Archiv der Kategorie: Weihnachtsbäckerei

Orangenzungen

Im letzten Beitrag habe ich Dir ja erzählt, dass mein Mann Zimtsterne liebt. Aber ich backe nicht nur die Plätzchen der anderen, sondern meine Lieblingsplätzchen dürfen auch nicht zu kurz kommen. Wo ich einfach nicht widerstehen kann, sind Orangenzungen. Diese leckeren saftigen Plätzchen mit Orangensaft und Marzipan. So schön saftig und dann noch Marillenmarmelade und die Enden mit Schokolade – mmmmh einfach köstliche diese Orangenzungen.

Entschuldige, jetzt bin ich ganz schön ins Schwärmen gekommen, aber Du wirst sehen, wenn Du die Orangenzungen gebacken hast, geht es Dir auch so. Da kann man die Finger gar nicht davon lassen.

Orangenzungen

Zutaten:
400 g Butter
200 g Zucker
200 g Marzipan
8 Eigelb
520 g Mehl
2 Orangen

Marillenmarmelade
Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Abrieb der Orange aufgefangen. Im Anschluss wird diese halbiert und entsaftet. Hier bitte nicht nur den Saft verwenden, sondern auch das Fruchtfleisch.
– Sowohl Orangenabrieb, als auch der Orangensaft mit dem Fruchtfleisch wandert in den Mixtopf des Thermomix.
– Alle weiteren Zutaten (Eigelb, Butter, Zuckerm Marzipan, Mehl) auch. Nun das ganze auf Stufe 4 zu einem cremigen Teig verarbeiten.
– Es werden nun 2 Backbleche mit Backpapier vorbereitet und der Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze aufgeheizt.
– Den Teig für die Orangenzungen nun in einen Spritzbeutel umfüllen und diesen auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen. Bei mir wurden es unterschiedliche Formen, entweder Tupfen, Stangen oder Schleifen – aber hier sind Dir keine Grenzen gesetzt.
– Die Bleche nun einzeln für 15 Minuten backen, bis die Orangenzungen goldbraun sind.
– Die abgekühlten Plätzchen werden nun mit Marillenmarmelade zusammengeklebt.
– Anschließend die Kuchenglasur schmelzen und immer ein geklebtes Orangenzungen-Pärchen tauchen und erneut abkühlen lassen.
– Die fertigen Orangenzungen in einer Plätzchendose aufbewahren.

Du wirst sehen, dies sind Plätzchen die wirklich die gesamt Adventszeit saftig bleiben. Durch die Zubereitung mit dem Thermomix wird das Marzipan auch schön klein und die Orangenzungen lassen sich mit dem Spritzbeutel gut aufspritzen.

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Zimtsterne

Jeder hat ja so seine Favoriten. Die Lieblingsplätzchen meines Mannes sind Spitzbuben und Zimtsterne. Ich finde Zimtsterne sind nicht so einfach zu machen und wenn man mal sein Rezept gefunden hat, sollte man an diesem auch festhalten. Meine letzte Erfahrung mit Zimtsternen war nicht ganz so gut, denn diese sind sehr hart geworden und wurden auch nicht im Lauf der Zeit weich. Aber dieses Jahr sind sie um so weicher, hier finde ich nur, dass Sie durch die blanchierten Mandeln etwas käsig sind – aber geschmacklich top.

Wie bereitest Du deine Zimtsterne zu, bäckst Du Sie oder trocknest Du nur – ich habe mich hier mit meiner Arbeitskollegin beratschlagt – Sie hat ein Familienrezept, welches nur trocknen vorsieht. Bei mir ist dies ewas anders. Gleich zeige ich Dir mein Rezept.

Zimtsterne

Zutaten:
500 g gemahlene (weiße) Mandeln
300 g Puderzucker
2 1/2 TL Zimt
1 TL Zitronenabrieb
1/2 geriebene Tonkabohne
2 Eiweiß
2 EL Vanilleextrakt

125 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Ofeneinstellung:
150 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Meinen Puderzucker habe ich vorab im Thermomix selbst hergestellt. Hierfür die gewünschte Menge in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 pulverisieren bis zum gewünschten Grad. Anschließend umfüllen bis er benötigt wird.
– Es wird aus den Mandeln, dem Puderzucker, dem Zimt, den beiden Eiweiß, dem Vanilleextraxt und dem Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine ein Teig hergestellt.
– Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Diesen auf der Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen und anschließend die Sterne daraus austechen. Diese auf die vorbereiteten Backbleche geben.
– Nun das einzelne Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen und nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen bis dieses cremig ist.
– Den Ofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
– Die Baisermasse habe ich mit Espressolöffel auf die Sterne gegeben und mit diesen gleichmäßig bestrichen.
– Die Sterne auf der untersten Schiene im Ofen backen. Achtung die Sterne sollten weiß bleiben, das Baiser sollte sich nicht verfärben.
– Die Zimtsterne nach dem Backen auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aufsparen.

Lass Sie Dir schmecken.

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Elisenlebkuchen

Was sind für Dich Plätzchen die auf keinen Fall in der Weihnachtszeit oder auch schon vor der Weihnachtszeit auf keinen Fall fehlen dürfen. Was für mich ganz klar dazu zählt sind Lebkuchen. Die vergangenen Jahre hatte ich Kartoffellebkuchen zubereitet, da diese schön weich bleiben. Dieses Jahr wollte ich mich mal an etwas neues Wagen und so sollten es Elisenlebkuchen sein. Ich kenne Elisenlebkuchen als sehr gute Lebkuchen – es kommen ja auch nur feinste Zutaten rein. Jede Menge Nüsse, Eier und Gewürze. Und beim Gewürz darf nicht gespart werden, denn so ein Lebkuchen soll auch ordentlich nach Weihnachten schmecken.
Tina von Foodina frägt in Ihrem Blogevent „Zimt, Kardamom, Nelke“ ob es für einen eher Weihnachten oder Indisch richt. In meinem Fall ist es ganz klar Weihnachten. Denn mit den Nüssen und dem Honig wird das ganze sehr weihnachtlich und ich finde auch, dass die Lebkuchen ordentlich ergeben. Somit zähle ich diese als Backwaren auch in die kalte Jahreszeit, und so gar nicht nach Indien. Was verbinde ich mit Indien? Eine Reise in ein Land mit vielen Leuten, vielen Eindrücken und jede Menge Gewürze. Aber auch leichtere Küche, denn Marinaden sind mit Jogurt angemacht, und auch Frucht.

So nun wieder zurüchschweifen in die Küche, jetzt widmen wir uns den Elisenlebkuchen.

Elisenlebkuchen

Zutaten:
6 Eier
100 g Zucker
200 g gemahlene Haselnüsse
300 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
100 g Zartbitterschokolade
20 g Lebkuchengewürz
5 EL Honig
100 g Zitronat
100 g Orangeat
1 Tonkabohne gerieben
1 EL Vanilleextrakt

40 Oblaten (70 mm)
1 Pckg. Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober- / Unterhitze

Backzeit:
25 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst die Haselnüsse und das Orangeat und Zitronat in den Mixtopf des Thermomixes geben. Dieses für 15 Sekunden, Stufe 7 hacken und umfällen.
– Nun die Zartbitterschokolade im Thermomix klein hacken, Stufe 7 für 8 Sekunden.
– Die Eier mit der Küchenmaschine schaumig aufschlagen.
– Alle weiteren Zutaten zu den Eiern geben und unterrühren.
– Den fertigen Teig für drei Stunden ziehen lassen

– Nun den Ofen vorheizen auf 160 °C Ober-/Unterhitze.
– Anschließend den Teig auf Oblaten aufspritzen oder so wie ich mit einer Lebkuchenglocke arbeiten.
– Die fertigen Lebkuchen nach dem Backen auskühlen lassen.
– Anschließend in der Kuchenglasur tunken und erneut abkühlen lassen.

Ich wünsche Dir gutes Gelingen. Die Lebkuchen in einer Gebäckdose aufbewahren.

Blog-Event CXV - Zimt, Kardamom, Nelke (Einsendeschluss 15. Januar 2016)

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Nougatkipferl

Hast Du schon mit der Weihnachtsbäckerei begonnen? Bei mir ist Sie im vollen Gange, deswegen gab es diese Vorweihnachtszeit bisher auch so wenig Plätzchenrezepte.

Ich möchte Dir so viel vorstellen, aber ab und zu fehlt einfach die Zeit, bzw. wenn ich Zeit habe, dann wird diese in der Küche verbracht – ein Teufelskreis. Aber ich versuche mich zu bessern, versprochen.

Ich muss gestehen ich bin bei den Plätzchen nicht so experimentierfreudig sondern ich vertraue auf die Klassiker, welche in der Familie bisher gut angekommen sind. Die Klassiker  bei uns sind Nougatkipferl, Vanillekipferl, Zimtsterne, Orangenzungen und Lebkuchen. Diese werde ich dir auch in den nächsten Tagen noch einzeln vorstellen. Den Anfang machen die Nougatkipferl. Was ich an dem Rezept mag, ist die Tatsache dass neben dem Zucker des Nougat kein weiterer hinzugefügt wird.

 

Nougatkipferl

Zutaten:
200 g Nougat
200 g weiche Butter
300 g Mehl, Typ Wiener Griessler
1/2 TL Backpulver
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz

100 g Zartbitterschokolade/-Kuvertüre

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst habe ich die weiche Butter und das Nougat in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diese auf Stufe 5 für 10 Sekunden verrührt.
– Anschließend die restlichen Zutaten hinzufügen und für 2 Minuten in der Knetstufe kneten lassen.
– Der Teig wird in einen Gefrierbeutel gegeben und im Kühlschrank für mindestens eine Stunde gekühlt.
– Anschließend die zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und einen Teil zu einer langen Rolle formen.
– Ich schneide diese dann in gleich große Stücke und forme diese anschließend zu kleinen Kipferln.
– Die Nougatkipferl auf dem vorbereiteten Blech nicht zu nah zusammen legen, da diese ein klein wenig auseinander laufen.
– Die Nougatkipferl einzeln backen und anschließend auskühlen lassen

– Wenn alle Nougatkipferl gebacken und ausgekühlt sind wird die Kuvertüre geschmolzen und die beiden Enden darin eingetaucht. Die Nougatkipferl anschließend nochmals abkühlen lassen.
– Die Nougatkipferl in eine Gebäckdose schichten und kühl aufbewahren.

Wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

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Himbeergeleewürfel

Bestimmt bist Du schon mitten in der Weihnachtsbäckerei und brauchst jetzt vielleicht mal etwas anderes als Plätzchen. Ich habe mir dieses Jahr vorgenommen, meine Liebsten mit möglichst viel Selbstgemachtem zu beschenken. Eine Idee, welche ich mir schon mehrmals durch den Kopf habe gehen lassen, sind Geleewürfel. Für den ersten Versuch sollten es Geleewürfel aus Himbeeren, also Himbeergeleewürfel werden. Was mich daran so faszinierst ist die Farbe und dass dies nicht im geringsten etwas damit zu tun hat, was man als Geleebanane kaufen kann.

Da ich mir sowieso Hohlkörper für die Pralinen – ja die mache ich mir nicht selbst – bestellt habe, habe ich gleich das benötigte Pektin und den Glukosesirup mitbestellt. Ich habe zuvor ein wenig recherchiert, ob ich Pektin mit Agar-Agar austauschen kann, bin aber nicht wirklich über eine eindeutige Aussage gestolpert, so dass ich es noch den Originalzutaten zubereitet habe. Ich habe zwar Läuterzucker und auch schon Zuckersirup selbst eingekocht, doch auch dieser hat nicht viel mit dem erworbenen Glukosesirup zu tun. Den Glukosesirup musst Du Dir vorstellen, wie den Inhalt aus den „Schleckmuscheln“ die man früher als Kinder bekommen hat. Er ist sehr zähflüssig und klebrig.

Als ich dann alles Zutaten zusammen hatte, habe ich mich an die Produktion gemacht.

Himbeergeleewürfel

Geleewürfel aus Himbeermark

Himbeergeleewürfel

Zutaten:
600 g TK-Himbeeren
395 g Zucker
11 g Pektin
1/2 TL Zitronensaft
55 g Glukosesirup

Zucker zum Wälzen

Zubereitung:
– Die gefrorene Himbeeren habe ich auf einem flachen Teller aufbereitet und mit etwas des Zuckers bestreut und auftauen lassen.
– Die aufgetauten Himbeeren habe ich dann durch ein Küchensieb in einen Topf passiert.
– Nun eine kleine Auflaufform mit ca. 20 x 15 cm Größe bereit stellen
– 30 g Zucker und das Pektin vermischen und unter das vorbereite Himbeermark geben.
– Alles unter Rühren zum Kochen bringen.
– Nun den Glukosesirup und den restlichen Zucker zu den Himbeeren geben und unter Rühren aufkochen lassen und ca. 4 Minuten einkochen.
– Es wird der Zitronensaft untergerührt und anschließend wird das Himbeergelee in die vorbereitete Auflaufform gefüllt.
– Diese habe ich dann auf unsere überdachte Terasse für eine Stunde zum Abkühlen gestellt.
– Nach der Abkühlzeit wird das Himbeergelee in Würfel geschnitten.
– In einen tiefen Suppenteller wird etwas feiner Zucker gegeben und die einzelnen Himbeergeleewürfel werden darin gewälzt.
– Ich habe meine fertigen Himbeergeleewürfel in einen Kuchencontainer gegeben und diese werden im kühlen Flur gelager.

Ich muss Dich vorwarnen, mehr als einen Himbeergeleewürfel kannst Du nicht essen, das diese wirklich sehr süß sind. Aber Sie sind eine Sünde wert und über mehrere Wochen haltbar.

Viele Spaß beim Herstellen und glücklich Machen Deiner Lieben.
Ich werde für Weihnachten noch als zweite Sorte Mangogeleewürfel zubereiten, da diese auch eine wunderschöne Farbe haben.

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Shortbread

So, nun ist es bei mir auch endlich soweit, die Weihnachtsbäckerei beginnt. Bei dem schlechter werdenden Wetter hat man auch so richtig Lust darauf. Beginnen tue ich mit einem Rezept mit Gelinggarantie. Ich finde das immer eine ganz gute Strategie, denn dann hat man Lust auf noch mehr Backen – also nicht mit einem ganz neuen Rezept beginnen, wo einen evtl. eine Überraschung erwartet.

Als erstes Rezept für die Adventszeit 2015 habe ich heute für Dich ein Rezept für Shortbread-Eisbären. Ich finde diese Plätzchen sehr ansehlich und sie schmecker super super lecker.

Hier nun zuerst ein Foto und dann auch das Rezept.

Shortbread in Eisbärenform
Eisbärenshortbread

Shortbread-Eisbären

Zutaten:
300 g Dinkelmehl, Typ Dunst
2 EL Speisestärke
1 TL Backpulver
200 g weiche Butter
100 g feiner Backzucker
1 Pckg. Vanillezucker
½ TL Salz
grober Zucker zum Bestreuen
Ofeneinstellung:
180°C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Das Mehl mit der Speisestärke und dem Backpulver mischen.
– Die Butter, den Zucker, Vanillezucker und das Salz mit den Schneebesen des Handmixers oder der Küchenmaschine cremig rühren.
– Die Hälfte der Mehlmischung dazugeben und zügig unterrühren. Die übrige Mehlmischung hinzufügen und rasch unterkneten.
– Den Teig in Folie wickeln und ca. 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
– Den gekühlten Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und mit den Ausstechern vorsichtig 30 kleine Eisbären ausstechen.
– Diese schon auf das mit Backpapier ausgelegte Bleck legen und weitere 60 Minuten kühl ruhen lassen
– Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Die Eisbären mit dem groben Zucker bestreuen und im Backofen auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen.
– Nach dem Backen die Eisbären auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Ich hoffe Dir schmecken die Plätzchen genauso gut wie uns.

Ps: Hier noch ein Einblick wie es bei der Planung der Weihnachtsbäckerei 2015 ausgesehen hat.

Weihnachtsbäckerei

Ideensammlung für die Weihnachtsbäckerei

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Schokokuchen

Neben den herzhaften Dingen der vergangenen Posts muss jetzt wieder was Süßes her, denn süß ist immer gut. Heute gibt es süß gepaart mit Schokolade und schon ein kleine wenig Vorfreude auf Weihnachten, denn ich habe den Schokoladenkuchen verfeinert mit Orangenöl, Vanilleextrakt und etwas Lebkuchengewürz 🙂

Schokoladenkuchen mit Orange und Lebkuchengewürz

Schokokuchen

Ich weiß es ist irgendwie seltsam, wenn man Mitte November noch fast 20 Grad auf dem Thermometer angezeigt bekommt, aber dann macht man es sich einfach heimelig.

Und für einen guten Kuchen ist immer Zeit. Hier nun zu meinem Rezept für den Schokokuchen.

Schokokuchen

Zutaten:
150 g gehackte Zartbitterkuvertüre
250 g weiche Butter
175 g Zucker
5 Eier
1 EL Vanilleextrakt
1/2 TL gemahlener Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
2 Tropfen Orangenöl
400 g Mehl
1/2 Pckg. Backpulver
50 g Speisestärke
50 g gemahlene Haselnüsse

Ofeneinstellung:
180 °C Ober- / Unterhitze

Backzeit:
50 Minuten

Zubereitung:
– Die Guglhupfform einfetten und mit Mehl auskleiden.
– Die gehackte Schokolade im Wasserbad schmelzen und kurz abkühlen lassen.
– Den Ofen auf 180 °C Ober- / Unterhitze vorheizen.
– Die Butter in eine Rührschüssel geben und mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
– Nach und nach die flüssige Schokolade unter Rühren zu der Butter-Zucker-Mischung hinzufügen, bis eine gebundene Masse entsteht.
– Dann die Gewürze dazugeben und gut unterrühren.
– Anschließend jedes Ei etwa 1/2 Min. auf höchster Stufe unterrühren
– Mehl, Speisestärke, Haselnüsse und Backpulver mischen und auf mittlerer Stufe in zwei Portionen kurz heben.
– Den Teig in die vorbereitete Form (Guglhupfform) füllen und auf dem Rost, mittlere Schiene, in den Backofen schieben.
– Nach der Backzeit eine Stäbchenprobe durchführen.
– Nach dem Backen den Kuchen 10 Minuten ruhen lassen und dann aus der Form nehmen. Den Kuchen auf einem Kuchengitter stürzen und erkalten lassen.
– Der Kuchen wird vor dem Servieren mit einer Schokoladenglasur überzogen.

Schokoladenkuchen mit Orange und Lebkuchengewürz

Schokokuchen

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Kokosmakronen

Bei der Überschrift wird sich der ein oder andere nun erstmal denken, die ist ja wirklich Ihrer Zeit ganz schön voraus, denn es sind noch gute zwei Monate bis zur Adventszeit. Aber wer sagt, denn das man Kokosmakronen nur zur Adventszeit essen kann. Ich persönlich bin einer riesiger Fan von Kokos und Marzipan ist auch ok. Also ist die Verbindung in der Kokosmakrone doch optimal.
Da wir das vergangene Wochenende auch einen kleinen Partymarathon hinter uns haben (ja die Silvesternächte haben es anscheinend in sich 🙂 ) habe ich für das Kuchenbuffet eine Kleinigkeit beigesteuert. Entschieden habe ich mich für die Kokosmakronen mit Marzipan und einen Schokofuß sowie einer Nougatverzierung. Die Entscheidung viel auf diese, da ich mir dachte, bei so kleinen Makrönchen greift doch der ein oder andere zu.

Kokosmakronen

Zutaten:
300 g Zucker
4 Eier
400 g Kokosflocken
200 g Marzipan
2 TL Zitronenabrieb
150 g Schokodrops (Vollmilch oder Zartbitter)
1 kleine Tube Nougatschokolade von Lindt

Backzeit:
15 Minuten

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/Unterhitze

Zubereitung:
– Das Marzipan in Stücken in den Thermomix geben und ca 8 Sekunden bei Stufe 7 zerkleinern.
– Anschließend die restlichen Zutaten in den Mixtopf geben und das ganze innerhalb von 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren lassen und zu einer Masse verarbeiten
– Ich habe diese Masse dann auf ein Teller umgefüllt und zugedeckt 1h in Kühlschrank ziehen lassen.
– Anschließend den Kokosteig zu Kugeln formen und auf ein Backblech legen.
– Die Makrönchen bei 175°C im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen.
– Die dunkle Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Kokosmakronen einmal mit dem Fuß in die Schokolade tauchen und auf einem Blatt Backpapier abstellen und trocknen lassen.
– Anschließend noch die Nougatschokolade erwärmen und über die Kokosmakrönchen ziehen.

Alternative Zubereitung ohne Thermomix:
– Eier und Zucker mehrere Minuten schaumig schlagen, bis eine hellgelbe Masse entstanden ist.
– Das Marzipan klein schneiden oder mit Hilfe einer Küchenreibe fein reiben. Das geht besonders gut, wenn man das Marzipan zuvor kurz einfriert.
– Marzipan Zitronenabrieb und Kokosflocken unter die Ei-Zucker-Masse heben.
– Die Masse 1h in Kühlschrank ziehen lassen.
– Anschließend den Kokosteig zu Kugeln formen und auf ein Backblech legen.
– Die Makrönchen bei 175°C im vorgeheizten Backofen 15-20 Minuten backen.
– Die dunkle Schokolade in einem Wasserbad schmelzen und die ausgekühlten Kokosmakronen einmal mit dem Fuß in die Schokolade tauchen und auf einem Blatt Backpapier abstellen und trocknen lassen.
– Anschließend noch die Nougatschokolade erwärmen und über die Kokosmakrönchen ziehen.

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Butterkekse

Hallo,

heute sind wir auf dem Geburtstag meiner Nichte eingeladen, den 3. Hierzu habe ich es mir nicht nehmen lassen Ihr eine Kleinigkeit zu backen – Butterkekse. Ich dachte da an etwas spezielles nur für Sie – nicht für die Geburtstagsgäste. Daher habe ich Ihr kleine Giraffenkekse gebacken und da Sie ja auch noch einen kleinen Bruder hat, hat der Kekse in Form eines Betonmischers bekommen.

Buttergebäck

Giraffenkeks und Keks in Form eines Betonmischers

Butterkekse

Zutaten:
250 g weiche Butter
1 Ei
125 g Zucker
15 g Vanillezucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
125 g Speisestärke
1/2 Pckg. Backpulver
1 TL Zitronenabrieb
2 EL Sahne

Backzeit:
12 Minuten

Ofeneinstellung:
175 °C Ober-/ Unterhitze

Zubereitung:
– Es wird die Butter mit dem Ei, dem Zucker, dem Vanillezucker und der Prise Salz schaumig aufgeschlagen.
– Dann habe ich den Haken in der Küchenmaschine gewechselt in den Knethaken.
– Nun das Mehl, die Speisestärke, das Backpulver, die Sahne und den Zitronenabrieb hinzufügen und zu einen glatten Teig verkneten.
– Den Teig dann in einen Gefrierbeutel geben und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
– Nach der Ruhezeit den Teig portionsweise nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen halben Zentimeter dick ausrollen.
– Die Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Nun die Kekse ausstechen. Hier empfehle ich, dass immer versucht wird, mit einer Teigplatte ein Blech voll auszustechen -> dann sind alle Kekse gleich dick.
– Nun den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Wenn der Ofen warm ist, dann die Kekse für 12 Minuten backen. Anschließend aus dem Ofen nehmen und auf ein Abkühlgitter zum auskühlen geben.
– Ich habe die Kekse anschließend noch mit Zuckerglasur verziert.

Viel Backvergnügen.

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Winterpunsch

Ich habe ja versprochen, dass ich die Rezepte aus dem Weihnachtsmenü so nach und nach verblogge. Da wir am Heiligabend alles auf den Punkt zubereitet haben, gibt es leider auch keine Fotos. Aber ich kann Dir sagen, dass alles ausgetrunken und aufgegessen wurde. Somit denke ich ist das ja schon mal ein ganz gute Basis.

Beginnen möchte ich mit den Getränken. Die kannst Du zuerst lesen, da ich denke, dass die Zeit für einen Glühwein oder eben auch für den Winterpunsch noch nicht vorbei ist und der auch während der nächsten kalten Tage schmecken wird.

Winterpunsch

Zutaten:
1000 ml schwarzer Tee (10 Teebeutel)
100 g Zucker
200 ml brauner Rum
300 ml Orangensaft
1 EL Lebkuchengewürz

Zubereitung:
– Es wird zuerst der Tee aufgekocht.
– Nachdem die Beutel abgegossen bzw. herausgenommen sind, den Zucker einrühren und auflösen.
– Nun werden die restlichen Zutaten (Rum, Orangensaft und das Lebkuchengewürz) hinzugegeben und erneut für 15 Minuten erhitzt, bitte aber nicht aufkochen lassen.

Den Punsch nun in eine Thermoskanne abfüllen und schmecken lassen.

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