Archiv für den Monat: Oktober 2018

Bauernbrot mit Sauerteig zum World-Bread-Day 2018

Ein neues Jahr, ein neuer World-Bread-Day, ein neues Brot, das ich zu diesem Tag beisteuere. Ich finde, zeitlich könnte der World-Bread-Day gar nicht besser liegen als im Oktober. In dem Monat wo in Bayern und deutschlandweit gedankt wird für die gute Ernte – wir feiern Erntedank. Wir feiern, dass uns das Jahr reich beschenkt hat unter anderem mit frischem Weizen und Roggen. Wir feiern, dass wir die Erntearbeiten hinter uns gebracht haben und feiern, dass wir vorbereitet in die kalte Saison gehen. Aus all den guten Zutaten, welche uns geschenkt werden, habe ich ein Bauernbrot mit Sauerteig hergestellt.

Zorra, vielen Dank für die Organisation des inzwischen 13. (!) World-Bread-Day.

#wbd2018 #worldbreadday #worldbreadday2018

Arbeitest Du bereits mit Sauerteig? Ich verwende ja meist Trockensauerteig, weil ich so die Backtage flexibler gestalten kann und ich nicht darauf achten muss, dass mein frischer Sauerteig auch gefüttert wird, wenn ich auch mal nicht zuhause bin. Das Bauernbrot wurde jedoch mit frisch angefüttertem Sauerteig hergestellt.

 

Bauernbrot mit Sauerteig

 

Zutaten:

400 g Weizenmehl Type 550

250 g Roggenmehl Type 997

2 TL Salz

2 EL Brotgewürz (Fenchel, Kümmel, Koriander)

100 g frischer Sauerteig

10 g frische Hefe

380 g lauwarmes Wasser

 

Ofeneinstellung:

240 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

60 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten für das Brot in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten, Teigknetstufe zu einem Brotteig verknetet.
  • Den Brotteig in eine Pengschüssel geben, abdecken und für 30 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen.
  • Den Teig dann über nach in den Kühlschrank stellen und mit der Übernachtgare ruhen lassen.
  • Am nächsten Morgen den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben.
  • Das Bauernbrot rund wirken und in einem Brotkörbchen mit dem Schluss nach unten geben.
  • Das Brot in der Stückgare nochmals für 30 Minuten ruhen lassen.
  • In der Zwischenzeit den Ofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Ich habe auf den Ofenboden zwei Schüsseln mit Wasser gegeben und den Pizzastein eingelegt.
  • Das Brot einschieben und für 15 Minuten bei 240 °C anbacken lassen.
  • Dann die Ofentüre weit öffnen, den Dampf ablassen und die Temperatur zurück stellen auf 190°C. Das Brot wird dann noch 45 Minuten fertig gebacken.

 

World Bread Day, October 16, 2018

Kürbiskerntiramisu – das schwarze Gold mal anders

Heute habe ich einen Gastartikel auf dem Blog. Er ist von meiner „Bald-Schwägerin“ geschrieben worden. Ich durfte bereits in den Genuss des Desserts kommen und bat Sie, daraufhin, unbedingt einen Artikel darüber zu verfassen. Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Lesen und probier es unbedingt aus. Vielen Dank liebe Julia, dass Du die Tiramisu-Variante mit uns teilst.

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Jeder kennt das leckere, nussig, samtige Kürbiskernöl vorwiegend für Salatdressings oder zum Verfeinern in der Kürbissuppe oder im Kartoffelsalat. In unserem diesjährigen Kurztrip in die Steiermark – also der Heimat des Kernöls – hab ich eine kalorienreiche aber fantastisch leckere Alternative als Dessert entdeckt – das Kürbiskerntiramisu.

Fotocredit von Kürbiskernöl.cc

Für was verwendest Du Kürbiskernöl in Deiner Küche?

 

Kürbiskerntiramisu

 

Zutaten:

250 g Sahne

250 g Mascarpone

250 g Ricotta

70 g Puderzucker

90 ml Kürbiskernöl

Löffelbiskuit

2 Espressi

4cl Cognac oder ersatzweise Amaretto

 

30 g gehackte Kürbiskerne

etwas Puderzucker

 

Zubereitung:

  • Als erstes zwei Espressi aufbrühen und abkühlen lassen.
  • Dann die Sahne steif schlagen und dann mit dem Mascarpone vorsichtig verrühren. Den Ricotta mit dem Puderzucker vermischen und nun ebenfalls der Sahne unterheben. Die Masse vorsichtig unterheben damit sie luftig bleibt.
  • Die Creme in zwei Hälften teilen und unter eine Hälfte das Kürbiskernöl unterziehen bis eine gleichmäßig grüne Masse entsteht.
  • Die kalten Espressi mit dem Cognac/Amaretto mischen.  Die Löffelbiskuit in so große Stücke brechen, dass sie in das vorgesehene Glas oder Förmchen passen. Die Biskottenstücke nun kurz in die Espressi-Mischung tunken bis sie sich zur Hälfte mit der Flüßigkeit vollgesogen haben. Die Biskotten dürfen aber nicht vollständig weich werden, ein wenig Biss sollten sie noch haben.
  • Nun die helle Creme gleichmäßig in das Glas füllen, eine Schicht getränkte Biskotten darüber dann die grüne Mascarpone-Kürbiskern-Creme, wieder getränkte Biskotten, weiße Creme, Biskotten, grüne Creme … usw bis alle Gläser gleichmäßig gefüllt sind.
  • Das Kürbiskerntiramisu für mindestens 4 Stunden in den Kühlschrank stellen – am Besten über Nacht.

 

  • Die gehackten Kürbiskerne in einer Pfanne anrösten. Die Kerne aus der Pfanne nehmen und gleichmäßig Puderzucker in die Pfanne einstäuben.
  • Den Puderzucker leicht karamellisieren lassen. Die Kerne wieder dazugeben, untermengen und abkühlen lassen.
  • Kurz vor dem Servieren wird auf´das Kürbiskerntiramisu noch der Kürbiskernkrokant darüber gestreut.

* Da das Rezept nun auf der Informationsplattform von Kernöl aufgeführt ist, wird dieser Beitrag als Werbung gekennzeichnet. Auf den Inhalt dieses Beitrags wurde seitens Kernoel.cc zu keiner Zeit Einfluss genommen, dieser wurde von uns verfasst und entspricht zu 100% unserer eigenen Meinung.

Kürbisspätzle – eine Alternative für alle die Kürbis eigentlich nicht mögen

Ich habe Dir hier ja schon meine Haselnussspätzle vorgestellt. Heute gibt es eine weitere Variante von Spätzle und zwar Kürbisspätzle. Wir finden, Kürbisspätzle ist eine gute Möglichkeit, um Kürbis zu verarbeiten und all denjenigen anzubieten, welche eigentlich keinen Kürbis mögen. Denn in den Kürbisspätzle schmeckt man ihn fast nicht raus. Der Kürbis verändert nur die Konsistenz der Spätzle und färbt sie schön orange ein.

Das gute an den Kürbisspätzle ist auch, dass Du aktuell Kürbis zu Mus einkochen und dieses dann außerhalb der Saison verwenden kannst. Da der Kürbis aktuell aber Saison hat, gibt es das Rezept mit frischem Kürbis.

Magst Du Kürbis oder denkst Du Dir gerade, ja das könnte vielleicht wirklich eine Alternative sein.

 

Kürbisspätzle

 

Zutaten:

400 g Hokkaidokürbis, gewürfelt

600 g Wasser

400 g Weizenmehl Type Dunst/Grießler

4 Eier

etwas Muskat

1 TL Salz

 

Zubereitung:

  • Der Kürbis wird gewaschen, geputzt und dann geviertelt. Die Kürbiskerne sind zu entfernen und dann wird der Kürbis gewürfelt.
  • In den Mixtopf des Thermomixes werden 600 g Wasser gegeben, der Kürbis kommt in den Gareinsatz und wird dann 30 Minuten, Stufe 1, Varoma gedämpft.
  • Nach der Kochzeit den Kürbis abgießen, ausdampfen und etwas abkühlen lassen.
  • Der Kürbis wird dann in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 5 für 20 Minuten püriert.
  • Vor dem weiterverarbeiten sollte das Kürbispürree auf ca. 40 °C abkühlen.
  • Wenn das Pürree die Temperatur erreicht hat kann das Mehl, das Salz, der Muskat und die Eier hinzugegeben werden.
  • Alles zusammen auf der Teigknetstufe für 2,5 Minuten zu einem Spätzleteig verkneten und dann eine halbe Stunde quellen lassen.
  • Nach der Quellzeit einen großen Topf mit Wasser ansetzen.
  • Das Wasser aufkochen lassen, salzen und dann zurückdrehen bis dieses siedet. Nun die Spätzle über ein Spätzlebrett schaben oder mit einem Spätzehobel diese ins Wasser hobeln.
  • Wenn die Spätzle aufschwimmen, diese noch kurz ziehen lassen und dann mit einer Schaumkelle abgießen.
  • Die Spätzle können nun serviert werden.

Das Burger Bun – die Basis für einen guten Burger

Nachdem es immer noch wirklich tolle Herbsttage gibt, ist bei uns der Grill natürlich immer noch im Betrieb. Und um etwas Abwechslung rein zu bringen, gab es wieder mal Burger. Dieses mal war das besondere daran das Burger Bun. Da es sich um ein schwarzes Burgerbrötchen handelte.

Die Farbe habe ich durch Sepiatinte in das Bun gebracht. Und hab keine Sorge vor der Farbe, die lässt sich wirklich hervorragend abspülen und hinterlässt weder an der Küchenmaschine noch auf der Arbeitsfläche oder in der Teigschüssel Farbrückstände. Falls Du Dir nun noch Gedanken wegen dem Geschmack machst kann ich Dich beruhigen. Es heißt zwar Sepiatinte und man würde evtl. einen Fischgeschmack erwarten, aber in diesen kleinen Mengen war die Sepiatinte geschmacksneutral und nur für den Effekt verantwortlich.

Auf was kommt es Dir bei einem Brötchen für Burger an. Mir ist es wichtig, dass ich auch bei den letzten Bissen des Burgers noch ein Bun in den Händen halte und nicht lauter Einzelteile. Was ja durchaus vorkommt, wenn es sich um trockene Burger Buns handelt und diese dann zerbröckeln. Nicht so bei diesen – für uns ist die Konsistenz perfekt und somit auch ein perfektes Burger Bun. Heute in der Version des Black Burger Buns.

 

Black Burger Bun

 

Zutaten:

250 g Weizenmehl Type 550

7 g Trockenhefe

20 g Honig

35 ml Milch (aus dem Kühlschrank)

90 g Wasser

1 Ei

7 g Salz

35 g weiche Butter

8 g Sepiatinte

 

etwas Wasser

etwas Sesam

 

Ofeneinstellung:

200 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

20 Minuten

 

Zubereitung:

  • Im ersten Schritt werden alle Zutaten (Mehl, Trockenhefe, Salz, Honig, Ei, Wasser, Butter, Sepiatine) in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe zu einem Teig verknetet.
  • Der schwarze Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt, abgedeckt und für ca. 1,5 Stunden ruhen gelassen. Der Teig sollte sein Volumen deutlich vergrößern.
  • Nach der Ruhezeit den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in vier Portionen teilen.
  • Jeweils eine Portion rund wirken und auf ein Backblech – mit Backpapier ausgelegt – legen.
  • Nachdem alle vier Portionen geformt wurden werden die Burger mit einem Teigtuch/Geschirrtuch abgedeckt und erneut für ca. 30 Minuten ruhen gelassen. Dies nennt man Stückgare.
  • Den Ofen vorheizen auf 200 °C ober- und Unterhitze.
  • Nach der Stückgare werden die Burgerbuns mit einem feuchten Zewatuch an der Oberseite befeuchtet und dann mit Sesam bestreut.
  • Die vorbereiteten Buns werden nun auf der mittleren Schiene für 20 Minuten gebacken.
  • Nach der Backzeit aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.