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Cappuccino-Praline

Nachdem mir das Wetter noch mitspielt und es noch nicht zu warm wird unter der Terrassenüberdachung, dachte ich mir, dass ich es nochmals nutzen sollte, und Pralinen herstelle. Die nachfolgende Praline ist wieder mit Hohlkugeln hergestellt, aber beim Temperieren bin ich noch nicht so fingerfertig, dass ich mir die Form selbst gießen könnte.

Ich bin ja eigentlich kein Kaffeetrinken – was heißt nun eigentlich. Eigentlich bedeutet, dass ich keinen Kaffee, Cappucino, oder andere Heißgetränke trinke, aber ich stehe auf Schokolade mit Kaffeegeschmack und eben auch auf diese Cappuccino-Praline. Die Pralinen an sich sind auch relativ fix gemacht, man braucht halt die Abkühlzeiten – aber in meinem vergangenen Jahr, seit ich mit mit der Pralinenherstellung auseinandergesetzt habe, habe ich schon ein klein wenig gelernt, geduldiger zu sein.

Cappuccino-Praline

Zutaten:
100 g weiße Schokolade
50 g Vollmilchschokolade
100 g Sahne
3 EL Kaffeepulver (instant)

30 weiße Hohlkugeln
150 g weiße temperierte Kuvertüre

Zubereitung:
– Zuerst wird die Schokolade gehackt, bzw. wenn Du wie ich auch Drops nutzt, dann diese bitte schon mal vorab abwiegen.
– Dann die Sahne in einem Topf aufkochen lassen und das Kaffeepulver einrühren.
– Nun die vorbereitete Schokolade in die Sahne geben und diese unterrrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.
– Ich habe den Topf dann kurz raus gestellt, um die Masse abkühlen zu lassen.
– Nach der Abkühlzeit von ca. 20 Minuten wird die Schokoladenmasse in einen Spritzbeutel gefüllt und dann die Hohlkugeln damit gefüllt. Die Kugeln nicht bis ganz zum Rand füllen sondern einen kleinen Rand lassen, damit die Pralinen verschlossen werden können.
– Die gefüllten Hohlkugeln dann wieder raus stellen zum abkühlen, ca. eine Stunde.
– In der Zwischenzeit die weiße Schokolade temperieren.
– Zuerst etwas von der Schokolade in einen Spritzbeutel geben und damit die Hohlkugeln verschließen und diese dann erneut nochmals abkühlen lassen, ca. 30 Minuten, bevor die Pralinen getaucht werden.
– Nach der erneuten Abkühlzeit die Pralienn dann mit der Pralinengabel in die vorbereitete temperierte Schokolade tauchen und anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech abkühlen lassen.

Du siehst, an und für sich ist das Pralinenmachen relativ schnell vorbei, jedoch sollte man die Abkühlzeiten berücksichtigen. Und ich finde, man sollte bei der Sache bleiben und nicht den ersten Schritt an Tag eins, dann den nächsten Schritt an Tag zwei usw.

Wünsche Dir gutes Gelingen und dann auch einen guten Appetitt.

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Mandeltrüffelpraline

So die Pralinenproduktion ist mit Sorte Nummer vier abgeschlossen. Es ist wieder eine Trüffelpraline, dieses mal aber mit Nuss in der Trüffelmasse durch Nutella und mit Mandeln als Hülle. Eigentlich sollten es ja Haselnüsse außenrum sein, aber dadurch dass diese aktuell vergriffen sind, habe ich Mandeln gewählt.

Mandeltrüffelpraline

Zutaten:
100 g Vollmilch Kuvertüre
70 g Sahne
80 g Nutella
80 g weiche Butter

400 g Zartbitterkuvertüre
200 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
– 100 g Kuvertüre fein Hacken.
– Zuerst wird die Sahne aufgekocht. Das Nutella einrühren und dann von der Herdplatte nehmen. Die gehackte Kuvertüre in die Sahne einrühren bis die Schokolade aufgelöst ist.
– Die entstandene Ganache / Schokoladenmasse muss für ca. eine Stunde auf der Terrasse abkühlen.
– Nach dem Abkühlen die Ganache mit dem weichen Butter und dem Stabmixer aufrühren, so dass sich diese gut weiterverarbeiten lässt.
– Hierzu wird die vorbereitete Masse in einen Spritzbeutel mit einer 11-er oder 12-er Tülle (am Besten in Einmalspritzbeutel) gefüllt.
– Nun ca 35 Tupfen auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech aufspritzen.
– Die Pralinen ruhen lassen, damit diese fest werden kann. Dies hat bei mir in etwa eine Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Zum Überziehen wird die Zartbitterkuvertüre geschmolzen und temperiert.
– Die Pralinen werden in die temperierte Kuvertüre getaucht, in den Mandeln gewälzt und dann auf einem Backpapier getrocknet.

Grüße aus der Backstube und viel Vergnügen beim Pralinen herstellen.

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Orangenpralinen

Weihnachten ist ja gar nicht mehr soweit und nachdem ich vergangenes Weihnachtsfest das Pralinenset bekommen habe, möchte ich dieses Jahr damit ein paar liebe Menschen beglücken.

Meine Vorbereitungen hierfür laufen und die Pralinen werden Sorte für Sorte hergestellt.

(C) Meins! Mit Liebe selbstgemacht

(C) Meins! Mit Liebe selbstgemacht

Heute ein Rezept für Orangenpralinen. Es handelt sich dabei um Trüffelpralinen in Hohlkugeln. Die Zubereitung habe ich mit dem Thermomix vorgenommen, habe ich selbst aber auch schon ohne durchgeführt. Ich selbst habe die Pralinen dieses mal mit Vollmilch gemacht, weil diese den meisten besser schmeckt. Mein persönlicher Favorit sind die Pralinen mit 70-%iger Zartbitterkuvertüre.

Orangenpralinen

Zutaten:
2 Orangen
50 g Orangensaft
300 g Kuvertüre (Vollmilch oder Zartbitter)

63 Pralinenhohlkugeln (Vollmilch oder Zartbitter)
50 g Vollmilchkuvertüre
100 g Vollmilchkuvertüre

Zubereitung:
– Zuerst werden die beiden Orangen ausgepresst und der Orangensaft aufgefangen.
– Die Kuvertüre wird in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und innerhalb von 5 Sekunden auf Stufe 8 zermahlen.
– Den frisch gepressen Orangensaft sowie die restlichen 50 g Orangensaft in den Mixtopf geben und die Schokolade innerhalb von 2:30 Minuten, 50 °C und Stufe 2 schmelzen.
– Die Schokoladenmasse umfüllen und abkühlen lassen. Ich habe diese in eine Metallschüssel gegeben und auf unsere überdachte Terrasse gestellt. Die Masse war innerhalb von einer halben Stunde abgekühlt und konnte weiter verarbeitet werden.
– Die Schokoladenmasse in einen Spritzbeutel (am Besten in Einmalspritzbeutel) füllen und die Hohlkugeln parat stellen.
– Nun den Spritzbeutel minimal aufschneiden und die Hohlkugeln füllen.
– Die Hohlkugeln nun wieder ruhen lassen, damit die Füllung fest werden kann. Dies hat bei mir ein bis zwei Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Für das Schließen der Pralinen schmelzen wir 50 g Kuvertüre. Mit Hilfe eines Spritzbeutels werden die Hohlkugeln verschlossen.
– Sobald der Verschluss getrocknet ist kann die restliche Kuvertüre geschmolzen und temperiert werden.
– Die Pralinen darin tauchen und dann erneut trocknen lassen.

Wer die Pralinen noch verzieren möchte, kann diese nach dem Kuvertürebad entweder in Orangenzucker wenden oder gibt noch ein klein wenig kandierte Orange auf die Spitze der Praline.

Ich wünsche Dir viel Erfolg und eine schöne Adventszeit.

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