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World Bread Day 2015

Heute ist World Bread Day 2015 – und Zorra von 1x umrühren aka Kochtopf hat aufgerufen zum gemeinsamen backen und vorstellen des Brotes.

Die Idee des World Bread Day ist, das tägliche Brot zu ehren indem wir genau an diesem Tag Brot backen und darüber bloggen, und so auch zeigen, das Brotbacken einfacher ist als man denkt und auch noch grossen Spass macht.

Genau diesen Spaß und die Freude an der Entstehung eines Brotes möchte ich heute mit Dir teilen.

Brot aus dem Holzofen

Holzofenbrot

Pizzaofen

Holzbackofen mit Holzschindeln eingedeckt

Wir haben nun endlich unseren Holzbackofen fertiggestellt und eingedeckt ist er auch. So dass es nun endlich an das Brotbacken im Holzbackofen geht. Unser Ofen ist nicht so groß, aber 8 – 9 Laib bringen wir gut unter. Wenn wir einschüren, ist es so getacktet, dass ich zu Beginn der Woche im Familienkreis anfrage, wer alles ein Brot möchte. Am Freitag Nachmittag / Abend setze ich dann die Teige an und am Samstag vormittag wird gebacken. Das funktioniert so ganz gut und mit dem befeuern und den Ofen bzw. die Brote vorzubereiten sind mein Mann und ich inzwischen ein gut eingespieltes Team.

Brot aus dem Holzofen

Brot frisch aus dem Holzofen

Dieses mal sollten 4 kg Mehl verarbeitet werden. Ich habe für die Teigherstellung bzw. für das Mischbrot ein Standardrezept, welches je nach Mehlsorten abgewandelt wird.

Mischbrot

Zutaten:
300 g Roggenmehl Typ 997
300 g Weizenmehl Typ 405
400 g Dinkelmehl Typ 630
600 g kaltes Wasser
10 g Salz
2 EL Brotgewürz (Koriander, Fenchel)
30 g Sauerteigpulver
1 Würfel Hefe

Ofeneinstellung:
250 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in Rührschüssel der Küchenmaschine. Mit dem Knethaken die Zutaten zu einem glatten Teig verarbeitet – dauert in etwa 10 Minuten. Ich lasse den Teig zuerst 5 Minuten auf niedriger Stufe kneten und schalte dann hoch und lasse ihn weitere 5 Minuten kneten.
– Den Teig umfüllen in eine Pengschüssel und an einem Kühlen Ort (Kühlschrank) für mindestens 12 Stunden gehen lassen.
– Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ihm eine gute Stunde Zeit geben, bevor die weitere Verarbeitung beginnt.
– Die Gärkörbchen gut ausmehlen, ich verwende für die oben genannte Menge meist 2 Körbchen
– Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Oben wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
– Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
– Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
– Das Brot 10 Minuten backen lassen. Anschließend die Ofentüre weite öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
– Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
– Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

Der World-Bread-Day findet diesesmal schon zum 10. Mal statt – für mich ist es die erste Teilnahme. Ich freue mich aber schon auf die ganzen tollen Beiträge und Rezepte.

Allen ganz viel Spaß beim Brotbacken.
World Bread Day 2015 (October 16)

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Brot pur

Hallo,

heute möchte ich Dir ein Brot vorstellen, welches ich mit dreierlei Aufstrichen gereicht habe. Für das Brot habe ich eigentlich ein eigenes Rezept, allerdings hat mir die Firma Dankebitte as Heidelberg die Chance gegeben, eines Ihrer Brotmischungen zu backen. Ich durfte mir die Mischung aus dem breiten Sortiment selbst aussuchen und habe mich für den Typ „Brot pur“ entschieden. Die Grundmischung besteht aus Dinkelmehl Typ 630 und Weizenvollkorn und hat eine Menge von 500 g. Ich habe das Mehl noch ergänzt um Roggenmehl Typ 997 und daraus ein Mischbrot gebacken.

Frisches Brot mit Tomatenbutter und italienischem Aufstrich

Brotmischung von Dankebitte, ergänzt mit dreierlei Auftrischen

Die genaue Rezeptur für das Brot und den Aufstrich stelle ich Dir gleich noch vor. Da es sich bei dem Brot um ein deftiges Brot handelt habe ich mich für drei mediterrane Aufstriche entschlossen. Es sollte meinen türkischen Obazden dazu geben und dann mal was neues. Es handelt sich dabei um eine Tomatenbutter und um einen italienischen Auftstrich. Tomatenbutter um die Jahreszeit wirst Du nun denken. Ja, denn es ist Tomatenmark darin enthalten, daher kann diese ganzjährig zubereitet werden. Bei dem italienischen Aufstrich kommen getrocknete in Öl eingelegte Tomaten rein, somit ist man hier auch saisionunabhängig.

Kurz nochmals zurück zu Dankebitte. Bei Dankebitte handelt es sich um ein neu gegründetes Unternehmen aus Heidelberg. Was mir an Dankebitte gefällt ist, dass mit wirklich hochwertigen Produkten gearbeitet wird. Zudem werden die Backmischungen nicht auf Vorrat produziert sondern wirklich erst abgefüllt, wenn die Bestellung eingegangen ist. Noch ein Unterschied zu anderen Backmischungen ist, dass die Trockenhefe separat mitgeliefert wird. In diesem Fall kann ich selbst entscheiden, nutze ich diese oder entscheide ich mich für frische Hefe bzw. welche Menge an Hefe verwende ich.

Mischbrot auf Basis von „Brot pur“

Zutaten:
500 g Roggenmehl Typ 997
1 Pckg. „Brot pur“ von Dankebitte
600 ml Wasser
5 g Salz
10 g Brotgewürz (Koriander, Fenchel, Kümmel)
30 g Sauerteigpulver
1 Würfel Hefe

Ofeneinstellung:
250 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Es werden alle Zutaten in die Schüssel der Küchenmaschine gegeben und auf kleinster Stufe innerhalb von 5 Minuten zu einem Teig kneten lassen.
– Den Teig auf zweiter Stufe noch für weitere 5 Minuten kneten lassen.
– Den Brotteig dann umfüllen in eine Pengschüssel und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
– Am nächsten Tag den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und erneut ca. 30 Minuten ruhen lassen. In der Zwischenzeit ein Gärkörbchen gut ausmehlen.
– Den Teig nun auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rundwirken. Mit dem Schluss nach Unten wird das Brot dann in das vorbereitet Gärkörbchen gegeben und erneut an einem warmen Ort für ca. 45 Minuten gehen gelassen.
– Den Ofen nun auf 250 °C vorheizen und eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Ofens stellen.
– Nach der Ruhezeit den Teigling auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen schieben.
– Das Brot 10 Minuten backen lassen, anschließend die Ofentüre weit öffnen, damit der Dampf raus kann und den Ofen runterschalten auf 180 °C.
– Das Brot nun noch 40 Minuten fertig backen lassen. In den letzten 10 Minuten kannst Du einen Kochlöffel in die Ofentüre einklemmen, dann bekommst Du eine schöne Kruste.
– Das Brot zum Auskühlen auf ein Kuchengitter geben, dann schwitzt es auch von unten nicht.

Das Brot auf dem Foto haben wir im Holzofen im Garten gebacken. Zudem habe ich die Teigmenge in zwei Laibe geformt, da wir es so besser aufbewahren können.

Italienischer Brotaufstrich

Zutaten:
10 Basilikumblätter
1 Knoblauchzehe
7 getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt
200 g Frischkäse
100 g Frischkäse pur
125 g Quark
1 TL Salz
etwas getrockneter Thymian

Zubereitung:
– Den Knoblauch schälen
– Den Knoblauch und die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 3 Sekunden zerkleinern.
– Die getrockneten Tomaten abtropfen und hinzugeben,erneut zerkleinern, Stufe 5, 3 Sekunden.
– Nun das Salz, den Thymian, den Quark und den Frischkäse hinzufügen und in 10 Sekunden auf Stufe 3 verrühren.
– Den italienischen Aufstrich umfüllen in eine Schale oder Schüssel und zu dem frisch gebackenen Brot servieren.

Tomatenbutter

Zutaten:
8 Basilikumblätter
100 g weiche Butter
1/2 TL Honig
1/2 TL Salz
1/2 Zitrone, der Saft davon
60 g Tomatenmark

Zubereitung:
– Die Basilikumblätter in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 8 innerhalb von 5 Sekunden zerkleinern.
– Die zerkleinerten Blätter nach unten schieben und den Rühreinsatz aufsetzen.
– Es werden dann alle Zutaten in den Mixtopf gegeben und in 3 Minuten auf Stufe 3 verrührt.
– Ist nach der abgelaufenen Zeit das Tomatenmark noch nicht ordentlich untergerührt, dann einfach alles wieder nach Unten in den Topf schieben und erneut für eine halbe Minuten rühren lassen.
– Die Tomatenbutter kannst Du dann entweder umfüllen in ein Glas oder du spritzt diese mit der Spritztülle auf.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Nachbacken und lass es Dir schmecken.
An Dankebitte ein herzliches Dankeschön, dass ich die Mischung probieren durfte.

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Wintergrillen

Am Wochenende wurde wieder der Grill angeheizt. Zuerst der Holzofen, damit wir Brot backen konnten und dann wurde die Kohle vom Holzbackofen umgelagert in den Kugelgrill um dort noch einen Rinderbraten zuzubereiten. Hintergrund für das Umlagern ist, dass der Schamot im Holzofen zu heiß zum Brot backen ist, wenn die Kohle nicht rausgenommen wird – das haben wir schon auf das Konto der Erfahrungen im Holzofenbrot backen verbucht. Und es wäre ja Blödsinn, wenn man die Kohle nicht weiter nutzt, daher eben der Rinderbraten.

 

Das Brot wurde aus 2 kg Mehl hergestellt. Es gab zwei verschiedene Mischungen. Zum einen 2/3 Roggenmehl Typ 997 und 1/3 Weizenmehl Typ 405 und die zweite Mischung war aus 1/3 Roggenmehl Typ 997, 1/3 Weizenmehl Typ 1050, 1/3 Weizenmehl Typ 405.

Während im Holzofen die Brote hergestellt wurden,

Brot aus dem Holzbackofen

Mischbrote im Holzofen

wurde die Kohle in den Kugelgrill ausgelagert und dort ein schönes Stück Rinderbraten zubereitet. Das Fleisch habe ich mit einer Würzmischung, dem Glücksgewürz von Sonnentor, eingerieben. Dieses Gewürz war noch von meinem Gewürzkalender aus der Adventszeit übrig und ich dachte anhand der Zutaten, dass diese gut harmonieren sollte mit dem Rindfleisch. Dann noch ein bisschen Suppengemüse um den Braten und mit etwas Wasser aufgegossen – schon konnte er in den Grill.

Rinderbraten

Rinderbraten wird im Kugelgrill zubereitet

nach einer Grillzeit von ca. 2,5 Stunden bei wirklich niedrigen Temperaturen war der Braten perfekt gelungen.

Rinderbraten frisch angeschnitten

Rinderbraten frisch angeschnitten

Diesen gab es dann lauwarm mit frischem Brot und Merrettich zum Abendessen.

 

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