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Schokoschneebälle

Es sind nicht mal mehr 40 Tage und dann ist Weihnachten vor der Türe bzw. viele Christkindlmärkte beginnen auch schon am kommenden Wochenende. Und zur Winterzeit bzw. Weihnachtszeit gehört natürlich Schnee und somit auch Schneebälle dazu. Für mich müssen es auch Plätzchen sein und in diesen Schokoschneebälle vereine ich quasi die Komponenten. Also starte mit mir die Weihnachtsbäckerei, oder hast Du schon fleißig Plätzchen gebacken und genießt die ersten Sorten schon auf der Kachelofenbank mit einem heißen Tee oder Punsch in der Hand?

Du wirst sehen die Schokoschneebälle sind nicht nur was für die Weihnachtszeit, denn diese sind fix zubereitet und schmecken bestimmt auch danach noch, wenn die Winterzeit so richtig im Gange ist. Für das Rezept brauchst Du auch keine besonderen Zutaten, was sehr für die Schokoschneebälle spricht. In diesem Sinne ran an die Küchenmaschine.

Schokoschneebälle

Zutaten:
250 g Zucker
100 g Schokolade, 75 %-ige
50 g Butter
100 g Weizenmehl (Typ 405)
1/4 TL Backpulber
1 EL Kakaopulver (100%-iger Kakao von Valrhona)
1 Ei
1 Eigelb
2 Prisen Salz
1 TL Zimt

Ofeneinstellung:
170 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
14 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker im Thermomix für 30 Sekunden auf Stufe 10 zu Puderzucker verarbeitet. Hierzu spannst Du zwischen Deckel und Messbecher am Besten ein Zewa, dann staubt es nicht.
– Den fertigen Puderzucker bitte umfüllen und zur Seite stellen.
– Es wird nun die Schokolade in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinert. Dann die Butter hinzufügen und für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1,5 schmelzen.
– Das Mehl, das Backpulver, 60 g des vorbereiteten Puderzuckers, das Kakaopulver, das Ei und das Eigelb sowie Salz und Zimt mit in den Mixtopf geben und auf Stufe 3, 1 Minute zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
– Nach der Kühlzeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorbereiten.
– Das Backblech mit Backpapier auskleiden.
– Aus dem Teig wallnussgroße Kugeln formen und in dem vorbereiteten Puderzucker wälzen.
– Anschließend auf das Backblech legen.

– Die Schokoschneebälle nach dem Backen erneut mit Puderzucker bestreuen und in einer Plätzchendose aufbewahren (wenn Sie nicht schon vorher verputzt sind).

Wünsche Dir ein schöne Backen und viel Spaß mit den Plätzchen.
Gruß aus meiner Küche.

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Vanillekipferl

Jetzt habe ich Dir einige meiner Pralinen vorgestellt, was allerdings auf keinen Plätzchenteller fehlen darf sind Vanillekipferl. Vanillekipferl sind die heimlichen Favoriten in der Familie. Wenn ich da einen Teller voll hinstelle ist der in Null komma Nix leer, aber keine hat natürlich eines davon genommen.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich keine Kipferl mehr forme, bei mir gibt es statt Vanillekipferl nun Vanillestangerl. Ersten werden diese gleichmäßiger, zweitens werden keine Spitzen dunkler und drittens brechen meine „Vanillekipferl“ nicht beim wenden im Vanillezucker.

Genau, der Vanillezucker – das ist auch so ein Thema. Ich mache meinen Vanillezucker selbst. Dafür sammle ich meine leeren Vanilleschoten in einem Zucker mit Glas. Wenn diese Zuckermischung gut durchgezogen hat, dann gebe ich alles in den Thermomix und pulverisiere den Zucker auf Stufe 10 inklusive der Schoten. Diese werden dadurch ganz klein gemixt und müssen nicht gerausgefischt werden. Somit sind die Schoten wirklich zu 100 % genutzt worden.

Vanillekipferl


Zutaten für die Vanillekipferl:

50 g Puderzucker
30 g Vanillezucker bzw. 2 EL Vanilleextraxt
140 g Mehl Typ Wiener Griessler
50 g gemahlene Mandeln
110 g kalte Süßrahmbutter


Zum Bestäuben:

Vanillezucker


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

17 Minuten


Zubereitung:

– Es werden alle Zutaten für die Vanillekipferl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diese für 1,5 Minuten auf der Teigstufe verknetet.
– Den Teig in einem Frischhaltebeutel geben und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
– Nun zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Den Teig vierteln. Jeweils ein Viertel daumendick ausrollen und nur noch in der gewünschten Länge abschneiden.
– Die Zuschnitte auf dem vorbereiten Backblech auslegen, bitte beachten Sie, dass die Vanillekipferl ein wenig auseinanderlaufen, daher etwas abstand halten.
– Die Vanillekipferl nun für 17 Minuten backen.
– In der Zwischenzeit soviel Vanillezucker in einen tiefen Teller geben, dass der Boden bedeckt ist.
– Die fertigen, noch warmen Vanillekipferl im Vanillezucker wenden und anschließend auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.
– Die Vanillekipferl in einer Plätzchendose im Kühlen aufbewahren.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen und lass Dir die Plätzchen schmecken.
Welche Plätzchen dürfen auf Deinem Plätzchenteller nicht fehlen?

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Orangenmandeln

Da wir schon in der Pralinenproduktion sind, habe ich mich auch über Orangenmandeln gewagt. Dies ist eine Kombination aus Marzipan mit Orangenlikör und Orangenzucker. Die Orangenmandeln sind ganz einfach herzustellen und ergänzen das Pralinensortiment. Ich finde dass uns diese Orangenmandeln einen weiteren Geschmack vermitteln und sie eine Alternative zu den Marzipankartoffeln sind – die man schon kennt. Zudem ist Orange und Winter einfach eine Kombination, da kommt man gar nicht daran vorbei.

Orangenmandeln

Zutaten:
50 g Zucker
200 g Marzipan
30 g Grand Manier

50 g Zucker
Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 7 Sekunden, Stufe 10 gemahlen zu Puderzucker
– Dann das Marzipan in Stücken und den Grand Manier hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 3 verkneten.
– Die Masse dann in eine Schüssel umfüllen und für eine Stunde kühl stellen.
– Nach der Kühlzeit habe ich mit zwei Espresselöffeln kleine Nocken aus der Marzipanmasse geformt – wie Mandeln und diese auf einem Brett für einen guten Tag trocknen lassen.
– Nach der Trocknungszeit mit dem restlichen Zucker wieder Puderzucker herstellen und den Orangenabrieb hinzugeben.
– Die Orangenmandeln darin wälzen und kühl lagern.

 

Wie sieht es bei Euch aus, mögt Ihr Marzipan oder ist das eher nur in Backwaren gedultet, weil man da eigentlich gar nicht drum rum kommt.

Ich für meinen Teil, bin jetzt nicht scharf auf Marzipan pur, aber in Dominosteinen oder auch in einem leckeren Schokoladenkuchen mit Marzipan oder im Apfelstrudel, da darf es schon mal drinnen sein.

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Orangenzungen

Im letzten Beitrag habe ich Dir ja erzählt, dass mein Mann Zimtsterne liebt. Aber ich backe nicht nur die Plätzchen der anderen, sondern meine Lieblingsplätzchen dürfen auch nicht zu kurz kommen. Wo ich einfach nicht widerstehen kann, sind Orangenzungen. Diese leckeren saftigen Plätzchen mit Orangensaft und Marzipan. So schön saftig und dann noch Marillenmarmelade und die Enden mit Schokolade – mmmmh einfach köstliche diese Orangenzungen.

Entschuldige, jetzt bin ich ganz schön ins Schwärmen gekommen, aber Du wirst sehen, wenn Du die Orangenzungen gebacken hast, geht es Dir auch so. Da kann man die Finger gar nicht davon lassen.

Orangenzungen

Zutaten:
400 g Butter
200 g Zucker
200 g Marzipan
8 Eigelb
520 g Mehl
2 Orangen

Marillenmarmelade
Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Abrieb der Orange aufgefangen. Im Anschluss wird diese halbiert und entsaftet. Hier bitte nicht nur den Saft verwenden, sondern auch das Fruchtfleisch.
– Sowohl Orangenabrieb, als auch der Orangensaft mit dem Fruchtfleisch wandert in den Mixtopf des Thermomix.
– Alle weiteren Zutaten (Eigelb, Butter, Zuckerm Marzipan, Mehl) auch. Nun das ganze auf Stufe 4 zu einem cremigen Teig verarbeiten.
– Es werden nun 2 Backbleche mit Backpapier vorbereitet und der Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze aufgeheizt.
– Den Teig für die Orangenzungen nun in einen Spritzbeutel umfüllen und diesen auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen. Bei mir wurden es unterschiedliche Formen, entweder Tupfen, Stangen oder Schleifen – aber hier sind Dir keine Grenzen gesetzt.
– Die Bleche nun einzeln für 15 Minuten backen, bis die Orangenzungen goldbraun sind.
– Die abgekühlten Plätzchen werden nun mit Marillenmarmelade zusammengeklebt.
– Anschließend die Kuchenglasur schmelzen und immer ein geklebtes Orangenzungen-Pärchen tauchen und erneut abkühlen lassen.
– Die fertigen Orangenzungen in einer Plätzchendose aufbewahren.

Du wirst sehen, dies sind Plätzchen die wirklich die gesamt Adventszeit saftig bleiben. Durch die Zubereitung mit dem Thermomix wird das Marzipan auch schön klein und die Orangenzungen lassen sich mit dem Spritzbeutel gut aufspritzen.

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Zimtsterne

Jeder hat ja so seine Favoriten. Die Lieblingsplätzchen meines Mannes sind Spitzbuben und Zimtsterne. Ich finde Zimtsterne sind nicht so einfach zu machen und wenn man mal sein Rezept gefunden hat, sollte man an diesem auch festhalten. Meine letzte Erfahrung mit Zimtsternen war nicht ganz so gut, denn diese sind sehr hart geworden und wurden auch nicht im Lauf der Zeit weich. Aber dieses Jahr sind sie um so weicher, hier finde ich nur, dass Sie durch die blanchierten Mandeln etwas käsig sind – aber geschmacklich top.

Wie bereitest Du deine Zimtsterne zu, bäckst Du Sie oder trocknest Du nur – ich habe mich hier mit meiner Arbeitskollegin beratschlagt – Sie hat ein Familienrezept, welches nur trocknen vorsieht. Bei mir ist dies ewas anders. Gleich zeige ich Dir mein Rezept.

Zimtsterne

Zutaten:
500 g gemahlene (weiße) Mandeln
300 g Puderzucker
2 1/2 TL Zimt
1 TL Zitronenabrieb
1/2 geriebene Tonkabohne
2 Eiweiß
2 EL Vanilleextrakt

125 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Ofeneinstellung:
150 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Meinen Puderzucker habe ich vorab im Thermomix selbst hergestellt. Hierfür die gewünschte Menge in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 pulverisieren bis zum gewünschten Grad. Anschließend umfüllen bis er benötigt wird.
– Es wird aus den Mandeln, dem Puderzucker, dem Zimt, den beiden Eiweiß, dem Vanilleextraxt und dem Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine ein Teig hergestellt.
– Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Diesen auf der Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen und anschließend die Sterne daraus austechen. Diese auf die vorbereiteten Backbleche geben.
– Nun das einzelne Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen und nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen bis dieses cremig ist.
– Den Ofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
– Die Baisermasse habe ich mit Espressolöffel auf die Sterne gegeben und mit diesen gleichmäßig bestrichen.
– Die Sterne auf der untersten Schiene im Ofen backen. Achtung die Sterne sollten weiß bleiben, das Baiser sollte sich nicht verfärben.
– Die Zimtsterne nach dem Backen auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aufsparen.

Lass Sie Dir schmecken.

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Nougatkipferl

Hast Du schon mit der Weihnachtsbäckerei begonnen? Bei mir ist Sie im vollen Gange, deswegen gab es diese Vorweihnachtszeit bisher auch so wenig Plätzchenrezepte.

Ich möchte Dir so viel vorstellen, aber ab und zu fehlt einfach die Zeit, bzw. wenn ich Zeit habe, dann wird diese in der Küche verbracht – ein Teufelskreis. Aber ich versuche mich zu bessern, versprochen.

Ich muss gestehen ich bin bei den Plätzchen nicht so experimentierfreudig sondern ich vertraue auf die Klassiker, welche in der Familie bisher gut angekommen sind. Die Klassiker  bei uns sind Nougatkipferl, Vanillekipferl, Zimtsterne, Orangenzungen und Lebkuchen. Diese werde ich dir auch in den nächsten Tagen noch einzeln vorstellen. Den Anfang machen die Nougatkipferl. Was ich an dem Rezept mag, ist die Tatsache dass neben dem Zucker des Nougat kein weiterer hinzugefügt wird.

 

Nougatkipferl

Zutaten:
200 g Nougat
200 g weiche Butter
300 g Mehl, Typ Wiener Griessler
1/2 TL Backpulver
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz

100 g Zartbitterschokolade/-Kuvertüre

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst habe ich die weiche Butter und das Nougat in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diese auf Stufe 5 für 10 Sekunden verrührt.
– Anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen und für 2 Minuten in der Knetstufe kneten lassen.
– Der Teig wird in einen Gefrierbeutel gegeben und im Kühlschrank für mindestens eine Stunde gekühlt.
– Anschließend die zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einen Teil zu einer langen Rolle formen.
– Ich schneide diese dann in gleich große Stücke und forme diese anschließend zu kleinen Kipferln.
– Die Nougatkipferl auf dem vorbereiteten Blech nicht zu nah zusammen legen, da diese ein klein wenig auseinander laufen.
– Die Nougatkipferl einzeln backen und anschließend auskühlen lassen

– Wenn alle Nougatkipferl gebacken und ausgekühlt sind wird die Kuvertüre geschmolzen und die beiden Enden darin eingetaucht. Die Nougatkipferl anschließend nochmals abkühlen lassen.
– Die Nougatkipferl in eine Gebäckdose schichten und kühl aufbewahren.

Wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

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Schoko-Crossies

Heute habe ich wieder mal ein neues Rezept für Schokocrossies ausprobiert. Dieses Jahr habe ich ja auch meine Thermomix zur Verfügung, mit dem das Schokolade schmelzen wirklich super fix geht. Zudem brauche ich die Schokolade nicht umfüllen und kann die Cornflakes direkt dazugeben. So, nun zum Rezept und die Umsetzung, bevor ich hier noch lange eine Rede halte.

Schoko-Crossies

Zutaten:
300 g Zartbitterkuvertüre
25 g Palmin
15 g Vanillezucker
100 g Cornflakes

evtl. etwas Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird die Kuvertüre grob gebrochen und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese wird dann innerhalb von 8 Sekunden auf Stufe 10 geraspelt.
– Nun das Palmin und den Vanillezucker (sowie den Orangenabrieb) hinzugeben und das Ganze innerhalb von 2:30 Minuten bei 50°C schmelzen lassen.
– Anschließend nun durch die Öffnung im Deckel die Cornflakes im Rückwärtslauf auf Schongang einrühren. Dies mit Sichtkontrolle machen, und wenn man das Gefühl hat, dass alle Cornflakes mit Schokolade sind, kann der Vorgang beendet werden. Dies dauert so in etwa 2 – 3 Minuten.
– Nun mit zwei Löffeln auf ein mit Backpapier ausgekleidetes Backblech kleine Häufchen machen. Diese müssen nun abkühlen und die Schokolade aushärten.
– Die fertigen Crossies in eine Dose sortieren zum aufbewahren.

Wünsche viel Spaß mit diesem schnellen Gruß aus der Küche zur Weihnachtsbäckerei.

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Weihnachtsbackstube – Lebkuchen

Dieses Wochenende habe ich in meiner Backstube weitere Weihnachtsvorbereitungen getroffen. Neben dem Kauf von weiteren Weihnachtsgeschenken (denn die kluge Frau baut ja bekanntlich vor) habe ich auch Lebkuchen gebacken Bei uns gibt es schon seit einigen Jahren Kartoffellebkuchen, denn die haben zum Einen eine Gelinggarantie und zum Anderen braucht man dafür keine besonderen Backzutaten und sie sind ganz rasch durchgezogen, so dass diese bald vernascht werden können.
Ich wünsche Dir ganz viel Spaß beim Nachbacken.

Kartoffellebkuchen

Zutaten:
18 EL mehlig kochende Kartoffeln (entspricht 5 großen Knollen)
6 Eier
550 g brauner Zucker
500 g gemahlene Haselnüsse
450 g Mehl Typ 405
3 Pckg. Backpulver
100 g Zitronat
100 g Orangeat
1 TL Zimt
3 TL Lebkuchengewürz
1 Pckg. Oblaten (70 mm)
Kuchenglasur (Vollmilch/Zartbitter)

Ofeneinstellung:
195 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
17 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst gehören die Kartoffeln geschält geschnitten und gekocht, bis diese weich sind. Die Kartoffeln abgießen und abkühlen lassen. Danach gehören diese entweder gerieben oder ich habe sie im Thermomix auf Stufe 6 innerhalb von 5 Sekunden püriert.
– Wer das Zitronat so wie wir ganz klein mag, kann dieses entweder mit dem Zwiebelhacker zerkleinern oder auch in den Thermomix geben. Auch dieses habe ich innerhalb von 10 Sekunden (mit Sichtkontrolle) auf Stufe 6 noch zerkleinert.

– Nun zur eigentlichen Zubereitung. Ich habe die Eier und den Zucker in die Rührschüssel der Küchenmaschine gegeben und dieses schaumig schlagen lassen.
– Anschließend die Kartoffeln und das Zitronat und Orangeat hinzugeben und erneut durchrühren.
– Nun die Nüsse und die Gewürze unterheben.
– Zum Schluss noch das Mehl und das Backpulver hinzu und noch kurz vermengen.
– Den Ofen nun vorheizen auf 195 °C Ober-/Unterhitze.
– die Backbleche mit Backpapier auslegen und die Oblaten einzeln mit ca. einen gehäuften Esslöffel des Lebkuchenteiges bestreichen. Die Oblaten nicht ganz bis zum Rand bestreichen, da der Teig beim Backen noch auseinanderläuft.
– Die Oblaten nun in den vorgeheizten Ofen geben und innerhalb von 17 Minuten backen lassen.
– Nach dem Backen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend noch mit der Kuchenglasur bestreichen.
– Die Lebkuchen in einer Keksdose aufbewahren.

In weihnachtlicher Vorfreude grüße ich Dich aus meiner Küche.

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