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Vanillekugeln – Weihnachtsbäckerei

Heute geht es wieder an die Weihnachtsbäckerei. Vielleicht sind die ersten Plätzchen schon aus, denn wir bewegen uns ja schnellen Schrittes auf den dritten Advent zu. Oder Du hast Dir überlegt, doch noch eine weitere Sorte zu backen bzw. möchtest nun mit der Weihnachtsbäckerei beginnen. Deshalb habe ich heute ein schnelles Rezept für richtig leckere Vanillekugeln. Die Kugeln mit echtem Vanillemark sind schnell zubereitet und ich bin überzeugt, die wandern auch die nächsten Jahre auf Deine Liste für die Plätzchen.

Ich bin jemand, die Ihre Sachen (egal ob Zutaten, Möbel, Haushaltswaren, etc.) gerne in meinem kleinen Städtchen kauft. Allerdings habe ich für meine Vanilleschoten jemanden gefunden, der nicht ganz so nah ist. Ok, es ist auch nicht ewig weit weg, aber weiter als sonst – und ich beziehe das ganze auch online. Was für mich wirklich untypisch ist – allerdings ist die Qualität der Vanilleschoten so super, dass ich hier in der Gegend einfach keinen passenden Ersatz bekomme. Die Vanilleschoten, welche ich hier unter anderem für meine Vanillekugeln verwende sind richtig saftig und prall gefüllt. Ich muss zugeben, da könnte ich glatt ins schwärmen kommen. Wir bestellen zusammen immer 30 Stück der Schoten und teilen die dann unter uns Mädels auf, denn sie sollen ja frisch sein.
Für mein heutiges Rezept benötige ich eine Vanilleschote – bzw. eigentlich nur das Mark der Schote. Die Schote selbst verwenden wir aber auch, denn ich habe ein Zuckerglas welches ich dann und wann zu Vanillezucker mache – und dort kommt die Schote hinein.
So über Vanille habe ich nun genug gesprochen, lasst uns backen.

Vanillekugeln

Zutaten:
250 g Butter
300 g Weizenmehl Typ 405
1 gestr. TL Backpulver
80 g Puderzucker
30 g Speisestärke
1 Vanilleschote

Ofeneinstellung:
170 ° Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– 2 Backbleche mit Backpapier auskleiden.
– Ich bereite meinen Puderzucker selbst vor, daher wird zuerst Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diesen für 5 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren.
– Die Vanilleschote der längs nach aufschneiden und auskratzen. Die ausgekratzte Schote kann für Vanillezucker noch verwendet werden.
– Nun alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 25 Sekunden auf Stufe 6 einen Teig herstellen.
– Den Teig rausnehmen. Davon mit einem Teelöffel abstechen und den Teig zu gleichmäßigen Kugeln rollen.
– Die rohen Vanillekugeln auf das vorbereitete Backblech setzen backen.
– Nach dem Backen werden die noch warmen Kekse mit Vanillezucker bestäubt.

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Linzer Torte

Wer mich kennt, der weiß dass ich einen gewissen Bezug zu Österreich habe. Egal ob es meine Studienheimat, mein Nachbarland, oder die Heimat von guten Freunden ist. Österreich ist mir wichtig – daher gehört natürlich auch die regionale Küche ausprobiert. Da ich bzw. wir auch ein Schleckermäulchen sind, liegt es nahe, dass zuerst mal die Süßspeisen probiert werden. Heute gibt es eine Linzer Torte – auch wenn die Herkunft noch nicht abschließend geklärt ist.

Mürbeteigkuchen

Linzer Torte

Die Torte, welche in meinen Augen eigentlich ein Kuchen ist, wird aus einem Nussmürbteig hergestellt. Im Originalrezept mit Haselnüssen, ich habe dafür gemahlene Mandeln und eine andere Marmelade verwendet. Nun aber zum Rezept.

Linzer Torte

Zutaten:
200 g weiche Butter
100 g Zucker
20 g Vanillezucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 Msp. Zimt
1 Prise Zitronenabrieb
100 g gemahlene Mandeln
30 g Semmelbrösel
1/2 TL Hirschhornsalz
10 g Milch
320 g Mehl
1/2 TL Backpulver

1 Glas (212 ml) Mango-Brombeer-Marmelade

Backzeit:
35 Minuten

Ofeneinstellung:
190 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Für den Mürbteig wird das Mehl auf eine Arbeitsfläche gegeben und eine Kuhle in die Mitte gemacht.
– Dort hinein kommen alle anderen Zutaten, mit Ausnahme der Marmelade. Dann wird alles rasch zu einem glatten Teig verknetet. Diesen Teig in einen Gefrierbeutel geben und ca. 30 Minuten im Kühlschrank kühlen lassen.
– In der Zwischenzeit eine Tarteform einfetten und mit Mehl auskleiden.
– Den Ofen auf 190 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
– Dann den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und zwei Drittel der Teigmasse auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Die Teigfläche sollte um 2 cm größer sein als die Kuchenform – d. h. bei einer 26-er Springform sollte der Teig auf 28 cm Durchmesser ausgerollt werden.
– Mit dem Teig den Boden und den Rand auslegen.
– Nun die Marmelade glatt rühren und auf dem Teig verteilen.
– Den restlichen Teig nun auch wieder zu einen Kreis ausrollen und dann fingerdicke Streifen ausschneiden. Diese als Gitter über den Kuchen geben.
– Die Torte nun backen. Die Marmelade sollte in dieser Zeit leicht köcheln.
– Den Kuchen nach der Backzeit in der Form auskülen lassen und vor dem servieren evtl noch mit Puderzucker bestäuben.

Lass es Dir schmecken.

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Käsekuchen Typ Schokolade

Heute habe ich ein neues Rezept für Käsekuchen, welches Du unbedingt mal ausprobieren solltest, wenn Du so wie wir auf Käsekuchen stehst.
Es handelt sich dabei um einen schokoladigen Käsekuchen mit einem Schokomürbteigboden. Also ich der Kuchen wirklich ratz-fatz hergestellt und die Backzeit ist unter einer Stunde. Der Teig ist für eine 22-er Springform ausgelegt, daher nicht über die Angaben wundern.

Schokokäsekuchen

Zutaten für den Boden:
170 g Mehl
70 g Zucker
2 EL Backkakao
1 Prise Salz
100 g kalte Butter

Zutaten für die Füllung:
100 g Vollmilchkuvertüre geraspelt
1/2 Zitrone (Abrieb und Saft)
3 Eier
1 Pckg. Schokopuddingpulver
135 ml Milche
135 ml Orangensaft frisch gepresst
500 g Quark
65 g Zucker

Ofeneinstellung:
180 °C Umluft

Backzeit:
60 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Springform am Boden mit Backpapier auskleiden und den Rand mit Butter einfetten.
– Nun die Zutaten für den Teig verkneten und diesen gleich in der Springform am Boden andrücken. Einen Rand von ca. 1 cm hochdrücken und dann die Form in den Kühlschrank geben zum Kühlen.
– Nun den Ofen vorheizen auf 180 °C Umluft.
– Bei der Zitrone wird zuerst die Schale abgerieben und dann wird die Hälfte ausgepresst.
– Anschließend die Zutaten für die Füllen alle in einer Schüssel verrühren und auf den gekühlten Boden geben.
– Der Kuchen wird nun für eine Stunde gebacken, sollte er gegen Ende der Backzeit zu dunkel werden, dann mit Alufolie abdecken.

Ich finde, dass dies eine gute Alternative zu einem „normalen“ Käsekuchen ist, obwohl man diesen auch mal mit Tonkabohne oder mit Zitronenabrieb, mit und ohne Obst, mit und ohne Baiser ein bisschen eine Abwechslung geben kann.

Ich wünsche Dir einen schönes Wochenende.

Grüße aus der Küche.

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