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Himbeergeleewürfel

Bestimmt bist Du schon mitten in der Weihnachtsbäckerei und brauchst jetzt vielleicht mal etwas anderes als Plätzchen. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, meine Liebsten mit möglichst viel Selbstgemachtem zu beschenken. Eine Idee, welche ich mir schon mehrmals durch den Kopf habe gehen lassen, sind Geleewürfel. Für den ersten Versuch sollten es Geleewürfel aus Himbeeren, also Himbeergeleewürfel werden. Was mich daran so faszinierst ist die Farbe und dass dies nicht im geringsten etwas damit zu tun hat, was man als Geleebanane kaufen kann.

Da ich mir sowieso Hohlkörper für die Pralinen – ja die mache ich mir nicht selbst – bestellt habe, habe ich gleich das benötigte Pektin und den Glukosesirup mitbestellt. Ich habe zuvor ein wenig recherchiert, ob ich Pektin mit Agar-Agar austauschen kann, bin aber nicht wirklich über eine eindeutige Aussage gestolpert, so dass ich es noch den Originalzutaten zubereitet habe. Ich habe zwar Läuterzucker und auch schon Zuckersirup selbst eingekocht, doch auch dieser hat nicht viel mit dem erworbenen Glukosesirup zu tun. Den Glukosesirup musst Du Dir vorstellen, wie den Inhalt aus den „Schleckmuscheln“ die man früher als Kinder bekommen hat. Er ist sehr zähflüssig und klebrig.

Als ich dann alles Zutaten zusammen hatte, habe ich mich an die Produktion gemacht.

Himbeergeleewürfel

Geleewürfel aus Himbeermark

Himbeergeleewürfel

Zutaten:
600 g TK-Himbeeren
395 g Zucker
11 g Pektin
1/2 TL Zitronensaft
55 g Glukosesirup

Zucker zum Wälzen

Zubereitung:
– Die gefrorene Himbeeren habe ich auf einem flachen Teller aufbereitet und mit etwas des Zuckers bestreut und auftauen lassen.
– Die aufgetauten Himbeeren habe ich dann durch ein Küchensieb in einen Topf passiert.
– Nun eine kleine Auflaufform mit ca. 20 x 15 cm Größe bereit stellen
– 30 g Zucker und das Pektin vermischen und unter das vorbereite Himbeermark geben.
– Alles unter Rühren zum Kochen bringen.
– Nun den Glukosesirup und den restlichen Zucker zu den Himbeeren geben und unter Rühren aufkochen lassen und ca. 4 Minuten einkochen.
– Es wird der Zitronensaft untergerührt und anschließend wird das Himbeergelee in die vorbereitete Auflaufform gefüllt.
– Diese habe ich dann auf unsere überdachte Terasse für eine Stunde zum Abkühlen gestellt.
– Nach der Abkühlzeit wird das Himbeergelee in Würfel geschnitten.
– In einen tiefen Suppenteller wird etwas feiner Zucker gegeben und die einzelnen Himbeergeleewürfel werden darin gewälzt.
– Ich habe meine fertigen Himbeergeleewürfel in einen Kuchencontainer gegeben und diese werden im kühlen Flur gelager.

Ich muss Dich vorwarnen, mehr als einen Himbeergeleewürfel kannst Du nicht essen, das diese wirklich sehr süß sind. Aber Sie sind eine Sünde wert und über mehrere Wochen haltbar.

Viele Spaß beim Herstellen und glücklich Machen Deiner Lieben.
Ich werde für Weihnachten noch als zweite Sorte Mangogeleewürfel zubereiten, da diese auch eine wunderschöne Farbe haben.

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Mandeltrüffelpraline

So die Pralinenproduktion ist mit Sorte Nummer vier abgeschlossen. Es ist wieder eine Trüffelpraline, dieses mal aber mit Nuss in der Trüffelmasse durch Nutella und mit Mandeln als Hülle. Eigentlich sollten es ja Haselnüsse außenrum sein, aber dadurch dass diese aktuell vergriffen sind, habe ich Mandeln gewählt.

Mandeltrüffelpraline

Zutaten:
100 g Vollmilch Kuvertüre
70 g Sahne
80 g Nutella
80 g weiche Butter

400 g Zartbitterkuvertüre
200 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
– 100 g Kuvertüre fein Hacken.
– Zuerst wird die Sahne aufgekocht. Das Nutella einrühren und dann von der Herdplatte nehmen. Die gehackte Kuvertüre in die Sahne einrühren bis die Schokolade aufgelöst ist.
– Die entstandene Ganache / Schokoladenmasse muss für ca. eine Stunde auf der Terrasse abkühlen.
– Nach dem Abkühlen die Ganache mit dem weichen Butter und dem Stabmixer aufrühren, so dass sich diese gut weiterverarbeiten lässt.
– Hierzu wird die vorbereitete Masse in einen Spritzbeutel mit einer 11-er oder 12-er Tülle (am Besten in Einmalspritzbeutel) gefüllt.
– Nun ca 35 Tupfen auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech aufspritzen.
– Die Pralinen ruhen lassen, damit diese fest werden kann. Dies hat bei mir in etwa eine Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Zum Überziehen wird die Zartbitterkuvertüre geschmolzen und temperiert.
– Die Pralinen werden in die temperierte Kuvertüre getaucht, in den Mandeln gewälzt und dann auf einem Backpapier getrocknet.

Grüße aus der Backstube und viel Vergnügen beim Pralinen herstellen.

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Eierlikörtrüffelpraline

Alle Guten Dinge sind bekanntlich drei, daher gibt es heute die dritte Vorstellung für Pralinen. Heute Eierlikörtrüffel. Auch diese Pralinen wurden wieder mit Hohlkugeln hergestellt. Hintergrund ist, dass ich mir im temperieren der Schokolade immer noch zu unsicher bin, denn für das Gießen von Formen muss man wirklich ganz genau die Temperatur hinbekommen, da diese sonst nicht auskristalisieren und sich nicht mehr aus der Form lösen lassen.

Eierlikörtrüffelpraline

Zutaten:
150 g weiße Kuvertüre
130 ml Eierlikör
50 g weiche Butter

30 Hohlkörperkugeln
150 g weiße Kuvertüre

Zubereitung:
– 150 g Kuvertüre fein Hacken.
– Zuerst wird der Eierlikör eine Minute aufgekocht. Die Butter in den Eierlikör einrühren und dann von der Herdplatte nehmen. Die gehackte Kuvertüre in den Eierlikör einrühren bis die Schokolade aufgelöst ist.
– Die entstandene Ganache / Schokoladenmasse muss für ca. eine Stunde auf der Terrasse abkühlen.
– Nach dem Abkühlen die Ganache mit dem Stabmixer aufrühren, so dass sich diese gut weiterverarbeiten lässt bzw. die Hohlkörper gefüllt werden können.
– Hierzu wird ie vorbereitete Masse in einen Spritzbeutel (am Besten in Einmalspritzbeutel) gefüllt und die Hohlkugeln parat gestellt.
– Nun den Spritzbeutel minimal aufschneiden und die Hohlkörperkugeln füllen.
– Die Pralinen ruhen lassen, damit die Füllung fest werden kann. Dies hat bei mir in etwa eine Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Für das Schließen der Pralinen schmelzen wir 150 g weiße Kuvertüre und temperieren diese.
– Die Pralinen werden zuerst mit einem Tupfen verschlossen.
– Sobald der Verschluss getrocknet ist werden die Pralinen in der geschmolzenen, temperierten Kuvertüre getauchtn und dann auf einem Backpapier getrocknet.

Machst Du auch Pralinen? Was sind Dein Erfahrungen damit und hast Du für mich Tipps?

Grüße aus der Weihnachtsstube.

Nachdem der Blog von Küchen-Atlas und der Galeria Blog eine so tolle Blogparade ins Leben gerufen haben – „Weiß wie der Schnee“ – möchte ich die Praline dort einreichen.

Schaut doch mal, was die anderen Teilnehmer so alles eingereicht haben und drückt mir die Daumen auf einen der Überaschungskörbe aus dem Hause Galeria Kaufhof.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

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Erdbeer-Jogurt-Praline

Ich habe es ja schon angedeutet, dass das ein oder andere Pralinenrezept noch kommen wird, da ich gerade mitten in der Vorbereitung der Weihnachtsgeschenke bin. Neben der bereits vorgestellten Orangenpraline gibt es heute eine leichtere aber ach wieder fruchtige Variante, die Erdbeer-Jogurt-Praline.

fruchtige Praline

Erdbeer-Jogurt Praline

Erdbeer-Jogurt-Praline

Zutaten:
15 g Fruchtpulver Erdbeere
120 g Kuvertüre
50 g Sahne
80 g Jogurt

30 Hohlkörperkugeln
150 g Kuvertüre

Zubereitung:
– Für die Füllung wird zuerst die 120 g Kuvertüre gehackt.
– Die Sahne in einem Topf zum Kochen bringen und eine Minute köcheln lassen.
– Den Topf von der Herdplatte nehmen und die vorbereitete Kuvertüre und das Fruchtpulver hineingeben. Solange rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat
– Den Jogurt hinzugeben und nur mehr unterheben. Die Masse abkühlen lassen.
– Nach der Abkühlphase die Masse in einen Spritzbeutel (am Besten in Einmalspritzbeutel) füllen und die Hohlkugeln parat stellen.
– Nun den Spritzbeutel minimal aufschneiden und die Hohlkugeln füllen.
– Die Hohlkugeln nun wieder an einem kühlen Ort ruhen lassen, damit die Füllung fest werden kann.
– Für das Schließen der Pralinen werden die restlichen 150 g Kuvertüre geschmolzen und temperiert.
– Die Pralinen werden mit einem Tuper der Kuvertüre verschlossen.
– Sobald der Verschluss getrocknet ist kann jede einzelne Praline getaucht werden und anschließend zum Abkühlen auf einem Backpapier abgelegt werden.

Die Pralinen wurden dann noch mit getrockneten Goji-Beeren dekoriert, welche in meinem Goodie-Bag vom Foodbloggercamp 2014 in Berlin waren.

fruchtige Praline

Erdbeer-Jogurt-Praline

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