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Haselnussspätzle

Ich habe Dir ja versprochen, so nach und nach die einzelnen Bestandteile unseres Weihnachtsmenüs vorzustellen. Die Vorspeise, das Lachstörtchen hatten wir bereits. Nach der #foodblogbilanz2015 zu Neujahr geht es heute weiter mit den Haselnussspätzle. Wir mögen Spätzle gerne, und selbstgemacht ist immer gut. Bei Spätzle dachte ich lange Zeit gar nicht daran, diese selbst herzustellen – allerdings kam irgendwann die Wende und jetzt bereiten wir Sie gerne zu. Das prakische an den Spätzle ist, dass man Sie in großen Mengen vorbereiten kann und was nicht gegessen wird, wird eingefroren. Vor allem ist es für den Teig fast egal ob man ihn für 2 Eier oder für 8 macht – nur das Spätzle reiben dauert länger. Das übernimmt aber in unserem Haushalt mein Mann 🙂

Unsere Spätzle haben wir dieses mal mit Dinkelmehl gemacht und mit Haselnüssen. Es soll ja auch mal was besonderes sein Die Verarbeitung geht aber wie ganz normale Spätzle. Nur beim Dinkelmehl musst du Dich bisschen auf Dein Baugefühl verlassen wegen der Wassermenge, da Dinkel ein wenig mehr Wasser benötigt. So nun genug der Worte, tatatataa, das Rezept.

Haselnusspätzle

Zutaten:
800 g Dinkeldunst
10 Eier
200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Salz

etwas Butter

Zubereitung:
– Zuerst die Eier mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.
– Dann die Haselnüsse und das Mehl sowie das Salz hinzugeben und verrühren. Der Teig muss dickflüssig sein und darf nicht vom Löffel fließen.
– Nun wird ein großer Topf (er muss nicht hoch sein, nur breit) mit Wasser aufgesetzt.
– Wenn das Wasser kocht, werden die Haselnussspätzle portionsweise in das Wasser gerieben.
– Die Haselnussspätzle müssen einmal aufkochen und können dann abgeschöpft werden. Wir fangen Sie zuerst im Sieb auf zum Abtropfen und während die nächste Portion schon kocht werden die fertigen umgefüllt in einen Behälter.

Bis zu diesem Punkt kannst Du die Haselnussspätzle gut vorbereiten. Wenn das Essen dann soweit ist, werden die fertigen Haselnussspätzle nur nochmals in einer Pfanne mit etwas Butter angeschwenkt und dann serviert.

Du siehst die Zubereitung der Haselnussspätzle ist wirklich ganz fix und es können auch mehrere Personen damit satt werden. Ich hoffe ich konnte Dir eine Anregung geben, deine Spätzle künftig selbst zu machen, oder machst Du das etwa schon?

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Spätzle

Vom Familienessen und den damit verbundenen Mengen habe ich Dir ja schon erzählt. Heute möchte ich Dir noch unser Rezept für die Spätzle vorstellen. Wir haben die Spätzle auf zweimal zubereitet, da der Teig einerseits nicht so lange stehen soll und wir so auch die benötigte Menge besser abschätzen konnten. Da der Teig auf zweimal zubereitet wurde, haben wir auch verschiedene Mehlzusammensetzungen ausprobiert, und mit Hartweizengries ließen sich die Spätzle besser verarbeiten – dies aber nur am Rande. Die Zubereitung mit Grießler oder normalen Weizenmehl Typ 405 funktioniert genauso. Den Teig haben wir im Thermomix zubereitet, da wir uns hier das „Schlagen“ des Teiges sparen. Wir reiben die Spätzle in den Topf, das machen wir mit einer Spätzleria von Tupperware, die wirklich 1 a funktioniert – die können wir nur jedem empfehlen.

Spätzle

Zutaten:
500 g Weizendunst / Weizengrießler
250 g Dinkeldunst
250 g Hartweizengrieß
10 Eier
400 g Mineralwasser
2 TL Salz

Zubereitung:
– Zuerst wird ein großer Topf mit Wasser auf den Ofen gestellt und dieses zum Kochen gebracht. Bitte auch eine Schaumkelle und eine Schüssel bereit stellen, mit welcher die fertigen Spätzle abgeschöpft werden können.
– Es werden alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese werden dann in 2 1/2 Minuten auf der Knetstufe zu einem schönen luftigen Teig verarbeitet.
– Der Teig wird portionsweise in den Topf mit sprudelnden Salzwasser gepresst oder geschabt. Sobald diese an der Oberfläche schwimmen, werden die Spätzle abgeschöpft.
– Der Vorgang wird solange wiederholt bis der ganze Teig verarbeitet ist.

– Die Spätzle können nun pur zum Hauptgang serviert werden oder man verarbeitet diese zu Käsespätzle etc.
– Wir haben die Spätzle dann in Butter leicht braun angebraten und serviert.

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