Schlagwort-Archive: Sirup

Johannisbeersirup

Ich habe Dir im letzten Beitrag bereits gezeigt, wie ich meine Johannisbeeren entsafte. Da wir im Urlaub waren, wurde meine Beerenstauer schon zum Teil abgeerntet. Es blieb jedoch mehr als genug noch übrig. Da ich vergangenes Jahr bereits eine sehr gute Ernte hatte, ist auch noch ein wenig von dem Johannesbeergelee übrig, so dass ich mich dieses Jahr für Johannisbeersirup entschieden habe.

Ich finde, das Sirup eine gute Alternative zum Saft ist. Man kann das Mischungsverhältnis selbst entscheiden, je nachdem wie intensiv man die Schorle haben möchte. Dazu kann man den Sirup auch mal in ein Glas Sekt geben oder einfach zu einer Apfelsaftschorle. Ich fülle mir den Sirup gerne in kleinere Flaschen von 330 ml ab, so kann ich ein Fläschen auch mal in die Arbeit mitnehmen und dieses wird innerhalb einer Woche dann aufgebraucht.

Johannisbeeren sind eine fruchtige frische Abwechslung, und mit dem Johannisbeersirup habe ich die Sommerfrucht im Glas eingefangen.

Für die Verarbeitung habe ich den gewonnen Saft verwendet. Bei mir ergaben ein Kilo Johannisbeeren auch einen guten Liter Saft. Ich war fast ein wenig überrascht, da ich bei der Ernte das Gefül hatte, dass der Strauch heuer nicht so gut getragen hat und die Beeren relativ klein waren. Aber so kann man sich täuschen, mein Ergebnis hat mir auf alle Fälle was anderes gesagt.

 

Johannisbeersirup

 

Zutaten:

1 Liter Johannisbeersaft

250 g Gelierzucker

1 Pckg. (5 g) Zitronensäure

 

Zubereitung:

  • Der Johannisbeersaft mit gemeinsam mit dem Gelierzucker und der Zitronensäure in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Zuerst wird auf Stufe 4, für 5 Sekunden alles vermischt.
  • Nun den Saft für 12 Minuten, Stufe 2 auf 100 °C aufkochen und köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die sterilisieren Flaschen und einen Trichter vorbereiten. Bei mir ergab die Menge ca. 1300 ml.
  • Nach dem Aufkochen wird der Sirup in die vorbereiteten Flaschen gefüllt.
  • Diesen abkühlen lassen und dann dunkel und kühl lagern. Angebrochene Flaschen bitte im Kühlschrank lagern.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Einkochen. In diesem Sinne lass uns den Sommer im Glas festhalten.

Liebe Grüße aus der Küche.

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Maibowle mit Waldmeistersirup

Heute ist erster Mai und da ich ja quasi ein Landei bin gab es gestern auch noch den ein oder anderen Tanz in den Mai. Gefeiert wird in der Freinacht, dem 30. April – in meinem Fall wird mit Maibowle gefeiert. Diese ist mit einem selbstgemachtem Waldmeistersirup zubereitet.

 

Bowle mit Waldmeister

Maibowle mit selbstgemachtem Waldmeistersirup

Ich habe das Glück, dass neben meiner Terrasse zwischem dem Flieder Waldmeister wächst. Dieser wurde dieses Jahr kurzerhand abgeschnitten bevor er zu Blühen beginnt und zu Waldmeistersirup verarbeitet.  Wichtig ist, das man mit dem Sirup sparsam umgeht, da dieser ansonsten Kopfschmerzen und Übelkeit auslösen kann. Hintergrund ist, dass der Waldmeister Cumarin enthält und dies auslösen kann.

Daneben sei vorab noch erwähnt, dass der Waldmeister seinen Geschmack erst entfaltet, wenn die Blätter angewelkt sind. Deswegen ist zwischem dem Tag des Pflückens und der Weiterverarbeitung ein Tag Zeit, damit die Blätter welchen.

 

Bowle mit Waldmeister

Maibowle mit selbstgemachtem Waldmeistersirup

Falls Du Dich nun frägst, warum mein Waldmeistersirup und dementsprechend auch die Maibowle nicht so schön grün ist, wie Du Produkte mit Waldmeister aus dem Supermarkt kennst, liegt das daran, dass der Waldmeister zwar seinen Geschmack abgibt aber natürlich nicht seine Farbe.

 

Selbstgemachter Waldmeistersirup

Zutaten:

30 g Waldmeister

500 g Zucker

500 g Wasser

1 Zitrone (Schale zum Verzehr geeignet)

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird der Waldmeister gepflückt. Bitte darauf achten, dass er noch nicht blüht – ansonsten steigt der Cumaringehalt.
  • Den Waldmeister waschen und trocknen. Dann die Blätter einen Tag anwelken lassen.
  • Nun wird der Zuckersirup gekocht. Hierfür den Zucker in den Mixtopf des Thermomixes geben.
  • Mit Wasser auffüllen und beides auf Stufe 2 für 10 Minuten, 100 °C kochen lassen.
  • Den Zuckersirup in ein Weckglas umfüllen und abkühlen lassen.
  • Nun die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und dann mit einem Sparschäler schälen.
  • Die Zitrone in 5 mm-breite Scheiben schneiden.
  • Wenn der Zuckersirup abgekühlt ist, wird sowohl die Zitronenschale als auch die Zitronenscheiben und der angewelkte Waldmeister hineingegeben.
  • Den Sirupansatz nun für drei Tage kühl lagern und täglich umrühren.
  • Nach den drei Tagen werden die Zitrone und der Waldmeister herausgenommen.
  • Den Waldmeistersirup durch einen Filter abgießen.
  • Ich koche meinen erneut für 5 Minuten, Stufe 1, 100 °C im Thermomix auf und fülle diesen dann in zuvor sterilisierte Flaschen ab.

 

So, nun haben wir schon mal unseren selbstgeamchten Waldmeistersirup. Diesen verwenden wir für eine frische Maibowle. Diese ist relativ einfach zubereitet. Es werden zwei Flaschen Weißwein mit einer Flasche Sekt aufgegossen. Nun wird noch der selbstgemachte Waldmeistersirup hinzugegeben und das ergibt dann unsere Maibowle. Wie viel man vom Sirup nimmt, ist ein wenig abhängig, wie süß man die Bowle macht. Als Deko machen sich gut, ein paar Spalten von der Zitrone und etwas Grün wie z. B. noch Waldmeister oder Zitronenmelisse. Mit Eiswürfeln serviert, ein Getränk um in einen sonnenreichen Mai zu starten.

Maibowle

Maibowle mit selbstgemachtem Waldmeistersirup

Hab einen schönen Feiertag.

 

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Minzsirup

Ich habe mir für dieses Jahr auf die Fahne geschrieben, so viel als möglich selbst zu machen. Neben dem selber machen zählt dann auch dazu, viel neues auszuprobieren. Daher gibt es heute einen Minzsirup. Diesen verwende ich unter anderem dazu, dass ich eine Zitronenlimonade herstelle.

Zu dem Minzsirup kam ich, durch unsere Kräuterspirale. Wir brauchen schon viele Kräuter aber es gibt auch immer wieder welche, die nicht so oft passen oder die für den Eigenverbrauch zu schnell wachsen. So ging es uns auch mit der Minze.

Was macht man mit Minze? Natürlich ins Wasser geben oder in den Hugo, aber ansonsten? Da kam mir die Idee für den Sirup.

Ich verwende meinen Sirup entweder, um diesen in heißes Wasser zu geben (zum Frühstück) oder als Erfrischung in kaltes Wasser oder auch für selbstgemachtes Eis. Demnächst folgt noch eine Variante um Limonade herzustellen.

Minzsirup

Zutaten:
50 g frische Minzblätter
1 Zitrone
250 g Zucker
1 gestrichener TL Salz
600 ml Wasser

Zubereitung:
– Die Minzblätter von den Stängeln zupfen, waschen und in der Salatschleuder trocken schleudern.
– Die Zitrone halbieren und auspressen.
– Die Minzblätter mit dem Zitronensaft, Zucker und Salz in einen Topf geben und mit einem Stößel zerdrücken. Dadurch wird die Struktur der Minze aufgebrochen und das Minzöl kann austreten.
– Diese Mischung nun mit geschlossenen Deckel für 24 stehen lassen.
– Am nächsten Tag das Wasser aufkochen.
– Dieses über die Minz-Mischung gießen und weitere 24 Stunden mit geschlossenen Deckel stehen lassen.
– Am dritten Tag den Sirup durch ein Sieb, welches mit einer Mullwindel ausgelegt ist, in den Mixtopf des Thermomixes gießen. Den Sirup nun für 15 Minuten, Stufe 2, 100 °C  kochen lassen.
– In der Zwischenzeit werden Flaschen vorbereitet und sterilisiert.
– Den fertigen Sirup in die vorbereiteten Flaschen füllen, fest verschließen und auf den Kopf stellen.
– Diesen nun vollständig auskühlen lassen.

Wichtig ist, dass du den Topf immer mit einem Deckel verschließt, da ansonsten die komplette Wohnung nach Minze duftet.

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Limettensirup

Wie gehst Du denn mit der Hitze um? Bei uns ist es so, dass wir gerade am Wochenende vormittag alles erledigen, was zu erledigen ist und dann ab dem Nachmittag sind wir im Pool zu finden.
Wenn es so warm ist, muss jedoch auch jede Menge getrunken werden und daher gibt es bie uns diverse Sirups, welche Mineralwasser verfeinern. Heute möchte ich Dir einen Limettensirup vorstellen. Diesen verwenden wir entweder auch um das Wasser zu verfeinern oder um einen alkoholfreien Caipi zu machen. Das Rezept für den Caipi bekommst Du im nächsten Post, versprochen.

Limettensirup

Zutaten:
5 Bio-Limetten, sollten 150 ml Limettensaft ergeben
300 g Zucker
350 ml Wasser

Zubereitung:
– Die Limetten zuerst heiß abspülen und dann von 2 der Limetten die Schale abreiben.
– Alle Limetten halbieren und auspressen. Der Saft muss 150 ml ergeben. Sollten es zu wenig Limetten sein, einfach noch eine dazu nehmen.
– Den Limettensaft mit dem Zucker, dem Limettenabrieb und dem Wasser in den Mixtopf des Thermomixes geben und 20 Minuten, Stufe 2, 100 °C kochen.
– Während der Kochzeit Flaschen vorbereiten und sterilisieren
– Den noch warmen Sirup in die vorbereiteten Flaschen füllen und gut verschließen.

Schon ist der Sirup fertig und kann nun verbraucht werden. Lass es Dir schmecken und nutze diese Art, dein Wasser zu verfeinern.

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Holunderblütensirup

Vergangenes Wochenende war es bei uns schon richtig schön Wetter und so war es am Montag abend Zeit Holunderblüten zu sammeln. Vor allem, da am Abend schon ein richtiges Gewitter zu sehen war als ich nach Hause kam. ich dachte, ich muss es ausnutzen, jetzt wo die Blüten über mehrere Tage richtig schon offen waren.  Nachdem wir mehr oder weniger auf dem Land wohnen, sind wir abend noch kurz mit dem Rad los, über Wiesen und Felder und haben dabei ein paar Holunderblütendolden mitgenommen.
Was zaubert man daraus, damit man von dem feinen Duft möglichst viel hat – natürlich Holunderblütensirup.
Nachdem wir mein Mann und ich unser Wasser gerne mal ein bisschen verfeinern ich mir, dass ich auch den Holunderblütensirup noch ein klein bisschen abwandle. Ich habe eine Variante mit Citrusfrüchten (Zitrone, Limette und Orangen) gemacht.

Sirup selbstgemacht

Sirup aus Holunderblüten

Holunderblütensirup

Zutaten:
25 – 30 Holunderblütendolden
1 kg Zucker
1 L Wasser
1 Zitrone (mit verzehrbarer Schale)
2 Limetten (mit verzehrbarer Schale)
1 Orangen (mit verzehrbarer Schale)


Zubereitung ohne Thermomix
:
– Zuerst wird das Wasser mit dem Zucker zum Kochen gebracht und 10 Minuten kochen gelassen.
– In der Zwischenzeit die Blütendolden waschen bzw. nur kurz tauchen, damit der Blütenstaub nicht herausgewaschen wird.
– Die Zitrone, die Limetten und die Orange mit heißen Wasser waschen und dann in Scheiben schneiden.
– Es wird nun in einer großen Schüssel die Blüten eingeschichtet und darauf die Zitrusfrüchte verteilt Das Ganze dann mit der Lösung übergießen und vier Tage bei Zimmertemperatur und geschlossenem Deckel ruhen lassen, täglich umrühren.
– Nach vier Tagen den Sirup zuerst durch eine Flotte Lotte und dann durch ein Passiertuch (oder eine Stoffwindel) abgießen und erneut 10 Minuten köcheln lassen.
– Ich lege meine Flaschen immer in den Dampfgarer zum Sterilisieren. Das habe ich auch in diesem Fall getan. Den Sirup noch heiß umfüllen und die Flaschen verschließen.
– Der Holunderblütensirup hält sich bis zu einem halb Jahr, bitte dunkel und kühl (Keller, Speisekammer) lagern.

 

Zubereitung mit Thermomix:
– Zuerst das Wasser und den Zucker im Mixtopf auf Stufe 2, 20 Minuten, 100 °C zum Kochen bringen.
– In der Zwischenzeit die Blütendolden waschen bzw. nur kurz tauchen, damit der Blütenstaub nicht herausgewaschen wird.
– Die Zitrone, die Limetten und die Orange mit heißen Wasser waschen und dann in Scheiben schneiden.
– Es wird nun in einer großen Schüssel die Blüten eingeschichtet und darauf die Zitrusfrüchte verteilt Das Ganze dann mit der Lösung übergießen und vier Tage bei Zimmertemperatur und geschlossenem Deckel ruhen lassen, täglich umrühren.
– Nach vier Tagen den Sirup zuerst durch eine Flotte Lotte und dann durch ein Passiertuch (oder eine Stoffwindel) abgießen und erneut im Mixtopf des Thermomix 10 Minuten, Stufe 2, 80 °C köcheln lassen.
– Ich lege meine Flaschen immer in den Dampfgarer zum Sterilisieren. Das habe ich auch in diesem Fall getan. Den Sirup noch heiß mit einem Trichter umfüllen und die Flaschen verschließen.
– Der Holunderblütensirup hält sich bis zu einem halb Jahr, bitte dunkel und kühl (Keller, Speisekammer) lagern.

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