Archiv für den Monat: März 2018

The Duke – Gin aus München

Anfang des Jahres wurden wir von THE DUKE in Ihre Destillerie in Aschheim bei München eingeladen. Was für ein toller Abend mit netten Bloggerkollegen. Wir bekamen Hintergrundinformationen zu THE DUKE und eine Verkostung, eine Führung durch die Destillerie und anschließend wurde noch Gin Tonic mit dem eigenen Favoriten aus dem Hause THE DUKE gemixt.

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Das Eis wurde zu Beginn des Abens mit einem Glas Vodka gebrochen. Hast Du gewusst, dass THE DUKE auch Vodka produziert, und das schon seit 2012. Das war für mich die Überraschung des Abends, denn ich kenne die Destillerie vom Gin. Den „Lion`s – Munich handcraftes Vodka“ mit 42 % Vol. Alc. trinkt man bei Zimmertemperatur.

Hast Du eine Idee, woher der Name des Vodkas kommen könnte. Ich habe gelernt, dass München 2008 den 850. Geburtstag der Landeshauptstadt feierte. Der Herzog war damals Heinrich der Löwe, und somit auch der Namenspatron. Aber wie Du jetzt vielleicht schon ableiten kannst, nicht nur vom Vodka sondern auch vom Gin. Der Herzog kann mit „The Duke“ übersetzt werden.

Weiter geht es mit dem Gin. The Duke hat inzwischen drei verschiedene Gins im Angebot, welche sich durch die sog. Drogen – oder auch Botanicals genannt – unterscheiden.

The Duke

The Duke wird seit 2008 destilliert. Begonnen hat alles in ein Maxvorstädter Hinterhof. Allerdings war die Nachfrage so groß, dass die Destillerie wachsen musste und seit 2017 nun in Aschheim zu finden ist.

Der erste Gin besteht aus 13 Botanicals. Darin enthalten ist unter anderem auch Orangenblüten. Daher macht sich zum Beispiel ein Streifen Orangenschale sehr gut als Deko des Gin Tonics, da dadurch der Geschmack nochmals aufgegriffen wird. Dies habe ich z. B. nicht gewusst, allerdings kan man mit diesem einfachen Kniff den Longdrink noch besser präsentieren.

Alle drei Gins aus dem Hause THE DUKE sind sogenannte Dry Gins. Dies bedeutet, dass kein Zucker zugesetzt wird.

The Duke – Wanderlust

Dieser Gin beschreibt den Umzug der Destillerie von der Stadt auf das Land. Er ist mit 20 Botanicals hergestellt und soll den Duft einfangen, wenn man in einer Wiese die Hand durchzieht. In diesem Moment gibt ganz besondere Momente mit vielen Düften – vor allem auch vielen Blütendüften. Die Wanderlust ist ein milderer Gin als man es vom The Duke kennt.

 

The Duke – Rough

Dieser Gin aus dem Hause THE DUKE kam im Oktober 2017 mit dem THE DUKE Wanderlust auf den Markt.   THE DUKE Rough wird aus 5 sog. Drogen hergestellt. Mit diesem Gin will man den Geschmack auf die Wacholderbeere legen. Da sich die Orangenzeste im Drink bewährt hat, wurde sie dann im THE DUKE Rough Gin als einer der Botanicals verarbeitet. Dieser Gin ist der Favorit meines Mannes. Wir kamen an diesem Abend in den Genuss selbst Gin Tonics zu mischen. Er hatte sich hierfür entschieden. Serviert wurde der Longdrink mit einer Orangenzeste.

Ich habe Dir ja schon geschrieben, dass zum Beginn in einer Wohnung mit Brennrecht destilliert wurde. Damals gab es eine kleine Destillerie, den Karl. Mit dem Umzug nach Aschheim, in eine ehemalige Schnapsbrennerei, ist auch der große Karl eingezogen.  Auf dem Foto siehst Du noch den kleinen Karl.

Nach der Führung durch die Gläserne Destillerie und die Räumlichkeiten der Abfüllung haben wir noch ein wenig mehr Informationen rund um den Gin bekommen. Zum Beispiel wird hier destilliert, denn es wird Alkohol verfeinert. Beim Schnaps brennen wird im Gegensatz Alkohol hergestellt. Und vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt, was der Unterschied zwischen einem Longdrink und einem Cocktail ist. Auch das haben wir erfahren, ein Longdrink ist eine Mischung aus einem alkoholischem Getränk mit einem nicht alkoholischem Getränk. Wie z. B. bei unserem Gin Tonic. Für ein Cocktail hingegeben werden verschiedene Zutaten (mindestens 3) gemischt.

Vielleicht bist Du ja noch auf der Suche, um das Osternest zu füllen. Mit diesem wirklich sehr interessanten Abend in der gläsernen Destillerie von THE DUKE machst Du dem Beschenkten bestimmt eine Freude. Hier noch ein paar Eckdaten:

Verkostung:

Pur-Verkostung verschiedener Destillate sowie ein Longdrink nach Wahl

Dauer:

ca. 1,5-2 Stunden

Uhrzeit & Termine:

werktags ab 18:30 Uhr (siehe Kalender)

Teilnehmerzahl:

bis maximal 16 Personen

Kosten:

25 € (Der Führungspreis beinhaltet einen 15% Gutschein für den gesamten Einkauf im Destillerie-Laden*)

Anmeldung: 

Online über die Webseite

* Zu guter Letzt möchte ich mich noch herzlich für die Einladung bedanken. Es war schöner Abend mit allerlei Gin und Wissenswerten rund um Gin.

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Knuspriges Hähnchen

Es wird mal endlich wieder Zeit für etwas deftiges. Die letzten Posts waren doch immer was süßes. Wie sieht es denn bei Dir mit der Feierabendküche aus. Ich habe nach der Arbeit oft nicht mehr Lust etwas großes zu kochen. Deswegen muss ein schnelles Gericht mit wenigen Arbeitsschritten her. Ich glaube mein knuspriges Hähnchen ist hier genau das richtige.

Die panierten Hähnchenfilets werden durch den Parmesan schön knusprig und durch das Backen im Ofen ist es auch sehr schonen. Die Panade habe ich im Thermomix zerkleinert, da sie dort einfach richtig fein wird, du kannst das aber auch mit einer Reibe machen und dann mischen. Ich bin nur nicht so der Parmesanfreund und deshalb die Idee mit dem zerkleinern. Eher auch so als Vorsichtsmaßnahme, damit ich nicht direkt auf Parmesanstückchen beiße.

Wir haben in diesem Fall Bandnudeln dazugemacht und eine leicht zitronige Sahnesoße. Bei den Beilagen hast du alle Möglichkeiten. Evtl. wird das knusprige Hähnchen auch auf einen Salat gegeben.

knuspriges Hähnchen

 

Zutaten:

400 g Hähnchenbrust

40 g Butter

50 g Paniermehl

30 g Parmesan

15 g Weizenmehl Typ Griessler

 

Ofeneinstellung:

220 ° C Umluft

mit Pizzastein

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Pizzastein in den Ofen gegeben und dieser wird auf 220 °C Umluft vorgeheizt.
  • Nun wird die Hähnchenbrust in kleine Streifen geschnitten.
  • Für die Panade wird das Paniermehl, der Parmesan und das Mehl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 8 gemahlen.
  • Die Panade in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Butter in den Mixtopf des Thermomixes geben. Diese innerhalb von 3 Minuten auf 100° C schmelzen lassen.
  • Die geschmolzene Butter auch in einen Suppenteller umfüllen.
  • Nun die Hähnchenstreifen zuerst in der Butter wenden und dann in die Panade geben.
  • Ich habe zuerst alle Hähnchenteile paniert und diese dann in den vorgeheizten Ofen auf den Pizzastein gelegt.
  • Das knusprige Hähnchen nach ca. 20 Minuten umdrehen, damit beide Seiten gleichmäßig braun werden.
  • Die Backzeit kann auch verlängert werden, falls es Dir noch nicht knusprig genug.

Lass es Dir schmecken, auch wenn es nach der Arbeit mal schnell gehen muss.

 

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Nussecken

Nussecken haben bei uns in der Familie Tradition. Meine Tante hat ein Rezept für Ihre Nussecken, das ist einfach nur genial. Deshalb dürfen die auch bei keinem Familientreffen fehlen. Sie macht die Nussecken relativ klein, so dass diese immer noch auf den Kuchenteller mit hinauf wandern, auch wenn man meint man hat ja gar keinen Hunger mehr.

Und dieses geniale Rezept habe ich nun von meiner Tante erhalten und ein wenig abgewandelt. Ja da kommt wieder meine Tugend zum Vorschein, dass ich selten ein Rezept so umsetzte, wie es eigentlich gehört. Wenn ich aber eh schon dabei bin, ein Rezept auf den Thermomix anzupassen, dann kann ich es ja auch gleich noch ein wenig für mich persönlich anpassen, oder?

Wie machst Du das denn, bäckst und kochst Du stur nach Rezept?

Nachdem ich das Rezept gelesen habe, weiß ich auch, warum die so gut schmecken. Auf den Mürbeteig kommt Eischnee mit Zucker und Nüssen. Nun ja, ich würde die kleinen Nussecken mal als Hüftgold bezeichnen – denn das haben Sie allemal verdient.

Ach ja, ich habe die Nussecken nun schon mit verschiedenen Nüssen gebacken, also Mandeln oder Haselnüsse. Das Backergebniss ist identisch. Ich verwende nur lieber Mandeln, da doch der ein oder andere allergisch auf Haselnüse ist.

 

Nussecken

 

Zutaten für den Belag:

6 Eiweiß

200 g Zucker

200 g Nüsse gemahlen

1 Tonkabohne

 

Zutaten für den Mürbeteig:

6 Eigelb

200 g Zucker

250 g Butter

400 g Mehl

 

Ofeneinstellung:

180° Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

30 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt und ein Backblech mit Backpapier ausgelegt.
  • Gestartet wird damit, dass der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben wird. Den Mixtopf schließen und ein Küchentuch zwischen Deckel und Messbecher geben (damit es nicht staubt). Nun den Zucker auf Stufe 10 für 3 Sekunden zu Puderzucker mahlen. Den Puderzucker umfüllen.
  • Im nächsten Schritt werden die Eier getrennt und das Eiweiß wird in den Mixtopf gegeben. Dieses für 2 Minuten auf Stufe 4 schlagen.
  • Dann wird der Zucker hinzugegeben und weiter für 1 Minute auf Stufe 4 geschlagen.
  • Abschließend die gemahlenen Nüsse und die geriebene Tonkabohne hinzugeben, im Rückwärtslauf auf Stufe 2 – 3 für 10 Sekunden unterheben und den Belag kurz umfüllen.
  • Für den Mürbeteig werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 30 Sekunden auf Stufe 4 – 5 verknetet. Nutzen Sie hierzu auch den Spatel, da es sehr viel Teig ist.
  • Den Mürbeteig dann mit den Händen auf dem vorbereiteten Backblech ausbreiten.
  • Den zur Seite gestellten Belag auf dem Mürbeteig verteilen und dann die Nussecken in den Ofen und 30 Minuten backen lassen.
  • Nach der Backzeit werden die Nussecken aus dem Ofen genommen und kurz abgekühlt.
  • Die Nussecken noch im warmen Zustand zuschneiden.

Optional können die Nussecken abschließend noch mit Kuvertüre bestrichen oder die Ecken in Kuvertüre getunkt werden.

Lass Sie dir schmecken und habe eine schöne Zeit.

 

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