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Weihnachtsmenü

Wie feierst Du Weihnachten? Bei uns ist es so, dass wir sowohl am Heiligabend als auch an den Weihnachtsfeiertagen mit der Familie zusammenkommen. Dieses Jahr war meine Familie abends zum Essen da, und zwischen Hauptgang und Nachspeise gab es dann die Bescherung. Ich habe drei jüngere Geschwister, wobei zwei davon wirklich noch jung sind mit 10 und 12 Jahren. Da ist das so eine Sache mit dem Warten auf die Bescherung. Ich muss jedoch sagen, dass mir das ganz recht ist, da ich ja auch ein totaler Weihnachtsfan bin und ich somit die Bescherung auch herbeisehne.

Weihnachtsbaum

Christbaum 2015

Aber nun zum Tageablauf. Ich finde, dieses Jahr waren wir extrem gut organisiert. Wir konnten den Tag auch für uns genießen. Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei meinen Mann für die Hilfe bedanken.

Weihnachtstafel 2015

Weihnachtstafel 2015

Im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht, was wir Leckeres kochen oder eigentlich grillen könnten. Da das Wetter so traumhaft war, war mein Wunsch ein Brisket zuzubereiten. Vor allem nimmt das so keine Zeit in Anspruch und schmort vor sich im Grill dahin. Hier haben wir allerdings das Problem mit dem jüngeren Mitessern, dass hier die Akzeptanz für rosa gebratenes Fleisch noch nicht so vorhanden ist. Also umdenken – was könnten wir nur zubereiten, wo wir uns eigentlich auch ein wenig zurücknehmen können. Da fällt die Wahl eigentlich nur auf ein Schmorgericht. gut die Kategorie ist schon mal definiert, jetzt nur welches. Einen Rinderbraten in Rotwein geschmort hatten wir es, also sollte es ein Sauerbraten werden.

Den Sauerbraten habe ich schon am Sonntag vor Heiligabend eingelegt, das Rezept hierzu werde ich Dir in einem der nächsten Posts verraten, ebenso wie die weiteren Rezepte. Ich hoffe Du bist nun schon etwas gespannt was es gab.

 

Weihnachtsmenü 2015

Vorspeise
Lachstörtchen mit Feldsalat

Hauptgang
Sauerbraten mit Haselnuss-Dinkel-Spätzle
Bohnen im Speckmantel und Portweinzwiebeln

Nachspeise
selbstgemachtes Zimteis mit Orangenfilets

 

Wie findest Du die Menüfolge. Jetzt so im Nachhinein betrachtet, kann ich sagen, dass die Orangen nicht so zum Zimteis harmoniert haben, da hier der Zimtgeschmack vom Eis ein wenig aufgehoben wurde. Hier sollten wir evtl. eine Alternative überlegen, den Rest würde ich aber genau so wieder machen.

Also bleib dran und lass Dich von den Rezepten überraschen.

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Gulasch mal anders

Heute möchte ich Dir mein Gulaschrezept vorstellen. Ist es überhaupts Gulasch oder zählt es eher als Rinderschmortopf? Wie siehst Du das, sag mir Deine Meinung dazu.

Da es vergangenes Wochenende hier bei uns im Süden Bayerns nochmals frisch wurde und es regnerisch war, haben wir beschlossen den Beistellherd anzufeuern. Der Vorteil dabei ist, dass das Haus warm wird und wir so nebenbei unser Essen zubereiten können.

Nachdem wir erst letzten ein 5-Kilogramm-Paket Rindfleisch gekauft haben, sollte doch was dabei sein, dass ich hierfür nutzen kann. So war es dann auch, ich entschied mich für das Gulaschfleisch und dazu sollte es Brezenknödel geben.

Das Fleisch haben wir bei unserem Cousin gekauft, welcher einen Bauernhof betreibt und dort auch regelmäßig Tiere schlachtet. Das Fleisch geht dann in den Verkauf, hier bekommen wir 1A-Ware und wissen woher es stammt. Zudem wird auf dem Hof versucht, komplett auf Bio umzustellen. Es ist gar nicht so leicht, mit dem Prädikat „Bio“ ausgezeichnet zu werden, denn es ist ein jahrelanger Prozess bis die früher verwendeten Mittel abgebaut sind und auch keine Spuren mehr enthalten sind.

Gulasch nach Art des Hauses

Zutaten:
2 Zwiebeln
100 g Speckwürfeln
1/2 Stange Lauch
4 kleine vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 gelbe Paprika
1 EL Paprikamark
500 g Rindergulasch
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
400 g gestückelte Tomaten
400 ml trockener Rotwein (Shyraz)
400 ml Rinderfond

Zubereitung:
– Zu Beginn werden die Zwiebeln klein gewürfelt, ebenso wie der Paprika, die Kartoffeln und der Lauch in Scheiben.
– Der Speck wird im Bräter ohne zugabe von zusätzlichem Fett ausgelassen. Dann die gewürfelten Zwiebeln hinzugeben und glasig andünsten.
– Nun den Lauch, die Kartoffeln und den Paprika dazu, kurz anrösten und das Paprikamark unterrühren.
– Das Fleisch wird mit Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver gewürzt und dann hinein in den Bräter.
– Nun das ganze mit dem Rotwein, den gestückelten Tomaten und dem Rinderfond aufgießen und zuerst bei geschlossenem Deckeln für 2 Stunden schmoren.
– Dann den Deckel abnehmen und etwa für 1 1/2 Stunden einköcheln lassen.
– Zum Schluss das Gulasch noch abschmecken und mit den Knödeln servieren.

Uns hat es hervorragend geschmeckt. Wie bereitest Du Dein Gulasch zu? Ist das ein Gulasch oder doch ein Rinderschmortopf?

Freue mich auf deine Nachricht. Grüße aus der Küche.

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