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Rehfilet im Strudelteig

Ich freue mich jedes Jahr wenn der Herbst da ist, denn mit dem Herbst beginnt auch die gemütliche Jahreszeit. Man findest sich eher wieder zusammen und dann schmeckt auch der ein oder andere Braten. Wir haben das Glück in unserem kleinen Städtchen ein Forstamt zu haben, in welchem ich auch Wildbret kaufen kann. Genau dorthin habe ich mich auf den Weg gemacht und ein wunderschönes Rehfilet aus dem heimischen Wäldern bekommen.

Dieses Rehfilet haben wir im Strudelteig versteckt und gebacken. Dazu gab es Kartoffeltaler, das sind kleine Taler aus Kartoffelknödelteig in Butter gebacken und Brokkoli. Dazu noch eine Reduktion aus Wildfond und Portwein. Für uns war es ein sehr gelungenes Essen, noch dazu war es in nicht mal 30 Minuten zubereitet, denn beim Strudelteig habe ich auf den Teig von Tante Fanny aus dem Kühlregal zurückgegriffen.

Wildgericht

Rehrückenfilet im Strudelteig mit Kartoffeltaler

Hast Du auch die Möglichkeit, bei einem bekannten Jäger oder so wie wir im Forstamt Wildbret zu beziehen?

Rehfilet im Strudelteig

Zutaten:
400 g Rehfilet
Salz
Pfeffer
1 EL Butterschmalz

12 Scheiben Schwarzwälder Schinken
75 g zerlassene Butter
2 Strudelteigblätter (Tante Fanny aus dem Kühlregal)

300 ml Wildfond
50 ml Portwein
2 EL Preiselbeer-Marmelade
etwas Wildgewürz mit Piment, Kreuzkümmel
20 g kalte Butter

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Das Rehfilet wird mit Salz und Pfeffer gewürzt und in Butterschmalz von allen Seiten heiß angebraten.
– Die Scheiben vom Schwarzwälder Schinken werden überlappend aneinandergelegt.
– Der Strudelteig wird vorbereitet indem das erste Strudelblatt ausgelegt wird und mit Butter eingestrichen.
– Das zweite Strudelblatt drauf legen.
– Das angebratene Rehfilet wird auf den Schinken gelegt und damit eingerollt.
– Die Schinken-Filetrolle wird auf den vorbereiteten Strudelteig gelegt und dieser wird eingerollt und in eine Auflaufform oder auf ein Backblech gelegt.
– Den Filetstrudel mit der restlichen Butter einstreichen und im Ofen auf mittlerer Schiene für 15 Minuten backen.
– In der Zwischenzeit wird die Pfanne abgelöscht mit dem Wildfond und mit dem Portwein aufgegossen.
– Beides wird auf 1/3 einreduziert und mit dem Wildgewürz sowie mit der Preiselbeermarmelade abgeschmeckt.
– Die kalte Butter zum Abbinden verwenden.

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Apfelstrudel

Kaum ist der Urlaub vorbei geht es leider auch schon ganz rapide in den Herbst. Die Tage werden kürzer, morgens wenn man in die Arbeit fährt ist schon wieder Nebel – die Autoscheiben sind morgens beschlagen und man friert zum ersten Mal wieder im Bad, weil die Fenster ja durchgehend offen stehen. Das sind alles Zeichen dafür, dass der Herbst gekommen ist. Und mit dem Herbst ist auch die Apfelernte aktuell.

Seit diesem Frühjahr haben wir wieder Obstbäume – Säulenobst. Da wir die „alten“ Bäume von Bekannten bekommen haben und diese auch das Umsetzen gut weggesteckt haben, konnten wir schon die erste Apfelernte vornehmen. Neben dem direkten Verzehr habe ich auch einen Strudel daraus gemacht. Aber es ist nicht nur ein Apfelstrudel sondern es ist ein Apfelstrudel mit Mandeln, ein paar Pfirsichen, etwas Marzipan und „Wodkarosinen“.

Strudel mit Äpfel und Nüssen

roher Strudelteig mit der Apfel-Nuss-Füllung

Aber nun zu dem Strudel. Meinen Teig habe ich wieder mit dem Thermomix hergestellt, und auch die Füllung für den Apfelstrudel.
Beim Strudel gehen natürlich die Meinungen auseinander. Den Apfelstrudel mit oder ohne Rosinen, das ist hier die Frage. Bei uns im Haushalt scheiden sich an diesen Punkt die Meinungen, so dass es zwei Strudel gibt – einer ohne und einer mit Rosinen.

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Zutaten:
370 g Mehl (Typ „Wiener Griessler“)
1 Ei
40 g Sonnenblumenöl
120 g lauwarmes Wasser
10 g Essig
1/2 TL Salz

750 g Äpfel
250 g Pfirsiche
150 g ganze Mandeln
100 g Zucker
30 g Vanillezucker
15 g Zitronensaft
75 g Sahne
75 g Sauerrahm
2 TL Zimt
100 g Marzipan
70 g Rosinen
etwas Wodka


Ofeneinstellung:

180 Grad Ober-/Unterhitze


Backzeit:

50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Rosinen in eine kleine Schüssel gegeben und mit Wodka übergossen, so dass diese bedeckt sind.
– Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf der Teigstufe innerhalb von 2 Minuten zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig dann in einen Gefrierbeutel und im Kühlschrank für zwei Stunden kalt stellen.

– In der Zwischenzeit die Äpfel und die Pfirsiche putzen und vierteln. Wer möchte kann die Äpfel auch schälen.
– Nun die Zutaten für die Füllung (ohne dem Marzipan) in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 zerkleinern.
– Die Butter in den Mixtopf geben und innerhalb von 2 Minuten bei 80 Grad auf Stufe 2 schmelzen lassen.
– Den Ofen nun vorheizen und eine Bratreine mit Butter ausfetten.
– Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und dann mit der Hand weiter ziehen. Nun 2/3 der geschmolzenen Butter auf dem Teig verteilen.
– Die Füllung auf dem ausgerollten Teig verteilen.
– Darauf die eingelegten Rosinen geben und dann das Marzipan in Streuseln darauf verteilen. Die Seiten des Apfelstrudels nun einschlagen und eine Rolle formen.
– Die Rolle wie ein Hufeisen in die Bratreine legen.
– Die restliche Butter mit der Milch verrühren und den Strudel damit vor und während des Backens bestreichen.

Der Strudel kann nun warm oder auch kalt serviert werden.

Apfel-Nuss-Strudel

fertig gebackener Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfel-Nuss-Strudel

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