Tagen unterstützt der Mini-Gugelhupf mit Kokos und Zitrone die gute Laune. An etwas trüberen Tagen hilft dir der Kokos-Zitronen-Gugelhupf dich direkt an einen sonnigen, warmen Strand zu träumen.

Die Küchlein kommen mit relativ wenig Mehl aus, ergänzt wird das ganze mit Kokosraspeln. Ich habe diese Version nicht mit Puderzucker oder einer Zucker-Zitronen-Glasur überzogen, da sie uns pur einfach am Liebsten sind. Du benötigst für den Teig eine Zitrone, diese könnest Du dann auch auspressen und mit dem Zitronensaft und etwas Puderzucker eine Glasur anrühren.

Ansonsten ist der Teig schnell zusammen gerührt und nach nur 20 Minuten Backzeit sind die Kokos-Zitronen-Gugelhupf schon fertig gebacken. Das ist ganz klar einer der Vorteile der kleinen Backformen. Wenn Du den Teig in eine große Gugelhupfform gibst, denke ich wird dieser bestimmt 50 Minuten zum Backen benötigen. Hier solltest Du jedoch die Stäbchenprobe durchführen, damit der Kuchen auch durchgebacken ist.

 

Kokos-Zitronen-Gugelhupf

Zutaten:

1 Zitrone (Bio)

150 g Butter

125 g Zucker

1 Prise Salz

3 Eier

80 g Weizenmehl Type 405

120 g Kokosraspeln

1 TL Backpulver

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst die Form entweder mit Butter oder Backtrennspray ausfetten.
  • Anschließend den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben und innerhalb von 3 Minuten, 40°C, Stufe 1 schmelzen lassen.
  • Die Zitrone in der Zwischenzeit heiß abwaschen und trocknen. Die Schale der Zitrone abreiben.
  • Nun den Zucker, den Zitronenabrieb und die Prise Salz mit in den Mixtopf geben und alles für 30 Sekunden, Stufe 3 aufschlagen.
  • Nun 2 Minuten auf Stufe 3 einstellen und durch die Deckelöffnung die Eier einzeln hineinschlagen und für 30 Sekunden unterrühren lassen.
  • Abschließend kommt noch das Mehl, das Backpulver und die Kokosraspeln zum Teig. Alles gemeinsam wird auf Stufe 5 für 15 Sekunden untergehoben.
  • Den Teig dann gleichmäßig in die vorbereitete Backform geben.
  • Wenn der Ofen aufgeheizt ist werden die Küchlein auf mittlerer Schiene eingeschoben und gebacken.
  • Nach der Backzeit die Kokos-Zitronen-Gugelhupfe für 10 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann stürzen.

Schupfnudeln mit Spitzkohl

Unter der Woche greife ich gerne auf die schnelle Feierabendküche zu – und dann sind da schnell mal Pasta- und Pfannengerichte zubereitet. Heute gibt es für Dich Schupfnudeln mit Spitzkohl aus der Pfanne. Ich muss gestehen, die Schupfnudeln habe ich nicht selbst zubereitet, denn Kartoffelteige wie für Kroketten oder Gnocchi und ich sind Feinde. Ich habe es bereits ein paar Mal probiert, allerdings blieb es beim Probieren und dann der schnellen Suche nach Alternativen da mir die Teige bisher gelungen sind, wenn es allerdings um das Kochen oder Frittieren ging, hatten sie keinen Halt. Nun ja – also heute dann Schupfnudeln als Fertigprodukt.

Auf die Idee mit dem Spitzkohl kam ich, weil in unserer 14-tägigen Gemüsekiste eben dieser enthalten war. Es war ein kleiner Kopf, so dass ich diesen komplett aufgebraucht habe.

 

Schupfnudeln mit Spitzkohl

 

Zutaten:

500 g Schupfnudeln

1 kleiner Spitzkohl

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

150 g Kochschinken

etwas Olivenöl

125 ml Cidre / Apfelwein

1 Lorbeerblatt

getrockneter Thymian

1 Prise Pfeffer (Langer Pfeffer)

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Zuerst habe ich die Zwiebel und die Knoblauchzehe geschält.
  • Den Zwiebel in kleine Würfeln schneiden, den Knoblauch klein hacken.
  • Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und erhitzen. Die Zwiebel darin glasig dünsten und den Knoblauch hinzugeben.
  • Den Spitzkohl von den äußeren Blättern befreien und in feine Streifen (5 mm) schneiden.
  • Den geschnittenen Spitzkohl mit zu den Zwiebeln geben und kurz anbraten.
  • Nun den getrockeneten Thympian und das Lorbeerblatt hinzugeben. Mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  • Die Spitzkohlmischung mit den Cidre ablöschen und diesen einreduzieren lassen, so dass der Kohl darin schmort. Dies dauert etwa 7 Minuten. Die Kohlmischung aus der Pfanne nehmen und zur Seite stellen.
  • Nun den Schinken in Würfel schneiden und mit den Schupfnudeln anbraten. Ich habe hier kein Öl oder Butter verwendet, da die Schupfnudeln fettig genug waren.
  • Wenn die Schupfnudeln und der Schinken angebraten ist kann die Kohlmischung wieder hinzugegeben werden. Es wird alles vermengt und kann serviert werden.

Kochst Du abends und was kommt bei Dir auf den Tisch?

Die Schupfnudeln mit Spitzkohl sind rasch zubereitet und in weniger als einer halben Stunde kann gegeben werden. Für mich ist das eine schnelle Feierabendküche und dadurch dass was übrig bleibt hat man für den nächsten Tag entweder noch ein Mittagessen oder dann schon einen Teil vom Abendbrot.

 

Waffelkekse

Ich liebe Waffeln und wenn ich die Möglichkeit habe, welche zu bekommen, nutze ich diese auch. Allerdings gibt es bei uns zuhause nicht oft Waffeln. Ich denke mal, es liegt daran, dass ich in der Vergangenheit nicht so gute Erfahrungen damit gemacht habe und meine Waffeln oftmals nicht als ganzes aus dem Waffeleisen gekommen sind. Das ist bei diesen Waffelkeksen anderes, denn diese sind ziemlich kross und sie sollen auch nicht wie das klassische Waffelherz aussehen sondern vielmehr nur das Rautenmuster tragen.

Die Waffelkekse sind fest wie Mürbeteig und können in einer Keksdose gut aufbewahrt werden. Die Kekse werden dabei nicht weich. Ich habe meine mit Orangenöl gemacht, welches ich zu Weihnachten geschenkt bekommen habe. Du kannst die 80 g Orangenöl auch gegen 100 g Butter austauschen. Wir mögen jedoch den Geschmack, daher diese Variante.

Waffelkekse

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 405

30 g gemahlene Mandeln

80 g Orangenöl

50 g Butter

1 Ei

100 g Zucker

 

Backzeit:

2 – 3 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten für die Waffelkekse in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diesen dann auf 30 Sekunden, Stufe 4 einstellen und zu einen glatten Teig verkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen und in einen Gefrierbeutel geben. Der Keksteig sollte mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen.
  • Nach der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und kleine haselnussgroße Portionen abstechen.
  • Die einzelnen Portionen zu Kugeln drehen.
  • Nun das Waffeleisen aufheizen und mit Butter/Öl oder Backtrennspray einfetten.
  • In jedes Waffelherz eine Kugel legen und das Waffeleisen schließen.
  • Nun backen die Waffelkekse für etwa 2 – 3 Minuten. Du kannst gerne mal zwischendurch schauen, welchen Bräunungsgrad die Kekse schon haben.
  • Nach der Backzeit die Waffelkekse auf ein Abkühlgitter legen.
  • Die fertigen Waffelkekse können entweder pur genossen werden oder du gibst ein wenig Puderzucker oder Zimt & Zucker darüber – je nach Gusto.

Die Waffekekse sind tatsächlich gut gelungen, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob Waffeln und ich freunde werden. Zumindest nicht mit dem Waffeleisen, welches aktuell in unserem Haushalt vorhanden ist 🙂

Liebe Grüße aus der Küche,

Alexandra

Gefüllte Paprika – eine Kindheitserinnerung

Heute habe ich Dir ein tolles Gericht aus meiner Kindheit mitgebracht. Es gibt gefüllte Paprika mit Reis und einer Tomatensoße. Anstoß, diese Gericht zu verbloggen ist die Aktion #diearchtekocht von Katharina und Flo. Die Arche sind Einrichtungen, in welchen Kindern und Jugendlichen eine warme Mahlzeit zur Verfügung gestellt wird. Hier wird gemeinsam gegessen und auch gemeinsam gekocht.

Für mich ist das gemeinsame Essen ein wichtiger Bestandteil im Tagesablauf. Egal ob ich mich an meine Zeit als Kind, als Teenager oder jetzt als Erwachsener erinnere. Wir haben immer versucht, eine Mahlzeit mit der gesamten Familie einzunehmen. Natürlich war hier im ersten Schritt erstmal im Hintergrund, denn als Schüler mussten erstmal die Geschichten des Tages und aus der Schule erzählt werden und dann wurde gegessen. Ich finde es jedoch nach wie vor schön, wenn man gemeinsam die Mahlzeit einnimmt und sich auch bewusst die Zeit für die Gesellschaft nimmt. Ich finde es gibt nichts schlimmeres als wenn zwischen Tür und Angel gegessen wird oder sich jeder um seine Essensportion kümmert, wenn er darauf Lust und Hunger hat.

Das ich ein absoluter Familienmensch bin, hast du ja bestimmt schon in dem ein oder anderen Artikel gelesen vor allem wenn wir wieder ein großes Familienessen planen. Somit unterstüzte ich die Aktion der Blogger gerne und möchte mit der gefüllten Paprika auf die Arche aufmerksam machen.

Gefüllte Paprika

Zutaten:

3 Paprika

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Scheiben Toastbrot

1 TL Salz

1 TL Paprikapulver

1/4 TL Pfeffer, gemahlen

1 Ei

300 g Hackfleisch, gemischt

1200 g Wasser

1 TL Gemüsebrühe, selbstgemacht

250 g Reis

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird die Zwiebel und der Knoblauch geschält, geviertelt und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Beides für 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
  • Das Toastbrot grob zerkleinern und in den Mixtopf geben.
  • Das Hackfleisch, das Salz, den Pfeffer, das Paprikapulver und das Ei auch in in den Mixtopf geben und alles für 1,5 Minuten auf Teigknetstufe vermischen.
  • In der Zwischenzeit von den Paprikas den Deckel runterschneiden und entkernen.
  • Die ausgehölten Paprikas mit der Hackfleischmasse füllen, den Paprikadeckel draufsetzen und in den Varoma stellen.
  • Nun 250 g Reis in das Garkörbchen einwiegen.
  • Den Mixtopf mit 1200 g Wasser befüllen und die Gemüsebrühe hinzugeben.
  • Nun den Topf verschließen, den Varoma aufsetzen und alles für 30 Minuten, Varoma, Stufe 1 garen.

Die gefüllten Paprika mit Reis sind schnell zubereitet, die Familie kann gerufen und das Essen kann gemeinsam genossen werden.

Gibt es bei Dir ein typisches Familienessen und wie handhabst Du Deine Mahlzeiten.

Gruß aus der Küche.