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Kartoffelernte

Es ist soweit, meine selbst gepflanzten Kartoffeln können geerntet werden. Über 100 Tage sind inzwischen vergangen, das Grün der Kartoffelpflanze ist dürr geworden und ich hoffe das meine Pflanzen getragen haben. Es ist der Tag für die Kartoffelernte gekommen. Ein Sprichwort sagt ja, der dümmste Bauer hat die größten Kartoffeln. Lassen wir uns überraschen, wie dieses zutrifft.

Ich habe bei Burgis bei der Mitmachaktion gewonnen und Dir hier über meinen Kartoffelanbau berichtet.

Inzwischen ist doch einiges an Zeit vergangen und die Kartoffeln wurden relativ wenig gepflegt. Das bedeutet, ich habe Sie weder gedüngt noch zugeschnitten oder sonstiges. Das einzige was ich gemacht habe ist, dass Sie von mir angehäuft wurden. Dies macht man, damit die Pflanze mehr Standhaftigkeit bekommt. Leider wurde es im Juni bei uns ja sehr sehr heiß. Da wir zu dieser Zeit im Urlaub waren und ich im Vorfeld noch zu unserer fleißigen Gießfee gesagt habe: „um die Kartoffeln brauchst Du dich nicht kümmern“ – wurden diese auch während dieser Zeit nicht gegossen. Da hatte ich den Mund wohl etwas voll genommen, denn ich denke, so ein paar Tropfen Wasser hätten den Kartoffeln nicht geschadet und die Kartoffelernte wäre ein klein wenig besser ausgefallen. Aber nun ja, aus seinen Fehlern lernt man.

Ich gehe davon aus, wenn ich den Kartoffeln noch etwas mehr Erde gegeben hätte und die Schicht mit dem Kiesel ein klein wenig niedriger ausgefallen wäre, hätte das Ergebnis auch ein wenig besser ausgesehen. Dieser Punkt ist für das kommende Jahr auch vorgemerkt, damit die Kartoffelernte ein klein wenig größer ausfällt. Man sagt ja, jede Setzkartoffel trägt ca. ein Ergebnis von einem Kilogramm. Nun ja, auf das bin ich nicht gekommen. Ich bin ja schon mal froh, dass ich mehr Kartoffeln rausgenommen habe als ich gesetzt habe.

Es waren insgesamt gute 6 – 8 Portionen, was ich als Ergebnis habe. Das ist in Ordnung. Vor allem in Anbetracht, das ich die Kartoffelernte so frisch wie möglich verarbeiten möchte. Denn da schmeckt man einfach was man auf dem Teller hat.

Ach ja, ich glaube, der dümmste Bauer bin ich nicht – so groß waren weder die einzelnen Kartoffeln noch die gesamt Ernte 🙂 .

Hast Du auch schon mal Kartoffeln angebaut. Was hast Du daraus gemacht und hast Du Tipps für die Lagerung für mich?

Hab einen schönen Tag.

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Knödel-CordonBleu – Knödeln für Angeber

Ich habe Dir ja nun schon von einigen Sessions beim Foodbloggercamp in Reutlingen erzählt. Eine davon war auch Knödeln für Angeber. In dieser Einheit haben wir unter anderem rohe Semmelknödel aus dem Hause Burgis verarbeitet zu eine Knödel-CordonBleu. Burgis war der größte Spsonsor des Foodbloggercamps in Reutlingen im Februar 2017 und hat neben den Produkten am den beiden Veranstaltungen auch das #vorknödeln am Vorabend gesponsort. Bei dem Vorabendevent wurden wir vom Koch der Herzen, Markus Schneider, mit raffinierten Gerichten rund um den Knödel in einem 4-Gänge-Menü verwöhnt.

Aber warum heißt die Session nun Knödeln für Angeber. Verena hat uns einige Rezepte an die Hand gegeben, in welchem die Burgis-Produkte zu ganz neuen Gerichten verarbeitet wurden. Es haben neben dem  Knödel-CordonBleu noch einen herzhaften Kartoffelkuchen aus Kartoffelknödeln aus dem Waffeleisen sowie einen süßen Knödelauflauf mit Zimt und Zucker und Röster als auch eine exotische Variante und zwar ein vegetarisches Curry mit Kokos-Knödelinos. Alle Gerichte waren wir sehr gut und wurden zum Abendessen gereicht.

Gefüllte Semmelknödel

Knödel-Cordon-Bleu mit einem Kräuterquark

Da mich diese Art der Semmelknödel so überzeugt haben, musste ich diese zuhause unbedingt mal für uns backen. In diesem Sinne, ran an den Semmelknödel.

 

Knödel-CordonBleu

 

Zutaten:

1 Pckg. Semmelknödel von Burgis

100 g Frischkäse natur

2 Riesenchampignons

3 Scheiben Emmentaler

1/2 Paprika

3 Scheiben rohen Schinken

Salz

Pfeffer

Paprika

Gartenkräuter

 

2 Eier

Paniermehl

Butterschmalz

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden die Champignons und die Paprika geputzt und klein geschnitten.
  • Die Scheiben vom rohen Schinken und den Emmentaler auch in kleine Streifen schneiden.
  • Nun das Gemüse, den Schinken und den Frischkäse verrühren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und den Gartenkräutern abschmecken.
  • Die Semmelknödel halbieren.
  • Es wird nun jeweils eine Knödelhälfte genommen und in der Handfläche ausgebreitet.
  • Einen kleinen Teelöffel von der Füllung in das untere Drittel des Knödels geben und dann den Knödel in der Handfläche zusammenklappen und verschließen. Dies funktioniert sehr gut, wenn die Hände leicht angefeuchtet sind.
  • Mit allen weiteren Knödelhälften so verfahren und vorerst beiseite legen.
  • Nun werden die Eier in einem tiefen Teller aufgeschlagen und verkleppert.
  • Das Paniermehl in einen weiteren tiefen Teller geben.
  • Die Knödel-CordonBleu werden nun nacheinander mit dem Ei und den Semmelbröseln paniert.
  • Eine Pfanne auf dem Ofen stellen und erhitzen. Das Butterschmalz darin heiß werden lassen und dann die Knödel von beiden Seiten langsam anbraten, bis diese goldbraun sind.
  • Nach dem Rausbacken in der Pfanne sind die Knödel-CordonBleu`s fertig und können gegessen werden

Wir haben einen Kräuterquark dazu gemacht sowie einen kleinen Salat.

Cordon Bleu vom Semmelknödel

Gefüllte Semmelknödel werden zu Knödel-Cordon-Bleu

Man sieht mit dem Vorschlag von Verena, wie einfach es ist aus einem Semmelknödel mal ein völlig anderes Gericht zuzubereiten. Wir werden diese Variante auf alle Fälle wieder machen.

Habt einen schönen Tag, liebe Grüße aus der Küche.

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