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Geschmorte Bratwurst in Cidre

Das Wetter an diesem Wochenende ist wirklich traumhaft. So einen Tag kann im Grunde nur noch ein toller Grillabend mit einem Ausklang auf der Terrasse abrunden. Grillfleisch hatten wir die vergangenen Tage genug, deswegen muss gestern mal etwas anderes her. Wir haben uns für geschmorte Bratwurst in Cidre entschlossen. Das ganze in selbstgemachten Laugenstangen – eine runde Sache.

Klar, eine Bratwurst ist im Grunde auf dem Grill ruck-zuck zubereitet, hier dauert das Gericht etwas länger, so dass die Laugenstangen während der Zubereitungszeit der Würste auf dem Grill backen können.

Aktuell gibt es eine Aktion „Bayern grillt“ auf Facebook. Ines aus der Münchnerküche hat für Ihren Beitrag Laugenstangen selbst zubereitet und mit einer gebratenen Weißwurst gefüllt. Dieses Rezept für die Laugenstangen habe ich verwendet für meine Brezenstangerl – allerdings im Thermomix zubereitet. Die Menge ergab 12 Brezenstangerl.

Da heute aber die Wurst in Vordergrund stehen sollte, gibt es hier nun das Rezept für die geschmorte Bratwurst in Cidre.

 

geschmorte Bratwurst in Cidre

Zutaten:
4 Paar rohe dünne Bratwürste
2 mittlere weiße Zwiebeln
1 Apfel (Granny Smith)
750 ml Cidre
1 EL Rohrohrzucker

Senf
Ketchup

4 Laugenstangen

Zubereitung:
– Zuerst werden die Bratwürste mit einem Zahnstocher mehrmals eingestochen. Dies hilft, dass die Würste beim Grillen nicht spritzen und der Cidre zieht auch ein.
– Den Grill vorheizen und auf eine Temperatur von 230 °C bringen.
– Den Apfel waschen und mit einer groben Reibe aufreiben.
– Die Zwiebeln putzen, halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden.
– Die Würste, den geriebenen Apfel und die Zwiebeln in eine Aluschale geben und mit dem Cidre auffüllen.
– Die Aluschale auf den vorbereiteten Grill stellen und für 20 Minuten auf direkter Hitze schmorgen lassen.
– Nach der Schmorzeit die Würste in eine zweite Aluschale umfüllen. Nun den Cidre in die zweite Schalte abgießen, dabei die Zwiebeln und Äpfel mit einem Sieb auffangen.
– Die Würstel werden in dem Cidre bei indirekter Hitze warmgehalten.
– Die Zwiebel-Apfel-Mischung mit dem Zucker mischen und in ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze (180 °C) karamellisieren lassen.
– Abschließend noch die Würste bei direkter Hitze kurz anbraten.
– Die Laugenstangen haben wir halbiert und auch kurz angebraten.

Wir haben dann das Sandwich geschichtet. Das Unterteil der Laugenstange, dann die karamellisierte Zwiebel-Apfel-Mischung, darauf zwei Würstel und mit Senf und/oder Ketchup noch mariniert. Den Deckel der Brezenstange darauf und los geht der Genuss.

Lass Dir die Bratwurst schmecken.

Mit diesem Rezept wirst Du sehen, dass eine Bratwurst auch viel mehr kann.

Hab noch einen schönen Tag und genieße das Wetter.

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Burger-Bun

Ich habe lange Zeit nicht verstanden, warum viele meiner Bloggerkollegen so einen Wirbel um Burgerbuns machen. Inzwischen muss ich eingestehen, dass es mir ähnlich ergeht und wir auch auf der Suche nach dem perfekten Bun sind. Aber wer und durch was definiert sich ein perfektes Bun. Für uns muss das Burger-Bun eine Konsistenz haben, dass es auch noch beim letzten Bissen des Burgers nicht auseinanderfällt, es außen knusprig ist, lässt sich gut angrillen und das Innenleben des Buns ist schön weich, so dass es nachgibt, wenn man es drückt. Die Grillsoßen dürfen das Bun nicht aufweichen und es sollte sich auch gut aufschneiden lassen.

Hamburger-Brötchen

Burger-Bun

Mit den nachfolgenden Rezept haben wir nun ein Brötchen gefunden, das für uns wirklich pefekt ist.

Burger-Bun

Zutaten:

  • 200 ml warmes Wasser
  • 4 EL Milch
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 35 g Zucker
  • 8 g Salz
  • 80 g weiche Butter
  • 500 g Dinkelmehl Typ 630
  • 1 Ei
  • zusätzlich:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • 2 EL Wasser
  • Sesam
  • Ofeneinstellung:
    200 °C Ober-/Unterhitze

    Backzeit:
    18 Minuten

    Zubereitung:
    – Zuerst wird das Wasser, die Milch, der Zucker, die Butter und die Hefe in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 3 Minuten, Stufe 1, 37 °C verrührt.
    – Es wird nun noch das Mehl, das Ei und das Salz hinzugegeben und für 3 Minuten auf der Teigknetstufe verknetet.
    – Der Teig wird in eine Peng-Schüssel umgefüllt und muss nun eine Stunde Ruhen.
    – Nach der Ruhezeit wird der Teig in 10 gleiche Portionen geteilt
    – Jede Portion wird rundgeformt und auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech gegeben. Achtung, hier definiert sich die finale Form des Burger-Bun, deswegen ein wenig dafür sorgen, dass diese annähernd rund werden.
    – Die beiden Backbleche mit einem Geschirrtuch abdecken und nochmals für eine Stunde ruhen lassen.
    – Gegen Ende der Ruhezeit wird der Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizt.
    – Das Ei wird mit der Milch und dem Wasser verkleppert.
    – Es wird das erste Blech Burger-Buns mit der Ei-Wasser-Mischung bestrichen und mit Sesam bestreut.
    – Anschließend auf der mittleren Schiene in den Ofen und für 18 Minuten backen.
    – Die Burger-Buns einzeln backen, und bitte erst bevor diese in den Ofen gehen mit der Ei-Wasser-Mischung bestreichen.
    – Nach der Backzeit die Buns umsetzen auf ein Abkühlgitter und auskühlen lassen.

    Lass Dir die Buns schmecken und hab einen schönes Grillergebnis mit dem perfekten Burger.

    Bürger-Brötchen

    Buns für Burger

    So haben wir unsere Burger belegt.

    Grilltest mit Burger

    Burger

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    Salzzitronen

    Vergangenes Jahr waren wir fleißig mit Grillen beschäftigt. In den Rezepten aus dem Weber Grillbuch sind wir mehrfach über Salzzitronen gestolpert. Leider konnten wir diese jedoch nicht in der Umgebung auftreiben. Eigentlich kommen Salzzitronen in der marokkanischen Küche vor. Ich dachte mir, versuchst es halt mal beim Türken, da dieser einige eingelegte Delikatessen anbietet. Allerdings hatte dieser noch nie was von Salzzitronen gehört.
    Das Gericht hat natürlich auch ohne Salzzitronen funktioniert – behaupte ich einfach mal. Geschmeckt hat es und ob die Salzzitronen den Geschmack beeinflusst hätten, kann ich so nicht beurteilen.

    Marrokanische Zitronen

    Salzzitronen als Vorbereitung für die Grillsaison

    Allerdings habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, vorbereitet zu sein. Und da bei uns eigentlich ganzjährig gegrillt wird, musste ich mich ranhalten.
    Also die ersten Vorbereitungen sind getroffen und Salzzitronen wurden eingelegt. Diese müssen nun vier Wochen ziehen und können dann verarbeitet werden.
    Jetzt interessiert es Dich vielleicht noch, wie ich das gemacht habe. Daher nun auch das Rezept dazu.

    Salzzitronen

    Zutaten:
    3 unbehandelte Zitronen
    grobes Meersalz
    Wasser
    2 Lorbeerblätter
    4 Pfefferkörner

    Weckglas, 1 Liter

    Zubereitung:
    – Es wird eine der Zitronen ausgepresst und der Saft aufgefangen.
    – Die beiden anderen Zitronen werden gewaschen, die Stielansätze werden abgeschnitten für einen besseren Stand im Glas.
    – Die beiden Zitronen werden tief in Viertel eingeschnitten, allerdings nicht durchgeschnitten. Die Zitronen sollten noch zusammenhalten.
    – Die Zitronen vorsichtig aufdrücken und mit dem groben Meersalz befüllen. Die gefüllten Zitronen anschließend fest zusammendrücken und in ein sauberes, gut verschließbares Glas schichten.
    – Die Lorbeerblätter anreißen, die Pfefferkörner anstoßen, den Zitronensaft und 1 EL grobes Meersalz über die Zitronen geben und das Glas mit Wasser auffüllen.
    – Ich habe die Abschnitte der Zitronen auch mit in das Glas gegeben.
    – Das Glas verschließen und mindestens 4 Wochen ziehen lassen.
    – Für die Verwendung der Salzzitronen wird meist nur die weiche Schale dann benötigt. Dadurch dass die Zitronen zu Beginn schon geviertelt wurden, können diese Viertel bei Gebrauch auch leicht entnommen werden

    Marokkanische Zitronen

    Selbst eingelegte Salzzitronen

    Bist Du schon in Stimmung fürs Grillen. Wie bereitest Du Dich auf die Grillsaison vor?

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    Provenzalisch Hähnchenbrust

    Wir sind ja beide begeisterte Griller und die Standardware mit Würstl und Halsgrat kommt relativ selten auf den Grill. Dafür gibt es einfach zu viele Alternativen und eigentlich ist so ein Kugelgrill ja nichts anderes als ein Backrohr. Und daher gibt es heute auch leckeres Hähnchen. Unser Rezept kannst Du sowohl mit Hähnchenschenkel als eben auch mit einer Hähnchenbrust machen – die Grillzeit unterscheidet sich nicht. Das hängt damit zusammen, dass das Fleisch noch am Knochen ist.
    Zu unserem Essen gab es neben einen grünen Gartensalat und dem Tomatenreis auch ein gekühltes Radler – so kann man den Sommer auf der Terrasse genießen.

    Lass es Dir schmecken und viel Spaß beim Grillen.

    Provenzalisch Hähnchenbrust vom Grill

    Provenzalisch Hähnchenbrust vom Grill

    Provenzalisch Hähnchenbrust

    Zutaten:
    250 ml trockenen Weißwein
    5 EL Olivenöl
    2 TL grobes Meersalz
    3 EL grobkörniger Senf
    3 EL Weißweinessig
    2 EL Kräuter der Provence (Thymian, Majoran, Petersilie, Estragon, Lavendel, Lorbeer)
    3 Knoblauchzehen, fein zerdrückt

    2 Hähnchenbrüste mit Knochen, je ca. 300 g

    Marinierzeit:
    4 – 8 Stunden

    Grillzeit:
    50 – 60 Minuten

    Grilleinstellungen:
    Indirekte mittlere Hitze 175 – 230 °C

    Zubereitung:
    – Die Zutaten für die Marinade in einer mittelgroßen Schüssel mit dem Pürierstab verrühren.
    – Das Fleisch an den fleischigen Stellen mit einem scharfen Messer mehrmals tief einschneiden. Das Fleisch in einen großen wiederverschließbaren Gefrierbeutel legen und mit der Marinade übergießen. Die Luft aus dem Beutel streichen, den Beutel mehrmals wenden, um die Marinade zu verteilen. Den gefüllten Beutel in eine Schüssel legen und 4 – 8 Stunden im Kühlschrank kalt stellen. Durch die doppelte Sicherung mit dem Beutel und der Schüssel, kann man sicher sein, dass keine Marinade ausläuft. Den Beutel mehrmals wenden.
    – Den Grill vorbereiten und die Briketts anzünden.
    – Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen, damit es noch Raumtemperatur erhält.
    – Für das Grillen, die Hähnchenbrüste aus dem Beutel nehmen, die Kräuter am Fleisch belassen und die Marinade weggießen.
    – Das Fleisch 60 Minuten grillen. Kurz vor dem Servieren auf die Hautseite legen, damit diese besonders knusprig wird.

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    Tortellinisalat

    Bist Du auch schon regelmäßig am Grillen. Bei uns ist es ja so, dass der Grill vielleicht mal ein bis zwei Wochen ausbleibt, dann gibt es aber auch Wochen wo er fast täglich im Einsatz ist. Irgendwann ist man mit seinem Latein für Beilagen auch am Ende und dann kommt so ein Tortellinisalat wie gerufen. Er ist ziemlich fix zubereitet und sollte wirklich etwas übrig bleiben, freut man sich am nächsten Tag auch noch zum Mittagessen im Büro darüber.

    Der Tortellinisalat ist ein wirkliches Allroundtalent, denn wenn er mit Tortellini mit einer Spinatfüllung hergestellt wird, ist er auch für Vegetarier geeignet.

    Am Besten ist, Du probierst ihn selbst aus. Lass es Dir schmecken.

    Tortellinisalat

    Zutaten:
    2 Pckg. frische Tortellini aus dem Kühlregal á 400 g
    1 gelbe Paprika
    3 Peperoni aus dem Glas
    15 getrocknete Tomaten in Öl
    100 g frische Champignons
    10 Cocktailtomaten

    Dressing:
    100 ml Weißweinessig
    150 ml Olivenöl
    2 – 3 Knoblauchzehen
    2 TL grobes Meersalz
    3 TL Zucker
    1 TL mittelscharfer Senf
    1 TL Merrettich
    Etwas Pfeffer
    Frisches Basilikum

    Zubereitung:
    – Tortellini 5 Minuten im kochenden mit Brühe gewürzten Wasser kochen und abgießen. Die Tortellini in eine große flache Schüssel geben.
    – Die Champignons putzen und vierteln. Anschließend in einer Pfanne ohne Öl anbraten und beiseite stellen.
    – Den Paprika und die eingelegten Tomaten in feine Würfel schneiden, Peperoni sehr klein schneiden und alles über die Tortellini geben.
    – Anschließend die Marinade zubereiten und über die Tortellini gießen. Der vorbereitete Salat sollte nun etliche Stunden ziehen.

    – Das Basilikum und die Cocktailtomaten kurz vor dem Servieren schneiden und untermischen.

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