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Blätterteigschnecken

Hast Du alle Deine Backzutaten für die Weihnachtsbäckerei verarbeitet? Falls nicht, habe ich heute ein Rezept für schnelle Blätterteigschnecken. In diesen Schnecken kannst Du noch die ein oder andere Backzutat aus der Weihnachtsbäckerei einfließen lassen. Zudem sind die Blätterteigschnecken wirklich rasch zubereitet. Was noch für die Schnecken spricht, Du hast wieder was zum Kaffee zuhause. Nur für den Fall, dass Dir die Plätzchen schon ausgegangen sind und man sich aber doch irgendwie an was Süßes zum Kaffee gewohnt hat. In meinen Schnecken wurden unter anderem das selbstgemachte Marzipan sowie gemahlene Nüsse und Marillenmarmelade verarbeitet. Durch das Marzipan kommt auch noch eine Geschmacksnote in die Schnecken, die nicht so alltäglich ist. Das Rosenwasser aus dem selbstgemachtem Marzipan ist in dem Fall schon eher dominant.

Die Anzahl der Schnecken kannst Du, je nach Breite variieren und solltest Du noch mehr offene Zutaten zuhause haben, dann einfach die doppelte Menge zubereiten und noch einen zweiten Blätterteig verarbeiten.

 

Blätterteigschnecken

Zutaten:

  • 1 Pkg. frischer Blätterteig
  • 40 g Marillenmarmelade
  • 60 g Marzipan
  • 60 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 1 TL Vanilleextraxt
  • 1 Ei
  • Mandelblättchen zum Bestreuen

Backzeit:
12 – 15 Minuten

Ofeneinstellung:
220 °C Ober- und Unterhitze

Zubereitung:

  • Zuerst werden die gemahlenen Nüsse sowie die Marillenmarmelade und der Vanilleextraxt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Den Ofen auf 220 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  • Das Marzipan wird in kleinen Flocken hinzugegeben. Alles zusammen für 20 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
  • Das Ei aufschlagen und verkleppern
  • Die Mandelblättchen bereitlegen, damit die Blätterteigschnecken zum Abschluss damit bestreut werden kann.
  • Nun den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und der Länge nach ausbreiten.
  • Die vorbereitete Masse auf den Blätterteig auftragen und darauf achten dass an den Längsseiten jeweils ein 1 cm breiter Streifen frei bleibt.
  • Wenn die Füllung aufgetragen ist, werden die beiden Längsstreifen mit dem vorbereiteten Ei eingestrichen.
  • Den Blätterteig dann vorsichtig aufrollen und die Rolle mit Ei bestreichen.
  • Abschließend die Rolle mit den vorbereiteten Mandelblättchen einstreuen.
  • Nun werden 2-Finger-breite Scheiben abgeschnitten und diese auf das vorbereitete Blech gelegt.
  • Die Blätterteigschnecken nun für 12 – 15 Minuten, je nach Bräunungsgrad, backen lassen.
  • Nach dem Backen müssen diese kurz abkühlen.

Lass Sie Dir schmecken. Was machst Du aus Deinen angebrochenen Backzutaten? Hast Du hier schon Ideen für die Restverwertung.

 

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Selbstgemachtes Marzipan

Die Weihnachtsbäckerei läuft auf Hochtouren und was kann man da mehr brauchen als Mehl, Butter und Zucker. Ja Mandeln ist auch noch in sehr vielen Rezepten und Eier aber gleich dahinter kommt dann auch schon Marzipan. Bei mir war es nun am Sonntag soweit, dass ich sechs übrige Eiweiß hatte, da ich einen Eierlikör hergestellt habe, und nur die Eigelb hierfür verwendet wurden. Was sollte aus den Eiweiß gemacht werden. Ich habe mich für zwei verschiedene Plätzchensorten entschieden. Allerdings hatte ich nur noch für die Orangen-Mandel-Stangen das Marzipan zuhause und habe dann beschlossen für die Kokosküsschen die benötigte Zutat selbst herzustellen.

Im Grunde ist Marzipan wirklich fix hergestellt und wenn man sich mal das Rosenwasser angeschafft hat, hat man die übrigen Zutaten eigentlich auch meistens zuhause. Da ich eine der glücklichen Küchenfeen bin, welche einen Thermomix benutzt, war es für mich auch keine große Aktion in der Küche. Noch dazu gibt es die Mandeln inzwischen blanchiert und gemahlen, so dass man sich diese Arbeit auch spart. Es musste nur noch vorab Puderzucker hergestellt werden und den Rest macht die Maschine von selbst.

Da ich erst jetzt drauf gekommen bin, wie schnell Marzipan selbstgemacht ist, bin ich wirklich am überlegen, lieber nur noch Mandeln zu kaufen und das benötigte Marzipan dann immer selbst herzustellen. Mein Rezept heute ist für 200 g Marzipan, dies ist in den Rezepten eine gängige Einheit. Sollte dennoch mal was übrig bleiben, kannst Du dies luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstgemachtes Marzipan

Zutaten:
80 g Zucker
100 g weiße gemahlene Mandeln
2 EL Rosenwasser
5 Tropfen Bittermandel-Aroma

Zubereitung:
– Den Zucker und die gemahlenen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 8 Sekunden, Stufe 10 pulverisieren.
– Nun das Rosenwasser und das Bittermandel-Aroma hinzufügen.
– Alles zusammen zuerst für 2 Minuten, Teigknetstufe verkneten lassen.
– Abschließend nochmals 20 Sekunden auf Stufe 6 zu einem Marzipanballen vermischen.

Schon ist Dein selbstgemachtes Marzipan fertig. Achtung, am Anfang ist es noch relativ feucht vom Rosenwasser. Dies zieht allerdings zügig ein.

Hast Du schon mal selbst Marzipan hergestellt. Falls nicht, dann ran an die Töpfe. Demnächst gibt es dann auch die Rezepte für die Kokosküsschen und die Orangen-Mandel-Stangen.

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Orangenmandeln

Da wir schon in der Pralinenproduktion sind, habe ich mich auch über Orangenmandeln gewagt. Dies ist eine Kombination aus Marzipan mit Orangenlikör und Orangenzucker. Die Orangenmandeln sind ganz einfach herzustellen und ergänzen das Pralinensortiment. Ich finde dass uns diese Orangenmandeln einen weiteren Geschmack vermitteln und sie eine Alternative zu den Marzipankartoffeln sind – die man schon kennt. Zudem ist Orange und Winter einfach eine Kombination, da kommt man gar nicht daran vorbei.

Orangenmandeln

Zutaten:
50 g Zucker
200 g Marzipan
30 g Grand Manier

50 g Zucker
Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 7 Sekunden, Stufe 10 gemahlen zu Puderzucker
– Dann das Marzipan in Stücken und den Grand Manier hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 3 verkneten.
– Die Masse dann in eine Schüssel umfüllen und für eine Stunde kühl stellen.
– Nach der Kühlzeit habe ich mit zwei Espresselöffeln kleine Nocken aus der Marzipanmasse geformt – wie Mandeln und diese auf einem Brett für einen guten Tag trocknen lassen.
– Nach der Trocknungszeit mit dem restlichen Zucker wieder Puderzucker herstellen und den Orangenabrieb hinzugeben.
– Die Orangenmandeln darin wälzen und kühl lagern.

 

Wie sieht es bei Euch aus, mögt Ihr Marzipan oder ist das eher nur in Backwaren gedultet, weil man da eigentlich gar nicht drum rum kommt.

Ich für meinen Teil, bin jetzt nicht scharf auf Marzipan pur, aber in Dominosteinen oder auch in einem leckeren Schokoladenkuchen mit Marzipan oder im Apfelstrudel, da darf es schon mal drinnen sein.

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Orangenzungen

Im letzten Beitrag habe ich Dir ja erzählt, dass mein Mann Zimtsterne liebt. Aber ich backe nicht nur die Plätzchen der anderen, sondern meine Lieblingsplätzchen dürfen auch nicht zu kurz kommen. Wo ich einfach nicht widerstehen kann, sind Orangenzungen. Diese leckeren saftigen Plätzchen mit Orangensaft und Marzipan. So schön saftig und dann noch Marillenmarmelade und die Enden mit Schokolade – mmmmh einfach köstliche diese Orangenzungen.

Entschuldige, jetzt bin ich ganz schön ins Schwärmen gekommen, aber Du wirst sehen, wenn Du die Orangenzungen gebacken hast, geht es Dir auch so. Da kann man die Finger gar nicht davon lassen.

Orangenzungen

Zutaten:
400 g Butter
200 g Zucker
200 g Marzipan
8 Eigelb
520 g Mehl
2 Orangen

Marillenmarmelade
Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Abrieb der Orange aufgefangen. Im Anschluss wird diese halbiert und entsaftet. Hier bitte nicht nur den Saft verwenden, sondern auch das Fruchtfleisch.
– Sowohl Orangenabrieb, als auch der Orangensaft mit dem Fruchtfleisch wandert in den Mixtopf des Thermomix.
– Alle weiteren Zutaten (Eigelb, Butter, Zuckerm Marzipan, Mehl) auch. Nun das ganze auf Stufe 4 zu einem cremigen Teig verarbeiten.
– Es werden nun 2 Backbleche mit Backpapier vorbereitet und der Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze aufgeheizt.
– Den Teig für die Orangenzungen nun in einen Spritzbeutel umfüllen und diesen auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen. Bei mir wurden es unterschiedliche Formen, entweder Tupfen, Stangen oder Schleifen – aber hier sind Dir keine Grenzen gesetzt.
– Die Bleche nun einzeln für 15 Minuten backen, bis die Orangenzungen goldbraun sind.
– Die abgekühlten Plätzchen werden nun mit Marillenmarmelade zusammengeklebt.
– Anschließend die Kuchenglasur schmelzen und immer ein geklebtes Orangenzungen-Pärchen tauchen und erneut abkühlen lassen.
– Die fertigen Orangenzungen in einer Plätzchendose aufbewahren.

Du wirst sehen, dies sind Plätzchen die wirklich die gesamt Adventszeit saftig bleiben. Durch die Zubereitung mit dem Thermomix wird das Marzipan auch schön klein und die Orangenzungen lassen sich mit dem Spritzbeutel gut aufspritzen.

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Kokosmakronen

Bei der Überschrift wird sich der ein oder andere nun erstmal denken, die ist ja wirklich Ihrer Zeit ganz schön voraus, denn es sind noch gute zwei Monate bis zur Adventszeit. Aber wer sagt, denn das man Kokosmakronen nur zur Adventszeit essen kann. Ich persönlich bin einer riesiger Fan von Kokos und Marzipan ist auch ok. Also ist die Verbindung in der Kokosmakrone doch optimal.
Da wir das vergangene Wochenende auch einen kleinen Partymarathon hinter uns haben (ja die Silvesternächte haben es anscheinend in sich 🙂 ) habe ich für das Kuchenbuffet eine Kleinigkeit beigesteuert. Entschieden habe ich mich für die Kokosmakronen mit Marzipan und einen Schokofuß sowie einer Nougatverzierung. Die Entscheidung viel auf diese, da ich mir dachte, bei so kleinen Makrönchen greift doch der ein oder andere zu.

Kokosmakronen

Zutaten:
300 g Zucker
4 Eier
400 g Kokosflocken
200 g Marzipan
2 TL Zitronenabrieb
150 g Schokodrops (Vollmilch oder Zartbitter)
1 kleine Tube Nougatschokolade von Lindt

Backzeit:
15 Minuten

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Das Marzipan in Stücken in den Thermomix geben und ca 8 Sekunden bei Stufe 7 zerkleinern.
– Anschließend die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und das ganze innerhalb von 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren lassen und zu einer Masse verarbeiten
– Ich habe diese Masse dann auf ein Teller umgefüllt und zugedeckt 1h in Kühlschrank ziehen lassen.
– Anschließend den Kokosteig zu Kugeln formen und auf ein Backblech legen.
– Die Makrönchen bei 175°C im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen.
– Die dunkle Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Kokosmakronen einmal mit dem Fuß in die Schokolade tauchen und auf einem Blatt Backpapier abstellen und trocknen lassen.
– Anschließend noch die Nougatschokolade erwärmen und über die Kokosmakrönchen ziehen.

Alternative Zubereitung ohne Thermomix:
– Eier und Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen, bis eine hellgelbe Masse entstanden ist.
– Das Marzipan klein schneiden oder mit Hilfe einer Küchenreibe fein reiben. Das geht besonders gut, wenn man das Marzipan zuvor kurz einfriert.
– Marzipan Zitronenabrieb und Kokosflocken unter die Ei-Zucker-Masse heben.
– Die Masse 1h in Kühlschrank ziehen lassen.
– Anschließend den Kokosteig zu Kugeln formen und auf ein Backblech legen.
– Die Makrönchen bei 175°C im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen.
– Die dunkle Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Kokosmakronen einmal mit dem Fuß in die Schokolade tauchen und auf einem Blatt Backpapier abstellen und trocknen lassen.
– Anschließend noch die Nougatschokolade erwärmen und über die Kokosmakrönchen ziehen.

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Apfelstrudel

Kaum ist der Urlaub vorbei geht es leider auch schon ganz rapide in den Herbst. Die Tage werden kürzer, morgens wenn man in die Arbeit fährt ist schon wieder Nebel – die Autoscheiben sind morgens beschlagen und man friert zum ersten Mal wieder im Bad, weil die Fenster ja durchgehend offen stehen. Das sind alles Zeichen dafür, dass der Herbst gekommen ist. Und mit dem Herbst ist auch die Apfelernte aktuell.

Seit diesem Frühjahr haben wir wieder Obstbäume – Säulenobst. Da wir die „alten“ Bäume von Bekannten bekommen haben und diese auch das Umsetzen gut weggesteckt haben, konnten wir schon die erste Apfelernte vornehmen. Neben dem direkten Verzehr habe ich auch einen Strudel daraus gemacht. Aber es ist nicht nur ein Apfelstrudel sondern es ist ein Apfelstrudel mit Mandeln, ein paar Pfirsichen, etwas Marzipan und „Wodkarosinen“.

Strudel mit Äpfel und Nüssen

roher Strudelteig mit der Apfel-Nuss-Füllung

Aber nun zu dem Strudel. Meinen Teig habe ich wieder mit dem Thermomix hergestellt, und auch die Füllung für den Apfelstrudel.
Beim Strudel gehen natürlich die Meinungen auseinander. Den Apfelstrudel mit oder ohne Rosinen, das ist hier die Frage. Bei uns im Haushalt scheiden sich an diesen Punkt die Meinungen, so dass es zwei Strudel gibt – einer ohne und einer mit Rosinen.

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfelstrudel

Zutaten:
370 g Mehl (Typ „Wiener Griessler“)
1 Ei
40 g Sonnenblumenöl
120 g lauwarmes Wasser
10 g Essig
1/2 TL Salz

750 g Äpfel
250 g Pfirsiche
150 g ganze Mandeln
100 g Zucker
30 g Vanillezucker
15 g Zitronensaft
75 g Sahne
75 g Sauerrahm
2 TL Zimt
100 g Marzipan
70 g Rosinen
etwas Wodka


Ofeneinstellung:

180 Grad Ober-/Unterhitze


Backzeit:

50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Rosinen in eine kleine Schüssel gegeben und mit Wodka übergossen, so dass diese bedeckt sind.
– Alle Zutaten für den Teig in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf der Teigstufe innerhalb von 2 Minuten zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig dann in einen Gefrierbeutel und im Kühlschrank für zwei Stunden kalt stellen.

– In der Zwischenzeit die Äpfel und die Pfirsiche putzen und vierteln. Wer möchte kann die Äpfel auch schälen.
– Nun die Zutaten für die Füllung (ohne dem Marzipan) in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 4 zerkleinern.
– Die Butter in den Mixtopf geben und innerhalb von 2 Minuten bei 80 Grad auf Stufe 2 schmelzen lassen.
– Den Ofen nun vorheizen und eine Bratreine mit Butter ausfetten.
– Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und dann mit der Hand weiter ziehen. Nun 2/3 der geschmolzenen Butter auf dem Teig verteilen.
– Die Füllung auf dem ausgerollten Teig verteilen.
– Darauf die eingelegten Rosinen geben und dann das Marzipan in Streuseln darauf verteilen. Die Seiten des Apfelstrudels nun einschlagen und eine Rolle formen.
– Die Rolle wie ein Hufeisen in die Bratreine legen.
– Die restliche Butter mit der Milch verrühren und den Strudel damit vor und während des Backens bestreichen.

Der Strudel kann nun warm oder auch kalt serviert werden.

Apfel-Nuss-Strudel

fertig gebackener Apfelstrudel

Apfelstrudel

Apfel-Nuss-Strudel

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Kirsch-Mandel-Muffins

Hallöchen,

heute habe ich wieder eine ganz fixe Variante für Muffins. Die Zubereitung dauert ca. 20 Minuten und das Backen nimmt auch nochmals 20 Minuten in Anspruch. Es handelt sich dabei um Kirsch-Mandel-Muffins, welche mit Marzipan verfeinert und ganz schnell zuzubereiten sind.

Muffin im Palmblatt

Muffins mit Mandeln, Marzipan und Kirschen

Das besondere an diesen Muffins ist, dass diese in wiederverwertbaren Bowls aus Palmblättern gebacken wurden. Die Firma Leef hat mir freundlicherweise die Bowls zur Verfügung gestellt, damit ich das mal ausprobieren kann. Ich muss sagen, die Firma hat mich echt überzeugt. Nicht nur, dass die Schüsseln und Teller kompostierbar sind und aus heruntergefallenen Palmblättern hergestellt werden, nein vielmehr ist wirklich jede Schüssel ein Unikat, denn kein Blatt gleicht dem anderen. Die Muffins samt dem Drumherum kamen gut an und es wurde auch schon überlegt, ob die Bowls nicht für kleine Osternester wiederverwendet werden können. Den Test haben sie bestanden, denn auch ein abwaschen und trocknen überlegen die Produkte. Hier kann ich nur sagen, Daumen hoch und schau Dir die Seite an.

So nun aber zurück zu den Muffins, Du möchtest ja bestimmt das Rezept noch haben. Heute stelle ich Dir das Rezept mal in zwei Varianten vor. Einmal mit, einmal ohne Thermomix, beides schon durchprobiert.


Kirsch-Mandel-Muffins

Zutaten:
1 Glas Schattenmorellen
100 g Marzipanrohmasse (am Besten gefroren)
150 g Zucker
1 Ei
2 Tropfen Bittermandelöl
100 g gemahlene Mandeln ohne Haut (für die Optik)
200 g Mehl
2 TL Backpulver
100 ml neutrales Öl (Sonnenblumenöl)
250 g Buttermilch
1 EL Puderzucker
50 g Mandelblättchen


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
20 Minuten


Zubereitung:

– Kirschen abtropfen lassen. Das gefrorene Marzipan mit einer Reibe über die Kirschen reiben.
– Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Das Muffinblech mit kleinen Papierförmchen auslegen, dadurch spart man sich das ausfetten. In meinem Fall habe ich die Bowls aus Palmblätter nicht vorbereitet sondern nur bereitsgestellt
– Das Ei schaumig rühren. Den Zucker unterrühren, dann das Bittermandelöl, das Öl und die Buttermilch untermischen und glatt rühren. Das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver zügig unterheben.
– Die Marzipan-Kirsch-Mischung mit einem Löffel locker unterziehen.
– Den Teig in die Muffinförmchen füllen und für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
– In der Zwischenzeit den Puderzucker und die Mandelblätter vermischen. Dies nach der abgelaufenen Backzeit auf die Muffins geben und erneut für 10 Minuten backen, bis diese leicht gebräunt aus dem Ofen genommen werden.
– Die Muffins noch kurz abkühlen lassen, bevor diese genossen werden können.

 

Dieses Mal habe ich die Zubereitung mit dem Thermomix gemacht, daher auch für diesen noch die Zubereitung:
– Kirschen abtropfen lassen. Das gefrorene Marzipan mit einer Reibe über die Kirschen reiben.
– Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Die Teller aus Palmblätter bereitsgestellt
– Den Zucker, das Eis, das Öl, das Bittermandelaroma und die Buttermilch in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 2 Minuten auf Stufe 4 rühren.
– Das Mehl, die gemahlenen Mandeln und das Backpulver in den Mixtopf geben und auf Stufe 1 innerhalb von 30 Sekunden unterheben lassen.
– Nun die Marzipan-Kirsch-Mischung mit in den Mixtopf geben und auf Sanftrührstufe im Rückwärtsgang für 30 Sekunden locker unterziehen lassen.
– Den Teig in die Formen aus Palmblätter füllen und für 10 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.
– In der Zwischenzeit den Puderzucker und die Mandelblätter vermischen. Dies nach der abgelaufenen Backzeit auf die Muffins geben und erneut für 10 Minuten backen, bis diese leicht gebräunt aus dem Ofen genommen werden.
– Die Muffins noch kurz abkühlen lassen, bevor diese genossen werden können.

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Schoko-Marzipan-Apfelkuchen

Hallo,

heute habe ich wieder ein Rührkuchenrezept für Dich. Es handelt sich dabei fast um einen All-in-One-Teig, denn die Zutaten werden nicht nacheinander hinzugegeben, sondern können fast ale gleichzeitig verrührt und vermengt werden.
Den Kuchen habe ich gestern noch auf die schnelle gemacht, da sich die ganze Familie zum Martiniganserl-Essen getroffen hat. Ich weiß wir waren zwei Tage zu spät dran, aber der Tag hat einfach besser gepasst. Und es war ein hervorragendes Essen mit Gänsen, Blaukraut und Kartoffelknödeln. Da fällt mir nur eines dazu ein – lecker, lecker, lecker 🙂
Und wenn wir schon alle zusammen sind, dann finde ich, sollte auch eine Nachspeise nicht fehlen. Für Eis oder ein Dessert hatte ich die Zutaten nicht zuhause, aber ein Kuchen geht sich aus. Und da ich noch Äpfel hatte und auch schon Kuvertüre und Marzipan für die Weihnachtsbäckerei horte, war es naheliegend daraus was zu zaubern.
So jetzt habe ich genug erzählt, jetzt geht es um das Rezept.

Schoko-Marzipan-Apfelkuchen

Zutaten:
100 g Zartbitterkuvertüre, geraspelt
200 g Marzipan, geraspelt
250 g weiche Butter
150 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 TL Backpulver
1 TL Zimt
4 EL Milch
3 Äpfel, geraspelt


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Zutaten alle raspeln und die Butter schmelzen lassen.
– Eine 26-er Springform einfetten und mit Mehl auskleiden. Den Ofen auch schon mal vorheizen.
– Ich habe zuerst die Eier mit dem Zucker schaumig aufgeschlagen und dann die Butter hinzugegeben.
– Jetzt alle restlichen Zutaten zu dem Teig geben und gut verrühren, bis sich alles verbunden hat.
– Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und in den aufgeheizten Ofen geben.
– Den Kuchen nun 50 Minuten bei 180 °C backen und nach der abgelaufenen Zeit eine Stäbchenprobe durchführen.
– Wir haben den Kuchen gestern noch lauwarm gegessen, ich finde er war super.

Wünsche ganz viel Spaß beim Nachbacken!

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