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Selbstgemachte Pasta

Unser Sommerurlaub war dieses Jahr erneut eine Kreuzfahrt. Wir haben uns wieder für eine Tour mit der Mein Schiff entschlossen. Warum, weil wir von unserer ersten Kreuzfahrt so begeistert waren das wir uns gar keine Gedanken zu einem Wechsel der Reederei gemacht haben. Wir haben im Katalog der Mein Schiff eine Route gefunden, welche viele unserer Wunschhäfen abdeckte – es wurde eine Route im westlichen Mittelmeer. Neben den tollen Häfen ist uns auch das Gesamtpaket an Bord wichtig. Die TuiCruises lässt dabei mit dem Premium All-Inclusive-Paket keine Wünsche offen. Wir waren dieses mal mit der Mein Schiff 5 unterwegs, worauf auch andere Restaurants als auf der Mein Schiff 3, bekannt von unserer ersten Kreuzfahrt, sind. Eines davon ist die Osteria – Pizza e Pasta. Dort wird frische selbstgemachte Pasta angeboten. Aber nicht nur dort wird die selbstgemachte Pasta serviert, sondern auch in den beiden Atlantik Restaurants.

Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager) von TuiCruises

Selbstgemachte Pasta an Bord der Mein Schiff 5

Während der Kreuzfahrt hat sich ergeben, dass ich mit den beiden Besatzungsmitgliedern der Mein Schiff 5, Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager), ein Gespräch zu dem Konzept der selbstgemachten Pasta führen konnte. Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals ganz herzlich hierfür bedanken.

Im Vorfeld zu dem Treffen hatte ich mir überlegt, welche Fragen Dich und mich interessieren.

Starten möchte ich mit der Information, dass es sich bei der selbstgemachten Pasta an Bord um Frischeinudeln handelt, welche von den Köchen täglich frisch zubereitet werden. Die Mengen der selbstgemachten Pasta sind ganz ordentlich, denn die Osteria bietet 90 Sitzplätze im Innenbereich und 30 Sitzplätze im Außenbereich. Es werden täglich 34 Portionen á 8 kg zubereitet. Wenn Du Veganer bist, wird für Dich eine separate Portion frischer Pastateig (ohne Ei) zubereitet, dieser Wunsch muss bitte bei der Bestellung geäußert werden.

Info für Allergiker

Zu dem Thema Allergien oder auch Ernährungsarten bietet die Mein Schiff noch etwas besonderes an. Es gibt zum Beginn der Kreuzfahrt ein „Allergikertreffen“. Hier kann man sich melden, und seine Ernährungsform bzw. Allergien bekannt geben. Dementsprechend wird dies in den Küchen und Bäckereien umgesetzt und man bekommt auf Einen persönlich abgestimmtes Essen. Jetzt aber zurück zu der selbstgemachten Pasta 🙂 .

Die Pasta, hergestellt mit Semola di grano duro (Hartweizengrieß), wird von den Passagieren am liebsten als Spaghetti Bolognese oder als Spaghetti Arrabbiata gegessen. In der Osteria auf Deck 5, welche auf der Mein Schiff 5 und Mein Schiff 6 zu finden sind, werden diese als Portionen angeboten. Im Atlantik Mediterran wird die selbstgemachte Pasta als Familienportion angeboten. Ich habe mir dies ähnlich wie in einer bekannten Pastawerbung vorgestellt. Eine gedeckte Tafel und drei Generationen sitzen dort am Tisch mit einer großen Schale in der Mitte, in welcher die zubereitete Pasta ist. Jeder nimmt sich daraus und es wird gemeinsam das Essen genossen. Meine Gesprächspartner, Frau Graf und Herr Reinert haben mir dies auch bestätigt. Das Konzept ist es, gemeinsam die Pasta zu genießen und sich aus einer großen Schüssel zu bedienen. Hier kann ich nur sagen, was für ein schöner Gedanke.

Die angebotenen Soßen haben in den beiden Restaurants die selbe Rezeptur. Eine neue Soße wird zuerst auf einem Schiff entwickelt. Der Vorschlag geht dann an die Zentrale in Hamburg und wird dort nachgekocht und hoffentlich für gut empfunden. Wenn diese künftig in der Osteria umgesetzt wird, wird dann zentral von Hamburg aus die Rezeptur wieder an alle Schiffe mit dem Konzept weitergegeben.

Zahl des Tages

Zu guter Letzt vielleicht noch eine Zahl, welche mich wirklich nachhaltig beeindruckt hat. Auf einer elftägigen Reise, wie unserer, werden 54.000 Eier an Bord benötigt. Diese kommen an den verschiedensten Stellen zum Einsatz (Frühstück, Bäckerei, Küche, Pasta, …). Aber wow, 54.000 Eier ist schon eine Hausnummer – das wären in Haushaltsmengen gemessen 5.400 Schachtel Eier. Das wäre vermutlich unser Bedarf für ein ganzes Leben :-).

Ich hoffe ich konnte Dir ein paar spannende Informationen rund um eine Kreuzfahrt geben.

Gruß aus der Küche.

 

Miriam Graf (Executive Chef) und Andreas Reinert (Hotel Manager) von TuiCruises

 

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Nudel-Schinken-Gratin

Wenn das Wetter nicht so prickelnd ist, dann darf es auch ruhig mal etwas überbackenes sein – heute ein Nudel-Schinken-Gratin. Die Hauptarbeit bei diesem Gericht leistet das Backrohr. Die Vorbereitung ist ruck-zuck abgeschlossen und man kann den Feierabend genießen.

Nudel-Schinken-Gratin

Zutaten:
250 g Spiral- oder Rohrnudeln
150 g Emmentaler
2 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
25 g Öl
200 g gekochter Schinken
1 Paprika
2 Lauchzwiebeln
250 g Sahne
200 H-Milch
250 g Wasser
1 EL Gemüsepaste / Gemüsebrühe
1 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
50 g Kräuterschmelzkäse

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
30 Minuten
5 Minuten Ruhezeit

Zubereitung:
– Der Ofen wird auf 175 °C Ober- und Unterhitze aufgeheizt.
– Die Knoblauchzehen und der Zwiebel werden geschält.
– Mit einer der beiden Knoblauchzehen wird eine Auflaufform eingerieben. Die rohen Nudeln werden in die Auflaufform gegeben.
– Der Käse wird in grobe Stücke geschnitten und in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diesen nun für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinern und umfüllen.
– Der vorbereitete Zwiebel und die zweite Knoblauchzehe kommen in den Mixtopf und werden auch für 5 Sekunden auf Stufe 5 zerkleinert.
– Beides auf den Boden schieben und das Öl dazugeben. Die Mischung wird nun für 3 Minuten, Varoma, Stufe 1 angedünstet.
– Den Schinken, die Paprika und den Lauch in der Zwischenzeit in Würfel/Ringe schneiden und über die Nudeln geben. Am Besten alles schon mal vermengen.
– Die restlichen Zutaten bis auf den Käse in den Mixtopf geben und für 5 Minuten, 100 °C auf Stufe 2 aufkochen.
– Die Soße über die Nudeln gießen und abschließend den geriebenen Käse darüberstreuen.
– Den Auflauf für 30 Minuten im Ofen backen.
– Nach Ablauf der Zeit den Ofen ausschalten und das Gratin noch 5 Minuten ruhen lassen, damit die Nudeln die Soße aufsaugen.

– Das Gratin kann nun serviert werden. Dazu passt gut ein frischer Gartensalat.

Guten Appetitt.

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Pasta mit Garnelen und einer Tomaten-Paprika-Soße

Pasta kommt bei uns regelmäßig auf den Tisch. Entweder frische selbstgemacht Nudeln oder so wie heute selbst gekaufte Nudeln und dann lecker Soße und in diesem Fall die Garnelen dazu. die Zubereitung ist auf eine halbe Stunde abgeschlossen und Dich erwartet ein richtig gutes Mahl.

Da Zorra von „1x umrühren“ gemeinsam mit dem LVBM zu dem Blogevent „Sauer macht lustig“ aufgerufen hat, werde ich das Rezept auch gleich dafür mal einreichen – die Soße wurde schließlich mit Sauerrahm zubereitet. Zorra hat die Teilnehmer gebeten, kurz zu berichten, ob man schon mal Ferien auf dem Bauernhof gemacht hat – denn das ist der Hauptpreis des Blogevents. Dies muss ich verneinen, bisher kam ich noch nicht in den Genuss, allerdings bin ich ein Landei, so dass mir das ganz nicht ganz fremd ist. Aber so ein Wochenende würde ich trotzdem gerne gewinnen wollen.
Blog-Event CVI - Sauer macht lustig (Einsendeschluss 15. März 2015)
Ich freue mich auf die anderen Beiträge zu dem Event und mir die ein oder andere Idee zu holen, wie ich den Speiseplan abwechslungsreich gestalten kann. So nun aber zu meiner Pasta.

 

Pasta mit Garnelen und einer Tomaten-Paprika-Soße

Zutaten:
2 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Saft einer Limette
250 g Garnelen, geputzt

1 Zwiebel
1 grüne Paprika
5 in Öl eingelegte getrocknete Tomaten
10 g Olivenöl
1 TL Paprikapulver
200 g Wasser
200 g Sauerrahm
1 TL Gemüsebrühe
1 TL Salz
1/2 TL Pfeffer
1 Prise Zucker
1 Prise Chilliflocken
60 g Pecorino, frisch gerieben

500 g Bandnudeln

Zubereitung:
– Zuerst wird der Knoblauch geschält und kleingehackt.
– Dann die Garnelen mit dem Knoblauch, den Limettensaft und dem Olivenöl vermischen und zudeckt im Kühlschrank marinieren lassen (für etwa 1 Stunde).
– Die Zwiebel und den Paprika in Viertel schneiden, in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
– Das Olivenöl hinzugeben und innerhalb von drei Minuten, Varoma, Stufe 2 das Gemüse andünsten.
– Nun das Wasser, und 100 g Sauerrahm, das Paprikapulver, die Gemüsebrühpulver, das Salz, den Pfeffer, den Zucker und die Chilli in den Mixtopf des Thermomixes geben und 15 Minuten, 70 °C, Stufe 2 garen.
– Nun das Nudelwasser ansetzten und diese nach der Packungsanweisung kochen.
– Den Pecorino mit einer Reibe fein aufreiben und zur Seite stellen.
– Gegen Ende der Garzeit der Soße eine Pfanne mit etwas Olivenöl aufstellen und heiß werden lassen. Darin dann die Garnelen ca. 4 Minuten anbraten lassen.
– Zu guter Letzt die Soße für 30 Sekunden auf Stufe 10 pürieren, dann abschmecken und den restlichen Sauerrahm sowie den geriebenen Pecorino in den Mixtopf geben, nochmals für 3 Minuten, 70°C auf Stufe 2 verrühren.
– Die fertig gekochten Nudeln abgießen und in einem tiefen Teller anrichten, dann Soße darüber und zuletzt noch mit Garnelen ergänzen.

Guten Appetitt.

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Spaghetti selbstgemacht

Diese Wochenende hieß es wieder mal Pasta selber machen. Wir haben geplant, dass es frische Spaghetti mit einer leckeren Gorgonzola-Pilz-Soße geben soll.

Pasta selbstgemacht

selbstgemachte Spaghetti aus Dinkel- und Weizendunst

Für die Spaghetti habe ich meinen Pasta-Grundteig zubereitet. Das Rezept habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Allerdings habe ich die Menge für zwei Portionen angepasst.

Spaghetti

Portionen:
2

Zutaten:
150 g Weizendunst
150 g Dinkeldunst
3 Eier
30 g Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:
– Es wird zuerst das Mehl in eine Schüssel gegeben.
– In eine Mulde werden die Eier geschlagen und das Öl hineingegossen.
– Nun noch das Salz darüberstreuen und dann knetet die Küchenmaschine 6 – 8 Minuten.
– Der Teig sollte glatt und leicht glänzend sein.
– Den Teigling nun in einen Gefrierbeutel geben und bei Raumtemperatur für eine halbe Stunde entspannen lassen.

– Nach der Ruhezeit wird der Teig geviertelt und weiter verarbeitet.
– Zuerst werden aus dem Teig mit Hilfe der Nudelmaschine Platten gewalzt.
– Die fertigen Platten mit Mehl bestreuen, damit diese nicht zusammenkleben.
– Nun die ausgewählte Walze (Spaghetti) einsetzen und die vorbereiteten Platten verarbeiten. Hier empfiehlt es sich, dass eine Person die Pastamaschine ankurbelt und der zweite fängt die geschnittenen Nudeln auf und gibt diese zum antrocknen auf einen Trockenständer.

Die Nudeln können sofort weiter verarbeitet werden. Die Kochzeit der Nudeln beträgt 3 Minuten, hier aber bitte die Probe durchführen, da ja der Begriff al dente von jeden anders interpretiert wird.

 

In meinem nächsten Post stelle ich Dir dann die leckere Gorgonzola-Pilz-Soße vor.

Also ran an das Erlebnis selbstgemachte Nudeln. Du wirst den Unterschied schmecken.

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Bandnudeln selbstgemacht

Hast Du schon mal Nudeln oder Pasta selbstgemacht? Falls nicht, möchte ich Dir heute die Scheu davor nehmen, da frische Nudeln wirklich ganz schnell zubereitet sind. In meinem Augen das wichtigste ist in Zusammenhang mit der Pastaherstellung das Mehl. Mein Mehl hole ich von einer örtlichen Mühle, der Drax Mühle. Für die Nudeln verwende ich Dunst aus Weizen und Dinkel. Du wirst Dich jetzt fragen, was ist Dunst. Dunst ist gleichzusetzen mit Grießler oder dem Spätzlemehl und gehört zur Gruppe des Weizenmehl Typ 405 bzw. Dinkelmehl Typ 630.

Pasta selbermachen

Frische Nudeln selbstgemacht

Zu meinen Küchengeräten zählt schon lange eine Pastamaschine, welche ich auch gerne im Einsatz habe, egal ob Lasagneplatten geformt werden oder ob es doch dann Bandnudeln oder Spaghetti werden. Was ich noch erwähnen sollte ist, dass das Durchdrehen durch die Pastamaschine zu zweit wesentlich einfach geht als wenn man alleine hier rumwerkelt.

Pasta – Grundteig

Zutaten:
150 g Weizendunst
250 g Dinkeldunst
4 Eier
40 g Olivenöl
1 TL Salz

Zubereitung:
– Es wird zuerst das Mehl in eine Schüssel gegeben.
– In eine Mulde werden die Eier geschlagen und das Öl hineingegossen.
– Nun noch das Salz darüberstreuen und dann knetet die Küchenmaschine oder von Hand in etwa für 6 – 8 Minuten.
– Der Teig sollte glatt und leicht glänzend sein.
– Den Teigling nun in Frischhaltefolie oder in einen Gefrierbeutel geben und bei Raumtemperatur für eine halbe Stunde entspannen lassen.

– Nach der Ruhezeit wird der Teig geviertelt und weiter verarbeitet.
– Zuerst werden aus dem Teig sogenannte Platten gewalzt. Solltest Du keine Nudelmaschine zuhause haben, kannst Du dies auch mit dem Nudelholz machen.
– Die fertigen Platten mit Mehl bestreuen, damit diese nicht zusammenkleben. Ich empfehle zuerst den Teig zu Platten zu verarbeiten und dann abschließend in die gewünschte Form zu bringen z. B. Bandnudeln. Dadurch trocknet der Teig etwas an und es bleibt in der Nudelmaschine nichts kleben.
– Nun die ausgewählte Walze einsetzen und die vorbereiteten Platten verarbeiten. Hier empfiehlt es sich, dass eine Person die Pastamaschine ankurbelt und der zweite fängt die geschnittenen Nudeln auf und gibt diese zum Trocknen.
– Die Nudeln brauchen für die Vorratshaltung ein paar Tage zum Austrocken, dann kann man diese ca. 2 Monate luftdicht lagern.

Ich wünsche ein gutes Gelingen der selbstgemachten Pasta und hoffe dass Du es mal ausprobierst. Du wirst den Unterschied schmecken und schon bald keine gekauften Nudeln mehr essen wollen.

Grüße aus der Küche.

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