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Pizzamuggl als Grillbeilage

Ich habe Dir in meinem letzten Blogbeitrag von meiner Grillsoße und dem Grillen am Wochenende erzählt. Da es nicht vorgesehen war, dass wir Grillen, hatte ich auch kein Brot zuhause. Aber ich habe immer frische Hefe im Kühlschrank, deshalb wurden kurzerhand Pizzamuggl gebacken. Ich habe die kleinen Brötchen Pizzamuggl genannt, da ich Sie mit Pizzamehl gebacken habe.

Und eine kleine Premiere. Ich habe mir vor ein paar Wochen einen Pizzastein gegönnt, habe ihn aber bisher noch nicht genutzt. Der sollte natürlich für die Pizzamuggl auch zum Einsatz kommen.

Die Brötchen sind recht fix gemacht, brauchen nur eine halbe Stunde Ruhezeit. Sie werden nicht großartig geformt, was sie irgendwie wieder charmant macht und ein klein wenig, erinnern sie mich auch an das Beilagenbrot in unserer Pizzeria.

 

Pizzamuggl

Zutaten:

110 g Wasser lauwarm

10 g Hefe

1 TL Zucker

 

200 g Mehl Tipo 00 (Pizzamehl)

1 TL Salz

2 TL Olivenöl

 

Ofeneinstellung:

240 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

12 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst werden das Wasser, die Hefe und der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Diese bei 37 °C, Stufe 1 für 2 Minuten verrühren.
  • Dann die restlichen Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 3 Minuten, Knetstufe verkneten.
  • Den Teig in eine Pengschüssel umfüllen und für 30 Minuten ruhen lassen.
  • Nun schon den Ofen auf 240 °C Ober- und Unterhitze vorheizen und den Pizzastein hineingeben.
  • Wenn der Ofen aufgeheizt ist und die Ruhezeit abgelaufen wird der Teig geviertelt.
  • Jedes viertel wieder in vier Teile unterzeilen und in ein wenig Mehl wälzen.
  • Nun die Pizzamuggl auf den Pizzastein geben und für 12 Minuten backen. Sie sind dann jeweils von oben und unten ein wenig gebräunt.

 

Wie Du lesen kannst, sind meine Pizzamuggl wirklich fix zubereitet. Du kannst die Menge vervielfachen und hast somit eine perfekte Beilage zum Grillen zu einem schönen Sommersalat etc.

Lass es Dir schmecken und habe einen schönen Tag.

Liebe Grüße aus der Küche.

 

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Haselnussspätzle

Ich habe Dir ja versprochen, so nach und nach die einzelnen Bestandteile unseres Weihnachtsmenüs vorzustellen. Die Vorspeise, das Lachstörtchen hatten wir bereits. Nach der #foodblogbilanz2015 zu Neujahr geht es heute weiter mit den Haselnussspätzle. Wir mögen Spätzle gerne, und selbstgemacht ist immer gut. Bei Spätzle dachte ich lange Zeit gar nicht daran, diese selbst herzustellen – allerdings kam irgendwann die Wende und jetzt bereiten wir Sie gerne zu. Das prakische an den Spätzle ist, dass man Sie in großen Mengen vorbereiten kann und was nicht gegessen wird, wird eingefroren. Vor allem ist es für den Teig fast egal ob man ihn für 2 Eier oder für 8 macht – nur das Spätzle reiben dauert länger. Das übernimmt aber in unserem Haushalt mein Mann 🙂

Unsere Spätzle haben wir dieses mal mit Dinkelmehl gemacht und mit Haselnüssen. Es soll ja auch mal was besonderes sein Die Verarbeitung geht aber wie ganz normale Spätzle. Nur beim Dinkelmehl musst du Dich bisschen auf Dein Baugefühl verlassen wegen der Wassermenge, da Dinkel ein wenig mehr Wasser benötigt. So nun genug der Worte, tatatataa, das Rezept.

Haselnusspätzle

Zutaten:
800 g Dinkeldunst
10 Eier
200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
200 g gemahlene Haselnüsse
1 TL Salz

etwas Butter

Zubereitung:
– Zuerst die Eier mit der Küchenmaschine schaumig schlagen.
– Dann die Haselnüsse und das Mehl sowie das Salz hinzugeben und verrühren. Der Teig muss dickflüssig sein und darf nicht vom Löffel fließen.
– Nun wird ein großer Topf (er muss nicht hoch sein, nur breit) mit Wasser aufgesetzt.
– Wenn das Wasser kocht, werden die Haselnussspätzle portionsweise in das Wasser gerieben.
– Die Haselnussspätzle müssen einmal aufkochen und können dann abgeschöpft werden. Wir fangen Sie zuerst im Sieb auf zum Abtropfen und während die nächste Portion schon kocht werden die fertigen umgefüllt in einen Behälter.

Bis zu diesem Punkt kannst Du die Haselnussspätzle gut vorbereiten. Wenn das Essen dann soweit ist, werden die fertigen Haselnussspätzle nur nochmals in einer Pfanne mit etwas Butter angeschwenkt und dann serviert.

Du siehst die Zubereitung der Haselnussspätzle ist wirklich ganz fix und es können auch mehrere Personen damit satt werden. Ich hoffe ich konnte Dir eine Anregung geben, deine Spätzle künftig selbst zu machen, oder machst Du das etwa schon?

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Kartoffelgratin

Wir hatten am Wochenende ein großes Familienessen mit 17 Personen. Hier war wirklich einiges geboten. Für so viele Leute kann eine Person alleine ja schon gar nicht mehr kochen, so haben sich meine Tante und ich uns aufgeteilt. Sie hat das Fleisch (Hasenbraten), die Soße, das Gemüse (Bohnengemüse mit Speck) und einen Kuchen (Nussecken) zubereitet und ich bzw. wir haben uns um die Beilagen (Spätzle und Kartoffelgratin) sowie das alternative Fleischgericht (Gulasch) und einen weiteren Kuchen gekümmert. Die Tante kam eine 3/4 Stunde bevor zum Essen eingeladen war mit dem warmen Essen, was wir bei uns dann nochmals auf den Ofen getan haben zum warmhalten.
Zudem haben wir den Platz gestellt, da wir mit unserer großen offenen Küche und den beiden großen Tischen diejenigen sind, welche den meisten Platz haben. Es hat alles super geklappt und es wurde fast alles aufgegessen, was uns beide sehr gefreut hat.

In meinen beiden nächsten Posts möchte ich Dir kurz die Beilagen vorstellen. Damit Du kurz ein Gespür für die Mengen bekommst, wir haben aus 10 Eiern und einem Kilo Mehl die Spätzle zubereitet und für das Kartoffelgratin habe ich 2 kg Kartoffeln geschält und gehobelt.

Heute gibt es nun erstmal das Kartoffelgratin.

Kartoffelgratin

Zutaten:
2 kg festkochende Kartoffeln
800 ml Sahne
1 TL Pfeffer gemahlen
3 TL Salz
1 TL Paprika
2 Prisen Muskatnus
2 EL Butter
3 mittler Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
150 g Käse (Emmentaler gerieben)

Ofeneinstellung:
160 °C Umluft

Backzeit:
60 Minuten + 10 Minuten Ruhezeit

Zubereitung:
– Zuerst werden die Kartoffeln geschält und dann in dünne Scheiben gehobelt oder geschnitten. Ich habe einen Gurkenhobel verwendet, dies klappt wunderbar.
– Den Ofen auf 160 °C Umluft vorheizen.
– Dann werden die Auflaufformen (in meinem Fall 2 Stück) mit der Butter eingestrichen.
– Anschließend die Kartoffelscheiben darin verteilen.
– Nun die Sahne mit den Gewürzen (Pfeffer, Salz, Paprika. Muskatnus) würzen.
– Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und kleinschneiden. Beides in die Sahne geben. Die Sahne gut aufrühren und dann über die vorbereiteten Kartoffeln gießen.
– Nun noch den Käse über das Gratin reiben und dann die beiden Auflaufformen mit Alufolie abdecken.
– Das Gratin 50 Minuten backen, dann die Alufolie abnehmen und die zehn Minuten noch fertig backen lassen.
– Den Ofen ausschalten und das Gratin noch weitere zehn Minuten ziehen lassen, damit die Kartoffeln die Flüssigkeit aufsaugen.
– Das Gratin dann heiß servieren.

Welche Beilage bereitest Du für eine größere Menge an Leuten zu, wenn Du diese bewirtest? Hast Du hier einen Tipp für mich?

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Semmelknödel

Ein Semmelknödel gehört zu Bayern genauso wie die Maß Bier. Aber in beiden Kategorien gibt es gewaltige Unterschiede und daher kommt es halt auf das gewisse Etwas an.
Ich persönlich mag ja meinen Semmelknödel am liebsten ohne Zwiebeln und ohne Petersilie und auch schön hart -aber da gehen die Geschmäcker halt auseinander. Mein Mann ißt seinen Knödel am Liebsten nämlich mit Petersilie, mit Zwiebeln und auch relativ weich. Ich habe heute ein Rezept was die Mitte vereint. Das Grundrezept habe ich aus dem Buch „Servus Bayern – So schmeckt`s dahoam“ von Monika Schuster und Anna Cavelius (GU-Verlag, ISBN 978-3-8338-2631-3).
Was unseren Knödel ausmacht ist das etwas körnige, welches durch die Resteverwertung von nicht mehr gegessenen Brot zustande kommt. Wenn bei uns Brot oder auch Semmeln übrig bleiben, werden diese angetrocknet und dann mit der Brotmaschine in dünne Scheiben geschnitten und anschließend eingefroren.
Heute waren wir mal wieder mehr Leute beim Essen (10 Personen) und es gab einen ordentlichen Schweinekrustenbraten mit Semmelknödel. Hierfür möchte ich Dir nun das Rezept vorstellen.

Semmelknödel

Zutaten:
750 g Knödelbrot
2 TL Salz
1 TL Pfeffer
Muskatnuss
450 g Milch
2 EL Butter
2 Zwiebeln
2 EL Petersilie TK
10 Eier
evtl. Semmelbrösel

Zubereitung:
– Das Knödelbrot wird in eine große Schüssel gegeben und mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt.
– Nun die Milch erwärmen und lauwarm über das Knödelbrot gießen – anschließend für 5 Minuten ziehen lassen.
– In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und mit dem Zwiebelhacker zerkleinern.
– Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig dünsten.
– Die Petersilie zu den Zwiebeln geben und vermischen.
– Die Eier in einem tiefen Teller aufschlagen und verquirlen.
– Die Zwiebel-Petersilien-Mischung wird nun mit den verquirlten Ei über das Knödelbrot gegeben und anschließend mit der Hand alles vermengt und durchgeknetet. Sollte der Teig noch zu weich sein und an den Händen kleben bleiben, mit etwas Semmelbrösel vermengen, so dass der Teig dicker wird.
– Den Knödelteig nun 10 Minuten quellen lassen.
– In der Zwischenzeit schon mal zwei große Töpfe mit Wasser aufstellen.
– Die Knödel werden nun mit kalt angefeuchteten Händen gedreht. Mit den genannten Mengen sind es bei mir 20 Knödel geworden.
– Sobald das Wasser kocht, dieses salzen und dann die Knödel nach und nach hineingeben.
– Die Knödel müssen einmal aufkochen, bis diese an der Oberfläche schwimmen.
– Ich habe meine Töpfe dann auf den Holzofen rüber genommen, so dass die Knödel dort für 25 Minuten ziehen konnten.
– Die Knödel dann mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und gut abtropfen lassen, bevor diese auf einer Platte angerichtet werden.

Ich finde Knödel sind immer eine gute Beilage und gerade für mehr Personen sind sie eigentlich schnell zubereitet.

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