Archiv der Kategorie: Weihnachtsbäckerei

Kekse mit Royal Icing

Ich war Ende Februar beim Foodbloggercamp in Reutlingen. Einen kleinen Einblich habe ich Dir hier schon mal gegeben. Heute folgt ein Post aus einer der Sessions die ich besucht habe. Mit Käthe von Käthes Kekse – Kunst für Herz und Bauch haben wir Kekse mit Royal Icing verziert.

Royal Icing

Royal Icing – Anfängerstufe

Käthe hat uns ein paar Kekse mitgebracht, damit wir diese nicht noch vorab backen müssen sondern gleich mit dem Verzieren der Kekse beginnen können. Ich muss gestehen, hübsch sind sie schon. Vor allem, wenn Du mal auf Käthes Seite stöberst, die sind einfach nur wow.

Aber wer mich kennt, der weiß auch, dass ich nicht die geduldigste Person bin und auch öfters mal die Küche verunstalte. Ja gut, mit den ganzen Farben und so, das würde schon gut zu mir passen aber dieses filigrane Arbeiten. Nun ja, ich dachte mir, nutze die Chance und prüfe ob Dir das zusagt. Zugesagt hat es mir, allerdings wurden uns auch die Spritzbeutel mit den verschiedenen Farben vorbereitet und Käthe hat eine wirklich große Auswahl an Arbeitsmaterialien.

Begonnen haben wir mit der Umrandung. Neben der Technik, wie dies gemacht wird, wurde und auch die Konsistenz erläutert, welche das Icing haben soll, damit die Kekse schön eingerahmt werden können. Und da die Umrandung alleine nicht reicht, haben wir diese natürlich auch noch gefüllt.

Royal Icing

Somewhere over the Rainbow mit Royal Icing

Ich finde, dass dieses Trio ganz gelungen aussieht. Na wenn das schon mal so gut klappt, dann wagen wir uns an die nächste Stufe. Kekse verzieren

Royal Icing

Kekse werden zum Schmuckstück mit Royal Icing

Ich finde, dass Sie so lala gelungen sind. Ich habe anscheinend meinen Spritzbeutel nicht fein genug aufgeschnitten, da mr die gelben Verzierungen ineinandergelaufen sind. Oder ich habe die Schlaufen zu eng geschlungen.

Ich wollte einfach mal ein paar verschiedene Muster ausprobieren. Das sieht man ja Und wenn man die entsprechenden Farben hat, kann man hier wirklich ganz viel gestalten. ich persönlich finde das türkis ganz ansprechend, nur fehlte mir hier no der richtige Schwung aus dem Handgelenk. Ich denke mit ein bisschen Übung, kann ich das noch ein wenig schöner hinbringen.

Das Royal Icing ist übrigens eine wunderbare Möglichkeit seine Eiweiß zu verarbeiten, welche so ab und zu in der Küche übrig bleiben. Und ein paar Mürbteig-Plätzchen sind ja gleich gebacken 🙂

Also ran an die Tuben.

Liebe Grüße aus der Küche und habt einen guten Start in das Wochenende.

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Vanillekugeln – Weihnachtsbäckerei

Heute geht es wieder an die Weihnachtsbäckerei. Vielleicht sind die ersten Plätzchen schon aus, denn wir bewegen uns ja schnellen Schrittes auf den dritten Advent zu. Oder Du hast Dir überlegt, doch noch eine weitere Sorte zu backen bzw. möchtest nun mit der Weihnachtsbäckerei beginnen. Deshalb habe ich heute ein schnelles Rezept für richtig leckere Vanillekugeln. Die Kugeln mit echtem Vanillemark sind schnell zubereitet und ich bin überzeugt, die wandern auch die nächsten Jahre auf Deine Liste für die Plätzchen.

Ich bin jemand, die Ihre Sachen (egal ob Zutaten, Möbel, Haushaltswaren, etc.) gerne in meinem kleinen Städtchen kauft. Allerdings habe ich für meine Vanilleschoten jemanden gefunden, der nicht ganz so nah ist. Ok, es ist auch nicht ewig weit weg, aber weiter als sonst – und ich beziehe das ganze auch online. Was für mich wirklich untypisch ist – allerdings ist die Qualität der Vanilleschoten so super, dass ich hier in der Gegend einfach keinen passenden Ersatz bekomme. Die Vanilleschoten, welche ich hier unter anderem für meine Vanillekugeln verwende sind richtig saftig und prall gefüllt. Ich muss zugeben, da könnte ich glatt ins schwärmen kommen. Wir bestellen zusammen immer 30 Stück der Schoten und teilen die dann unter uns Mädels auf, denn sie sollen ja frisch sein.
Für mein heutiges Rezept benötige ich eine Vanilleschote – bzw. eigentlich nur das Mark der Schote. Die Schote selbst verwenden wir aber auch, denn ich habe ein Zuckerglas welches ich dann und wann zu Vanillezucker mache – und dort kommt die Schote hinein.
So über Vanille habe ich nun genug gesprochen, lasst uns backen.

Vanillekugeln

Zutaten:
250 g Butter
300 g Weizenmehl Typ 405
1 gestr. TL Backpulver
80 g Puderzucker
30 g Speisestärke
1 Vanilleschote

Ofeneinstellung:
170 ° Ober- und Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Den Ofen auf 170 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
– 2 Backbleche mit Backpapier auskleiden.
– Ich bereite meinen Puderzucker selbst vor, daher wird zuerst Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diesen für 5 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren.
– Die Vanilleschote der längs nach aufschneiden und auskratzen. Die ausgekratzte Schote kann für Vanillezucker noch verwendet werden.
– Nun alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 25 Sekunden auf Stufe 6 einen Teig herstellen.
– Den Teig rausnehmen. Davon mit einem Teelöffel abstechen und den Teig zu gleichmäßigen Kugeln rollen.
– Die rohen Vanillekugeln auf das vorbereitete Backblech setzen backen.
– Nach dem Backen werden die noch warmen Kekse mit Vanillezucker bestäubt.

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Selbstgemachtes Marzipan

Die Weihnachtsbäckerei läuft auf Hochtouren und was kann man da mehr brauchen als Mehl, Butter und Zucker. Ja Mandeln ist auch noch in sehr vielen Rezepten und Eier aber gleich dahinter kommt dann auch schon Marzipan. Bei mir war es nun am Sonntag soweit, dass ich sechs übrige Eiweiß hatte, da ich einen Eierlikör hergestellt habe, und nur die Eigelb hierfür verwendet wurden. Was sollte aus den Eiweiß gemacht werden. Ich habe mich für zwei verschiedene Plätzchensorten entschieden. Allerdings hatte ich nur noch für die Orangen-Mandel-Stangen das Marzipan zuhause und habe dann beschlossen für die Kokosküsschen die benötigte Zutat selbst herzustellen.

Im Grunde ist Marzipan wirklich fix hergestellt und wenn man sich mal das Rosenwasser angeschafft hat, hat man die übrigen Zutaten eigentlich auch meistens zuhause. Da ich eine der glücklichen Küchenfeen bin, welche einen Thermomix benutzt, war es für mich auch keine große Aktion in der Küche. Noch dazu gibt es die Mandeln inzwischen blanchiert und gemahlen, so dass man sich diese Arbeit auch spart. Es musste nur noch vorab Puderzucker hergestellt werden und den Rest macht die Maschine von selbst.

Da ich erst jetzt drauf gekommen bin, wie schnell Marzipan selbstgemacht ist, bin ich wirklich am überlegen, lieber nur noch Mandeln zu kaufen und das benötigte Marzipan dann immer selbst herzustellen. Mein Rezept heute ist für 200 g Marzipan, dies ist in den Rezepten eine gängige Einheit. Sollte dennoch mal was übrig bleiben, kannst Du dies luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren.

Selbstgemachtes Marzipan

Zutaten:
80 g Zucker
100 g weiße gemahlene Mandeln
2 EL Rosenwasser
5 Tropfen Bittermandel-Aroma

Zubereitung:
– Den Zucker und die gemahlenen Mandeln in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 8 Sekunden, Stufe 10 pulverisieren.
– Nun das Rosenwasser und das Bittermandel-Aroma hinzufügen.
– Alles zusammen zuerst für 2 Minuten, Teigknetstufe verkneten lassen.
– Abschließend nochmals 20 Sekunden auf Stufe 6 zu einem Marzipanballen vermischen.

Schon ist Dein selbstgemachtes Marzipan fertig. Achtung, am Anfang ist es noch relativ feucht vom Rosenwasser. Dies zieht allerdings zügig ein.

Hast Du schon mal selbst Marzipan hergestellt. Falls nicht, dann ran an die Töpfe. Demnächst gibt es dann auch die Rezepte für die Kokosküsschen und die Orangen-Mandel-Stangen.

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Schokoschneebälle

Es sind nicht mal mehr 40 Tage und dann ist Weihnachten vor der Türe bzw. viele Christkindlmärkte beginnen auch schon am kommenden Wochenende. Und zur Winterzeit bzw. Weihnachtszeit gehört natürlich Schnee und somit auch Schneebälle dazu. Für mich müssen es auch Plätzchen sein und in diesen Schokoschneebälle vereine ich quasi die Komponenten. Also starte mit mir die Weihnachtsbäckerei, oder hast Du schon fleißig Plätzchen gebacken und genießt die ersten Sorten schon auf der Kachelofenbank mit einem heißen Tee oder Punsch in der Hand?

Du wirst sehen die Schokoschneebälle sind nicht nur was für die Weihnachtszeit, denn diese sind fix zubereitet und schmecken bestimmt auch danach noch, wenn die Winterzeit so richtig im Gange ist. Für das Rezept brauchst Du auch keine besonderen Zutaten, was sehr für die Schokoschneebälle spricht. In diesem Sinne ran an die Küchenmaschine.

Schokoschneebälle

Zutaten:
250 g Zucker
100 g Schokolade, 75 %-ige
50 g Butter
100 g Weizenmehl (Typ 405)
1/4 TL Backpulber
1 EL Kakaopulver (100%-iger Kakao von Valrhona)
1 Ei
1 Eigelb
2 Prisen Salz
1 TL Zimt

Ofeneinstellung:
170 °C Ober- und Unterhitze

Backzeit:
14 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker im Thermomix für 30 Sekunden auf Stufe 10 zu Puderzucker verarbeitet. Hierzu spannst Du zwischen Deckel und Messbecher am Besten ein Zewa, dann staubt es nicht.
– Den fertigen Puderzucker bitte umfüllen und zur Seite stellen.
– Es wird nun die Schokolade in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 zerkleinert. Dann die Butter hinzufügen und für 2 Minuten, 37 °C, Stufe 1,5 schmelzen.
– Das Mehl, das Backpulver, 60 g des vorbereiteten Puderzuckers, das Kakaopulver, das Ei und das Eigelb sowie Salz und Zimt mit in den Mixtopf geben und auf Stufe 3, 1 Minute zu einem Teig verarbeiten.
– Den Teig in einen Gefrierbeutel umfüllen und für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
– Nach der Kühlzeit den Ofen auf 180 °C Ober- und Unterhitze vorbereiten.
– Das Backblech mit Backpapier auskleiden.
– Aus dem Teig wallnussgroße Kugeln formen und in dem vorbereiteten Puderzucker wälzen.
– Anschließend auf das Backblech legen.

– Die Schokoschneebälle nach dem Backen erneut mit Puderzucker bestreuen und in einer Plätzchendose aufbewahren (wenn Sie nicht schon vorher verputzt sind).

Wünsche Dir ein schöne Backen und viel Spaß mit den Plätzchen.
Gruß aus meiner Küche.

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Vanillekipferl

Jetzt habe ich Dir einige meiner Pralinen vorgestellt, was allerdings auf keinen Plätzchenteller fehlen darf sind Vanillekipferl. Vanillekipferl sind die heimlichen Favoriten in der Familie. Wenn ich da einen Teller voll hinstelle ist der in Null komma Nix leer, aber keine hat natürlich eines davon genommen.

Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich keine Kipferl mehr forme, bei mir gibt es statt Vanillekipferl nun Vanillestangerl. Ersten werden diese gleichmäßiger, zweitens werden keine Spitzen dunkler und drittens brechen meine „Vanillekipferl“ nicht beim wenden im Vanillezucker.

Genau, der Vanillezucker – das ist auch so ein Thema. Ich mache meinen Vanillezucker selbst. Dafür sammle ich meine leeren Vanilleschoten in einem Zucker mit Glas. Wenn diese Zuckermischung gut durchgezogen hat, dann gebe ich alles in den Thermomix und pulverisiere den Zucker auf Stufe 10 inklusive der Schoten. Diese werden dadurch ganz klein gemixt und müssen nicht gerausgefischt werden. Somit sind die Schoten wirklich zu 100 % genutzt worden.

Vanillekipferl


Zutaten für die Vanillekipferl:

50 g Puderzucker
30 g Vanillezucker bzw. 2 EL Vanilleextraxt
140 g Mehl Typ Wiener Griessler
50 g gemahlene Mandeln
110 g kalte Süßrahmbutter


Zum Bestäuben:

Vanillezucker


Ofeneinstellung:

180 °C Ober-/Unterhitze


Backzeit:

17 Minuten


Zubereitung:

– Es werden alle Zutaten für die Vanillekipferl in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und diese für 1,5 Minuten auf der Teigstufe verknetet.
– Den Teig in einem Frischhaltebeutel geben und für mindestens eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen
– Nun zwei Backbleche mit Backpapier vorbereiten und den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
– Den Teig vierteln. Jeweils ein Viertel daumendick ausrollen und nur noch in der gewünschten Länge abschneiden.
– Die Zuschnitte auf dem vorbereiten Backblech auslegen, bitte beachten Sie, dass die Vanillekipferl ein wenig auseinanderlaufen, daher etwas abstand halten.
– Die Vanillekipferl nun für 17 Minuten backen.
– In der Zwischenzeit soviel Vanillezucker in einen tiefen Teller geben, dass der Boden bedeckt ist.
– Die fertigen, noch warmen Vanillekipferl im Vanillezucker wenden und anschließend auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.
– Die Vanillekipferl in einer Plätzchendose im Kühlen aufbewahren.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Backen und lass Dir die Plätzchen schmecken.
Welche Plätzchen dürfen auf Deinem Plätzchenteller nicht fehlen?

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Eierlikörpraline

Da wir noch ein paar Tage bis Weihnachten haben, kann ich mich  noch mit meinen Pralinen austoben. Heute habe ich eine neue alkoholische Variante, die Eierlikörpraline. Wie man Eierlikör selbst herstellt, habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Mit dieser Praline hat Du die Möglichkeit, gleich zwe Geschenke auf einmal herzustellen.

Ich bin auch der Meinung, dass eine Praline nicht als typisches Plätzchen zählt oder in die Weihnachtsbäckerei einzuordnen ist, Pralinen sind halt in der kühleren – diesen Winter kann ich ja gar nicht sagen, in der kalten Jahreszeit – besser herzustellen, da es durchaus die Möglichkeit gibt, eine Ganache oder die Trüffelmasse draußen abkühlen zu lassen. Zudem kommt noch hinzu, dass einem die Schokolade nicht schon vom Anschauen schmilzt und so die Produktion auch viel mehr Spaß bereitet.

So jetzt bin ich ein bisschen abgekommen, vom wesentlichen. Wir wollten ja eigentlich Eierlikörpralinen herstellen – ich gehe davon aus, dass Du den Eierlikör bereits eingelagert hast 🙂 .

Eierlikörpraline

Zutaten:
400 g Löffelbiskuit
100 g weiche Butter
200 g Eierlikör
100 g gemahlene Haselnüsse

100 g weiße Kuvertüre
100 g Kokosflocken

Zubereitung:
– Zuerst werden die Löffelbiskuit in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 10, 10 Sekunden gemahlen.
– Nun zu den Löffelbiskuit die Butter, den Eierlikör und die gemühlenen Nüsse geben – für 30 Sekunden auf Knetstufe vermengen.
– Die Masse der Eierlikörpraline umfüllen und für eine Stunde kühlen lassen.
– Anschließend mit einem Löffel abstechen und kleine Kugeln formen. Diese auf einem Brett aufrichten und antrocknen lassen.
– Im nächsten Schritt wird die weiße Kuvertüre grob zerhackt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 gehackt.
– Die Kuvertüre für 12 Minuten, 50 °C, Stufe 2 schmelzen.
– Nun jede einzelne Eierlikörpraline in der Hand in weißer Kuvertüre rollen und dann in den Kokosflocken wenden. Anschließend wieder zurück auf das Brett legen und die Eierlikörpraline trocknen lassen.
– Die Eierlikörpraline kühl lagern.

Wie findest Du die Idee, dass mit Löffelbiskuit kleine Pralinen hergestellt werden können und du dabei nicht die Thematik rund ums Temperieren der Schokolade hast? Ich hoffe ich konnte Dich mit diesem und den vergangenen Rezepten begeistern.

Noch eine schöne Adventszeit

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Orangenmandeln

Da wir schon in der Pralinenproduktion sind, habe ich mich auch über Orangenmandeln gewagt. Dies ist eine Kombination aus Marzipan mit Orangenlikör und Orangenzucker. Die Orangenmandeln sind ganz einfach herzustellen und ergänzen das Pralinensortiment. Ich finde dass uns diese Orangenmandeln einen weiteren Geschmack vermitteln und sie eine Alternative zu den Marzipankartoffeln sind – die man schon kennt. Zudem ist Orange und Winter einfach eine Kombination, da kommt man gar nicht daran vorbei.

Orangenmandeln

Zutaten:
50 g Zucker
200 g Marzipan
30 g Grand Manier

50 g Zucker
Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 7 Sekunden, Stufe 10 gemahlen zu Puderzucker
– Dann das Marzipan in Stücken und den Grand Manier hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 3 verkneten.
– Die Masse dann in eine Schüssel umfüllen und für eine Stunde kühl stellen.
– Nach der Kühlzeit habe ich mit zwei Espresselöffeln kleine Nocken aus der Marzipanmasse geformt – wie Mandeln und diese auf einem Brett für einen guten Tag trocknen lassen.
– Nach der Trocknungszeit mit dem restlichen Zucker wieder Puderzucker herstellen und den Orangenabrieb hinzugeben.
– Die Orangenmandeln darin wälzen und kühl lagern.

 

Wie sieht es bei Euch aus, mögt Ihr Marzipan oder ist das eher nur in Backwaren gedultet, weil man da eigentlich gar nicht drum rum kommt.

Ich für meinen Teil, bin jetzt nicht scharf auf Marzipan pur, aber in Dominosteinen oder auch in einem leckeren Schokoladenkuchen mit Marzipan oder im Apfelstrudel, da darf es schon mal drinnen sein.

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Orangenzungen

Im letzten Beitrag habe ich Dir ja erzählt, dass mein Mann Zimtsterne liebt. Aber ich backe nicht nur die Plätzchen der anderen, sondern meine Lieblingsplätzchen dürfen auch nicht zu kurz kommen. Wo ich einfach nicht widerstehen kann, sind Orangenzungen. Diese leckeren saftigen Plätzchen mit Orangensaft und Marzipan. So schön saftig und dann noch Marillenmarmelade und die Enden mit Schokolade – mmmmh einfach köstliche diese Orangenzungen.

Entschuldige, jetzt bin ich ganz schön ins Schwärmen gekommen, aber Du wirst sehen, wenn Du die Orangenzungen gebacken hast, geht es Dir auch so. Da kann man die Finger gar nicht davon lassen.

Orangenzungen

Zutaten:
400 g Butter
200 g Zucker
200 g Marzipan
8 Eigelb
520 g Mehl
2 Orangen

Marillenmarmelade
Kuchenglasur

Ofeneinstellung:
160 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst wird der Abrieb der Orange aufgefangen. Im Anschluss wird diese halbiert und entsaftet. Hier bitte nicht nur den Saft verwenden, sondern auch das Fruchtfleisch.
– Sowohl Orangenabrieb, als auch der Orangensaft mit dem Fruchtfleisch wandert in den Mixtopf des Thermomix.
– Alle weiteren Zutaten (Eigelb, Butter, Zuckerm Marzipan, Mehl) auch. Nun das ganze auf Stufe 4 zu einem cremigen Teig verarbeiten.
– Es werden nun 2 Backbleche mit Backpapier vorbereitet und der Ofen auf 160 °C Ober-/Unterhitze aufgeheizt.
– Den Teig für die Orangenzungen nun in einen Spritzbeutel umfüllen und diesen auf die vorbereiteten Bleche aufspritzen. Bei mir wurden es unterschiedliche Formen, entweder Tupfen, Stangen oder Schleifen – aber hier sind Dir keine Grenzen gesetzt.
– Die Bleche nun einzeln für 15 Minuten backen, bis die Orangenzungen goldbraun sind.
– Die abgekühlten Plätzchen werden nun mit Marillenmarmelade zusammengeklebt.
– Anschließend die Kuchenglasur schmelzen und immer ein geklebtes Orangenzungen-Pärchen tauchen und erneut abkühlen lassen.
– Die fertigen Orangenzungen in einer Plätzchendose aufbewahren.

Du wirst sehen, dies sind Plätzchen die wirklich die gesamt Adventszeit saftig bleiben. Durch die Zubereitung mit dem Thermomix wird das Marzipan auch schön klein und die Orangenzungen lassen sich mit dem Spritzbeutel gut aufspritzen.

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Zimtsterne

Jeder hat ja so seine Favoriten. Die Lieblingsplätzchen meines Mannes sind Spitzbuben und Zimtsterne. Ich finde Zimtsterne sind nicht so einfach zu machen und wenn man mal sein Rezept gefunden hat, sollte man an diesem auch festhalten. Meine letzte Erfahrung mit Zimtsternen war nicht ganz so gut, denn diese sind sehr hart geworden und wurden auch nicht im Lauf der Zeit weich. Aber dieses Jahr sind sie um so weicher, hier finde ich nur, dass Sie durch die blanchierten Mandeln etwas käsig sind – aber geschmacklich top.

Wie bereitest Du deine Zimtsterne zu, bäckst Du Sie oder trocknest Du nur – ich habe mich hier mit meiner Arbeitskollegin beratschlagt – Sie hat ein Familienrezept, welches nur trocknen vorsieht. Bei mir ist dies ewas anders. Gleich zeige ich Dir mein Rezept.

Zimtsterne

Zutaten:
500 g gemahlene (weiße) Mandeln
300 g Puderzucker
2 1/2 TL Zimt
1 TL Zitronenabrieb
1/2 geriebene Tonkabohne
2 Eiweiß
2 EL Vanilleextrakt

125 g Puderzucker
1 Eiweiß
1 Prise Salz

Ofeneinstellung:
150 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
15 Minuten

Zubereitung:
– Meinen Puderzucker habe ich vorab im Thermomix selbst hergestellt. Hierfür die gewünschte Menge in den Mixtopf des Thermomixes geben und auf Stufe 10 pulverisieren bis zum gewünschten Grad. Anschließend umfüllen bis er benötigt wird.
– Es wird aus den Mandeln, dem Puderzucker, dem Zimt, den beiden Eiweiß, dem Vanilleextraxt und dem Zitronenabrieb mit der Küchenmaschine ein Teig hergestellt.
– Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.
– Diesen auf der Arbeitsplatte ca. 1 cm dick ausrollen und anschließend die Sterne daraus austechen. Diese auf die vorbereiteten Backbleche geben.
– Nun das einzelne Eiweiß mit der Prise Salz anschlagen und nach und nach den Puderzucker einrieseln lassen bis dieses cremig ist.
– Den Ofen nun auf 150 °C Ober-/Unterhitze aufheizen.
– Die Baisermasse habe ich mit Espressolöffel auf die Sterne gegeben und mit diesen gleichmäßig bestrichen.
– Die Sterne auf der untersten Schiene im Ofen backen. Achtung die Sterne sollten weiß bleiben, das Baiser sollte sich nicht verfärben.
– Die Zimtsterne nach dem Backen auskühlen lassen und dann in einer Plätzchendose aufsparen.

Lass Sie Dir schmecken.

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