Archiv der Kategorie: Pralinen

Eierlikörpraline

Da wir noch ein paar Tage bis Weihnachten haben, kann ich mich  noch mit meinen Pralinen austoben. Heute habe ich eine neue alkoholische Variante, die Eierlikörpraline. Wie man Eierlikör selbst herstellt, habe ich Dir hier schon mal vorgestellt. Mit dieser Praline hat Du die Möglichkeit, gleich zwe Geschenke auf einmal herzustellen.

Ich bin auch der Meinung, dass eine Praline nicht als typisches Plätzchen zählt oder in die Weihnachtsbäckerei einzuordnen ist, Pralinen sind halt in der kühleren – diesen Winter kann ich ja gar nicht sagen, in der kalten Jahreszeit – besser herzustellen, da es durchaus die Möglichkeit gibt, eine Ganache oder die Trüffelmasse draußen abkühlen zu lassen. Zudem kommt noch hinzu, dass einem die Schokolade nicht schon vom Anschauen schmilzt und so die Produktion auch viel mehr Spaß bereitet.

So jetzt bin ich ein bisschen abgekommen, vom wesentlichen. Wir wollten ja eigentlich Eierlikörpralinen herstellen – ich gehe davon aus, dass Du den Eierlikör bereits eingelagert hast 🙂 .

Eierlikörpraline

Zutaten:
400 g Löffelbiskuit
100 g weiche Butter
200 g Eierlikör
100 g gemahlene Haselnüsse

100 g weiße Kuvertüre
100 g Kokosflocken

Zubereitung:
– Zuerst werden die Löffelbiskuit in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und auf Stufe 10, 10 Sekunden gemahlen.
– Nun zu den Löffelbiskuit die Butter, den Eierlikör und die gemühlenen Nüsse geben – für 30 Sekunden auf Knetstufe vermengen.
– Die Masse der Eierlikörpraline umfüllen und für eine Stunde kühlen lassen.
– Anschließend mit einem Löffel abstechen und kleine Kugeln formen. Diese auf einem Brett aufrichten und antrocknen lassen.
– Im nächsten Schritt wird die weiße Kuvertüre grob zerhackt in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 5 Sekunden auf Stufe 10 gehackt.
– Die Kuvertüre für 12 Minuten, 50 °C, Stufe 2 schmelzen.
– Nun jede einzelne Eierlikörpraline in der Hand in weißer Kuvertüre rollen und dann in den Kokosflocken wenden. Anschließend wieder zurück auf das Brett legen und die Eierlikörpraline trocknen lassen.
– Die Eierlikörpraline kühl lagern.

Wie findest Du die Idee, dass mit Löffelbiskuit kleine Pralinen hergestellt werden können und du dabei nicht die Thematik rund ums Temperieren der Schokolade hast? Ich hoffe ich konnte Dich mit diesem und den vergangenen Rezepten begeistern.

Noch eine schöne Adventszeit

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Orangenmandeln

Da wir schon in der Pralinenproduktion sind, habe ich mich auch über Orangenmandeln gewagt. Dies ist eine Kombination aus Marzipan mit Orangenlikör und Orangenzucker. Die Orangenmandeln sind ganz einfach herzustellen und ergänzen das Pralinensortiment. Ich finde dass uns diese Orangenmandeln einen weiteren Geschmack vermitteln und sie eine Alternative zu den Marzipankartoffeln sind – die man schon kennt. Zudem ist Orange und Winter einfach eine Kombination, da kommt man gar nicht daran vorbei.

Orangenmandeln

Zutaten:
50 g Zucker
200 g Marzipan
30 g Grand Manier

50 g Zucker
Orangenabrieb

Zubereitung:
– Zuerst wird der Zucker in den Mixtopf des Thermomixes gegeben und für 7 Sekunden, Stufe 10 gemahlen zu Puderzucker
– Dann das Marzipan in Stücken und den Grand Manier hinzugeben und für 1 Minute auf Stufe 3 verkneten.
– Die Masse dann in eine Schüssel umfüllen und für eine Stunde kühl stellen.
– Nach der Kühlzeit habe ich mit zwei Espresselöffeln kleine Nocken aus der Marzipanmasse geformt – wie Mandeln und diese auf einem Brett für einen guten Tag trocknen lassen.
– Nach der Trocknungszeit mit dem restlichen Zucker wieder Puderzucker herstellen und den Orangenabrieb hinzugeben.
– Die Orangenmandeln darin wälzen und kühl lagern.

 

Wie sieht es bei Euch aus, mögt Ihr Marzipan oder ist das eher nur in Backwaren gedultet, weil man da eigentlich gar nicht drum rum kommt.

Ich für meinen Teil, bin jetzt nicht scharf auf Marzipan pur, aber in Dominosteinen oder auch in einem leckeren Schokoladenkuchen mit Marzipan oder im Apfelstrudel, da darf es schon mal drinnen sein.

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Orangenlikörpralinen

Hast du schon alle Geschenke für Weihnachten zusammen? Auch wenn dies bereits der Fall ist, dieses Pralinenrezept ist schnell umgesetzt und kann entweder zu anderen Anlässen verschenkt werden oder Du genießt die kleinen Pralinen selbst. Wer sagt denn immer, dass man alles Gute nur verschenken kann 🙂 .

Diese Pralinen sind ganz schnell zubereitet und ich würde mal behaupten, dass Sie auch keine Pralinen im Sinne von handgeschöpfter Schokolade sind. Genau aus diesem Grund sind die Pralinen auch für jederman/jederfrau zum Zubereiten. Da ich keine Pralinen mit einem flüssigen Kern mag, suche ich mir Alternativen, wie diese Orangenlikörpraline. Die Zutaten, die Du dafür benötigst, sind in fast jedem Haushalt zu finden oder rasch zu besorgen – also dann auf ans Werk.

Orangenlikörpralinen

Zutaten:
130 g Löffelbiskuit
80 ml Grand Manier
40 g Butter
200 g weiße Kuvertüre
30 g Vanillezucker (selbstgemacht)

Zubereitung:
– Zuerst die Löffelbiskuit in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 10 Sekunden, Stufe 6 zerkleinern.
– Die Butter und den Grand Manier hinzugeben und 30 Sekunden, Knetstufe verkneten. Die Masse dann aus dem Thermomix nehmen und in einer kleinen Schüssel kurz zur Seite stellen.
– Die Kuvertüre grob zerhacken und in den Mixtopf geben. Diese zuerst auf Stufe 10 für 10 Sekunden zerkleinern. Anschließend für 12 Minuten auf Stufe 2, 50 °C erhitzen und schmelzen lassen.
– Anschließend den zur Seite gestellten Teig mit in den Mixtopf geben und erneut für 30 Sekunden, Knetstufe unterrühren.
– Den fertigen Pralinenteig in ein Gefäß umfüllen und für etwa 1 Stunde in den Kühlschrank geben.
– Die gekühlte Masse mit einem Teelöffel abstechen und kleine Pralinen daraus formen. Diese abschließend im Vanillezucker wälzen.
– Die Orangenlikörpralinen an einem kühlen Ort aufbewahren.

 

Während des Aufschreibens habe ich mir gerade überlegt, dass es die Praline natürlich auch in einer alkoholfreien Variante geben könne, indem man z. B.  Rosenwasser verwendet oder Orangensaft. Hier müsste ich mir aber nochmals Gedanken zum Mischungsverhältnis machen. Diese folgen dann.

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Amarenakirsch-Praline

Ich habe Dir ja letztens schon die Cappuccino-Praline vorgestellt. Zudem habe ich an dem Tag auch noch eine Variante mit dunkler Schokolade gemacht, ich müsste mir ja die Abkühlzeiten überbrücken. Auch hier habe ich wieder Hohlkörperkugeln verwendet, diesemal in Vollmilch.

Amarenakirsch-Pralinen

Zutaten:
80 g Zartbitterschokolade
50 g Vollmilchschokolade
8 Amarenakirschen
1 Prise Chilliflocken
100 g Sahne
30 Vollmilchhohlkörper

150 g Vollmilschschokolade

Zubereitung:
– Zuerst habe ich die Amarenakirschen abtropfen lassen und dann fein gehackt.
– Dann die Schokolade abwiegen und fein hacken oder wieder Schokodrops verwenden.
– Die Sahne in einem Topf aufkochen lassen und die Chilliflocken hinzugeben. Anschließend den Topf vom Ofen nehmen und die Schokolade unterrühren, bis diese aufgelöst ist.
– Die Füllung raus auf die Terrasse und für ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen.
– Nach der Abkühlzeit die Ganache in einen Spritzbeutel und die Hohlkörperkugeln damit füllen. Bitte darauf achten, dass die Pralinen nicht komplett gefüllt werden, sondern oben noch ein kleiner Rand besteht, damit diese verschlossen werden können. Die gefüllten Hohlkugeln dann wieder raus stellen zum abkühlen, ca. eine Stunde.
– In der Zwischenzeit die restlichen 150 g Vollmilchschokolade temperieren.
– Zuerst etwas von der Schokolade in einen Spritzbeutel geben und damit die Hohlkugeln verschließen und diese dann erneut nochmals abkühlen lassen, ca. 30 Minuten, bevor die Pralinen getaucht werden.
– Nach der erneuten Abkühlzeit die Pralienn dann mit der Pralinengabel in die vorbereitete temperierte Schokolade tauchen und anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech abkühlen lassen.

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Cappuccino-Praline

Nachdem mir das Wetter noch mitspielt und es noch nicht zu warm wird unter der Terrassenüberdachung, dachte ich mir, dass ich es nochmals nutzen sollte, und Pralinen herstelle. Die nachfolgende Praline ist wieder mit Hohlkugeln hergestellt, aber beim Temperieren bin ich noch nicht so fingerfertig, dass ich mir die Form selbst gießen könnte.

Ich bin ja eigentlich kein Kaffeetrinken – was heißt nun eigentlich. Eigentlich bedeutet, dass ich keinen Kaffee, Cappucino, oder andere Heißgetränke trinke, aber ich stehe auf Schokolade mit Kaffeegeschmack und eben auch auf diese Cappuccino-Praline. Die Pralinen an sich sind auch relativ fix gemacht, man braucht halt die Abkühlzeiten – aber in meinem vergangenen Jahr, seit ich mit mit der Pralinenherstellung auseinandergesetzt habe, habe ich schon ein klein wenig gelernt, geduldiger zu sein.

Cappuccino-Praline

Zutaten:
100 g weiße Schokolade
50 g Vollmilchschokolade
100 g Sahne
3 EL Kaffeepulver (instant)

30 weiße Hohlkugeln
150 g weiße temperierte Kuvertüre

Zubereitung:
– Zuerst wird die Schokolade gehackt, bzw. wenn Du wie ich auch Drops nutzt, dann diese bitte schon mal vorab abwiegen.
– Dann die Sahne in einem Topf aufkochen lassen und das Kaffeepulver einrühren.
– Nun die vorbereitete Schokolade in die Sahne geben und diese unterrrühren, bis die Schokolade geschmolzen ist.
– Ich habe den Topf dann kurz raus gestellt, um die Masse abkühlen zu lassen.
– Nach der Abkühlzeit von ca. 20 Minuten wird die Schokoladenmasse in einen Spritzbeutel gefüllt und dann die Hohlkugeln damit gefüllt. Die Kugeln nicht bis ganz zum Rand füllen sondern einen kleinen Rand lassen, damit die Pralinen verschlossen werden können.
– Die gefüllten Hohlkugeln dann wieder raus stellen zum abkühlen, ca. eine Stunde.
– In der Zwischenzeit die weiße Schokolade temperieren.
– Zuerst etwas von der Schokolade in einen Spritzbeutel geben und damit die Hohlkugeln verschließen und diese dann erneut nochmals abkühlen lassen, ca. 30 Minuten, bevor die Pralinen getaucht werden.
– Nach der erneuten Abkühlzeit die Pralienn dann mit der Pralinengabel in die vorbereitete temperierte Schokolade tauchen und anschließend auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech abkühlen lassen.

Du siehst, an und für sich ist das Pralinenmachen relativ schnell vorbei, jedoch sollte man die Abkühlzeiten berücksichtigen. Und ich finde, man sollte bei der Sache bleiben und nicht den ersten Schritt an Tag eins, dann den nächsten Schritt an Tag zwei usw.

Wünsche Dir gutes Gelingen und dann auch einen guten Appetitt.

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Mandeltrüffelpraline

So die Pralinenproduktion ist mit Sorte Nummer vier abgeschlossen. Es ist wieder eine Trüffelpraline, dieses mal aber mit Nuss in der Trüffelmasse durch Nutella und mit Mandeln als Hülle. Eigentlich sollten es ja Haselnüsse außenrum sein, aber dadurch dass diese aktuell vergriffen sind, habe ich Mandeln gewählt.

Mandeltrüffelpraline

Zutaten:
100 g Vollmilch Kuvertüre
70 g Sahne
80 g Nutella
80 g weiche Butter

400 g Zartbitterkuvertüre
200 g gemahlene Mandeln

Zubereitung:
– 100 g Kuvertüre fein Hacken.
– Zuerst wird die Sahne aufgekocht. Das Nutella einrühren und dann von der Herdplatte nehmen. Die gehackte Kuvertüre in die Sahne einrühren bis die Schokolade aufgelöst ist.
– Die entstandene Ganache / Schokoladenmasse muss für ca. eine Stunde auf der Terrasse abkühlen.
– Nach dem Abkühlen die Ganache mit dem weichen Butter und dem Stabmixer aufrühren, so dass sich diese gut weiterverarbeiten lässt.
– Hierzu wird die vorbereitete Masse in einen Spritzbeutel mit einer 11-er oder 12-er Tülle (am Besten in Einmalspritzbeutel) gefüllt.
– Nun ca 35 Tupfen auf ein mit Backpapier vorbereitetes Blech aufspritzen.
– Die Pralinen ruhen lassen, damit diese fest werden kann. Dies hat bei mir in etwa eine Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Zum Überziehen wird die Zartbitterkuvertüre geschmolzen und temperiert.
– Die Pralinen werden in die temperierte Kuvertüre getaucht, in den Mandeln gewälzt und dann auf einem Backpapier getrocknet.

Grüße aus der Backstube und viel Vergnügen beim Pralinen herstellen.

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Eierlikörtrüffelpraline

Alle Guten Dinge sind bekanntlich drei, daher gibt es heute die dritte Vorstellung für Pralinen. Heute Eierlikörtrüffel. Auch diese Pralinen wurden wieder mit Hohlkugeln hergestellt. Hintergrund ist, dass ich mir im temperieren der Schokolade immer noch zu unsicher bin, denn für das Gießen von Formen muss man wirklich ganz genau die Temperatur hinbekommen, da diese sonst nicht auskristalisieren und sich nicht mehr aus der Form lösen lassen.

Eierlikörtrüffelpraline

Zutaten:
150 g weiße Kuvertüre
130 ml Eierlikör
50 g weiche Butter

30 Hohlkörperkugeln
150 g weiße Kuvertüre

Zubereitung:
– 150 g Kuvertüre fein Hacken.
– Zuerst wird der Eierlikör eine Minute aufgekocht. Die Butter in den Eierlikör einrühren und dann von der Herdplatte nehmen. Die gehackte Kuvertüre in den Eierlikör einrühren bis die Schokolade aufgelöst ist.
– Die entstandene Ganache / Schokoladenmasse muss für ca. eine Stunde auf der Terrasse abkühlen.
– Nach dem Abkühlen die Ganache mit dem Stabmixer aufrühren, so dass sich diese gut weiterverarbeiten lässt bzw. die Hohlkörper gefüllt werden können.
– Hierzu wird ie vorbereitete Masse in einen Spritzbeutel (am Besten in Einmalspritzbeutel) gefüllt und die Hohlkugeln parat gestellt.
– Nun den Spritzbeutel minimal aufschneiden und die Hohlkörperkugeln füllen.
– Die Pralinen ruhen lassen, damit die Füllung fest werden kann. Dies hat bei mir in etwa eine Stunden auf der Terrasse gedauert, dann können die Pralinen weiter verarbeitet werden.
– Für das Schließen der Pralinen schmelzen wir 150 g weiße Kuvertüre und temperieren diese.
– Die Pralinen werden zuerst mit einem Tupfen verschlossen.
– Sobald der Verschluss getrocknet ist werden die Pralinen in der geschmolzenen, temperierten Kuvertüre getauchtn und dann auf einem Backpapier getrocknet.

Machst Du auch Pralinen? Was sind Dein Erfahrungen damit und hast Du für mich Tipps?

Grüße aus der Weihnachtsstube.

Nachdem der Blog von Küchen-Atlas und der Galeria Blog eine so tolle Blogparade ins Leben gerufen haben – „Weiß wie der Schnee“ – möchte ich die Praline dort einreichen.

Schaut doch mal, was die anderen Teilnehmer so alles eingereicht haben und drückt mir die Daumen auf einen der Überaschungskörbe aus dem Hause Galeria Kaufhof.

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der Schnee

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