Archiv der Kategorie: Grillen

Geschmorte Bratwurst in Cidre

Das Wetter an diesem Wochenende ist wirklich traumhaft. So einen Tag kann im Grunde nur noch ein toller Grillabend mit einem Ausklang auf der Terrasse abrunden. Grillfleisch hatten wir die vergangenen Tage genug, deswegen muss gestern mal etwas anderes her. Wir haben uns für geschmorte Bratwurst in Cidre entschlossen. Das ganze in selbstgemachten Laugenstangen – eine runde Sache.

Klar, eine Bratwurst ist im Grunde auf dem Grill ruck-zuck zubereitet, hier dauert das Gericht etwas länger, so dass die Laugenstangen während der Zubereitungszeit der Würste auf dem Grill backen können.

Aktuell gibt es eine Aktion „Bayern grillt“ auf Facebook. Ines aus der Münchnerküche hat für Ihren Beitrag Laugenstangen selbst zubereitet und mit einer gebratenen Weißwurst gefüllt. Dieses Rezept für die Laugenstangen habe ich verwendet für meine Brezenstangerl – allerdings im Thermomix zubereitet. Die Menge ergab 12 Brezenstangerl.

Da heute aber die Wurst in Vordergrund stehen sollte, gibt es hier nun das Rezept für die geschmorte Bratwurst in Cidre.

 

geschmorte Bratwurst in Cidre

Zutaten:
4 Paar rohe dünne Bratwürste
2 mittlere weiße Zwiebeln
1 Apfel (Granny Smith)
750 ml Cidre
1 EL Rohrohrzucker

Senf
Ketchup

4 Laugenstangen

Zubereitung:
– Zuerst werden die Bratwürste mit einem Zahnstocher mehrmals eingestochen. Dies hilft, dass die Würste beim Grillen nicht spritzen und der Cidre zieht auch ein.
– Den Grill vorheizen und auf eine Temperatur von 230 °C bringen.
– Den Apfel waschen und mit einer groben Reibe aufreiben.
– Die Zwiebeln putzen, halbieren und dann in dünne Scheiben schneiden.
– Die Würste, den geriebenen Apfel und die Zwiebeln in eine Aluschale geben und mit dem Cidre auffüllen.
– Die Aluschale auf den vorbereiteten Grill stellen und für 20 Minuten auf direkter Hitze schmorgen lassen.
– Nach der Schmorzeit die Würste in eine zweite Aluschale umfüllen. Nun den Cidre in die zweite Schalte abgießen, dabei die Zwiebeln und Äpfel mit einem Sieb auffangen.
– Die Würstel werden in dem Cidre bei indirekter Hitze warmgehalten.
– Die Zwiebel-Apfel-Mischung mit dem Zucker mischen und in ca. 15 Minuten bei mittlerer Hitze (180 °C) karamellisieren lassen.
– Abschließend noch die Würste bei direkter Hitze kurz anbraten.
– Die Laugenstangen haben wir halbiert und auch kurz angebraten.

Wir haben dann das Sandwich geschichtet. Das Unterteil der Laugenstange, dann die karamellisierte Zwiebel-Apfel-Mischung, darauf zwei Würstel und mit Senf und/oder Ketchup noch mariniert. Den Deckel der Brezenstange darauf und los geht der Genuss.

Lass Dir die Bratwurst schmecken.

Mit diesem Rezept wirst Du sehen, dass eine Bratwurst auch viel mehr kann.

Hab noch einen schönen Tag und genieße das Wetter.

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Grillsoße selbstgemacht

Dieses Wochenende hatten wir ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter, denn der Wetterbericht hatte eigentlich was ganz anderes vorhergesagt. Und da wir ja spontan sind und eigentlich immer was in der Gefriertruhe haben, was auch auf dem Grill kann wurde dieser kurzerhand angefeuert. Heute geht es mir aber gar nicht so um das Grillgut sondern heute habe ich ein Rezept für eine Grillsoße um das Sortiment ein wenig zu erweitern. Hier habe ich Dir schon mal selbstgemachten Ketchup oder auch Ajvar vorgestellt.

Grillsoße

Barbecue-Sauce selbstgemacht

Die Soße ist schnell zubereitet und ich denke die Zutaten hat man auch zuhause. Als Vorarbeit haben wir lediglich den Rub zubereitet und einen Teil davon in die Soße mit rein genommen.

Bei dem Rub handelt es sich um eine Trockenmarinade für Schweinefleisch – verwendet wurde es von uns schon für Halsgrat, Wammerl und Spareribs. Ich geb Dir mal mein Rezept für eine kleine Menge, ansonsten einfach die Menge verdoppeln, verdreifachen etc. Der Rub hält sich gut in einem Schraubglas und so brauchst Du nicht bei dem Grillen von Vorne beginnen.

Rub

Zutaten:

2 TL Piment d’Espelette

2 TL grobes Meersalz

2 TL Paprikapulver edelsüß

2 TL Knoblauchgranulat

1 TL schwarzer Pfeffer

1 TL Kreuzkümmel

1 TL Koriander

 

Zubereitung:

  • Gib alle Zutaten in den Mixtopf des Thermomixes. Lege ein Zewa zwischen dem Deckel und dem Messbecher.
  • Nun werden die Gewürze für 10 Sekunden auf Stufe 10 gemahlen.
  • Den fertigen Rub kannst Du nun umfüllen oder gleich das Fleisch trocken marinieren.

Den Rub stellen wir für den Augenblick zu Seite und beschäftigen und nun mit der Grillsoße.

Grillsoße

Barbecue-Sauce

Grillsoße

 

Zutaten:

500 g Tomatenketchup

250 g Apfelsaft

125 g Apfelessig

2 TL Rub

2 EL Honig

2 TL Worcestersoße

 

Zubereitung:

  • Es werden alle Zutaten in einen kleinen Topf gegeben, verrührt und zum Köcheln gebracht.
  • Nun wird die Soße einreduziert. Dies geschieht so lange, bis Du Deinen gewünschten Grad erreicht hast.
  • Wir haben die Soße auch zum Bestreichen vom Grillgut verwendet, da war es besser, wenn Sie noch relativ flüssig ist. Ich habe den Topf anschließend nochmals auf den Ofen gestellt und erneut einkochen lassen.

Ja die Soße ist wirklich einfach, deshalb lautet mein Appell: Ran an die Töpfe.

 

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Truthahn vom Grill

Es ist Sommerzeit und somit natürlich auch Grillzeit. An diesen Tagen, an denen die Nächte lau sind und man den Abend auf der Terrasse nicht beenden möchte, sind die perfekten Abende fürs Grillen. Neben dem Gegrillten vom Rost gibt es leckere selbst gemachte Salate und die Ein oder Andere Grillsoße. Man kann sich in der Küche im Vorfeld austoben und dann den Abend gemeinsam mit der Familie und/oder Freunden genießen und ausklingen lassen. Wir grillen viel und wir grillen oft – es kann schon vorkommen dass an vier von acht Tagen der Grill angeheizt wird. Dieses mal haben wir uns aber was Großes vorgenommen. Nein kein Pulled Pork oder Brisket – es sollte etwas sein, was man nicht schon zig mal gelesen hat. Wir haben uns für einen Truthahn vom Grill entschlossen – also frei nach Obelix einen Gubbel Gubbel. Gefangen haben wir Ihn nicht mehr mit dem Lockruf „Gubbel Gubbel“ – wir haben „Tim Truthahn“ – so habe ich ihn getauft – von einem befreundeten Landwirt erstanden.

Pute vorbereitet für den Grill

Eingesalzener Truthahn

Tim Truthahn wog Schätzungen zufolge gute 4 – 4,5 kg und war echt groß und unhandlich. Schlussendlich haben knappe 20 Personen daran gegessen und es ist noch ein wenig übrig geblieben. Zu Beginn des Projektes „Ganzer Truthahn vom Grill“ musste Tim Truthahn erstmal 12 Stunden im Voraus mit Meersalz eingerieben werden. Dieses Einreiben entzieht dem Truthahn erstmal das Wasser und die Haut spannt sich. Allerdings wird das Fleisch dadurch weich und saftig und das Salz zieht als Würzlake wieder ein – also nicht abschrecken lassen. Tim Truthhahn hat dann seine Nacht im Kühlschrank verbracht. Bis wir den Grill angeheizt haben.

Pute vorbereitet für den Grill

Eingesalzener Truthahn

Laut den Aussagen der Gäste hat Ihnen der Truthahn geschmeckt und ich denke, dass fast alles gegessen wurde, spricht auch dafür. Durch das Räuchern des Truthahns im Kugelgrill hat er auch noch einen ganz besonderen Geschmack bekommen.

geräucherte Pute

Truthahn im Hickory-Rauch

Gemüsebett

Gemüsebett für Truthahn

So nun kommen wir auch zur Zubereitung unserer Truthahns. Ich wünsche Dir viel Spaß beim Grillen und lass ihn Dir schmecken.

 

Im Hickoryrauch geräucherter ganzer Truthahn vom Grill

Zutaten für die Vorbereitung:
1 ganzer Truthahn (ca. 4,5 kg)
2 EL grobes Meersalz
2 TL frisch gemahlener Pfeffer

50 g weiche Butter

4 Handvoll Hickory-Holzchips

Zutaten für die Füllung:
1 Zwiebel fein gewürfelt
3 Zweige Thymian

Zutaten für das Gemüsebett:
2 Zwiebeln
2 Möhren
3 Stangensellerie
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
1 Zweig Salbei
2 Knoblauchzehen
500 ml Hühnerbrühe

Grillzeit:
4 Stunden

Ruhezeit:
30 Minuten

Grilleinstellung:
170 °C – indirektes Grillen

Zubereitung am Vortag:
– Am Vortag wird der Truthahn mit kalten Wasser gespült. Diesen nur abtropfen lassen.
– Das Salz und den Pfeffer mörsern und den Truthahn von innen und von außen damit einreiben.
– Den Truthahn in einen großen Bräter oder eine Aluschale geben und für 12 Stunden kühl stellen.

Zubereitung am Grilltag:
– Den Truthahn aus dem Kühlschrank nehmen wenn der Grill angeheizt wird und auf Zimmertemperatur erwärmen.
– Die Hickory-Holzchips wässern.
– Den Truthahn mit der weichen Butter einpinseln.
– Die Zwiebel fein würfeln und mit dem Thymian vermischen. Beides in den Bauchraum des Truthahns geben.
– Das Gemüse für das Gemüsebett grob würfeln und in einen großen Bräter geben. Mit der Hühnerbrühe aufgießen.
– Den vorbereiteten Truthahn mit der Brustseite nach unten auf das Gemüsebett legen.
– Wenn die Grillbrickets vorbereitet sind, werden diese in den Grill gegeben. In die Mitte des Grills haben wir einen kleinen Bräter mit Wasser gegeben. Die Hälfte der Räucherchips auf den Brickets verteilen.
– Den Truthahn nun in den Grill geben. Wir haben einen Ring zum Grillen mit einem Grillspieß. Diesen haben wir eingesetzt, um so den Grill zu erhöhen, in den „normalen“ Kugelgrill hätte der vorbereitet Truthahn von der Höhe nicht gepasst. Darauf bitte achten.
– Nach einer Stunde den Truthahn umdrehen, so dass die Brust nun oben liegt.
– Parallel wurden nochmals ca. 16 Brickets angezündet. Diese werden in den Grill gegeben wenn Sie durchgeglüht sind. Die restlichen Holzchips darauf verteilen.
– Den Truthahn für gute 2,5 Stunden weiter grillen und räuchern bis dieser eine Kerntemperatur von 75 °C hat.
– Wenn der Truthahn die Kerntemperatur erreicht hat, wird der Bräter aus dem Grill genommen.
– Den Truthahn vom Gemüsebett nehmen und in Alufolie einwicklen. So ruht er nun noch ca. 30 Minuten. Danach kann er zerlegt und genossen werden.

Heike von Kebo Homing hat für Ihr Event „Typisch für … Juli“  die Grillzeit als Motto. Da reihe ich mich doch mit unseren Truthahn vom Grill ein.

Heike von Kebo Homing hat zum Blogevent aufgerufen.

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Salzzitronen

Vergangenes Jahr waren wir fleißig mit Grillen beschäftigt. In den Rezepten aus dem Weber Grillbuch sind wir mehrfach über Salzzitronen gestolpert. Leider konnten wir diese jedoch nicht in der Umgebung auftreiben. Eigentlich kommen Salzzitronen in der marokkanischen Küche vor. Ich dachte mir, versuchst es halt mal beim Türken, da dieser einige eingelegte Delikatessen anbietet. Allerdings hatte dieser noch nie was von Salzzitronen gehört.
Das Gericht hat natürlich auch ohne Salzzitronen funktioniert – behaupte ich einfach mal. Geschmeckt hat es und ob die Salzzitronen den Geschmack beeinflusst hätten, kann ich so nicht beurteilen.

Marrokanische Zitronen

Salzzitronen als Vorbereitung für die Grillsaison

Allerdings habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, vorbereitet zu sein. Und da bei uns eigentlich ganzjährig gegrillt wird, musste ich mich ranhalten.
Also die ersten Vorbereitungen sind getroffen und Salzzitronen wurden eingelegt. Diese müssen nun vier Wochen ziehen und können dann verarbeitet werden.
Jetzt interessiert es Dich vielleicht noch, wie ich das gemacht habe. Daher nun auch das Rezept dazu.

Salzzitronen

Zutaten:
3 unbehandelte Zitronen
grobes Meersalz
Wasser
2 Lorbeerblätter
4 Pfefferkörner

Weckglas, 1 Liter

Zubereitung:
– Es wird eine der Zitronen ausgepresst und der Saft aufgefangen.
– Die beiden anderen Zitronen werden gewaschen, die Stielansätze werden abgeschnitten für einen besseren Stand im Glas.
– Die beiden Zitronen werden tief in Viertel eingeschnitten, allerdings nicht durchgeschnitten. Die Zitronen sollten noch zusammenhalten.
– Die Zitronen vorsichtig aufdrücken und mit dem groben Meersalz befüllen. Die gefüllten Zitronen anschließend fest zusammendrücken und in ein sauberes, gut verschließbares Glas schichten.
– Die Lorbeerblätter anreißen, die Pfefferkörner anstoßen, den Zitronensaft und 1 EL grobes Meersalz über die Zitronen geben und das Glas mit Wasser auffüllen.
– Ich habe die Abschnitte der Zitronen auch mit in das Glas gegeben.
– Das Glas verschließen und mindestens 4 Wochen ziehen lassen.
– Für die Verwendung der Salzzitronen wird meist nur die weiche Schale dann benötigt. Dadurch dass die Zitronen zu Beginn schon geviertelt wurden, können diese Viertel bei Gebrauch auch leicht entnommen werden

Marokkanische Zitronen

Selbst eingelegte Salzzitronen

Bist Du schon in Stimmung fürs Grillen. Wie bereitest Du Dich auf die Grillsaison vor?

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Kartoffelmuffin <> #wirrettenwaszuretten

Mit dem neuen Jahr wurde ich in einen Rettungtrupp aufgenommen, welcher sich auf die Fahne geschrieben hat, zu zeigen, welche Leckereien zuhause zubereitet werden können ohne auf Fertigprodukte zurückgreifen. Erstmal einen herzlichen Dank für die Aufnahme.

Im Januar ist das Thema Kartoffeln. In diesem Sinne sag ich „Alles tolle aus der Knolle“, denn es sind viele verschiedene Rezepte zusammen gekommen. Schau Dir unbedingt auch die Rettungsaktionen meiner Bloggerkollegen an, die Links hierzu findest Du im unteren Teil des Posts.

Kartoffelmuffin mit Bärlauchpesto

Kartoffelmuffin mit Bärlauchpesto

In meinem Fall habe ich mir überlegt, Kartoffelmuffins beizusteuern. Für mich sind die Kartoffelmuffins ein bisschen wie Herzoginkartoffeln, aber irgendwie fluffiger. Fluffiger daher, weil dar Eischnee separat untergerührt wird. Durch das Bärlauchpesto, welches ich zum Würzen untergerührt habe, bekommen die Kartoffelmuffins einen ganz eigenen Geschmack und haben nicht mehr viel Ähnlichkeit mit Herzoginkartoffeln. Das Bärlauchpesto habe ich im Frühjahr eingekocht. Wenn Du nach der Entnahme immer ein wenig Olivenöl aufgießt, dann brauchst Du bei der Aufbewahrung im Kühlschrank auch keine Bedenken haben. Wir benutzen es zudem auch um unser Salatdressing zu würzen.

Herzoginkartoffeln

Kartoffelmuffin mit Bärlauchpesto

Die Kartoffelmuffins gab es bei uns als Beilage, genauso gut kannst Du diese aber auch zum Beispiel zu geräucherten Lachs und einem feinen Kräuterquark essen. Oder Du rührst Dir etwas Schmand mit frischen Kräutern an. Hast Du schon mal Kartoffelmuffins gebacken, welche Varianten gibt es bei Dir?

So nun zu meinem Beitrag für die Aktion „Wir retten was zu retten ist“.

Kartoffelmuffin

Zutaten:
325 g mehlig kochende Kartoffeln
1/2 TL Salz
etwas Pfeffer
2 EL Bärlauchpesto
2 Eier
2 EL frisch geriebener Parmesankäse
2 EL Kartoffelmehl
1 Messerspitze Backpulver
Papierförmchen für die Muffinform

Ofeneinstellung:
180 °C Ober-/Unterhitze

Backzeit:
35 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Kartoffeln im Salzwasser ungeschält für 25 Minuten gekocht.
– Diese dann Abdampfen lassen und anschließend schälen.
– Den Backofen vorheizen auf 180 °C Ober-/Unterhitze und eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen.
– Die Kartoffeln entweder durch eine Kartoffelpresse geben oder so wie ich an einer Vierkantreibe fein aufreiben.
– Die geriebenen Kartoffeln mit den Gewürzen, dem Pesto, den Eiern, dem Parmesan sowie dem Mehl und dem Backpulver vermischen zu einem zähen Teig.
– Den Teig der Kartoffelmuffins in einen Spritzbeutel geben und mit diesem die Muffinformen auffüllen.
– Die Kartoffelmuffins goldbraun backen und warm verzehren.

Herzoginkartoffeln

Kartoffelmuffin mit Bärlauchpesto

Hier kannst Du Dir in den Beiträgen der Bloggerkollegen Anregungen für leckere Kartoffelgerichte holen.

Barbaras Spielwiese – Kartoffelpuffer

Obers trifft Sahne – Kartoffelchips

Feinschmeckerle.de – Das perfekte Kartoffelgratin

giftigeblonde – Erdäpfel-Speck Rösti

kebo homing – Kartoffelblattlen

Küchenliebelei – Kartoffelpuffer

Cuisine Violette – Kartoffelstampf

Sakriköstlich – Country Potatoes

magentratzerl – Ofenkartoffeln mit Guacamole und Kichererbsencreme

Food for Angels and Devils – Kartoffelknödel aus gekochten Kartoffeln

lecker macht laune – Smashed Potatoes & more

LanisLeckerEcke – selbstgemachte Schupfnudeln

Kochen mit Herzchen – einfache Kartoffelsuppe

Aus meinem Kochtopf – Tartiflette mit Reblochon. Ein Kartoffelauflauf

Prostmahlzeit – Erdäpfelknödel mit Fleischfülle

Genial lecker – Kartoffelsalat mit Saurer Sahne

Jankes*Soulfood – Selbstgemachte Kroketten

Friederike vom Fliederbaum – Mohnstrudel aus Erdäpfelteig

Nadine von SweetPie – Pastinaken Gnocchi

Kleine Chaosküche – Kartoffelwaffeln

widmatt- aus meiner Schweizer Küche Ofenrösti mit Rüebli

Anna Antonia – Bratkartoffeln

Paprika meets Kardamom – Simples und vielfältiges Kartoffelgratin

Ingrid von „auchwas“ und Spitzbuwe

German Abendbrot – Kartoffelpürree und ein Best of Kartoffel

multikulinarisches – Schupfnudeln mit geröstetem Fenchelsamen

Das Mädel vom Land – Vollkornerdäpfelbutterteigkrapferl

1x umrühren bitte aka kochtopf – Kartoffelwedges

Sandra von from-snuggs-kitchen – Kartoffelpuffer aus dem Waffeleisen

Sabine von Bonjour Alsace – Kartoffelauflauf mit Sauerkraut

 

Wir retten was zu retten ist.

Wir retten was zu retten ist.

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Pizza vom Grill

Hast Du schon mal eine Pizza auf dem Grill gemacht? Also ich meine so richtig vom Grillrost – das kannst Du Dir nicht vorstellen, das das funktioniert. Ich kann Dir versichern, dass das funktioniert und dass die auch noch wirklich so richtig lecker ist. Und wer sagt, denn das Pizza nur im Ofen oder auf einen Pizzastein zubereitet werden kann. Und auch ein Kugelgrill stellt ja eigentlich ein kleines Backrohr dar, nur mit direkter Befeuerung. Also lass Dich überraschen und probiere das Rezept aus.

Pizza mit gegrilltem Gemüse

Zutaten für den Teig:
350 ml warmes Wasser
1 Pckg. Trockenhefe
½ TL Zucker
500 g Mehl Typ 405 Dunst
3 EL Olivenöl
2 TL grobes Meersalz

Zutaten für den Belag:

3 EL Olivenöl
½ TL grobes Meersalz
¼ TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
1 rote Paprika
250 g Champignons
250 g Mozzarella

Grillzeit:
15 Minuten

Grilleinstellungen:
Direkte mittlere Hitze 175 – 230 °C

Zubereitung des Teiges:
– Wasser, Hefe und Zucker in eine Rührschüssel geben, kurz vermischen und 5 Minuten stehen lassen, bis sich an der Oberfläche dünner Schaum bildet.
– Mehl, Öl und Salz hinzufügen. Mit den Knethaken der Küchenmaschine auf niedriger Stufe bearbeiten, bis sich alle Zutaten verbinden. Dann den Teig 10 Minuten auf höchster Stufe bearbeiten, bis die Masse zu einem glatten, elastischen Teig wird.
– Den Teig zu einer Kugel formen und in einer abgedeckten Schüssel an einem warmen Ort 1,5 – 2 Stunden gehen lassen. Er sollte dabei das Volumen verdoppeln.

Zubereitung der Pizzas:
– In der Zwischenzeit können Sie die Paprika und die Champignons waschen und putzen. Die Paprika in feine Streifen schneiden, die Champignons vierteln.
– Ein Würzöl aus dem Olivenöl, dem groben Meersalz und dem frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer herstellen. Damit das vorbereitete Gemüse vermischen.
– Nun wird zuerst das Gemüse in einer Grillpfanne auf dem Grill zubereitet bis alles leicht gebräunt und gar ist. Dies dauert ca. 6 Minuten, das Gemüse dabei 2 Mal wenden.
– Den vorbereiteten Teig nun in acht gleiche Teile schneiden. Acht Backpapierquadrate von je ca. 22 x 22 cm vorbereiten und auf einer Seite dünn mit Olivenöl bestreichen. Auf jedem Packpapier ein Teigstück mit den Händen zu einem runden Fladen von knapp 1 cm Dicke und 15 – 20 cm Durchmesser ziehen. Die Teigoberfläche dünn mit Olivenöl bestreichen.
– Nun geht es an das Backen der Pizzen. Zunächst 3 Teigfladen mit dem Papier nach unten auf den Rost legen. 2 – 5 Minuten grillen, dann das Backpapier abziehen und wegwerfen.
– Die Pizzaböden vom Grill runter nehmen und in der Zwischenzeit die nächsten drei vorgrillen.
– Die bereits gebackenen Böden mit der gegrillten Seite nach oben auf eine Arbeitsfläche legen und mit dem gegrillten Gemüse sowie dem Mozzarella belegen. Anschließend nochmals 2 – 5 Minuten fertigbacken.
– Die fertigen Pizzas warm servieren.

Pizza und mehr - das Event

Sandra von From Snuggs Kitchen sucht zu Ihrem Event „Pizza und mehr“ Tipps und Rezepte rund um die die Pizza. Das Rezept reiche ich zu diesem Event ein, denn das Mehlpaket von der Draxmühle als Gewinn ist einen Versuch wert.

Würde mich freuen, wenn Du mir berichtest, ob Du schon mal Pizza auf dem Grill gemacht hast und wie Deine Erfahrungen damit waren.

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Geräucherte Rinderbrust aus dem Kugelgrill

Am Wochenende war bei uns ein gemütlicher Grillabend mit Freunden angesagt. So ein Treffen bietet sich perfekt dazu an, mal was anderes zu Grillen als Grillfleisch und Würstel. Daher gab es eine geräucherte Rinderbrust aus dem Kugelgrill.

Grillen & Chillen

Gemütlicher Grillabemd mit Brisket und Salaten

Brisket

Briketts – geräucherte Rinderbrust aus dem Kugelgrill

Das hört sich doch schon mal ganz gut an und zubereitet ist diese eigentlich auch sehr einfach, es dauert halt.

 

Das Fleisch wurde am Vorabend mit einem Rub, bestehend aus Rohrohrzucker, Pfeffer, Salz, Paprika, Chilli und Knoblauchgranulat eingerieben nachdem die Rinderbrust zuerst noch mit mittelscharfem Senf eingerieben wurde. Das Fleisch dann wieder über Nacht in den Kühlschrank. Am Tag des Grillabens habe ich das Fleisch aus dem Kühlschrank genommen und mich dann um den Grill gekümmert. Den Grill habe ich mit 24 Briketts auf das indirekte Grillen vorbereitet. Das Fleisch noch mit einem Thermometer versehen und dann in den Grill. Es wurde dann noch jeweils eine Handvoll Eichenräucherchips auf die Briketts gegeben, durch das nachlegen von jeweils 3 Briketts je Stunde und einer Handvoll weiterer Eichenräucherchips konnte die Temperatur konstant zwischen 110 und 120 Grad gehalten werden.

Vorbereitete Bruststücke

Vorbereitete Bruststücke

Das Fleisch hat in den ersten beiden Dritteln (4 Stunden) der Zeit eine Kerntemperatur von 75 Grad erreicht und wurde dann eingewickelt in Folie zurück in den Grill gegeben. Die Kerntemperatur musste noch erhöht werden auf 90 Grad, damit das Fleisch ganz weich wird.

Eingeschürter Grill

Eingeschürter Grill

Den Grill habe ich nach erreichen der Kerntemperatur nicht mehr nachgeheizt sondern das Fleisch im Grill ruhen lassen.  Eine Stunde bevor die Gäste kamen wurde dann nochmals mit Holzkohle eingeheizt damit das Fleisch wieder warm wurde.

Ich glaube es war ein gelungener Abend und es hat allen geschmeckt.

Dazu gab es Tortellinisalat, Karotten-Cashew-Salat und einen großen gemischten Gartensalat.

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Kleine Urlaubseinblicke – Steakhouse auf der Mein Schiff 3

Hallo,

dass ich im Urlaub war, hast Du bestimmt gelesen. Dieses Jahr war es etwas ganz besonderes, da wir eine Kreuzfahrt gebucht hatten. Wir waren auf einem der sieben Weltmeere unterwegs, auch wenn es „nur“ das Mittelmeer war. Unterwegs waren wir mit Mein Schiff 3 – wo wir auch genau bei meinem Thema sind mit dem Genuss. Auf dem Schiff ging es uns wirklich so richtig richtig richtig gut. Ich möchte Euch auch ein klein wenig teilhaben lassen und möchte Dir nun immer wieder eine Menüfolge vorstellen. Vielleicht ist das ein oder andere ja auch was, um es zuhause nachzukochen.

Beginnen möchte ich mit mit meinem persönlichem Highlight, das war der Besuch des Surf & Turf Steakhouse. Nach dem Essen wusste ich eindeutig, es gibt einen Fleischhimmel, in welchem ich an diesem Abend geschwelgt bin.

Also lass uns starten:

1. Gang
Tatar vom Yellowfin-Thunfisch

2. Gang
Gegrillte Jakobsmuscheln auf Gemüse-Panaché

3. Gang
Filetsteak vom Charolais-Rind mit Ofenkartoffel

4. Gang
wäre geplant gewesen ein Chocolate Truffle Brownie – der ist aber ausgefallen, weil es wirklich zuvor sehr viel war

Und wie findest Du das Menü? Ich habe mir dies selbst aus der Karte des Surf & Turf zusammengestellt – und wie schon gesagt, es war eine wirklich tolle Menüfolge mit einem erstklassigem Essen.

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Tomatengrillsauce

Ein paar Hauptgerichte zum Grillen gab es in den vergangenen Beiträgen ja schon. Heute möchte ich Dir ein Rezept für eine relativ fix zubereitete Grillsauce auf Basis von Tomaten vorstellen. Diese kannst Du je nach dem eigenen Schärfeempfinden noch mit etwas Chilli würzen.

Sauce zum Grillen & Chillen

Sauce zum Grillen & Chillen

Tomatengrillsauce

Zutaten:
250 g Schalotten
3 Knoblauchzehen
50 g Knollensellerie
25 g Öl
1 kg Fleischtomaten (Ochsenherzen)
1 TL Salz
1/4 TL Pfeffer
1 Prise frisch gemahlene Muskatnuss
1 Piment
1/2 TL Koriander
1 TL Paprikapulver
10 Spritzer Worcestersauce
1/2 TL Chillipulver

80 ml Weißweinessig
40 g Rohrohrzucker

4 Gläser á 400 ml

Zubereitung:
– Zuerst werden die Schalotten, der Knoblauch und der Knollensellerie geschält.
– Die Zwiebeln und den Knoblauch in den Mixtopf des Thermomixes geben und für 5 Sekunden, Stufe 5 zerkleinern.
– Alles nach unten auf den Boden schieben, Knollensellerie und das Olivenöl hinzugeben und für 3 Minuten, Varoma, Stufe 2 andünsten.
– In der Zwischenzeit die Tomaten waschen, putzen und in Würfel schneiden.
– Es werden nun die Tomaten hinzugegeben. Dies alles bei 100 °C, Stufe 2 für 10 Minuten aufkochen lassen.
– In der Zwischenzeit werden die Gewürze im Mörser gemahlen.
– Nach Ablauf der Zeit werden die Gewürze sowie die Worcestersauce und das Chillipulver hinzugegeben. Die Masse für 10 Sekunden auf Stufe 8 pürieren, dadurch spart man sich auch das Schälen der Tomaten.
– Die Sauce nun für 55 Minuten, 80 °C auf Sanftrührstufe köcheln lassen. Hier den Garkorb als Spritzschutz aufsetzen.
– Während die Grillsauce einkocht werden die drei Gläser vorbereitet und sterilisiert.
– Abschließen werden der Essig und der braune Zucker untergerührt und die Grillsauce erneut aufgekocht – 10 Minuten, 100 °C, Stufe 1.
– Die heiße Grillsauce wird mit Hilfe eines Trichters in die vorbereiteten Gläser abgefüllt und diese sofort verschlossen.

Lass Dir dein Grillgut schmecken und genieße die Sauce dazu. Schönen Tag noch.

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Gegrillte Forellenfilets

Dass wir viel Grillen, hast Du bestimmt in den vergangenen Wochen gemerkt. Und wir sind auch versucht, möglichst vielseitig zu Grillen. Deswegen gibt es heute auch ein Rezept für gegrillte rotfleischige Forellenfilets, welche auf dem Holzbrett im Kugelgrill geräuchert werden. Wir können es nur empfehlen, vor allem weil das Rezept auch mit einheimischen Fischen funktioniert.

geräucherter Fisch vom Grill

geräucherter Fisch vom Grill

Gegrillte Forellenfilets

Zutaten:
2 ganze Filets von der rotfleischigen Forelle (á 220 g)
1 EL Sojasauce
1 EL mittelscharfer Senf
1 EL frischer Limettensaft
1 EL zerlassene Butter
1/2 TL helles Sesamöl
1/2 TL Salz
1/4 TL Pfeffer

Grill:
– direkte Hitze
– 170 °C – 230 °C

Grillzeit:
20 Minuten

Zubereitung:
– Zuerst werden die Holzbretter (in unserem Fall aus Erle) für mindestens eine Stunde gewässert.
– In der Zwischenzeit den Grill vorbereiten und anfeuern.
– Es werden nun die Zutaten für die Marinade in einer kleinen Schüssel verrührt.
– Die Forellenfilets auf Gräten prüfen und ggfls. entfernen.
– Die Fischfilets in eine Auflaufform mit der Hautseite nach unten legen.
– Die Fleischseite der Fischfilets mit der Marinade einstreichen.
– Wenn der Grill die benötigte Hitze (zwischen 170 °C und 230 °C) erreicht hat, werden die beiden Holzbretter auf den Grillrost bei direkter Hitze gelegt.
– Der Deckel wird wieder geschlossen und es muss gewartet werden, bis die beiden Holzbretter nach einigen Minuten zu knistern beginnen.
– Dies ist das Zeichen, wo die Fischfilets aufgelegt werden können. Die Forellenfilets werden mit der Hautseite nach Unten auf die Holzbretter gelegt.
– Der Fisch wird nun 20 Minuten auf dem Holzbrett gegart.
– Wenn der Fisch fertig ist (schön gebräunt), wird das Holzbrett aus dem Grill genommen, auf eine feuerfeste Unterlage.
– Die Fischfilets können nun mit einem Pfannenwender von den Holzbrettern genommen und serviert werden.

Viel Spaß beim Grillen.

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