Archiv der Kategorie: Weihnachtsbäckerei

Vanilletaler aka Vanillekipferl

Es ist bereits das dritte Adventswochenende und die Vorbereitungen für das Weihnachtsfest sind fast abgeschlossen. Der Christbaum steht, auf dem Adventskranz ist bereits die dritte Kerze angezündet und der Plätzchenteller ist auch gut gefüllt. Du wirst Dich vielleicht wundern über die letzte Aussage, den Plätzchenrezepte hat es noch nicht so viele neue hier auf dem Blog gegeben. Das hängt damit zu sammen, dass ich wirklich gerne Klassiker backe, wie die Orangenzunge, Elisenlebkuchen oder auch die Vanilletaler. Meine Vanilletaler sind eigentlich ein Vanillekipferlteig, die ich nur noch in einer Rolle forme und dann in kleinen Taler abschneide zum Backen.

Vanillekipferl

Vanilletaler

Meine Vanilletaler heben sich ab, da ein hoher Anteil an Vanille enthalten ist. Obwohl ich erschrocken bin, wie teuer Vanille geworden ist. Vanilleschoten sind aktuell so teuer aufgrund der Ernteknappheit und der hohen weltweiten Nachfrage. Ich habe meine Vanilleschoten bei einem spezialisierten Anbieter gekauft, und das gleich in einem 100-Gramm-Gebinde. Hört sich jetzt wirklich nach viel an, allerdings haben wir eine Sammelbestellung getätigt und die Schoten aufgeteilt. Vielleicht frägst Du Dich, was ich dann immer noch mit so vielen Schoten mache. Ein Teil wird für Kuchen verwendet, der andere Teil wird zu Vanilleextrakt verarbeitet und dann natürlich Vanillezucker.

Vanillekipferl

Vanilletaler

Vanilletaler aka Vanillekipferl

 

Zutaten:

30 g feinster Backzucker

70 g feinster Backzucker

1 Vanilleschote

100 g gemahlene Mandeln

280 g Mehl Typ 405

210 g kalte Butter in Stücken

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

17 Minuten

 

Zubereitung:

  • Zuerst wird die Vanilleschote geteilt und das Mark einer halben Vanilleschote herausgekratzt.
  • Dieses gewonne Mark der Vanilleschote wird mit den 30 g feinstem Backzucker vermischt und in einen tiefen Teller zu Seite gestellt. Darin werden abschließend die warmen Taler gewendet.
  • Nun wird die zweite Hälfte der Vanilleschote ausgekratzt und das gewonnene Mark wird in den Mixtopf des Thermomixes gegeben.
  • Alle weiteren Zutaten mit in den Mixtopf geben und für 40 Sekunden auf Stufe 5 zu einem Teig verarbeiten.
  • Den Plätzchenteig nun aus dem Mixtopf nehmen und in einen Gefrierbeutel geben. Dieser muss für mindestens eine Stunde im Kühlschrank kühlen.
  • Nach der Ruhezeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
  • Zwei Backbleche mit Backpapier oder Dauerbackmatten auslegen.
  • Die Arbeitsfläche mit etwas Mehl einstreuen, damit der Teig beim Rollen nicht kleben bleibt.
  • Den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank entnehmen und zu einer Rolle in Größe eines 2-Euro-Stückes formen.
  • Mit einem scharfen Messer kleine Taler (ca. 6 mm) abschneiden und mit einer Schnittfläche auf das vorbereitete Blech geben.
  • Die Vanilletaler nacheinander im vorgeheizten Backofen backen.
  • Die noch warmen Plätzchen in der vorbereiteten Vanille-Zucker-Mischung wenden und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.
Vanillekipferl

Vanilletaler

Lass Dir Deine Plätzchen schmecken und hab einen schönen Tag in der Vorweihnachtszeit.

Liebe Grüße aus der Küche.

 

 

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Spitzbuben – Weihnachtsbäckerei

Es ist endlich soweit. Bei mir auf dem Blog wird die Weihnachtsbäckerei eröffnet. Ich muss zugeben, gebacken hab ich schon ein paar Sorten und vor allem auch den Stollen – dieser muss ja durchziehen. Aber bisher waren nur Klassiker dran, die Du hier auf dem Blog schon findest. Also sprich Orangenzungen, Schoko-Crossies und Co. Bei der Recherche, welche Plätzchen und welches Weihnachtsgebäck es heuer geben soll, ist mir aufgefallen, dass ich noch gar kein Rezept für Spitzbuben auf dem Blog habe.

Hildabrödle

Spitzbuben

Ich konnte es ehrlich gesagt gar nicht glauben, da ich finde, ohne Spitzbuben ist die Adventszeit nichts ordentliches. Es sind Plätzchen die einfach zu machen sind und durch die Marmeladenfüllung, sind diese auch sehr saftig und weich.

Hildabrödle

Spitzbuben

Apropo Marmelade, welche verwendest Du für Deine Plätzchen. Ich hab im Sommer Johannisbeergelee aus den eigenen Johannisbeeren gemacht. Das schadet nie, wenn man für die Weihnachtsbäckerei hier noch ein oder  zwei Gläser übrig hat. Dieses wird dann mit ein wenig Vanilleextrakt angerührt und dann können die Spitzbuben gefüllt werden.

Spitzbuben

 

Zutaten:

150 g Butter, kalt in Stücken

250 g Zucker

2 Eier

1 TL Zimt

200 g gemahlene Mandeln

250 g Mehl Typ 405

 

etwas Mehl

100 g Johannisbeergelee

2 TL Vanilleextrakt

 

Ofeneinstellung:

180 °C Ober- und Unterhitze

 

Backzeit:

7 Minuten

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten bis auf das Johannesbeergelee und den Vanileextrakt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben. Diese innerhalb von 30 Sekunden, Stufe 5 zu einem Teig verarbeiten lassen.
  • Den  rohen Teig aus dem Mixtopf nehmen und mit Frischhaltefolie abgedeckt oder in einen Gefrierbeutel für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank geben.
  • Die Backbleche vorbereiten und mit Backpapier auslegen.
  • Den Teig portionsweise entnehmen und auf etwas Mehl dünn ausrollen.
  • Mit einem Ausstecher die Plätzchen ausstechen und auf das vorbereitete Blech legen. Ich selbst achte hier bereits darauf, dass ich immer ein Ober- und Unterteil habe.
  • Das volle Blech kühl stellen, bis Du den ganzen Teig ausgestochen hast.
  • Nun den Ofen vorheizen auf 180 °C Ober- und Unterhitze
  • Nach dem Aufheizen werden die Spitzbuben für ca. sieben Minuten gebacken.
  • Nach der Backzeit diese abkühlen lassen.
  • Das Johannesbeergelee mit etwas Vanilleextrakt anrühren und in einen Spritzbeutel oder Frühstückbeutel geben. Damit die Plätzchen füllen. Gut eignet sich auch ein Fischmesser, um das Gelee aufzustreichen.
  • Zwei Plätzchen mit dem Gelee zusammenkleben und dann noch trocknen lassen.
  • Die Plätzchen in einer Keksdose an einem kühlen Ort aufbewahren.

Durch das erneute Kühlen vor dem Backen laufen die Plätzchen nicht auseinander.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen.

Advent

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Kekse mit Royal Icing

Ich war Ende Februar beim Foodbloggercamp in Reutlingen. Einen kleinen Einblich habe ich Dir hier schon mal gegeben. Heute folgt ein Post aus einer der Sessions die ich besucht habe. Mit Käthe von Käthes Kekse – Kunst für Herz und Bauch haben wir Kekse mit Royal Icing verziert.

Royal Icing

Royal Icing – Anfängerstufe

Käthe hat uns ein paar Kekse mitgebracht, damit wir diese nicht noch vorab backen müssen sondern gleich mit dem Verzieren der Kekse beginnen können. Ich muss gestehen, hübsch sind sie schon. Vor allem, wenn Du mal auf Käthes Seite stöberst, die sind einfach nur wow.

Aber wer mich kennt, der weiß auch, dass ich nicht die geduldigste Person bin und auch öfters mal die Küche verunstalte. Ja gut, mit den ganzen Farben und so, das würde schon gut zu mir passen aber dieses filigrane Arbeiten. Nun ja, ich dachte mir, nutze die Chance und prüfe ob Dir das zusagt. Zugesagt hat es mir, allerdings wurden uns auch die Spritzbeutel mit den verschiedenen Farben vorbereitet und Käthe hat eine wirklich große Auswahl an Arbeitsmaterialien.

Begonnen haben wir mit der Umrandung. Neben der Technik, wie dies gemacht wird, wurde und auch die Konsistenz erläutert, welche das Icing haben soll, damit die Kekse schön eingerahmt werden können. Und da die Umrandung alleine nicht reicht, haben wir diese natürlich auch noch gefüllt.

Royal Icing

Somewhere over the Rainbow mit Royal Icing

Ich finde, dass dieses Trio ganz gelungen aussieht. Na wenn das schon mal so gut klappt, dann wagen wir uns an die nächste Stufe. Kekse verzieren

Royal Icing

Kekse werden zum Schmuckstück mit Royal Icing

Ich finde, dass Sie so lala gelungen sind. Ich habe anscheinend meinen Spritzbeutel nicht fein genug aufgeschnitten, da mr die gelben Verzierungen ineinandergelaufen sind. Oder ich habe die Schlaufen zu eng geschlungen.

Ich wollte einfach mal ein paar verschiedene Muster ausprobieren. Das sieht man ja Und wenn man die entsprechenden Farben hat, kann man hier wirklich ganz viel gestalten. ich persönlich finde das türkis ganz ansprechend, nur fehlte mir hier no der richtige Schwung aus dem Handgelenk. Ich denke mit ein bisschen Übung, kann ich das noch ein wenig schöner hinbringen.

Das Royal Icing ist übrigens eine wunderbare Möglichkeit seine Eiweiß zu verarbeiten, welche so ab und zu in der Küche übrig bleiben. Und ein paar Mürbteig-Plätzchen sind ja gleich gebacken 🙂

Also ran an die Tuben.

Liebe Grüße aus der Küche und habt einen guten Start in das Wochenende.

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Vanillekugeln – Weihnachtsbäckerei

Heute geht es wieder an die Weihnachtsbäckerei. Vielleicht sind die ersten Plätzchen schon aus, denn wir bewegen uns ja schnellen Schrittes auf den dritten Advent zu. Oder Du hast Dir überlegt, doch noch eine weitere Sorte zu backen bzw. möchtest nun mit der Weihnachtsbäckerei beginnen. Deshalb habe ich heute ein schnelles Rezept für richtig leckere Vanillekugeln. Die Kugeln mit echtem Vanillemark sind schnell zubereitet und ich bin überzeugt, die wandern auch die nächsten Jahre auf Deine Liste für die Plätzchen.

Ich bin jemand, die Ihre Sachen (egal ob Zutaten, Möbel, Haushaltswaren, etc.) gerne in meinem kleinen Städtchen kauft. Allerdings habe ich für meine Vanilleschoten jemanden gefunden, der nicht ganz so nah ist. Ok, es ist auch nicht ewig weit weg, aber weiter als sonst – und ich beziehe das ganze auch online. Was für mich wirklich untypisch ist – allerdings ist die Qualität der Vanilleschoten so super, dass ich hier in der Gegend einfach keinen passenden Ersatz bekomme. Die Vanilleschoten, welche ich hier unter anderem für meine Vanillekugeln verwende sind richtig saftig und prall gefüllt. Ich muss zugeben, da könnte ich glatt ins schwärmen kommen. Wir bestellen zusammen immer 30 Stück der Schoten und teilen die dann unter uns Mädels auf, denn sie sollen ja frisch sein.
Für mein heutiges Rezept benötige ich eine Vanilleschote – bzw. eigentlich nur das Mark der Schote. Die Schote selbst verwenden wir aber auch, denn ich habe ein Zuckerglas welches ich dann und wann zu Vanillezucker mache – und dort kommt die Schote hinein.
So über Vanille habe ich nun genug gesprochen, lasst uns backen.

Vanillekugeln

Zutaten:
250 g Butter
300 g Weizenmehl Typ 405
1 gestr. TL Backpulver
80 g Puderzucker
30 g Speisestärke
1 Vanilleschote

Ofeneinstellung:
170 ° Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– 2 Backbleche mit Backpapier auskleiden.
– Ich bereite meinen Puderzucker selbst vor, daher wird zuerst Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diesen für 5 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren.
– Die Vanilleschote der längs nach aufschneiden und auskratzen. Die ausgekratzte Schote kann für Vanillezucker noch verwendet werden.
– Nun alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 25 Sekunden auf Stufe 6 einen Teig herstellen.
– Den Teig rausnehmen. Davon mit einem Teelöffel abstechen und den Teig zu gleichmäßigen Kugeln rollen.
– Die rohen Vanillekugeln auf das vorbereitete Backblech setzen backen.
– Nach dem Backen werden die noch warmen Kekse mit Vanillezucker bestäubt.

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Selbstgemachtes Marzipan

Die Weihnachtsbäckerei läuft auf Hochtouren und was kann man da mehr brauchen als Mehl, Butter und Zucker. Ja Mandeln ist auch noch in sehr vielen Rezepten und Eier aber gleich dahinter kommt dann auch schon Marzipan. Bei mir war es nun am Sonntag soweit, dass ich sechs übrige Eiweiß hatte, da ich einen Eierlikör hergestellt habe, und nur die Eigelb hierfür verwendet wurden. Was sollte aus den Eiweiß gemacht werden. Ich habe mich für zwei verschiedene Plätzchensorten entschieden. Allerdings hatte ich nur noch für die Orangen-Mandel-Stangen das Marzipan zuhause und habe dann beschlossen für die Kokosküsschen die benötigte Zutat selbst herzustellen.

Im Grunde ist Marzipan wirklich fix hergestellt und wenn man sich mal das Rosenwasser angeschafft hat, hat man die übrigen Zutaten eigentlich auch meistens zuhause. Da ich eine der glücklichen Küchenfeen bin, welche einen Thermomix benutzt, war es für mich auch keine große Aktion in der Küche. Noch dazu gibt es die Mandeln inzwischen blanchiert und gemahlen, so dass man sich diese Arbeit auch spart. Es musste nur noch vorab Puderzucker hergestellt werden und den Rest macht die Maschine von selbst.

Da ich erst jetzt drauf gekommen bin, wie schnell Marzipan selbstgemacht ist, bin ich wirklich am überlegen, lieber nur noch Mandeln zu kaufen und das benötigte Marzipan dann immer selbst herzustellen. Mein Rezept heute ist für 200 g Marzipan, dies ist in den Rezepten eine gängige Einheit. Sollte dennoch mal was übrig bleiben, kannst Du dies luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstgemachtes Marzipan

Zutaten:
80 g Zucker
100 g weiße gemahlene Mandeln
2 EL Rosenwasser
5 Tropfen Bittermandel-Aroma

Zubereitung:
– Den Zucker und die gemahlenen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 8 Sekunden, Stufe 10 pulverisieren.
– Nun das Rosenwasser und das Bittermandel-Aroma hinzufügen.
– Alles zusammen zuerst für 2 Minuten, Teigknetstufe verkneten lassen.
– Abschließend nochmals 20 Sekunden auf Stufe 6 zu einem Marzipanballen vermischen.

Schon ist Dein selbstgemachtes Marzipan fertig. Achtung, am Anfang ist es noch relativ feucht vom Rosenwasser. Dies zieht allerdings zügig ein.

Hast Du schon mal selbst Marzipan hergestellt. Falls nicht, dann ran an die Töpfe. Demnächst gibt es dann auch die Rezepte für die Kokosküsschen und die Orangen-Mandel-Stangen.

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Schokoschneebälle

Es sind nicht mal mehr 40 Tage und dann ist Weihnachten vor der Türe bzw. viele Christkindlmärkte beginnen auch schon am kommenden Wochenende. Und zur Winterzeit bzw. Weihnachtszeit gehört natürlich Schnee und somit auch Schneebälle dazu. Für mich müssen es auch Plätzchen sein und in diesen Schokoschneebälle vereine ich quasi die Komponenten. Also starte mit mir die Weihnachtsbäckerei, oder hast Du schon fleißig Plätzchen gebacken und genießt die ersten Sorten schon auf der Kachelofenbank mit einem heißen Tee oder Punsch in der Hand?

Du wirst sehen die Schokoschneebälle sind nicht nur was für die Weihnachtszeit, denn diese sind fix zubereitet und schmecken bestimmt auch danach noch, wenn die Winterzeit so richtig im Gange ist. Für das Rezept brauchst Du auch keine besonderen Zutaten, was sehr für die Schokoschneebälle spricht. In diesem Sinne ran an die Küchenmaschine.

Schokoschneebälle

Zutaten:
250 g Zucker
100 g Schokolade, 75 %-ige
50 g Butter
100 g Weizenmehl (Typ 405)
1/4 TL Backpulber
1 EL Kakaopulver (100%-iger Kakao von Valrhona)
1 Ei
1 Eigelb
2 Prisen Salz
1 TL Zimt

Ofeneinstellung:
170 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
14 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker im Thermomix für 30 Sekunden auf Stufe 10 zu Puderzucker verarbeitet. Hierzu spannst Du zwischen Deckel und Messbecher am Besten ein Zewa, dann staubt es nicht.
– Den fertigen Puderzucker bitte umfüllen und zur Seite stellen.
– Es wird nun die Schokolade in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinert. Dann die Butter hinzufügen und für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1,5 schmelzen.
– Das Mehl, das Backpulver, 60 g des vorbereiteten Puderzuckers, das Kakaopulver, das Ei und das Eigelb sowie Salz und Zimt mit in den Mixtopf geben und auf Stufe 3, 1 Minute zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
– Nach der Kühlzeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorbereiten.
– Das Backblech mit Backpapier auskleiden.
– Aus dem Teig wallnussgroße Kugeln formen und in dem vorbereiteten Puderzucker wälzen.
– Anschließend auf das Backblech legen.

– Die Schokoschneebälle nach dem Backen erneut mit Puderzucker bestreuen und in einer Plätzchendose aufbewahren (wenn Sie nicht schon vorher verputzt sind).

Wünsche Dir ein schöne Backen und viel Spaß mit den Plätzchen.
Gruß aus meiner Küche.

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Vanillekipferl

Jetzt habe ich Dir einige meiner Pralinen vorgestellt, was allerdings auf keinen Plätzchenteller fehlen darf sind Vanillekipferl. Vanillekipferl sind die heimlichen Favoriten in der Familie. Wenn ich da einen Teller voll hinstelle ist der in Null komma Nix leer, aber keine hat natürlich eines davon genommen.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich keine Kipferl mehr forme, bei mir gibt es statt Vanillekipferl nun Vanillestangerl. Ersten werden diese gleichmäßiger, zweitens werden keine Spitzen dunkler und drittens brechen meine „Vanillekipferl“ nicht beim wenden im Vanillezucker.

Genau, der Vanillezucker – das ist auch so ein Thema. Ich mache meinen Vanillezucker selbst. Dafür sammle ich meine leeren Vanilleschoten in einem Zucker mit Glas. Wenn diese Zuckermischung gut durchgezogen hat, dann gebe ich alles in den Thermomix und pulverisiere den Zucker auf Stufe 10 inklusive der Schoten. Diese werden dadurch ganz klein gemixt und müssen nicht gerausgefischt werden. Somit sind die Schoten wirklich zu 100 % genutzt worden.

Vanillekipferl


Zutaten für die Vanillekipferl:

50 g Puderzucker
30 g Vanillezucker bzw. 2 EL Vanilleextraxt
140 g Mehl Typ Wiener Griessler
50 g gemahlene Mandeln
110 g kalte Süßrahmbutter


Zum Bestäuben:

Vanillezucker


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

17 Minuten


Zubereitung:

– Es werden alle Zutaten für die Vanillekipferl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diese für 1,5 Minuten auf der Teigstufe verknetet.
– Den Teig in einem Frischhaltebeutel geben und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
– Nun zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Den Teig vierteln. Jeweils ein Viertel daumendick ausrollen und nur noch in der gewünschten Länge abschneiden.
– Die Zuschnitte auf dem vorbereiten Backblech auslegen, bitte beachten Sie, dass die Vanillekipferl ein wenig auseinanderlaufen, daher etwas abstand halten.
– Die Vanillekipferl nun für 17 Minuten backen.
– In der Zwischenzeit soviel Vanillezucker in einen tiefen Teller geben, dass der Boden bedeckt ist.
– Die fertigen, noch warmen Vanillekipferl im Vanillezucker wenden und anschließend auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.
– Die Vanillekipferl in einer Plätzchendose im Kühlen aufbewahren.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen und lass Dir die Plätzchen schmecken.
Welche Plätzchen dürfen auf Deinem Plätzchenteller nicht fehlen?

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Eierlikörpraline

Da wir noch ein paar Tage bis Weihnachten haben, kann ich mich  noch mit meinen Pralinen austoben. Heute habe ich eine neue alkoholische Variante, die Eierlikörpraline. Wie man Eierlikör selbst herstellt, habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Mit dieser Praline hat Du die Möglichkeit, gleich zwe Geschenke auf einmal herzustellen.

Ich bin auch der Meinung, dass eine Praline nicht als typisches Plätzchen zählt oder in die Weihnachtsbäckerei einzuordnen ist, Pralinen sind halt in der kühleren – diesen Winter kann ich ja gar nicht sagen, in der kalten Jahreszeit – besser herzustellen, da es durchaus die Möglichkeit gibt, eine Ganache oder die Trüffelmasse draußen abkühlen zu lassen. Zudem kommt noch hinzu, dass einem die Schokolade nicht schon vom Anschauen schmilzt und so die Produktion auch viel mehr Spaß bereitet.

So jetzt bin ich ein bisschen abgekommen, vom wesentlichen. Wir wollten ja eigentlich Eierlikörpralinen herstellen – ich gehe davon aus, dass Du den Eierlikör bereits eingelagert hast 🙂 .

Eierlikörpraline

Zutaten:
400 g Löffelbiskuit
100 g weiche Butter
200 g Eierlikör
100 g gemahlene Haselnüsse

100 g weiße Kuvertüre
100 g Kokosflocken

Zubereitung:
– Zuerst werden die Löffelbiskuit in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 10, 10 Sekunden gemahlen.
– Nun zu den Löffelbiskuit die Butter, den Eierlikör und die gemühlenen Nüsse geben – für 30 Sekunden auf Knetstufe vermengen.
– Die Masse der Eierlikörpraline umfüllen und für eine Stunde kühlen lassen.
– Anschließend mit einem Löffel abstechen und kleine Kugeln formen. Diese auf einem Brett aufrichten und antrocknen lassen.
– Im nächsten Schritt wird die weiße Kuvertüre grob zerhackt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 gehackt.
– Die Kuvertüre für 12 Minuten, 50 °C, Stufe 2 schmelzen.
– Nun jede einzelne Eierlikörpraline in der Hand in weißer Kuvertüre rollen und dann in den Kokosflocken wenden. Anschließend wieder zurück auf das Brett legen und die Eierlikörpraline trocknen lassen.
– Die Eierlikörpraline kühl lagern.

Wie findest Du die Idee, dass mit Löffelbiskuit kleine Pralinen hergestellt werden können und du dabei nicht die Thematik rund ums Temperieren der Schokolade hast? Ich hoffe ich konnte Dich mit diesem und den vergangenen Rezepten begeistern.

Noch eine schöne Adventszeit

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Orangenmandeln

Da wir schon in der Pralinenproduktion sind, habe ich mich auch über Orangenmandeln gewagt. Dies ist eine Kombination aus Marzipan mit Orangenlikör und Orangenzucker. Die Orangenmandeln sind ganz einfach herzustellen und ergänzen das Pralinensortiment. Ich finde dass uns diese Orangenmandeln einen weiteren Geschmack vermitteln und sie eine Alternative zu den Marzipankartoffeln sind – die man schon kennt. Zudem ist Orange und Winter einfach eine Kombination, da kommt man gar nicht daran vorbei.

Orangenmandeln

Zutaten:
50 g Zucker
200 g Marzipan
30 g Grand Manier

50 g Zucker
Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 7 Sekunden, Stufe 10 gemahlen zu Puderzucker
– Dann das Marzipan in Stücken und den Grand Manier hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 3 verkneten.
– Die Masse dann in eine Schüssel umfüllen und für eine Stunde kühl stellen.
– Nach der Kühlzeit habe ich mit zwei Espresselöffeln kleine Nocken aus der Marzipanmasse geformt – wie Mandeln und diese auf einem Brett für einen guten Tag trocknen lassen.
– Nach der Trocknungszeit mit dem restlichen Zucker wieder Puderzucker herstellen und den Orangenabrieb hinzugeben.
– Die Orangenmandeln darin wälzen und kühl lagern.

 

Wie sieht es bei Euch aus, mögt Ihr Marzipan oder ist das eher nur in Backwaren gedultet, weil man da eigentlich gar nicht drum rum kommt.

Ich für meinen Teil, bin jetzt nicht scharf auf Marzipan pur, aber in Dominosteinen oder auch in einem leckeren Schokoladenkuchen mit Marzipan oder im Apfelstrudel, da darf es schon mal drinnen sein.

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